VVN-BdA Bochum

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten
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Spendenaufruf: Eine Stolperschwelle soll an das KZ-Außenlager Buchenwald erinnern

April 30, 2018 Von: michnig Kategorie: Bochumer Verein, Geschichte, Stolperstein

Das KZ-Außenlager des Bochumer Vereins

Die Entstehungsgeschichte 

Seit Juli 1943 wurden im Bochumer Verein auch KZ-Häftlinge zur Zwangsarbeit eingesetzt. Diese Häftlinge waren zunächst auf scharf bewachte „Ostarbeiter-Lager“ verteilt worden. Anfang 1944 vereinbarten das Reichsministerium für Rüstung und Kriegsproduktion (Speer), die Waffen-SS und der Vorstand des Bochumer Vereins den erweiterten Einsatz von KZ-Häftlingen und die Schaffung eines KZ-Außenlagers, das der Geschossfabrik zugeordnet wurde. (mehr …)

Nein zum neuen Polizeigesetz NRW! Kein Angriff auf unsere Freiheit und Grundrechte – ACHTUNG – ergänzt – Beginn um 13:00

April 29, 2018 Von: michnig Kategorie: Allgemein

– aktuelle Ergänzungen vom 13.6. siehe weiter unten im Text –

Aufruf des Bündnisses „Nein zum neuen Polizeigesetz NRW“.

Großdemo am 7.7.2018 in Düsseldorf – Wir machen mit!

Die NRW-Landesregierung plant eine massive Verschärfung des Polizeigesetzes. Noch vor der parlamentarischen Sommerpause soll diese ohne große Diskussion verabschiedet werden. Diese Verschärfung hebelt grundlegende rechtsstaatliche Prinzipien wie die Unschuldsvermutung und Gewaltenteilung aus.

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Alle Räder rollen für den Sieg – Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft während des Faschismus in Bochum

Mai 25, 2018 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein, Termine

8. Juli 2018
14:00bis16:15

Spätestens mit Beginn des 2. Weltkrieges mussten und wollten die Betriebe in Bochum ihre Produktion auf kriegswichtige Güter umstellen. Im Verlauf des Krieges wurden immer mehr ZwangsarbeiterInnen auch nach Bochum gebracht und in über 150 KZ-ähnlichen Lagern eingesperrt. Wer waren diese Menschen? Wie lebten und starben sie? Wo waren die Lager? Gerade der von Hitler als NS-Musterbetrieb „geadelte“ Bochumer Verein als eine der größten Rüstungsschmieden des Reiches kann als trauriges Beispiel exemplarisch genannt werden. 32.000 ZwangsarbeiterInnen  waren in allen Bochumer Betrieben und Behörden Sklavenarbeit unterworfen. Darunter auch bis zu 2000 jüdische Menschen – mehr jüdische Menschen als in Bochum je gelebt haben. Der Rundgang durch Stahlhausen und entlang des ehemaligen Bochumer Vereins soll etwas Licht in das von vielen bis heute gewünschte Verschweigen bringen. Einige Stolpersteine auf dem Rundgang erinnern an das Schicksal jüdischer Bochumer BürgerInnen.

 

Termin: 8.7.2018, 14.00 Uhr, Treffpunkt: Gewerkschaftshaus Alleestr. 80 (Jahrhunderthaus).. Die VHS nimmt  einen Unkostenbeitrag von 5, erm. 3 Euro und bittet um Anmeldung unter Tel.: 0234/9101555

Der Rundgang dauert ca. 2 ¼ Stunden.

32. Landesweite Konferenz antifaschistischer Initiativen und Organisationen / 09. Juni 2018

Mai 24, 2018 Von: michnig Kategorie: Allgemein

Die diesjährige 32. Konferenz antifaschistischer Initiativen und Organisationen NRW beschäftigt sich mit der zunehmenden Rechtsentwicklung und fragt, wie demokratische Kräfte die Initiative für Frieden und Gerechtigkeit zurückgewinnen können. Die alle zwei Jahre stattfindende Konferenz wird von der VVN-BdA Nordrhein-Westfalen ausgerichtet und lädt Aktive für Frieden, Antifaschismus, Antirassismus und aus den sozialen Bewegungen ein, miteinander zu diskutieren und ihre Kräfte zu bündeln. (mehr …)

Gedenken und Erinnerung am Tag der Befreiung

Mai 11, 2018 Von: michnig Kategorie: Allgemein

Am Dienstag,  8. Mai legten Mitglieder der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVB-BdA) an der Gedenktafel im Eingangsbereich des Bochumer Stadtparks an der Bergstraße ein Blumengesteck nieder um an die hier im April 1945 von der Gestapo Ermordeten zu erinnern.

Wenig später fand auf dem Friedhof Freigrafendamm ein Gedenk-Rundgang zu den Gräberfeldern der russischen Kriegsgefangenen, der Zwangsarbeiter*Innen aus vielen europäischen Ländern, dem Ehrenrundplatz für die Kommunisten aus dem politischen Widerstand und die Grabstelle des sozialdemokratischen Gewerkschafters Fritz Husemann statt. Vertreter des „Klub Stern“ der Jüdischen Gemeinde Bochum-Hattingen, der VVN-BdA, des Kinder- und Jugendrings, von „Bochum gegen Rechts“ und des Geschichtsprojektes der Hildegardis- und der Goethe-Schulen  sprachen an den einzelnen Orten und erinnerten an die Opfer des Faschismus. 

Erinnerung an die von der Gestapo erschossenen Zwangsarbeiter und Widerstandskämpfer und Gedenken an den Tag der Befreiung

Mai 04, 2018 Von: michnig Kategorie: Gedenken

Am Dienstag,  8. Mai um 15:00 führt die VVN eine Kundgebung an der Gedenktafel im Eingangsbereich des Stadtparks Bochum durch.

Die Gedenktafel im Bochumer Stadtpark

Die Gedenktafel erinnert an die Erschießungen von Widerstandskämpfern und
Zwangsarbeitern durch die Gestapo kurz vor Kriegsende, am 9. April 1945, in Bochum.
Die Gestapo, die damals ihren Sitz in einer beschlagnahmten Villa auf der Bergstraße 76 hatte, erschoss allein hier, im Keller der Gestapowache, wenige Stunden vor dem Einmarsch der amerikanischen Truppen, 20 Menschen und verscharrte diese in Bombentrichtern im Stadtpark.
Zu den Ermordeten gehörten der frühere KPD-Abgeordnete im Provinziallandtag
Adolf Straube und der Sozialdemokrat Wilhelm Hüser aus Castrop-Rauxel. (mehr …)

Steele ist kunterbunt – Gegen Rassismus! Gegen Gewalt!

April 29, 2018 Von: michnig Kategorie: Aktionen, Antifaschismus, Demonstration, Protest, Rechtspopulismus

Für den 06. Mai mobilisiert eine rechte Gruppe, die sich selbst „Eltern gegen Gewalt“ nennt, zu einer „Großdemonstration“ in Essen Steele. Die Gruppe bewirbt die Veranstaltung derzeit durch ein Flugblatt, das zunächst in öffentlichen Verkehrsmitteln ausgelegt und in Steeler Briefkästen gesteckt wurde. Inzwischen findet sich neben einer eigens eingerichteten Seite, nun auch das Flugblatt sowie ein Aufruf der Gruppe auf Facebook. Des weiteren wurde ein Video auf die Plattform Youtube hochgeladen, in dem drei der Gruppenprotagonist*innen zur Teilnahme aufrufen.

Was tun wir dagegen?

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Breiter Protest gegen Nazis!

April 09, 2018 Von: michnig Kategorie: Aktionen, Antifaschismus, Islamfeindlichkeit, Kundgebung, Rassismus, Rechtspopulismus

Mehrere Hundert Menschen protestierten am 7. April in der Bochumer Innenstadt gegen  eine Versammlung der Nazis (NPD und „Die Rechte“) am gleichen Ort. Der breite Ruhrgebietsprotest im Vorfeld hatte schon die Wirkung gezeigt, dass sich nur 30 sattsam bekannte Nazis nach Bochum trauten. Ein massives Polizeiaufgebot ermöglichte erneut die Zuammenrottung von Nazis. Mehrfach wurde deutlich , dass scharf gemachte Bereitschaftpolizisten entäuscht waren keinen Einsatzbefehl gegen
Antifaschistern ausführen zu dürfen. Der antifaschistische Protest, der hauptsächlich von jungen Menschen getragen wurde, war ein Zeichen dafür, den Rechten erfolgreich entgegentreten zu können. Hierzu zählt auch die Teilnahme der Gewerkschaftsjugend, der SDAJ, Linksjugend, der jungen Antifa, Aufgerufen zur Teilnahme hatten die Antifaschistische Linke Bochum und auch die Soziale Liste, das Bochumer Bündnis gegen Rechts und die VVN-BdA Bochum.

Antifaschistische Blätter erschienen

April 04, 2018 Von: Re Si Kategorie: Allgemein

Die Bochumer Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten hat eine neue Ausgabe ihrer Antifaschistischen Bochumer Blätter (ABB) herausgegeben. Die Zeitung erscheint ab sofort mehrfarbig und in neuem Layout.

P1120230 (1)Inhalt der Ausgabe:

In mehreren Artikeln setzten sich die Autor*innen der Zeitung mit der rechten Partei AfD auseinander, so unter anderem mit einer Pro- und Contra-Position zur Frage „über den Sinn oder Unsinn mit AfDlern und anderen Nazis zu diskutieren“ (siehe S. 4-5).
Ein Beitrag berichtet über die wenig bekannten Verbrechen an Zwangsarbeiter*innen im Frühjahr 1945 in Langendreer. Ein abgebildetes Dokument belegt die Auffindung von „8 Leichen ausländischer Arbeiter“, die auf dem Betriebsgelände der Zechen Neu Iserlohn und Siebenplaneten gefunden wurden (S. 7).
Auf die Bedeutung des Buchenwaldschwures wird eingegangen (S. 2) und die Tätigkeit eines Geschichtskurses einer Dortmunder Schule, der die VVN-Aktion zur Aberkennung der Ehrenbürgerwürde von Paul von Hindenburg nachverfolgte, wird dargestellt (S. 11).
Hinzu kommen Aktionen und Veranstaltungen.
Hier geht es zur Ausgabe…

Gegen die Nazikundgebung am 7. April

April 04, 2018 Von: michnig Kategorie: Allgemein

Die VVN-BdA Bochum schließt sich dem Aufruf an!

Die Antifaschistische Linke Bochum ruft zu Protesten am Samstag, 7.4.18 auf und erklärt:
„Am  Samstag, den 7. April möchten die Dortmunder Nazistrukturen für ihre Großdemonstartion unter dem Motto “Europa Erwache” eine Woche später in Dortmund werben. Dazu haben sie vor dem Bochumer Hauptbahnhof, mit Hilfe des NPD Landesvorsitzenden und Bochumer Stadtratabgeordneten Claus Cremer, eine Kundgebung um 16:00 Uhr angekündigt. Wir als Bochumer Antifaschist*innen werden diese Provokation nicht unbeantwortet lassen und kündigen Gegenproteste an!
 Am 14. April soll eine europaweite Nazidemonstration durch Dortmund ziehen. Dazu veranstalten extrem rechte Strukturen aus Dortmund in den Wochen zuvor Mobilisierungsveranstaltungen im gesamten Ruhrgebiet. Die Dortmunder Nazistrukturen sind seit Jahren gut mit ihren internationalen Kamerad*innen vernetzt, weiterhin ist die Szene für ihre Gewalttätigkeit bekannt. “Nazis sind in Bochum mit ihren menschenverachtenden Ansichten und den 5 Morden – die sie allein in Dortmund seit dem Jahr 2000 zu verantworten haben nicht willkommen. Unter anderem jährte sich der Mord an dem Punker Thomas Schulz am 28. März. Schulz wurde 2005 von einem Dortmunder Neonazi am U-Bahnhof Kampstraße erstochen.
Es werden nun alle Möglichkeiten ergriffen, um breite Proteste in Bochum gegen die Nazikundgebung durchzuführen.
Wir rufen alle Bochumer*innen auf sich an den Gegenprotesten zu beteiligen!
Die Gegenkundgebung beginnt am Samstag um 14:30 Uhr auf dem Kurt-Schumacher Platz in Bochum.«

Deutsche Großmachtträume platzen lassen

April 04, 2018 Von: michnig Kategorie: Allgemein

… unter diesem Motto nahm die VNN-BdA Bochum am Ostermarsch Rhein-Ruhr teil; unter anderem Ostersonntag bei der Tagesetappe bei Verdi Bochum mit einem Infostand.

„Zehn Hiebe auf den Hintern oder Stolperstein für einen Nazi“

März 27, 2018 Von: michnig Kategorie: Faschismus, Nationalsozialismus, Termine, Vortrag

17. April 2018
20:00bis22:00
20:00bis22:00

Der Journalist und Schriftsteller Werner Schmitz aus Bochum-Wattenscheid hat den Winter über eine Geschichte recherchiert und geschrieben, die sicherlich manchen interessieren wird.

Sie heißt „Zehn Hiebe auf den Hintern oder Stolperstein für einen Nazi“.

Es geht um den Eppendorfer Lehrer Karl Tromm, der Werner Schmitz (und viele andere Eppendorfer Schüler) nach und in der Schule mit dem Rohrstock traktiert hat.
Jahre später hatte seine Mutter ihm erzählt, dass Tromm „ein hohes Tier bei den Nazis“ gewesen sei.
Werner Schmitz ist dem Hinweis damals nicht nachgegangen. Erst jetzt, wo es einen regelrechten Boom in der Opferforschung gibt (Stichwort: Stolpersteine), hat er gedacht, es wäre gut, sich auch um die Täter zu kümmern. Den Nazi von nebenan.
Bei der Archivrecherche ist er fündig geworden.
Er stellt die Geschichte am 17. April und 20 Uhr in der Buchhandlung Mirhoff und Fischer (Napp), Bochum, Pieperstr. 12, vor mit anschließender Diskussion. Der Eintritt ist kostenfrei.
Die Buchhandlung Napp bittet um Anmeldung unter der Tel.Nr.: 0234 – 978 31 70

Antifaschistisches Gedenken

März 27, 2018 Von: michnig Kategorie: Allgemein, Antifaschismus, Arbeiterbewegung, Artikel, Gedenken, Rede

Am 25. März 2018 fand die Kranzniederlegung und Gedenkveranstaltung für die Märzgefallenen gegen den Kapp-Putsch und die ermordeten antifaschistischen Widerstandskämpfer statt. Vom Marktplatz in Bochum-Werne zogen die Teilnehmer zur antifaschistischen Gedenkstätte auf dem Kommunalfriedhof. Dort sprach Paul Schnittker, Vorsitzender der VVN-BdA Essen. Der Schauspieler und Regisseur Andreas Weißert rezitiert Texte von Ginkel, Karsunke und Brecht. Aufgerufen zu der Aktion hatte die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN – BdA).

Hier der Text der Ansprache zum Antifa Gedenken in Bo-Werne 25.03.18 (1)

Protest gegen Ehrungen der Waffen-SS in Riga

März 17, 2018 Von: michnig Kategorie: Allgemein

Mitglieder der Bochumer VVN-BdA beteiligten sich am 16. März 2018 an der Mahnwache vor dem Konsulat der Republik Lettland in Düsseldorf. Die VVN-BdA und die Mitgliedsverbände der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer (FIR) hatten zu Mahnwachen vor der lettischen Botschaft und den Honorarkonsulaten in Berlin, Bremen, Hamburg, Frankfurt und Düsseldorf aufgerufen. Es wurde ein Ende der Ehrungen und der Treffen der „Veteranen der lettischen Legion der Waffen-SS gefordert. Rund 70.000 jüdische Menschen, darunter auch einige aus Bochum, wurden hier von den Deutschen Faschisten und ihren Helfershelfern der lettischen SS ermordet. Seit 2007 ist die Stadt Bochum Mitgliedsstadt im Deutschen Riga-Komitee, das an die Ermordeten und Verbrechen im „Ghetto Riga“ erinnern will. Ein Protest des Komitees an den Aufmärschen zum sog. Marsch der Legionäre zu Ehren von Letten in der Waffen-SS in Riga ist bisher öffentlich nicht bekannt geworden.

Erinnern und Gedenken

März 10, 2018 Von: michnig Kategorie: Antifaschismus, Gedenken, Rede, Rezension, Termine

25. März 2018
11:00bis13:00
11:00bis13:00

Mit Hakenkreuz am Stahlhelm ins Ruhrgebiet

Reichswehr und Freikorps schießen die Märzrevolution zusammen

Im Herbst 1918 beendeten meuternde Matrosen und Soldaten den ersten Weltkrieg und jagten den Kaiser ins Exil. Doch schon im März 1920 putschten Teile der Reichswehr gegen die SPD-geführte Reichsregierung. Letzte Kaisertreue, Republikfeinde und erste Nazis wollten die Republik beseitigen. Ein Generalstreik war die Antwort. (mehr …)

Mahn- und Gedenkfahrt:

März 05, 2018 Von: michnig Kategorie: Allgemein

VVN-NRW erinnerte an vergessene Massenverbrechen

 

Eine Abordnung der VVN-BdA Bochum beteiligte sich an der Mahn- und  Gedenkfahrt Köln-Lindlar-Lüdenscheid. Am Bahnhof Köln-Deutz wurde an die Zwangs- und Todesmärsche von der Gestapo Köln von Gefangenen und  Zwangsarbeitern im März 1945 erinnert. In Lindlar an der symbolischen  Gedenktafel an der Kirche St. Severin stand die Erinnerung an die vielen  Gefangenen und Zwangsarbeiter, die im Lager Kaiserau/Berghausen Sklavenareit verrichten mussten und an 20 von den Nazis Erschossenen im Mittelpunkt. An der Versetalsperre in Lüdenscheid wurde an die vielen Zwangsarbeiter erinnert, die beim Bau der Talsperre den Tod fanden oder von den Nazis ermordet wurden. An den drei Orten wurden Informationstafeln angebracht und Blumen niedergelegt.

Die beiden Fotos zeigen die Stationen Lindlar und Lüdenscheid/Versetalsperre.

 

Vortrag zum Kapp-Putsch

Februar 24, 2018 Von: michnig Kategorie: Termine

14. März 2018
19:00bis21:00
19:00bis21:00

Kapp-Lüttwitz-Putsch und die Märzrevolution im Ruhrgebiet

Vortrag und Diskussion mit Günter Gleising. Im März 1920 wehten drei Wochen lang rote Fahnen auf den Rathäusern, waren die großen Betriebe besetzt, übten Aktionsausschüsse und Vollzugsräte die Macht im Rheinisch-Westfälischen Industriegebiet aus. Die Rote Armee aus Angehörigen der Arbeiterbewegung bildete den Kern des Kampfes gegen den reaktionären und militaristischen Kapp-Lüttwitz-Putsch.

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VVN-BdA: Keine AfD-Hetze dulden!

Februar 19, 2018 Von: michnig Kategorie: Allgemein

Die VVN-BdA Bochum ist empört über die hetzerische Rede des AfD-Landesvorsitzenden von Sachsen-Anhalt Andre Poggenburg und schreibt: »Poggenburg hat am 14. Februar unter dem Gejohle von vielen AfD-Anhängern Menschen aufgrund ihrer türkischen Wurzeln mit Begriffen wie “Kümmelhändler” und “Kameltreiber”, die in „Lehmhütten“ mit „Vielweibern“ leben würden, gekennzeichnet. Poggenburg wörtlich: „Diese Kameltreiber sollen sich dahin scheren, wo sie hingehören, nämlich weit hinter den Bosporus“. Menschen mit doppelter Staatsbürgerschaft nannte der AfD-Politiker „vaterlandsloses Gesindel, das wir hier nicht länger haben wollen”.
Der Inhalt und Stil der Rede und der Ablauf der „Aschermittwochs-Veranstaltung der AfD“ erinnert die VVN-BdA an Hetzveranstaltungen von Joseph Goebbels und Adolf Hitler vor und nach 1933.
Diese neuen skandalösen Vorgänge zeigen aus Sicht der VVN-BdA, dass der Kurs von politischen Kräften und einem Teil der Medien gescheitert ist, die AfD hoffähig zu machen. Im Gegenteil: Wer dem rassistischen und demokratiefeindlichen Gedankengut der AfD ein Podium bietet und/oder sich anbiedert, trägt zur Stärkung der AfD bei und macht sich mitverantwortlich dafür, dass sich die Anhängerschaft der Poggenburgs, Höcke, Gauland und Weidels vergrößert. Das gilt sowohl für die Bundes- und Landesebene, aber auch für unsere Stadt.
Die VVN-BdA tritt für eine konsequente Auseinandersetzung mit der AfD, ihrer rassistischen, antisozialen und demokratiefeindlichen Politik in Wort und Tat unter Anwendung aller dafür notwendigen Mittel ein.«

Aufruf: Sofortiger Stopp der Angriffe der Türkei! Solidarität mit Afrin

Januar 27, 2018 Von: michnig Kategorie: Allgemein

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschist*innen verurteilt den Krieg der Türkei gegen die Bevölkerung der syrischen Provinz Afrin und ruft zur Solidarität auf!

Der Überfall der türkischen Armee und der Krieg des Erdogan-Regimes gegen die Kurdinnen und Kurden in Syrien sind Verbrechen. In der Region Afrin leben etwa eine Million Menschen. Die kurdische Enklave Afrin wurde bislang noch nicht vom Krieg heimgesucht und beherbergt hunderttausende Flüchtlinge aus anderen Teilen Syriens. Durch den Krieg sind viele zivile Opfer zu befürchten. (mehr …)

Bochum in der NS-Zeit – Bochum im Faschismus

Januar 26, 2018 Von: michnig Kategorie: Allgemein, Termine

4. März 2018
14:00bis16:15

Die Übergabe der politischen Macht an die faschistische Regierung und ihre Folgen, Massenaufmärsche und Propaganda, Gleichschaltung und Terror, Verfolgung und Ver­nichtung der politischen Gegner und der Bochumer Juden und anderer Personengruppen lassen sich am Schicksal einzelner Menschen und im Alltag einer Stadt an vielen Orten erfahrbar machen. (mehr …)

Dieser Stadtrundgang muss wegen Krankheit ausfallen: Jüdisches Leben unterm Hakenkreuz

Januar 25, 2018 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Termine

22. April 2018
14:00bis16:15

Die VHS bietet  einen Stadtrundgang über jüdisches Leben vor, während und nach dem Faschismus in Bochum an. Im April vor 75 Jahren begann der Terror gegen jüdische Bochumer mit aller Skrupellosigkeit.

Auf dem Stadtrundgang durch die Innenstadt soll an etlichen Plätzen, Gebäuden, Stelen und Stolpersteinen auf Diskriminierung, Verfolgung, Flucht oder Deportation und Ermordung jüdischer BochumerInnen hingewiesen werden. Es soll den Fragen nachgegangen werden: Was wussten die Bochumer vom Schicksal ihrer jüdischen Nachbarn? Wer profitierte von der Verfolgung der jüdischen Mitbürger? Welche Etappen der antijüdischen Maßnahmen gab es in Bochum? Welche politischen und religiösen Vorurteile machten den antijüdischen Terror möglich? Warum gab es so wenig Widerstand? Wie ist eigentlich auch in Bochum mit den wenigen Überlebenden umgegangen worden?

Am Beispiel einer bekannten Bochumerin, Ottilie Schoenewald, kann exemplarisch auf das Schicksal Bochumer JüdInnen hingewiesen werden.

Dieser Stadtrundgang soll auch für den gegenwärtigen Antisemitismus und Rassismus sensibilisieren.

Termin: Sonntag, 22.4.2018, 14.00 Uhr bis 16.15. Treffpunkt: Glocke auf dem Rathausplatz

 

Die VHS bittet um Anmeldung unter der Tel.-Nr. 9101555. Teilnahmegebühr 5 Euro, erm. 3 Euro.

Pressemitteilung des Kuratoriums Stelen der Erinnerung

Januar 24, 2018 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein

Unsere antifaschistischen Bündnispartner in Wattenscheid rufen auch zur Gedenkveranstaltung am 27.1. auf.

27. Januar – Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Heute erinnern an Auschwitz heißt: Entschieden handeln gegen rechts!

Der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust am 27. Januar wurde im Jahr 2005 von den Vereinten Nationen zum Gedenken an den Holocaust und den 60. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau eingeführt.

Am 27. Januar 2018 jährt sich die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee zum 73. Mal.

Auschwitz ist das Synonym für den Massenmord der Nazis an den europäischen Juden. Auschwitz ist Ausdruck des Rassenwahns und das Kainsmal der deutschen Geschichte.

Der 27. Januar ist kein Feiertag im üblichen Sinn. Er ist ein „DenkTag“: Gedenken und Nachdenken über die Vergangenheit schaffen Orientierung für die Zukunft.
Und er ist ein Tag des Handelns: Heute unternehmen rechte Kräfte Anstrengungen, die Verbrechen der Nazis zu entschuldigen und zu verharmlosen. Deshalb bekräftigen wir den antifaschistischen Konsens unseres Landes :

Nie wieder Faschismus! – Nie wieder Krieg!

Das Kuratorium Stelen der Erinnerung ruft auf zur Teilnahme am gemeinsamen Gedenken mit dem Bochumer Bündnis gegen Rechts und Antifaschistischen Gruppen und Initiativen in Bochum auf dem Husemannplatz am Samstag den 27.1.2018 um 14:00 Uhr.

 

 

Gedenkveranstaltung für die Opfer des Faschismus

Januar 24, 2018 Von: michnig Kategorie: Aktionen, Antisemitismus, Faschismus, Gedenken, Nationalsozialismus, Neofaschismus, Rassismus, Termine

24. Januar 2018
14:00bis17:00

Antifaschist*innen aus Bochum, die Antifaschistische Aktion Bochum,das Bündnis gegen Rechts Bochum und der SDAJ Bochum laden zu Gedenkveranstaltungen an die Opfer des Faschismus ein.
Um 14:00 treffen wir uns auf dem Husemannplatz um Banner mit den Namen der Opfer zu zeigen; 1 Banner mit weiteren Namen wird vor Ort unter Beteiligung der Bochumer Bevölkerung noch erstellt. Außerdem werden zur Erinnerung die Namen – und soweit bekannt – der letzte Wohnort – der mehr als 700 Opfer verlesen. Im Anschluss daran gehen wir mit den Bannern zur Ecke Dr.Ruer-Platz / Huestraße in der Nähe der ehemaligen Synagoge. Hier treffen wir auf die Gedenkveranstaltung der SDAJ Bochum, bei der nach einer Gedenkminute und etwas Musik vom Band mit Redebeiträgen an die Opfer des Hitlerfaschismus gedacht und für einen aktiven Antifaschismus geworben wird.

Der Anteil der Wirtschaft an der Errichtung der Nazidiktatur, der Aufrüstungs- und Kriegspolitik im Ruhrgebiet

Januar 20, 2018 Von: michnig Kategorie: Allgemein, Termine

26. Januar 2018
19:00bis21:30

Gemeinsam laden wir von der VVN-BdA Bochum und der DIDF Bochum ein uns an den 30. Januar 1933 zu erinnern, den Tag an dem Hitler die Regierungsmacht übertragen bekam und die Errichtung der faschistischen Diktatur begann.
Günter Gleising, Autor des gleichnamigen Buches, wird uns mit einer Power-Point-Präsentation das Thema näher bringen und anschließend mit den Teilnehmer*innen diskutieren.
Ein weiterer Punkt an diesem Abend wird das Thema: „Die AfD im Bundestag und nun?“ sein, zu dem auch Sevim Dagdelen (MdB) angefragt wurde.
Die Veranstaltung findet in den Räumen von DIDF in der Rottstr. 30 in Bochum statt.
Der Eintritt ist frei, eine Spende ist jedoch gern willkommen.

Die Veranstalter behalten sich vor von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neofaschistischen Organisationen angehören oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zugang zur Veranstaltung verwehren oder sie von dieser auszuschließen.

 

Antifaschist*innen in NRW vor neuen Aufgaben

Januar 03, 2018 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein

Presseerklärung
  1. Januar 2018

Antifaschisten in NRW vor neuen Aufgaben!

Die vor über 70 Jahren gegründete Landesvereinigung NRW der VVN-BdA* setzt auch im Jahr 2018 ihre Aktivitäten fort. Angesichts mehrerer Jahrestage kommt der Erinnerung an die historischen Verbrechen des Faschismus eine besondere Bedeutung zu. Gleichzeitig bleibt der Einsatz gegen völkische und profaschistische Ideologien und Parteien in der Gegenwart mehr denn je die Aufgabe.

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