VVN-BdA Bochum

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten
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Jüdisches Leben in Bochum vor, während und nach dem Faschismus (auch am Beispiel Ottilie Schoenewalds)

Oktober 20, 2018 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein, Termine

4. November 2018
14:00bis16:15
Ottile Schoenewald, geb. 1883

Ottile Schoenewald, geb. 1883

Jüdisches Leben in Bochum vor, während und nach dem Faschismus

Die VHS bietet einen Rundgang an, der auch für die gegenwärtige Debatte um Rassismus und Antisemitismus sensibilisieren kann. Besonders kann durch diesen Stadtrundgang auch der 9. November 1938, die Reichspogromnacht, nahe gebracht werden.

Auf dem Stadtrundgang durch die Innenstadt soll an etlichen Plätzen, (mehr …)

Alle Räder rollen für den Sieg – Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft während des Faschismus in Bochum

August 24, 2018 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein, Termine

21. Oktober 2018
14:00bis16:15

Spätestens mit Beginn des 2. Weltkrieges mussten und wollten die Betriebe in Bochum ihre Produktion auf kriegswichtige Güter umstellen. Im Verlauf des Krieges wurden immer mehr Zwangsarbeiter*nnen auch nach Bochum gebracht und in über 150 oft KZ-ähnlichen Lagern eingesperrt. Wer waren diese Menschen? Wie lebten und starben sie? Wo waren die Lager? Gerade der von Hitler als NS-Musterbetrieb „geadelte“ Bochumer Verein als eine der größten Rüstungsschmieden des Reiches kann als trauriges Beispiel exemplarisch genannt werden. 32.500 Zwangsarbeiter*nnen  waren in allen Bochumer Betrieben und Behörden Sklavenarbeit unterworfen. Darunter auch bis zu 2000 jüdische Menschen – mehr jüdische Menschen als in Bochum je gelebt haben. Der Rundgang durch Stahlhausen und entlang des ehemaligen Bochumer Vereins soll etwas Licht in das von vielen bis heute gewünschte Verschweigen bringen. Einige Stolpersteine auf dem Rundgang erinnern an das Schicksal jüdischer Bochumer BürgerInnen.

 

Termin: 21.10.2018, 14.00 Uhr, Treffpunkt: Gewerkschaftshaus Alleestr. 80 (Jahrhunderthaus).. Die VHS nimmt  einen Unkostenbeitrag von 5, erm. 3 Euro und bittet um Anmeldung unter Tel.: 0234/9101555

Der Rundgang dauert ca. 2 ¼ Stunden.

„Seebrücke Bochum“ – Demo stieß auf große Begeisterung

Oktober 10, 2018 Von: michnig Kategorie: Allgemein

Über 100 Organisationen und Gruppen hatten zur ersten Seebrücke-Demonstration in Bochum aufgerufen, und 5500 Menschen sind diesem Ruf gefolgt. Dazu kamen noch viele, viele mehr die dem Demozug am Rande ihre Zustimmung aussprachen. Beim Auftakt am Hauptbahnhof legte Seebrücke Bochum VVN-BdAunser Mitglied Michael Niggemann die Gründe dar, warum sich die VVN-BdA Bochum u.a. an diesem großartigem Bündnis und der Demo beteiligt: „Ich bin hier, weil wir aus der Erinnerung wissen, dass verschlossene Seewege (z.B. im Falle der Bochumer Familie Pander mit dem Schiff St. Louis, dem in verschiedenen Ländern das Anlegen verwehrt wurde) im Faschismus zum Tod im Konzentrationslagern führte. Aus diesem Grunde fordern wir vom Bochumer Oberbürgermeister Thomas Eiskirch den Weg dafür frei zu machen, in Bochum mindesten 1000 geflüchtete Menschen, deren Flucht im Mittelmeer oder anderswo gestoppt wurde, sofort hier bei uns aufzunehmen! Platz gibt es genug!“ (mehr …)

Dr. Hubert Schneider: Das Schicksal der Susi Schmerler, einem jüdischen Kind aus Bochum und die Geschichte der Bochumer „Ostjuden“

September 30, 2018 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein, Termine

16. November 2018
19:00bis21:00
Susi Schmerler

Susi Schmerler

Dr. Schneider, ein bekannter Historiker der Ruhr-Uni,  ist immer wieder ein gern gehörter Referent in der VVN-BdA Bochum. Er ist bekannt als der Wissenschaftler, der sich wie kein anderer mit dem Leben Bochumer Juden beschäftigt hat. Zahlreiche Bücher und Aufsätze zeugen von einem latenten und oft genug manifesten Antisemitismus in Bochum vor, während und nach dem Faschismus.

Ein bisher unerforschtes Kapitel war das Schicksal sog. Ostjuden in Bochum. Dr. Schneider ist diesem Thema intensiv nachgegangen. Bei seinen Recherchen erhielt er „Das Tagebuch der Susi Schmerler“.

Susi war ein jüdisches Mädchen aus Bochum. Susi, 1923 geboren, war gerade 10 Jahre alt, als die Faschisten in Deutschland 1933 an die politische Macht kamen.
(mehr …)

Kranzniederlegung zur Erinnerung an die Widerstandskämpfer

September 24, 2018 Von: michnig Kategorie: Aktionen, Attentat, Rede

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes– Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten hat am Sonntag, 9.9.2018 der ermordeten und hingerichteten Widerstandskämpfer gegen den Faschismus und Krieg erinnert. Ca. 40 Menschen folgten der diesjährigen Einladung. (mehr …)

Bochum im Faschismus – Stadtrundgang

September 24, 2018 Von: michnig Kategorie: Termine

7. Oktober 2018
14:00bis16:15

Die Übergabe der politischen Macht an die faschistische Regierung und ihre Folgen, Massenaufmärsche und Propaganda, Gleichschaltung und Terror, Verfolgung und Ver­nichtung der politischen Gegner und der Bochumer Juden und anderer Personengruppen lassen sich am Schicksal einzelner Menschen und im Alltag einer Stadt an vielen Orten erfahrbar machen. (mehr …)

Kranzniederlegung zur Erinnerung an die Widerstandskämpfer

September 04, 2018 Von: michnig Kategorie: Allgemein

Auch in diesem Jahr ruft die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes– Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten auf, der

Silvia Rölle

ermordeten Widerstandskämpfer gegen den Faschismus und Krieg zu gedenken. Die Kranzniederlegung und Gedenkveranstaltung findet wieder am zweiten Sonntag im September statt, dem traditionellen Gedenktag für die Opfer des Faschismus, der 1946 von Überlebenden der Konzentrationslager und Haftstätten ins Leben gerufen wurde.

Die Gedenkveranstaltung findet am Sonntag, den 9. September (Treffpunkt 11.00 Uhr, Haupteingang) auf dem Friedhof Freigrafendamm statt. An den Gräbern am Denkmal auf dem Ehrenrundplatz spricht: Silvia Rölle, Landessprecherin der VVN-BdA in NRW. Sie wird die historischen Erfahrungen des Widerstandes gegen den Faschismus ebenso darstellen wie die Lehren und aktuellen Aufgaben des antifaschistischen Kampfes.

Neben dem Gedenken und der Erinnerung ist es uns ein wichtiges Anliegen der Rechtsentwicklung entgegen zu treten. Wie notwendig dies ist zeigt das aktuelle Anwachsen des Rassismus und die jüngsten neonazistischen Ausschreitungen.

2018-09-09 Freigrafendamm Gedenken Din Lang (1)

Stolperschwelle wird am 14.9. gegen 11:40 von Gunter Demnig in Bochum verlegt

September 03, 2018 Von: michnig Kategorie: Allgemein

Diese erste Stolperschwelle in Bochum erinnert an das KZ-Außenlager des Bochumer Vereins und das Schicksal der beim Bochumer Verein eingesetzten Zwangsarbeiter.

Die Verlegung findet statt am Radwegabzweig an der Kohlenstraße gegenüber der Hausnummer 153, direkt am Kreisverkehr.

Hier noch einmal ein kurzer Text dazu:

Die Entstehungsgeschichte (mehr …)

Über 35000 Antifaschist*innen auf rechten Feindeslisten

August 02, 2018 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein

 

Die größte und älteste antifaschistische Organisation Deutschlands, die VVN-BdA und auch die VVN-BdA Bochum haben aus aktuellen Anlässen immer wieder darauf hingewiesen, dass Regierungen und Behörden die Gefahr von Rechtsaußen unterschätzt haben. Gerade der NSU-Prozess und die NSU-Untersuchungsausschüsse haben in jüngster Zeit gezeigt, dass der sog. Verfassungsschutz und auch Teile der Polizei ihren Aufgaben in Sachen neofaschistischer Terror nicht gerecht werden.

In den letzten Jahren sind bei Razzien in NSU-nahen Kreisen Listen mit Namen von über 35000  Antifaschist*innen mit Anschrift und Telefonnummern gefunden worden, die als „Feinde“ markiert waren. Erst eine Kleine Anfrage der Partei Die Linke veranlasste die Regierung, diese Information zu veröffentlichen.

Von den Bundesbehörden sind bisher nur wenige der 35000 Gefährdeten informiert worden, dass ihre Namen auf der Feindesliste stehen.

Auch in Bochum hat es in den letzten Jahrzehnten immer wieder Angriffe gegen Antifaschist*innen gegeben. Die Ermittlungen wurden nach Ansicht der VVN-BdA Bochum oft nicht mit letzter Konsequenz durchgeführt.

Die VVN-BdA Bochum  fordert, dass alle Behörden sich endlich des Ernstes der neofaschistischen Gefahren und des Rechtsterrorismus bewusst werden und entsprechend ihrer Aufgabenstellung auch wirklich handeln!

Aufnahme geflüchteter Menschen des Seenotrettungsschiffes Lifeline in Bochum

Juni 28, 2018 Von: michnig Kategorie: Allgemein

Die VVN-BdA Bochum unterstützt die Initiative Treffpunkt Asyl und fordert die Bereitschaft der Stadt Bochum zur Aufnahme von Flüchtlingen, die sich auf dem Rettungsschiff Lifeline im Mittelmeer befinden.
In einem offenen Brief an den Bochumer OB Eiskirch ruft die Initiative zu solidarischen und verantwortungsvollen Taten auf. Bochum soll sich den Städten, Barcelona, Berlin und Hamburg anschließen und Menschen von Rettungsschiffen wie der Lifeline aufnehmen!
Der Brief im Wortlaut:
„Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Eiskirch,
sehr geehrte Verantwortliche in Politik und Stadtverwaltung,
nehmen Sie geflüchtete Menschen des Seenotrettungsschiffes Lifeline auf!
Viele Bochumer Bürger*innen haben die Odysee des Seenotrettungsschiffes Lifeline verfolgt: Sechs Tage lang wurde dem Rettungsschiff verwehrt, mit 224 aus Seenot geretteten Menschen an Bord einen sicheren Hafen anzulaufen. Anstatt zügig die dringend benötigte medizinische Versorgung zu gewährleisten, hat der Friedensnobelpreisträger Europa in Kauf genommen, dass Schutzsuchende wenige Kilometer vor der Küste sterben. Diese Demonstration europäischer Abschottungspolitik ist zynisch. Mehrere Städte – darunter etwa Barcelona, Berlin und Hamburg – erklärten ihre Bereitschaft, Passagiere des Schiffes aufzunehmen. Sie beweisen somit, dass verantwortungsvolles und menschliches Handeln möglich ist.
Wir fordern die Stadt Bochum dazu auf, sich diesen solidarischen Städten anzuschließen. Auch Bochum muss sich dazu bereit erklären, fliehende Menschen von Rettungsschiffen wie der Lifeline aufzunehmen! Setzen Sie sich mit aller Kraft und auf allen politischen Ebenen gegen mögliche bürokratische Hürden ein, die so einer Lösung angeblich im Weg stehen!

(mehr …)

Gemeinsame Anreise zur „Nein zum neuen Polizeigesetz NRW“-Demo am 7.7.18

Juni 24, 2018 Von: michnig Kategorie: Allgemein

Es gibt nun gemeinsame Abfahrtzeiten ab Bochum Hbf. zur Demo ( http://vvn-bda-bochum.de/archives/15921 ).
Treffen ist jeweils in der Bahnhofshalle unter der Anzeigetafel für die Zugabfahrtszeiten. Hier werden Menschen, die Tickets haben, mit denen sie Leute kostenlos mitnehmen können, Mitfahrgelegenheiten anbieten.

RE 11, Abfahrt 11:33, Gleis 3, Treffen ab 11:15 in der Bahnhofshalle
RE 11, Abfahrt 11:53, Gleis 3, Treffen ab 11:35 in der Bahnhofshalle

aktuelle Infos unter: www.bo-alternativ.de

Kommt zahlreiche und bringt viele Menschen mit!!!

Spendenaufruf: Eine Stolperschwelle soll an das KZ-Außenlager Buchenwald erinnern

Juni 24, 2018 Von: michnig Kategorie: Bochumer Verein, Geschichte, Stolperstein

Das KZ-Außenlager des Bochumer Vereins

Die Entstehungsgeschichte 

Seit Juli 1943 wurden im Bochumer Verein auch KZ-Häftlinge zur Zwangsarbeit eingesetzt. Diese Häftlinge waren zunächst auf scharf bewachte „Ostarbeiter-Lager“ verteilt worden. Anfang 1944 vereinbarten das Reichsministerium für Rüstung und Kriegsproduktion (Speer), die Waffen-SS und der Vorstand des Bochumer Vereins den erweiterten Einsatz von KZ-Häftlingen und die Schaffung eines KZ-Außenlagers, das der Geschossfabrik zugeordnet wurde. (mehr …)

Nein zum neuen Polizeigesetz NRW! Kein Angriff auf unsere Freiheit und Grundrechte – ACHTUNG – ergänzt – Beginn um 13:00

Mai 24, 2018 Von: michnig Kategorie: Allgemein

– aktuelle Ergänzungen vom 13.6. siehe weiter unten im Text –

Aufruf des Bündnisses „Nein zum neuen Polizeigesetz NRW“.

Großdemo am 7.7.2018 in Düsseldorf – Wir machen mit!

Die NRW-Landesregierung plant eine massive Verschärfung des Polizeigesetzes. Noch vor der parlamentarischen Sommerpause soll diese ohne große Diskussion verabschiedet werden. Diese Verschärfung hebelt grundlegende rechtsstaatliche Prinzipien wie die Unschuldsvermutung und Gewaltenteilung aus.

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32. Landesweite Konferenz antifaschistischer Initiativen und Organisationen / 09. Juni 2018

Mai 23, 2018 Von: michnig Kategorie: Allgemein

Die diesjährige 32. Konferenz antifaschistischer Initiativen und Organisationen NRW beschäftigt sich mit der zunehmenden Rechtsentwicklung und fragt, wie demokratische Kräfte die Initiative für Frieden und Gerechtigkeit zurückgewinnen können. Die alle zwei Jahre stattfindende Konferenz wird von der VVN-BdA Nordrhein-Westfalen ausgerichtet und lädt Aktive für Frieden, Antifaschismus, Antirassismus und aus den sozialen Bewegungen ein, miteinander zu diskutieren und ihre Kräfte zu bündeln. (mehr …)

Gedenken und Erinnerung am Tag der Befreiung

Mai 11, 2018 Von: michnig Kategorie: Allgemein

Am Dienstag,  8. Mai legten Mitglieder der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVB-BdA) an der Gedenktafel im Eingangsbereich des Bochumer Stadtparks an der Bergstraße ein Blumengesteck nieder um an die hier im April 1945 von der Gestapo Ermordeten zu erinnern.

Wenig später fand auf dem Friedhof Freigrafendamm ein Gedenk-Rundgang zu den Gräberfeldern der russischen Kriegsgefangenen, der Zwangsarbeiter*Innen aus vielen europäischen Ländern, dem Ehrenrundplatz für die Kommunisten aus dem politischen Widerstand und die Grabstelle des sozialdemokratischen Gewerkschafters Fritz Husemann statt. Vertreter des „Klub Stern“ der Jüdischen Gemeinde Bochum-Hattingen, der VVN-BdA, des Kinder- und Jugendrings, von „Bochum gegen Rechts“ und des Geschichtsprojektes der Hildegardis- und der Goethe-Schulen  sprachen an den einzelnen Orten und erinnerten an die Opfer des Faschismus. 

Erinnerung an die von der Gestapo erschossenen Zwangsarbeiter und Widerstandskämpfer und Gedenken an den Tag der Befreiung

Mai 04, 2018 Von: michnig Kategorie: Gedenken

Am Dienstag,  8. Mai um 15:00 führt die VVN eine Kundgebung an der Gedenktafel im Eingangsbereich des Stadtparks Bochum durch.

Die Gedenktafel im Bochumer Stadtpark

Die Gedenktafel erinnert an die Erschießungen von Widerstandskämpfern und
Zwangsarbeitern durch die Gestapo kurz vor Kriegsende, am 9. April 1945, in Bochum.
Die Gestapo, die damals ihren Sitz in einer beschlagnahmten Villa auf der Bergstraße 76 hatte, erschoss allein hier, im Keller der Gestapowache, wenige Stunden vor dem Einmarsch der amerikanischen Truppen, 20 Menschen und verscharrte diese in Bombentrichtern im Stadtpark.
Zu den Ermordeten gehörten der frühere KPD-Abgeordnete im Provinziallandtag
Adolf Straube und der Sozialdemokrat Wilhelm Hüser aus Castrop-Rauxel. (mehr …)

Steele ist kunterbunt – Gegen Rassismus! Gegen Gewalt!

April 29, 2018 Von: michnig Kategorie: Aktionen, Antifaschismus, Demonstration, Protest, Rechtspopulismus

Für den 06. Mai mobilisiert eine rechte Gruppe, die sich selbst „Eltern gegen Gewalt“ nennt, zu einer „Großdemonstration“ in Essen Steele. Die Gruppe bewirbt die Veranstaltung derzeit durch ein Flugblatt, das zunächst in öffentlichen Verkehrsmitteln ausgelegt und in Steeler Briefkästen gesteckt wurde. Inzwischen findet sich neben einer eigens eingerichteten Seite, nun auch das Flugblatt sowie ein Aufruf der Gruppe auf Facebook. Des weiteren wurde ein Video auf die Plattform Youtube hochgeladen, in dem drei der Gruppenprotagonist*innen zur Teilnahme aufrufen.

Was tun wir dagegen?

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Breiter Protest gegen Nazis!

April 09, 2018 Von: michnig Kategorie: Aktionen, Antifaschismus, Islamfeindlichkeit, Kundgebung, Rassismus, Rechtspopulismus

Mehrere Hundert Menschen protestierten am 7. April in der Bochumer Innenstadt gegen  eine Versammlung der Nazis (NPD und „Die Rechte“) am gleichen Ort. Der breite Ruhrgebietsprotest im Vorfeld hatte schon die Wirkung gezeigt, dass sich nur 30 sattsam bekannte Nazis nach Bochum trauten. Ein massives Polizeiaufgebot ermöglichte erneut die Zuammenrottung von Nazis. Mehrfach wurde deutlich , dass scharf gemachte Bereitschaftpolizisten entäuscht waren keinen Einsatzbefehl gegen
Antifaschistern ausführen zu dürfen. Der antifaschistische Protest, der hauptsächlich von jungen Menschen getragen wurde, war ein Zeichen dafür, den Rechten erfolgreich entgegentreten zu können. Hierzu zählt auch die Teilnahme der Gewerkschaftsjugend, der SDAJ, Linksjugend, der jungen Antifa, Aufgerufen zur Teilnahme hatten die Antifaschistische Linke Bochum und auch die Soziale Liste, das Bochumer Bündnis gegen Rechts und die VVN-BdA Bochum.

Antifaschistische Blätter erschienen

April 04, 2018 Von: Re Si Kategorie: Allgemein

Die Bochumer Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten hat eine neue Ausgabe ihrer Antifaschistischen Bochumer Blätter (ABB) herausgegeben. Die Zeitung erscheint ab sofort mehrfarbig und in neuem Layout.

P1120230 (1)Inhalt der Ausgabe:

In mehreren Artikeln setzten sich die Autor*innen der Zeitung mit der rechten Partei AfD auseinander, so unter anderem mit einer Pro- und Contra-Position zur Frage „über den Sinn oder Unsinn mit AfDlern und anderen Nazis zu diskutieren“ (siehe S. 4-5).
Ein Beitrag berichtet über die wenig bekannten Verbrechen an Zwangsarbeiter*innen im Frühjahr 1945 in Langendreer. Ein abgebildetes Dokument belegt die Auffindung von „8 Leichen ausländischer Arbeiter“, die auf dem Betriebsgelände der Zechen Neu Iserlohn und Siebenplaneten gefunden wurden (S. 7).
Auf die Bedeutung des Buchenwaldschwures wird eingegangen (S. 2) und die Tätigkeit eines Geschichtskurses einer Dortmunder Schule, der die VVN-Aktion zur Aberkennung der Ehrenbürgerwürde von Paul von Hindenburg nachverfolgte, wird dargestellt (S. 11).
Hinzu kommen Aktionen und Veranstaltungen.
Hier geht es zur Ausgabe…

Gegen die Nazikundgebung am 7. April

April 04, 2018 Von: michnig Kategorie: Allgemein

Die VVN-BdA Bochum schließt sich dem Aufruf an!

Die Antifaschistische Linke Bochum ruft zu Protesten am Samstag, 7.4.18 auf und erklärt:
„Am  Samstag, den 7. April möchten die Dortmunder Nazistrukturen für ihre Großdemonstartion unter dem Motto “Europa Erwache” eine Woche später in Dortmund werben. Dazu haben sie vor dem Bochumer Hauptbahnhof, mit Hilfe des NPD Landesvorsitzenden und Bochumer Stadtratabgeordneten Claus Cremer, eine Kundgebung um 16:00 Uhr angekündigt. Wir als Bochumer Antifaschist*innen werden diese Provokation nicht unbeantwortet lassen und kündigen Gegenproteste an!
 Am 14. April soll eine europaweite Nazidemonstration durch Dortmund ziehen. Dazu veranstalten extrem rechte Strukturen aus Dortmund in den Wochen zuvor Mobilisierungsveranstaltungen im gesamten Ruhrgebiet. Die Dortmunder Nazistrukturen sind seit Jahren gut mit ihren internationalen Kamerad*innen vernetzt, weiterhin ist die Szene für ihre Gewalttätigkeit bekannt. “Nazis sind in Bochum mit ihren menschenverachtenden Ansichten und den 5 Morden – die sie allein in Dortmund seit dem Jahr 2000 zu verantworten haben nicht willkommen. Unter anderem jährte sich der Mord an dem Punker Thomas Schulz am 28. März. Schulz wurde 2005 von einem Dortmunder Neonazi am U-Bahnhof Kampstraße erstochen.
Es werden nun alle Möglichkeiten ergriffen, um breite Proteste in Bochum gegen die Nazikundgebung durchzuführen.
Wir rufen alle Bochumer*innen auf sich an den Gegenprotesten zu beteiligen!
Die Gegenkundgebung beginnt am Samstag um 14:30 Uhr auf dem Kurt-Schumacher Platz in Bochum.«

Deutsche Großmachtträume platzen lassen

April 04, 2018 Von: michnig Kategorie: Allgemein

… unter diesem Motto nahm die VNN-BdA Bochum am Ostermarsch Rhein-Ruhr teil; unter anderem Ostersonntag bei der Tagesetappe bei Verdi Bochum mit einem Infostand.

„Zehn Hiebe auf den Hintern oder Stolperstein für einen Nazi“

März 27, 2018 Von: michnig Kategorie: Faschismus, Nationalsozialismus, Termine, Vortrag

17. April 2018
20:00bis22:00
20:00bis22:00

Der Journalist und Schriftsteller Werner Schmitz aus Bochum-Wattenscheid hat den Winter über eine Geschichte recherchiert und geschrieben, die sicherlich manchen interessieren wird.

Sie heißt „Zehn Hiebe auf den Hintern oder Stolperstein für einen Nazi“.

Es geht um den Eppendorfer Lehrer Karl Tromm, der Werner Schmitz (und viele andere Eppendorfer Schüler) nach und in der Schule mit dem Rohrstock traktiert hat.
Jahre später hatte seine Mutter ihm erzählt, dass Tromm „ein hohes Tier bei den Nazis“ gewesen sei.
Werner Schmitz ist dem Hinweis damals nicht nachgegangen. Erst jetzt, wo es einen regelrechten Boom in der Opferforschung gibt (Stichwort: Stolpersteine), hat er gedacht, es wäre gut, sich auch um die Täter zu kümmern. Den Nazi von nebenan.
Bei der Archivrecherche ist er fündig geworden.
Er stellt die Geschichte am 17. April und 20 Uhr in der Buchhandlung Mirhoff und Fischer (Napp), Bochum, Pieperstr. 12, vor mit anschließender Diskussion. Der Eintritt ist kostenfrei.
Die Buchhandlung Napp bittet um Anmeldung unter der Tel.Nr.: 0234 – 978 31 70

Antifaschistisches Gedenken

März 27, 2018 Von: michnig Kategorie: Allgemein, Antifaschismus, Arbeiterbewegung, Artikel, Gedenken, Rede

Am 25. März 2018 fand die Kranzniederlegung und Gedenkveranstaltung für die Märzgefallenen gegen den Kapp-Putsch und die ermordeten antifaschistischen Widerstandskämpfer statt. Vom Marktplatz in Bochum-Werne zogen die Teilnehmer zur antifaschistischen Gedenkstätte auf dem Kommunalfriedhof. Dort sprach Paul Schnittker, Vorsitzender der VVN-BdA Essen. Der Schauspieler und Regisseur Andreas Weißert rezitiert Texte von Ginkel, Karsunke und Brecht. Aufgerufen zu der Aktion hatte die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN – BdA).

Hier der Text der Ansprache zum Antifa Gedenken in Bo-Werne 25.03.18 (1)

Protest gegen Ehrungen der Waffen-SS in Riga

März 17, 2018 Von: michnig Kategorie: Allgemein

Mitglieder der Bochumer VVN-BdA beteiligten sich am 16. März 2018 an der Mahnwache vor dem Konsulat der Republik Lettland in Düsseldorf. Die VVN-BdA und die Mitgliedsverbände der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer (FIR) hatten zu Mahnwachen vor der lettischen Botschaft und den Honorarkonsulaten in Berlin, Bremen, Hamburg, Frankfurt und Düsseldorf aufgerufen. Es wurde ein Ende der Ehrungen und der Treffen der „Veteranen der lettischen Legion der Waffen-SS gefordert. Rund 70.000 jüdische Menschen, darunter auch einige aus Bochum, wurden hier von den Deutschen Faschisten und ihren Helfershelfern der lettischen SS ermordet. Seit 2007 ist die Stadt Bochum Mitgliedsstadt im Deutschen Riga-Komitee, das an die Ermordeten und Verbrechen im „Ghetto Riga“ erinnern will. Ein Protest des Komitees an den Aufmärschen zum sog. Marsch der Legionäre zu Ehren von Letten in der Waffen-SS in Riga ist bisher öffentlich nicht bekannt geworden.

Erinnern und Gedenken

März 10, 2018 Von: michnig Kategorie: Antifaschismus, Gedenken, Rede, Rezension, Termine

25. März 2018
11:00bis13:00
11:00bis13:00

Mit Hakenkreuz am Stahlhelm ins Ruhrgebiet

Reichswehr und Freikorps schießen die Märzrevolution zusammen

Im Herbst 1918 beendeten meuternde Matrosen und Soldaten den ersten Weltkrieg und jagten den Kaiser ins Exil. Doch schon im März 1920 putschten Teile der Reichswehr gegen die SPD-geführte Reichsregierung. Letzte Kaisertreue, Republikfeinde und erste Nazis wollten die Republik beseitigen. Ein Generalstreik war die Antwort. (mehr …)