VVN-BdA Bochum

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten
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Artikel der Kategorie ‘Termine’

Ein Bochumer Konzentrationslager –

Februar 06, 2019 Von: michnig Kategorie: Bochumer Verein, Broschüre, Buchvorstellung, Faschismus, Gedrucktes, Geschichte, Kapitalismus, Präsentation, Todesstrafe, Zwangsarbeit Kommentare deaktiviert für Ein Bochumer Konzentrationslager –

– Geschichte des Buchenwald-Außenlagers des Bochumer Vereins

Buchvorstellung am Donnersein Bochumer Konzentrationslagertag, 21. Februar, 18:00 Uhr im Stadtarchiv / Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, Wittener Str. 47, 44789 Bochum

Es scheint vergessen zu sein, dass in Bochum im Sommer 1944 ein Außenlager des KZ-Buchenwald aufgebaut wurde. Im Rahmen der faschistischen Doktrin des „totalen Krieges” sollte mit der Zwangsarbeit der KZ-Häftlinge die Rüstungsproduktion des Bochumer Vereins gesteigert werden. Bis zum März 1945 mussten in den nahegelegenen Hallen die meist jüdischen Häftlinge Granaten und Bomben fertigen. 12 Stunden am Tag bei schlechter Ernährung, vielen Krankheiten, ungenügenden hygienischen Bedingungen, überfüllten KZ-Baracken, ohne Bunkerschutz bei Luftangriffen.

 

 

 

 

 

 

 

Alle Räder rollen für den Sieg – Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft während des Faschismus in Bochum

Januar 28, 2019 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein, Termine Kommentare deaktiviert für Alle Räder rollen für den Sieg – Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft während des Faschismus in Bochum

7. Juli 2019
14:00bis16:15

Spätestens mit Beginn des 2. Weltkrieges mussten und wollten die Betriebe in Bochum ihre Produktion auf kriegswichtige Güter umstellen. Im Verlauf des Krieges wurden immer mehr Zwangsarbeiter*innen auch nach Bochum gebracht und in über 150 oft KZ-ähnlichen Lagern eingesperrt. Wer waren diese Menschen? Wie lebten und starben sie? Wo waren die Lager? Gerade der von Hitler als NS-Musterbetrieb „geadelte“ Bochumer Verein als eine der größten Rüstungsschmieden des Reiches kann als trauriges Beispiel exemplarisch genannt werden. 32.500 Zwangsarbeiter*nnen  waren in allen Bochumer Betrieben und Behörden Sklavenarbeit unterworfen. Darunter auch bis zu 2000 jüdische Menschen – mehr jüdische Menschen als in Bochum je gelebt haben. Der Rundgang durch Stahlhausen und entlang des ehemaligen Bochumer Vereins soll etwas Licht in das von vielen bis heute gewünschte Verschweigen bringen. Einige Stolpersteine auf dem Rundgang erinnern an das Schicksal jüdischer Bochumer BürgerInnen.

 

Termin: 07.07.2019, 14.00 Uhr, Treffpunkt: Gewerkschaftshaus Alleestr. 80 (Jahrhunderthaus). Die VHS nimmt  einen Unkostenbeitrag von 5, erm. 3 Euro und bittet um Anmeldung unter Tel.: 0234/9101555

Der Rundgang dauert ca. 2 ¼ Stunden.

Jüdisches Leben in Bochum vor, während und nach dem Faschismus

Januar 28, 2019 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Termine Kommentare deaktiviert für Jüdisches Leben in Bochum vor, während und nach dem Faschismus

7. April 2019
14:00bis16:15

Dieser von der VHS angebotene Stadtrundgang durch die Innenstadt soll an bestimmten Gebäuden, Plätzen, Straßen, Stelen und Stolpersteinen auf Diskriminierung, Verfolgung, Flucht oder Deportation und Ermordung jüdischer Bochumer*innen hingeweisen. Es soll folgenden Fragen nachgegangen werden: Wie viele jüdische Bochumer*innen gab es eigentlich vor dem Faschismus? Was wussten die Bochumer*innen vom Schicksal ihrer jüdischen Mitbürger*innen ab 1933? Wer profitierte von der Verfolgung der jüdischen Mitbürger*innen ? Welche Etappen der Verfolgung gab es in Bochum? Welche politischen und religiösen Vorurteile machten den antijüdischen Terror möglich? Warum gab es so wenig ‚Widerstand? Wie ist auch in Bochum mit den wenigen Überlebenden umgegangen worden? Wie viele jüdischen mitbürger*innen hat Bochum heute? Sind solche rassistischen und antisemitischen Exzesse auch heute vorstellbar?

Der Stadtrundgang soll auch gegen wachsenden Rassismus und Antisemitismus sensibilisieren.

Der Rundgang findet am 7. April 2019 statt. Beginn: 14.00 Uhr an der der Glocke auf dem Rathausplatz. Ende ca. 16.15 Uhr.

Die VHS bitte um Voranmeldung unter den Tel.:-Nr. 0234/ 9101555. Die VHS verlangt eine Teilnahmegebühr von 5 Euro, erm. 3 Euro.

Bochum im Faschismus – Stadtrundgang

Januar 27, 2019 Von: michnig Kategorie: Termine Kommentare deaktiviert für Bochum im Faschismus – Stadtrundgang

5. Mai 2019
14:00bis16:15

Die Übergabe der politischen Macht an die faschistische Regierung und ihre Folgen, Massenaufmärsche und Propaganda, Gleichschaltung und Terror, Verfolgung und Ver­nichtung der politischen Gegner und der Bochumer Juden und anderer Personengruppen lassen sich am Schicksal einzelner Menschen und im Alltag einer Stadt an vielen Orten erfahrbar machen. (mehr …)

Mahnwache: KEIN VERGEBEN, KEIN VERGESSEN!

Januar 23, 2019 Von: michnig Kategorie: Aktionen, Allgemein, Antisemitismus, Befreiung, Gedenken, Roma, Sinti und Roma, Termine Kommentare deaktiviert für Mahnwache: KEIN VERGEBEN, KEIN VERGESSEN!

26. Januar 2019
15:00bis17:00
15:00bis17:00

Holocaust-Gedenktag – Kein Vergessen

Am Vortag des internationalen Tags des Gedenkens an die Opfer des Holocaust laden wir am Samstag, den 26. 1.2019 um 15 Uhr auf der Kortumstraße in Höhe des Husemannplatzes zu einer Mahnwache ein. Informationen findet ihr hier (anklicken):

http://www.bo-alternativ.de/2019/01/21/holocaust-gedenktag-kein-vergessen/#more-80828

Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt – 50 Jahre SDS in Bochum

Januar 14, 2019 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein, Termine Kommentare deaktiviert für Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt – 50 Jahre SDS in Bochum

31. Januar 2019
18:30bis20:30

In seinen Hochzeiten zählte der SDS in Bochum über 100 Mitglieder.
Schon lange kann man von solchen Zahlen nur noch träumen. Was hat
sich verändert? Wo ist heute das studentische Engagement geblieben?
Die hinterlassene Lücke steht symptomatisch für eine allgemein
empfundene, politische Ohnmacht.
Wie man ihr entgegenwirken kann, wollen wir aus der Geschichte
lernen! (mehr …)

Dr. Hubert Schneider: Das Schicksal der Susi Schmerler, einem jüdischen Kind aus Bochum und die Geschichte der Bochumer „Ostjuden“

November 08, 2018 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein, Termine Kommentare deaktiviert für Dr. Hubert Schneider: Das Schicksal der Susi Schmerler, einem jüdischen Kind aus Bochum und die Geschichte der Bochumer „Ostjuden“

16. November 2018
19:00bis21:00
Susi Schmerler

Susi Schmerler

Dr. Schneider, ein bekannter Historiker der Ruhr-Uni,  ist immer wieder ein gern gehörter Referent in der VVN-BdA Bochum. Er ist bekannt als der Wissenschaftler, der sich wie kein anderer mit dem Leben Bochumer Juden beschäftigt hat. Zahlreiche Bücher und Aufsätze zeugen von einem latenten und oft genug manifesten Antisemitismus in Bochum vor, während und nach dem Faschismus.

Ein bisher unerforschtes Kapitel war das Schicksal sog. Ostjuden in Bochum. Dr. Schneider ist diesem Thema intensiv nachgegangen. Bei seinen Recherchen erhielt er „Das Tagebuch der Susi Schmerler“.

Susi war ein jüdisches Mädchen aus Bochum. Susi, 1923 geboren, war gerade 10 Jahre alt, als die Faschisten in Deutschland 1933 an die politische Macht kamen.
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Jüdisches Leben in Bochum vor, während und nach dem Faschismus (auch am Beispiel Ottilie Schoenewalds)

Oktober 20, 2018 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein, Termine Kommentare deaktiviert für Jüdisches Leben in Bochum vor, während und nach dem Faschismus (auch am Beispiel Ottilie Schoenewalds)

4. November 2018
14:00bis16:15
Ottile Schoenewald, geb. 1883

Ottile Schoenewald, geb. 1883

Jüdisches Leben in Bochum vor, während und nach dem Faschismus

Die VHS bietet einen Rundgang an, der auch für die gegenwärtige Debatte um Rassismus und Antisemitismus sensibilisieren kann. Besonders kann durch diesen Stadtrundgang auch der 9. November 1938, die Reichspogromnacht, nahe gebracht werden.

Auf dem Stadtrundgang durch die Innenstadt soll an etlichen Plätzen, (mehr …)

Bochum im Faschismus – Stadtrundgang

September 24, 2018 Von: michnig Kategorie: Termine Kommentare deaktiviert für Bochum im Faschismus – Stadtrundgang

7. Oktober 2018
14:00bis16:15

Die Übergabe der politischen Macht an die faschistische Regierung und ihre Folgen, Massenaufmärsche und Propaganda, Gleichschaltung und Terror, Verfolgung und Ver­nichtung der politischen Gegner und der Bochumer Juden und anderer Personengruppen lassen sich am Schicksal einzelner Menschen und im Alltag einer Stadt an vielen Orten erfahrbar machen. (mehr …)

Erinnerung an die von der Gestapo erschossenen Zwangsarbeiter und Widerstandskämpfer und Gedenken an den Tag der Befreiung

Mai 04, 2018 Von: michnig Kategorie: Gedenken Kommentare deaktiviert für Erinnerung an die von der Gestapo erschossenen Zwangsarbeiter und Widerstandskämpfer und Gedenken an den Tag der Befreiung

Am Dienstag,  8. Mai um 15:00 führt die VVN eine Kundgebung an der Gedenktafel im Eingangsbereich des Stadtparks Bochum durch.

Die Gedenktafel im Bochumer Stadtpark

Die Gedenktafel erinnert an die Erschießungen von Widerstandskämpfern und
Zwangsarbeitern durch die Gestapo kurz vor Kriegsende, am 9. April 1945, in Bochum.
Die Gestapo, die damals ihren Sitz in einer beschlagnahmten Villa auf der Bergstraße 76 hatte, erschoss allein hier, im Keller der Gestapowache, wenige Stunden vor dem Einmarsch der amerikanischen Truppen, 20 Menschen und verscharrte diese in Bombentrichtern im Stadtpark.
Zu den Ermordeten gehörten der frühere KPD-Abgeordnete im Provinziallandtag
Adolf Straube und der Sozialdemokrat Wilhelm Hüser aus Castrop-Rauxel. (mehr …)

Steele ist kunterbunt – Gegen Rassismus! Gegen Gewalt!

April 29, 2018 Von: michnig Kategorie: Aktionen, Antifaschismus, Demonstration, Protest, Rechtspopulismus Kommentare deaktiviert für Steele ist kunterbunt – Gegen Rassismus! Gegen Gewalt!

Für den 06. Mai mobilisiert eine rechte Gruppe, die sich selbst „Eltern gegen Gewalt“ nennt, zu einer „Großdemonstration“ in Essen Steele. Die Gruppe bewirbt die Veranstaltung derzeit durch ein Flugblatt, das zunächst in öffentlichen Verkehrsmitteln ausgelegt und in Steeler Briefkästen gesteckt wurde. Inzwischen findet sich neben einer eigens eingerichteten Seite, nun auch das Flugblatt sowie ein Aufruf der Gruppe auf Facebook. Des weiteren wurde ein Video auf die Plattform Youtube hochgeladen, in dem drei der Gruppenprotagonist*innen zur Teilnahme aufrufen.

Was tun wir dagegen?

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„Zehn Hiebe auf den Hintern oder Stolperstein für einen Nazi“

März 27, 2018 Von: michnig Kategorie: Faschismus, Nationalsozialismus, Termine, Vortrag Kommentare deaktiviert für „Zehn Hiebe auf den Hintern oder Stolperstein für einen Nazi“

17. April 2018
20:00bis22:00
20:00bis22:00

Der Journalist und Schriftsteller Werner Schmitz aus Bochum-Wattenscheid hat den Winter über eine Geschichte recherchiert und geschrieben, die sicherlich manchen interessieren wird.

Sie heißt „Zehn Hiebe auf den Hintern oder Stolperstein für einen Nazi“.

Es geht um den Eppendorfer Lehrer Karl Tromm, der Werner Schmitz (und viele andere Eppendorfer Schüler) nach und in der Schule mit dem Rohrstock traktiert hat.
Jahre später hatte seine Mutter ihm erzählt, dass Tromm „ein hohes Tier bei den Nazis“ gewesen sei.
Werner Schmitz ist dem Hinweis damals nicht nachgegangen. Erst jetzt, wo es einen regelrechten Boom in der Opferforschung gibt (Stichwort: Stolpersteine), hat er gedacht, es wäre gut, sich auch um die Täter zu kümmern. Den Nazi von nebenan.
Bei der Archivrecherche ist er fündig geworden.
Er stellt die Geschichte am 17. April und 20 Uhr in der Buchhandlung Mirhoff und Fischer (Napp), Bochum, Pieperstr. 12, vor mit anschließender Diskussion. Der Eintritt ist kostenfrei.
Die Buchhandlung Napp bittet um Anmeldung unter der Tel.Nr.: 0234 – 978 31 70

Antifaschistisches Gedenken

März 27, 2018 Von: michnig Kategorie: Allgemein, Antifaschismus, Arbeiterbewegung, Artikel, Gedenken, Rede Kommentare deaktiviert für Antifaschistisches Gedenken

Am 25. März 2018 fand die Kranzniederlegung und Gedenkveranstaltung für die Märzgefallenen gegen den Kapp-Putsch und die ermordeten antifaschistischen Widerstandskämpfer statt. Vom Marktplatz in Bochum-Werne zogen die Teilnehmer zur antifaschistischen Gedenkstätte auf dem Kommunalfriedhof. Dort sprach Paul Schnittker, Vorsitzender der VVN-BdA Essen. Der Schauspieler und Regisseur Andreas Weißert rezitiert Texte von Ginkel, Karsunke und Brecht. Aufgerufen zu der Aktion hatte die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN – BdA).

Hier der Text der Ansprache zum Antifa Gedenken in Bo-Werne 25.03.18 (1)

Erinnern und Gedenken

März 10, 2018 Von: michnig Kategorie: Antifaschismus, Gedenken, Rede, Rezension, Termine Kommentare deaktiviert für Erinnern und Gedenken

25. März 2018
11:00bis13:00
11:00bis13:00

Mit Hakenkreuz am Stahlhelm ins Ruhrgebiet

Reichswehr und Freikorps schießen die Märzrevolution zusammen

Im Herbst 1918 beendeten meuternde Matrosen und Soldaten den ersten Weltkrieg und jagten den Kaiser ins Exil. Doch schon im März 1920 putschten Teile der Reichswehr gegen die SPD-geführte Reichsregierung. Letzte Kaisertreue, Republikfeinde und erste Nazis wollten die Republik beseitigen. Ein Generalstreik war die Antwort. (mehr …)

Vortrag zum Kapp-Putsch

Februar 24, 2018 Von: michnig Kategorie: Termine Kommentare deaktiviert für Vortrag zum Kapp-Putsch

14. März 2018
19:00bis21:00
19:00bis21:00

Kapp-Lüttwitz-Putsch und die Märzrevolution im Ruhrgebiet

Vortrag und Diskussion mit Günter Gleising. Im März 1920 wehten drei Wochen lang rote Fahnen auf den Rathäusern, waren die großen Betriebe besetzt, übten Aktionsausschüsse und Vollzugsräte die Macht im Rheinisch-Westfälischen Industriegebiet aus. Die Rote Armee aus Angehörigen der Arbeiterbewegung bildete den Kern des Kampfes gegen den reaktionären und militaristischen Kapp-Lüttwitz-Putsch.

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Bochum in der NS-Zeit – Bochum im Faschismus

Januar 26, 2018 Von: michnig Kategorie: Allgemein, Termine Kommentare deaktiviert für Bochum in der NS-Zeit – Bochum im Faschismus

4. März 2018
14:00bis16:15

Die Übergabe der politischen Macht an die faschistische Regierung und ihre Folgen, Massenaufmärsche und Propaganda, Gleichschaltung und Terror, Verfolgung und Ver­nichtung der politischen Gegner und der Bochumer Juden und anderer Personengruppen lassen sich am Schicksal einzelner Menschen und im Alltag einer Stadt an vielen Orten erfahrbar machen. (mehr …)

Dieser Stadtrundgang muss wegen Krankheit ausfallen: Jüdisches Leben unterm Hakenkreuz

Januar 25, 2018 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Termine Kommentare deaktiviert für Dieser Stadtrundgang muss wegen Krankheit ausfallen: Jüdisches Leben unterm Hakenkreuz

22. April 2018
14:00bis16:15

Die VHS bietet  einen Stadtrundgang über jüdisches Leben vor, während und nach dem Faschismus in Bochum an. Im April vor 75 Jahren begann der Terror gegen jüdische Bochumer mit aller Skrupellosigkeit.

Auf dem Stadtrundgang durch die Innenstadt soll an etlichen Plätzen, Gebäuden, Stelen und Stolpersteinen auf Diskriminierung, Verfolgung, Flucht oder Deportation und Ermordung jüdischer BochumerInnen hingewiesen werden. Es soll den Fragen nachgegangen werden: Was wussten die Bochumer vom Schicksal ihrer jüdischen Nachbarn? Wer profitierte von der Verfolgung der jüdischen Mitbürger? Welche Etappen der antijüdischen Maßnahmen gab es in Bochum? Welche politischen und religiösen Vorurteile machten den antijüdischen Terror möglich? Warum gab es so wenig Widerstand? Wie ist eigentlich auch in Bochum mit den wenigen Überlebenden umgegangen worden?

Am Beispiel einer bekannten Bochumerin, Ottilie Schoenewald, kann exemplarisch auf das Schicksal Bochumer JüdInnen hingewiesen werden.

Dieser Stadtrundgang soll auch für den gegenwärtigen Antisemitismus und Rassismus sensibilisieren.

Termin: Sonntag, 22.4.2018, 14.00 Uhr bis 16.15. Treffpunkt: Glocke auf dem Rathausplatz

 

Die VHS bittet um Anmeldung unter der Tel.-Nr. 9101555. Teilnahmegebühr 5 Euro, erm. 3 Euro.

Gedenkveranstaltung für die Opfer des Faschismus

Januar 24, 2018 Von: michnig Kategorie: Aktionen, Antisemitismus, Faschismus, Gedenken, Nationalsozialismus, Neofaschismus, Rassismus, Termine Kommentare deaktiviert für Gedenkveranstaltung für die Opfer des Faschismus

24. Januar 2018
14:00bis17:00

Antifaschist*innen aus Bochum, die Antifaschistische Aktion Bochum,das Bündnis gegen Rechts Bochum und der SDAJ Bochum laden zu Gedenkveranstaltungen an die Opfer des Faschismus ein.
Um 14:00 treffen wir uns auf dem Husemannplatz um Banner mit den Namen der Opfer zu zeigen; 1 Banner mit weiteren Namen wird vor Ort unter Beteiligung der Bochumer Bevölkerung noch erstellt. Außerdem werden zur Erinnerung die Namen – und soweit bekannt – der letzte Wohnort – der mehr als 700 Opfer verlesen. Im Anschluss daran gehen wir mit den Bannern zur Ecke Dr.Ruer-Platz / Huestraße in der Nähe der ehemaligen Synagoge. Hier treffen wir auf die Gedenkveranstaltung der SDAJ Bochum, bei der nach einer Gedenkminute und etwas Musik vom Band mit Redebeiträgen an die Opfer des Hitlerfaschismus gedacht und für einen aktiven Antifaschismus geworben wird.

Der Anteil der Wirtschaft an der Errichtung der Nazidiktatur, der Aufrüstungs- und Kriegspolitik im Ruhrgebiet

Januar 20, 2018 Von: michnig Kategorie: Allgemein, Termine Kommentare deaktiviert für Der Anteil der Wirtschaft an der Errichtung der Nazidiktatur, der Aufrüstungs- und Kriegspolitik im Ruhrgebiet

26. Januar 2018
19:00bis21:30

Gemeinsam laden wir von der VVN-BdA Bochum und der DIDF Bochum ein uns an den 30. Januar 1933 zu erinnern, den Tag an dem Hitler die Regierungsmacht übertragen bekam und die Errichtung der faschistischen Diktatur begann.
Günter Gleising, Autor des gleichnamigen Buches, wird uns mit einer Power-Point-Präsentation das Thema näher bringen und anschließend mit den Teilnehmer*innen diskutieren.
Ein weiterer Punkt an diesem Abend wird das Thema: „Die AfD im Bundestag und nun?“ sein, zu dem auch Sevim Dagdelen (MdB) angefragt wurde.
Die Veranstaltung findet in den Räumen von DIDF in der Rottstr. 30 in Bochum statt.
Der Eintritt ist frei, eine Spende ist jedoch gern willkommen.

Die Veranstalter behalten sich vor von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neofaschistischen Organisationen angehören oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zugang zur Veranstaltung verwehren oder sie von dieser auszuschließen.

 

Solidarität mit kurdischem Protest

November 13, 2017 Von: Re Si Kategorie: Allgemein, Demokratie, Demonstration, Solidarität Kommentare deaktiviert für Solidarität mit kurdischem Protest

Spätestens seit den G-20-Demonstrationen in Hamburg scheinen die mit Gewalt durchgesetzten Repressionen gegen demokratischen Protest zum Alltag in Deutschland zu werden. Das mussten auch tausende Menschen erfahren, die am 4. November in Düsseldorf an einer Demonstration teilnahmen. Sie waren dem Aufruf von über 40 kurdischen, türkischen und deutschen Organisationen gefolgt und wollten ein Zeichen gegen die Verbote kurdischer und demokratischer Organisationen aus der Türkei und die Inhaftierung von A. Öcalan setzen. Zur vollständigen Erklärung…

Stadtrundgang: Leben bis 1945 am und um den Springerplatz

November 03, 2017 Von: michnig Kategorie: Termine Kommentare deaktiviert für Stadtrundgang: Leben bis 1945 am und um den Springerplatz

9. November 2017
14:30bis16:30

Am Donnerstag, 9. November 2017 treffen wir uns am Springerplatz in Bochum an der  Stele „Juden am Moltkemarkt“

Das Leben am und um den Springerplatz in der Zeit bis 1945 war geprägt von einer Vielfältigkeit, die wir heute als „multikulti“ bezeichnen würden. Viele Nationalitäten, Religionen und politische Gruppierungen waren dort vertreten, bis spätestens im Jahr 1933 auch hier die Nazis ihr Unwesen trieben.

Anlässlich des Gedenktages an die Reichspogromnacht erinnern wir unter anderem anhand von Stolpersteinen.

Der Rundgang endet rechtzeitig, um auch an der Gedenkveranstaltung an der Harmoniestraße / Ecke Dr.-Ruer-Platz um 17:00 teilnehmen zu können. Durchgeführt wird der Rundgang von Michael Niggemann / Wolfgang Dominik.

Dieser Stadtrundgang ist kostenfrei!

Alle Räder rollen für den Sieg – Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft in Bochum

September 20, 2017 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein, Ankündigung, Arbeiterbewegung, Faschismus, Kapitalismus, Krieg, Rundgang, Stadtrundgang, Stolperstein, Termine, Zwangsarbeit Kommentare deaktiviert für Alle Räder rollen für den Sieg – Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft in Bochum

22. Oktober 2017
14:00bis16:15

Ein Rundgang durch die Vergangenheit, die nicht vergeht

 Vor 82 Jahren wurde der Bochumer Verein als „nationalsozialistischer Musterbetrieb“ ausgezeichnet. Dieser Musterbetrieb war einer der größten Waffenproduzenten des faschistischen Deutschland. Aber auch in anderen Bochumer Betrieben wurden spätestens mit Beginn des 2. Weltkriegs kriegswichtige Produkte hergestellt. Im Verlauf des Krieges wurde diese Kriegsproduktion  nur noch mit dem Einsatz von Tausenden von ZwangsarbeiterInnen aufrecht erhalten. Wer waren diese auf dem Höhepunkt 32.000 Männer und Frauen, (mehr …)

Bochum im Faschismus – Stadtrundgang

September 18, 2017 Von: michnig Kategorie: Faschismus, Stadtrundgang, Termine Kommentare deaktiviert für Bochum im Faschismus – Stadtrundgang

12. November 2017
14:00bis16:15

Dieser Stadtrundgang informiert über wichtige historische Fakten aus der Zeit, als Bochum braun war.

Wie hat 1933 alles angefangen? Wie sah Bochum 12 Jahre später aus?

An etlichen Orten in der Innenstadt, die an „damals“ erinnern, wird ein Einblick gegeben, was Alltag unterm „Hakenkreuz“ konkret für die Menschen in Bochum bedeutete. Wer freute sich über die neuen politischen Herren? Wer hatte zu leiden?

An Gebäuden, Straßen, Plätzen der Innenstadt wird gezeigt, (mehr …)

Rundgang zum Antikriegstag: Aufrüstung und Krieg 1933 – 1945: Der Rüstungsverbund Bochumer Verein/Hanomag/Ruhrstahl AG

August 09, 2017 Von: Re Si Kategorie: Bochumer Verein, Recherche, Stadtrundgang, Termine, Wirtschaft Kommentare deaktiviert für Rundgang zum Antikriegstag: Aufrüstung und Krieg 1933 – 1945: Der Rüstungsverbund Bochumer Verein/Hanomag/Ruhrstahl AG

2. September 2017
14:00bis16:00
Am Samstag, den 2. September 2017, findet – anhand von elf Stationen – von 14.00 bis 16.00 Uhr der Rundgang zum Antikriegstag mit dem Titel
„Aufrüstung und Krieg 1933 – 1945: Der Rüstungsverbund Bochumer Verein/Hanomag/Ruhrstahl AG“
mit Günter Gleising statt.
Günter Gleising ist Autor des Buches „Verbrechen der Wirtschaft“ und Vorsitzender der VVN-Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Bochum.
Treffpunkt für den Rundgang: Springerplatz/an der Boule-Bahn
Die 1939 erbaute "Bomben und Granatenhalle" des Bochumer Vereins heute. Nebenan lag das KZ-Außenlager Buchenwald.

Die 1939 erbaute „Bomben und Granatenhalle“ des Bochumer Vereins heute.
Nebenan lag das KZ-Außenlager Buchenwald.

Blick in die Halle, die z.Z. für eine neue Nutzung saniert wird.

Blick in die Halle, die z.Z. für eine neue Nutzung saniert wird.

Alle Räder rollen für den Sieg – Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft während des Faschismus in Bochum

Mai 17, 2017 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Termine Kommentare deaktiviert für Alle Räder rollen für den Sieg – Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft während des Faschismus in Bochum

9. Juli 2017
14:00bis16:15
Hermann Göring 1935 beim Bochumer Verein

Hermann Göring 1935 beim Bochumer Verein

47-Walter-Borbet-und-Adolf-Hitler1

Hitler mit Walter Borbet vor dem Bochumer Verein

Spätestens mit Beginn des 2. Weltkrieges mussten die Betriebe in Bochum ihre Produktion auf kriegswichtige Güter umstellen. Im Verlauf des Krieges wurden immer mehr Zwangsarbeiter*innen auch nach Bochum gebracht und in über 150 KZ-ähnlichen Lagern eingesperrt. Wer waren diese Menschen? Wie lebten und starben sie? Wo waren die Lager? Gerade der von Hitler als NS-Musterbetrieb „geadelte“ Bochumer Verein als eine der größten Rüstungsschmieden des Reiches kann als trauriges Beispiel exemplarisch genannt werden. 32.000 Zwangsarbeiter*innen von 8 bis 80 waren in allen Bochumer Betrieben und Behörden Sklavenarbeit unterworfen. Der Rundgang durch Stahlhausen und entlang des Bochumer Vereins soll etwas Licht in das damals gewünschte und von vielen bis heute gewünschte Verschweigen bringen. Einige Stolpersteine auf dem Rundgang erinnern an das Schicksal jüdischer Bochumer Bürger*innen.

Termin: 09.07.2017, 14.00 Uhr, Treffpunkt: Gewerkschaftshaus Alleestr. 80. Die VHS nimmt um einen Unkostenbeitrag von 5, erm. 3 Euro und bittet um Anmeldung unter Tel.: 0234/9102812.

Der Rundgang dauert ca. 2 ¼ Stunden.