VVN-BdA Bochum

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten
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Aktuelle Entwicklungstendenzen des Neofaschismus in Deutschland

Januar 19, 2012 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Ankündigung, Antifaschismus, NPD, Termine

3. Februar 2012
19:30bis21:00
19:30bis21:00

Rolf Gössner, ein bekannter antifaschistischer Jurist und Mitglied der VVN/BdA nennt 2003 seine Dokumentation über die Zusammenarbeit von Staat und Neonazis “Geheime Informanten, V-Leute des Verfassungsschutzes: Kriminelle im Dienst des Staates”. Welche Dimensionen die Zusammenarbeit von verschiedenen Geheimdiensten (welcher ist eigentlich nicht beteiligt?) und den möglicherweise zehnfachen Mördern der NSU hatte, wird nur allmählich klarer.

Auch in Bochum agieren die Neofaschisten weit intensiver als die veröffentlichte Meinung das publik macht.

Die neue Qualität des neofaschistischen Terrors und der Umgang der staatlichen Behörden mit den Neofaschisten

Referenten: Michael Niggemann und Wolfgang Dominik)

Antifaschistische Arbeit der VVN-BdA: Rückblick und Ausblick

Referent: Günter Gleising)

Zeit: Freitag, 3.2.2012, 19.30 bis ca. 21.00 Uhr. Ort: Gaststätte “Zur Altstadt”, Brückstr. 20

VVN-BdA fordert:
NPD Verbot jetzt!

November 20, 2011 Von: Sandra Kruessel Kategorie: Extremismustheorie, Neofaschismus, NPD, Stellungnahme, Teror

NPD-Verbot jetzt!

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, Bund der Antifaschisten fordert angesichts der neuen Informationen über die vermutlich von einer Neonazi- Gruppierung innerhalb eines längeren Zeitraumes verübten Morde und Anschläge eine umfassende Aufklärung über das Versagen von Polizei und Verfassungsschutz sowie einen sofortigen neuen Anlauf zu einem NPD-Verbot. Weiter heißt es in der Presseerklärung: »Die nordrhein-westfälische Landesregierung muss die Ermittlungen über die nicht vollständig aufgeklärten Mordfälle an drei Polizisten in Dortmund im Jahr 2000 und den antisemitischen Anschlag von Düsseldorf-Wehrhahn auch im Jahr 2000 wieder aufnehmen.

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DerWesten.de vom 05.12.2011:
Klaus Kunold
Erinnerung an einen überzeugten Antifaschisten

Dezember 05, 2011 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Nachruf

Bochum. Zu trauern um Klaus Kunold erfordert keinesfalls selbst ein Kommunist zu sein. Notwendig aber dürfte der offene Blick sein auf ein Leben, das geprägt durch die Erfahrung des Faschismus. Dies hat ihn zu einem der wenigen Bochumer wachsen lassen, die sich der Verantwortung gestellt haben, immer wieder zu warnen vor den Gefahren der Nazi-Ideologie in der Adenauer-Zeit und darüber hinaus – bis heute.

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Klaus Kunold ist tot – Trauerfeier

November 26, 2011 Von: Michael Niggemann Kategorie: Aktuelles, Nachruf, Termine, Trauerfeier

10. Dezember 2011
12:00bis14:00

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) Kreisvereinigung Bochum trauert um ihren Vorsitzenden Klaus Kunold, der am 26.11.2011 im Alter von 79 Jahren gestorben ist. Die VVN-BdA und darüber hinaus die Stadt Bochum verlieren damit eine herausragende Persönlichkeit.

Klaus Kunold, (* 12. Dezember 1931; † 26. November 2011)

Klaus Kunold, (* 12. Dezember 1931; † 26. November 2011)

Klaus Kunold, dessen Kindheit und Jugend geprägt war vom Erleben des Faschismus, des Krieges und der Hungerjahre der Nachkriegszeit, setzte sich zeitlebens für die Verwirklichung des Buchenwald-Schwurs der überlebenden KZ-Häftlinge „Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg“ ein. Für sein Eintreten gegen die Restauration und Remilitarisierung wurde er in der Adenauer-Ära mehrfach gemaßregelt und verfolgt.

Eine (späte) Würdigung fand erst im Jahre 2008 statt, als er von der Stadt Bochum mit der Verleihung der Ehrenplakette der Stadt geehrt wurde.

Mit gr0ßem Engagement setzte sich Klaus Kunold für Abrüstung und für die Entspannungspolitik sowie gegen den aufkeimenden Neonazismus ein.

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Antifaschistische Bochumer Blätter Nr. 3/2011

Oktober 27, 2011 Von: Michael Niggemann Kategorie: Allgemein, Antifaschistische Bochumer Blätter, Gedrucktes

In den aktuellen ABB gibt es unter anderen Berichte über die Ehrung des Widerstandskämpfers Julius Eversberg, über die verdrängte (braune) Vergangenheit in Politikerbiografien und verschiedene Terminhinweise wie zum Beispiel auf die Ausstellung “Betrifft: Aktion 3 – Deutsche verwerten jüdische Nachbarn”.

ABB2011-03

Gedenkveranstaltung zum 73. Jahrestag der Reichspogromnacht

Oktober 13, 2011 Von: Michael Niggemann Kategorie: Allgemein, Ankündigung, Gedenken

Am 9. November jährt sich zum 73. Mal die Reichspogromnacht. Hieran möchte die VVN-BdA mit zahlreichen anderen Bochumer Gruppierungen mit einer Gedenkveranstaltung erinnern. Diese zentrale Gedenkveranstaltung findet am Mittwoch, 9. November 2011 um 17.00 Uhr, Harmoniestraße / Ecke Dr. Ruer-Platz statt. Hiermit laden wir alle Interessierten herzlich ein. Den genauen Programmablauf und weitere Veranstaltung zum Thema “Jüdisches Leben (in Bochum)” können Sie unter dem nachfolgen Link finden.

Gedenkveranstaltung_Reichspogromnacht_2011.pdf

“Betrifft Aktion 3; Deutsche verwerten ihre jüdischen Nachbarn”

Oktober 13, 2011 Von: Michael Niggemann Kategorie: Allgemein

Die VVN-BdA weist auf die Ausstellung  “Aktion 3, Deutsche verwerten ihre
jüdischen Nachbarn” hin. Die Ausstellung findet vom 20.10. bis 20.11.2011 im Bahnhof Langendreer statt und wird am 20.10. um 19:30 von Prof. Dr. Wolfgang Dreßen im Raum 6 eröffnet.
Die VVN-BdA Bochum ist an den Veranstaltungen beteiligt. Die weiteren Termine im Rahmen dieser Ausstellung entnehmt ihr, bitte, dem Flyer indem ihr dem folgenden Link folgt:

(erst auf den Link klicken, danach auf das Bild)

AusstellungAktion3 Bochum

Dortmunder Nazi-Verhältnisse auch in Bochum?

Oktober 12, 2011 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein



Presseerklärung

Mit Erschrecken nimmt die VVN-BdA Bochum wahr, dass die unerträglichen neofaschistischen Provokationen im Raum Dortmund seit einiger Zeit sich auf Bochum ausdehnen.

Neofaschistische Verbrechen reichen von Schändungen der Holocaust-Erinnerungsstätte in Wattenscheid bis zur Besudelung der Gedenkstele und Gräber der ermordeten antifaschistischen Widerstandskämpfer gegen das Nazi-Regime auf dem Hauptfriedhof Bochum mit Hakenkreuzen und SS-Runen.

Zunehmend werden sowohl in der Bochumer Innenstadt als auch in Langendreer Menschen physisch und psychisch verletzt. Nazis stießen antifaschistische Jugendliche im Bhf. Langendreer auf die S-Bahn-Gleise.

In Langendreer zogen auch neofaschistische Parolen grölende NeofaschistInnen umher. Andere AntifaschistInnen wurden durch Telefon-Terror in Angst und Schrecken versetzt. Scheiben des Büros der prinzipiell antifaschistischen Partei Die Linke wurden jüngst mit Nazi-Aufklebern beklebt oder eingeschlagen.

Offensichtlich sind polizeiliche Ermittlungen und Gerichtsurteile keineswegs konsequent genug. AntifaschistInnen geraten eher in die Mühlen der Polizeiarbeit und der Gerichte als Nazis.

Die VVN-BdA Bochum fordert, endlich mit den tatsächlich zur Verfügung stehenden Mitteln gegen NeofaschistInnen vorzugehen. Es handelt sich keineswegs um irgendwelche „dumme Jungenstreiche“, sondern um politische Kriminalität.

 

Bochum, den 12.10.2011

Bochum in der NS-Zeit

September 25, 2011 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Termine

16. Oktober 2011
14:00bis16:15

Die faschistische Machtergreifung und ihre Folgen, Massenaufmärsche und Propaganda, Verfolgung und Vernichtung der politischen Gegner, der Bochumer jüdischen BürgerInnen, der Sinti und Roma, der Homosexuellen u.a. Minderheiten lassen sich am Schicksal einzelner Menschen und im Alltag einer Stadt an vielen Orten erfahrbar machen. Bei diesem Rundgang durch die Bochumer Innenstadt soll ein Einblick gegeben werden, was Alltag unterm “Hakenkreuz” für die Menschen, die hier wohnten, bedeutete.

Dieser Stadtrundgang ist unter Klaus Kunolds Leitung angekündigt, wird aber wegen dessen Erkrankung von Wolfgang Dominik durchgeführt.

VHS-Programm Veranstaltung 12007. Anmeldungen können unter der Tel. – Nr. 9102880 oder der e-mail-Adresse MBeer@bochum.de erfolgen.

Beginn: Sonntag, den 16.10. um 14.00 Uhr an der Glocke,

Dauer: ca. 2 1/4 Stunden

Auf den Spuren Ottilie Schoenewalds in Bochum

September 25, 2011 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Termine

9. Oktober 2011
14:00bis16:15
Ottilie Schoenewald

Ottilie Schoenewald (1883 – 1961)

Wolfgang Dominik bietet seit Jahren in Zusammenarbeit des Ottilie Schoenewald Weiterbildungskolleg  mit der VHS ein Stadtrundgang in Bochum an. Es geht darum, an etlichen Orten der Innenstadt Spuren aus dem Leben Ottilie Schoenewalds zu zeigen. Eingebettet werden diese Informationen in die Geschichte Bochums im Faschismus, besonders auch in die Geschichte jüdischen Lebens in Bochum. Wie Bochum zu einer braunen Stadt wurde, welche sozialen Kräfte in der faschistischen Bewegung das Sagen hatte, wie und warum und ab wann die „normale“ Bevölkerung meist ganz offen oder doch klammheimlich mitgemacht hat – all das kann ein Lehrstück über Ausgrenzung, Diskriminierung, Rassismus, Vertreibung und schließlich Vernichtung von Minderheiten sein, ein höchst aktuelles Thema, das durch Scharfmacher der deutschen Politik gegenwärtig wieder angeheizt wird.

Der Rundgang beginnt um 14.00 Uhr an der Großen Glocke auf dem Rathausplatz und endet ca. 2 Stunden später in der Heldengedenkhalle der Christus-Kirche. Die Heldengedenkhalle kennen auch nur wenige.

Es handelt sich um die VHS-Veranstaltung 12005, zu der frau/man sich anmelden kann bei der VHS unter der Tel.-Nr. 9102880 oder der mail-Adresse MBeer@bochum.de

September 1941: Die deutschen Juden müssen den “gelben Stern” tragen

September 13, 2011 Von: Sandra Kruessel Kategorie: Termine, Vortrag

23. September 2011
19:30

Zu diesem Thema wird Dr. Hubert Schneider einen Vortrag halten.

Im September 1941 mussten die Juden einen handtellergroßen, gelben Stern auf die linke Brustseite heften. Er war schwarz umrandet und trug die Aufschrift „Jude“in schwarzen, die hebräische Schrift parodierenden Buchstaben.Die Stigmatisierung schloss praktisch den Prozess der Ghettoisierung ab und signalisierte  zugleich den Beginn der planmäßigen Deportation.
Wie und warum kam es zur Einführung des „gelben Sterns“ zu diesem Zeitpunkt? Wie
reagierten die Betroffenen darauf, wie die nichtjüdische Mehrheitsgesellschaft?
Diesen Fragen soll in dem Vortrag nachgegangen werden.

 

Die Veranstaltung findet am
Freitag,den 23.September 2011 um 19.30 statt

Ort: Verdi-Haus, Universitätsstr. 76 / U 35 Haltestelle Waldring

 

Rede von Ulrich Sander
zum Gedenktag der Opfer des Faschismus
am 11.09.2011 auf dem Friedhof Freigrafendamm

September 13, 2011 Von: Siegfried Evers Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Gedenken, Krieg, Militarismus, Rede

„Gegen Neonazismus und den Krieg kämpfen, dass sind wir dem Andenken des Widerstandes schuldig“

Nicht nur in Berlin, auch in Bochum ist der zweite Septembersonntag in jedem Jahr das Datum des Gedenkens und Erinnerns an die Opfer des Naziregimes und der Würdigung des Widerstandes. Auch in diesem Jahr rief die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschisten (VVN-BdA), Kreisvereinigung Bochum, dazu auf, besonders der von den Nazis ermordeten Widerstandskämpfern zu gedenken. Die Kranzniederlegung und Gedenkveranstaltung fand auf dem Friedhof Freigrafendamm in Bochum-Altenbochum statt, und zwar auf dem Ehrenrundplatz am dortigen Denkmal. Aus einer Presseerklärung der VVN-BdA: „Bei Widerstand gegen die Faschisten fällt vielen Mitbürgern nur Stauffenberg und sein gescheitertes Hitlerattentat ein. In Wahrheit gab es aber überall Widerstand, auch hier in Bochum gab es mehrere Widerstandsgruppen. Anstatt stolz auf diesen Widerstand zu sein, wurde er in der BRD von Anfang an kleingeredet und/oder verschwiegen. Auf dem Friedhof Freigrafendamm gibt es eine der wenigen Gedenkstätten für diese im allgemeinen Bewusstsein vergessenen Widerstandskämpfer. Das Denkmal auf dem Ehrenrundplatz nennt namentlich die Bochumer Widerstandskämpfer Friedrich Hömberg, Josef Langner, Bernhard Nast, Moritz Pöppe, Johann Schmidtfranz, Wilhelm Schpenk und Wilhelm Thiesbürger. Alle wurden 1943/44 in Konzentrationslagern ermordet. Dieser Widerstand darf nicht vergessen werden, gerade angesichts der aktuellen Bedrohung durch die Faschisten, wie sie am 3.9. wieder in Dortmund erlebbar war“ Der Bundessprecher der VVN-BdA Ulrich Sander sprach auf der Gedenkveranstaltung der VVN-BdA. Den Widerstand nicht zu vergessen, sondern in Erinnerung erhalten, sei Aufgabe der Antifaschisten, nachdem auch im Ruhrgebiet mit der Abschaffung der Dauerausstellungen „Widerstand und Verfolgung“ in Essen und Oberhausen bedenkliche Zeichen gesetzt wurden.

Hier die Rede von Ulrich Sander  im Wortlaut.

Bilder vom Gedenken der VVN-BdA
zum Gedenktag der Opfer des Faschismus
am 11.09.2011 auf dem Friedhof Freigrafendamm

September 11, 2011 Von: Guenter Gleising Kategorie: Antifaschismus, Bildergalerie, Faschismus, Gedenken

Alle Räder rollen für den Sieg – Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit in Bochum

September 09, 2011 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Termine

18. September 2011
14:00bis16:15

Viele Bochumer Betriebe mussten spätestens mit Beginn des 2. Weltkriegs ihre Produktion auf kriegswichtige Güter umstellen. Im Verlauf des Krieges wurde die Kriegsproduktion nur mit dem zahlreichen Einsatz von Zwangsarbeitern aufrecht erhalten.

Bei einem Rundgang mit einem Zeitzeugen (Klaus Kunold, Sprecher der VVN-BdA Bochum) durch den heutigen Westpark und den Stadtteil Stahlhausen soll am Beispiel des Bochumer Vereins – einem NS-Musterbetrieb und einer der größten Rüstungskonzerne im Deutschen Reich – ein Eindruck von Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit in Bochum vermittelt werden.

Ausgangspunkt: Bochumer Verein Tor 1 , Haltestelle Annastraße

Erinnerung an ermordete Widerstandskämpfer

September 07, 2011 Von: Sandra Kruessel Kategorie: Ankündigung, Gedenken, Termine

11. September 2011
11:00bis12:00

Auch in diesem Jahr ruft die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten auf, der ermordeten Widerstandskämpfer gegen den Faschismus und Krieg zu gedenken. Die Kranzniederlegung und Gedenkveranstaltung findet am zweiten Sonntag im September statt, dem traditionellen Gedenktag für die Opfer des Faschismus, der 1946 von Überlebenden der Konzentrationslager und Haftstätten ins Leben gerufen wurde. Treffpunkt ist am Sonntag, den 11. September 2011, um 11.00 Uhr, am Haupteingang des Friedhofes Freigrafendamm.
Die Gedenkveranstaltung findet am neugestalteten Ehrenrundplatzes und Denkmal auf dem Friedhof statt. Es spricht: Ulrich Sander, Bundessprecher der VVN-Bund der Antifaschisten.
Der jetzt umgestaltete Ehrenrundplatz auf dem Friedhof Freigrafendamm wurde 1947 geschaffen. Die Urnenbeisetzung erfolgte am 23. März 1947 mit einer großen Gedenkfeier. Die Namen der im Konzentrationslager Ermordeten lauten: Friedrich Hömberg, geb. 1912, gest. 4. 10. 1943; Josef Langner, geb. 1900, gest. 13. 12. 1943; Bernhard Nast; geb. 1900, gest. 22. 12. 1942; Moritz Pöppe, geb. 17. 11. 1897, gest. 6. 11. 1944; Johann Schmitfranz, geb. 20. 2. 1898, gest. 6. 11. 1944; Wilhelm Schpenk, geb. 1900, gest. 2. 5. 1944; Wilhelm Thiesbürger, geb. 1915, gest. 15. 1. 1943. Am 13. 9. 1947 wurde die Urne von Erich Schröder, geb. 1897, gest. 8. 2. 1937, aus Dortmund umgebettet.
Die sog. Pöppe/Schmidtfranz-Gruppe war Bochums größte und aktivste Widerstandsgruppe während des II. Weltkrieges. Die Mitglieder verbreiteten im Stadtgebiet Nachrichten von BBC und Radio Moskau, gaben von alliierten Flugzeugen abgeworfene Flugblätter weiter und verteilten selbstgefertigte Zettel mit der Aufschrift „Nieder mit dem Bluthund A. Hitler“

Aufruf des Bochumer Anti-Nazi Bündnisses

August 28, 2011 Von: Sandra Kruessel Kategorie: Allgemein, Demonstration

Am 3. September wollen Neonazis in Dortmund wieder zu ihrem sogenannten
Nationalen Antikriegstag aufmarschieren. Sie verhöhnen damit nicht nur
das Gedenken an die Naziaggression anlässlich des deutschen Überfalls
auf Polen, sondern auch die die vielen Millionen Opfer des deutschen
Vernichtungskriegs.

Der Aufmarsch findet nicht zufällig seit Jahren in Dortmund statt. Die
Dortmunder Neonazi-Szene zeigt sich als besonders umtriebig. Die Liste
von Nazi-Konzerten, Aufmärschen und brutalen Übergriffen ist lang.
Polizei, Justiz und Stadt haben darauf lange nur unzureichend reagiert.
Insbesondere im Stadtteil Dorstfeld gehören „Autonome Nationalisten“
mittlerweile zum Stadtbild. Umso bedeutsamer ist es, dass es in den
vergangenen Jahren auch durch antifaschistische Proteste gelungen ist,
den Aufmarsch zum Antikriegstag – zeitweise einer der größten
Neonazi-Aufmärsche bundesweit – zu einer stationären Kundgebung mit
wenigen hundert Teilnehmern werden zu lassen. In diesem Jahr wollen die
Nazis um jeden Preis wieder einen Aufmarsch durchführen. Dem stellen wir
uns entschlossen entgegen. (weiterlesen …)

Solidarität mit Norwegen

Juli 27, 2011 Von: Sandra Kruessel Kategorie: Aktuelles, Anschlag, Gedenken, Presseerklärung, Rassismus, Teror, Totalitarismus

Die VVN-BdA Bochum trauert um die vielen Opfer des Anschlag am 22. Juli in Oslo und auf der Ferieninsel Utoya.

Wir verabscheuen zutiefst diesen von einem Faschisten verübten Anschlag.

Vergessen dürfen wir nicht, dass auch in Deutschland in den letzten Jahren 137 Menschen durch Neonazis ermordet worden sind, dass täglich mehrere neofaschistische Gewalttaten stattfinden, dass auch direkt in Bochum in den letzten Monaten AntifaschistInnen und Antifaschisten körperlichen Angriffen von Neonazis ausgesetzt waren, dass antifaschistische Denkmäler und Holocaust-Erinnerungsstätten von NeofaschistInnen zerstört oder z.B. mit Hakenkreuzen besprüht worden sind.

Im Klima einer zunehmenden Akzeptanz von verunglimpfenden  Aussagen geistiger Brandstifter, deren Veröffentlichungen millionenfach gekauft und wahrscheinlich auch gelesen werden, darf sich keineswegs wieder die These vom verwirrten Einzeltäter durchsetzen. Fremden- und islamfeindliche verbunden mit antisemitischen Einstellungen vertreten je nach Fragestellung über die Hälfte der deutschen BürgerInnen.

Die VVN-BdA Bochum fordert, neofaschistische Straftaten und Agitationen viel intensiver wahrzunehmen und rechtlich endlich mit allen gesetzlichen Mitteln tatsächlich zu ahnden.

Anschläge auf Antifaschistinnen und Antifaschisten in unserer Nachbarschaft

Juli 27, 2011 Von: Sandra Kruessel Kategorie: Aktuelles, Allgemein, Anschlag

In den letzten Tagen sind einige neofaschistische Anschläge in Dortmund verübt worden.
Das Parteibüro der DKP wurde mit einem Hakenkreuz beschmiert und an ein weiteres Haus wurde eine neofaschistische Parole gesprüht. Ebenfalls in der gleichen Nacht wurde das Auto der DKP-Vorsitzenden beschädigt. In der Nacht zuvor ist eine Morddrohung an die Hauswand eines linken Aktivisten gesprüht worden. Und wieder sind die Fensterscheiben des Wahlkreisbüros der Linken eingeschlagen worden.
Diese Anschläge nehmen Überhand, und es wird immer noch nicht von der Polizei so ermittelt, wie die Antifaschisten es erwarten.
Auch in Bochum häufen sich diese Anschläge. Von der Schändung des jüdischen Friedhofs sowie anderen Gedenkstätten  in Bochum und Wattenscheid bis hin zu Überfällen auf Antifaschistinnen und Antifaschisten. In Bochum-Langendreer sieht es nicht anders aus. Es kommt auch hier zu körperlichen Angriffen. Häuser und Autos werden mit Hakenkreuzen und anderen verbotenen Symbolen besprüht. Die Faschisten schrecken nicht einmal davor zurück, Briefkästen zu sprengen. Die widerliche Nazipropaganda ist auch auf Bochumer Stromkästen, Laternen u.s.w. nicht zu übersehen.

Wir fragen uns: Wann nimmt die Polizei diese Anhäufung an Sachbeschädigung und Körperverletzung endlich wahr und fängt mit einer vernünftigen und ernstzunehmenden Ermittlung gegen die Täter an?

Atomausstieg – Bluff oder Tatsache?

Juni 24, 2011 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Termine

1. Juli 2011
19:30bis21:00

Seit der Atomkatastrophe in Japan beherrscht das Thema Atomausstieg die Diskussion in der Bundesrepublik Deutschland.

Die VVN-BdA hat für Freitag, den 1.7.2011, den Kollegen

Horst Hohmeier vom Anti-Atom-Plenum Bochum

als Referenten eingeladen.

Beginn der öffentlichen Veranstaltung ist 19.30 Uhr im ver.di-Haus, Universitätsstr. 76, Hintereingang.

Thema: Atomausstieg – Bluff oder Tatsache?

Was bedeutet der angeblich historische Kompromiss des Ausstiegsszenarios wirklich?

Wir hoffen, Euch zu dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

Antifaschistische Bochumer Blätter
Nr. 2-2011

Mai 01, 2011 Von: Andreas Seier Kategorie: Allgemein, Antifaschistische Bochumer Blätter

Die komplette Ausgabe als PDF-Datei kann durch Klick auf des Abbild der Titelseite geladen werden.

In dieser aktuellen Ausgabe ABB finden sich Artikel u.a. zum 1. und 2. Mai 1933, Graue Wölfe in Bochum, Streit um die Rote Fahne, eine Liste der Märzgefallenen. Um die gesamte ABB als pdf herunterzuladen klicke auf die Titelseite.

Sarrazynismus

April 25, 2011 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein

Am Montag, den 4. April 2011, ist die Veranstaltungsreihe des Bündnis gegen Rechts gestartet, die unter dem Thema “Sarrazynismus” unterschiedliche Aspekte des Rechtspopulismus beleuchtet. Wolfgang Dominik referierte über „Sarrazin – ein deutscher Skandal oder Normalität?“ Er stellte seinen Ausführungen die These voran: “Die kapitalistische Klassengesellschaft beruht auf der Massenakzeptanz von sozialer Ungleichheit, bedingt durch den Antagonismus von Kapital und Arbeit. Soziale Ungleichheit und Ungleichwertigkeit werden ideologisch begründet durch geschlechtsspezifische, kulturelle, biologische, ethnische, religiöse, physische, psychische Differenzen, die vorgeschoben werden, konstruiert werden.”
LinksDiagonal aus Essen hat das Referat aufgezeichnet und als mp3-file veröffentlicht.

Das Manuskript als PDF-Datei: Referat von W. Dominik
Das Manuskript als mp3-file:    Referat von W. Dominik

VVN-BdA dabei -
Ostermarsch für Frieden und gegen Nazis
Ostermarschrede von Ulli Sander in Bochum-Wattenscheid

April 24, 2011 Von: Siegfried Evers Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Friedensbewegung, Geschichte, Kapitalismus, Krieg, Militarismus, Neofaschismus, NPD, Rassismus, Rede

Ulli Sander bei der Ostermarschrede in Bochum-Wattenscheid

Der diesjährige Ostermarsch an Rhein und Ruhr unterscheide sich von denen in den 50 Jahren zuvor. Die Bewegungen gegen die Kernkraft und die gegen die Atomwaffen handeln erstmals wieder gemeinsam, seitdem es Anfang der 60er Jahre hieß: Kampf dem Atomtod. Das stellte Ulrich Sander (Foto), Bundessprecher der VVN-BdA und einer der Mitorganisatoren des ersten deutschen Ostermarsches von 1960 bei seiner heutigen Rede in Bochum-Wattenscheid fest. Er sprach sich auch dafür aus, die Antifa- und die Friedensbewegungen eng zu verzahnen. Damit wolle man heute anfangen, da es gegen die NPD gehe, die hier in Wattenscheid ein Hauptquartier besitze. Er forderte das Verbot der NPD und die Absage an den Rassismus a la Sarrazin.

Die Rede von Ulrich Sander im Wortlaut.

Stadtrundgang
Alle Räder rollen für den Sieg
Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit in Bochum

April 23, 2011 Von: Sandra Kruessel Kategorie: Allgemein, Stadtrundgang, Termine

8. Mai 2011
14:00bis16:15
Der Generaldirektor des Bochumer Vereins Walter Borbet zeigt Hitler das Werk Höntrop am 14. April 1935

Der Generaldirektor des Bochumer Vereins Walter Borbet zeigt Hitler das Werk Höntrop am 14. April 1935

Viele Bochumer
Betriebe mussten spätestens mit Beginn des 2. Weltkriegs ihre Produktion auf
kriegswichtige Güter umstellen. Im Verlauf des Krieges wurde die Kriegsproduktion nur mit dem
zahlreichen Einsatz von Zwangs-
arbeitern aufrecht erhalten.
Die VHS bietet zu diesem Thema einen Rundgang an. Im heutigen Westpark und dem Stadtteil
Stahlhausen soll am Beispiel des Bochumer Vereins – einem NS-
Musterbetrieb und einer der größten Rüstungsschmieden im Deutschen Reich -
ein Eindruck von Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit vermittelt werden.
Geleitet wird der Stadtrundgang von Klaus Kunold, einem Zeitzeugen aus jener Zeit.

Der Stadtrundgang findet statt am Sonntag, den 8. Mai 2011 von 14.00 bis
16.15 Uhr. Treffpunkt ist die Haltestelle Annastraße, Bochumer Verein Tor 1.

VHS-Stadtrundgang:
Auf den Spuren
einer bedeutenden Bochumer jüdischen Frau:
Ottilie Schoenewald

April 15, 2011 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Frauenrechte, Nationalsozialismus, Stadtrundgang, Termine

17. April 2011
14:00bis16:15
Ottilie Schoenewald

Ottilie Schoenewald (1883 – 1961)

Nur wenige Bochumer kennen Ottilie Schoenewald. Eine kleine Straße ist nach ihr benannt, aber auch eines der größten Weiterbildungskollegs Deutschlands in Bochum an der Wittenerstraße. Über das Leben und das letztlich grausame Schicksal dieser bedeutenden Bochumer Frau gibt es immerhin Spuren aus der Zeit der Weimarer Republik und des Faschismus in Bochum.

Der Historiker Wolfgang Dominik hat sich mit Ottilie Schoenewald beschäftigt und bietet im VHS-Programm einen ca. zweistündigen Stadtrundgang “Auf den Spuren Ottilie Schoenewalds in Bochum”, am Sonntag, den 17.04. 2011, 14.00, Uhr an.

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Bilder von der Gedenkveranstaltung der
VVN-BdA für die von der Gestapo ermordeten Zwangsarbeiter und Widerstandskämpfer
am 9. April 2011 an der Gedenktafel im
Bochumer Stadtpark

April 14, 2011 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein