VVN-BdA Bochum

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten
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Artikel der Kategorie ‘Termine’

Alle Räder rollen für den Sieg – Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft in Bochum

September 20, 2017 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein, Ankündigung, Arbeiterbewegung, Faschismus, Kapitalismus, Krieg, Rundgang, Stadtrundgang, Stolperstein, Termine, Zwangsarbeit Kommentare deaktiviert für Alle Räder rollen für den Sieg – Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft in Bochum

22. Oktober 2017
14:00bis16:15

Ein Rundgang durch die Vergangenheit, die nicht vergeht

 Vor 82 Jahren wurde der Bochumer Verein als „nationalsozialistischer Musterbetrieb“ ausgezeichnet. Dieser Musterbetrieb war einer der größten Waffenproduzenten des faschistischen Deutschland. Aber auch in anderen Bochumer Betrieben wurden spätestens mit Beginn des 2. Weltkriegs kriegswichtige Produkte hergestellt. Im Verlauf des Krieges wurde diese Kriegsproduktion  nur noch mit dem Einsatz von Tausenden von ZwangsarbeiterInnen aufrecht erhalten. Wer waren diese auf dem Höhepunkt 32.000 Männer und Frauen, (mehr …)

Jüdisches Leben in Bochum vor, während und nach dem Faschismus am Beispiel Ottilie Schoenewalds

September 19, 2017 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein, Termine Kommentare deaktiviert für Jüdisches Leben in Bochum vor, während und nach dem Faschismus am Beispiel Ottilie Schoenewalds

5. November 2017
14:00bis16:15
Ottile Schoenewald, geb. 1883

Ottile Schoenewald, geb. 1883

Jüdisches Leben in Bochum vor, während und nach dem Faschismus am Beispiel Ottilie Schoenewalds

Die VHS bietet einmal im VHS-Semester einen Rundgang an, der auch für die gegenwärtige Debatte um Rassismus und Antisemitismus sensibilisieren kann. Besonders kann durch diesen Stadtrundgang auch der 9. November 1938, die Reichspogromnacht, nahe gebracht werden.

Auf dem Stadtrundgang durch die Innenstadt soll an etlichen Plätzen, (mehr …)

Bochum im Faschismus – Stadtrundgang

September 18, 2017 Von: Michael Niggemann Kategorie: Faschismus, Stadtrundgang, Termine Kommentare deaktiviert für Bochum im Faschismus – Stadtrundgang

12. November 2017
14:00bis16:15

Dieser Stadtrundgang informiert über wichtige historische Fakten aus der Zeit, als Bochum braun war.

Wie hat 1933 alles angefangen? Wie sah Bochum 12 Jahre später aus?

An etlichen Orten in der Innenstadt, die an „damals“ erinnern, wird ein Einblick gegeben, was Alltag unterm „Hakenkreuz“ konkret für die Menschen in Bochum bedeutete. Wer freute sich über die neuen politischen Herren? Wer hatte zu leiden?

An Gebäuden, Straßen, Plätzen der Innenstadt wird gezeigt, (mehr …)

Rundgang zum Antikriegstag: Aufrüstung und Krieg 1933 – 1945: Der Rüstungsverbund Bochumer Verein/Hanomag/Ruhrstahl AG

August 09, 2017 Von: Re Si Kategorie: Bochumer Verein, Recherche, Stadtrundgang, Termine, Wirtschaft Kommentare deaktiviert für Rundgang zum Antikriegstag: Aufrüstung und Krieg 1933 – 1945: Der Rüstungsverbund Bochumer Verein/Hanomag/Ruhrstahl AG

2. September 2017
14:00bis16:00
Am Samstag, den 2. September 2017, findet – anhand von elf Stationen – von 14.00 bis 16.00 Uhr der Rundgang zum Antikriegstag mit dem Titel
„Aufrüstung und Krieg 1933 – 1945: Der Rüstungsverbund Bochumer Verein/Hanomag/Ruhrstahl AG“
mit Günter Gleising statt.
Günter Gleising ist Autor des Buches „Verbrechen der Wirtschaft“ und Vorsitzender der VVN-Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Bochum.
Treffpunkt für den Rundgang: Springerplatz/an der Boule-Bahn
Die 1939 erbaute "Bomben und Granatenhalle" des Bochumer Vereins heute. Nebenan lag das KZ-Außenlager Buchenwald.

Die 1939 erbaute „Bomben und Granatenhalle“ des Bochumer Vereins heute.
Nebenan lag das KZ-Außenlager Buchenwald.

Blick in die Halle, die z.Z. für eine neue Nutzung saniert wird.

Blick in die Halle, die z.Z. für eine neue Nutzung saniert wird.

Alle Räder rollen für den Sieg – Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft während des Faschismus in Bochum

Mai 17, 2017 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Termine Kommentare deaktiviert für Alle Räder rollen für den Sieg – Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft während des Faschismus in Bochum

9. Juli 2017
14:00bis16:15
Hermann Göring 1935 beim Bochumer Verein

Hermann Göring 1935 beim Bochumer Verein

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Hitler mit Walter Borbet vor dem Bochumer Verein

Spätestens mit Beginn des 2. Weltkrieges mussten die Betriebe in Bochum ihre Produktion auf kriegswichtige Güter umstellen. Im Verlauf des Krieges wurden immer mehr Zwangsarbeiter*innen auch nach Bochum gebracht und in über 150 KZ-ähnlichen Lagern eingesperrt. Wer waren diese Menschen? Wie lebten und starben sie? Wo waren die Lager? Gerade der von Hitler als NS-Musterbetrieb „geadelte“ Bochumer Verein als eine der größten Rüstungsschmieden des Reiches kann als trauriges Beispiel exemplarisch genannt werden. 32.000 Zwangsarbeiter*innen von 8 bis 80 waren in allen Bochumer Betrieben und Behörden Sklavenarbeit unterworfen. Der Rundgang durch Stahlhausen und entlang des Bochumer Vereins soll etwas Licht in das damals gewünschte und von vielen bis heute gewünschte Verschweigen bringen. Einige Stolpersteine auf dem Rundgang erinnern an das Schicksal jüdischer Bochumer Bürger*innen.

Termin: 09.07.2017, 14.00 Uhr, Treffpunkt: Gewerkschaftshaus Alleestr. 80. Die VHS nimmt um einen Unkostenbeitrag von 5, erm. 3 Euro und bittet um Anmeldung unter Tel.: 0234/9102812.

Der Rundgang dauert ca. 2 ¼ Stunden.

Was ist eigentlich Faschismus?

Mai 07, 2017 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Termine Kommentare deaktiviert für Was ist eigentlich Faschismus?

17. Mai 2017
19:00bis21:00

Themenabend der VVN-BdA Bochum

 

Was ist eigentlich Faschismus?

An diesem Abend soll erläutert werden, was die wissenschaftliche Faschismus-Forschung unter Faschismus versteht. Der oft inflationäre Gebrauch des Faschismus-Begriffs ist alt: Schon in der Weimarer Republik beschimpften sich z.B. die Arbeiterparteien gegenseitig als „rotlackierte Faschisten“ oder „Sozialfaschisten“. Heute werden manche Parteien oder religiöse Fanatiker als faschistisch bezeichnet, dazu manche Personen von Donald Trump bis Marine Le Pen oder Björn Höcke. Wie weit ist das korrekt?

Darüber hinaus soll kurz  die Totalitarismus-Extremismus-Doktrin erläutert werden.

Das Impulsreferat (ca. 30 Minuten) wird Wolfgang Dominik halten.

Mittwoch den 17.5.2017 , 19.00 Uhr, in den Räumen der DIDF, Rottstr. 30.

Einladung zu einer Kulturveranstaltung – anlässlich des Jahrestags der Befreiung vom Faschismus –

April 26, 2017 Von: Michael Niggemann Kategorie: Aktuelles, Allgemein, Ankündigung, Antifaschismus, Konzert, Termine, Vortrag Kommentare deaktiviert für Einladung zu einer Kulturveranstaltung – anlässlich des Jahrestags der Befreiung vom Faschismus –

5. Mai 2017
19:00bis21:30

Für den 5. Mai 2017 um 19:00 laden wir zu einem wundervollen Abend anlässlich des Jahrestages der Befreiung von Faschismus ein. Auf Einladung der VVN-BdA Bochum rezitieren und singen Peter Sturm und Andreas Weißert Texte und Lieder wider das Vergessen.

Den Einladungsflyer findet ihr hier: 5.5.17

Bochum im Faschismus – Stadtrundgang

April 26, 2017 Von: Michael Niggemann Kategorie: Faschismus, Stadtrundgang, Termine Kommentare deaktiviert für Bochum im Faschismus – Stadtrundgang

7. Mai 2017
14:00bis16:15
NSDAP-Aufmarsch auf dem heutigen Imbuschplatz

NSDAP-Aufmarsch auf dem heutigen Imbuschplatz

Dieser Stadtrundgang informiert über wichtige historische Fakten aus der Zeit, als Bochum braun war.

Wie hat 1933 alles angefangen? Wie sah Bochum 12 Jahre später aus?

An etlichen Orten in der Innenstadt, die an „damals“ erinnern, wird ein Einblick gegeben, was Alltag unterm „Hakenkreuz“ konkret für die Menschen in Bochum bedeutete. Wer freute sich über die neuen politischen Herren? Wer hatte zu leiden?

An Gebäuden, Straßen, Plätzen der Innenstadt wird gezeigt, wie der Faschismus in Bochum von 1933 bis 1945 aussah, auf welche Ablehnung, Widerstand oder Akzeptanz er in Bochum stieß, wie die Bochumer Bevölkerung auf die Entrechtlichung, Verfolgung und Vernichtung jüdischer Bochumer, auf Bücherverbrennungen, Verhaftung und Ermordung von Widerstandskämpfern reagierte.

Einige Stolpersteine auf dem Rundgang erinnern an das Schicksal jüdischer und nichtjüdischer Bochumer. Gerade auch vor dem aktuellen Hintergrund rassistischer Großdemonstrationen in manchen Teilen des Landes soll dieser Stadtrundgang zum Nachdenken anregen.

Es geht los am Sonntag, 7. Mai 2016, um 14.00 Uhr an der Glocke am Rathausplatz.

Der Stadtrundgang dauert ungefähr 2 ¼ Stunden.

Eine Anmeldung bei der VHS unter folgenden link: https://vhs.bochum.de/index.php?id=22&kathaupt=11&knr=T12005&katid=433 ist wünschenswert.

Die VHS erhebt einen Unkostenbeitrag von 5.00 Euro, erm. 3,00 Euro.

Einladung zur Gedenkfeier Wenzelnbergschlucht (Remscheid)

April 05, 2017 Von: Re Si Kategorie: Termine Kommentare deaktiviert für Einladung zur Gedenkfeier Wenzelnbergschlucht (Remscheid)

23. April 2017
11:00bis13:00
Eines der zentralen Gedenken der Vereinigung des Verfolgten des Naziregimes/Bundes der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN BdA) sind die Morde in der Wenzelnbergschlucht. Noch in den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges wurden hier mehr als 90 Gefangene des Naziregimes getötet.
Einzelheiten in der Einladung.

Einladung – Gedenken an Betti Hartmann

Februar 14, 2017 Von: Re Si Kategorie: Gedenken Kommentare deaktiviert für Einladung – Gedenken an Betti Hartmann

Das Kuratorium „Stelen der Erinnerung“ lädt am Sonntag, 19. Februar, um 14:00 Uhr zu einer Gedenkfeier für die im KZ ermordete Betti Hartmann ein.

Schülerinnen und Schüler der Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule und der Märkischen Schule Wattenscheid hatten die Todesurkunde von Betti Hartmann von einer Studienfahrt nach Auschwitz mitgebracht.
Aus der Einladung des Kuratoriums geht hervor, dass Hartmanns traurigem Schicksal durch die Gedenkfeier größere Aufmerksamkeit verliehen werden soll.
An diesem 19. Februar wäre Betti Hartmann 90 Jahre alt geworden.

Die Veranstaltung findet auf dem gleichnamigen Betti-Hartmann-Platz vor dem Wattenscheider Rathaus statt.

Esther Bejarano in Bochum – Mitglied auch der VVN-BdA

Januar 01, 2017 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein, Termine Kommentare deaktiviert für Esther Bejarano in Bochum – Mitglied auch der VVN-BdA

21. April 2017
19:00bis21:00

Aus gegebenem Anlass möchten wir euch darüber informieren, dass Esther Bejarano in nächster Zeit ihren Weg nach Bochum finden wird. Vielen ist das Konzert vor 6 Jahren, mitorganisiert von der VVN-BdA Bochum, noch in bester Erinnerung!

Esther Bejarano, die gemeinsam mit der Microphone Mafia und der Compania Bataclan diverse jüdische und nicht-jüdische Lieder der Zeitgeschichte vorträgt, wird von ihrem Sohn Joram am Bass begleitet.

Esther Bejarano

Erst kürzlich feierte Esther Bejarano ihren 92. Geburtstag. Sie ist eine der letzten Überlebenden des Mädchen-Orchesters in Auschwitz. Das von und zur „Entspannung und Unterhaltung“ der SS gegründete Mädchen-Orchester hat ihr im Verlauf der Gräueltaten von Auschwitz das Leben gerettet. Ihre beeindruckende Persönlichkeit ist daran nicht zerbrochen, im Gegenteil: Sie ist als Musikerin aktiv, bietet Workshops an und klärt als Aktivistin im anti-faschistischen Diskurs in Schulen, im TV usw. auf.

Termin: Freitag, 21.04.2017 um 19:00 Uhr (Tür auf)/19:30 (Beginn)

Veranstaltungsort: Kulturzentrum Banhof Langendreer, Wallbaumweg 108 Bochum

Hier klicken für weitere Informationen und Kartenkauf

Bochum ich saß in dir, Aus den Lebenserinnerungen des Dortmunder Kommunisten Heinz Junge

November 27, 2016 Von: Michael Niggemann Kategorie: Allgemein, Termine Kommentare deaktiviert für Bochum ich saß in dir, Aus den Lebenserinnerungen des Dortmunder Kommunisten Heinz Junge

1. Dezember 2016
18:00bis20:00
Zwischen KZ und Emigration in der Bochumer Krümmede

Am Donnerstag, den 1. Dezember, 18:00 Uhr wird die Reihe “Schicksalsort Gefängnis. Justiz und Polizei im „Dritten Reich“ im Bochumer Stadtarchiv, Wittener Straße 47 fortgesetzt. Reinhard Junge liest aus den noch unveröffentlichten Erinnerungen seines Vaters „Bochum, ich saß in dir“. Volksschule, Gärtnerlehre, auf Stellensuche Wanderschaft durch Deutschland – so begann das Leben des Dortmunder Kommunisten Heinz Junge (VVN-BdA Bochum). Noch nicht einmal 19 Jahre alt, schleppten die Nazis ihn im Oktober 1933 zum ersten Mal ins KZ. Zwei Monate später „erlöste“ ihn ein Strafverfahren wegen „Hochverrats“. im März 1934 folgte das Urteil: 1 ½ Jahre Jugendhaft – „abzusitzen“ in der Bochumer Krümmede. Dort ging der Widerstand der politischen Häftlinge weiter.

Deshalb schrieb der Direktor der „Anstalt“ im November 1934 an den Generalstaatsanwalt in Hamm: „Junge ist ein komplizierter Charakter; eine innere Umstellung ist noch nicht erfolgt. Sie wird ihm nach seiner Veranlagung auch recht schwer fallen, wenn nicht überhaupt unmöglich sein.“ Der Mann behielt Recht.
Reinhard Junge ist aus dem Ruhestand reaktivierter Lehrer und Krimi-Autor.

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Kranzniederlegung zu Ehren der Bochumer Interbrigadisten

November 22, 2016 Von: Michael Niggemann Kategorie: Termine Kommentare deaktiviert für Kranzniederlegung zu Ehren der Bochumer Interbrigadisten

27. November 2016
11:00bis12:00

Die VVN-Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten in Bochum erinnert an die Verteidigung der spanischen Republik gegen den Faschismus

Mit einer Kranzniederlegung am antifaschistischen Werner Denkmal gedenkt die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN – BdA) am Sonntag, 27. November, der gefallenen Spanienkämpfer aus Bochum. Treffpunkt 11.00 Uhr Friedhof Bochum-Werne, Eingang Im Kerkdahl. Am 27. November 1936 starb Willi Grafenhain bei Kämpfen der republikanischen XI. Internationalen Brigade mit Truppen der Franco-Faschisten im Nordwesten von Madrid. Sein Freund Emil Sander wurde bei den Kämpfen am Palacete de la Moncloa schwer verletzt. Beide kamen aus Bochum-Werne und waren im März 1933 vor dem Terror der Nazis geflohen. Die Kranzniederlegung am 80. Jahrestag des Todestages von Willi Grafenhain ist auch allen anderen
Interbrigadisten aus Bochum gewidmet, die in Spanien für die Verteidigung der Republik kämpften. Das Werner Denkmal, das an insgesamt 8 Kämpfer gegen den Kapp-Putsch und den Faschismus aus Bochum-Werne erinnert, nennt namentlich die gefallenen Spanienkämpfer Willi Grafenhain, Bruno Preus und Johann Stangl, die fern der Werner Heimat begraben wurden. Insgesamt sind der VVN die Namen von 22 Antifaschisten aus Bochum bekannt, die in Spanien am antifaschistischen Kampf teilnahmen. 10 von ihnen sind in Spanien von den faschistischen Armeen getötet worden, 2 wurden von den deutschen Faschisten im Widerstandskampf ermordet.

Erfahrungen mit der Diskriminierung von Sinti und Roma

November 12, 2016 Von: Michael Niggemann Kategorie: Allgemein, Ausstellung, Buchvorstellung, Diskussion, Präsentation, Roma, Sinti und Roma, Veranstaltung Kommentare deaktiviert für Erfahrungen mit der Diskriminierung von Sinti und Roma

Lesung & Diskussion mit Nizaqete Bislimi

Im Rahmen des Projektes „Farbe bekennen – Demokratie leben“ laden das Kommunale Integrationszentrum und der Kinder- und Jugendring am Donnerstag, 17. November um 18.00 Uhr im Q 1, Halbachstr. 1 zu einer Lesung und Diskussion mit Nizaqete Bislimi ein: »Sie ist 1979 im Kosovo geboren und 1993 mit ihrer Familie vor dem Bürgerkrieg nach Deutschland geflohen. Vierzehn Jahre lebten sie ohne sichere Lebensperspektive mit dem Status der Duldung in Flüchtlingsunterkünften. Trotz aller Widerstände hat Nizaqete Bislimi es geschafft, sich ein Leben in Deutschland aufzubauen. Die Vorsitzende des Bundes Roma Verband hat in Bochum studiert und ist heute als Anwältin für Asyl- und Ausländerrecht in Essen tätig. Nizaqete Bislimi liest aus ihrem Buch „Durch die Wand“, das von ihren Erfahrungen als Romni und als Asylbewerberin handelt. (mehr …)

Jüdisches Leben in Bochum vor, während und nach dem Faschismus

April 10, 2016 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Ankündigung, Antisemitismus, Termine Kommentare deaktiviert für Jüdisches Leben in Bochum vor, während und nach dem Faschismus

22. Mai 2016
14:00bis16:15

Die VHS bietet einen Stadtrundgang zum jüdischen Leben in Bochum am Beispiel der sehr bekannten jüdischen Bochumerin Ottilie Schoenewald an. An bestimmten Orten und Stolpersteinen der Innenstadt finden sich Hinweise, wie jüdisches Leben  in der Weimarer Republik, während und nach der faschistischen Herrschaft in Bochum ausgesehen hat. Es soll gezeigt werden, wie Diskriminierung, Verfolgung, Ausgrenzung, Flucht und Deportation und schließlich Ermordung jüdischer Mitbürger abgelaufen sind.

Dabei wird folgenden Fragen nachgegangen: Was wusste die Mehrheitsgesellschaft in Bochum vom Schicksal der jüdischen Mitmenschen? Welche politischen und religiösen Vorurteile und Ideologien haben an den antisemitischen Maßnahmen mitgewirkt? Warum gab es auch in Bochum so wenig Widerstand gegen den staatlichen Terror an Juden?

Damit soll auch ein Bezug zu antisemitischen, rassistischen und fremdenfeindlichen  Ideologien und Verbrechen in der Gegenwart möglich sein.

Der Rundgang beginnt am Sonntag, den 22.5.2016 um 14.00 Uhr an der Glocke auf dem Rathausplatz und dauert ca. 2 ¼ Stunden. Teilnahmegebühr: 5,00 Euro, erm. 3.00 Euro. Eine Anmeldung bei der VHS, Tel. 9101555 ist erwünscht.

 

Bochum im Faschismus

März 23, 2016 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Termine Kommentare deaktiviert für Bochum im Faschismus

24. April 2016
14:00bis16:15
NSDAP-Aufmarsch auf dem heutigen Imbuschplatz

NSDAP-Aufmarsch auf dem heutigen Imbuschplatz

Dieser Stadtrundgang soll informieren über wichtige historische Fakten über die Zeit, als Bochum braun war.

Wie hat 1933 alles angefangen? Wie sah Bochum 12 Jahre später aus?

An etlichen Orten in der Innenstadt, die an „damals“ erinnern,  soll ein Einblick gegeben werden, was Alltag unterm „Hakenkreuz“ konkret für die Menschen in Bochum bedeutete. Wer freute sich über die neuen politischen Herren? Wer hatte zu leiden?

An Gebäuden, Straßen, Plätzen der Innenstadt soll gezeigt werden, wie der Faschismus in Bochum von 1933 bis 1945 aussah, auf welche Ablehnung, Widerstand oder Akzeptanz er in Bochum stieß, wie die Bochumer Bevölkerung auf  die Entrechtlichung, Verfolgung und Vernichtung jüdischer Bochumer, auf Bücherverbrennungen, Verhaftung und Ermordung von Widerstandskämpfern reagierte.

Einige Stolpersteine auf dem Rundgang erinnern an das Schicksal jüdischer Bochumer. Gerade auch vor dem Hintergrund rassistischer Großdemonstrationen in manchen Teilen des Landes soll der Stadtrundgang zum Nachdenken anregen.

 

Es geht los am Sonntag, den 24.4. 2016, 14.00 Uhr ab Glocke Rathausplatz.

Der Stadtrundgang dauert ungefähr 2 ¼ Stunden. Eine Anmeldung bei der VHS unter der Tel.-Nr. 9101555 ist wünschenswert. Die VHS erhebt einen Unkostenbeitrag von 5.00 Euro, erm. 3,00 Euro..

Experten der Vernichtung

März 01, 2016 Von: Michael Niggemann Kategorie: Ankündigung, Antifaschismus, Faschismus, Geschichte, Nationalsozialismus, Termine, Vortrag Kommentare deaktiviert für Experten der Vernichtung

22. März 2016
19:00bis21:00

Voraussetzungen und Praktiken für den faschistischen Völkermord

Hiermit laden wir ein zu einem ganz besonderen Vortrag mit Frau Dr. Sara Berger, Rom

Sara Berger

Dienstag, 22. März 2016, 19:00, Restaurant Leonidas, Annastr. 25 , 44793 Bochum (Nähe Springerplatz)

In den Vernichtungslagern der „Aktion Reinhard“ (Belzec, Sobibor, und Treblinka) wurden über anderthalb Millionen Juden, insbesondere aus Polen, aber auch aus anderen Ländern, mit Motorabgasen ermordet. Unter den Opfern waren auch über Hundert Bochumer und Bochumerinnen. Als besondere Experten für den Massenmord agierte eine Gruppe von 120 Männern, die zuvor in den Jahren 1940 und 1941 an der systematischen Ermordung von mehr als 70.000 Patienten aus Heil- und Pflegeanstalten („Euthanasie“ – Aktion T4) beteiligt waren.

Im Vortrag soll ausgeführt werden, wie diese Tätergruppe, hier zur Abgrenzung der Konzentrationslager-SS als „T4-Reinhard-Netzwerk“ bezeichnet, in den drei Vernichtungslagern die Ermordung der Juden geplant und durchgeführt hat. Dabei werden auch die kollektive Biografie dieser Gruppe und ihre Beweggründe für eine Teilnahme am faschistischen Massenmord diskutiert werden, bevor abschließend auf die juristische Aufarbeitung in der alten Bundesrepublik eingegangen wird.

Dr. Sara Berger stammt aus Bochum, sie studierte Geschichte, Soziologie, Sozialpsychologie und Italienische Literaturwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum. Sie ist Verfasserin u.a. von Experten der Vernichtung. Das T4-Reinhard-Netzwerk in den Lagern Belzec, Sobibor und Treblinka (Hamburg 2013). In der Fondazione Museo della Shoah in Rom koordinierte sie die Ausstellungen über die antijüdische Gesetzgebung in Italien, über Auschwitz-Birkenau (2010), über die nationalsozialistischen Ghettos in Polen (2012), über die Razzia des 16. Oktobers 1943 in Rom (2013) und über die Befreiung der nationalsozialistischen Lager (2015). Ihre Dissertation „Experten der Vernichtung“ wurde mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet.

Unterstützer: BoFo (Bochumer Forum für Antirassismus und für Kultur – BoFo e.V.)

                          BgR (Bochumer Bündnis gegen Rechts)

Kranzniederlegung am Denkmal der Kämpfer gegen Reaktion und Faschismus in Werne

Januar 14, 2016 Von: Michael Niggemann Kategorie: Arbeiterbewegung, Aufstand, Gedenken, Rede, Termine Kommentare deaktiviert für Kranzniederlegung am Denkmal der Kämpfer gegen Reaktion und Faschismus in Werne

20. März 2016
11:00

Erinnerung an die Märzgefallenen des Kapp-Putsches 1920 und an die Kämpfer gegen Faschismus und Krieg

Märzgefallenen-Denkmal in Bochum-Werner

Märzgefallenen-Denkmal in Bochum-Werner

Auch in diesem Jahr ruft die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Anti-faschisten (VVN – BdA) auf, der Kämpfer gegen den rechten Kapp-Lüttwitz-Putsch von 1920 und der antifaschistischen Widerstands-kämpfer gegen Faschismus und Krieg zu gedenken.

Ihr Einsatz und Mut, ihr Idealismus und Kampfeswillen sollte für uns heute Verpflichtung sein, soziale und politische Errungenschaften zu bewahren, den reaktionären Kräften von heute den Weg zu versperren und in ihrem Sinn für Frieden, Freiheit, Solidarität und sozialen Fortschritt einzutreten. Wir wollen, dass das Rad der Geschichte nicht zurück gedreht werden kann und neue Geschichtslügen auf unfruchtbaren Boden treffen. Wir treten dafür ein, dass das Anwachsen des Neonazismus, des Rassismus und die Rechtsentwicklung in der Bundesrepublik gestoppt wird.

Sonntag, 2o. März 2016

Treffpunkt: 11.00 Uhr auf dem Marktplatz in Bochum-Werne

Die Gedenkrede auf dem Werner Friedhof hält: Günter Gleising, Vorsitzender der VVN-BdA-Bochum, Autor zahlreicher Aufsätze und Bücher zum Thema Kapp-Putsch und Märzrevolution 1920.

 

 

Menschen fliehen nicht ohne Grund!
Vortrag und power point–Präsentation von Felix Oekentorp

Januar 11, 2016 Von: Siegfried Evers Kategorie: Flüchtlinge, Solidarität, Termine, Versammlung, Vortrag Kommentare deaktiviert für Menschen fliehen nicht ohne Grund!
Vortrag und power point–Präsentation von Felix Oekentorp

29. Januar 2016
19:30

Die VVN-BdA Kreisvereinigung Bochum lädt zur Mitgliederversammlung am
Freitag, den 29. Januar um 19.30 Uhr, in der Gaststätte „Leonidas“, Annastr. 23, Bochum ein.

Felix Oekentorp Landessprecher der DFG-VK

Felix Oekentorp, Landessprecher der DFG-VK

Felix Oekentorp, Landessprecher der
DFG-VK  und Sprecher der AntiFa
Wattenscheid, wird zum Thema
„Menschen fliehen nicht ohne Grund!
Gedanken und Fakten zur aktuellen
Flüchtlingsdebatte“ anhand  einer
power Point – Präsentation referieren.

Das Thema Flüchtlinge wird auch 2016 die innenpolitische Debatte
bestimmen. Zumal die Kanzlerin zwar
sagt „Wir schaffen das!“ und sogar
fordert, man müsse „die
Fluchtursachen bekämpfen“. Doch die
erste Formel bleibt weitgehend hohl
(wo sind die erforderlichen 200.000 neuen Arbeitsplätze in Kindergärten, an Schulen und
Universitäten?) Und bei der zweiten Formel ist gemeint, Deutschland schickt AWACS-
Flugzeuge nach Syrien und die Bundeswehr nach Mali.

Es lohnt ein genauer Blick auf Struktur und Ursachen der Flucht. Rund 80 Prozent all derer, die
2015 zu uns kamen, kamen aus den fünf Regionen Balkan, Syrien, Afghanistan/Pakistan,
Libyen/Nordafrika und Irak/Kurdistan. In all diesen Regionen gibt es eine konkrete deutsche
Verantwortung dafür, dass dort unerträgliche Verhältnisse geschaffen wurden, weshalb die
Menschen von dort fliehen.

Diese Verantwortung beginnt mit der oft engen Zusammenarbeit mit Diktaturen. Sie hat sodann viel
zu tun mit den massiven deutschen Rüstungsexporten. Und endet bei der Unterstützung von
Kriegen und von Bundeswehreinsätzen im Ausland.

Gäste sind herzlich willkommen!

Krieg ist das falsche Mittel!
Protestkundgebung am Donnerstag um 18:00 Uhr
vor dem Rathaus

Dezember 02, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Ankündigung, Krieg, Kundgebung, Protest Kommentare deaktiviert für Krieg ist das falsche Mittel!
Protestkundgebung am Donnerstag um 18:00 Uhr
vor dem Rathaus

Das Bochumer Friedensplenum ruft zusammen mit anderen Initiativen und Organisationen, zu denen auch die VVN-BdA Bochum gehört, am Donnerstag, den 3. Dezember um 18:00 Uhr zu einer Protestkundgebung gegen die Zustimmung des Bundestages zu den neuen Kriegsplänen der
Bundesregierung auf:

Krieg ist das falsche Mittel

Krieg ist das falsche Mittel

„Die Regierung setzt auf Krieg. Sie verzichtet auf politische
Alternativen, auf Maßnahmen, den IS von seinen Finanzquellen
abzuschneiden und auf das Völkerrecht. Sie verzichtet sogar auf
jede plausible Perspektive in diesem Kampf. Krieg ist das falsche
Mittel! Er führt zu keiner Lösung der Probleme, sondern heizt die
Gewalt an. Das Bochumer Friedensplenum ruft  zu einer
Kundgebung gegen diese Politik auf.
Zeigen wir, dass wir nicht einverstanden sind! Wir verlangen von
unseren Abgeordneten, gegen den Kriegseinsatz zu stimmen. Wir
fordern ein Ende der Kriegspolitik und Schluss mit allen
Waffenexporten. Wir bitten euch, euren Protest auszudrücken,
vielleicht auch mit selbst gestalteten Plakaten.“

Alle Räder rollen für den Sieg –
Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit in Bochum

November 17, 2015 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Deportation, Entschädigung, Rundgang, Termine, Terror, Zwangsarbeit Kommentare deaktiviert für Alle Räder rollen für den Sieg –
Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit in Bochum

22. November 2015
14:00bis16:15

Viele Bochumer Betriebe mussten spätestens mit Beginn des 2. Weltkriegs ihre Produktion auf kriegswichtige Produkte umstellen. Im Laufe des Krieges wurde die Kriegsproduktion nur mit dem Einsatz von Zwangsarbeitern
aufrechterhalten.

Hermann Göring 1935 beim Bochumer Verein

Hermann Göring 1935 beim Bochumer Verein

Wo kamen diese Menschen her? Wie
und wo lebten sie damals z.T. in
großen KZ-ähnlichen Lagern mitten in Bochum? Wie wurden diese Menschen in Betrieben und in den Lagern sowie
von der Mehrheitsbevölkerung
behandelt? Wie erging es den
Überlebenden mit ihrer Hoffnung auf eine Entschädigung oder
Wiedergutmachung?

Bei unserem Rundgang durch
Stahlhausen und entlang des
Westparks soll am Beispiel des „nationalsozialistischen Musterbetriebs“ Bochumer Verein –
einer der größten Rüstungsschmieden im Faschismus – ein Eindruck von Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit vermittelt werden. Darüber hinaus kommen wir in Stahlhausen an etlichen
Stolpersteinen vorbei, an denen kurz erläutert wird,  welchen ermordeten Bochumern diese Steine gewidmet sind.

Das ist ein Rundgang der VHS. Die VHS erhebt einen Unkostenbeitrag von
5,– Euro bzw. erm. 3,– Euro und bittet um tel. Anmeldung: 0234/9101555.

Den Stadtrundgang leitet Wolfgang Dominik. Treffpunkt ist um 14:00 Uhr
das Gewerkschaftshaus, Alleestr. 80. Der Rundgang endet um 16:15 Uhr.

„Ein humanitäres Bleiberecht für Roma ist das Gebot der Stunde!“

November 17, 2015 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Bleiberecht, Presseerklärung, Protest, Roma Kommentare deaktiviert für „Ein humanitäres Bleiberecht für Roma ist das Gebot der Stunde!“

Presseerklärung der VVN-BdA Bochum:

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten, wendet sich gegen Abschiebungen von Flüchtlingen, wie sie die Stadt am Montag angekündigt hat.

Symbol der VVN-BdA

Symbol der VVN-BdA

Wie Romani Rose, Sprecher des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma jüngst gesagt hat, ist die Verschärfung der neuen
Asylgesetze eine „Katastrophe“ für Roma, die vor
rassistischer Diskriminierung, Elend, Hunger,
Perspektivlosigkeit nach Deutschland geflohen sind. Deshalb hat sich die VVN-BdA vor wenigen Tagen auf ihrer
Jahreshauptversammlung für ein humanitäres Bleiberecht
für Roma ausgesprochen.

Wer verantwortet es eigentlich, dass Familien mit Kindern
in diese Situation der Obdachlosigkeit, Armut, „kumulativen Verfolgung“ (so Rose) „bei Nacht und Nebel“ abgeschoben werden?
Alle unabhängigen internationalen Gutachten bestätigen,
dass die Abgeschobenen ins blanke Elend und systematische Ausgrenzung abgeschoben werden. Und Deutschland
schiebt ab. Wir empfinden es als peinlich, wenn Bochums Stadtdirektor Townsend sich rausredet,
dass die Stadt ja nur Befehlsempfänger sei.

Die VVN-BdA steht für das humanitäre Bleiberecht der Roma, für das humanitäre Bleiberecht
anderer Flüchtlinge, die keineswegs als Armuts- oder Wirtschaftsflüchtlinge diffamiert werden
dürfen!
(mehr …)

Demonstration: Flucht ist kein Verbrechen
Für ein Leben in Freiheit und Würde für alle!

November 15, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Asylrecht, Demonstration, Flüchtlinge, Solidarität Kommentare deaktiviert für Demonstration: Flucht ist kein Verbrechen
Für ein Leben in Freiheit und Würde für alle!

Das war eine lautstarke Forderung nach einer solidarischen Gesellschaft ohne Rassismus und Ausgrenzung: Trotz schlechten Wetters haben am Samstag in Bochum mehr als 900 Menschen demonstriert.

Transparent des Bochumer Friedensplenums

Transparent des Bochumer Friedensplenums

Ihr gemeinsames Motto: „Flucht ist
kein Verbrechen! Ihre Verhinderung
schon! Für ein Leben in Würde für
alle!“
Die Dringlichkeit des Themas wurde besonders durch Beiträge von
Geflüchteten aus Syrien, Nigeria, dem Irak und auch Albanien deutlich, die
die Demonstration zum Anlass
nahmen, auf ihre persönliche Situation hier in Bochum aufmerksam zu
machen, aber auch auf den
dramatischen Alltag für ihre
Angehörigen in den Herkunftsländern.

Das aufrufende Bochumer Bündnis thematisierte neben der aktuellen Situation von Flüchtenden die Fluchtursachen. Gefordert wurde „ein menschenwürdiges Leben für Alle”. Das heißt, dass alle Menschen Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung, Wohnraum und auch Kultur haben müssen. Vor allem aber muss es ein Recht auf Bleiben geben. Für uns ist es wichtig, dass das, was wir für uns fordern für alle gelten soll, so Carmen Bathiri eine der SprecherInnen des Bündnisses. Scharf kritisiert wurde vor allem die Asylpolitik der Bundesregierung, wie auch die Abschiebungen von Asylsuchenden in Bochum.
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Fotos von der Demo am Samstag, den 14.11.2015

November 15, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Bildergalerie, Demonstration, Flüchtlinge, Solidarität Kommentare deaktiviert für Fotos von der Demo am Samstag, den 14.11.2015

Die Kriegsgefahr gemeinsam stoppen!
Friedensdemonstration am Samstag, 21.11.2015 in Essen

November 14, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Demonstration, Friedensbewegung, Krieg, NATO Kommentare deaktiviert für Die Kriegsgefahr gemeinsam stoppen!
Friedensdemonstration am Samstag, 21.11.2015 in Essen

Die kritischen Atomwissenschaftler haben die Alarmuhr auf 3 Minuten vor zwölf gestellt! Sogar ein dritter Weltkrieg wird in den Planspielen von NATO-Strategen für möglich erklärt!

NATOm-Krieg? Nein Danke!

NATOm-Krieg? Nein Danke!

Vom 23. bis 25. November 2015 lädt die NATO-Einrichtung „Joint Air Power Competence Centre (JAPCC)“ zu einer Konferenz „Luftwaffe
und strategische Kommunikation“ in die Messe Essen ein… Es gebe
Kräfte, die dem Vorgehen der Militärs gegenüber „feindlich“
eingestellt seien und dafür sorgten, „dass die Öffentlichkeit
militärische Maßnahmen ablehnt“. Auf der Essener Konferenz will die NATO das ändern.

Die Jahreskonferenzen des JAPCC handeln unter anderem von
Kriegen als „Expedition“, vom „einkreisenden Krieg“ (etwa mit
Flugverbotszonen), vom „langen Krieg“ und vor einem erneuten
„großen Krieg“.
Im letzten Jahr empfahl die JAPCC-Konferenz unter dem Titel
„Zukunftspfeil“ Drohnen und einen sog. „angemessenen Mix
nuklearer und konventioneller Potenziale“.
Sie spielen im Ernst mit dem nuklearen Feuer in Europa!

Die Friedensbewegung stellt sich gegen Nato-Strategien, die einen
Atomkrieg als gewinnbar planen („Victory is possible“). Unser
„Nein“ zum Krieg ist ein „Ja“ zum Leben.
Dem Bündnis Verantwortung für den Frieden gehört auch die VVN-BdA an.
Am Samstag, den 21. 11. findet um 11:57 Uhr eine Demonstration statt unter dem Motto:
„Kein NATO-Kriegsrat in Essen“. Die Auftaktkundgebung ist auf dem Hirschlandplatz.
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