VVN-BdA Bochum

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten
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70 Jahre VVN in Bochum

September 10, 2016 Von: Michael Niggemann Kategorie: Aktuelles, Allgemein, Geschichte

In diesem Jahr wird die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) 70 Jahre alt. Das Ereignis ist für uns Anlass zu einer Jubiläumsveranstaltung, zu der wir herzlich einladen möchten. In gemeinsamer Runde wollen wir an die zurückliegende Zeit erinnern, in die Zukunft blicken und feiern.

Es spricht Dr. Ulrich Schneider, Bundessprecher der VVN-BdA und Generalsekretär der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer (FIR). Kulturelle Beiträge: Chor Chorrosion, Rezitationen von Manfred Böll (Bochumer Schauspieler), Jugend-Klezmer-Ensemble „Freylekhs“. Außerdem wird aus der Fluchtgeschichte von Muhannad aus Syrien vorgelesen.

Am 26. September 1946 trafen sich Frauen und Männer, die wegen ihrer politischen, gesellschaftlichen und religiösen Anschauungen vom Faschismus verfolgt worden sind. Mit der Gründung der VVN Bochum und dem Beitritt zur Landesorganisation der VVN-NRW, wollten sie das politische und soziale Leben im Sinne des Schwurs von Buchenwald mitgestalten. 1972 öffnete sich die VVN für alle, vor allem für junge Antifaschistinnen und Antifaschisten. Dies wurde durch den Namenszusatz „Bund der Antifaschisten“ dokumentiert. Bis heute die VVN die größte Vereinigung von Verfolgten des Naziregimes und eine starke antifaschistische Organisation.

„70 Jahre VVN in Bochum“ 24. September 2016, Ver.di-Gewerkschaftshaus (Universitätsstr. 76), Beginn 15:00, Ende 18:00

Jüdisches Leben in Bochum vor, während und nach dem Faschismus am Beispiel Ottilie Schoenewalds

September 22, 2016 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein, Termine

13. November 2016
14:00bis16:15

 

Jüdisches Leben in Bochum vor, während und nach dem Faschismus am Beispiel Ottilie Schoenewalds

Die VHS bietet einmal im VHS-Semester einen Rundgang an, der auch für die gegenwärtige Debatte um Rassismus und Antisemitismus sensibilisieren kann.

Auf dem Stadtrundgang durch die Innenstadt soll an etlichen Plätzen, Gebäuden, Stelen und Stolpersteinen auf Diskriminierung, Verfolgung, Flucht oder Deportation und Ermordung jüdischer Mitbürger*innen aus Bochum hingewiesen werden. Es soll den Fragen nachgegangen werden: Was wussten die Bochumer vom Schicksal ihrer jüdischen Nachbarn? Welche Etappen der antijüdischen Maßnahmen gab es in Bochum? Welche politischen und religiösen Vorurteile machten den antijüdischen Terror möglich? Warum gab es so wenig Widerstand? Sind solche rassistischen Exzesse auch heute denkbar?

Am Beispiel einer bekannten Bochumerin, Ottilie Schoenewald, soll exemplarisch auf  jüdisches Leben in Bochum hingewiesen werden.

Termin: Sonntag, 13.11.2016, 14.00 Uhr bis 16.15. Treffpunkt: Glocke auf dem Rathausplatz

 

Die VHS bittet um Anmeldung unter der Tel.-Nr. 910155. Teilnahmegebühr 5 Euro, erm. 3 Euro.

Bochum im Faschismus – Stadtrundgang

September 21, 2016 Von: Michael Niggemann Kategorie: Faschismus, Stadtrundgang, Termine

30. Oktober 2016
14:00bis16:15
NSDAP-Aufmarsch auf dem heutigen Imbuschplatz

NSDAP-Aufmarsch auf dem heutigen Imbuschplatz

Dieser Stadtrundgang informiert über wichtige historische Fakten aus der Zeit, als Bochum braun war.

Wie hat 1933 alles angefangen? Wie sah Bochum 12 Jahre später aus?

An etlichen Orten in der Innenstadt, die an „damals“ erinnern, wird ein Einblick gegeben, was Alltag unterm „Hakenkreuz“ konkret für die Menschen in Bochum bedeutete. Wer freute sich über die neuen politischen Herren? Wer hatte zu leiden?

An Gebäuden, Straßen, Plätzen der Innenstadt wird gezeigt, wie der Faschismus in Bochum von 1933 bis 1945 aussah, auf welche Ablehnung, Widerstand oder Akzeptanz er in Bochum stieß, wie die Bochumer Bevölkerung auf die Entrechtlichung, Verfolgung und Vernichtung jüdischer Bochumer, auf Bücherverbrennungen, Verhaftung und Ermordung von Widerstandskämpfern reagierte.

Einige Stolpersteine auf dem Rundgang erinnern an das Schicksal jüdischer und nichtjüdischer Bochumer. Gerade auch vor dem aktuellen Hintergrund rassistischer Großdemonstrationen in manchen Teilen des Landes soll dieser Stadtrundgang zum Nachdenken anregen.

Es geht los am Sonntag, 30.10.2016, um 14.00 Uhr an der Glocke am Rathausplatz.

Der Stadtrundgang dauert ungefähr 2 ¼ Stunden.

Eine Anmeldung bei der VHS unter folgenden link: https://vhs.bochum.de/index.php?id=22&kathaupt=11&knr=T12005&katid=433 ist wünschenswert.

Die VHS erhebt einen Unkostenbeitrag von 5.00 Euro, erm. 3,00 Euro.

Alle Räder rollen für den Sieg – Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft während des Faschismus in Bochum

September 20, 2016 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Termine

16. Oktober 2016
14:00bis16:15

Spätestens mit Beginn des 2. Weltkrieges mussten die Betriebe in Bochum ihre Produktion auf kriegswichtige Güter umstellen. Im Verlauf des Krieges wurden immer mehr Zwangsarbeiter*innen auch nach Bochum gebracht und in über 150 KZ-ähnlichen Lagern eingesperrt. Wer waren diese Menschen? Wie lebten und starben sie? Wo waren die Lager? Gerade der von Hitler als NS-Musterbetrieb „geadelte“ Bochumer Verein als eine der größten Rüstungsschmieden des Reiches kann als trauriges Beispiel exemplarisch genannt werden. 32.000 Zwangsarbeiter*innen von 8 bis 80 waren in allen Bochumer Betrieben und Behörden Sklavenarbeit unterworfen. Der Rundgang durch Stahlhausen und entlang des Bochumer Vereins soll etwas Licht in das damals gewünschte und von vielen bis heute gewünschte Verschweigen bringen. Einige Stolpersteine auf dem Rundgang erinnern an das Schicksal jüdischer Bochumer Bürger*innen.

Termin: 16.10.2016, 14.00 Uhr, Treffpunkt: Gewerkschaftshaus Alleestr. 80. Die VHS nimmt um einen Unkostenbeitrag von 5, erm. 3 Euro und bittet um Anmeldung unter Tel.: 0234/9102812.

Der Rundgang dauert ca. 2 ¼ Stunden.

Tag der Opfer des Faschismus – Kranzniederlegung – Sonntag, 11.09.2016

September 09, 2016 Von: Michael Niggemann Kategorie: Allgemein

Kranzniederlegung zur Erinnerung an Widerstandskämpfer gegen Faschismus. Auch in diesem Jahr ruft die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes– Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten auf, der ermordeten Widerstandskämpfer gegen den Faschismus und Krieg zu gedenken. Die Kranzniederlegung und Gedenkveranstaltung findet am zweiten Sonntag im September statt, dem traditionellen Gedenktag für die Opfer des Faschismus, der 1946 von Überlebenden der Konzentrationslager und Haftstätten ins Leben gerufen wurde. Es ist uns ein wichtiges Anliegen deutlich zu machen, wie notwendig es ist, dem aktuellen Anwachsen des Rassismus und der Rechtsentwicklung entgegen zu treten.

Am Sonntag, den 11. September (Treffpunkt 11.00 Uhr, Haupteingang) findet an der Gedenkstätte auf dem Friedhof Freigrafendamm eine Kranzniederlegung statt. An den Gräbern am Denkmal auf dem Ehrenrundplatz spricht: Deniz Sert vom Vorstand Bochumer Forum für Antirassismus und Kultur e. v. (BoFo).

Zum zweiten Mal mit Nazistiefeln getreten

Juli 14, 2016 Von: Michael Niggemann Kategorie: Allgemein

Über den rabiaten Polizeieinsatz gegen Antifaschisten am 1.Mai in Bochum – Gespräch mit Wolfgang Dominik

bitte den link anklicken: http://www.sozonline.de/2016/06/zum-zweiten-mal-mit-nazistiefeln-getreten/

bsz…. Stadtrundgang Wolfgang mit RUB bekennt Farbe

Juli 14, 2016 Von: Michael Niggemann Kategorie: Allgemein

ZwangsarbeiterInnen in Stahlhausen: Stadtrundgang klärt auf
Bochums faschistische Vergangenheit

Bitte dem link anklicken:
http://www.bszonline.de/artikel/bochums-faschistische-vergangenheit

Schicksalsort Gefängnis Bochum – Opfer der Nazi-Justiz in der Krümmede

Juni 07, 2016 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein

Am Donnerstag, den 16.6. um 18.00 Uhr wird im Stadtarchiv Bochum eine Ausstellung über Gefangene während des Faschismus in der Krümmede eröffnet. Gefangene, die zum großen Teil NN-Gefangene waren. NN – das sind bei „Nacht und Nebel“- Inhaftierte, u.a. viele Widerstandskämpfer aus den von den faschistischen Armeen besetzten Ländern. Sozialdemokraten, Zentrumspolitiker, Juden, Sinti und Roma, Kommunisten, Geistliche, Zeugen Jehovas, gläubige Christen – alles Menschen, die den Nazis nicht Folge leisteten oder durch ihre Taten als „Volksfeinde“, „Minderwertige“, sonstige „Verräter an der nationalen Sache“ auffielen. Alfons Zimmer, Pastoralreferent in den Justizvollzugsanstalten Bochum, ist zufällig auf diese Menschen gestoßen und hat mit erheblichen Mühen ca. 60 Porträts der politischen Gefangenen zusammengestellt. Auch die VVN-BdA Bochum konnte da und dort Auskünfte beisteuern. Mit Alfons Zimmer haben wir zum 8. Mai 2015 schon einmal erfolgreich zusammengearbeitet. Vgl. auf dieser Homepage: http://vvn-bda-bochum.de/wp-admin/post.php?post=12932&action=edit und http://vvn-bda-bochum.de/wp-admin/post.php?post=12941&action=edit

Wir laden herzlich zur Eröffnung oder zum späteren Besuch der Ausstellung ein.

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Zum Tod von Jochen Marquardt

Mai 30, 2016 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein

Jochen Marquardt: Die VVN-BdA Bochum trauert um einen engagierten Antifaschisten

 

Am 24.3.2013 hielt unser antifaschistischer Freund Jochen Marquardt die Gedenkansprache an den Gräbern der im Kampf gegen den reaktionären „Kapp-Putsches“  1920,  im Kampf gegen die faschistische Diktatur in Spanien und im Kampf gegen des Faschismus ermordeten Demokraten. Jochen betonte, dass wir Geschichte immer wieder erinnern müssen, um sie für die Gegenwart fruchtbar zu machen und die Zukunft menschlich zu gestalten. Er erinnerte an die Besetzung der Gewerkschaftshäuser durch die deutschen Faschisten vor 80 Jahren und zog die historische Linie bis in die Gegenwart, in der sich Nazis bis hin zu Mordserien in diesem Land tummeln. Gleichzeitig klagte er die staatlich verordnete zunehmende Verarmung und Verelendung breiter Bevölkerungsschichten an, die als Nährboden für Fremdenfeindlichkeit und Neofaschismus dienen. Nur eine Neuverteilung politischer und ökonomischer Machtstrukturen kann den weiteren Weg in die Reaktion stoppen.

So oder so ähnlich haben wir Jochen bei zahlreichen Veranstaltungen immer wieder erlebt. Wir trauern mit seiner Familie und vielen anderen für den Frieden, die Demokratie, um Umverteilung  engagierten Bürger*innen um einen allzeit ansprechbaren, immer kämpferischen, immer uns freundlich verbundenen Menschen.

Pressemitteilung der VVN-BdA Bochum zum 1. Mai 2016 in Bochum

Mai 06, 2016 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) Bochum

 

VVN/BdA zum 1. Mai 2016 in Bochum

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) kritisiert die Vorgänge um die Demonstration der neonazistischen NPD am 1. Mai in Bochum als hochgradig empörend. Mit dem größten Polizeiaufgebot der letzten 20 Jahre sicherten weit über tausend hochgerüstete Polizisten eine Zusammenrottung von knapp 200 Neonazis aus dem ganzen Ruhrgebiet. Dass die Polizeikräfte ihre Pistolen, Schlagstöcke, Pfefferspraydosen  und Knebelungsbänder provokativ zur Schau trug, war sicher kein Akt der Deeskalation, sondern trug ebenso wie die Wagenburgen von Polizeifahrzeugen am Hbf und den Zugangsstraßen zum Südring und Husemannplatz zur Aufheizung der Stimmung bei. (mehr …)

Antifaschistische Bochumer Blätter 01/2016 erschienen

April 26, 2016 Von: Michael Niggemann Kategorie: Allgemein

ABB-2016-01

Nazi-Aufmarsch am 1. Mai in Bochum

April 22, 2016 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein

Pressemitteilung zum NPD-Aufmarsch am 1.5.2016 in Bochum

Die VVN-BdA  unterstützt die Aktionen des Bochumer „Bündnis gegen Rechts“ gegen den Aufmarsch der Nazis (NPD) am 1. Mai in Bochum. Die Mütter und Väter der  VVN-BdA haben im Faschismus Erfahrungen mit den Nazis gemacht, die viele auch Bochumer VertreterInnen der Arbeiterbewegung nicht überlebt haben. Beispielhaft: Husemann, Springer, Imbusch. Wir wissen heute, was es bedeutet, den Anfängen nicht zu wehren. Aber es handelt sich beim neofaschistischen Spektrum längst nicht mehr um Anfänge und nicht nur um die NPD. Die VVN-BdA Bochum ruft alle DemokratInnen in Bochum auf, sich an den Aktionen des „Bündnis gegen Rechts“ zu beteiligen.

VVN-BdA Bochum

Bochum, den 22.4.2016

Alle Räder rollen für den Sieg – Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft in Bochum

April 10, 2016 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein, Ankündigung, Arbeiterbewegung, Faschismus, Kapitalismus, Krieg, Rundgang, Stadtrundgang, Stolperstein, Termine, Zwangsarbeit

12. Juni 2016
14:00bis16:15

Ein Rundgang durch die Vergangenheit, die nicht vergeht

 Vor 80 Jahren wurde der Bochumer Verein als „nationalsozialistischer Musterbetrieb“ ausgezeichnet. Dieser Musterbetrieb war einer der größten Waffenproduzenten des faschistischen Deutschland. Aber auch in anderen Bochumer Betrieben wurden spätestens mit Beginn des 2. Weltkriegs kriegswichtige Produkte hergestellt. Im Verlauf des Krieges wurde diese Kriegsproduktion  nur noch mit dem Einsatz von Tausenden von ZwangsarbeiterInnen aufrecht erhalten. Wer waren diese auf dem Höhepunkt 32.000 Männer und Frauen, oft Kinder und Jugendliche, die in Bochum oft im wahrsten Sinne des Wortes mörderische Zwangsarbeit leisten mussten? Wie lebten und starben sie in Bochum? Wie verhielt sich die Bochumer Bevölkerung? Bei einem Rundgang durch den Stadtteil Stahlhausen und den heutigen Westpark soll am Beispiel des Bochumer Vereins ein Eindruck von Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit vermittelt werden. An einigen Stolpersteinen soll außerdem an den Mord an die ehemals dort lebenden Bochumer Bürger erinnert werden.

Der Rundgang beginnt am Sonntag, den 12.6.2016 um 14.00 Uhr am Gewerkschaftshaus (Jahrhunderthaus), Alleestr. 80,  und dauert bis ca. 16.15 Uhr.

Anmeldungen  bei der VHS Bochum erwünscht: Tel. 0234/9101555. Unkostenbeitrag 5 Euro. erm. 3 Euro.

Jüdisches Leben in Bochum vor, während und nach dem Faschismus

April 10, 2016 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Ankündigung, Antisemitismus, Termine

22. Mai 2016
14:00bis16:15

Die VHS bietet einen Stadtrundgang zum jüdischen Leben in Bochum am Beispiel der sehr bekannten jüdischen Bochumerin Ottilie Schoenewald an. An bestimmten Orten und Stolpersteinen der Innenstadt finden sich Hinweise, wie jüdisches Leben  in der Weimarer Republik, während und nach der faschistischen Herrschaft in Bochum ausgesehen hat. Es soll gezeigt werden, wie Diskriminierung, Verfolgung, Ausgrenzung, Flucht und Deportation und schließlich Ermordung jüdischer Mitbürger abgelaufen sind.

Dabei wird folgenden Fragen nachgegangen: Was wusste die Mehrheitsgesellschaft in Bochum vom Schicksal der jüdischen Mitmenschen? Welche politischen und religiösen Vorurteile und Ideologien haben an den antisemitischen Maßnahmen mitgewirkt? Warum gab es auch in Bochum so wenig Widerstand gegen den staatlichen Terror an Juden?

Damit soll auch ein Bezug zu antisemitischen, rassistischen und fremdenfeindlichen  Ideologien und Verbrechen in der Gegenwart möglich sein.

Der Rundgang beginnt am Sonntag, den 22.5.2016 um 14.00 Uhr an der Glocke auf dem Rathausplatz und dauert ca. 2 ¼ Stunden. Teilnahmegebühr: 5,00 Euro, erm. 3.00 Euro. Eine Anmeldung bei der VHS, Tel. 9101555 ist erwünscht.

 

Für die Rechte der Flüchtlinge

März 28, 2016 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) Bochum

Pressemitteilung

 

Für die Rechte der Flüchtlinge

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes –  Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) Bochum erklärt sich solidarisch mit den Flüchtlingen im Camp auf dem Rathausplatz. Auch für sie und alle anderen Flüchtlinge gilt der Art. 1 des Grundgesetzes (Die Würde des Menschen ist unantastbar). Seit über einem halben Jahr werden den Geflüchteten die Rechte der Genfer Konvention weitgehend vorenthalten.

Die VVN wurde gegründet auch von Menschen, die während des Faschismus aus Deutschland fliehen mussten. Hätten andere Länder sie nicht aufgenommen, hätte das meist den sicheren Tod bedeutet. Die Mütter und Väter der VVN haben erfahren, wie wichtig das Recht auf Asyl ist. Die VVN-BdA protestiert gegen die fortdauernde Beschneidung der letzten Reste des Asylrechts in Deutschland.

 

Bochum, Ostern 2016

Bochum im Faschismus

März 23, 2016 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Termine

24. April 2016
14:00bis16:15
NSDAP-Aufmarsch auf dem heutigen Imbuschplatz

NSDAP-Aufmarsch auf dem heutigen Imbuschplatz

Dieser Stadtrundgang soll informieren über wichtige historische Fakten über die Zeit, als Bochum braun war.

Wie hat 1933 alles angefangen? Wie sah Bochum 12 Jahre später aus?

An etlichen Orten in der Innenstadt, die an „damals“ erinnern,  soll ein Einblick gegeben werden, was Alltag unterm „Hakenkreuz“ konkret für die Menschen in Bochum bedeutete. Wer freute sich über die neuen politischen Herren? Wer hatte zu leiden?

An Gebäuden, Straßen, Plätzen der Innenstadt soll gezeigt werden, wie der Faschismus in Bochum von 1933 bis 1945 aussah, auf welche Ablehnung, Widerstand oder Akzeptanz er in Bochum stieß, wie die Bochumer Bevölkerung auf  die Entrechtlichung, Verfolgung und Vernichtung jüdischer Bochumer, auf Bücherverbrennungen, Verhaftung und Ermordung von Widerstandskämpfern reagierte.

Einige Stolpersteine auf dem Rundgang erinnern an das Schicksal jüdischer Bochumer. Gerade auch vor dem Hintergrund rassistischer Großdemonstrationen in manchen Teilen des Landes soll der Stadtrundgang zum Nachdenken anregen.

 

Es geht los am Sonntag, den 24.4. 2016, 14.00 Uhr ab Glocke Rathausplatz.

Der Stadtrundgang dauert ungefähr 2 ¼ Stunden. Eine Anmeldung bei der VHS unter der Tel.-Nr. 9101555 ist wünschenswert. Die VHS erhebt einen Unkostenbeitrag von 5.00 Euro, erm. 3,00 Euro..

Experten der Vernichtung

März 01, 2016 Von: Michael Niggemann Kategorie: Ankündigung, Antifaschismus, Faschismus, Geschichte, Nationalsozialismus, Termine, Vortrag

22. März 2016
19:00bis21:00

Voraussetzungen und Praktiken für den faschistischen Völkermord

Hiermit laden wir ein zu einem ganz besonderen Vortrag mit Frau Dr. Sara Berger, Rom

Sara Berger

Dienstag, 22. März 2016, 19:00, Restaurant Leonidas, Annastr. 25 , 44793 Bochum (Nähe Springerplatz)

In den Vernichtungslagern der „Aktion Reinhard“ (Belzec, Sobibor, und Treblinka) wurden über anderthalb Millionen Juden, insbesondere aus Polen, aber auch aus anderen Ländern, mit Motorabgasen ermordet. Unter den Opfern waren auch über Hundert Bochumer und Bochumerinnen. Als besondere Experten für den Massenmord agierte eine Gruppe von 120 Männern, die zuvor in den Jahren 1940 und 1941 an der systematischen Ermordung von mehr als 70.000 Patienten aus Heil- und Pflegeanstalten („Euthanasie“ – Aktion T4) beteiligt waren.

Im Vortrag soll ausgeführt werden, wie diese Tätergruppe, hier zur Abgrenzung der Konzentrationslager-SS als „T4-Reinhard-Netzwerk“ bezeichnet, in den drei Vernichtungslagern die Ermordung der Juden geplant und durchgeführt hat. Dabei werden auch die kollektive Biografie dieser Gruppe und ihre Beweggründe für eine Teilnahme am faschistischen Massenmord diskutiert werden, bevor abschließend auf die juristische Aufarbeitung in der alten Bundesrepublik eingegangen wird.

Dr. Sara Berger stammt aus Bochum, sie studierte Geschichte, Soziologie, Sozialpsychologie und Italienische Literaturwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum. Sie ist Verfasserin u.a. von Experten der Vernichtung. Das T4-Reinhard-Netzwerk in den Lagern Belzec, Sobibor und Treblinka (Hamburg 2013). In der Fondazione Museo della Shoah in Rom koordinierte sie die Ausstellungen über die antijüdische Gesetzgebung in Italien, über Auschwitz-Birkenau (2010), über die nationalsozialistischen Ghettos in Polen (2012), über die Razzia des 16. Oktobers 1943 in Rom (2013) und über die Befreiung der nationalsozialistischen Lager (2015). Ihre Dissertation „Experten der Vernichtung“ wurde mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet.

Unterstützer: BoFo (Bochumer Forum für Antirassismus und für Kultur – BoFo e.V.)

                          BgR (Bochumer Bündnis gegen Rechts)

Ein Leben in Würde für alle, verdammt nochmal

Februar 20, 2016 Von: Michael Niggemann Kategorie: Allgemein

Mit über 200 Teilnehmern war die Kundgebung am 18. Februar 2016 ein voller Erfolg. Das Flugblatt, das auch anschließend an die an der Ratssitzung teilnehmenden Ratsmitglieder, Pressevertreter*innen und Zuschauer*innen verteilt wurde, fand reges Interesse.

(<https://treffpunktasyl.files.wordpress.com/2016/02/2016-02-18-flugblattdeen.pdf>)

An der Kundgebung nahmen auch Mitglieder der VVN-BdA aktiv teil. Neben Bochumer Bürger*innen waren auch viele Refugees aus den Bochumer Stadtteilen vertreten. Wir empfehlen die Redebeiträge der Kundgebung ausdrücklich zur Lektüre:

<https://treffpunktasyl.wordpress.com/2016/02/18/redebeitrag-von-refugees-aus-den-bochumer-unterkuenften/>,

<https://treffpunktasyl.wordpress.com/2016/02/18/redebeitrag-zur-unterbringungssituation-in-bochum/>

<https://treffpunktasyl.wordpress.com/2016/02/18/redebeitrag-zur-geplanten-privatisierung-der-unterbringungseinrichtungen-in-bochum/>.

Im Vorfeld der Kundgebung hatten die Flüchtlinge ehrenamtliche Mitarbeiter*innen in den Unterkünften über ihre Situation informiert und darum gebeten, diese Informationen weiterzugeben.

Zum Ende intonierte einer der Geflüchteten während einer kurzen, spontanen Ansprache das Lied Imagine von John Lennon.

       

Ein Leben in Würde für alle, verdammt nochmal!

Februar 15, 2016 Von: Michael Niggemann Kategorie: Allgemein

Wir weisen hier auf eine Veranstaltung des Treffpunkt Asyl Bochum hin, die von uns auch unterstützt wird.

Solidarität mit den Bochumer Refugee-Protesten!

Kundgebung am Donnerstag um 13:45 Uhr vor dem Rathaus

Für den kommenden Donnerstag ruft der Treffpunkt Asyl zu einer Kundgebung auf. Los geht es um 13:45 Uhr vor dem Bochumer Rathaus. Das Motto: “Solidarität mit den Bochumer Refugee-Protesten – Ein Leben in Würde für alle, verdammt nochmal!“ Anlass ist die Ratssitzung am gleichen Tag, auf der die Verantwortlichen unter anderem über die Bochumer Wohnungspolitik und über neue prekäre Sammelunterkünfte beraten. Seit Beginn des Jahres haben an diesem Ort vor dem Rathaus mehrfach Flüchtlinge gegen ihre unerträgliche Lebens- und Unterbringungssituation protestiert. In der Turnhallen-Unterkunft in der Pestalozzi-Straße gab es sogar einen Hungerstreik. Der Aufruf zur Kundgebung im Wortlaut:
»Solidarität mit den Bochumer Refugee-Protesten – Ein Leben in Würde für alle, verdammt nochmal!
Es ist beschämend: Die Stadt Bochum hat für die Geflüchteten, die seit Anfang des Jahres in unserer Stadt immer wieder gegen ihre katastrophale Lebens- und Unterbringungssituation protestieren, nicht viel mehr als warme Worte übrig. In einem der reichsten Länder der Welt und in einer Stadt, die in den letzten Jahren zehntausende Einwohner*innen verloren hat, lassen Politik und Verwaltung trotzdem Tausende auf engstem Raum in menschenunwürdigen Verhältnissen leben – in Containern, Turnhallen und Industriezelten.

Aus vielen Gesprächen wissen wir: Die Ursachen für die unerträgliche Lebenssituation in Bochum sind vielschichtig. Nicht behandelte Traumatisierungen aufgrund von Gewalt, Verfolgung und fehlenden legalen Fluchtwegen. Die zunehmende Verschärfung des Aufenthalts- und Asylrechts, das bereits vorher diskriminierend war, trägt auch ihren Teil dazu bei. Die große Angst um Familienmitglieder und die weitere Einschränkung des Familiennachzugs sowie Ängste vor Abschiebung sorgen für Qualen, die für viele kaum vorstellbar sind. Aber: Als wäre das alles nicht schon schlimm genug, bürdet Bochum den Menschen in den Turnhallen, Industriezelten und anderen Massenunterkünften zusätzlich noch ein Leben ohne Privatsphäre auf – dafür jedoch mit ständiger Unruhe und Bedrängung, fehlender Selbstbestimmung, massiver Überbelegung und mit nicht ausreichender Betreuung und psychosozialer Begleitung.

Kontroverse Diskussionen gibt es außerdem über den Plan der Verwaltung, die Unterkünfte nicht mehr selbst zu betreiben, sondern per EU-weiter Ausschreibung an externe Betreiber abzugeben. Viele befürchten weiter sinkende Standards, eine zunehmende Verantwortungsdiffusion, einen Rückzug der Stadt aus ihrer Verantwortung, einen Abbau von Transparenz und demokratischer Kontrolle sowie noch schlechtere Arbeitsbedingungen durch das Outsourcing.

Am 18. Februar treffen sich die Bochumer Verantwortlichen für die unerträgliche Unterbringungs- und Betreuungssituation im Rathaus zu einer Ratssitzung. Politik und Verwaltung beraten dort unter anderem über die Bochumer Wohnungspolitik und über neue prekäre Sammelunterbringungen für Geflüchtete. Wir nehmen das zum Anlass, um unsere Solidarität mit den protestierenden Geflüchteten und unseren Protest gegen eine städtische Politik zum Ausdruck zu bringen, die menschenunwürdige Lebensverhältnisse für Tausende zur Folge hat.
Wir fordern:

  • Keine Diskriminierung aufgrund von Herkunft oder Fluchtgeschichte! Was als Mindeststandard der Lebensbedingungen für schon länger hier Lebende gilt, muss für alle gelten, denn Menschenwürde ist unteilbar! Menschen, die vor Krieg, Verfolgung und Not fliehen mussten, brauchen mehr Unterstützung, und nicht auch noch die allerschlechtesten Lebensbedingungen, die es in unserer Stadt gibt!
  • Dezentrale Unterbringung in Wohnungen möglich machen! Sofortiger Einstieg in eine andere Wohnungspolitik, die den dringend benötigten regulären Wohnraum so schnell wie möglich schafft. Das würde sowohl den Geflüchteten als auch der alteingesessenen Bochumer Bevölkerung zugute kommen. Außerdem würde es sich finanziell rechnen. Kommunaler Wohnungsbau für mehr Angebote und weniger Diskriminierung bei der Vergabe!
  • Ein Sofortprogramm für die massive Verbesserung der sozialarbeiterischen Betreuung und die therapeutische Begleitung von Geflüchteten!
  • Arbeiten, die in der Verantwortung der Stadt liegen, dürfen nicht auf Ehrenamtliche abgeschoben werden. Zugleich muss sichergestellt sein, dass Ehrenamtliche unbürokratischen Zutritt zu allen Unterkünften erhalten.

Kommt vorbei, beteiligt euch am Donnerstag, den 18. Februar ab 13:45 an der Kundgebung vor dem Bochumer Rathaus!

Bei der Kundgebung sollen die Redebeiträge in verschiedene Sprachen übersetzt werden. Wenn ihr dabei helfen könnt, meldet euch bitte: untertreff.asyl@riseup.net!«

„Bündnis, nicht Parteiersatz“ (junge Welt vom 8.2.2016)

Februar 09, 2016 Von: Michael Niggemann Kategorie: Allgemein, Antifaschismus, Artikel, Bericht, Faschismus, Kapitalismus

Zum Charakter der VVN-BdA

In einem Aufsatz mit der Überschrift „Bündnis, nicht Parteiersatz – Zum Charakter einer antifaschistischen Organisation“ hat der Bundessprecher der VVN-BdA und Generalsekretär der FIR (Internationale Föderation der Widerstandskämpfer), Dr. Ulrich Schneider, zur Geschichte, den Zielen und aktuellen Aufgaben antifaschistischer Organisationen und der VVN-BdA geschrieben und diese benannt. Wir dokumentieren diesen Aufsatz.

http://www.jungewelt.de/2016/02-08/050.php?sstr=b%C3%BCndnis%7Ckein%7CParteiersatz

Es ist deutsch in Kaltland – ODER?

Februar 02, 2016 Von: Michael Niggemann Kategorie: Allgemein

Bereits zum 31. mal initiierte die VVN-BdA eine landesweite Konferenz antifaschistischer Initiativen und Organisationen. Weit über einhundert Teilnehmende aus Nordrhein Westfalen diskutierten am 30. Januar im COBRA-Kulturzentrum Solingen aktuelle Aufgaben der Bewegung im sozialen, juristischen und generell im öffentlichen Bereich. Das im Anschluss an die Konferenz stattfindende Konzert „Rock gegen Rassismus“ war Höhepunkt des Tages für viele Jugendliche. Die Halle des COBRA war fest in der Hand der Antifaschistinnen und Antifaschisten. Zwei erstklassige Nachwuchsbands und die Punkrocker Schmutzki aus Stuttgart feuerten die randvolle Halle an.
Die unter dem Motto „Es ist deutsch in Kaltland – ODER?“ stehende Konferenz wurde durch den Landessprecher der VVN-BdA Falk Mikosch eröffnet. Seine Eröffnungsrede war voller aktueller Bezüge wie: „Die Kanzlerin Angela Merkel sagte jetzt anlässlich der Einweihung einer Ausstellung mit Bildern aus Vernichtungslagern ‚Das, was geschehen ist, für immer im Gedächtnis behalten, das Andenken an die Opfer zu bewahren und uns mit ganzer Kraft für das Nie wieder! einzusetzen.‘ Leider setzt Merkel dieses ‚Nie wieder!‘ nicht auch der Kriegsbeteiligung entgegen. Über 130 Milliarden Euro will die Bundesregierung in den nächsten 15 Jahren ausgeben, um noch mehr Krieg zu führen. Dem setzen wir unser Nie wieder! entgegen.“
Falk Mikosch wies auf die zentrale Fluchtursache ‚Krieg‘ hin. Er kennzeichnete die antifaschistische Bewegung als Teil auch der Friedensbewegung.
In einem Workshop bearbeiteten die Teilnehmenden Zusammenhänge zwischen der sozialen Frage und Rassismus. Die fatalen Wirkungen von Lebensumständen, die ohnmächtig machen und Präkarisierung, bis hin zur Affinität für rassistisches Gedankengut wurden diskutiert. Die Konsequenz einer sozialen Politik, Alternativen wie das bedingungslose Grundeinkommen und generell eine antikapitalistische Politik waren Thema. Letztlich drängt der Kapitalismus vor allem in Krisenzeiten immer zur Demontage sozialer Rechte mit allen Folgen für die Opfer.
Juristische Dimension des Demonstrationsrechtes wurden in einem weiteren Workshop diskutiert. Hier ging es um Hilfen für die Demokratinnen, Demokraten durch Juristinnen, Juristen aus der Bewegung, um willkürlichen Entscheidungen qualifizierte Antworten entgegensetzen zu können.
In der Arbeitsgruppe ‚Kinder des Widerstands‘ stellten fünf Kinder antifaschistischer Widerstandskämpferinnen und Widerstandskämpfern die Notwendigkeit heraus, die Bildungsarbeit in den Schulen und in der Jugend allgemein mit antifaschistischer Aufklärung zu bereichern.
Die Aufklärung über die Vernetzung der Neonazis und über ihre gefährliche Propaganda hatte eine weitere Arbeitsgruppe zum Schwerpunkt. Viele Teilnehmende, die sich bisher kaum mit sozialen Netzwerken und ihrer Bedeutung beschäftigt hatten, nahmen sich vor, hier stärker Themen zu setzen.
Die Arbeitsgruppe über die Rolle der Sprache wurde von Lennard Surmann vom Duisburger Institut für Sozialforschung moderiert. Kernaussage war: „Demokratinnen und Demokraten haben im antifaschistischen Kontext die Aufgabe, sich gegen alle noch so versteckten Abwertungen durch entindividualisierende Gruppenzuordnungen zu stellen. Sie haben auch mit jenen zu reden, die nicht privilegiert sind und die Ziel rechtspopulistischer Propaganda sind.“
Die sehr gute Beteiligung in den insgesamt sechs Arbeitsgruppen zeigte, dass es einen großen Bedarf an Diskussion über das wie weiter in der antifaschistischen Bewegung gibt. Auch die große Beteiligung vor allem Jugendlicher am Konzert Rock gegen Rassismus, abends, bewies das große antirassistische und antifaschistische Potential, das vorhanden ist. Dieses Potential gilt es in Bewegung zu bringen.
Mit seinem Appell zur Teilnahme am Ostermarsch Rhein Ruhr beendete Willi Hoffmeister die Konferenz antifaschistischer Initiativen und Organisationen.

Menschen fliehen nicht ohne Grund – Power Point Präsentation

Februar 01, 2016 Von: Michael Niggemann Kategorie: Allgemein

Nach dem Vertrag von Felix Oekentrop und der anschließend Diskussion im gut besuchten Veranstaltungsraum stelle ich Ihnen und Euch hiermit die Power Point Präsentation von Felix zur Verfügung.

Flüchtlinge

Kranzniederlegung am Denkmal der Kämpfer gegen Reaktion und Faschismus in Werne

Januar 14, 2016 Von: Michael Niggemann Kategorie: Arbeiterbewegung, Aufstand, Gedenken, Rede, Termine

20. März 2016
11:00

Erinnerung an die Märzgefallenen des Kapp-Putsches 1920 und an die Kämpfer gegen Faschismus und Krieg

Märzgefallenen-Denkmal in Bochum-Werner

Märzgefallenen-Denkmal in Bochum-Werner

Auch in diesem Jahr ruft die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Anti-faschisten (VVN – BdA) auf, der Kämpfer gegen den rechten Kapp-Lüttwitz-Putsch von 1920 und der antifaschistischen Widerstands-kämpfer gegen Faschismus und Krieg zu gedenken.

Ihr Einsatz und Mut, ihr Idealismus und Kampfeswillen sollte für uns heute Verpflichtung sein, soziale und politische Errungenschaften zu bewahren, den reaktionären Kräften von heute den Weg zu versperren und in ihrem Sinn für Frieden, Freiheit, Solidarität und sozialen Fortschritt einzutreten. Wir wollen, dass das Rad der Geschichte nicht zurück gedreht werden kann und neue Geschichtslügen auf unfruchtbaren Boden treffen. Wir treten dafür ein, dass das Anwachsen des Neonazismus, des Rassismus und die Rechtsentwicklung in der Bundesrepublik gestoppt wird.

Sonntag, 2o. März 2016

Treffpunkt: 11.00 Uhr auf dem Marktplatz in Bochum-Werne

Die Gedenkrede auf dem Werner Friedhof hält: Günter Gleising, Vorsitzender der VVN-BdA-Bochum, Autor zahlreicher Aufsätze und Bücher zum Thema Kapp-Putsch und Märzrevolution 1920.

 

 

Menschen fliehen nicht ohne Grund!
Vortrag und power point–Präsentation von Felix Oekentorp

Januar 11, 2016 Von: Siegfried Evers Kategorie: Flüchtlinge, Solidarität, Termine, Versammlung, Vortrag

29. Januar 2016
19:30

Die VVN-BdA Kreisvereinigung Bochum lädt zur Mitgliederversammlung am
Freitag, den 29. Januar um 19.30 Uhr, in der Gaststätte „Leonidas“, Annastr. 23, Bochum ein.

Felix Oekentorp Landessprecher der DFG-VK

Felix Oekentorp, Landessprecher der DFG-VK

Felix Oekentorp, Landessprecher der
DFG-VK  und Sprecher der AntiFa
Wattenscheid, wird zum Thema
„Menschen fliehen nicht ohne Grund!
Gedanken und Fakten zur aktuellen
Flüchtlingsdebatte“ anhand  einer
power Point – Präsentation referieren.

Das Thema Flüchtlinge wird auch 2016 die innenpolitische Debatte
bestimmen. Zumal die Kanzlerin zwar
sagt „Wir schaffen das!“ und sogar
fordert, man müsse „die
Fluchtursachen bekämpfen“. Doch die
erste Formel bleibt weitgehend hohl
(wo sind die erforderlichen 200.000 neuen Arbeitsplätze in Kindergärten, an Schulen und
Universitäten?) Und bei der zweiten Formel ist gemeint, Deutschland schickt AWACS-
Flugzeuge nach Syrien und die Bundeswehr nach Mali.

Es lohnt ein genauer Blick auf Struktur und Ursachen der Flucht. Rund 80 Prozent all derer, die
2015 zu uns kamen, kamen aus den fünf Regionen Balkan, Syrien, Afghanistan/Pakistan,
Libyen/Nordafrika und Irak/Kurdistan. In all diesen Regionen gibt es eine konkrete deutsche
Verantwortung dafür, dass dort unerträgliche Verhältnisse geschaffen wurden, weshalb die
Menschen von dort fliehen.

Diese Verantwortung beginnt mit der oft engen Zusammenarbeit mit Diktaturen. Sie hat sodann viel
zu tun mit den massiven deutschen Rüstungsexporten. Und endet bei der Unterstützung von
Kriegen und von Bundeswehreinsätzen im Ausland.

Gäste sind herzlich willkommen!

Kongress der DIDF Bochum am 13.12.2015 Wolfgang Dominik übermittelte die Grüße der VVN-BdA

Dezember 14, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: DIDF, Grusswort, Kongress

Eingeladen zu dem Kongress, der im ver.di-Gewerkschaftshaus an der der Universitätsstraße 76
stattfand, waren auch diesmal Freunde, Vertreter von Organisationen, Initiativen und Gruppen, mit denen die DIDF in der Vergangenheit gegen Arbeitslosigkeit, Sozialabbau, Militarisierung und
Rassismus sowie für Solidarität und Völkerverständigung zusammengearbeitet hat.

Wolfgang Dominik begrüßt die Versammlung im Namen der VVN-BdA Bochum

Wolfgang Dominik übermittelt die Grüße der VVN-BdA

Die Föderation der Demokratischen
Arbeitervereine (türkisch: Demokratik
İşçi Dernekleri Federasyonu, DIDF)
wurde im Dezember 1980 als
Dachverband von Arbeiter- und
Kulturvereinen gegründet. Sie ist eine
Organisation von hauptsächlich
türkisch- und kurdisch stämmigen
ArbeiterInnen in Deutschland.

In der Bundesrepublik existieren
zurzeit mehr als 40 Ortsverbände.
Die Tätigkeitsfelder erstrecken sich
von gewerkschaftsnaher Arbeit über
aktive studentische Initiativen an
Universitäten und anderen Hochschulen bis hin zu Schlichtungsgruppen sowie soziale und
kulturelle Engagements.

Auch auf dem diesjährigen 11. Kongress der DIDF Bochum wurden Grußworte von befreundeten
Organisationen vorgetragen, so zum Beispiel vom DGB, der Bundestagsabgeordneten Sevim
Dagdelen (Die Linke), der Bochumer Partei „Die Linke“, dem Friedensplenum, dem Bochumer
Bündnis gegen Rechts und von der VVN-BdA Bochum.
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