VVN-BdA Bochum

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten
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Artikel der Kategorie ‘Krieg’

Alle Räder rollen für den Sieg – Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft in Bochum

April 10, 2016 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein, Ankündigung, Arbeiterbewegung, Faschismus, Kapitalismus, Krieg, Rundgang, Stadtrundgang, Stolperstein, Termine, Zwangsarbeit Kommentare deaktiviert für Alle Räder rollen für den Sieg – Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft in Bochum

12. Juni 2016
14:00bis16:15

Ein Rundgang durch die Vergangenheit, die nicht vergeht

 Vor 80 Jahren wurde der Bochumer Verein als „nationalsozialistischer Musterbetrieb“ ausgezeichnet. Dieser Musterbetrieb war einer der größten Waffenproduzenten des faschistischen Deutschland. Aber auch in anderen Bochumer Betrieben wurden spätestens mit Beginn des 2. Weltkriegs kriegswichtige Produkte hergestellt. Im Verlauf des Krieges wurde diese Kriegsproduktion  nur noch mit dem Einsatz von Tausenden von ZwangsarbeiterInnen aufrecht erhalten. Wer waren diese auf dem Höhepunkt 32.000 Männer und Frauen, oft Kinder und Jugendliche, die in Bochum oft im wahrsten Sinne des Wortes mörderische Zwangsarbeit leisten mussten? Wie lebten und starben sie in Bochum? Wie verhielt sich die Bochumer Bevölkerung? Bei einem Rundgang durch den Stadtteil Stahlhausen und den heutigen Westpark soll am Beispiel des Bochumer Vereins ein Eindruck von Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit vermittelt werden. An einigen Stolpersteinen soll außerdem an den Mord an die ehemals dort lebenden Bochumer Bürger erinnert werden.

Der Rundgang beginnt am Sonntag, den 12.6.2016 um 14.00 Uhr am Gewerkschaftshaus (Jahrhunderthaus), Alleestr. 80,  und dauert bis ca. 16.15 Uhr.

Anmeldungen  bei der VHS Bochum erwünscht: Tel. 0234/9101555. Unkostenbeitrag 5 Euro. erm. 3 Euro.

Krieg ist das falsche Mittel!
Protestkundgebung am Donnerstag um 18:00 Uhr
vor dem Rathaus

Dezember 02, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Ankündigung, Krieg, Kundgebung, Protest Kommentare deaktiviert für Krieg ist das falsche Mittel!
Protestkundgebung am Donnerstag um 18:00 Uhr
vor dem Rathaus

Das Bochumer Friedensplenum ruft zusammen mit anderen Initiativen und Organisationen, zu denen auch die VVN-BdA Bochum gehört, am Donnerstag, den 3. Dezember um 18:00 Uhr zu einer Protestkundgebung gegen die Zustimmung des Bundestages zu den neuen Kriegsplänen der
Bundesregierung auf:

Krieg ist das falsche Mittel

Krieg ist das falsche Mittel

„Die Regierung setzt auf Krieg. Sie verzichtet auf politische
Alternativen, auf Maßnahmen, den IS von seinen Finanzquellen
abzuschneiden und auf das Völkerrecht. Sie verzichtet sogar auf
jede plausible Perspektive in diesem Kampf. Krieg ist das falsche
Mittel! Er führt zu keiner Lösung der Probleme, sondern heizt die
Gewalt an. Das Bochumer Friedensplenum ruft  zu einer
Kundgebung gegen diese Politik auf.
Zeigen wir, dass wir nicht einverstanden sind! Wir verlangen von
unseren Abgeordneten, gegen den Kriegseinsatz zu stimmen. Wir
fordern ein Ende der Kriegspolitik und Schluss mit allen
Waffenexporten. Wir bitten euch, euren Protest auszudrücken,
vielleicht auch mit selbst gestalteten Plakaten.“

Die Kriegsgefahr gemeinsam stoppen!
Friedensdemonstration am Samstag, 21.11.2015 in Essen

November 14, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Demonstration, Friedensbewegung, Krieg, NATO Kommentare deaktiviert für Die Kriegsgefahr gemeinsam stoppen!
Friedensdemonstration am Samstag, 21.11.2015 in Essen

Die kritischen Atomwissenschaftler haben die Alarmuhr auf 3 Minuten vor zwölf gestellt! Sogar ein dritter Weltkrieg wird in den Planspielen von NATO-Strategen für möglich erklärt!

NATOm-Krieg? Nein Danke!

NATOm-Krieg? Nein Danke!

Vom 23. bis 25. November 2015 lädt die NATO-Einrichtung „Joint Air Power Competence Centre (JAPCC)“ zu einer Konferenz „Luftwaffe
und strategische Kommunikation“ in die Messe Essen ein… Es gebe
Kräfte, die dem Vorgehen der Militärs gegenüber „feindlich“
eingestellt seien und dafür sorgten, „dass die Öffentlichkeit
militärische Maßnahmen ablehnt“. Auf der Essener Konferenz will die NATO das ändern.

Die Jahreskonferenzen des JAPCC handeln unter anderem von
Kriegen als „Expedition“, vom „einkreisenden Krieg“ (etwa mit
Flugverbotszonen), vom „langen Krieg“ und vor einem erneuten
„großen Krieg“.
Im letzten Jahr empfahl die JAPCC-Konferenz unter dem Titel
„Zukunftspfeil“ Drohnen und einen sog. „angemessenen Mix
nuklearer und konventioneller Potenziale“.
Sie spielen im Ernst mit dem nuklearen Feuer in Europa!

Die Friedensbewegung stellt sich gegen Nato-Strategien, die einen
Atomkrieg als gewinnbar planen („Victory is possible“). Unser
„Nein“ zum Krieg ist ein „Ja“ zum Leben.
Dem Bündnis Verantwortung für den Frieden gehört auch die VVN-BdA an.
Am Samstag, den 21. 11. findet um 11:57 Uhr eine Demonstration statt unter dem Motto:
„Kein NATO-Kriegsrat in Essen“. Die Auftaktkundgebung ist auf dem Hirschlandplatz.
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Kein NATO-Kriegsrat in Essen
Info-Veranstaltung mit Ulli Sander im Sozialen Zentrum

November 12, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Friedensbewegung, Krieg, NATO, Veranstaltung Kommentare deaktiviert für Kein NATO-Kriegsrat in Essen
Info-Veranstaltung mit Ulli Sander im Sozialen Zentrum

Am Montag, den 16. 11, findet um 19.30 Uhr im Sozialen Zentrum eine Informations- und
Diskussionsveranstaltung zu der Ende November tagenden NATO-Konferenz in Essen und  zur
Bedeutung der NATO-Zentrale in Kalkar  statt.

Uli Sander, Bundessprecher der VVN

Uli Sander, Bundessprecher der VVN

Referent ist der Bundessprecher der VVN–BdA Ulrich
Sander.
Anlass für die Veranstaltung ist die Tatsache, dass die
NATO-Einrichtung „Joint Air Power Competence Centre
(JAPCC)“ vom 23. bis 25. November 2015 eine Konferenz „Luftwaffe und strategische Kommunikation“ in der Messe Essen durchführt.
In der Einladung zu der Tagung heißt es, dass es Kräfte
gebe, die dem Vorgehen der Militärs gegenüber „feindlich“ eingestellt seien und dafür sorgten, „dass die deutsche
Öffentlichkeit militärische Maßnahmen ablehnt“. Auf der Essener NATO-Konferenz soll geplant werden, wie die
Kriegsbegeisterung in Deutschland gesteigert werden
kann.

Auf der Informationsveranstaltung sollen u. a. folgende
Fragen diskutiert werden:
Worum geht es bei dieser Konferenz unter dem Titel
“Strategische Kommunikation”?
Welche Werbestrategien verfolgen die Militärs, um die Öffentlichkeit in ihrem Sinne zu
beeinflussen?
Welche Strategien entwickeln die Nato-Einrichtungen in Kalkar für mögliche Kriege im
21. Jahrhundert?
Welche Möglichkeiten haben wir, dem etwas entgegen zu setzen?
Eine Veranstaltung des Friedensplenums, in dem seit Jahren auch Mitglieder der VVN-BdA
Bochum mitarbeiten,  der DFG-VK und des Sozialen Zentrums.

Hinweis:
Am Samstag, den 21. 11. findet um 11:57 Uhr eine Demonstration statt unter dem Motto:
„Kein NATO-Kriegsrat in Essen“ die Auftaktkundgebung auf dem Hirschlandplatz statt.

Fotos von der Demo am 3. Oktober in Kalkar

Oktober 04, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Bildergalerie, Demonstration, Krieg, NATO Kommentare deaktiviert für Fotos von der Demo am 3. Oktober in Kalkar

Hinweis:
Eine Kurzbeschreibung zu jedem Bild findet Ihr, nach Vergrößern durch Anklicken unterhalb des Fotos, links.

Krieg beginnt im Rheinland!
Demo gegen die NATO-Kriegszentrale in Kalkar

September 29, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Demonstration, Friedensbewegung, Krieg, NATO Kommentare deaktiviert für Krieg beginnt im Rheinland!
Demo gegen die NATO-Kriegszentrale in Kalkar

Am Samstag, den 3. Oktober findet eine Demonstration und Menschenkette gegen die NATO-Kommandozentrale in Kalkar statt. Um 10:00 Uhr fährt ein Bus aus Bochum nach Kalkar.
Abfahrt ist an der Fernbushaltestelle an der Wittener Str. am Hauptbahnhof.

Das Kalkar-Banner 2015

Das Kalkar-Banner 2015

Nordrhein-Westfalen wird immer mehr zu einem
Zentrum der deutschen Kriegsvorbereitung. Die sog.
Nato-„Denkfabrik“ Joint Air Power Competence Centre
(JAPCC) aus Kalkar hält im November ihre
Jahrestagung in der Messe Essen ab. Das JAPCC
erklärte letztes Jahr einen großen Krieg in Europa, also einen dritten Weltkrieg, für möglich und fordert dafür
einen „angemessenen Mix“ aus sogenannten
konventionellen und nuklearen ‚Kapazitäten‘. Hier wird das nukleare Inferno in Europa bewusst in Kauf
genommen. Die JAPCC-Konferenz 2015 will nun die
Probleme im Zusammenhang damit thematisieren, dass die Öffentlichkeit zu wenig Unterstützung für
Maßnahmen der Nato zeigt, und dass „feindliche“ Kräfte wie die Friedensbewegung diese Vorbehalte schüren. Sie will auch besprechen, wie sie sich besser in sozialen Netzwerken und generell im Internet präsentieren kann.

Der Ostermarsch Rhein/Ruhr sowie Friedensgruppen aus der Region rufen zur Teilnahme an der Demo auf. Auch die VVN-BdA appelliert an alle, sich an der Demo in Kalkar zu beteiligen.

RednerInnen sind Sahra Wagenknecht von der Linkspartei, der Konversionsexperte Roland Vogt von den Grünen und Stefan Brackertz vom AK Zivilklausel in Köln. Für den musikalischen Part sorgt Fresh Game.
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„Kein Werben fürs Sterben“
Genervte Ministerin Löhrmann brach ihren Rundgang ab

September 09, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Krieg, Militarismus, Protest Kommentare deaktiviert für „Kein Werben fürs Sterben“
Genervte Ministerin Löhrmann brach ihren Rundgang ab

Obwohl eine Konvention der Vereinten Nationen (UN) die Militärwerbung bei Minderjährigen ächtet, hatte das Jugendamt der Stadt Bochum erneut die Teilnahme der Bundeswehr an dieser Messe zugelassen. Die Bundeswehr kämpft verzweifelt um Nachwuchs.

AktivistInnen vor dem Stand der Bundeswehr

AktivistInnen vor dem Werbestand der Bundeswehr

Auf der zweitägigen
Berufsbildungsmesse Mittleres
Ruhrgebiet (BBM), die alljährlich von der Stadt Bochum in Kooperation mit einigen Nachbarstädten und der
Arbeitsagentur in der städtischen
Mehrzweckhalle RuhrCongress
veranstaltet wird, ist die Bundeswehr seit mehreren Jahren zugelassen.

Das Bochumer Friedensplenum
protestierte auch diesmal mit
Freundinnen und Freunden gegen die Anwesenheit der Bundeswehr auf der Messe. Mehrere Mitglieder der VVN-
BdA Bochum nahmen an den
Protestaktionen teil.
Wie in den Vorjahren hatte das Friedensplenum auch diesmal im Vorfeld der Demonstration T-Shirts mit der Aufschrift „Kein Werben fürs Sterben” drucken lassen. BesucherInnen, die diese Aussage richtig finden, wurden eingeladen, mit den T-Shirts die Messe zu besuchen.
Mit einem Flugblatt informierten die DemonstrantInnen die SchülerInnen u. a. darüber, wie sie sich davor schützen können, dass ihre persönlichen Daten von der Stadt an die Bundeswehr weitergeleitet werden.
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Auch 2015: Werben fürs Sterben
Berufsbildungsmesse: Bundeswehr wirbt bei Minderjährigen.

September 03, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Krieg, Militarismus, Protest Kommentare deaktiviert für Auch 2015: Werben fürs Sterben
Berufsbildungsmesse: Bundeswehr wirbt bei Minderjährigen.

Verantwortliche Ministerin macht einen Messerundgang.
wieder-in-bochum

 Am Mittwoch, den 9. und Donnerstag, den 10. September tritt die Bundeswehr wieder mit einem Werbestand bei der Berufsbildungsmesse auf. Hier sollen wieder Minderjährige für das Militär geködert werden; ein Tatbestand, der von der UN geächtet wird. Initiator der Messe ist das Jugendamt der Stadt Bochum.
Seit Jahren protestieren das Friedensplenum, die GEW, terre des hommes, die Bezirksschülervertretung und etliche weitere Organisationen gegen “Das Werben fürs Sterben”. Die VVN-BdA Bochum wird sich auf diesmal an den Protesten beteiligen.  In diesem Jahr wird sich der Protest nicht nur gegen das Jugendamt richten.

Am Mittwoch, den 9. September will NRW-Schulministerin Löhrmann (Grüne) von 13.45 Uhr bis 14.45 Uhr die Messe besuchen. Löhrmann ist Hauptverantwortliche für einen besonders eklatanten Wahlbetrug der rot-grünen Landesregierung.
Zu Oppositionszeiten hatten SPD und Grüne versprochen, die von der schwarz-gelben Landesregierung geschlossene Kooperationsvereinbarung zwischen dem Land NRW und der Bundeswehr zu kündigen. Hierin wird der Bundeswehr der Zugang zu Bildungseinrichtungen geebnet und Militärpropaganda als Normalität in Schulen definiert. Das Ministerium von Löhrmann hat die Vereinbarung nicht gekündigt, sondern mit kosmetischen Korrekturen bekräftigt.

Veranstaltung zum Antikriegstag 2015

September 01, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Friedensbewegung, Gedenken, Krieg, Militarismus Kommentare deaktiviert für Veranstaltung zum Antikriegstag 2015

Auf der Veranstaltung des Bochumer Friedensplenums und des Bochumer DGB zum Antikriegstag haben Eva Kerkemeier  als Bochumer DGB-Vorsitzende und 1. Bevollmächtigte der IG Metall und Dorothea Schäfer als Landesvorsitzende der GEW bemerkenswerte Reden gehalten.

Eva Kerkemeier bei ihrer Rede zum Antikriegstag

Eva Kerkemeier bei ihrer Rede am Antikriegstag 2015

Eva Kerkemeier problematisierte sehr offen, dass IG Metall Mitglieder in den Rüstungsbetrieben um ihre
Arbeitsplätze fürchten: „Beschäftigte in den Rüstungsbetrieben, viele von
ihnen Mitglieder der IG Metall,
fürchten sinkende Rüstungsausgaben und -aufträge. Nicht weil sie Krieg wollen. Sie haben schlicht Angst um ihre Arbeitsplätze und Einkommen, mit denen sie sich und ihre Familien über Wasser halten. Wir brauchen die Umstellung von militärischer auf zivile Produktion. So wie es das berühmte
Denkmal vor dem Hauptgebäude der
Vereinten Nationen in New York
symbolisiert: Schwerter zu
Pflugscharen!“
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Antikriegstag 2015
Gegen Militarismus und gegen Krieg

August 22, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Friedensbewegung, Gedenken, Krieg, Militarismus Kommentare deaktiviert für Antikriegstag 2015
Gegen Militarismus und gegen Krieg

Zum Antikriegstag am 1. September 2015 lädt das Bochumer Friedensplenum gemeinsam mit dem Bochumer DGB ein.

Antikriegstag 2015

Antikriegstag, 1. September 2015

Veranstaltungsort ist die Willy-Brandt-Gesamtschule,
eine von wenigen Schulen, die sich mit einem Beschluss der Schulkonferenz zur bundeswehrfreien Schule erklärt
hat. Das bedeutet, dass Werbemaßnahmen für
militärische Berufe an der Schule nicht durchgeführt
werden und die Lehrerinnen und Lehrer die
Verantwortung für alle Unterrichtsinhalte zu Fragen
von Krieg und Frieden nicht der einseitigen Darstellung der Bundeswehr überlassen.

Umrahmt von einem Kulturprogramm, u.a. spielt die
Schulband der Willy-Brandt-Gesamtschule, werden dort Eva Kerkemeier, die 1. Bevollmächtigte der IG-Metall
Bochum-Herne und Vorsitzende des DGB
Standverband Bochum, sowie Dorothea Schäfer, die
Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und
Wissenschaft, sprechen.

Dienstag, 1. September, 19:00 Uhr,
Willy-Brandt-Gesamtschule, Wittekindstraße 33

Anti-Kriegs-Aktions-Monat
Hiroshima-Gedenken, Antikriegstag, Berufsbildungsmesse

Juli 26, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Friedensbewegung, Gedenken, Krieg, Militarismus Kommentare deaktiviert für Anti-Kriegs-Aktions-Monat
Hiroshima-Gedenken, Antikriegstag, Berufsbildungsmesse

Am 6. August vor 70 Jahren wurde die Stadt Hiroshima durch die erste Atombombe, die auf Menschen abgeworfen wurde, dem Erdboden gleichgemacht. Wie in jedem Jahr erinnert das Bochumer Friedensplenum am 6. August mit einem Protestrundgang
durch die Bochumer Innenstadt an den Irrsinn der atomaren Hochrüstung.

Symbol Hiroshima

Das Symbol Hiroshima

Mit der neuerlichen Aufrüstung aller Atomstaaten, dem Wiederaufleben der Konfrontationspolitik mit Russland und den Militärmanövern an den russischen Grenzen, bei denen der Atomwaffeneinsatz geübt wird, steigen die Gefahren.
Michael Gorbatschow, der ehemalige russische
Staatspräsident, warnte: „Wir werden das kommende Jahr nicht überleben, wenn in dieser überhitzten Situation
jemand die Nerven verliert. Das sage ich nicht nur so daher, ich mache mir wirklich große Sorgen.” Entgegen der
Versprechungen der letzten Bundesregierung lagern noch immer Atomwaffen in unserer Nähe, keine 200 km von
Bochum entfernt in Büchel.

„Atomwaffen verschrotten“ ist die Forderung der Aktion für eine
atomwaffenfreie und friedliche Welt. Der Protestgang beginnt am 6. August
um 18:00 Uhr im Bereich
Citypoint/Drehscheibe.
Die Aktion am 6. August ist der Auftakt eines Friedensmonats des Bochumer
Friedensplenums.

Dessen nächste Station ist am 1.September eine Veranstaltung zum Antikriegstag, zu der das Bochumer Friedensplenum gemeinsam mit dem Bochumer DGB einlädt.
Ort ist die Willy-Brandt-Gesamtschule, die sich mit einem Beschluss der Schulkonferenz
zur Bundeswehr-freien-Schule erklärt hat. Werbung für die Bundeswehr ist dort
unerwünscht. Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr. Umrahmt von einem
Kulturprogramm werden dort Eva Kerkemeier, die 1. Bevollmächtigte der IG-Metall
Bochum-Herne und Vorsitzende des DGB Bochum und Dorothea Schäfer, die Vorsitzende der GEW-NRW sprechen.
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Zum Tag der Befreiung von Krieg und Faschismus
Große Gewerkschaftsdemo für Frieden und Solidarität in Bochum

Mai 09, 2015 Von: Guenter Gleising Kategorie: Befreiung, Demonstration, Faschismus, Krieg Kommentare deaktiviert für Zum Tag der Befreiung von Krieg und Faschismus
Große Gewerkschaftsdemo für Frieden und Solidarität in Bochum

Die neu gegründete Initiative „GewerkschafterInnen für Frieden und Solidarität” hatte am Samstag zu einer Demonstration und Kundgebung anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung von Krieg und Faschismus aufgerufen.

Horst Schmitthenner spricht auf der Demo

Horst Schmitthenner spricht auf der Demo

Unterstützt von vielen sozialen
Initiativen, linken Parteien und Friedensgruppen haben am 9. Mai
annähernd 1.000 Menschen für Frieden, Abrüstung und
Solidarität demonstriert.
Am Hauptbahnhof fand eine
Auftaktkundgebung statt, auf der Gudrun Müller (ver.di) und
Rainer Einenkel in engagierten
Reden an den Anlass der Aktion, den 70. Jahrestag der Befreiung
von Faschismus und Krieg,
erinnerten.

Nach der Demonstration durch
die südliche Innenstadt sprachen Jochen Marquardt (DGB) und Horst Schmitthenner (IG Metall). Schmitthenner forderte dazu auf, die Lehren aus Faschismus und Krieg zu ziehen. Er forderte auch: „Das Sterben im Mittelmeer müsse aufhören und zwar sofort!” Er sagte weiter: “Und die unsägliche europäische Abschottungspolitik muss beendet werden: Wir brauchen legale und sichere Wege für Flüchtlinge nach Europa”.
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8. Mai 1945: Gedenken an den 70. Jahrestag
der Befreiung von Faschismus und Krieg

Mai 08, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Befreiung, Faschismus, Gedenken, Krieg, Rundgang Kommentare deaktiviert für 8. Mai 1945: Gedenken an den 70. Jahrestag
der Befreiung von Faschismus und Krieg

Gestern jährte sich zum 70. Mal der Tag der Befreiung von Faschismus und Krieg.
Das Bochumer Bündnis gegen Rechts (BgR), dem auch die VVN-BdA Bochum angehört, lud deshalb am Freitag, den 8. Mai 2015, um 16:00 Uhr zu einem Gedenkrundgang ein.

Michael Niggemann spricht auf dem Ehrenrundplatz

Michael Niggemann spricht auf dem Ehrenrundplatz

Wohl mehr als 100 Menschen
folgten am gestrigen 8. Mai dem Aufruf des „Bochumer Bündnisses gegen Rechts“, um an die
Befreiung vom Faschismus und
das Kriegsende vor 70 Jahren zu
erinnern.
Nach der Begrüßung durch Uli
Borchers (BgR) ging die Gruppe, einige hatten Blumen
mitgebracht, über den Friedhof,
um an 6 Stationen der Opfer des Faschismus zu gedenken.

Die erste Station beim gestrigen Rundgang auf dem Friedhof „Freigrafendamm” war das Gräberfeld der sowjetischen ZwangsarbeiterInnen. Felix Lipski, Holocaustüberlebender und Mitglied des Klub STERN der Bochumer jüdischen Gemeinde erinnerte: „Dieser Krieg löschte das Leben von 60.000.000 Menschen aus, darunter fast die Hälfte friedliche Zivilisten. Jeder Zehnte Tode war ein Jude. Den Größten Schlag dabei erlitten die Sowjetunion und die Rote Armee. Das sowjetische Volk zahlte einen hohen Preis für den Sieg. 27 Millionen Menschen starben, davon 12 Millionen Soldaten und Offiziere. Mehr als 3 Millionen sowjetische Bürger wurden dabei nach Deutschland gebracht und gezwungen zu arbeiten.“
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Bilder vom Gräberrundgang am 8. Mai 2015

Mai 08, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Bildergalerie, Faschismus, Gedenken, Krieg Kommentare deaktiviert für Bilder vom Gräberrundgang am 8. Mai 2015

Hinweis:
Eine Kurzbeschreibung zu jedem Bild findet Ihr, nach Vergrößern durch Anklicken,
unterhalb des Fotos, links.

Alle Räder rollen für den Sieg –
Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit in Bochum

April 30, 2015 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Faschismus, Krieg, Stadtrundgang, Termine, Zwangsarbeit Kommentare deaktiviert für Alle Räder rollen für den Sieg –
Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit in Bochum

17. Mai 2015
14:00bis16:15

Viele Bochumer Betriebe wollten und mussten spätestens mit Beginn des 2. Weltkriegs ihre Produktion auf kriegswichtige Produkte
umstellen. Im Verlauf des Krieges konnte die Kriegsproduktion nur mit dem Einsatz vieler Zwangsarbeiter_innen  aufrechterhalten werden.

Adolf Hitler und Walter Borbet in Bochum

Adolf Hitler und Walter Borbet in Bochum

Der Stadtrundgang durch
Stahlhausen und durch Teile des ehemaligen Bochumer Vereins, dem „nationalsozialistischen
Musterbetrieb“, soll den Fragen nachgehen, woher diese
Zwangsarbeiter_innen kamen,
unter welchen Umständen sie in ca. 150 Bochumer Lagern
vegetierten , wo die Lager sich
befanden,  welche Kenntnisse die
Bochumer Bürger_innen über
Zahl, Leben und Sterben der
Zwangsarbeiter hatten, wie die „Wiedergutmachung“ für Hunger, Quälereien und lebenslange Traumatisierungen aussah, welche Gedenktafeln an die Zwangsarbeiter erinnern. Auf dem Rundgang werden wir auch an einigen Stolpersteinen kurz Station machen und an die Menschen erinnern,  die durch faschistischen Terror ermordet wurden.

Der Stadtrundgang beginnt am Sonntag, den 17. Mai 2015 um 14:00 Uhr
am Gewerkschaftshaus, Alleestr. 80,  und dauert bis ca. 16:15 Uhr.

Anmeldungen bei der VHS Bochum: Tel. 0234/9101555 erwünscht. 
Die VHS erhebt einen Unkostenbeitrag von 5,– Euro., erm. 3,– Euro

Demonstration und Kundgebung am 9. Mai
zum 70. Jahrestag der Befreiung von Krieg und Faschismus!

April 28, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Befreiung, Demonstration, Faschismus, Krieg, Termine Kommentare deaktiviert für Demonstration und Kundgebung am 9. Mai
zum 70. Jahrestag der Befreiung von Krieg und Faschismus!

9. Mai 2015
13:00

Es ist an der Zeit….
GewerkschafterInnen für Frieden und Solidarität fordern ein
friedliches, soziales und
demokratisches Europa.

9. Mai in Bochum: Demonstration und Kundgebung

Am 9. Mai in Bochum: Demo und Kundgebung

“Der 8. Mai 1945 war ein Tag der Befreiung. Er hat uns alle befreit von dem menschenverachtenden System der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft”, erklärte
Bundespräsident Richard von
Weizsäcker in seiner Rede zum 40. Jahrestag der Befreiung von Krieg und Faschismus im Jahre 1985.

Im 70. Jahr nach der Befreiung
schauen wir besorgt auf die
Entwicklung in unserer Welt, in
Europa und im eigenen Land.
Kriege dürfen kein Mittel zur
Konfliktlösung sein. Unsere
Hoffnung auf eine Welt des
Friedens, der Demokratie und
sozialer Gerechtigkeit ist längst
nicht erfüllt. Im Gegenteil, große Teile der Welt sind von kriegerischen Brandherden überzogen und auch in Europa nimmt die Kriegsgefahr zu.

Das politische Klima in Deutschland und anderen EU-Staaten ist von Widersprüchen geprägt. Einerseits gibt es die Drohung durch einen neuen „Kalten Krieg“ sowie eine bedrückende Entwicklung in der rechte Parteien und rechtspopulistische Bewegungen wie PEGIDA vielerorts Zuspruch bekommen. Andererseits gehen Menschen zahlreich für Frieden und eine weltoffene Gesellschaft auf die Straße. Wir wollen uns den Problemen der Menschen und den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Fragen stellen, indem wir Lösungen aufzeigen, die von Solidarität, Demokratie und sozialem Fortschritt getragen werden.
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Erinnerung an Befreiung von Faschismus und Krieg:
VVN-BdA plant Aktionen und Veranstaltungen

Januar 30, 2015 Von: Guenter Gleising Kategorie: Befreiung, Faschismus, Krieg, Presseerklärung Kommentare deaktiviert für Erinnerung an Befreiung von Faschismus und Krieg:
VVN-BdA plant Aktionen und Veranstaltungen

Presseinformation zu den nächsten Veranstaltungen der VVN-BdA Bochum:

Mit zahlreichen Aktivitäten und Veranstaltungen will die Bochumer VVN-BdA in den kommenden Wochen an die Öffentlichkeit treten und einen Beitrag leisten, der
drohenden Rechtsentwicklung entgegenzutreten. Im Mittelpunkt steht dabei der
70. Jahrestag der Befreiung von Faschismus und Krieg (8. Mai).

Symbol der VVN-BdA

Symbol der VVN-BdA

Beginn der Veranstaltungsreihe ist eine
Buchvorstellung und Gespräch mit Dr. Hubert
Schneider über sein Buch „Leben nach dem
Überleben“ am Freitag, 20. Februar 2015, 19:30 Uhr im Lokal „I am Love“, Dibergstr. Der Historiker
Dr. Hubert Schneider beleuchtet Schicksale von
Juden in Bochum nach 1945.

Zur Auseinandersetzung mit Neonazismus,
Rassismus und deutsch-nationalem Konservatismus ist eine Veranstaltung unter dem Thema „ Gibt es
eine neue Rechte?“ geplant.

Die Zeitung der VVN-BdA Bochum (Antifaschistische Bochumer Blätter) erscheint zum 1. Mai 2015 mit dem Schwerpunktthema 8. Mai – Tag der Befreiung vom Faschismus.

Dienstag, den 5. Mai, führt die VVN-BdA Bochum eine Kundgebung an der Gedenktafel am Eingang des Stadtparks (Erschießungen von Widerstandskämpfern und
Zwangsarbeitern durch die Gestapo kurz vor Kriegsende in Bochum) durch.
Am Samstag, den 9. Mai, ist eine Antifaschistische Stadtrundfahrt geplant.
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70 Jahre nach der Befreiung von Faschismus
und Krieg:

Januar 30, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Antifaschismus, Befreiung, Faschismus, Krieg, Presseerklärung Kommentare deaktiviert für 70 Jahre nach der Befreiung von Faschismus
und Krieg:

Die Erklärung „70 Jahre nach der Befreiung von Faschismus und Krieg: Für eine neue Entspannungspolitik, nein zur Vorbereitung auf den Krieg!“ wurde anlässlich des
70. Jahrestags der Befreiung von Krieg und Faschismus der Öffentlichkeit übergeben.

Symbol der VVN-BdA

Symbol der VVN-BdA

Ludwig Baumann, Esther Bejarano, Heinrich Fink, Peggy Parnass, Sally Perel, Eckart Spoo, Peter
Strutynski, Konstantin Wecker und andere
Persönlichkeiten rufen auf.

Uli Sander, Bundessprecher der VVN-BdA,
bezeichnete die Erklärung als wichtiges Eingreifen
verantwortungsbewusster Menschen in die
Bewegungen dieser Zeit. Es heißt darin: „Wir rufen alle Demokratinnen und Demokraten, insbesondere die jungen Menschen auf: Erinnert mit einer Vielzahl von regionalen und örtlichen Veranstaltungen das ganze Jahr über an die Befreier und an die großen Hoffnungen der Befreiten.“

Am 8. Mai 1945 wurde ganz Europa von dem
Verbrechersystem des deutschen Faschismus und seinem Krieg befreit. Mehr als 55 Millionen Menschen waren zuvor Nazi-Terror, Holocaust und Vernichtungskrieg zum Opfer gefallen. Millionen Menschen auf der ganzen Welt bezahlten den deutschen Griff nach der Weltherrschaft mit unvorstellbarem Leid.Anstifter und Nutznießer des Raub- und Vernichtungskrieges waren deutsche Banken und Konzerne, allen voran der Chemie- und Rüstungsindustrie. Die deutsche Wirtschaft profitierte von der „Arisierung“ und der Ausbeutung von KZ-Häftlingen und Zwangsarbeitern ebenso wie von der Ausplünderung der besetzten Länder. Unvorstellbar, welch weitere Opfer es gekostet hätte, wäre der Faschismus nicht besiegt und zerschlagen worden.
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Aufruf der VVN-BdA zum 8. Mai 2015

Dezember 05, 2014 Von: Siegfried Evers Kategorie: Antifaschismus, Befreiung, Faschismus, Krieg Kommentare deaktiviert für Aufruf der VVN-BdA zum 8. Mai 2015

Der Bundesausschuss der VVN-BdA hat am 30. 11.2014 nachstehende Erklärung zum 8. Mai 2015 verabschiedet:

8. Mai 1945 – Tag der Befreiung, Chance für Frieden und Demokratie
in Europa

Symbol der VVN-BdA

Symbol der VVN-BdA

Am 8. Mai wurde ganz Europa von der Geißel des Faschismus befreit. In Deutschland erlebten in erster Linie die überlebenden Verfolgten und
Widerstandskämpfer_innen diesen Tag als Befreiung. Aber auch wir alle, die wir heute leben, verdanken die Grundlagen unseres Lebens in Frieden, Freiheit und Vielfalt den Siegern des 8. Mai. Die alliierten Streitkräfte, unter denen die Rote Armee mit Abstand die größte Last des Krieges in Europa zu tragen hatte, sind und bleiben auch unsere Befreier. Mit besonderer Dankbarkeit erinnern wir an den Beitrag, den der deutsche antifaschistische Widerstand in Deutschland, in der Emigration, als Teil von Partisanenverbänden und in den Streitkräften der Anti-Hitler-Koalition geleistet hat.

Mehr als 55 Millionen Menschen fielen Nazi-Terror, Holocaust und Vernichtungskrieg zum Opfer. Sie bezahlten den deutschen Griff nach der Weltherrschaft mit unvorstellbarem Leid und ihrem Leben. Die deutsche Wirtschaft, allen voran Chemie- und Rüstungsindustrie und Banken waren die Gewinner von „Arisierung“, Krieg und der Ausbeutung von KZ-Häftlingen und Zwangsarbeiter_innen. Diese Gewinne bildeten die Grundlage des „Wirtschaftswunders“ in der Bundesrepublik, während die Opfer um jede Mark Entschädigung kämpfen mussten und bis heute kämpfen müssen.
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Heldengedenken und Proteste 2014

November 16, 2014 Von: Siegfried Evers Kategorie: Krieg, Militarismus, Protest Kommentare deaktiviert für Heldengedenken und Proteste 2014

Auch in diesem Jahr marschierte die Bundeswehr am Volkstrauertag vor dem
Mahnmal „Die trauernde Alte“ an der Pauluskirche in der Bochumer Innenstadt auf.

Ein Teilnehmer reißt ein Plakat an sich

Bei der heutigen Kranznieder-
legung zum “Volkstrauertag” griff
ein Teilnehmer aus den Reihen
der Landsmannschaften ein
Mitglied des Friedensplenums an,
entriss ihm das Plakat mit der
Aufschrift „Soldaten sind Täter –
Die Verbrechen der Wehrmacht
nicht vergessen!” und zerstörte es
(Foto rechts).
Auch die offizielle Zeremonie
eskalierte weiter. Während vor
drei Jahren noch kein Militär
einen Kranz niederlegte und in
den letzten beiden Jahren der Reservistenverband dazu kam, war jetzt die Bundeswehr
direkt beteiligt. Ein Kranz in Schwarz-Rot-Gold des “Bundesministers für Verteidigung”
ergänzte die Gebinde des Volksbundes und der Stadt Bochum. Während die
Heldengedenkhymne, das Lied vom treuen Kameraden, erklang, salutierte der Soldat.

Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz und Volksbund-Vorsitzender  Prof. Dr. Bernd
Faulenbach als OrganisatorInnen gehören beide einer Partei an, die schon vor
100 Jahren die Kriegskredite für den 1. Weltkrieg bewilligte.
Nach der offiziellen Eröffnung vor dem Mahnmal wurde die Zeremonie in das Innere der Pauluskirche verlegt.

Bilder vom Heldengedenken und den Protesten

November 16, 2014 Von: Siegfried Evers Kategorie: Bildergalerie, Krieg, Militarismus, Protest Kommentare deaktiviert für Bilder vom Heldengedenken und den Protesten

Jüdisches Leben in Bochum vor und während
des Faschismus am Beispiel Ottilie Schoenewalds

November 10, 2014 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Juden, Krieg, Rassismus, Stadtrundgang, Termine, Terror Kommentare deaktiviert für Jüdisches Leben in Bochum vor und während
des Faschismus am Beispiel Ottilie Schoenewalds

16. November 2014
14:00
Ottilie-Schoenewald, geb. 1883

Ottilie-Schoenewald, geb. 1883

Vor 76 Jahren wurde auch die
Bochumer Synagoge von
Bochumern angezündet und
vernichtet. Am 9.11. fand eine entsprechende
Gedenkfeier statt. Im Rahmen der Erinnerung an den
9. November 1938 bietet die VHS einen
Stadtrundgang „Bochumer Juden  vor und während
des Faschismus am Beispiel Ottilie Schoenewalds“ an.

Auf dem Stadtrundgang durch die Innenstadt soll an
etlichen Orten und Stolpersteinen auf
Diskriminierung, Verfolgung, Flucht oder Deportation
und Ermordung jüdischer Mitbürger_innen aus
Bochum hingewiesen werden. Es soll den Fragen
nachgegangen werden: Was wussten die Bochumer
vom Schicksal ihrer jüdischen Nachbarn?
Welche politischen und religiösen Vorurteile machten den antijüdischen Terror
möglich? Warum gab es so wenig Widerstand? Sind solche rassistischen Exzesse auch
heute denkbar?

Am Beispiel einer bekannten Bochumerin, Ottilie Schoenewald, soll exemplarisch auf
ein jüdisches Leben in Bochum hingewiesen werden.

Termin: Sonntag, 16.11.2014, 14.00 bis 16.15 Uhr.
Treffpunkt: Glocke auf dem Rathausplatz.

Die VHS bittet um Anmeldung unter der Tel.-Nr. 910155.
Teilnahmegebühr: 5,– Euro, erm. 3,– Euro.

Bundeswehr und Volkstrauertag
Protest gegen Heldengedenken

November 07, 2014 Von: Siegfried Evers Kategorie: Krieg, Militarismus, Protest, Termine Kommentare deaktiviert für Bundeswehr und Volkstrauertag
Protest gegen Heldengedenken

16. November 2014
15:00

Am kommenden Sonntag ist Volkstrauertag. Dann marschiert
die Bundeswehr vor dem Mahnmal „Die trauernde Alte” auf.

Heldengedenken und Protest 2013

Heldengedenken und Protest am 17.11. 2013

 Ein denkbar ungeeigneter Ort für
Aufmärsche von Bundeswehr-
soldaten. Das Denkmal von
Gerhard Marcks wurde 1956 als
Mahnmal gegen den Krieg und zur
Erinnerung an seine Opfer
geschaffen.

Landsmannschaften aus
Schlesien, Ostpreußen, dem
Sudetenland usw. flankieren die
Vorstellung mit ihren Bannern.
Bürgermeisterin Gabriele
Schäfer (SPD), ihr Parteifreund
Prof. Bernd Faulenbach als Vorsitzender des Volksbundes der Kriegsgräberfürsorge und
ein uniformierter Vertreter des Reservistenverbandes legen Kränze nieder. 
Ein evangelischer Jugendposaunenchor spielt das Lied vom treuen Kameraden,
die Hymne des Heldengedenkens.

Seit einigen Jahren mischt das Bochumer Friedensplenum diese gruselige Szene auf. Es
erinnert an die aktuellen Kriegseinsätze und die Rüstungsexporte der Bundesrepublik.
Vor allem wird deutlich gemacht: Soldaten sind in erster Linie Täter. Es ist makaber,
von Gefallenen zu sprechen. Soldaten fallen nicht, sie töten und morden und sie werden
ermordet und getötet. Das Friedensplenum ruft dazu auf, am Sonntag um 15:00 Uhr
an der Zeremonie teilzunehmen und deutlich zu machen, dass Soldaten Täter sind. 
Die VVN-BdA Bochum ruft ebenfalls zur Teilnahme an der Protestkundgebung auf.

Alle Räder rollen für den Sieg –
Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit in Bochum

Oktober 02, 2014 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Faschismus, Krieg, Stadtrundgang, Termine, Zwangsarbeit Kommentare deaktiviert für Alle Räder rollen für den Sieg –
Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit in Bochum

26. Oktober 2014
14:00bis16:15

Im Rahmen des Gedenktages 9. November bietet die VHS
einen Stadtrundgang mit dem genannten Thema an.

Walter Borbet und Adolf Hitler in Bochum

Walter Borbet und Adolf Hitler in Bochum

Vor 78 Jahren wurde der
Bochumer Verein als „national-
sozialistischer Musterbetrieb“
ausgezeichnet.
Dieser Musterbetrieb war einer
der größten Waffenproduzenten
des faschistischen Deutschland.
Aber auch in anderen Bochumer
Betrieben wurden spätestens mit
Beginn des 2. Weltkriegs
kriegswichtige Güter hergestellt.
Im Verlauf des Krieges wurde
diese Kriegsproduktion  nur noch
mit dem Einsatz von Tausenden von ZwangsarbeiterInnen aufrecht erhalten.
Wer waren diese Männer und Frauen, oft Kinder und Jugendliche, die in Bochum oft im
wahrsten Sinne des Wortes mörderische Zwangsarbeit leisten mussten? Wie lebten und
starben sie in Bochum? Wie verhielt sich die Bochumer Bevölkerung? Bei einem
Rundgang durch den Stadtteil Stahlhausen und den heutigen Westpark und soll am
Beispiel des Bochumer Vereins ein Eindruck von Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit
vermittelt werden. An einigen Stolpersteinen soll außerdem an den Mord an die
ehemals dort lebenden jüdischen Bochumer Bürger erinnert werden.

Der Rundgang beginnt am Sonntag, den 26.10. 2014 um 14.00 Uhr
am Gewerkschaftshaus, Alleestr. 80,  und dauert bis ca. 16.15 Uhr.

Anmeldungen bei der VHS Bochum: Tel. 0234/9101555 erwünscht. 
Unkostenbeitrag: 5,– Euro. erm. 3,– Euro

Virton und Verdun
Eine Studienfahrt auf den Spuren des
Ersten Weltkrieges in Belgien und Frankreich

Oktober 01, 2014 Von: Guenter Gleising Kategorie: Krieg, Militarismus, Termine, Versammlung Kommentare deaktiviert für Virton und Verdun
Eine Studienfahrt auf den Spuren des
Ersten Weltkrieges in Belgien und Frankreich

24. Oktober 2014
19:30

Die VVN-BdA Kreisvereinigung Bochum lädt zu einer öffentlichen
Mitgliederversammlung ein.

2014 jährte sich zum einhundertsten Mal ein Ereignis, das Europa und die Welt
verändern sollte: der Beginn des Ersten Weltkrieges.

Blumen aus Bochum am Denkmal für die glorreichen Märtyrer in Latour

Blumen aus Bochum am Denkmal für die glorreichen Märtyrer in Latour

Er brachte in seinem Verlauf nicht nur
Millionen von Soldaten den Tod, schwere
Verletzungen und traumatische Erfahrungen
in den Schützengräben an der Westfront. Der
Krieg veränderte auch das Leben der Menschen
in den von Deutschland überfallenen Ländern,
wie z.B. das neutrale Belgien, von Grund auf.
Einwohner wurden aus ihren Häusern
vertrieben, Städte in Schutt und Asche gelegt
und ganze Dörfer ausradiert. Bereits in den
ersten Kriegsmonaten 1914 wurden mehr als
5.500 belgische Zivilisten von Deutschen
hingerichtet.

Auf den Spuren des 1. Weltkrieges führte eine
Studienfahrt des Bochumer Stadtarchivs und
der VHS Bochum vom 27.9. bis 28.9.2014.
An der Studienreise nahmen u.a. auch unsere
Mitglieder Günter Gleising und Siegfried Evers
teil.
Zunächst ging die Reise nach Virton in Belgien, wo schon im August 1914 eine große
Schlacht stattfand. Die Erinnerung an den Ersten Weltkrieg ist in Virton noch sehr
präsent, was an vielen Orten in der Stadt und der Umgebung noch erfahrbar ist.
In Virton besuchte die Reisegruppe u.a. ein Kriegsmuseum und ein Kunstmuseum, die
sich dem „Großen Krieg“ auf unterschiedliche Weise widmen.
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