Artikel der Kategorie ‘Antifaschismus’
März 17, 2012
Von: Michael Niggemann
Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Protest, Stellungnahme
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Die VVN-BdA wirft Bahnhofsbuchhandlung neofaschistische Propaganda vor
Die Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes – Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA) Bochum, verurteilt, dass der Valora-Konzern mit fast 3 Milliarden Schweizer Franken Umsatz als Betreiber der Bahnhofsbuchhandlung auch in Bochum sich auf formal rechtliche Kriterien von Pressefreiheit beruft, um Zeitungen, die wie die NPD-Monatszeitung „Deutsche Stimme“ eindeutig faschistischen Gedankenmüll präsentiert, u.a. zur Mörder-Bande „Nationalsozialistischer Untergrund“(NSU). Es gibt durchaus auch Buchhandlungen, die aus moralisch-ethischen Gründen trotz aller behaupteten Pressefreiheit faschistische Zeitungen nicht in ihrem Sortiment haben.
Die VVN-BdA Bochum fordert alle antifaschistisch-demokratischen BochumerInnen auf, der Bahnhofsbuchhandlung und dem dahinter stehenden Valora-Konzern durch verbale und schriftliche Kritik oder durch Boykott deutlich zu machen: Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen.
Februar 23, 2012
Von: Michael Niggemann
Kategorie: Allgemein, Antifaschismus, Antifaschistische Bochumer Blätter, Berufsverbote, Gedrucktes
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Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der
AntifaschistInnen (VVN-BdA) Bochum weist auf die neuen ABB hin. Es wird
in einem bewegendem Beitrag noch einmal auf das Wirken von Klaus Kunold
aufmerksam gemacht, der im November 2011 gestorben ist. Die weiteren
Artikel informieren über die braune Vergangenheit zahlreicher
Bundespolitiker und über den Naziterror im letzten Jahr in Bochum. ”
…und wieder sah der Staat rot” erzählt die 40–jährige Geschichte des
sog. Radikalenerlasses vom 28.1.1972 und lädt ein zu einer Veranstaltung
mit Bochumer Berufsverbotsopfern am 20 April um 19.30 im Bhf. Lgdr. An
eine Kranzniederlegung Bochumer AntifaschistInnen an einem
geschichtsträchtigen Gedenkstein auf dem Friedhof in Werne am 25.3. um
11.00 Uhr wird ebenfalls erinnert.
ABB-2012-01
Januar 19, 2012
Von: Wolfgang Dominik
Kategorie: Ankündigung, Antifaschismus, NPD, Termine
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| 3. Februar 2012 |
| 19:30 | bis | 21:00 |
| 19:30 | bis | 21:00 |
Rolf Gössner, ein bekannter antifaschistischer Jurist und Mitglied der VVN/BdA nennt 2003 seine Dokumentation über die Zusammenarbeit von Staat und Neonazis “Geheime Informanten, V-Leute des Verfassungsschutzes: Kriminelle im Dienst des Staates”. Welche Dimensionen die Zusammenarbeit von verschiedenen Geheimdiensten (welcher ist eigentlich nicht beteiligt?) und den möglicherweise zehnfachen Mördern der NSU hatte, wird nur allmählich klarer.
Auch in Bochum agieren die Neofaschisten weit intensiver als die veröffentlichte Meinung das publik macht.
Die neue Qualität des neofaschistischen Terrors und der Umgang der staatlichen Behörden mit den Neofaschisten
Referenten: Michael Niggemann und Wolfgang Dominik
Grundlage Referat Michael Niggemann: Chronik der Naziübergriffe in Bochum
Thesen Wolfgang Dominik: Kriminelle im Dienste des Staates[1]
Antifaschistische Arbeit der VVN-BdA: Rückblick und Ausblick
Referent: Günter Gleising)
Zeit: Freitag, 3.2.2012, 19.30 bis ca. 21.00 Uhr. Ort: Gaststätte “Zur Altstadt”, Brückstr. 20
September 13, 2011
Von: Siegfried Evers
Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Gedenken, Krieg, Militarismus, Rede
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„Gegen Neonazismus und den Krieg kämpfen, dass sind wir dem Andenken des Widerstandes schuldig“
Nicht nur in Berlin, auch in Bochum ist der zweite Septembersonntag in jedem Jahr das Datum des Gedenkens und Erinnerns an die Opfer des Naziregimes und der Würdigung des Widerstandes. Auch in diesem Jahr rief die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschisten (VVN-BdA), Kreisvereinigung Bochum, dazu auf, besonders der von den Nazis ermordeten Widerstandskämpfern zu gedenken. Die Kranzniederlegung und Gedenkveranstaltung fand auf dem Friedhof Freigrafendamm in Bochum-Altenbochum statt, und zwar auf dem Ehrenrundplatz am dortigen Denkmal. Aus einer Presseerklärung der VVN-BdA: „Bei Widerstand gegen die Faschisten fällt vielen Mitbürgern nur Stauffenberg und sein gescheitertes Hitlerattentat ein. In Wahrheit gab es aber überall Widerstand, auch hier in Bochum gab es mehrere Widerstandsgruppen. Anstatt stolz auf diesen Widerstand zu sein, wurde er in der BRD von Anfang an kleingeredet und/oder verschwiegen. Auf dem Friedhof Freigrafendamm gibt es eine der wenigen Gedenkstätten für diese im allgemeinen Bewusstsein vergessenen Widerstandskämpfer. Das Denkmal auf dem Ehrenrundplatz nennt namentlich die Bochumer Widerstandskämpfer Friedrich Hömberg, Josef Langner, Bernhard Nast, Moritz Pöppe, Johann Schmidtfranz, Wilhelm Schpenk und Wilhelm Thiesbürger. Alle wurden 1943/44 in Konzentrationslagern ermordet. Dieser Widerstand darf nicht vergessen werden, gerade angesichts der aktuellen Bedrohung durch die Faschisten, wie sie am 3.9. wieder in Dortmund erlebbar war“ Der Bundessprecher der VVN-BdA Ulrich Sander sprach auf der Gedenkveranstaltung der VVN-BdA. Den Widerstand nicht zu vergessen, sondern in Erinnerung erhalten, sei Aufgabe der Antifaschisten, nachdem auch im Ruhrgebiet mit der Abschaffung der Dauerausstellungen „Widerstand und Verfolgung“ in Essen und Oberhausen bedenkliche Zeichen gesetzt wurden.
April 24, 2011
Von: Siegfried Evers
Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Friedensbewegung, Geschichte, Kapitalismus, Krieg, Militarismus, Neofaschismus, NPD, Rassismus, Rede
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Ulli Sander bei der Ostermarschrede in Bochum-Wattenscheid
Der diesjährige Ostermarsch an Rhein und Ruhr unterscheide sich von denen in den 50 Jahren zuvor. Die Bewegungen gegen die Kernkraft und die gegen die Atomwaffen handeln erstmals wieder gemeinsam, seitdem es Anfang der 60er Jahre hieß: Kampf dem Atomtod. Das stellte Ulrich Sander (Foto), Bundessprecher der VVN-BdA und einer der Mitorganisatoren des ersten deutschen Ostermarsches von 1960 bei seiner heutigen Rede in Bochum-Wattenscheid fest. Er sprach sich auch dafür aus, die Antifa- und die Friedensbewegungen eng zu verzahnen. Damit wolle man heute anfangen, da es gegen die NPD gehe, die hier in Wattenscheid ein Hauptquartier besitze. Er forderte das Verbot der NPD und die Absage an den Rassismus a la Sarrazin.
April 15, 2011
Von: Wolfgang Dominik
Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Frauenrechte, Nationalsozialismus, Stadtrundgang, Termine
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| 17. April 2011 |
| 14:00 | bis | 16:15 |

Ottilie Schoenewald (1883 – 1961)
Nur wenige Bochumer kennen Ottilie Schoenewald. Eine kleine Straße ist nach ihr benannt, aber auch eines der größten Weiterbildungskollegs Deutschlands in Bochum an der Wittenerstraße. Über das Leben und das letztlich grausame Schicksal dieser bedeutenden Bochumer Frau gibt es immerhin Spuren aus der Zeit der Weimarer Republik und des Faschismus in Bochum.
Der Historiker Wolfgang Dominik hat sich mit Ottilie Schoenewald beschäftigt und bietet im VHS-Programm einen ca. zweistündigen Stadtrundgang “Auf den Spuren Ottilie Schoenewalds in Bochum”, am Sonntag, den 17.04. 2011, 14.00, Uhr an.
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November 12, 2010
Von: Klaus Kunold
Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Justiz, Presseerklärung
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»Pünktlich zum Gedenktag 9. November kam der Freispruch vom Bochumer Landgericht. Wegen volksverhetzenden Reden wiederholt verurteilt, wurde der Nazi-Chef Wulff vom Bochumer Landgericht freigesprochen. Es gilt ja die politische Meinungsfreiheit. Und im Zweifel ist für den Angeklagten zu entscheiden. Gegen genau diese politische Meinungsfreiheit, gegen Pressefreiheit und statt für, gegen den Angeklagten entschieden vor ein paar Wochen Richterin und Staatsanwältin. Der verantwortliche Redakteur von bo-alternativ, der u.a. auch Mitglied der jede Gewalt ablehnenden Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) ist, wurde zu einer empfindlichen Geldstrafe verurteilt, weil er zu einer Demonstration gegen Nazi-Hetzer aufgerufen hatte.
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September 12, 2010
Von: Andreas Seier
Kategorie: Antifaschismus, Bericht, Faschismus, Gedenken, Kapitalismus, Krieg
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September 12, 2010
Von: Andreas Seier
Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Gedenken, Kapitalismus, Krieg, Militarismus, Rede
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Sevim Dagdelen, MdB
Liebe Antifaschistinnen und Antifaschisten,
liebe Freundinnen und Freunde!
71 Jahre nach dem Überfall Nazideutschlands auf Polen und 65 Jahre nach der Befreiung Deutschlands und Europas vom Faschismus finden wir uns hier und heute zum Tag der Opfer des Faschismus ein. In Erinnerung an die Toten und aus Respekt für die Überlebenden bitte ich Sie/Euch um eine Schweigeminute zum Gedenken an die ermordeten KZ-Häftlinge, Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter und gefallenen Partisaninnen und Partisanen, Soldatinnen und Soldaten der alliierten Streitkräfte und Widerstandskämpferinnen und Widerstandskämpfern zu widmen.
—- Gedenkminute —-
Danke.
Liebe Antifaschistinnen und Antifaschisten,
liebe Freundinnen und Freunde!
Als die Jahrestage der Ermordung Ernst Thälmanns (18. August 1944 im KZ Buchenwald), Rudolf Breitscheids (24. August 1944 im KZ Buchenwald) und der Widerstandskämpfer des 20. Juli bevorstanden, ergriffen 1945 ehemalige politische Häftlinge die Initiative zur Begründung eines Gedenktages für die Opfer des Faschismus. Unterstützung kam von den neu zugelassenen antifaschistisch-demokratischen Parteien, den Kirchen, Gewerkschaften und Jugendausschüssen.
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September 06, 2010
Von: Siegfried Evers
Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Gedenken, Krieg, Nationalsozialismus, Termine
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Gedenkstein "zum Gedenken an die ermordeten Widerstandskämpfer gegen das Naziregime" der VVN - BdA auf dem Friedhof Freigrafendamm
Wie schon in den vergangenen Jahren findet nach der Einweihung des neugestalteten Ehrendrundplatzes vor zwei Jahren durch OB Scholz für die von den Nazis ermordeten Bochumer Widerstandskämpfer die traditionelle Gedenkfeier der VVN-BdA (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten) Bochum auch in diesem Jahr am 2. Sonntag im September statt.
Der „Gedenktag für die Opfer des Faschismus” war unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg die erste gesamtdeutsche Erinnerung für alle Opfer und Verfolgte der Nazidiktatur. Nach einem WAZ-Bericht vom 14.9.1948 fand am Vormittag des 2. Sonntags im September 1948 die Gedenkfeier der Stadt Bochum für die Opfer des Faschismus auf dem Zentralfriedhof am Freigrafendamm statt. Der damalige Oberbürgermeister Geldmacher hielt die Gedenkrede.

Sevim Dagdelen, MdB
Nachdem etliche Jahre die Gedenkveranstaltung am Volkstrauertag stattfand, ist die VVN-BdA vor 2 Jahren zur alten Tradition zurückgekehrt.
Die Mahn- und Gedenkfeier der VVN-BdA findet am Sonntag, dem 12. September 2010, auf dem Zentralfriedhof am Freigrafendamm statt.
Treffpunkt ist um 11.00 Uhr am Haupteingang.
Die Ansprache hält in diesem Jahr die Bochumer Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen (DIE LINKE.).
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August 29, 2010
Von: Siegfried Evers
Kategorie: Antifaschismus, Demonstration, Faschismus, Neofaschismus, Termine
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Zum 6. Mal in Folge wollen Neofaschisten anlässlich des Antikriegstages durch Dortmund marschieren.
Für den 4. September mobilisieren sie europaweit in die Ruhrgebietsmetropole. Die Polizei genehmigte den Aufmarsch, und die Stadt Dortmund lässt per „Koordinierungsstelle“ mitteilen, sie fände die Entscheidung ausreichend klug, weil irgendwie alternativlos.
Der Antikriegstag erinnert an den Überfall des faschistischen Deutschlands am 1. September 1939 auf Polen, der Beginn eines Raub- und Vernichtungskrieges, der die Welt in Brand steckte und über 50 Millionen Tote hinterließ.
Bei dem Nazi-Aufmarsch geht es nicht um Anti-Krieg, sondern um Jubel für den nazideutschen Überfall auf Polen. Die Nazis rufen regelmäßig „Nie wieder Krieg – nach unserem Sieg“. Den 1. September verhöhnen sie, indem sie behaupten, der 2. September, der Tag, an dem im Jahre 1939 Großbritannien zugunsten Polens in den Krieg eingriff, sei der eigentliche Tag des Kriegsbeginns. (weiterlesen …)
April 30, 2010
Von: Guenter Gleising
Kategorie: Antifaschismus, Arbeiterbewegung, Aufstand, Buchvorstellung, Geschichte, Schriftenreihe zur antifaschistischen Geschichte Bochums, Termine
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Schriftenreihe zur antifaschistischen Geschichte Bochums, Heft Nr. 10: Kapp-Putsch und Märzrevolution 1920 (I) - Ereignisse und Schauplätze in Bochum und Umgebung
Mit der Herausgabe des 10. Heftes in der Schriftenreihe zur antifaschistischen Geschichte Bochums erinnert die VVN – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschistenen, Kreisvereinigung Bochum, an den Kapp-Putsch und die Märzrevolution von 1920.
Am Freitag, den 7. Mai, stellt Günter Gleising seine Studie auf einer Veranstaltung der VVN – BdA Bochum um 19:30 Uhr im Restaurant “Zur Altstadt”, Brückstraße 20, vor.
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April 03, 2010
Von: Wolfgang Dominik
Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Geschichte, Juden, Neofaschismus, Stadtrundgang, Termine
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| 25. April 2010 |
| 14:00 | bis | 16:15 |

Ottilie Schoenewald
Nur wenige Bochumer kennen Ottilie Schoenewald. Eine kleine Straße ist nach ihr benannt, aber auch eines der größten Weiterbildungskollegs Deutschlands in Bochum an der Wittenerstraße. Über das Leben und das letztlich grausame Schicksal dieser bedeutenden Bochumer Frau gibt es immerhin Spuren aus der Zeit der Weimarer Republik und des Faschismus in Bochum.
Der Historiker Wolfgang Dominik hat sich mit Ottilie Schoenewald beschäftigt und bietet im VHS-Programm einen ca. zweistündigen Stadtrundgang “Auf den Spuren Ottilie Schoenewalds in Bochum”, am Sonntag, den 25.4.2010, 14.00, Uhr an. Treffpunkt ist die große Glocke auf dem Rathausplatz. Es soll versucht werden, an bestimmten Orten der Innenstadt aufzuzeigen, wie der Faschismus auch in Bochum die Macht ergriff, wie sich das Leben der Menschen, schwankend zwischen vermeintlicher Hoffnung für viele und Terror gegen Minderheiten, veränderte, wie Faschismus entsteht und wie Neofaschismus eingedämmt werden kann. An Ottilie Schoenewald, ihrer Familie und der jüdischen Bochumer Gemeinde im damals “braunen” Bochum soll exemplarisch die Funktion von Ausgrenzung, Diffamierung, Verfolgung und letztlich Vernichtung erläutert werden.
April 02, 2010
Von: Guenter Gleising
Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Gedenken, Geschichte, Nationalsozialismus, Termine
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Gedenktafel im Stadtpark
An die Befreiung von Faschismus und Krieg vor 65 Jahren erinnert die VVN-Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Bochum. An der Gedenktafel zur Erinnerung an die von der Gestapo erschossenen Zwangsarbeiter und Widerstandskämpfer am Haupteingang des Stadtparks wollen wir Blumen ablegen.
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März 30, 2010
Von: Martin Budich
Kategorie: Antifaschismus, Buchvorstellung, Faschismus, Nationalsozialismus, Neofaschismus, NPD, Termine, Vortrag
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Kartin Köditz ,MdL, Sprecherin für antifaschistische Politik der Linksfraktion im sächsischen Landtag
Das Bochumer Bündnis gegen Rechts lädt zu einer Veranstaltung am Donnerstag, den 1. April, um 19.30 Uhr im Sozialen Zentrum, Josephstr. 2 ein. Referentin ist Kerstin Köditz. Sie ist Sprecherin für antifaschistische Politik der Linksfraktion im sächsischen Landtag. In ihrem Buch „Und morgen? Extreme Rechte in Sachsen“ dokumentiert und analysiert sie das Agieren der Nazis und der Gegenwehr. Sie berichtet über Strategie, Positionen und Personen der extremen Rechten. Sie beschreibt, wie sich die NPD Stück für Stück in der Mitte der Gesellschaft verankert. Auf der Straße, in den Köpfen, in den Parlamenten…
Die NPD hat sich in Sachsen so fest etabliert wie in keinem anderen Bundesland. Erstmals ist es ihr hier gelungen – wenn auch unter heftigen Stimmverlusten – ein zweites Mal in Folge in einen Landtag gewählt zu werden.
Auch wenn die NPD bei der Landtagswahl in NRW keinerlei Chance hat, die 5-Prozent-Hürde zu schaffen, ist es wichtig über ihr Agieren aufzuklären. Übrigens: Wenn es im Mai gelingt, den Stimmanteil der NPD unter 1 Prozent zu drücken, erhält sie keine staatliche Erstattung von Wahlkampfkosten.
Wegbeschreibung zum Sozialen Zentrum
März 28, 2010
Von: Uli Borchers
Kategorie: Antifaschismus, Aufstand, Gedenken, Militarismus, Rede
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Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Freundinnen und Freunde,
90 Jahre ist es her, dass der Kapp-Putsch stattgefunden hat. 90 Jahre – ein Zeitraum, der Erinnerung immer schwerer, aber trotzdem notwendig macht.
Ich habe die Anfrage der VVN für diese Rede übernommen, weil es auch meinem Verständnis von Geschichte entspricht, sowohl über die Vorgänge von 1920 zu sprechen, als auch darüber nachzudenken, welche Konsequenzen aus den Ereignissen vor 90 Jahren zu ziehen sind.
Deshalb habe ich für meine Rede drei Abschnitte vorgesehen:
-
Wie kam es zum Kapp-Putsch?
-
Wer waren die Gewinner, wer die Verlierer?
-
Warum Gedenktage dieser Art?
Die geschichtliche Ausgangssituation ist weitgehend erforscht, die wichtigsten Details sind bekannt. Deshalb kann der historische Rückblick sich auf wenige Fakten beschränken:
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Januar 26, 2010
Von: Wolfgang Dominik
Kategorie: Antifaschismus, Aufstand, Gedenken, Konzert, Termine
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Ruhrpott Urgestein Frank Baier und Grenzgänger Michael Zachcial
Am Freitag, den 26. März, erinnert die VVN-BdA Bochum zusammen mit dem Bahnhof Langendreer an die Märzrevolution vor 90 Jahren. Ab 20:00 Uhr singen und spielen Frank Baier und die Grenzgänger Lieder aus und über diese bewegte Zeit. Die Grenzgänger, mehrfach preisgekrönte Lied-Avantgardisten aus Bremen, haben sich für ihr aktuelles Programm mit dem Duisburger Ruhrpott Urgestein Frank Baier zusammen getan. Sie spielen Lieder und Texte aus der “größten Aufstandsbewegung, die es in Deutschland seit den Bauernkriegen des 16. Jahrhunderts gegeben hat”, dem nahezu völlig vergessenen Volksaufstand im Frühjahr 1920 im Anschluß an den Kapp-Putsch.
Es werden unbekannte Volkslieder, anarchistische Sprachgewitter, Rap, Balladen, aber auch Stücke von Rio Reiser zu hören sein, der schon vor 25 Jahren an diesem Thema gearbeitet hat (Für das Theaterstück “Märzstürme” schrieb er Lieder wie “Jetzt schlägt’s 13″, “Ich will Rot” und “Frühlingssturm”). Zu Wort kommen ebenso Erich Mühsam und Tucholsky und andere Querköpfe, deren Texte auch heute noch den Nagel auf den Kopf treffen. Eine Entdeckung bei den Recherchen sind u.a. die Texte des Berliner Schriftstellers Oskar Kanehl aus seinem Buch “Straße frei”. Es entstanden sofort mehrere Vertonungen und Lieder für diese CD.
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Januar 26, 2010
Von: Wolfgang Dominik
Kategorie: Antifaschismus, Aufstand, Demonstration, Gedenken, Termine
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| 28. März 2010 |
| 11:00 | bis | 13:00 |

Märzgefallenen-Denkmal auf dem Friedhof Bochum-Werne
Die VVN–BdA ruft auch in diesem Jahr dazu auf, der ermordeten Kämpfer gegen den Kapp-Putsch zu gedenken und am Denkmal auf dem Werner Kommunalfriedhof Blumen und Kränze niederzulegen.
Die Demonstration beginnt
am Sonntag, dem 28. März,
um 11:00 Uhr
am Werner Markt.
Am Ehrenmal spricht Uli Borchers, ehemaliger Betriebsratsvorsitzender von Doncaster und Sprecher des Bochumer Bündnisses gegen rechts.
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Januar 25, 2010
Von: Martin Budich
Kategorie: Aktuelles, Antifaschismus, Ausstellung, Faschismus, Geschichte, Nationalsozialismus, Rehabilitierung, Sinti und Roma, Termine
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| 27. Januar 2010 |
| 18:00 | bis | 19:00 |
Vom 26. Januar bis 26. Februar wird im Forum der VHS eine Bildhauerei-Ausstellung von und mit Michael Görler und Teilnehmenden eines Bildhauerei-Kurses gezeigt. Sie beschäftigt sich mit dem Schicksal von 14 Menschen, die zu den Opfern des nationalsozialistischen Völkermordes an den Sinti und Roma gehören.
In der Ankündigung heißt es:
Noch heute werden in Europa Zigeuner, Sinti und Roma mit Vorurteilen, Ausgrenzung und Benachteiligung konfrontiert. „Das Gedenken an die Opfer des Naziterrors sensibilisiert für die aktuellen Formen von Rassismus und Gewalt, die unser demokratisches Gemeinwesen bedrohen“, schreibt Romani Rose in seinem Buch ‚Den Rauch hatten wir täglich vor Augen‘. Den einzelnen Stelen der Ausstellung ist jeweils eine Kurzbiografie zugeordnet. Zu den Skulpturen werden fünf Tafeln zur Situation der Sinti und Roma in Bochum während der NS-Zeit gezeigt, die aus der Ausstellung der Bochumer VVN – BdA stammen.
Am Mittwoch, den 27.01. – dem Holocaust-Gedenktag – sind die BildhauerInnen von 18.00 – 19.00 Uhr im Forum der VHS anwesend und beantworten Fragen der BesucherInnen zu der Skulpturen-Gruppe.
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November 04, 2009
Von: Andreas Seier
Kategorie: Aktuelles, Antifaschismus, Ausstellung, Bericht, Faschismus, Neofaschismus
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Auf den Seiten des Bochumer Nachrichtenportals bo-alternativ.de findest sich ein Bericht über die Eröffnung der Ausstellung “Opfer rechter Gewalt” am letzten Mittwoch im Wattenscheider Luise-Barre-Berufskolleg. Dort finden sich auch Bilder von der Ausstellungseröffnung!
Oktober 05, 2009
Von: Guenter Gleising
Kategorie: Aktuelles, Antifaschismus, Dokumentiert, Justiz, Rehabilitierung
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Der spätere Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Hans Filbinger (†), war einer der Richter, der im Dienste der Nazi-Militärjustiz Todesurteile gegen Deserteure der Wehrmacht verhängte.
Während Filbinger 1978 nach dem Bekanntwerden der Urteile zurücktreten musste, hatten seine Urteile noch 31 Jahre Gültigkeit.
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Oktober 05, 2009
Von: Klaus Kunold
Kategorie: Aktuelles, Antifaschismus, Friedensbewegung
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Lutz Berger
Sein Tod kam für alle überraschend.
Er wird uns mit seinen Erfahrungen, seinen Ideen, seiner Mitarbeit in der antifaschistischen und antimilitaristischen Bewegung fehlen.
Faschismus ist ein Verbrechen und keine Meinung, war die Grundüberzeugung seines Lebens. Dazu gehörte für ihn, dass Faschismus und Militarismus zwei Seiten der gleichen Medaille sind. Seit Jahrzehnten gehörte Lutz zur VVN – BdA Bochum. Aus der Bochumer Friedensbewegung war er nicht wegzudenken.
Lutz war immer in der VVN – BdA aktiv, in den letzten Jahren als stellvertretender Vorsitzender. Die unter seiner Leitung entstandene Broschüre und Ausstellung „Verachtet, vertrieben, verfolgt – Die Verfolgung der Sinti und Roma in Bochum und Wattenscheid” fanden weit über die Stadtgrenzen hinaus große Anerkennung.
Als VVN-Vorstandsmitglied war Lutz auch aktiv in der Initiative „Bochum gegen Rechts”.
Die VVN – BdA Bochum trauert um Lutz.
Unser Mitgefühl gilt seiner Frau Marianne und seinen Töchtern Lina und Sara.
siehe auch:
Nachruf der VVN-BdA Bochum vom 17. September 2009
Oktober 04, 2009
Von: Guenter Gleising
Kategorie: Antifaschismus, Geschichte, Termine
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Der Gedenkstein der VVN - BdA auf der neugestalteten Grabstätte der Bochumer Widerstandskämpfer am Ehrenplatz auf dem Friedhof Freigrafendamm. Gestaltung des Gedenksteins: Käthe Wissmann
Während sich Hitlers Wehrwirtschaftsführer und Generaldirektor des Bochumer Vereins Walter Borbet sich öffentlich für die Rüstungsanstrengungen und die „langjährigen Vorbereitungen der Wirtschaft” auf Hitlers Eroberungskrieg, den 2. Weltkrieg, rühmte, schlossen sich Bochumer Hitler-Gegner zusammen, um Widerstand gegen Krieg und Faschismus zu leisten.
Auf Initiative der Kommunisten Moritz Pöppe und Johann Schmidtfranz bildete sich Bochums größte und aktivste Widerstandsgruppe während des 2. Weltkrieges. Die Gruppe arbeitete unter konspirativen Bedingungen, blieb lange von den Nazis unentdeckt und verbreitete im Stadtgebiet Nachrichten von BBC und Radio Moskau über das wahre Kriegsgeschehen, die in krassem Gegensatz zur Nazipropaganda standen. Man besprach die internationale Entwicklung, die zur Bildung der Anti-Hitler-Koalition führte und schuf Kontakte zu anderen Widerstandszellen auf dem Bochumer Verein, der Maschinenfabrik Mönninghoff und den Eisen- und Hüttenwerken Bochum. Mitglieder der Gruppe sammelten die von alliierten Aufklärungsflugzeugen abgeworfenen Flugblätter und fertigten Flugzettel mit der Aufschrift „Nieder mit dem Bluthund A. Hitler”, gaben diese weiter oder warfen sie in Briefkästen.
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September 15, 2009
Von: Bochumer Gewschichtswerkstatt
Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Nationalsozialismus, Radtour, Termine
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Die Radrundfahrt thematisiert den Widerstand und die Verfolgung in Dinslaken und Voerde. 1933 –1945. Einen längern Aufenthalt werden wir auf dem Gelände des ehemaligen Zwangsarbeiter- und Kinderlagers Buschmannshof in Voerde haben, auf dem heute ein Mahnmal steht und auf dem Franzosenfriedhof in Voerde-Friedrichsfeld.
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