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Januar 19, 2012
Von: Wolfgang Dominik
Kategorie: Ankündigung, Antifaschismus, NPD, Termine
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| 3. Februar 2012 |
| 19:30 | bis | 21:00 |
| 19:30 | bis | 21:00 |
Rolf Gössner, ein bekannter antifaschistischer Jurist und Mitglied der VVN/BdA nennt 2003 seine Dokumentation über die Zusammenarbeit von Staat und Neonazis “Geheime Informanten, V-Leute des Verfassungsschutzes: Kriminelle im Dienst des Staates”. Welche Dimensionen die Zusammenarbeit von verschiedenen Geheimdiensten (welcher ist eigentlich nicht beteiligt?) und den möglicherweise zehnfachen Mördern der NSU hatte, wird nur allmählich klarer.
Auch in Bochum agieren die Neofaschisten weit intensiver als die veröffentlichte Meinung das publik macht.
Die neue Qualität des neofaschistischen Terrors und der Umgang der staatlichen Behörden mit den Neofaschisten
Referenten: Michael Niggemann und Wolfgang Dominik)
Antifaschistische Arbeit der VVN-BdA: Rückblick und Ausblick
Referent: Günter Gleising)
Zeit: Freitag, 3.2.2012, 19.30 bis ca. 21.00 Uhr. Ort: Gaststätte “Zur Altstadt”, Brückstr. 20
Dezember 05, 2011
Von: Wolfgang Dominik
Kategorie: Nachruf
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Bochum. Zu trauern um Klaus Kunold erfordert keinesfalls selbst ein Kommunist zu sein. Notwendig aber dürfte der offene Blick sein auf ein Leben, das geprägt durch die Erfahrung des Faschismus. Dies hat ihn zu einem der wenigen Bochumer wachsen lassen, die sich der Verantwortung gestellt haben, immer wieder zu warnen vor den Gefahren der Nazi-Ideologie in der Adenauer-Zeit und darüber hinaus – bis heute.
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November 26, 2011
Von: Michael Niggemann
Kategorie: Aktuelles, Nachruf, Termine, Trauerfeier
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| 10. Dezember 2011 |
| 12:00 | bis | 14:00 |
Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) Kreisvereinigung Bochum trauert um ihren Vorsitzenden Klaus Kunold, der am 26.11.2011 im Alter von 79 Jahren gestorben ist. Die VVN-BdA und darüber hinaus die Stadt Bochum verlieren damit eine herausragende Persönlichkeit.

Klaus Kunold, (* 12. Dezember 1931; † 26. November 2011)
Klaus Kunold, dessen Kindheit und Jugend geprägt war vom Erleben des Faschismus, des Krieges und der Hungerjahre der Nachkriegszeit, setzte sich zeitlebens für die Verwirklichung des Buchenwald-Schwurs der überlebenden KZ-Häftlinge „Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg“ ein. Für sein Eintreten gegen die Restauration und Remilitarisierung wurde er in der Adenauer-Ära mehrfach gemaßregelt und verfolgt.
Eine (späte) Würdigung fand erst im Jahre 2008 statt, als er von der Stadt Bochum mit der Verleihung der Ehrenplakette der Stadt geehrt wurde.
Mit gr0ßem Engagement setzte sich Klaus Kunold für Abrüstung und für die Entspannungspolitik sowie gegen den aufkeimenden Neonazismus ein.
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November 20, 2011
Von: Sandra Kruessel
Kategorie: Extremismustheorie, Neofaschismus, NPD, Stellungnahme, Teror
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NPD-Verbot jetzt!
Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, Bund der Antifaschisten fordert angesichts der neuen Informationen über die vermutlich von einer Neonazi- Gruppierung innerhalb eines längeren Zeitraumes verübten Morde und Anschläge eine umfassende Aufklärung über das Versagen von Polizei und Verfassungsschutz sowie einen sofortigen neuen Anlauf zu einem NPD-Verbot. Weiter heißt es in der Presseerklärung: »Die nordrhein-westfälische Landesregierung muss die Ermittlungen über die nicht vollständig aufgeklärten Mordfälle an drei Polizisten in Dortmund im Jahr 2000 und den antisemitischen Anschlag von Düsseldorf-Wehrhahn auch im Jahr 2000 wieder aufnehmen.
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Oktober 13, 2011
Von: Michael Niggemann
Kategorie: Allgemein, Ankündigung, Gedenken
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Am 9. November jährt sich zum 73. Mal die Reichspogromnacht. Hieran möchte die VVN-BdA mit zahlreichen anderen Bochumer Gruppierungen mit einer Gedenkveranstaltung erinnern. Diese zentrale Gedenkveranstaltung findet am Mittwoch, 9. November 2011 um 17.00 Uhr, Harmoniestraße / Ecke Dr. Ruer-Platz statt. Hiermit laden wir alle Interessierten herzlich ein. Den genauen Programmablauf und weitere Veranstaltung zum Thema “Jüdisches Leben (in Bochum)” können Sie unter dem nachfolgen Link finden.
Gedenkveranstaltung_Reichspogromnacht_2011.pdf
September 13, 2011
Von: Siegfried Evers
Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Gedenken, Krieg, Militarismus, Rede
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„Gegen Neonazismus und den Krieg kämpfen, dass sind wir dem Andenken des Widerstandes schuldig“
Nicht nur in Berlin, auch in Bochum ist der zweite Septembersonntag in jedem Jahr das Datum des Gedenkens und Erinnerns an die Opfer des Naziregimes und der Würdigung des Widerstandes. Auch in diesem Jahr rief die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschisten (VVN-BdA), Kreisvereinigung Bochum, dazu auf, besonders der von den Nazis ermordeten Widerstandskämpfern zu gedenken. Die Kranzniederlegung und Gedenkveranstaltung fand auf dem Friedhof Freigrafendamm in Bochum-Altenbochum statt, und zwar auf dem Ehrenrundplatz am dortigen Denkmal. Aus einer Presseerklärung der VVN-BdA: „Bei Widerstand gegen die Faschisten fällt vielen Mitbürgern nur Stauffenberg und sein gescheitertes Hitlerattentat ein. In Wahrheit gab es aber überall Widerstand, auch hier in Bochum gab es mehrere Widerstandsgruppen. Anstatt stolz auf diesen Widerstand zu sein, wurde er in der BRD von Anfang an kleingeredet und/oder verschwiegen. Auf dem Friedhof Freigrafendamm gibt es eine der wenigen Gedenkstätten für diese im allgemeinen Bewusstsein vergessenen Widerstandskämpfer. Das Denkmal auf dem Ehrenrundplatz nennt namentlich die Bochumer Widerstandskämpfer Friedrich Hömberg, Josef Langner, Bernhard Nast, Moritz Pöppe, Johann Schmidtfranz, Wilhelm Schpenk und Wilhelm Thiesbürger. Alle wurden 1943/44 in Konzentrationslagern ermordet. Dieser Widerstand darf nicht vergessen werden, gerade angesichts der aktuellen Bedrohung durch die Faschisten, wie sie am 3.9. wieder in Dortmund erlebbar war“ Der Bundessprecher der VVN-BdA Ulrich Sander sprach auf der Gedenkveranstaltung der VVN-BdA. Den Widerstand nicht zu vergessen, sondern in Erinnerung erhalten, sei Aufgabe der Antifaschisten, nachdem auch im Ruhrgebiet mit der Abschaffung der Dauerausstellungen „Widerstand und Verfolgung“ in Essen und Oberhausen bedenkliche Zeichen gesetzt wurden.
September 07, 2011
Von: Sandra Kruessel
Kategorie: Ankündigung, Gedenken, Termine
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| 11. September 2011 |
| 11:00 | bis | 12:00 |
Auch in diesem Jahr ruft die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten auf, der ermordeten Widerstandskämpfer gegen den Faschismus und Krieg zu gedenken. Die Kranzniederlegung und Gedenkveranstaltung findet am zweiten Sonntag im September statt, dem traditionellen Gedenktag für die Opfer des Faschismus, der 1946 von Überlebenden der Konzentrationslager und Haftstätten ins Leben gerufen wurde. Treffpunkt ist am Sonntag, den 11. September 2011, um 11.00 Uhr, am Haupteingang des Friedhofes Freigrafendamm.
Die Gedenkveranstaltung findet am neugestalteten Ehrenrundplatzes und Denkmal auf dem Friedhof statt. Es spricht: Ulrich Sander, Bundessprecher der VVN-Bund der Antifaschisten.
Der jetzt umgestaltete Ehrenrundplatz auf dem Friedhof Freigrafendamm wurde 1947 geschaffen. Die Urnenbeisetzung erfolgte am 23. März 1947 mit einer großen Gedenkfeier. Die Namen der im Konzentrationslager Ermordeten lauten: Friedrich Hömberg, geb. 1912, gest. 4. 10. 1943; Josef Langner, geb. 1900, gest. 13. 12. 1943; Bernhard Nast; geb. 1900, gest. 22. 12. 1942; Moritz Pöppe, geb. 17. 11. 1897, gest. 6. 11. 1944; Johann Schmitfranz, geb. 20. 2. 1898, gest. 6. 11. 1944; Wilhelm Schpenk, geb. 1900, gest. 2. 5. 1944; Wilhelm Thiesbürger, geb. 1915, gest. 15. 1. 1943. Am 13. 9. 1947 wurde die Urne von Erich Schröder, geb. 1897, gest. 8. 2. 1937, aus Dortmund umgebettet.
Die sog. Pöppe/Schmidtfranz-Gruppe war Bochums größte und aktivste Widerstandsgruppe während des II. Weltkrieges. Die Mitglieder verbreiteten im Stadtgebiet Nachrichten von BBC und Radio Moskau, gaben von alliierten Flugzeugen abgeworfene Flugblätter weiter und verteilten selbstgefertigte Zettel mit der Aufschrift „Nieder mit dem Bluthund A. Hitler“
Juli 27, 2011
Von: Sandra Kruessel
Kategorie: Aktuelles, Anschlag, Gedenken, Presseerklärung, Rassismus, Teror, Totalitarismus
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Die VVN-BdA Bochum trauert um die vielen Opfer des Anschlag am 22. Juli in Oslo und auf der Ferieninsel Utoya.
Wir verabscheuen zutiefst diesen von einem Faschisten verübten Anschlag.
Vergessen dürfen wir nicht, dass auch in Deutschland in den letzten Jahren 137 Menschen durch Neonazis ermordet worden sind, dass täglich mehrere neofaschistische Gewalttaten stattfinden, dass auch direkt in Bochum in den letzten Monaten AntifaschistInnen und Antifaschisten körperlichen Angriffen von Neonazis ausgesetzt waren, dass antifaschistische Denkmäler und Holocaust-Erinnerungsstätten von NeofaschistInnen zerstört oder z.B. mit Hakenkreuzen besprüht worden sind.
Im Klima einer zunehmenden Akzeptanz von verunglimpfenden Aussagen geistiger Brandstifter, deren Veröffentlichungen millionenfach gekauft und wahrscheinlich auch gelesen werden, darf sich keineswegs wieder die These vom verwirrten Einzeltäter durchsetzen. Fremden- und islamfeindliche verbunden mit antisemitischen Einstellungen vertreten je nach Fragestellung über die Hälfte der deutschen BürgerInnen.
Die VVN-BdA Bochum fordert, neofaschistische Straftaten und Agitationen viel intensiver wahrzunehmen und rechtlich endlich mit allen gesetzlichen Mitteln tatsächlich zu ahnden.
Juli 27, 2011
Von: Sandra Kruessel
Kategorie: Aktuelles, Allgemein, Anschlag
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In den letzten Tagen sind einige neofaschistische Anschläge in Dortmund verübt worden.
Das Parteibüro der DKP wurde mit einem Hakenkreuz beschmiert und an ein weiteres Haus wurde eine neofaschistische Parole gesprüht. Ebenfalls in der gleichen Nacht wurde das Auto der DKP-Vorsitzenden beschädigt. In der Nacht zuvor ist eine Morddrohung an die Hauswand eines linken Aktivisten gesprüht worden. Und wieder sind die Fensterscheiben des Wahlkreisbüros der Linken eingeschlagen worden.
Diese Anschläge nehmen Überhand, und es wird immer noch nicht von der Polizei so ermittelt, wie die Antifaschisten es erwarten.
Auch in Bochum häufen sich diese Anschläge. Von der Schändung des jüdischen Friedhofs sowie anderen Gedenkstätten in Bochum und Wattenscheid bis hin zu Überfällen auf Antifaschistinnen und Antifaschisten. In Bochum-Langendreer sieht es nicht anders aus. Es kommt auch hier zu körperlichen Angriffen. Häuser und Autos werden mit Hakenkreuzen und anderen verbotenen Symbolen besprüht. Die Faschisten schrecken nicht einmal davor zurück, Briefkästen zu sprengen. Die widerliche Nazipropaganda ist auch auf Bochumer Stromkästen, Laternen u.s.w. nicht zu übersehen.
Wir fragen uns: Wann nimmt die Polizei diese Anhäufung an Sachbeschädigung und Körperverletzung endlich wahr und fängt mit einer vernünftigen und ernstzunehmenden Ermittlung gegen die Täter an?
April 24, 2011
Von: Siegfried Evers
Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Friedensbewegung, Geschichte, Kapitalismus, Krieg, Militarismus, Neofaschismus, NPD, Rassismus, Rede
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Ulli Sander bei der Ostermarschrede in Bochum-Wattenscheid
Der diesjährige Ostermarsch an Rhein und Ruhr unterscheide sich von denen in den 50 Jahren zuvor. Die Bewegungen gegen die Kernkraft und die gegen die Atomwaffen handeln erstmals wieder gemeinsam, seitdem es Anfang der 60er Jahre hieß: Kampf dem Atomtod. Das stellte Ulrich Sander (Foto), Bundessprecher der VVN-BdA und einer der Mitorganisatoren des ersten deutschen Ostermarsches von 1960 bei seiner heutigen Rede in Bochum-Wattenscheid fest. Er sprach sich auch dafür aus, die Antifa- und die Friedensbewegungen eng zu verzahnen. Damit wolle man heute anfangen, da es gegen die NPD gehe, die hier in Wattenscheid ein Hauptquartier besitze. Er forderte das Verbot der NPD und die Absage an den Rassismus a la Sarrazin.
Februar 14, 2011
Von: Sandra Kruessel
Kategorie: Allgemein, Ausstellung, Rede
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Bei der Eröffnung der Ausstellung über die Verfolgung der Sinti und Roma in Bochum und Wattenscheid am 21. Januar 2011 im Ottilie-Schoenewald-Weiterbildungskolleg
hielt Roman Franz (Erster Vorsitzender des Landesverbandes NRW Deutscher Sinti und Roma) folgende Rede:
Sehr geehrter Herr Brinkmöller-Becker, lieber Herr Kunold, Frau Wissmann,
meine sehr geehrten Damen und Herren!
Ich bedanke mich für die Einladung zu dieser Ausstellungseröffnung.
Sinti und Roma mussten am nachhaltigsten und schwersten erfahren, dass das Vergessen und Verdrängen der Nationalsozialistischen Verbrechen der erste Schritt zu neuer Ablehnung und neuer Ausgrenzung ist.
Wenn das heutzutage – zum Glück- anders ist, so liegt es ganz sicher auch daran, dass wir in unserer Arbeit gegen das Vergessen Verbündete haben, wie die Bochumer VVN.
Vor sechs Jahren bekam der kleine Park am Bochumer Rathaus den Namen „Apollonia-Pfaus-Park“. Das ging im Wesentlichen auf Ihre Initiative und Beharrlichkeit zurück.
Und Ihre Ausstellung über die Verfolgung der Sinti und Roma aus Bochum, ist eine der umfangreichsten und informativsten örtlichen Dokumentation dieser Geschichte.
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November 12, 2010
Von: Klaus Kunold
Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Justiz, Presseerklärung
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»Pünktlich zum Gedenktag 9. November kam der Freispruch vom Bochumer Landgericht. Wegen volksverhetzenden Reden wiederholt verurteilt, wurde der Nazi-Chef Wulff vom Bochumer Landgericht freigesprochen. Es gilt ja die politische Meinungsfreiheit. Und im Zweifel ist für den Angeklagten zu entscheiden. Gegen genau diese politische Meinungsfreiheit, gegen Pressefreiheit und statt für, gegen den Angeklagten entschieden vor ein paar Wochen Richterin und Staatsanwältin. Der verantwortliche Redakteur von bo-alternativ, der u.a. auch Mitglied der jede Gewalt ablehnenden Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) ist, wurde zu einer empfindlichen Geldstrafe verurteilt, weil er zu einer Demonstration gegen Nazi-Hetzer aufgerufen hatte.
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Oktober 26, 2010
Von: Siegfried Evers
Kategorie: Ausstellung, Dokumentiert, Faschismus, Neofaschismus
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AUSSTELLUNG: Neofaschismus in Deutschland
„Nur Aufklärung verhindert Wiederholung“. So oder ähnlich lauteten örtliche Presseartikel und Leserbriefe, wenn irgendwo die Neofaschismus-Ausstellung der VVN-BdA gezeigt wurde. Seit 1985 gibt es VVN-Ausstellungen zum Thema Neofaschismus.
An ganz unterschiedlichen Orten, in Schulen und Rathäusern, in Kirchen und Gewerkschaftshäusern, in Universitäten und Parlamenten, sogar in Betrieben, wurde die Ausstellung der VVN-BdA in der Vergangenheit präsentiert. Und das nicht nur in Großstädten, sondern auch im ländlichen Bereich. Jetzt ist die vollständig überarbeitete neue Ausstellungsversion fertiggestellt.
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September 12, 2010
Von: Andreas Seier
Kategorie: Antifaschismus, Bericht, Faschismus, Gedenken, Kapitalismus, Krieg
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weitere Hintergrundinformationen:
Termin:
Rede:
Bilder:
September 12, 2010
Von: Andreas Seier
Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Gedenken, Kapitalismus, Krieg, Militarismus, Rede
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Sevim Dagdelen, MdB
Liebe Antifaschistinnen und Antifaschisten,
liebe Freundinnen und Freunde!
71 Jahre nach dem Überfall Nazideutschlands auf Polen und 65 Jahre nach der Befreiung Deutschlands und Europas vom Faschismus finden wir uns hier und heute zum Tag der Opfer des Faschismus ein. In Erinnerung an die Toten und aus Respekt für die Überlebenden bitte ich Sie/Euch um eine Schweigeminute zum Gedenken an die ermordeten KZ-Häftlinge, Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter und gefallenen Partisaninnen und Partisanen, Soldatinnen und Soldaten der alliierten Streitkräfte und Widerstandskämpferinnen und Widerstandskämpfern zu widmen.
—- Gedenkminute —-
Danke.
Liebe Antifaschistinnen und Antifaschisten,
liebe Freundinnen und Freunde!
Als die Jahrestage der Ermordung Ernst Thälmanns (18. August 1944 im KZ Buchenwald), Rudolf Breitscheids (24. August 1944 im KZ Buchenwald) und der Widerstandskämpfer des 20. Juli bevorstanden, ergriffen 1945 ehemalige politische Häftlinge die Initiative zur Begründung eines Gedenktages für die Opfer des Faschismus. Unterstützung kam von den neu zugelassenen antifaschistisch-demokratischen Parteien, den Kirchen, Gewerkschaften und Jugendausschüssen.
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September 11, 2010
Von: Klaus Kunold
Kategorie: Presseerklärung, Rassismus
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Die Entrechtung der jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger war 1935 schon weit fortgeschritten. Die völlige Entrechtung wurde eingeleitet durch die sog. Nürnberger Gesetze. Diese Gesetze zum „Schutze des deutschen Blutes und der deutschen Ehre“ sollten der legalen Ausgrenzung von den Nazis sogenannter rassisch minderwertiger Menschen aus Arbeitsverhältnissen, Schulen, städtischen und staatlichen Institutionen und vielem mehr dienen. Beziehungen zwischen sog. arischen Deutschen und „minderwertigen“ Deutschen wurden „Rassenschande“ genannt und schwer bestraft. Der „Bochumer Anzeiger“ schrieb damals, dass „die Reinheit der Rasse nie wieder angekränkelt und verdorben werden“ dürfe. Bei Verletzung dieser „Rasse-Gesetze“ drohte „Schutzhaft“ in einem Konzentrationslager. Auch in Bochum erhob sich bei „reinrassigen“ Deutschen kein Widerspruch.
Die VVN-BdA Bochum ist wie zahlreiche andere demokratische Organisationen davon überzeugt, dass es heute wieder einen wachsenden Rassismus im privaten und öffentlichen Bereich gibt. Die VVN-BdA Bochum fordert alle Mitbürgerinnen und Mitbürger auf, jeder Form des Rassismus, auch dem Alltagsrassismus versteckt in Witzen oder in der Sprache, entgegenzutreten.
Mai 02, 2010
Von: Wolfgang Dominik
Kategorie: Faschismus, Gedenken, Geschichte, Krieg, Nationalsozialismus, Termine
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Am 8. Mai 2010 jährt sich zum 65. Mal der Tag der Befreiung von Faschismus und Krieg. Vor wenigen Tagen gedachten die noch lebenden ehemaligen Häftlinge der Konzentrationslager in Buchenwald und Dachau mit ihren Angehörigen, Kindern und Enkeln, ihrer Befreiung am 11. April bzw. 2. Mai 1945.
In Bochum will die VVN-BdA mit einem Gedenkgang auf dem Friedhof Freigrafendamm an die Befreiung und auch an die Bochumer Opfer der Faschisten erinnern, nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass die Zahl der Überlebenden des Holocaust kontinuierlich abnimmt. Es gilt, die Erinnerung an die Barbarei der Nazis auch für zuküntige Generationen wachzuhalten, damit eine Wiederholung der Geschichte ausgeschlossen bleibt.
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April 30, 2010
Von: Guenter Gleising
Kategorie: Antifaschismus, Arbeiterbewegung, Aufstand, Buchvorstellung, Geschichte, Schriftenreihe zur antifaschistischen Geschichte Bochums, Termine
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Schriftenreihe zur antifaschistischen Geschichte Bochums, Heft Nr. 10: Kapp-Putsch und Märzrevolution 1920 (I) - Ereignisse und Schauplätze in Bochum und Umgebung
Mit der Herausgabe des 10. Heftes in der Schriftenreihe zur antifaschistischen Geschichte Bochums erinnert die VVN – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschistenen, Kreisvereinigung Bochum, an den Kapp-Putsch und die Märzrevolution von 1920.
Am Freitag, den 7. Mai, stellt Günter Gleising seine Studie auf einer Veranstaltung der VVN – BdA Bochum um 19:30 Uhr im Restaurant “Zur Altstadt”, Brückstraße 20, vor.
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April 03, 2010
Von: Wolfgang Dominik
Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Geschichte, Juden, Neofaschismus, Stadtrundgang, Termine
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| 25. April 2010 |
| 14:00 | bis | 16:15 |

Ottilie Schoenewald
Nur wenige Bochumer kennen Ottilie Schoenewald. Eine kleine Straße ist nach ihr benannt, aber auch eines der größten Weiterbildungskollegs Deutschlands in Bochum an der Wittenerstraße. Über das Leben und das letztlich grausame Schicksal dieser bedeutenden Bochumer Frau gibt es immerhin Spuren aus der Zeit der Weimarer Republik und des Faschismus in Bochum.
Der Historiker Wolfgang Dominik hat sich mit Ottilie Schoenewald beschäftigt und bietet im VHS-Programm einen ca. zweistündigen Stadtrundgang “Auf den Spuren Ottilie Schoenewalds in Bochum”, am Sonntag, den 25.4.2010, 14.00, Uhr an. Treffpunkt ist die große Glocke auf dem Rathausplatz. Es soll versucht werden, an bestimmten Orten der Innenstadt aufzuzeigen, wie der Faschismus auch in Bochum die Macht ergriff, wie sich das Leben der Menschen, schwankend zwischen vermeintlicher Hoffnung für viele und Terror gegen Minderheiten, veränderte, wie Faschismus entsteht und wie Neofaschismus eingedämmt werden kann. An Ottilie Schoenewald, ihrer Familie und der jüdischen Bochumer Gemeinde im damals “braunen” Bochum soll exemplarisch die Funktion von Ausgrenzung, Diffamierung, Verfolgung und letztlich Vernichtung erläutert werden.
April 02, 2010
Von: Guenter Gleising
Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Gedenken, Geschichte, Nationalsozialismus, Termine
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Gedenktafel im Stadtpark
An die Befreiung von Faschismus und Krieg vor 65 Jahren erinnert die VVN-Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Bochum. An der Gedenktafel zur Erinnerung an die von der Gestapo erschossenen Zwangsarbeiter und Widerstandskämpfer am Haupteingang des Stadtparks wollen wir Blumen ablegen.
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März 29, 2010
Von: Siegfried Evers
Kategorie: Aufstand, Geschichte, Konzert, Militarismus
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Die Grenzgänger und Frank Baier in Langendreer
2010 jähren sich zum 90. Mal Kapp-Putsch und März-Revolution.
Aus Anlass der Erinnerung an diese Ereignisse veranstalteten die VVN-BdA Kreisvereinigung Bochum
und der Bhf. Langendreer
am Freitag, den 26. März 2010,
im studio 108, einen Liederabend mit den Grenzgängern & Frank Baier, die ihr mehrfach ausge-
zeichnetes Programm „1920 – Lieder der Märzrevolution“ noch
einmal aufführten.
Eine Bildergalerie mit Musik von der Veranstaltung im Bahnhof Langendreer
wird sichtbar durch einen Klick auf das Foto.
März 28, 2010
Von: Uli Borchers
Kategorie: Antifaschismus, Aufstand, Gedenken, Militarismus, Rede
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Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Freundinnen und Freunde,
90 Jahre ist es her, dass der Kapp-Putsch stattgefunden hat. 90 Jahre – ein Zeitraum, der Erinnerung immer schwerer, aber trotzdem notwendig macht.
Ich habe die Anfrage der VVN für diese Rede übernommen, weil es auch meinem Verständnis von Geschichte entspricht, sowohl über die Vorgänge von 1920 zu sprechen, als auch darüber nachzudenken, welche Konsequenzen aus den Ereignissen vor 90 Jahren zu ziehen sind.
Deshalb habe ich für meine Rede drei Abschnitte vorgesehen:
-
Wie kam es zum Kapp-Putsch?
-
Wer waren die Gewinner, wer die Verlierer?
-
Warum Gedenktage dieser Art?
Die geschichtliche Ausgangssituation ist weitgehend erforscht, die wichtigsten Details sind bekannt. Deshalb kann der historische Rückblick sich auf wenige Fakten beschränken:
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Februar 20, 2010
Von: Klaus Kunold
Kategorie: Ankündigung, Bericht, Versammlung
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Am Freitag, den 19.2.2010, hat die Kreisvereinigung der VVN-BdA (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten) einen neuen Vorstand gewählt. Klaus Kunold, alter und neuer Vorsitzender, betonte, dass die VVN-BdA öffentlich sehr wirksam in ihren drei Hauptbetätigungsfeldern Erinnerungsarbeit, Friedensarbeit und natürlich Antifaschismus, besonders gegen die NPD im Stadtparlament, war. Zur Erinnerungsarbeit gehört nicht nur die Herausgabe wichtiger Broschüren, die sich mit Bochum im Faschismus beschäftigen, sondern auch zahlreiche Stadtrundgänge, auch mit Schulklassen. Diese Stadtrundgänge führen zu Orten, an denen an “eine braune Stadt” erinnert werden kann.
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