VVN-BdA Bochum

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten
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Kranzniederlegung am Antifaschistischen Denkmal in Bochum-Werne

März 18, 2019 Von: michnig Kategorie: Termine

31. März 2019
11:00bis12:00
11:00bis12:00

Erinnern und Gedenken

Auch in diesem Jahr ruft die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN – BdA) auf, der Kämpfer gegen den rechten Kapp-Lüttwitz-Putsch von 1920 und der anti-faschistischen Widerstandskämpfer gegen Faschismus und Krieg zu gedenken.

Ihr Einsatz, ihr Idealismus und Kampfeswillen sollte für uns heute Verpflichtung sein, den reaktionären Kräften von heute den Weg zu versperren und in ihrem Sinn für Frieden, Freiheit, Solidarität und sozialen Fortschritt einzutreten. Wir treten dafür ein, dass das Anwachsen von Neonazismus und Rassismus in der Bundesrepublik gestoppt wird. Ebenso Angriffe auf demokratische Organisationen wie Attac und VVN-BdA, deren Arbeit durch Entzug der Gemeinnützigkeit beeinträchtigt werden soll. Wir wollen, dass neue (und alte) Geschichtslügen auf unfruchtbaren Boden treffen. Das Rad der Geschichte darf nicht zurück gedreht werden.

Sonntag, 31. März 2019, Treffpunkt: 11.00 Uhr auf dem Marktplatz in Bochum-Werne

Die Gedenkrede auf dem Werner Friedhof hält: Ulli Sander, Bundessprecher der VVN-BdA.

Jüdisches Leben in Bochum vor, während und nach dem Faschismus

Januar 28, 2019 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Termine

7. April 2019
14:00bis16:15

Dieser von der VHS angebotene Stadtrundgang durch die Innenstadt soll an bestimmten Gebäuden, Plätzen, Straßen, Stelen und Stolpersteinen auf Diskriminierung, Verfolgung, Flucht oder Deportation und Ermordung jüdischer Bochumer*innen hingeweisen. Es soll folgenden Fragen nachgegangen werden: Wie viele jüdische Bochumer*innen gab es eigentlich vor dem Faschismus? Was wussten die Bochumer*innen vom Schicksal ihrer jüdischen Mitbürger*innen ab 1933? Wer profitierte von der Verfolgung der jüdischen Mitbürger*innen ? Welche Etappen der Verfolgung gab es in Bochum? Welche politischen und religiösen Vorurteile machten den antijüdischen Terror möglich? Warum gab es so wenig ‚Widerstand? Wie ist auch in Bochum mit den wenigen Überlebenden umgegangen worden? Wie viele jüdischen mitbürger*innen hat Bochum heute? Sind solche rassistischen und antisemitischen Exzesse auch heute vorstellbar?

Der Stadtrundgang soll auch gegen wachsenden Rassismus und Antisemitismus sensibilisieren.

Der Rundgang findet am 7. April 2019 statt. Beginn: 14.00 Uhr an der der Glocke auf dem Rathausplatz. Ende ca. 16.15 Uhr.

Die VHS bitte um Voranmeldung unter den Tel.:-Nr. 0234/ 9101555. Die VHS verlangt eine Teilnahmegebühr von 5 Euro, erm. 3 Euro.

Bochum im Faschismus – Stadtrundgang

Januar 27, 2019 Von: michnig Kategorie: Termine

5. Mai 2019
14:00bis16:15

Die Übergabe der politischen Macht an die faschistische Regierung und ihre Folgen, Massenaufmärsche und Propaganda, Gleichschaltung und Terror, Verfolgung und Ver­nichtung der politischen Gegner und der Bochumer Juden und anderer Personengruppen lassen sich am Schicksal einzelner Menschen und im Alltag einer Stadt an vielen Orten erfahrbar machen. (mehr …)

Aberkennung der Gemeinnützigkeit der VVN-BdA

März 04, 2019 Von: michnig Kategorie: Allgemein

Hallo liebe Freundinnen, Freunde und Unterstützer*Innen der VVN-BdA.

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten – die älteste Antifa-Organisation in Deutschland – wird durch die Angriffe aus den Finanzämtern mit dem Entzug der Gemeinnützigkeit bedroht. Insbesondere die Finanzverwaltung in Nordrhein-Westfalen ist dabei Vorreiter. Daher hat unsere Landesvereinigung eine Petition auf den Weg gebracht, die möglichst viele Unterstützer benötigt. Bitte helft selber mit und verbreitet diese Petition in euren Netzwerken.

Ein Bochumer Konzentrationslager – Geschichte des Buchenwald-Außenlagers des Bochumer Vereins

Februar 24, 2019 Von: michnig Kategorie: Bochumer Verein, Buchvorstellung, Faschismus, Konzentrationslager, Nationalsozialismus, Präsentation, Stoplperschwelle, Zwangsarbeit

Titelbild

Titelbild

Buch über ein KZ in  Bochum vorgestellt

Im Stadtarchiv / Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte wurde am 21. Februar 2019 das von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) e.V. Kreisvereinigung Bochum herausgegebene Buch „Ein Bochumer Konzentrationslager – Geschichte des
Buchenwald-Außenlagers des Bochumer Vereins“ vorgestellt.

„Ein Konzentrationslager in Bochum? Es scheint vergessen zu sein, dass in Bochum im Sommer 1944 ein Außenlager des KZ-Buchenwald aufgebaut wurde. Im Rahmen der faschistischen Doktrin des „totalen Krieges” sollte die Rüstungsproduktion des Bochumer Vereins gesteigert werden. Direktoren des Bochumer Vereins waren an der Planung ebenso wie an der Auswahl von KZ-Häftlingen beteiligt. Das Lager am Ende der kleinen Brüllstraße, die von der Kohlenstraße kurz vor der Eisenbahnunterführung abzweigte, wurde von der SS geführt, war mit Elektrozäunen und Wachtürmen gesichert. Bis zum März 1945 mussten in den nahegelegenen Hallen die meist jüdischen Häftlinge Granaten und Bomben fertigen. 12 Stunden am Tag bei schlechter Ernährung, vielen Krankheiten, ungenügen­den hygienischen Bedingungen, überfüllten KZ-Baracken und ohne Bunkerschutz bei Luftangriffen.

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

Die Autorin Ingrid Wölk und die Autoren Wolfgang Dominik, Günter Gleising und Hubert Schneider stellten die einzelnen Kapitel einem interessierten Publikum vor. Die Autoren der sieben Aufsätze gehen der Frage der Stellung des Bochumer Vereins im System der Zwangsarbeit, der Verbrechen der Wehrmacht und der SS ebenso nach wie der Geschichte des Bochumer KZ-Außenlagers und den Schicksalen von KZ-Häft­lingen. Dass die Geschichte um das KZ-Außenlager nach der Befreiung von Faschismus und Krieg noch nicht zu Ende war, wird in dem Kapitel zur Auflösung und Nachkriegsgeschichte bearbeitet. Mit der Verlegung der Stolperschwelle im September 2018 endet das Buch.

Die Autoren und die VVN-BdA hoffen, dass die Texte, die Fotos und Dokumente auf reges Interesse vor allem auch bei jungen Menschen stoßen. Eine weitere Beschäftigung mit dem Thema ist wünschenswert. Das KZ-Au­ßen­lager Buchenwald mitten in der Stadt Bochum darf ebenso nicht in Vergessenheit geraten wie die Opfer, die fernab ihrer Heimat in Bo­chum den Tod fanden.

Ein Bochumer Konzentrationslager – Geschichte des Buchenwald-Außenlagers des Bochumer Vereins

 Aufsätze, Fotos, Dokumente

Herausgeber Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes –
Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten
(VVN-BdA) – Kreisvereinigung Bochum

112 S., Format A5, ISBN: 978-3-931999-25-4, 7.50 €

Ein Bochumer Konzentrationslager –

Februar 06, 2019 Von: michnig Kategorie: Bochumer Verein, Broschüre, Buchvorstellung, Faschismus, Gedrucktes, Geschichte, Kapitalismus, Präsentation, Todesstrafe, Zwangsarbeit

– Geschichte des Buchenwald-Außenlagers des Bochumer Vereins

Buchvorstellung am Donnersein Bochumer Konzentrationslagertag, 21. Februar, 18:00 Uhr im Stadtarchiv / Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, Wittener Str. 47, 44789 Bochum

Es scheint vergessen zu sein, dass in Bochum im Sommer 1944 ein Außenlager des KZ-Buchenwald aufgebaut wurde. Im Rahmen der faschistischen Doktrin des „totalen Krieges” sollte mit der Zwangsarbeit der KZ-Häftlinge die Rüstungsproduktion des Bochumer Vereins gesteigert werden. Bis zum März 1945 mussten in den nahegelegenen Hallen die meist jüdischen Häftlinge Granaten und Bomben fertigen. 12 Stunden am Tag bei schlechter Ernährung, vielen Krankheiten, ungenügenden hygienischen Bedingungen, überfüllten KZ-Baracken, ohne Bunkerschutz bei Luftangriffen.

 

 

 

 

 

 

 

Alle Räder rollen für den Sieg – Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft während des Faschismus in Bochum

Januar 28, 2019 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein, Termine

7. Juli 2019
14:00bis16:15

Spätestens mit Beginn des 2. Weltkrieges mussten und wollten die Betriebe in Bochum ihre Produktion auf kriegswichtige Güter umstellen. Im Verlauf des Krieges wurden immer mehr Zwangsarbeiter*innen auch nach Bochum gebracht und in über 150 oft KZ-ähnlichen Lagern eingesperrt. Wer waren diese Menschen? Wie lebten und starben sie? Wo waren die Lager? Gerade der von Hitler als NS-Musterbetrieb „geadelte“ Bochumer Verein als eine der größten Rüstungsschmieden des Reiches kann als trauriges Beispiel exemplarisch genannt werden. 32.500 Zwangsarbeiter*nnen  waren in allen Bochumer Betrieben und Behörden Sklavenarbeit unterworfen. Darunter auch bis zu 2000 jüdische Menschen – mehr jüdische Menschen als in Bochum je gelebt haben. Der Rundgang durch Stahlhausen und entlang des ehemaligen Bochumer Vereins soll etwas Licht in das von vielen bis heute gewünschte Verschweigen bringen. Einige Stolpersteine auf dem Rundgang erinnern an das Schicksal jüdischer Bochumer BürgerInnen.

 

Termin: 07.07.2019, 14.00 Uhr, Treffpunkt: Gewerkschaftshaus Alleestr. 80 (Jahrhunderthaus). Die VHS nimmt  einen Unkostenbeitrag von 5, erm. 3 Euro und bittet um Anmeldung unter Tel.: 0234/9101555

Der Rundgang dauert ca. 2 ¼ Stunden.

Holocaust-Gedenktag in Bochum

Januar 28, 2019 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein

Trotz nasskalten Wetters nahmen über 100 Bochumer*innen an der Veranstaltung teil:

Hier weiterlesen:

http://www.bo-alternativ.de/2019/01/28/holocaust-gedenktag-2/

Hier noch ein paar Bilder vom Gedenken:

Erinnerung an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht

Januar 23, 2019 Von: michnig Kategorie: Allgemein

Am 15. Januar erinnerten in Dortmund Mitglieder der VVN-BdA, der Gewerkschaften und der DKP an die Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. Nach dem Treffen an der U-Bahn-Haltestelle „Karl Liebknecht“ führt ein Gedenkweg zur Rosa-Luxemburg-Straße. Mit Reden; Liedern und Rezitationen wurde an die charismatischen von Soldaten Ermordeten erinnert.

Rede von Ulli Sander (VVN-BdA Landes- und Bundesleitung):

An diesem 100. Jahrestag der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht demonstrieren wir, weil der fanatische Ungeist ihrer Mörder vielerorts in Deutschland und Europa eine unheilvolle Auferstehung feiert. Daher soll unser »Trotz alledem!« unübersehbar werden!

Was hatten diese beiden Wortführer der Linken, Gründer der KPD, verbrochen, dass sie bespitzelt, gefangen, gefoltert und bestialisch umgebracht wurden? Waren sie für immer neue Kriege? Nein, sie waren für dauerhaften Frieden! Wollten sie noch mehr Schweiß und Blut auf dem Altar der Stahlbarone opfern? Nein, sie waren gegen die Ausbeutung unseres und anderer Völker! Dachten sie wie unsere Herrscher: »Viel Feind‘, viel Ehr‘!«? Nein, sie wirkten für die Solidarität der Menschen und Völker! Folgten sie den nationalistischen, rassistischen, antisemitischen Rattenfängern? Nein, sie rissen denen die Masken vom Gesicht.

Unser gemeinsames Gedenken löst ihr Gelöbnis ein! Obwohl inzwischen im Osten Europas der Kapitalismus restauriert wurde? Wir sagen: »Trotz alledem!«. Obwohl inzwischen acht superreiche Familien mehr Vermögen haben als die ärmere Hälfte der Erdbewohner? Obwohl so viele Kriege und Bürgerkriege toben? Obwohl über 65 Millionen Menschen auf der Flucht sind – zwischen Trümmern, Schlauchbooten und Sperrzäunen? Obwohl das starke und reiche Deutschland um Abschieberekorde ringt? Obwohl wieder mal deutsche Truppen an der russischen Grenze stehen und der Präsident der USA seinen Rüstungsetat ins Unermessliche steigert?

Wir sagen: Gerade deshalb und trotz alledem! Und demonstrieren in diesem Geist friedlich. Wir wollen keine Festung Europa! Wir wollen eine Welt des Friedens, der Solidarität und des lebenswerten Lebens auf allen Kontinenten!

Das halten wir für möglich: »Trotz alledem!«

Wir verbinden das Gedenken an die Ideen von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht mit den Forderungen in den Kämpfen unserer Zeit: Wir demonstrieren für Frieden und internationale Solidarität, gegen Ausbeutung, gegen den Abbau demokratischer Rechte und das Anwachsen faschistischer Gefahren.

Trotz alledem!

Mahnwache: KEIN VERGEBEN, KEIN VERGESSEN!

Januar 23, 2019 Von: michnig Kategorie: Aktionen, Allgemein, Antisemitismus, Befreiung, Gedenken, Roma, Sinti und Roma, Termine

26. Januar 2019
15:00bis17:00
15:00bis17:00

Holocaust-Gedenktag – Kein Vergessen

Am Vortag des internationalen Tags des Gedenkens an die Opfer des Holocaust laden wir am Samstag, den 26. 1.2019 um 15 Uhr auf der Kortumstraße in Höhe des Husemannplatzes zu einer Mahnwache ein. Informationen findet ihr hier (anklicken):

http://www.bo-alternativ.de/2019/01/21/holocaust-gedenktag-kein-vergessen/#more-80828

Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt – 50 Jahre SDS in Bochum

Januar 14, 2019 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein, Termine

31. Januar 2019
18:30bis20:30

In seinen Hochzeiten zählte der SDS in Bochum über 100 Mitglieder.
Schon lange kann man von solchen Zahlen nur noch träumen. Was hat
sich verändert? Wo ist heute das studentische Engagement geblieben?
Die hinterlassene Lücke steht symptomatisch für eine allgemein
empfundene, politische Ohnmacht.
Wie man ihr entgegenwirken kann, wollen wir aus der Geschichte
lernen! (mehr …)

Antifaschistische Bochumer Blätter

November 19, 2018 Von: michnig Kategorie: Allgemein

Die neuen Antifaschistischen Bochumer Blätter (ABB) sind erschienen. Die beiden Aufmacher der Zeitschrift sind die Verlegung der Stolperschwelle am ehemaligen KZ-Außenlager an der heutigen Kohlenstraße und eine kritische Bewertung der Freisprüche im NSU-Prozess. In zwei Beiträgen wird über “Bochums rechten Rand” – also die aktuellen Aktivitäten von NPD, AFD und IB informiert und beschrieben, wie gleichgültig die Polizei damit umgeht, dass 35.000 Antifaschist*innen auf  Feindlisten der Neofaschisten bedroht werden. Die ABB erinnern daran, wie das Bochumer Gefängnis Krümmede zwischen 1942-45 zum Todesort für niederländische Widerstandskämpfer wurde. Ein anderer Blick in die Bochumer Geschichte deckt auf, dass der Bochumer Nazi Paul Nieder-Westermann am Volksgerichtshof Todesurteile aussprach. Die AAB schließt mit einem Artikel ab, in dem thematisiert wird, dass ein Bunker das Fundament des Exenterhauses bildet. Er ist im Schweiß und Blut von Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen gebaut worden. Eine Hinweistafel sollte daran erinnern.

Hier ist der Link ABB: ABB-2018-02

 

Dr. Hubert Schneider: Das Schicksal der Susi Schmerler, einem jüdischen Kind aus Bochum und die Geschichte der Bochumer „Ostjuden“

November 08, 2018 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein, Termine

16. November 2018
19:00bis21:00
Susi Schmerler

Susi Schmerler

Dr. Schneider, ein bekannter Historiker der Ruhr-Uni,  ist immer wieder ein gern gehörter Referent in der VVN-BdA Bochum. Er ist bekannt als der Wissenschaftler, der sich wie kein anderer mit dem Leben Bochumer Juden beschäftigt hat. Zahlreiche Bücher und Aufsätze zeugen von einem latenten und oft genug manifesten Antisemitismus in Bochum vor, während und nach dem Faschismus.

Ein bisher unerforschtes Kapitel war das Schicksal sog. Ostjuden in Bochum. Dr. Schneider ist diesem Thema intensiv nachgegangen. Bei seinen Recherchen erhielt er „Das Tagebuch der Susi Schmerler“.

Susi war ein jüdisches Mädchen aus Bochum. Susi, 1923 geboren, war gerade 10 Jahre alt, als die Faschisten in Deutschland 1933 an die politische Macht kamen.
(mehr …)

Jüdisches Leben in Bochum vor, während und nach dem Faschismus (auch am Beispiel Ottilie Schoenewalds)

Oktober 20, 2018 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein, Termine

4. November 2018
14:00bis16:15
Ottile Schoenewald, geb. 1883

Ottile Schoenewald, geb. 1883

Jüdisches Leben in Bochum vor, während und nach dem Faschismus

Die VHS bietet einen Rundgang an, der auch für die gegenwärtige Debatte um Rassismus und Antisemitismus sensibilisieren kann. Besonders kann durch diesen Stadtrundgang auch der 9. November 1938, die Reichspogromnacht, nahe gebracht werden.

Auf dem Stadtrundgang durch die Innenstadt soll an etlichen Plätzen, (mehr …)

„Seebrücke Bochum“ – Demo stieß auf große Begeisterung

Oktober 10, 2018 Von: michnig Kategorie: Allgemein

Über 100 Organisationen und Gruppen hatten zur ersten Seebrücke-Demonstration in Bochum aufgerufen, und 5500 Menschen sind diesem Ruf gefolgt. Dazu kamen noch viele, viele mehr die dem Demozug am Rande ihre Zustimmung aussprachen. Beim Auftakt am Hauptbahnhof legte Seebrücke Bochum VVN-BdAunser Mitglied Michael Niggemann die Gründe dar, warum sich die VVN-BdA Bochum u.a. an diesem großartigem Bündnis und der Demo beteiligt: „Ich bin hier, weil wir aus der Erinnerung wissen, dass verschlossene Seewege (z.B. im Falle der Bochumer Familie Pander mit dem Schiff St. Louis, dem in verschiedenen Ländern das Anlegen verwehrt wurde) im Faschismus zum Tod im Konzentrationslagern führte. Aus diesem Grunde fordern wir vom Bochumer Oberbürgermeister Thomas Eiskirch den Weg dafür frei zu machen, in Bochum mindesten 1000 geflüchtete Menschen, deren Flucht im Mittelmeer oder anderswo gestoppt wurde, sofort hier bei uns aufzunehmen! Platz gibt es genug!“ (mehr …)

Kranzniederlegung zur Erinnerung an die Widerstandskämpfer

September 24, 2018 Von: michnig Kategorie: Aktionen, Attentat, Rede

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes– Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten hat am Sonntag, 9.9.2018 der ermordeten und hingerichteten Widerstandskämpfer gegen den Faschismus und Krieg erinnert. Ca. 40 Menschen folgten der diesjährigen Einladung. (mehr …)

Bochum im Faschismus – Stadtrundgang

September 24, 2018 Von: michnig Kategorie: Termine

7. Oktober 2018
14:00bis16:15

Die Übergabe der politischen Macht an die faschistische Regierung und ihre Folgen, Massenaufmärsche und Propaganda, Gleichschaltung und Terror, Verfolgung und Ver­nichtung der politischen Gegner und der Bochumer Juden und anderer Personengruppen lassen sich am Schicksal einzelner Menschen und im Alltag einer Stadt an vielen Orten erfahrbar machen. (mehr …)

Kranzniederlegung zur Erinnerung an die Widerstandskämpfer

September 04, 2018 Von: michnig Kategorie: Allgemein

Auch in diesem Jahr ruft die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes– Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten auf, der

Silvia Rölle

ermordeten Widerstandskämpfer gegen den Faschismus und Krieg zu gedenken. Die Kranzniederlegung und Gedenkveranstaltung findet wieder am zweiten Sonntag im September statt, dem traditionellen Gedenktag für die Opfer des Faschismus, der 1946 von Überlebenden der Konzentrationslager und Haftstätten ins Leben gerufen wurde.

Die Gedenkveranstaltung findet am Sonntag, den 9. September (Treffpunkt 11.00 Uhr, Haupteingang) auf dem Friedhof Freigrafendamm statt. An den Gräbern am Denkmal auf dem Ehrenrundplatz spricht: Silvia Rölle, Landessprecherin der VVN-BdA in NRW. Sie wird die historischen Erfahrungen des Widerstandes gegen den Faschismus ebenso darstellen wie die Lehren und aktuellen Aufgaben des antifaschistischen Kampfes.

Neben dem Gedenken und der Erinnerung ist es uns ein wichtiges Anliegen der Rechtsentwicklung entgegen zu treten. Wie notwendig dies ist zeigt das aktuelle Anwachsen des Rassismus und die jüngsten neonazistischen Ausschreitungen.

2018-09-09 Freigrafendamm Gedenken Din Lang (1)

Stolperschwelle wird am 14.9. gegen 11:40 von Gunter Demnig in Bochum verlegt

September 03, 2018 Von: michnig Kategorie: Allgemein

Diese erste Stolperschwelle in Bochum erinnert an das KZ-Außenlager des Bochumer Vereins und das Schicksal der beim Bochumer Verein eingesetzten Zwangsarbeiter.

Die Verlegung findet statt am Radwegabzweig an der Kohlenstraße gegenüber der Hausnummer 153, direkt am Kreisverkehr.

Hier noch einmal ein kurzer Text dazu:

Die Entstehungsgeschichte (mehr …)

Über 35000 Antifaschist*innen auf rechten Feindeslisten

August 02, 2018 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein

 

Die größte und älteste antifaschistische Organisation Deutschlands, die VVN-BdA und auch die VVN-BdA Bochum haben aus aktuellen Anlässen immer wieder darauf hingewiesen, dass Regierungen und Behörden die Gefahr von Rechtsaußen unterschätzt haben. Gerade der NSU-Prozess und die NSU-Untersuchungsausschüsse haben in jüngster Zeit gezeigt, dass der sog. Verfassungsschutz und auch Teile der Polizei ihren Aufgaben in Sachen neofaschistischer Terror nicht gerecht werden.

In den letzten Jahren sind bei Razzien in NSU-nahen Kreisen Listen mit Namen von über 35000  Antifaschist*innen mit Anschrift und Telefonnummern gefunden worden, die als „Feinde“ markiert waren. Erst eine Kleine Anfrage der Partei Die Linke veranlasste die Regierung, diese Information zu veröffentlichen.

Von den Bundesbehörden sind bisher nur wenige der 35000 Gefährdeten informiert worden, dass ihre Namen auf der Feindesliste stehen.

Auch in Bochum hat es in den letzten Jahrzehnten immer wieder Angriffe gegen Antifaschist*innen gegeben. Die Ermittlungen wurden nach Ansicht der VVN-BdA Bochum oft nicht mit letzter Konsequenz durchgeführt.

Die VVN-BdA Bochum  fordert, dass alle Behörden sich endlich des Ernstes der neofaschistischen Gefahren und des Rechtsterrorismus bewusst werden und entsprechend ihrer Aufgabenstellung auch wirklich handeln!

Aufnahme geflüchteter Menschen des Seenotrettungsschiffes Lifeline in Bochum

Juni 28, 2018 Von: michnig Kategorie: Allgemein

Die VVN-BdA Bochum unterstützt die Initiative Treffpunkt Asyl und fordert die Bereitschaft der Stadt Bochum zur Aufnahme von Flüchtlingen, die sich auf dem Rettungsschiff Lifeline im Mittelmeer befinden.
In einem offenen Brief an den Bochumer OB Eiskirch ruft die Initiative zu solidarischen und verantwortungsvollen Taten auf. Bochum soll sich den Städten, Barcelona, Berlin und Hamburg anschließen und Menschen von Rettungsschiffen wie der Lifeline aufnehmen!
Der Brief im Wortlaut:
„Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Eiskirch,
sehr geehrte Verantwortliche in Politik und Stadtverwaltung,
nehmen Sie geflüchtete Menschen des Seenotrettungsschiffes Lifeline auf!
Viele Bochumer Bürger*innen haben die Odysee des Seenotrettungsschiffes Lifeline verfolgt: Sechs Tage lang wurde dem Rettungsschiff verwehrt, mit 224 aus Seenot geretteten Menschen an Bord einen sicheren Hafen anzulaufen. Anstatt zügig die dringend benötigte medizinische Versorgung zu gewährleisten, hat der Friedensnobelpreisträger Europa in Kauf genommen, dass Schutzsuchende wenige Kilometer vor der Küste sterben. Diese Demonstration europäischer Abschottungspolitik ist zynisch. Mehrere Städte – darunter etwa Barcelona, Berlin und Hamburg – erklärten ihre Bereitschaft, Passagiere des Schiffes aufzunehmen. Sie beweisen somit, dass verantwortungsvolles und menschliches Handeln möglich ist.
Wir fordern die Stadt Bochum dazu auf, sich diesen solidarischen Städten anzuschließen. Auch Bochum muss sich dazu bereit erklären, fliehende Menschen von Rettungsschiffen wie der Lifeline aufzunehmen! Setzen Sie sich mit aller Kraft und auf allen politischen Ebenen gegen mögliche bürokratische Hürden ein, die so einer Lösung angeblich im Weg stehen!

(mehr …)

Gemeinsame Anreise zur „Nein zum neuen Polizeigesetz NRW“-Demo am 7.7.18

Juni 24, 2018 Von: michnig Kategorie: Allgemein

Es gibt nun gemeinsame Abfahrtzeiten ab Bochum Hbf. zur Demo ( http://vvn-bda-bochum.de/archives/15921 ).
Treffen ist jeweils in der Bahnhofshalle unter der Anzeigetafel für die Zugabfahrtszeiten. Hier werden Menschen, die Tickets haben, mit denen sie Leute kostenlos mitnehmen können, Mitfahrgelegenheiten anbieten.

RE 11, Abfahrt 11:33, Gleis 3, Treffen ab 11:15 in der Bahnhofshalle
RE 11, Abfahrt 11:53, Gleis 3, Treffen ab 11:35 in der Bahnhofshalle

aktuelle Infos unter: www.bo-alternativ.de

Kommt zahlreiche und bringt viele Menschen mit!!!

Spendenaufruf: Eine Stolperschwelle soll an das KZ-Außenlager Buchenwald erinnern

Juni 24, 2018 Von: michnig Kategorie: Bochumer Verein, Geschichte, Stolperstein

Das KZ-Außenlager des Bochumer Vereins

Die Entstehungsgeschichte 

Seit Juli 1943 wurden im Bochumer Verein auch KZ-Häftlinge zur Zwangsarbeit eingesetzt. Diese Häftlinge waren zunächst auf scharf bewachte „Ostarbeiter-Lager“ verteilt worden. Anfang 1944 vereinbarten das Reichsministerium für Rüstung und Kriegsproduktion (Speer), die Waffen-SS und der Vorstand des Bochumer Vereins den erweiterten Einsatz von KZ-Häftlingen und die Schaffung eines KZ-Außenlagers, das der Geschossfabrik zugeordnet wurde. (mehr …)

Nein zum neuen Polizeigesetz NRW! Kein Angriff auf unsere Freiheit und Grundrechte – ACHTUNG – ergänzt – Beginn um 13:00

Mai 24, 2018 Von: michnig Kategorie: Allgemein

– aktuelle Ergänzungen vom 13.6. siehe weiter unten im Text –

Aufruf des Bündnisses „Nein zum neuen Polizeigesetz NRW“.

Großdemo am 7.7.2018 in Düsseldorf – Wir machen mit!

Die NRW-Landesregierung plant eine massive Verschärfung des Polizeigesetzes. Noch vor der parlamentarischen Sommerpause soll diese ohne große Diskussion verabschiedet werden. Diese Verschärfung hebelt grundlegende rechtsstaatliche Prinzipien wie die Unschuldsvermutung und Gewaltenteilung aus.

(mehr …)

32. Landesweite Konferenz antifaschistischer Initiativen und Organisationen / 09. Juni 2018

Mai 23, 2018 Von: michnig Kategorie: Allgemein

Die diesjährige 32. Konferenz antifaschistischer Initiativen und Organisationen NRW beschäftigt sich mit der zunehmenden Rechtsentwicklung und fragt, wie demokratische Kräfte die Initiative für Frieden und Gerechtigkeit zurückgewinnen können. Die alle zwei Jahre stattfindende Konferenz wird von der VVN-BdA Nordrhein-Westfalen ausgerichtet und lädt Aktive für Frieden, Antifaschismus, Antirassismus und aus den sozialen Bewegungen ein, miteinander zu diskutieren und ihre Kräfte zu bündeln. (mehr …)