Artikel der Kategorie ‘Faschismus’
Juni 20, 2010
Von: Siegfried Evers
Kategorie: Ausstellung, Dokumentiert, Faschismus, Neofaschismus
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AUSSTELLUNG: Neofaschismus in Deutschland
„Nur Aufklärung verhindert Wiederholung“. So oder ähnlich lauteten örtliche Presseartikel und Leserbriefe, wenn irgendwo die Neofaschismus-Ausstellung der VVN-BdA gezeigt wurde. Seit 1985 gibt es VVN-Ausstellungen zum Thema Neofaschismus.
An ganz unterschiedlichen Orten, in Schulen und Rathäusern, in Kirchen und Gewerkschaftshäusern, in Universitäten und Parlamenten, sogar in Betrieben, wurde die Ausstellung der VVN-BdA in der Vergangenheit präsentiert. Und das nicht nur in Großstädten, sondern auch im ländlichen Bereich. Jetzt ist die vollständig überarbeitete neue Ausstellungsversion fertiggestellt.
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Mai 02, 2010
Von: Wolfgang Dominik
Kategorie: Faschismus, Gedenken, Geschichte, Krieg, Nationalsozialismus, Termine
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Am 8. Mai 2010 jährt sich zum 65. Mal der Tag der Befreiung von Faschismus und Krieg. Vor wenigen Tagen gedachten die noch lebenden ehemaligen Häftlinge der Konzentrationslager in Buchenwald und Dachau mit ihren Angehörigen, Kindern und Enkeln, ihrer Befreiung am 11. April bzw. 2. Mai 1945.
In Bochum will die VVN-BdA mit einem Gedenkgang auf dem Friedhof Freigrafendamm an die Befreiung und auch an die Bochumer Opfer der Faschisten erinnern, nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass die Zahl der Überlebenden des Holocaust kontinuierlich abnimmt. Es gilt, die Erinnerung an die Barbarei der Nazis auch für zuküntige Generationen wachzuhalten, damit eine Wiederholung der Geschichte ausgeschlossen bleibt.
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April 03, 2010
Von: Wolfgang Dominik
Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Geschichte, Juden, Neofaschismus, Stadtrundgang, Termine
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| 25. April 2010 |
| 14:00 | bis | 16:15 |

Ottilie Schoenewald
Nur wenige Bochumer kennen Ottilie Schoenewald. Eine kleine Straße ist nach ihr benannt, aber auch eines der größten Weiterbildungskollegs Deutschlands in Bochum an der Wittenerstraße. Über das Leben und das letztlich grausame Schicksal dieser bedeutenden Bochumer Frau gibt es immerhin Spuren aus der Zeit der Weimarer Republik und des Faschismus in Bochum.
Der Historiker Wolfgang Dominik hat sich mit Ottilie Schoenewald beschäftigt und bietet im VHS-Programm einen ca. zweistündigen Stadtrundgang “Auf den Spuren Ottilie Schoenewalds in Bochum”, am Sonntag, den 25.4.2010, 14.00, Uhr an. Treffpunkt ist die große Glocke auf dem Rathausplatz. Es soll versucht werden, an bestimmten Orten der Innenstadt aufzuzeigen, wie der Faschismus auch in Bochum die Macht ergriff, wie sich das Leben der Menschen, schwankend zwischen vermeintlicher Hoffnung für viele und Terror gegen Minderheiten, veränderte, wie Faschismus entsteht und wie Neofaschismus eingedämmt werden kann. An Ottilie Schoenewald, ihrer Familie und der jüdischen Bochumer Gemeinde im damals “braunen” Bochum soll exemplarisch die Funktion von Ausgrenzung, Diffamierung, Verfolgung und letztlich Vernichtung erläutert werden.
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April 02, 2010
Von: Guenter Gleising
Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Gedenken, Geschichte, Nationalsozialismus, Termine
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Gedenktafel im Stadtpark
An die Befreiung von Faschismus und Krieg vor 65 Jahren erinnert die VVN-Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Bochum. An der Gedenktafel zur Erinnerung an die von der Gestapo erschossenen Zwangsarbeiter und Widerstandskämpfer am Haupteingang des Stadtparks wollen wir Blumen ablegen.
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März 30, 2010
Von: Martin Budich
Kategorie: Antifaschismus, Buchvorstellung, Faschismus, NPD, Nationalsozialismus, Neofaschismus, Termine, Vortrag
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Kartin Köditz ,MdL, Sprecherin für antifaschistische Politik der Linksfraktion im sächsischen Landtag
Das Bochumer Bündnis gegen Rechts lädt zu einer Veranstaltung am Donnerstag, den 1. April, um 19.30 Uhr im Sozialen Zentrum, Josephstr. 2 ein. Referentin ist Kerstin Köditz. Sie ist Sprecherin für antifaschistische Politik der Linksfraktion im sächsischen Landtag. In ihrem Buch „Und morgen? Extreme Rechte in Sachsen“ dokumentiert und analysiert sie das Agieren der Nazis und der Gegenwehr. Sie berichtet über Strategie, Positionen und Personen der extremen Rechten. Sie beschreibt, wie sich die NPD Stück für Stück in der Mitte der Gesellschaft verankert. Auf der Straße, in den Köpfen, in den Parlamenten…
Die NPD hat sich in Sachsen so fest etabliert wie in keinem anderen Bundesland. Erstmals ist es ihr hier gelungen – wenn auch unter heftigen Stimmverlusten – ein zweites Mal in Folge in einen Landtag gewählt zu werden.
Auch wenn die NPD bei der Landtagswahl in NRW keinerlei Chance hat, die 5-Prozent-Hürde zu schaffen, ist es wichtig über ihr Agieren aufzuklären. Übrigens: Wenn es im Mai gelingt, den Stimmanteil der NPD unter 1 Prozent zu drücken, erhält sie keine staatliche Erstattung von Wahlkampfkosten.
Wegbeschreibung zum Sozialen Zentrum
Januar 25, 2010
Von: Martin Budich
Kategorie: Aktuelles, Antifaschismus, Ausstellung, Faschismus, Geschichte, Nationalsozialismus, Rehabilitierung, Sinti und Roma, Termine
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| 27. Januar 2010 |
| 18:00 | bis | 19:00 |
Vom 26. Januar bis 26. Februar wird im Forum der VHS eine Bildhauerei-Ausstellung von und mit Michael Görler und Teilnehmenden eines Bildhauerei-Kurses gezeigt. Sie beschäftigt sich mit dem Schicksal von 14 Menschen, die zu den Opfern des nationalsozialistischen Völkermordes an den Sinti und Roma gehören.
In der Ankündigung heißt es:
Noch heute werden in Europa Zigeuner, Sinti und Roma mit Vorurteilen, Ausgrenzung und Benachteiligung konfrontiert. „Das Gedenken an die Opfer des Naziterrors sensibilisiert für die aktuellen Formen von Rassismus und Gewalt, die unser demokratisches Gemeinwesen bedrohen“, schreibt Romani Rose in seinem Buch ‚Den Rauch hatten wir täglich vor Augen‘. Den einzelnen Stelen der Ausstellung ist jeweils eine Kurzbiografie zugeordnet. Zu den Skulpturen werden fünf Tafeln zur Situation der Sinti und Roma in Bochum während der NS-Zeit gezeigt, die aus der Ausstellung der Bochumer VVN – BdA stammen.
Am Mittwoch, den 27.01. – dem Holocaust-Gedenktag – sind die BildhauerInnen von 18.00 – 19.00 Uhr im Forum der VHS anwesend und beantworten Fragen der BesucherInnen zu der Skulpturen-Gruppe.
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November 04, 2009
Von: Andreas Seier
Kategorie: Aktuelles, Antifaschismus, Ausstellung, Bericht, Faschismus, Neofaschismus
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Auf den Seiten des Bochumer Nachrichtenportals bo-alternativ.de findest sich ein Bericht über die Eröffnung der Ausstellung “Opfer rechter Gewalt” am letzten Mittwoch im Wattenscheider Luise-Barre-Berufskolleg. Dort finden sich auch Bilder von der Ausstellungseröffnung!
Oktober 05, 2009
Von: Klaus Kunold
Kategorie: Faschismus, NPD, Neofaschismus, Termine, Vortrag
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Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA) bietet im Rahmen der Ausstellung “Opfer rechter Gewalt”, die gegenwärtig im Louis-Barre-Berufskolleg in Wattenscheid stattfindet, am Mittwoch, den 11.11.2009 um 19.00 Uhr, eine besondere Veranstaltung an.
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Oktober 04, 2009
Von: Andreas Seier
Kategorie: Faschismus, Nationalsozialismus, Termine, Vortrag
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Im Rahmen des Erinnerungsprojektes “Stolpersteine” präsentieren Bochumer Schülerinnen und Schüler, Bürgerinnen und Bürger die Ergebnisse ihrer Recherchen zu den Menschen, für die am 29. Oktober 2009 Stolpersteine verlegt wurden.
Ort:
Stadtarchiv –
Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte,
Wittener Str. 47, Bochum,
Tel. 0234-9109510
Eintritt frei
weitere Informationen:
www.bochum.de/stadtarchiv
September 15, 2009
Von: Bochumer Gewschichtswerkstatt
Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Nationalsozialismus, Radtour, Termine
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Die Radrundfahrt thematisiert den Widerstand und die Verfolgung in Dinslaken und Voerde. 1933 –1945. Einen längern Aufenthalt werden wir auf dem Gelände des ehemaligen Zwangsarbeiter- und Kinderlagers Buschmannshof in Voerde haben, auf dem heute ein Mahnmal steht und auf dem Franzosenfriedhof in Voerde-Friedrichsfeld.
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September 13, 2009
Von: Klaus Piel
Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Gedenken, Rede
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Zum Gedenken an die ermordeten Widerstandskämpfer des Naziregims
Liebe Bochumer Mitbürgerinnen und Mitbürger!
Wir haben uns heute hier versammelt, 70 Jahre nach dem Beginn des 2. Weltkrieges, um an die Opfer des Faschismus zu erinnern, an den antifaschistischen Widerstand hier in Bochum und speziell an die Widerstandsgruppe um die Kommunisten Pöppe und Schmidtfranz.
Die Nazijustiz hat sie vor 65 Jahren zum Tode verurteilt und hingerichtet, weil sie ungebrochen durch Zuchthaus und Gefängnis weiterhin Widerstand gegen den Hitlerfaschismus leisteten.
Über 20 Männer und Frauen umfasste die wohl aktivste Bochumer Widerstandsgruppe in der Kriegszeit.
Sie hörten ausländische Sender ab, bauten Kontakte zu anderen Widerstandskämpfern auf, verbreiteten Flugblätter auch der Münchner Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ und forderten in selbst gefertigten Handzetteln zum Sturz Hitlers auf.
Aber auch an die Namen Friedrich Hömberg, Josef Langner, Bernhard Nast, Wilhelm Schpenk, Wilhelm Thiesbürger und Erich Schröder will ich erinnern, an ihren Widerstand, aber auch an ihr Leiden; ebenso an Karl Springer und Fritz Husemann, dessen Grab sich nicht weit von hier befindet.
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September 04, 2009
Von: Siegfried Evers
Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Gedenken, Geschichte, Nationalsozialismus
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Gedenkstein der VVN - BdA auf dem Friedhof Freigrafendamm
- Erstes Gedenken im September 1945
- Der antifaschistische Konsens zerbricht. Die Abkehr vom OdF-Tag
- Der OdF-Tag in der DDR
- Der Neubeginn
Einleitung:
Liebe Gäste, liebe Kameradinnen und Kameraden,
übermorgen in 8 Tagen haben wir den 2. Sonntag im September. Ich muss gestehen, obwohl ich inzwischen länger als 20 Jahre Mitglied der VVN bin, dass mir Begriffe wie „Der zweite Sonntag im September“ oder „Tag der Opfer des Faschismus“ noch vor einiger Zeit unbekannt waren.
Ich denke, einigen unter Euch wird es vielleicht ähnlich gehen.
Das hängt sicherlich auch damit zusammen, dass der zweite Sonntag im September zwar in der früheren DDR und seit der Wende 1989 in den neuen Bundesländern stets eine wichtige Rolle spielte, hier im Westen aber seit Ende der 50er Jahre im Bewusstsein der Menschen in Vergessenheit geraten ist.
Bei der Erstellung dieses Referates habe ich festgestellt, dass es kaum Literatur zu diesem Thema gibt, sodass sich meine Ausarbeitung im Wesentlichen auf die Broschüre von Hans Coppi und Nicole Warmbold „Der zweite Sonntag im September“ aus dem Jahre 2007 stützt.
Die Broschüre wurde herausgegeben vom Verlag der VVN-BdA.
Ein Hinweis vielleicht noch: In diesem Kurzreferat habe ich mehrmals die Abkürzung OdF für die Opfer des Faschismus benutzt, obwohl ich weiß, dass einige unter Euch diese Abkürzung zu Recht kritisieren und auch ich sie nicht für angemessen halte. Es ist lediglich aus zeitlichen Gründen geschehen, weil meine Ausführungen den Rahmen von ca. 20 Minuten nicht überschreiten sollen
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August 20, 2009
Von: Klaus Kunold
Kategorie: Dokumentiert, Faschismus, Gedenken
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Sonntag, 13.September 2009
Erstmals im September 1946 erinnerten die Überlebenden der Konzentrationslager und Haftstätten in allen 4 Besatzungszonen mit Veranstaltungen, Kranzniederlegungen und Kundgebungen an die Opfer des Faschismus.
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August 20, 2009
Von: Klaus Kunold
Kategorie: Faschismus, Gedenken, Nationalsozialismus, Termine
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Gedenkstein der VVN - BdA auf dem Friedhof Freigrafendamm
Treffpunkt:
Haupteingang des Friedhofes am Freigrafendamm
Es spricht:
Dr. Klaus Piel,
langjähriger Vorsitzender der HCH (Humanitäre Cuba-Hilfe)
Rede:
Hintergrundinformationen:
August 20, 2009
Von: Lutz Berger
Kategorie: Demonstration, Faschismus, Krieg, NPD, Termine
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Nie wieder Faschismus!
Nie wieder Krieg!
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April 21, 2009
Von: Wolfgang Dominik
Kategorie: Faschismus, Manuskript, Neofaschismus, Parteien, Vortrag
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Referat von Wolfgang Dominik bei der VVN-BdA Solingen am 21.4.2009)
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Einige Bemerkungen zum Faschismus-Begriff
Aufgabe einer historisch-kritischen Geschichtswissenschaft ist, die Frage nach der Kontinuität oder Diskontinuität geostrategischer, geoökonomischer, geopolitischer Interessen und Rahmenbedingungen zu stellen.
Allzu oft wird uns von den Agenturen der ideologischen Massenschutzimpfungen (Schule, Uni, Medien…..) ein enthistorisiertes, entökonomisiertes, entpolitisiertes Bild von aktuellen und historischen Ereignissen geboten. Oft genug herrscht eine personalisierende, dämonisierende, psychologisierende, fetischisierende, ontologisierende Darstellung vor, die uns ein Mosaikdenken oder einen Tunnelblick beibringen soll. Auf keinen Fall sollen wir die sozio-ökonomischen Hintergründe bzw. Klassenverhältnisse begreifen oder danach auch nur fragen.
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Februar 13, 2009
Von: Wolfgang Dominik
Kategorie: Faschismus, Kapitalismus, Krieg, Manuskript, Militarismus, Vortrag
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Referat von Wolfgang Dominik beim Rosa Luxemburg Club Dortmund/Bochum am 12.3.2009
1. Kritik der Soziologie als Teil der bürgerlichen Wissenschaft
Das Anliegen jeglicher bürgerlichen Wissenschaft ist es, den gegenwärtigen status quo der kapitalistisch-imperialistischen gesellschaftlichen Verhältnisse auf jeden Fall aufrecht zu erhalten. Die kapitalistische Gesellschaft gilt – das ist die von bürgerlichen Wissenschaftler anerkannte ideologische Prämisse – als die beste aller denkbaren. Alternative historische oder zukünftige in irgendeiner Art und Weise sozialistische Gesellschaften werden a priori dämonisiert, diffamiert, kriminalisiert.
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