VVN-BdA Bochum

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten
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Artikel der Kategorie ‘Artikel’

8. Mai 2020 – 75. Jahrestag der Befreiung von Krieg und Faschismus

Mai 06, 2020 Von: michnig Kategorie: Aktuelles, Aufruf, Befreiung, Gedenken, Rundgang, Termine, Widerstand Kommentare deaktiviert für 8. Mai 2020 – 75. Jahrestag der Befreiung von Krieg und Faschismus

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Auch in diesem Jahr findet am 8. Mai – trotz der Coronaeinschränkungen – das Gedenken an den Jahrestag der Befreiung auf dem Friedhof am Freigrafendamm statt. Veranstaltet wird diese Gedenken wie seit Jahren vom Kinder- und Jugendring Bochum, dem Bochumer Bündnis gegen Rechts natürlich unter aktiver Beteiligung durch die Bochumer Kreisvereinigung der VVN-BdA.
Wir laden euch alle recht herzlich zur Teilnahme ein.
Das Gedenken findet dieses Jahr nur am Ehrenrundplatz statt. Beginn ist um 16:00. Diejenigen, die gerne in dem abgetrennten Bereich teilnehmen möchten, sollten jedoch spätestens eine viertel Stunde früher am Ehrenrundplatz eintreffen. Am Eingang des Friedhofes stehen Menschen, die euch den Weg zum Ehrenrundplatz zeigen werden. (mehr …)

Ostermarsch 2020 – virtuell

April 14, 2020 Von: michnig Kategorie: Allgemein, Ostermarsch, Rede, Veranstaltungen Kommentare deaktiviert für Ostermarsch 2020 – virtuell

… für alle die in diesem Jahr nicht am Ostermarsch teilnehmen konnten, hier der link zu dem zentralen Video, das mehrere Redebeiträge (der Europaabgeordnete Dietmar Köster, der Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko, und die Landessprecherin der VVN-BdA Silvia Rölle) enthält, ergänzt von mehreren eigens dafür erstellten Kulturbeiträgen …:

Ostermarsch 2020 – virtuell

… und noch weitere Beiträge: (mehr …)

Das Problem heißt Rassismus – Mahnwache in Gedenken an Arkan Hussein Khalaf

April 12, 2020 Von: michnig Kategorie: Aktuelles, Rassismus Kommentare deaktiviert für Das Problem heißt Rassismus – Mahnwache in Gedenken an Arkan Hussein Khalaf

Am Samstag den 11.04.2020 brachten Antifaschist*innen aus Bochum eine Gedenkmahnwache für den in Celle ermordeten Arkan Hussein Khalaf an. Dazu bauten sie einen Ort des Gedenkens gut sichtbar gegenüber dem Bochumer Hauptbahnhof an.
Hier ist der Link zum Bericht:

Das Problem heißt Rassismus

Für eine solidarische Gesellschaft! Alle zusammen gegen den Faschismus!

Februar 23, 2020 Von: michnig Kategorie: Aktuelles, Anschlag, Attentat, Faschismus, Islamfeindlichkeit, Neofaschismus, Terror Kommentare deaktiviert für Für eine solidarische Gesellschaft! Alle zusammen gegen den Faschismus!

Am Mittwochabend, 19. Februar 2020, hat ein Neonazi in Hanau zehn Menschen ermordet. Das ist der zweitgrößte rechte Terroranschlag in der Geschichte der Bundesrepublik. In vielen Städten wird heute mit spontanen Solidaritätskundgebungen der Toten und Verletzten auf Kundgebungen gedacht. Eigentlich ein Augenblick der Stille, des Trauerns für alle.

Aber wir müssen laut werden gegen Rassismus und Ausgrenzung.

Hier folgt die Erklärung des Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e.V. :

Rechten Terror und Faschismus bekämpfen. JETZT!

FIR ist bestürzt über neofaschistische Gewalttat in Deutschland

Februar 23, 2020 Von: michnig Kategorie: Attentat, Faschismus, Islamfeindlichkeit, Neofaschismus, Rechtsterror, Stellungnahme, Terror Kommentare deaktiviert für FIR ist bestürzt über neofaschistische Gewalttat in Deutschland

Hier teilen wir die Erklärung der FIR (Internationale Föderation der Widerstandskämpfer) zu den Ereignissen in Hanau:

Wieder einmal müssen wir ein neofaschistisches Massenverbrechen beklagen. In Hanau (Hessen) ermordete am Mittwochabend ein 43jähriger Mann mindestens neun Menschen in zwei Shisha-Bars in der Innenstadt. Weitere Personen wurden verletzt. Laut Polizei deute alles auf ein ausländerfeindliches Motiv hin. Der Mann habe seine extrem rechte Gesinnung wenige Tage zuvor in einem Bekenner-Video auf „You Tube“ deutlich gemacht, wo er sich in einer „persönlichen Botschaft an alle Amerikaner“ gewandt habe. Bei der Durchsuchung der Wohnung des Täters fand die Polizei – laut Presseberichten – ein Bekennerschreiben, das von extrem rechten Ansichten geprägt ist. So behauptete er unter anderem, dass bestimmte Völker vernichtet werden müssten, deren Ausweisung aus Deutschland nicht mehr zu schaffen sei. (mehr …)

Bochum im Faschismus – ein Stadtrundgang

August 17, 2019 Von: michnig Kategorie: Allgemein, Faschismus, Geschichte, Nationalsozialismus, Rundgang, Stadtrundgang, Stolperstein, Termine Kommentare deaktiviert für Bochum im Faschismus – ein Stadtrundgang

In Kooperation mit der Volkshochschule Bochum

Die Übergabe der politischen Macht an die faschistische Regierung und ihre Folgen, Massenaufmärsche und Propaganda, Gleichschaltung und Terror, Verfolgung und Vernichtung der politischen Gegner, der Bochumer Juden und anderer Personengruppen lassen sich am Schicksal einzelner Menschen und im Alltag einer Stadt an vielen Orten erfahrbar machen.
Beim Rundgang durch die Bochumer Innenstadt soll ein Einblick gegeben werden, was Alltag unterm „Hakenkreuz“ für die Menschen, die hier lebten, bedeutete. Einige Stolpersteine auf dem Rundgang weisen heute auf das Schicksal ermordeter Bochumer hin.

Kursnr.: Z12003

Beginn: So., 29.09.2019

Dauer: 14:00 – 16:15 Uhr

Treffpunkt: Rathausvorplatz, an der Glocke
Entgelt: 5,00 € / 3,00 €

Ein Bochumer Konzentrationslager –

Februar 06, 2019 Von: michnig Kategorie: Bochumer Verein, Broschüre, Buchvorstellung, Faschismus, Gedrucktes, Geschichte, Kapitalismus, Präsentation, Todesstrafe, Zwangsarbeit Kommentare deaktiviert für Ein Bochumer Konzentrationslager –

– Geschichte des Buchenwald-Außenlagers des Bochumer Vereins

Buchvorstellung am Donners
ein Bochumer Konzentrationslager
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tag, 21. Februar, 18:00 Uhr im Stadtarchiv / Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, Wittener Str. 47, 44789 Bochum

Es scheint vergessen zu sein, dass in Bochum im Sommer 1944 ein Außenlager des KZ-Buchenwald aufgebaut wurde. Im Rahmen der faschistischen Doktrin des „totalen Krieges” sollte mit der Zwangsarbeit der KZ-Häftlinge die Rüstungsproduktion des Bochumer Vereins gesteigert werden. Bis zum März 1945 mussten in den nahegelegenen Hallen die meist jüdischen Häftlinge Granaten und Bomben fertigen. 12 Stunden am Tag bei schlechter Ernährung, vielen Krankheiten, ungenügenden hygienischen Bedingungen, überfüllten KZ-Baracken, ohne Bunkerschutz bei Luftangriffen.

 

 

 

 

 

 

 

Kranzniederlegung zur Erinnerung an die Widerstandskämpfer

September 24, 2018 Von: michnig Kategorie: Aktionen, Attentat, Rede Kommentare deaktiviert für Kranzniederlegung zur Erinnerung an die Widerstandskämpfer

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes– Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten hat am Sonntag, 9.9.2018 der ermordeten und hingerichteten Widerstandskämpfer gegen den Faschismus und Krieg erinnert. Ca. 40 Menschen folgten der diesjährigen Einladung. (mehr …)

Spendenaufruf: Eine Stolperschwelle soll an das KZ-Außenlager Buchenwald erinnern

Juni 24, 2018 Von: michnig Kategorie: Bochumer Verein, Geschichte, Stolperstein Kommentare deaktiviert für Spendenaufruf: Eine Stolperschwelle soll an das KZ-Außenlager Buchenwald erinnern

Das KZ-Außenlager des Bochumer Vereins

Die Entstehungsgeschichte 

Seit Juli 1943 wurden im Bochumer Verein auch KZ-Häftlinge zur Zwangsarbeit eingesetzt. Diese Häftlinge waren zunächst auf scharf bewachte „Ostarbeiter-Lager“ verteilt worden. Anfang 1944 vereinbarten das Reichsministerium für Rüstung und Kriegsproduktion (Speer), die Waffen-SS und der Vorstand des Bochumer Vereins den erweiterten Einsatz von KZ-Häftlingen und die Schaffung eines KZ-Außenlagers, das der Geschossfabrik zugeordnet wurde. (mehr …)

Antifaschistisches Gedenken

März 27, 2018 Von: michnig Kategorie: Allgemein, Antifaschismus, Arbeiterbewegung, Artikel, Gedenken, Rede Kommentare deaktiviert für Antifaschistisches Gedenken

Am 25. März 2018 fand die Kranzniederlegung und Gedenkveranstaltung für die Märzgefallenen gegen den Kapp-Putsch und die ermordeten antifaschistischen Widerstandskämpfer statt. Vom Marktplatz in Bochum-Werne zogen die Teilnehmer zur antifaschistischen Gedenkstätte auf dem Kommunalfriedhof. Dort sprach Paul Schnittker, Vorsitzender der VVN-BdA Essen. Der Schauspieler und Regisseur Andreas Weißert rezitiert Texte von Ginkel, Karsunke und Brecht. Aufgerufen zu der Aktion hatte die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN – BdA).

Hier der Text der Ansprache zum Antifa Gedenken in Bo-Werne 25.03.18 (1)

Erinnern und Gedenken

März 10, 2018 Von: michnig Kategorie: Antifaschismus, Gedenken, Rede, Rezension, Termine Kommentare deaktiviert für Erinnern und Gedenken

Mit Hakenkreuz am Stahlhelm ins Ruhrgebiet

Reichswehr und Freikorps schießen die Märzrevolution zusammen

Im Herbst 1918 beendeten meuternde Matrosen und Soldaten den ersten Weltkrieg und jagten den Kaiser ins Exil. Doch schon im März 1920 putschten Teile der Reichswehr gegen die SPD-geführte Reichsregierung. Letzte Kaisertreue, Republikfeinde und erste Nazis wollten die Republik beseitigen. Ein Generalstreik war die Antwort. (mehr …)

Alle Räder rollen für den Sieg – Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft in Bochum

September 20, 2017 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein, Ankündigung, Arbeiterbewegung, Faschismus, Kapitalismus, Krieg, Rundgang, Stadtrundgang, Stolperstein, Termine, Zwangsarbeit Kommentare deaktiviert für Alle Räder rollen für den Sieg – Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft in Bochum

Ein Rundgang durch die Vergangenheit, die nicht vergeht

 Vor 82 Jahren wurde der Bochumer Verein als „nationalsozialistischer Musterbetrieb“ ausgezeichnet. Dieser Musterbetrieb war einer der größten Waffenproduzenten des faschistischen Deutschland. Aber auch in anderen Bochumer Betrieben wurden spätestens mit Beginn des 2. Weltkriegs kriegswichtige Produkte hergestellt. Im Verlauf des Krieges wurde diese Kriegsproduktion  nur noch mit dem Einsatz von Tausenden von ZwangsarbeiterInnen aufrecht erhalten. Wer waren diese auf dem Höhepunkt 32.000 Männer und Frauen, (mehr …)

Erklärung der VVN-BdA von Nordrhein-Westfalen: Nach dem Rechtsschwenk an Rhein, Lippe und Ruhr die antifaschistische Gemeinsamkeit schaffen!

Mai 30, 2017 Von: michnig Kategorie: Aktuelles, Allgemein, Parlamentarismus Kommentare deaktiviert für Erklärung der VVN-BdA von Nordrhein-Westfalen: Nach dem Rechtsschwenk an Rhein, Lippe und Ruhr die antifaschistische Gemeinsamkeit schaffen!

Die VVN-BdA Nordrhein-Westfalen hat zur aktuellen Landespolitik eine
Erklärung herausgegeben. Neben einer kurzen Analyse des Wahlergebnisse der Landtagswahl ruft die VVN-BdA dazu auf die antifaschistische Gemeinsamkeit zu verstärken. Dies sei im Hinblick auf die Bundestagswahl am 24. September hoch aktuell.

 

Liebe Kameradinnen und Kameraden, Liebe Freundinnen und Freunde,

„
„Der Rechtsruck der Mitte ist vollzogen:
Man hofft darauf, die großen Probleme wieder außer Landes zu halten. Inzwischen sind alle ein bisschen AfD. Nach der Niederlage in NRW war es höchste Zeit für Schulz, seine Vorstellungen von sozialer Gerechtigkeit zu konkretisieren. Stattdessen präsentierte die SPD ein abgedroschenes Programm für innere Sicherheit, das Thomas de Maizière hätte schreiben können.““
(Jagoda Marinic | Süddeutsche Zeitung 20/21. Mai 2017)

Was haben wir nun bekommen?

Eine Regierungsoption aus einer CDU, die auf den letzten Metern des Wahlkampfes besonders viele Anleihen bei der CSU nahm und einen scharfmacherischen CDU-Mann, Herrn Bosbach aus Bergisch-Gladbach, als Hauptberater bekam.

Dann einen Partner für diese CDU in Gestalt der FDP, die nie ihre Vergangenheit mit alten Nazis und jungen Antisemiten (Achenbach, Weyer, Möllemann) aufgearbeitet hat.

Und eine völkisch-rassistische AfD, die aus dem Stand auf über sieben Prozent kam und die für die Unterstützung einer rechten CDU/FDP-Regierung bereit steht. (mehr …)

Einladung zu einer Kulturveranstaltung – anlässlich des Jahrestags der Befreiung vom Faschismus –

April 26, 2017 Von: michnig Kategorie: Aktuelles, Allgemein, Ankündigung, Antifaschismus, Konzert, Termine, Vortrag Kommentare deaktiviert für Einladung zu einer Kulturveranstaltung – anlässlich des Jahrestags der Befreiung vom Faschismus –

Für den 5. Mai 2017 um 19:00 laden wir zu einem wundervollen Abend anlässlich des Jahrestages der Befreiung von Faschismus ein. Auf Einladung der VVN-BdA Bochum rezitieren und singen Peter Sturm und Andreas Weißert Texte und Lieder wider das Vergessen.

Den Einladungsflyer findet ihr hier: 5.5.17

70 Jahre VVN in Bochum

September 10, 2016 Von: michnig Kategorie: Aktuelles, Allgemein, Geschichte Kommentare deaktiviert für 70 Jahre VVN in Bochum

In diesem Jahr wird die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) 70 Jahre alt. Das Ereignis ist für uns Anlass zu einer Jubiläumsveranstaltung, zu der wir herzlich einladen möchten. In gemeinsamer Runde wollen wir an die zurückliegende Zeit erinnern, in die Zukunft blicken und feiern.

Es spricht Dr. Ulrich Schneider, Bundessprecher der VVN-BdA und Generalsekretär der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer (FIR). Kulturelle Beiträge: Chor Chorrosion, Rezitationen von Manfred Böll (Bochumer Schauspieler), Jugend-Klezmer-Ensemble „Freylekhs“. Außerdem wird aus der Fluchtgeschichte von Muhannad aus Syrien vorgelesen.

Am 26. September 1946 trafen sich Frauen und Männer, die wegen ihrer politischen, gesellschaftlichen und religiösen Anschauungen vom Faschismus verfolgt worden sind. Mit der Gründung der VVN Bochum und dem Beitritt zur Landesorganisation der VVN-NRW, wollten sie das politische und soziale Leben im Sinne des Schwurs von Buchenwald mitgestalten. 1972 öffnete sich die VVN für alle, vor allem für junge Antifaschistinnen und Antifaschisten. Dies wurde durch den Namenszusatz „Bund der Antifaschisten“ dokumentiert. Bis heute die VVN die größte Vereinigung von Verfolgten des Naziregimes und eine starke antifaschistische Organisation.

„70 Jahre VVN in Bochum“ 24. September 2016, Ver.di-Gewerkschaftshaus (Universitätsstr. 76), Beginn 15:00, Ende 18:00

Jüdisches Leben in Bochum vor, während und nach dem Faschismus

April 10, 2016 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Ankündigung, Antisemitismus, Termine Kommentare deaktiviert für Jüdisches Leben in Bochum vor, während und nach dem Faschismus

Die VHS bietet einen Stadtrundgang zum jüdischen Leben in Bochum am Beispiel der sehr bekannten jüdischen Bochumerin Ottilie Schoenewald an. An bestimmten Orten und Stolpersteinen der Innenstadt finden sich Hinweise, wie jüdisches Leben  in der Weimarer Republik, während und nach der faschistischen Herrschaft in Bochum ausgesehen hat. Es soll gezeigt werden, wie Diskriminierung, Verfolgung, Ausgrenzung, Flucht und Deportation und schließlich Ermordung jüdischer Mitbürger abgelaufen sind.

Dabei wird folgenden Fragen nachgegangen: Was wusste die Mehrheitsgesellschaft in Bochum vom Schicksal der jüdischen Mitmenschen? Welche politischen und religiösen Vorurteile und Ideologien haben an den antisemitischen Maßnahmen mitgewirkt? Warum gab es auch in Bochum so wenig Widerstand gegen den staatlichen Terror an Juden?

Damit soll auch ein Bezug zu antisemitischen, rassistischen und fremdenfeindlichen  Ideologien und Verbrechen in der Gegenwart möglich sein.

Der Rundgang beginnt am Sonntag, den 22.5.2016 um 14.00 Uhr an der Glocke auf dem Rathausplatz und dauert ca. 2 ¼ Stunden. Teilnahmegebühr: 5,00 Euro, erm. 3.00 Euro. Eine Anmeldung bei der VHS, Tel. 9101555 ist erwünscht.

 

Experten der Vernichtung

März 01, 2016 Von: michnig Kategorie: Ankündigung, Antifaschismus, Faschismus, Geschichte, Nationalsozialismus, Termine, Vortrag Kommentare deaktiviert für Experten der Vernichtung

Voraussetzungen und Praktiken für den faschistischen Völkermord

Hiermit laden wir ein zu einem ganz besonderen Vortrag mit Frau Dr. Sara Berger, Rom

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Sara Berger

Dienstag, 22. März 2016, 19:00, Restaurant Leonidas, Annastr. 25 , 44793 Bochum (Nähe Springerplatz)

In den Vernichtungslagern der „Aktion Reinhard“ (Belzec, Sobibor, und Treblinka) wurden über anderthalb Millionen Juden, insbesondere aus Polen, aber auch aus anderen Ländern, mit Motorabgasen ermordet. Unter den Opfern waren auch über Hundert Bochumer und Bochumerinnen. Als besondere Experten für den Massenmord agierte eine Gruppe von 120 Männern, die zuvor in den Jahren 1940 und 1941 an der systematischen Ermordung von mehr als 70.000 Patienten aus Heil- und Pflegeanstalten („Euthanasie“ – Aktion T4) beteiligt waren.

Im Vortrag soll ausgeführt werden, wie diese Tätergruppe, hier zur Abgrenzung der Konzentrationslager-SS als „T4-Reinhard-Netzwerk“ bezeichnet, in den drei Vernichtungslagern die Ermordung der Juden geplant und durchgeführt hat. Dabei werden auch die kollektive Biografie dieser Gruppe und ihre Beweggründe für eine Teilnahme am faschistischen Massenmord diskutiert werden, bevor abschließend auf die juristische Aufarbeitung in der alten Bundesrepublik eingegangen wird.

Dr. Sara Berger stammt aus Bochum, sie studierte Geschichte, Soziologie, Sozialpsychologie und Italienische Literaturwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum. Sie ist Verfasserin u.a. von Experten der Vernichtung. Das T4-Reinhard-Netzwerk in den Lagern Belzec, Sobibor und Treblinka (Hamburg 2013). In der Fondazione Museo della Shoah in Rom koordinierte sie die Ausstellungen über die antijüdische Gesetzgebung in Italien, über Auschwitz-Birkenau (2010), über die nationalsozialistischen Ghettos in Polen (2012), über die Razzia des 16. Oktobers 1943 in Rom (2013) und über die Befreiung der nationalsozialistischen Lager (2015). Ihre Dissertation „Experten der Vernichtung“ wurde mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet.

Unterstützer: BoFo (Bochumer Forum für Antirassismus und für Kultur – BoFo e.V.)

                          BgR (Bochumer Bündnis gegen Rechts)

„Bündnis, nicht Parteiersatz“ (junge Welt vom 8.2.2016)

Februar 09, 2016 Von: michnig Kategorie: Allgemein, Antifaschismus, Artikel, Bericht, Faschismus, Kapitalismus Kommentare deaktiviert für „Bündnis, nicht Parteiersatz“ (junge Welt vom 8.2.2016)

Zum Charakter der VVN-BdA

In einem Aufsatz mit der Überschrift „Bündnis, nicht Parteiersatz – Zum Charakter einer antifaschistischen Organisation“ hat der Bundessprecher der VVN-BdA und Generalsekretär der FIR (Internationale Föderation der Widerstandskämpfer), Dr. Ulrich Schneider, zur Geschichte, den Zielen und aktuellen Aufgaben antifaschistischer Organisationen und der VVN-BdA geschrieben und diese benannt. Wir dokumentieren diesen Aufsatz.

http://www.jungewelt.de/2016/02-08/050.php?sstr=b%C3%BCndnis%7Ckein%7CParteiersatz

Kranzniederlegung am Denkmal der Kämpfer gegen Reaktion und Faschismus in Werne

Januar 14, 2016 Von: michnig Kategorie: Arbeiterbewegung, Aufstand, Gedenken, Rede, Termine Kommentare deaktiviert für Kranzniederlegung am Denkmal der Kämpfer gegen Reaktion und Faschismus in Werne

Erinnerung an die Märzgefallenen des Kapp-Putsches 1920 und an die Kämpfer gegen Faschismus und Krieg

Märzgefallenen-Denkmal in Bochum-Werner
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Märzgefallenen-Denkmal in Bochum-Werner

Auch in diesem Jahr ruft die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Anti-faschisten (VVN – BdA) auf, der Kämpfer gegen den rechten Kapp-Lüttwitz-Putsch von 1920 und der antifaschistischen Widerstands-kämpfer gegen Faschismus und Krieg zu gedenken.

Ihr Einsatz und Mut, ihr Idealismus und Kampfeswillen sollte für uns heute Verpflichtung sein, soziale und politische Errungenschaften zu bewahren, den reaktionären Kräften von heute den Weg zu versperren und in ihrem Sinn für Frieden, Freiheit, Solidarität und sozialen Fortschritt einzutreten. Wir wollen, dass das Rad der Geschichte nicht zurück gedreht werden kann und neue Geschichtslügen auf unfruchtbaren Boden treffen. Wir treten dafür ein, dass das Anwachsen des Neonazismus, des Rassismus und die Rechtsentwicklung in der Bundesrepublik gestoppt wird.

Sonntag, 2o. März 2016

Treffpunkt: 11.00 Uhr auf dem Marktplatz in Bochum-Werne

Die Gedenkrede auf dem Werner Friedhof hält: Günter Gleising, Vorsitzender der VVN-BdA-Bochum, Autor zahlreicher Aufsätze und Bücher zum Thema Kapp-Putsch und Märzrevolution 1920.

 

 

Fotos von der Präsentation am 2. Dezember 2015

Dezember 04, 2015 Von: S.E. Kategorie: Bildergalerie, Faschismus, Präsentation, Stolperstein Kommentare deaktiviert für Fotos von der Präsentation am 2. Dezember 2015

Krieg ist das falsche Mittel!
Protestkundgebung am Donnerstag um 18:00 Uhr
vor dem Rathaus

Dezember 02, 2015 Von: S.E. Kategorie: Ankündigung, Krieg, Kundgebung, Protest Kommentare deaktiviert für Krieg ist das falsche Mittel!
Protestkundgebung am Donnerstag um 18:00 Uhr
vor dem Rathaus

Das Bochumer Friedensplenum ruft zusammen mit anderen Initiativen und Organisationen, zu denen auch die VVN-BdA Bochum gehört, am Donnerstag, den 3. Dezember um 18:00 Uhr zu einer Protestkundgebung gegen die Zustimmung des Bundestages zu den neuen Kriegsplänen der
Bundesregierung auf:

Krieg ist das falsche Mittel
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Krieg ist das falsche Mittel

„Die Regierung setzt auf Krieg. Sie verzichtet auf politische
Alternativen, auf Maßnahmen, den IS von seinen Finanzquellen
abzuschneiden und auf das Völkerrecht. Sie verzichtet sogar auf
jede plausible Perspektive in diesem Kampf. Krieg ist das falsche
Mittel! Er führt zu keiner Lösung der Probleme, sondern heizt die
Gewalt an. Das Bochumer Friedensplenum ruft  zu einer
Kundgebung gegen diese Politik auf.
Zeigen wir, dass wir nicht einverstanden sind! Wir verlangen von
unseren Abgeordneten, gegen den Kriegseinsatz zu stimmen. Wir
fordern ein Ende der Kriegspolitik und Schluss mit allen
Waffenexporten. Wir bitten euch, euren Protest auszudrücken,
vielleicht auch mit selbst gestalteten Plakaten.“

Stolpersteinverlegung für Karl Rostek
durch den Kölner Künstler Gunter Demnig

November 26, 2015 Von: S.E. Kategorie: Antifaschismus, Bildergalerie, Faschismus, Stolperstein Kommentare deaktiviert für Stolpersteinverlegung für Karl Rostek
durch den Kölner Künstler Gunter Demnig

„Ein humanitäres Bleiberecht für Roma ist das Gebot der Stunde!“

November 17, 2015 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Bleiberecht, Presseerklärung, Protest, Roma Kommentare deaktiviert für „Ein humanitäres Bleiberecht für Roma ist das Gebot der Stunde!“

Presseerklärung der VVN-BdA Bochum:

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten, wendet sich gegen Abschiebungen von Flüchtlingen, wie sie die Stadt am Montag angekündigt hat.

Symbol der VVN-BdA
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Symbol der VVN-BdA

Wie Romani Rose, Sprecher des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma jüngst gesagt hat, ist die Verschärfung der neuen
Asylgesetze eine „Katastrophe“ für Roma, die vor
rassistischer Diskriminierung, Elend, Hunger,
Perspektivlosigkeit nach Deutschland geflohen sind. Deshalb hat sich die VVN-BdA vor wenigen Tagen auf ihrer
Jahreshauptversammlung für ein humanitäres Bleiberecht
für Roma ausgesprochen.

Wer verantwortet es eigentlich, dass Familien mit Kindern
in diese Situation der Obdachlosigkeit, Armut, „kumulativen Verfolgung“ (so Rose) „bei Nacht und Nebel“ abgeschoben werden?
Alle unabhängigen internationalen Gutachten bestätigen,
dass die Abgeschobenen ins blanke Elend und systematische Ausgrenzung abgeschoben werden. Und Deutschland
schiebt ab. Wir empfinden es als peinlich, wenn Bochums Stadtdirektor Townsend sich rausredet,
dass die Stadt ja nur Befehlsempfänger sei.

Die VVN-BdA steht für das humanitäre Bleiberecht der Roma, für das humanitäre Bleiberecht
anderer Flüchtlinge, die keineswegs als Armuts- oder Wirtschaftsflüchtlinge diffamiert werden
dürfen!
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Fotos von der Demo am Samstag, den 14.11.2015

November 15, 2015 Von: S.E. Kategorie: Bildergalerie, Demonstration, Flüchtlinge, Solidarität Kommentare deaktiviert für Fotos von der Demo am Samstag, den 14.11.2015

Nachruf auf Hannes Bienert
Erinnerung an einen überzeugten Antifaschisten

November 02, 2015 Von: Guenter Gleising Kategorie: Antifaschismus, Arbeiterbewegung, Gedenken, Nachruf Kommentare deaktiviert für Nachruf auf Hannes Bienert
Erinnerung an einen überzeugten Antifaschisten

Unser langjähriger Kamerad Hannes Bienert ist im Alter von 87 Jahren gestorben. Der Verlust schmerzt unermesslich, die Lücke ist groß.

Antifaschistisches Urgestein: Hannes Bienert
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Antifaschistisches Urgestein: Hannes Bienert

Hannes Bienert, 1928 in Beuthen (Bytom) geboren, erlebte als Kind und Jugendlicher das Naziregime, den Krieg und die Flucht nach Wattenscheid. Die Erkenntnis „Nie wieder Faschismus – Nie wieder Krieg“ wurde mit großer Konsequenz zur Richtschnur für sein politisches Leben. Geprägt wurde er auch durch die Arbeit auf der Zeche Holland. Seine politische Arbeit richtete sich gegen die Remilitarisierung, den Kalten Krieg und die Aufrüstung. Als Mitglied der KPD wurde Hannes Bienert mehrfach von der Justiz verfolgt und 1957 ins Gefängnis gesperrt.

Von Anfang an gehörte Hannes zu den
Organisatoren des Ostermarsches im Ruhrgebiet, auch dem anwachsenden Neonazismus setzte er seinen Widerstand entgegen. Dabei suchte er immer die Gemeinschaft mit anderen. Oft gelang es ihm, auch politisch Andersdenkende zum Kampf gegen den Faschismus und für den Frieden zu gewinnen. 1968 gehörte er zu den Gründern der DKP in Wattenscheid und war jahrelang deren Vorsitzender.

Sein antifaschistisches Engagement führte ihn in die Reihen der VVN-Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten. Hannes setzte sich zusammen mit vielen anderen für die Schließung der NPD-Landeszentrale in Wattenscheid ein und protestierte gegen die NPD-Landesparteitage in Wattenscheid.
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