VVN-BdA Bochum

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten
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Artikel der Kategorie ‘Kapitalismus’

Alle Räder rollen für den Sieg – Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft in Bochum

April 10, 2016 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein, Ankündigung, Arbeiterbewegung, Faschismus, Kapitalismus, Krieg, Rundgang, Stadtrundgang, Stolperstein, Termine, Zwangsarbeit Kommentare deaktiviert für Alle Räder rollen für den Sieg – Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft in Bochum

12. Juni 2016
14:00bis16:15

Ein Rundgang durch die Vergangenheit, die nicht vergeht

 Vor 80 Jahren wurde der Bochumer Verein als „nationalsozialistischer Musterbetrieb“ ausgezeichnet. Dieser Musterbetrieb war einer der größten Waffenproduzenten des faschistischen Deutschland. Aber auch in anderen Bochumer Betrieben wurden spätestens mit Beginn des 2. Weltkriegs kriegswichtige Produkte hergestellt. Im Verlauf des Krieges wurde diese Kriegsproduktion  nur noch mit dem Einsatz von Tausenden von ZwangsarbeiterInnen aufrecht erhalten. Wer waren diese auf dem Höhepunkt 32.000 Männer und Frauen, oft Kinder und Jugendliche, die in Bochum oft im wahrsten Sinne des Wortes mörderische Zwangsarbeit leisten mussten? Wie lebten und starben sie in Bochum? Wie verhielt sich die Bochumer Bevölkerung? Bei einem Rundgang durch den Stadtteil Stahlhausen und den heutigen Westpark soll am Beispiel des Bochumer Vereins ein Eindruck von Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit vermittelt werden. An einigen Stolpersteinen soll außerdem an den Mord an die ehemals dort lebenden Bochumer Bürger erinnert werden.

Der Rundgang beginnt am Sonntag, den 12.6.2016 um 14.00 Uhr am Gewerkschaftshaus (Jahrhunderthaus), Alleestr. 80,  und dauert bis ca. 16.15 Uhr.

Anmeldungen  bei der VHS Bochum erwünscht: Tel. 0234/9101555. Unkostenbeitrag 5 Euro. erm. 3 Euro.

„Bündnis, nicht Parteiersatz“ (junge Welt vom 8.2.2016)

Februar 09, 2016 Von: Michael Niggemann Kategorie: Allgemein, Antifaschismus, Artikel, Bericht, Faschismus, Kapitalismus Kommentare deaktiviert für „Bündnis, nicht Parteiersatz“ (junge Welt vom 8.2.2016)

Zum Charakter der VVN-BdA

In einem Aufsatz mit der Überschrift „Bündnis, nicht Parteiersatz – Zum Charakter einer antifaschistischen Organisation“ hat der Bundessprecher der VVN-BdA und Generalsekretär der FIR (Internationale Föderation der Widerstandskämpfer), Dr. Ulrich Schneider, zur Geschichte, den Zielen und aktuellen Aufgaben antifaschistischer Organisationen und der VVN-BdA geschrieben und diese benannt. Wir dokumentieren diesen Aufsatz.

http://www.jungewelt.de/2016/02-08/050.php?sstr=b%C3%BCndnis%7Ckein%7CParteiersatz

Solidarität mit dem Referendum.
Wolfgang Dominik (VVN-BdA) erinnerte an die Verbrechen der deutschen Wehrmacht im zweiten Weltkrieg

Juli 06, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Griechenland, Kapitalismus, Militarismus, Solidarität Kommentare deaktiviert für Solidarität mit dem Referendum.
Wolfgang Dominik (VVN-BdA) erinnerte an die Verbrechen der deutschen Wehrmacht im zweiten Weltkrieg

Wie in fast 150 anderen Städten in Europa fand auch in Bochum am Freitag, den 3. Juli
eine Solidaritätskundgebung mit dem griechischen Widerstand gegen die in Europa herrschende neoliberale Austeritätspolitik statt. Eingeladen hatte die Linkspartei.

Griechenland-Solidarität am Freitag, den 3.7. auf dem Dr.-Ruer-Platz

Griechenland-Solidarität am Freitag, den 3.7. auf dem Dr.-Ruer-Platz

Wolfgang Dominik vom Vorstand der VVN-BdA in Bochum erinnerte an die Verbrechen der deutschen Wehrmacht im zweiten Weltkrieg, an die von der NATO unterstützte Militärdiktatur in Griechenland und sagte zur aktuellen Situation: “Scheitert Syriza in Griechenland, wird das auch für andere Länder bedeuten, dass Wahlen völlig
überflüssig sind. Wenn das Volk nicht „marktkonform“ wählt, wird es einfach
ökonomisch erdrosselt. Es wird und wurde ja heute schon mehrmals darauf
hingewiesen: Es geht gar nicht um Schuldenabbau. Es ging vor allem der deutschen Regierung zunächst im Winter 2014/15 darum, eine Wahl von Syriza von vornherein zu verhindern, da sie neoliberale Prinzipien aushebeln wollte.”
Die Rede von Wolfgang Dominik im Wortlaut
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Wir sind nicht hineingeschlittert …
1. Weltkrieg: Der erste deutsche Versuch des Griffs
nach der Weltmacht

September 02, 2014 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Geschichte, Imperialismus, Kapitalismus, Krieg, SPD Kommentare deaktiviert für Wir sind nicht hineingeschlittert …
1. Weltkrieg: Der erste deutsche Versuch des Griffs
nach der Weltmacht

Es ist eine alte Tatsache, dass das Deutungs- und Interpretationsmonopol hinsichtlich
geschichtlicher Ereignisse Herrschaft über die Köpfe von Menschen ermöglicht.
Lange Zeit galt in der deutschen Geschichtsschreibung, dass das Deutsche Reich am
1. Weltkrieg unschuldig war. Dieser Krieg wurde dem friedlich gesinnten Deutschland,
das sich schon lange belagert von bösartigen Feinden fühlte, spätestens mit dem
Attentat auf den österreichischen Thronnachfolger aufgezwungen. Bevor die anderen
anfingen, musste man leider präventiv reagieren.

Gerther Anzeiger vom 17.08.1914

Gerther Anzeiger vom 17.08.1914

Später galt nach dem zweiten
verlorenen Weltkrieg, dass
Deutschland und alle anderen
Kriegsteilnehmer eigentlich
unschuldig sind, weil „man” da
so hineingeschlittert ist. „Keiner”
wollte den Krieg, und dann „brach
er aus”. Hier wird der Krieg zum
Subjekt des eigenen „Ausbruchs”
gemacht – einen Vulkanausbruch
kann auch kein Mensch
verursachen oder verhindern.
Geschichtswissenschaften sind wie alle anderen Wissenschaften immer den nationalen
und internationalen politisch-ökonomischen Rahmenbedingungen unterworfen, sie
spiegeln in der Regel die Meinung der Herrschenden wider.

Ein mutiger Wissenschaftler, der den Stich ins Wespennest der Kolleg_innen nicht
fürchtete und sofort als Netzbeschmutzer beschimpft wurde, Fritz Fischer, schrieb
1961 seine Analyseder kaiserlich-deutschen Kriegszielpolitik, die lange vor 1914
begann und mit 1945 nicht vorbei war: „Griff nach der Weltmacht”. Fischer wertete
einfach die vorhandenen Dokumente aus und berief sich nicht auf die den Krieg und
die deutsche Kriegsschuld immer verleugnenden staatlich bezahlten
„wissenschaftlichen” Kopfarbeiter.
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Stadtrundgang: Jüdisches Leben in Bochum
am Beispiel Ottilie Schoenewalds

Oktober 18, 2013 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Antifaschismus, Deportation, Faschismus, Frauenrechte, Gedenken, Geheimdienste, Grundgesetz, Juden, Justiz, Kapitalismus, Krieg, Militarismus, Neofaschismus, NSU, Rassismus, Termine, Terror, Verfassungsschutz Kommentare deaktiviert für Stadtrundgang: Jüdisches Leben in Bochum
am Beispiel Ottilie Schoenewalds

17. November 2013
14:00bis16:15
Ottilie Schoenewald, geb. 1883

Ottilie Schoenewald, geb. 1883

Der Stadtrundgang soll
informieren über jüdisches
Leben in der Weimarer
Republik, im Faschismus und in der Zeit nach der
Befreiung vom Faschismus. An etlichen Orten in der
Innenstadt und an einigen Stolpersteinen lässt sich
aufzeigen, wie Diskriminierung, Verfolgung, Flucht
oder Deportation und Ermordung jüdischer Bochumer abgelaufen ist.

Dabei wird auch folgenden Fragen nachgegangen:
Was wusste die Mehrheitsgesellschaft in Bochum vom
Schicksal ihrer jüdischen Mitbürger/innen?
Welche politischen und religiösen Traditionen und
Vorurteile haben an den antisemitischen Maßnahmen mitgewirkt? Warum gab es so wenig Widerstand gegen
den staatlichen Terror an Juden, manchmal der eigenen Nachbarn? Die bekannte
Bochumerin Ottilie Schoenewald und ihr Schicksal kann als Beispiel für viele stehen.

Die TeilnehmerInnen können exemplarisch auch lernen, wie Feindbilder und
rassistische Ideologien konstruiert werden und durchaus aktuell sind.

Der Stadtrundgang dauert ca. 2 1/4 Stunden und findet bei jedem Wetter statt.

Die VHS bittet um Anmeldung für Kurs 12007 unter der Tel.-Nr. 9101555,
sie verlangt eine Unkostenbeteiligung von 5,00 Euro, erm. 3,00 Euro.

Der Stadtrundgang beginnt am 17. November um 14.00 Uhr
an der Glocke auf dem Rathausplatz Bochum.

80 Jahre „Machtübertragung“ an die Nazis –
ein Lehrstück
Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Georg Fülberth

Januar 01, 2013 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Diskussion, Faschismus, Kapitalismus, Termine, Vortrag 1 Kommentar →

31. Januar 2013
19:30

„Millionen stehen hinter mir“

Am 30. Januar 1933 ernann-
te der monarchistische Reichs-
präsident Paul von Hinden-
burg Adolf Hitler zum Reichskanzler.
Vorangegangen war die Entscheidung des Groß-
kapitals für die Machtübergabe an die NSDAP.
Im Rückblick erscheinen vielen diese Umstände als einmalig und unwiederholbar. Sind sie es
wirklich?
Seit dem Ausbruch der neuen Weltwirtschafts-
krise 2007ff. stellt sich erneut die Frage nach dem Verhältnis von Kapitalismus und Demokratie.
Ob sie auf Dauer miteinander vereinbar sind, ist nicht ausgemacht. Insofern hat die Rückbesin-
nung auf den 30. Januar 1933 auch eine aktuelle Bedeutung.

Donnerstag, 31. Januar, 19:30 Uhr
ver.di-Gewerkschaftshaus
Universitätsstr. 76 (Hintereingang)

VeranstalterInnen:
VVN-BdA Kreisvereinigung Bochum          ver.di Bezirk Bochum-Herne

Die Einladung zu der Veranstaltung mit Prof. Dr. Georg Fülberth findet ihr hier:
80 Jahre Machtübertragung an die Nazis

Die VeranstalterInnen weisen darauf hin, dass Neofaschisten und Personen, die aus
deren Sympahiesantenkreis stammen, keinen Zugang haben.

Eröffnung des Gedenkortes
„Zwangsarbeiterlager Saure Wiese 1942 –1945“ am „Tag der Befreiung“, Dienstag, den 8. Mai 2012

Mai 06, 2012 Von: Siegfried Evers Kategorie: Deportation, Faschismus, Gedenken, Kapitalismus, Krieg, Termine, Zwangsarbeit Noch keine Kommentare →

8. Mai 2012
18:30

Grünfläche "Saure Wiese" im April 2012

Nach jahrelangen Vorbereitungen wurde der Gedenk-
ort nun fertiggestellt. Er soll an das Schicksal von Zwangsarbeite-
rinnen und Zwangsarbeitern er-
innern, die in Bochumer und Wat-
tenscheider Betrieben unter un-
würdigen Bedingungen und bru-
taler Unterdrückung arbeiten mussten. Darüber hinaus soll der Gedenkort zur aktiven Ausein-
andersetzung mit dem Faschismus anregen.

Klaus Kunold, der am 26. November letzten Jahres im Alter von 79 Jahren verstor-
bene langjährige Vorsitzende der VVN-BdA Kreisvereinigung Bochum und Initiator des
Gedenkortes „Saure Wiese“, berichtete bei seinen antifaschistischen Stadtrundgängen, “Alle Räder rollen für den Sieg. Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit in Bochum“ stets
über die Geschichte des Bochumer Vereins im Faschismus.
Die in diesem Artikel geschilderten historischen Ereignisse sind im wesentlichen den Berichten von Klaus Kunold während seiner o.a. Stadtrundgänge, sowie dem von ihm verfassten Beitrag „Gedenkort Saure Wiese“ in dem Buch „Von Arisierung bis Zwangs-
arbeit – Verbrechen der Wirtschaft an Rhein und Ruhr 1933-1945“ entnommen.

 Die heutige Grünfläche Saure Wiese befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Essener Straße und wird vom Ahbach durchflossen. (mehr …)

Anmerkungen zum sog. Verfassungsschutz und der NSU (Referat bei der VVN-BdA Minden am 23.4.2012)

April 27, 2012 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein, Antifaschismus, Arbeiterbewegung, Berufsverbote, Demokratie, Extremismustheorie, Faschismus, Geheimdienste, Grundgesetz, Kapitalismus, Militarismus, Neofaschismus, NPD, NSU, Parteien, Rassismus, Terror, Totalitarismus, Verfassungsschutz Noch keine Kommentare →

Kriminelle im Dienste des Staates

  1. Die Arbeit des Verfassungsschutzes ist nur ein Mosaik im staatlichen Schutz der der kapitalistischen Gesellschaftsunordnung.
  2. Allzu gerne skandalisieren, personalisieren, moralisieren, psychologisieren, pathologisieren hier am Beispiel des NSU (Nationalsozialistischer Untergrund)  bürgerliche Medien und Politiker_innen einen Zustand oder Personen, um von den politisch-ökonomischen Rahmenbedingungen und deren Diskontinuitäten bzw. Kontinuitäten  mit dem faschistischen und vorfaschistischen Deutschland  (gekennzeichnet durch kolonialen Rassismus bis zum Völkermord nach Außen und Wilhelminischen Antisemitismus nach Innen) und der Bundesrepublik (alte Länder, nach 1990/1 auch „Gesamtdeutschland“) abzulenken. Die hegemoniale Kultur oder Unkultur war und ist in Deutschland rassistisch geprägt – vgl. Sarrazin (http://vvn-bda-bochum.de/archives/2759) (mehr …)

VVN-BdA dabei –
Ostermarsch für Frieden und gegen Nazis
Ostermarschrede von Ulli Sander in Bochum-Wattenscheid

April 24, 2011 Von: Siegfried Evers Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Friedensbewegung, Geschichte, Kapitalismus, Krieg, Militarismus, Neofaschismus, NPD, Rassismus, Rede Noch keine Kommentare →

Ulli Sander bei der Ostermarschrede in Bochum-Wattenscheid

Der diesjährige Ostermarsch an Rhein und Ruhr unterscheide sich von denen in den 50 Jahren zuvor. Die Bewegungen gegen die Kernkraft und die gegen die Atomwaffen handeln erstmals wieder gemeinsam, seitdem es Anfang der 60er Jahre hieß: Kampf dem Atomtod. Das stellte Ulrich Sander (Foto), Bundessprecher der VVN-BdA und einer der Mitorganisatoren des ersten deutschen Ostermarsches von 1960 bei seiner heutigen Rede in Bochum-Wattenscheid fest. Er sprach sich auch dafür aus, die Antifa- und die Friedensbewegungen eng zu verzahnen. Damit wolle man heute anfangen, da es gegen die NPD gehe, die hier in Wattenscheid ein Hauptquartier besitze. Er forderte das Verbot der NPD und die Absage an den Rassismus a la Sarrazin.

Die Rede von Ulrich Sander im Wortlaut.

Bilder vom Gedenken der VVN-BdA
zum Gedenktag der Opfer des Faschismus
am 12.09.2010 auf dem Friedhof Freigrafendamm in Bochum

September 12, 2010 Von: Andreas Seier Kategorie: Antifaschismus, Bericht, Faschismus, Gedenken, Kapitalismus, Krieg 2 Kommentare →

weitere Hintergrundinformationen:

Termin:

Rede:

Bilder:

Rede von Sevim Dagdelen
zum Gedenktag der Opfer des Faschismus
am 12.09.2010 auf dem Friedhof Freigrafendamm in Bochum

September 12, 2010 Von: Andreas Seier Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Gedenken, Kapitalismus, Krieg, Militarismus, Rede 2 Kommentare →

Sevim Dagdelen, MdB

Sevim Dagdelen, MdB

Liebe Antifaschistinnen und Antifaschisten,
liebe Freundinnen und Freunde!

71 Jahre nach dem Überfall Nazideutschlands auf Polen und 65 Jahre nach der Befreiung Deutschlands und Europas vom Faschismus finden wir uns hier und heute zum Tag der Opfer des Faschismus ein. In Erinnerung an die Toten und aus Respekt für die Überlebenden bitte ich Sie/Euch um eine Schweigeminute zum Gedenken an die ermordeten KZ-Häftlinge, Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter und gefallenen Partisaninnen und Partisanen, Soldatinnen und Soldaten der alliierten Streitkräfte und Widerstandskämpferinnen und Widerstandskämpfern zu widmen.

—- Gedenkminute —-

Danke.

Liebe Antifaschistinnen und Antifaschisten,
liebe Freundinnen und Freunde!

Als die Jahrestage der Ermordung Ernst Thälmanns (18. August 1944 im KZ Buchenwald), Rudolf Breitscheids (24. August 1944 im KZ Buchenwald) und der Widerstandskämpfer des 20. Juli bevorstanden, ergriffen 1945 ehemalige politische Häftlinge die Initiative zur Begründung eines Gedenktages für die Opfer des Faschismus. Unterstützung kam von den neu zugelassenen antifaschistisch-demokratischen Parteien, den Kirchen, Gewerkschaften und Jugendausschüssen.

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Soziologie des Krieges

Februar 13, 2009 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Faschismus, Kapitalismus, Krieg, Manuskript, Militarismus, Vortrag Noch keine Kommentare →

Referat von Wolfgang Dominik beim Rosa Luxemburg Club Dortmund/Bochum am 12.3.2009

1. Kritik der Soziologie als Teil der bürgerlichen Wissenschaft

Das Anliegen jeglicher bürgerlichen Wissenschaft ist es, den gegenwärtigen status quo der kapitalistisch-imperialistischen gesellschaftlichen Verhältnisse auf jeden Fall aufrecht zu erhalten. Die kapitalistische Gesellschaft gilt – das ist die von bürgerlichen Wissenschaftler anerkannte ideologische Prämisse – als die beste aller denkbaren. Alternative historische oder zukünftige in irgendeiner Art und Weise sozialistische Gesellschaften werden a priori dämonisiert, diffamiert, kriminalisiert.

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