VVN-BdA Bochum

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten
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Erklärung der VVN-BdA von Nordrhein-Westfalen: Nach dem Rechtsschwenk an Rhein, Lippe und Ruhr die antifaschistische Gemeinsamkeit schaffen!

Mai 30, 2017 Von: Michael Niggemann Kategorie: Aktuelles, Allgemein, Parlamentarismus

Die VVN-BdA Nordrhein-Westfalen hat zur aktuellen Landespolitik eine
Erklärung herausgegeben. Neben einer kurzen Analyse des Wahlergebnisse der Landtagswahl ruft die VVN-BdA dazu auf die antifaschistische Gemeinsamkeit zu verstärken. Dies sei im Hinblick auf die Bundestagswahl am 24. September hoch aktuell.

 

Liebe Kameradinnen und Kameraden, Liebe Freundinnen und Freunde,

„
„Der Rechtsruck der Mitte ist vollzogen:
Man hofft darauf, die großen Probleme wieder außer Landes zu halten. Inzwischen sind alle ein bisschen AfD. Nach der Niederlage in NRW war es höchste Zeit für Schulz, seine Vorstellungen von sozialer Gerechtigkeit zu konkretisieren. Stattdessen präsentierte die SPD ein abgedroschenes Programm für innere Sicherheit, das Thomas de Maizière hätte schreiben können.““
(Jagoda Marinic | Süddeutsche Zeitung 20/21. Mai 2017)

Was haben wir nun bekommen?

Eine Regierungsoption aus einer CDU, die auf den letzten Metern des Wahlkampfes besonders viele Anleihen bei der CSU nahm und einen scharfmacherischen CDU-Mann, Herrn Bosbach aus Bergisch-Gladbach, als Hauptberater bekam.

Dann einen Partner für diese CDU in Gestalt der FDP, die nie ihre Vergangenheit mit alten Nazis und jungen Antisemiten (Achenbach, Weyer, Möllemann) aufgearbeitet hat.

Und eine völkisch-rassistische AfD, die aus dem Stand auf über sieben Prozent kam und die für die Unterstützung einer rechten CDU/FDP-Regierung bereit steht. (mehr …)

Alle Räder rollen für den Sieg – Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft während des Faschismus in Bochum

Mai 17, 2017 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Termine

9. Juli 2017
14:00bis16:15
Hermann Göring 1935 beim Bochumer Verein

Hermann Göring 1935 beim Bochumer Verein

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Hitler mit Walter Borbet vor dem Bochumer Verein

Spätestens mit Beginn des 2. Weltkrieges mussten die Betriebe in Bochum ihre Produktion auf kriegswichtige Güter umstellen. Im Verlauf des Krieges wurden immer mehr Zwangsarbeiter*innen auch nach Bochum gebracht und in über 150 KZ-ähnlichen Lagern eingesperrt. Wer waren diese Menschen? Wie lebten und starben sie? Wo waren die Lager? Gerade der von Hitler als NS-Musterbetrieb „geadelte“ Bochumer Verein als eine der größten Rüstungsschmieden des Reiches kann als trauriges Beispiel exemplarisch genannt werden. 32.000 Zwangsarbeiter*innen von 8 bis 80 waren in allen Bochumer Betrieben und Behörden Sklavenarbeit unterworfen. Der Rundgang durch Stahlhausen und entlang des Bochumer Vereins soll etwas Licht in das damals gewünschte und von vielen bis heute gewünschte Verschweigen bringen. Einige Stolpersteine auf dem Rundgang erinnern an das Schicksal jüdischer Bochumer Bürger*innen.

Termin: 09.07.2017, 14.00 Uhr, Treffpunkt: Gewerkschaftshaus Alleestr. 80. Die VHS nimmt um einen Unkostenbeitrag von 5, erm. 3 Euro und bittet um Anmeldung unter Tel.: 0234/9102812.

Der Rundgang dauert ca. 2 ¼ Stunden.

Umgestaltung der Zwangsarbeitergräber

Juni 12, 2017 Von: Re Si Kategorie: Allgemein

Auch Mitglieder der Bochumer VVN-BdA beteiligten sich an der Reinigung von Zwangsarbeitergräbern auf dem Friedhof am Freigrafendamm. Am 10. und 11. Juni hatte der Kinder- und Jugendring zu der Aktion aufgerufen, an der sich viele Jugendliche von Verbänden und Jugendhäusern beteiligten. Entfernt wurde das wuchernde Unkraut, die Gedenksteine von Algen, Unrat und Flechten befreit. Die Gräberfelder werden von der Stadt demnächst neugestaltet.P1110045 P1110059 P1110061

Was ist eigentlich Faschismus?

Mai 21, 2017 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein

Wolfgang Dominik

 

Was ist eigentlich Faschismus?

 

Ich habe mich seit meinem politischen Geburtstag am 2.Juni 1967 in der Erwachsenenbildung und als Lehrbeauftragter an der Uni Dortmund schwerpunktmäßig lernend und lehrend mit dem Thema beschäftigt. Da es viele Meter Literatur zum Thema gibt, muss ich hier Schwerpunkte setzen. 30 Minuten!!

 

Auslöser für diesen Abend waren Diskussionen innerhalb der VVN, wen oder was „man“ als faschistisch bezeichnen kann und darf. Gegenwärtig wird so alles Mögliche als faschistisch bezeichnet: Trump, Erdogan, umgekehrt Deutschland und Holland von Erdogan, die polnische oder ungarische Regierung, die AfD, der Front National, in der Weimarer Republik bezeichneten sich SPD und KPD gegenseitig als“ rotlackierte Faschisten“ oder „Sozialfaschisten“, religiöse Fanatiker wie etwa der IS und seine Anhänger. Die Reihe lässt sich endlos fortsetzen. (mehr …)

Bahnhof Langendreer: 50 Jahre 2. Juni – in Berlin und in Bochum

Mai 15, 2017 Von: Re Si Kategorie: Allgemein

Während der Demonstration gegen Schah Mohammad Reza Pahlavi wurde der Student Benno Ohnesorg erschossen. Zur Erinnerung an dieses für die 1968er Bewegung einschneidende Ereignis laden die Gründerstudenten zusammen mit der Zeitschrift „Amos“ zur Diskussion, Begegnung und Austausch ein; wie der 2. Juni 1967 in Bochum gewirkt hat und was er für uns heute bedeuten
könnte (Filmvorführung, Debatte und Kulturprogramm).

Kulturprogramm mit Musik
Protest-Songs: Hartmut Kremer, Oberhausen
Lesung aus Uwe Timm: „Der Freund und der Fremde“ (G. Violet, Mannheim, Rezitatorin)
Performance Robert Bosshard, Oberhausen

Termin: Freitag, 2. Juni 2017
Uhrzeit und Ort: ab 14:00 Uhr im Kulturzentrum Bahnhof Langendreer (Wallbaumweg 108, 44894 Bochum)

Zur vollständigen Einladung…

Was ist eigentlich Faschismus?

Mai 07, 2017 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Termine

17. Mai 2017
19:00bis21:00

Themenabend der VVN-BdA Bochum

 

Was ist eigentlich Faschismus?

An diesem Abend soll erläutert werden, was die wissenschaftliche Faschismus-Forschung unter Faschismus versteht. Der oft inflationäre Gebrauch des Faschismus-Begriffs ist alt: Schon in der Weimarer Republik beschimpften sich z.B. die Arbeiterparteien gegenseitig als „rotlackierte Faschisten“ oder „Sozialfaschisten“. Heute werden manche Parteien oder religiöse Fanatiker als faschistisch bezeichnet, dazu manche Personen von Donald Trump bis Marine Le Pen oder Björn Höcke. Wie weit ist das korrekt?

Darüber hinaus soll kurz  die Totalitarismus-Extremismus-Doktrin erläutert werden.

Das Impulsreferat (ca. 30 Minuten) wird Wolfgang Dominik halten.

Mittwoch den 17.5.2017 , 19.00 Uhr, in den Räumen der DIDF, Rottstr. 30.

Einladung zu einer Kulturveranstaltung – anlässlich des Jahrestags der Befreiung vom Faschismus –

April 26, 2017 Von: Michael Niggemann Kategorie: Aktuelles, Allgemein, Ankündigung, Antifaschismus, Konzert, Termine, Vortrag

5. Mai 2017
19:00bis21:30

Für den 5. Mai 2017 um 19:00 laden wir zu einem wundervollen Abend anlässlich des Jahrestages der Befreiung von Faschismus ein. Auf Einladung der VVN-BdA Bochum rezitieren und singen Peter Sturm und Andreas Weißert Texte und Lieder wider das Vergessen.

Den Einladungsflyer findet ihr hier: 5.5.17

Bochum im Faschismus – Stadtrundgang

April 26, 2017 Von: Michael Niggemann Kategorie: Faschismus, Stadtrundgang, Termine

7. Mai 2017
14:00bis16:15
NSDAP-Aufmarsch auf dem heutigen Imbuschplatz

NSDAP-Aufmarsch auf dem heutigen Imbuschplatz

Dieser Stadtrundgang informiert über wichtige historische Fakten aus der Zeit, als Bochum braun war.

Wie hat 1933 alles angefangen? Wie sah Bochum 12 Jahre später aus?

An etlichen Orten in der Innenstadt, die an „damals“ erinnern, wird ein Einblick gegeben, was Alltag unterm „Hakenkreuz“ konkret für die Menschen in Bochum bedeutete. Wer freute sich über die neuen politischen Herren? Wer hatte zu leiden?

An Gebäuden, Straßen, Plätzen der Innenstadt wird gezeigt, wie der Faschismus in Bochum von 1933 bis 1945 aussah, auf welche Ablehnung, Widerstand oder Akzeptanz er in Bochum stieß, wie die Bochumer Bevölkerung auf die Entrechtlichung, Verfolgung und Vernichtung jüdischer Bochumer, auf Bücherverbrennungen, Verhaftung und Ermordung von Widerstandskämpfern reagierte.

Einige Stolpersteine auf dem Rundgang erinnern an das Schicksal jüdischer und nichtjüdischer Bochumer. Gerade auch vor dem aktuellen Hintergrund rassistischer Großdemonstrationen in manchen Teilen des Landes soll dieser Stadtrundgang zum Nachdenken anregen.

Es geht los am Sonntag, 7. Mai 2016, um 14.00 Uhr an der Glocke am Rathausplatz.

Der Stadtrundgang dauert ungefähr 2 ¼ Stunden.

Eine Anmeldung bei der VHS unter folgenden link: https://vhs.bochum.de/index.php?id=22&kathaupt=11&knr=T12005&katid=433 ist wünschenswert.

Die VHS erhebt einen Unkostenbeitrag von 5.00 Euro, erm. 3,00 Euro.

VVN: Aktionen und Veranstaltungen

April 25, 2017 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein

In den nächsten Tagen will sich die Kreisvereinigung Bochum der VVN-Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten mit mehreren Aktionen und Veranstaltungen an die Bochumer Öffentlichkeit wenden. Am Freitag, 5. Mai 2017, findet um 19.00 Uhr, in den Räumen der DIDF – Föderation Demokratischer Arbeitervereine e.V., Rottstraße 30, eine Kulturveranstaltung zum 8. Mai, dem Tag der Befreiung von Faschismus und Krieg. (siehe beigefügten Flyer)

Am 1. Mai beteiligt sich die VVN-BdA an der Mai-Kundgebung des DGB und ist mit einem Infostand auf dem Rathausvorplatz vertreten.

Auch an der Demo „Gemeinsam gegen rechts – Gemeinsam für soziale Gerechtigkeit“ der
GewerkschafterInnen für Frieden und Solidarität beteiligt sich die
antifaschistische Organisation. Alice Cyborra (VVN) wird zur
Auftaktkundgebung am Schauspielhaus sprechen. Die VVN-BdA Mitglieder
wollen sich um 11.15 Uhr rechts von der Bühne treffen.
Am Montag 8. Mai 2017,16.00 Uhr, (Treffpunkt Haupteingang Friedhof Freigrafendamm)
findet wieder der Gedenkweg zu den Gräbern der antifaschistischen
Widerstandskämpfer und Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter statt.
„Was ist eigentlich Faschismus?“, lautet der Titel einer
VVN-Bildungsveranstaltung am Mittwoch, 17. Mai, um 19.00 Uhr in den Räumen der
DIDF, Rottstr. 30.

Aufstehen gegen den AfD-Bundesparteitag am 22.4.17 in Köln

April 21, 2017 Von: Michael Niggemann Kategorie: Allgemein

… wer es ermöglich kann, sollte nach Köln fahren.

Es gibt einen gemeinsamen Treffpunkt am Hauptbahnhof in Bochum um 5:40 Uhr. Da aber die Kundgebungen erst später beginnen, ist es auch möglich, später anzureisen.

Die VVN-BdA, Köln und alle anderen VVN-Mitglieder aus NRW haben ihren Treffpunkt um 11. 00 Uhr am Jan-van-Werth-Denkmal auf dem Altermarkt.
Hier eine Telefon-Nr., falls Fragen auftauchen: 0152-58103016.

Bitte bringt Fahnen, Banner, Wimpel, Transparente mit.

Also auf nach Köln! Stehlen wir der AfD die Show.

weitere Informationen:

https://duesseldorf.verdi.de/service/veranstaltungen/++co++ff01a2a4-1e10-11e7-b0e3-525400423e78

http://koeln-bonn.dgb.de/themen/++co++1ad91f74-03e1-11e7-ba7c-525400e5a74a

 

 

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschisten ruft auf: Beteiligt Euch an den Ostermärschen 2017 für Frieden und Abrüstung!

April 10, 2017 Von: Michael Niggemann Kategorie: Allgemein

Die politische Entwicklung muss uns alle zum Handeln, zum Widerstand gegen Kriegsbeteiligung und weitere Aufrüstung veranlassen.

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Bundesregierung und Bundespräsident erzählen der Öffentlichkeit, dass die Politik des amerikanischen Präsidenten Trump größere Anstrengungen Europas – und besonders Deutschlands – für die “Sicherheit” erfordert. Trump indessen will zwar die militärische Dominanz der USA erhalten, zugleich kündigt er eine Konzentration der Truppen und Ressourcen im pazifischen Raum an. Für die militärische Sicherung der “westlichen” Interessen rund um den Atlantik sollen die europäischen NATO-Verbündeten sorgen. (mehr …)

Einladung zur Gedenkfeier Wenzelnbergschlucht (Remscheid)

April 05, 2017 Von: Re Si Kategorie: Termine

23. April 2017
11:00bis13:00
Eines der zentralen Gedenken der Vereinigung des Verfolgten des Naziregimes/Bundes der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN BdA) sind die Morde in der Wenzelnbergschlucht. Noch in den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges wurden hier mehr als 90 Gefangene des Naziregimes getötet.
Einzelheiten in der Einladung.

Kranzniederlegung am antifaschistischen Denkmal in Werne

März 27, 2017 Von: Re Si Kategorie: Allgemein

Am Sonntagmorgen, 26. März 2017, fand die traditionelle Ehrung der Opfer des Kapp-Putsches und des antifaschistischen Widerstandskampfes statt, zu der die die Bochumer VVN-Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten aufgerufen hatte. Am antifaschistischen Denekmal auf dem Werner Kommunalfriedhof wurden mehrere Kränze niedergelegt. In seiner Rede ging der frühere 1. Bevollmächtigte der IG Metall in Hattingen Otto König von der Gruppe Gewerkschafter für den Frieden und Solidarität, auf die geschichtlichen Lehren ein. König wörtlich: „Wir – Gwerkschafter, Demokraten, Antifaschisten – dürfen es nicht beim Gedenken belassen. Deshalb rufen wir in Tradition der „Märzgefallenen des Kapp-Putsches 1920“ und der „ermordeten Widerstandskämpfer“ auf: Gemeinsam gegen Rechts! – Gemeinsam für soziale Gerechtigkeit!“

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Mahnwache in Düsseldorf

März 17, 2017 Von: Michael Niggemann Kategorie: Allgemein

Mitglieder der Bochumer VVN-BdA beteiligten sich an der Mahnwache vor dem Konsulat der Republik Lettland ich Düsseldorf. Die VVN-BdA und die Mitgliedsverbände der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer (FIR) hatten zu Mahnwachen vor der lettischen Botschaft und den Honorarkonsulaten in Berlin, Bremen, Hamburg, Frankfurt und Düsseldorf aufgerufen und gefordert „Schluss mit der Ehrung von NS-Kollaborateuren und Mördern in der lettischen Hauptstadt Riga!
Siehe Flugblatt
( http://vvn-bda-bochum.de/wp-content/uploads/2017/03/riga2.pdf)

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Veranstaltungen im März 2017

März 09, 2017 Von: Re Si Kategorie: Allgemein

Kranzniederlegung am antifaschistischen Denkmal in Werne

Auch in diesem Jahr lädt die VVN-BdA Bochum zur Kranzniederlegung für die Opfer des Kapp-Putsches und des antifaschistischen Widerstandskampfes ein. Sie findet statt am Sonntag, den 26. März 2017. Treffpunkt ist um 11.00 Uhr (bitte Sommerzeit beachten) am Marktplatz in Bochum-Werne. Am Denkmal der Märzgefallenen und Widerstandskämpfer spricht in diesem Jahr Otto König von der Gruppe Gewerkschafter für den Frieden und Solidarität, früherer 1. Bevollmächtigter der IG Metall in Hattingen.

Bitte das Flugblatt beachten!

 

Aufruf zur Mahnwache in Düsseldorf

Die VVN-BdA und die Mitgliedsverbände der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer (FIR) rufen am 15. März (15.00 Uhr) zu Mahnwachen vor der lettischen Botschaft und den Honorarkonsulaten in Berlin, Bremen, Hamburg, Frankfurt und Düsseldorf auf.

Wir fordern: Schluss mit der Ehrung von NS-Kollaborateuren und Mördern!

Anerkennen der baltischen Beteiligung am nazistischen Völkermord!

Freiheit für „Lettland ohne Nazismus“!

Siehe Flugblatt

 

Betti Hartmann wäre am Sonntag 90 geworden – Gedenkfeier

Februar 16, 2017 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein

Felix Lipski bei seiner Ansprache

Felix Lipski bei seiner Ansprache

Felix Oekentorp begrüßt die Teilnehmer_innen

Felix Oekentorp begrüßt die Teilnehmer_innen

Am 29.2. 2017 trafen sich auf dem Betti Hartmann Platz vor dem Rathaus in Wattenscheid Mitglieder und Freund_innen des Vereins „Stelen der Erinnerung“. Auch die VVN-BdA Bochum war vertreten. Nachdem der Vorsitzende Felix Oekentorp seine Begrüßung gehalten hatte, sprach ein Überlebender der Shoah.

(mehr …)

Widerstandsgefangene während des Faschismus im Gefängnis Krümmede/Bochum

Februar 16, 2017 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein

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Das ist die Internetseite des belgischen Aktivisten und VNN-Verbündeten Jan Hertogen zur Bochumer Ausstellung im Stadtarchiv: www.getuigen.be/kruemmede. Es werden dort per update immer weitere Fotos und Kurzbiographien von Opfern hinzugefügt.

Wie auf unserer Homepage weiter unten angekündigt hat der Bochumer Gefängnisseelsorger in der Krümmede und VVN-Sympathisant Alfons Zimmer die Ausstellung konzipiert. Sie wird bis März noch im Stadtarchiv gezeigt. Die wichtigsten Ergebnisse sind auch auf unserer Homepage (http://vvn-bda-bochum.de/archives/15112).

Alfons Zimmer schreibt uns dazu:

„Es war ganz sicher auch mit Verdienst der VVN-BdA Bochum, dass ich mich mit dem gemeinsamen Gefängnisgang vor zwei Jahren in die Öffentlichkeit getraut habe. Danach sind mir/uns doch einige bisher unbekannte und weniger bekannte Geschehnisse aus den dunklen Jahren 1933-1945 im Strafvollzug der Reichsjustiz zugewachsen, auf die wir die Öffentlichkeit hinweisen konnten.

Mir war dabei wichtig, die Widerständler aus verschiedenen Lagern und Richtungen ohne Ranking nebeneinander zu präsentieren und zu ehren. In den ersten Jahren nach Machtergreifung waren die Kommunisten unter den wegen Zugehörigkeit zu einer verbotenen Partei Verhafteten die allergrößte Opfergruppe. Es gab alleine beim OLG Hamm etwa 15000 (fünfzehntausend) Prozesse wegen Vorbereitung zum Hochverrat. Aus der großen Zahl dieser Inhaftierten konnten wir nur vergleichsweise wenige Bildportraits finden. Die gefundenen stehen für zahlreiche weitere Personen aus dem Umfeld der Gewerkschaften und der Linksparteien. Politische Häftlinge gab es auch aus den Reihen konservativer Parteien, meist wegen Anklagen nach dem Heimtückegesetz.
Dass die Zahl der in Bochum inhaftierten Kleriker mit über 30 gefundenen Fotos und weiteren Schicksalen auch nicht klein war – hinzu kommen christliche Laien und Zeugen Jehovas – war für mich eine weitere Überraschung.
Schließlich wurde einer bisher fast völlig vergessenen Opfergruppe ein Gedenken verschafft, nämlich den Nacht-und-Nebel-Gefangenen aus den besetzten Westländern. Alleine in der Krümmede samt Außenkommandos saßen mindestens 2000 Franzosen, Belgier und Niederländer von 1942 bis 1945 ein. 107 Männer alleine aus dieser Gruppe der Résistance-Engagierten verstarben in den Kriegsjahren in der „Krümmede“ an den Haftfolgen. Zahlreiche weitere wurden in Dortmund, Köln, Wolfenbüttel, Brandenburg etc. unter dem Fallbeil hingerichtet. Auch hier finden sich sowohl patriotisch-konservative Personen, als auch solche aus kommunistischen Gruppierungen.
Auf den Fotos oben sind mit Werner Eggerath, Josef Reuland und Pierre Belen, einem Kommunisten, einem Pfarrer und einem NN-Gefangenen, (überlebende) Vertreter der drei Opfergruppen zu sehen. Ein weiteres Ausstellungsfoto hänge ich an.

Alfons Zimmer

 

Einladung – Gedenken an Betti Hartmann

Februar 14, 2017 Von: Re Si Kategorie: Gedenken

Das Kuratorium „Stelen der Erinnerung“ lädt am Sonntag, 19. Februar, um 14:00 Uhr zu einer Gedenkfeier für die im KZ ermordete Betti Hartmann ein.

Schülerinnen und Schüler der Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule und der Märkischen Schule Wattenscheid hatten die Todesurkunde von Betti Hartmann von einer Studienfahrt nach Auschwitz mitgebracht.
Aus der Einladung des Kuratoriums geht hervor, dass Hartmanns traurigem Schicksal durch die Gedenkfeier größere Aufmerksamkeit verliehen werden soll.
An diesem 19. Februar wäre Betti Hartmann 90 Jahre alt geworden.

Die Veranstaltung findet auf dem gleichnamigen Betti-Hartmann-Platz vor dem Wattenscheider Rathaus statt.

Stolpersteinverlegung Bochum – 30.01.2017

Februar 02, 2017 Von: Re Si Kategorie: Allgemein

Stolperstein für Johann Stangl
Stolpersteinverlegung (4)Stolpersteinverlegung (3)Stolpersteinverlegung (2)Stolpersteinverlegung (1)KPD-Liste 1933

Stolperstein für Michael Jendrzejewski

Jendrezjewski (1)Jendrezjewski (3) Jendrezjewski (2)

Die Fotos zeigen Angehörige der VVN-BdA Bochum und Sympathisanten bei der Stolpersteinverlegung. Günter Demnig, der inzwischen in ganz Europa 20.000 und in Deutschland 40.000 Stolpersteine selbst verlegt hat, leiß es sich auch in Werne nicht nehmen, persönlich die Stolpersteine zu verlegen. Günter Demnig ist der Künstler, der mit der Schaffung der Stolpersteine Geschichte begehbar machen will und  den von den Deutschen im Faschismus Ermordeten ein kleines Denk-Mal setzen. Beide Stolpersteine wurden von der VVN-BdA Bochum gespendet und die Lebensgeschichte der ermordeten Antifaschisten recherchiert.

Der Bauarbeiter Stangl wurde 1933 zum Stadtverordneten der KPD gewählt, wegen der bald einsetzenden Verfolgung durch die Nazis musste er ins Ausland fliehen und kämpfte für die spanische Republik. Nach der erneuten Flucht, diesmal in die CSR, verliert sich wahrscheinlich nach der faschistischen Besetzung seine Spur. Er wurde 1941 für tot erklärt.

Vor dem Haus Von Waldthausenstraße 4 wird an Michael Jendrzejewski erinnert. Michael Jendrzejewski hat auf der Zeche Robert Müser gearbeitet und wurde als Antifaschist ins KZ Sachsenhausen verschleppt. Dort wurde er 1940 ermordet.

Beide Namen finden sich auch auf dem antifaschistischen Gedenkstein auf dem Kommunalfriedhof in Werne.

 

Holocaust-Gedenktag in Wattenscheid

Februar 02, 2017 Von: Re Si Kategorie: Allgemein

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Kuratorium Stelen der Erinnerung, 27. Januar 2017.

In „Stelen der Erinnerung“ e.V. (Anerkennung läuft) ist auch bisher ein Vorstandsmitglied der VVN-BdA Bochum vertreten. Wir halten es für wichtig, in Bochum immer wieder und an vielen Orten an die Shoah zu erinnern!

Die Rede des Vorsitzenden Felix Oekentorp spricht das deutlich an!

Hier geht es zur Rede…

Jüdische Gemeinde Bochum-Herne-Hattingen erinnert an die Befreiung von Auschwitz vor 72 Jahren

Februar 01, 2017 Von: Re Si Kategorie: Allgemein

Am Donnerstag, den 26. Januar, fand auf Einladung des Klubs „STERN“ – dem Zusammenschluss der Holocaust-Überlebenden und Kriegsveteranen der Jüdischen Gemeinde Bochum-Herne-Hattingen – der diesjährige Internationale Holocaust-Gedenktag statt.

Der Abend begann mit der Verlesung der Namen der aus Bochum und Wattenscheid stammenden Holocaust-Opfer und schlug einen weiten Bogen von den Schicksalen der Ermordeten zu der Gegenwart. Im Beitrag „Auschwitz und die moderne Welt“ fanden die Organisatoren deutliche Worte gegen Holocaust-Leugnerinnen und -Leugner und erneuerten ihren Appell, sich rechtspopulistischen Tendenzen entgegenzustellen. Felix Lipski fand auch Lob für die Bündnisse, die in Bochum und Umgebung bereits gegen neo-nazistische und nationalistische Tendenzen aktiv sind.

Einen thematischen Schwerpunkt bei der Gedenkveranstaltung bildete die Erinnerung an die Opfer der Petersburger (Leningrader) Blockade von September 1941 bis Januar 1944 als Teilmoment des Zweiten Weltkriegs. Während der Belagerung der Stadt durch die Nationalsozialisten starben durch Krieg, Hunger und Kälte etwa 1 Mio. Menschen. Hierzu berichtete ein Augenzeuge und Mitglied der jüdischen Gemeinde bewegend von den Folgen der Okkupation in seiner Heimatstadt.

Unterstützt wurde STERN bei der Gedenkveranstaltung von Schülerinnen und Schülern der Hildegardis-Schule Bochum.

Zeichen gegen AfD

Februar 01, 2017 Von: Re Si Kategorie: Allgemein

2.500 Menschen demonstrierten am 29. Januar in Oberhausen gegen die AfD, die in der Stadthalle ihren Landesparteitag abhielt. Unter ihnen auch Mitglieder der VVN aus Bochum, Essen, Mülheim und anderen Ruhrgebietsstädten. Die Fotos sprechen für sich.
Demo Oberhausen 1

Protestzug

Oberhausen gegen rechts

Tagungshalle

Demo Oberhausen 2

Demonstration

Stolpersteine der VVN-BdA für zwei Antifaschisten

Januar 24, 2017 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein

An zwei Werner Männer, die im Faschismus Widerstand geleistet hatten und dafür sterben mussten, wird mit Stolpersteinen in Bochum-Werne erinnert. Am Montag, den 30.1., kommt Günter Demnig nach Bochum, um insgesamt 8 Stolpersteine zu verlegen. Günter Demnig ist der Künstler, der mit der Schaffung der Stolpersteine Geschichte begehbar machen will und  den von den Deutschen im Faschismus Ermordeten ein kleines Denk-Mal setzen will.

Werne wird er vermutlich um 12.15 Uhr erreichen. Vor dem Haus Von Waldthausenstraße 4 wird Michael Jendrzejewski und ca. um 12.30 Uhr Johann Stangl vor dem Haus Werner Hellweg 467 geehrt. Die Bochumer VVN-BdA spendete die Stolpersteine und recherchierte, dass Jendrzejewski auf der Zeche Robert Müser gearbeitet hat und als Antifaschist ins KZ Sachsenhausen verschleppt wurde. Dort wurde er 1940 ermordet. Der Bauarbeiter Stangl wurde 1933 zum Stadtverordneten der KPD gewählt, wegen der bald einsetzenden Verfolgung durch die Nazis musste er ins Ausland fliehen und kämpfte für die spanische Republik. Nach der erneuten Flucht, diesmal in die CSR, verliert sich wahrscheinlich nach der faschistischen Besetzung seine Spur. Er wurde 1941 für tot erklärt.

Beide Namen finden sich auch auf dem antifaschistischen Gedenkstein auf dem Kommunalfriedhof in Werne.

Jüdisches Leben in Bochum vor, während und nach dem Faschismus am Beispiel Ottilie Schoenewalds

Januar 20, 2017 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein, Termine

9. April 2017
14:00bis16:15
Ottile Schoenewald, geb. 1883

Ottile Schoenewald, geb. 1883

Jüdisches Leben in Bochum vor, während und nach dem Faschismus am Beispiel Ottilie Schoenewalds

Die VHS bietet einmal im VHS-Semester einen Rundgang an, der auch für die gegenwärtige Debatte um Rassismus und Antisemitismus sensibilisieren kann.

Auf dem Stadtrundgang durch die Innenstadt soll an etlichen Plätzen, Gebäuden, Stelen und Stolpersteinen auf Diskriminierung, Verfolgung, Flucht oder Deportation und Ermordung jüdischer Mitbürger*innen aus Bochum hingewiesen werden. Es soll den Fragen nachgegangen werden: Was wussten die Bochumer vom Schicksal ihrer jüdischen Nachbarn? Welche Etappen der antijüdischen Maßnahmen gab es in Bochum? Welche politischen und religiösen Vorurteile machten den antijüdischen Terror möglich? Warum gab es so wenig Widerstand? Sind solche rassistischen Exzesse auch heute denkbar?

Am Beispiel einer bekannten Bochumerin, Ottilie Schoenewald, soll exemplarisch auf  jüdisches Leben in Bochum hingewiesen werden.

Termin: Sonntag, 9.4.2017, 14.00 Uhr bis 16.15. Treffpunkt: Glocke auf dem Rathausplatz

 

Die VHS bittet um Anmeldung unter der Tel.-Nr. 910155. Teilnahmegebühr 5 Euro, erm. 3 Euro.

Presseerklärung zum NPD-Urteil des Bundesverfassungsgerichts

Januar 18, 2017 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein

VVN-BdA entsetzt über NPD-Urteil

Neofaschisten bejubeln das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, denn sie dürfen ihre antisemitische und rassistische faschistische Propaganda als Partei weitertreiben!

Die VVN-BdA als größte antifaschistische Organisation Deutschlands fordert seit Gründung der NPD deren Verbot, weil eine neofaschistische Partei laut Grundgesetz verboten werden muss! Das Urteil wird die Faschisten aller Schattierungen in und außerhalb extrem rechter  Parteien und Organisationen auffordern, jetzt erst mal recht ihre menschenfeindlichen Parolen herauszuschreien. Die Chance, eine sogar als verfassungswidrig vom Gericht bezeichnete Partei zu verbieten, ist erschreckenderweise sogar einstimmig von den höchsten Richtern vertan worden. Faschismus ist ein Verbrechen, keine Meinung! Die Mütter und Väter des Grundgesetzes waren zum Teil auf Grund eigener leidvoller Erfahrungen dieser Überzeugung und schrieben sie in der Verfassung fest. Ab welcher Größe muss eigentlich eine verfassungswidrige Partei verboten werden? Nach der Logik des Gerichts hätte man die NSDAP bis ca. 1930 auch nicht verbieten brauchen! Die VVN-BdA war immer den Grundsätzen verpflichtet: Wehret den Anfängen! Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!