VVN-BdA Bochum

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten
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Artikel der Kategorie ‘Termine’

Aktuelle Entwicklungstendenzen des Neofaschismus in Deutschland

Januar 19, 2012 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Ankündigung, Antifaschismus, NPD, Termine Noch keine Kommentare →

3. Februar 2012
19:30bis21:00
19:30bis21:00

Rolf Gössner, ein bekannter antifaschistischer Jurist und Mitglied der VVN/BdA nennt 2003 seine Dokumentation über die Zusammenarbeit von Staat und Neonazis “Geheime Informanten, V-Leute des Verfassungsschutzes: Kriminelle im Dienst des Staates”. Welche Dimensionen die Zusammenarbeit von verschiedenen Geheimdiensten (welcher ist eigentlich nicht beteiligt?) und den möglicherweise zehnfachen Mördern der NSU hatte, wird nur allmählich klarer.

Auch in Bochum agieren die Neofaschisten weit intensiver als die veröffentlichte Meinung das publik macht.

Die neue Qualität des neofaschistischen Terrors und der Umgang der staatlichen Behörden mit den Neofaschisten

Referenten: Michael Niggemann und Wolfgang Dominik)

Antifaschistische Arbeit der VVN-BdA: Rückblick und Ausblick

Referent: Günter Gleising)

Zeit: Freitag, 3.2.2012, 19.30 bis ca. 21.00 Uhr. Ort: Gaststätte “Zur Altstadt”, Brückstr. 20

Klaus Kunold ist tot – Trauerfeier

November 26, 2011 Von: Michael Niggemann Kategorie: Aktuelles, Nachruf, Termine, Trauerfeier Kommentare deaktiviert

10. Dezember 2011
12:00bis14:00

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) Kreisvereinigung Bochum trauert um ihren Vorsitzenden Klaus Kunold, der am 26.11.2011 im Alter von 79 Jahren gestorben ist. Die VVN-BdA und darüber hinaus die Stadt Bochum verlieren damit eine herausragende Persönlichkeit.

Klaus Kunold, (* 12. Dezember 1931; † 26. November 2011)

Klaus Kunold, (* 12. Dezember 1931; † 26. November 2011)

Klaus Kunold, dessen Kindheit und Jugend geprägt war vom Erleben des Faschismus, des Krieges und der Hungerjahre der Nachkriegszeit, setzte sich zeitlebens für die Verwirklichung des Buchenwald-Schwurs der überlebenden KZ-Häftlinge „Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg“ ein. Für sein Eintreten gegen die Restauration und Remilitarisierung wurde er in der Adenauer-Ära mehrfach gemaßregelt und verfolgt.

Eine (späte) Würdigung fand erst im Jahre 2008 statt, als er von der Stadt Bochum mit der Verleihung der Ehrenplakette der Stadt geehrt wurde.

Mit gr0ßem Engagement setzte sich Klaus Kunold für Abrüstung und für die Entspannungspolitik sowie gegen den aufkeimenden Neonazismus ein.

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Gedenkveranstaltung zum 73. Jahrestag der Reichspogromnacht

Oktober 13, 2011 Von: Michael Niggemann Kategorie: Allgemein, Ankündigung, Gedenken Noch keine Kommentare →

Am 9. November jährt sich zum 73. Mal die Reichspogromnacht. Hieran möchte die VVN-BdA mit zahlreichen anderen Bochumer Gruppierungen mit einer Gedenkveranstaltung erinnern. Diese zentrale Gedenkveranstaltung findet am Mittwoch, 9. November 2011 um 17.00 Uhr, Harmoniestraße / Ecke Dr. Ruer-Platz statt. Hiermit laden wir alle Interessierten herzlich ein. Den genauen Programmablauf und weitere Veranstaltung zum Thema “Jüdisches Leben (in Bochum)” können Sie unter dem nachfolgen Link finden.

Gedenkveranstaltung_Reichspogromnacht_2011.pdf

Bochum in der NS-Zeit

September 25, 2011 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Termine Noch keine Kommentare →

16. Oktober 2011
14:00bis16:15

Die faschistische Machtergreifung und ihre Folgen, Massenaufmärsche und Propaganda, Verfolgung und Vernichtung der politischen Gegner, der Bochumer jüdischen BürgerInnen, der Sinti und Roma, der Homosexuellen u.a. Minderheiten lassen sich am Schicksal einzelner Menschen und im Alltag einer Stadt an vielen Orten erfahrbar machen. Bei diesem Rundgang durch die Bochumer Innenstadt soll ein Einblick gegeben werden, was Alltag unterm “Hakenkreuz” für die Menschen, die hier wohnten, bedeutete.

Dieser Stadtrundgang ist unter Klaus Kunolds Leitung angekündigt, wird aber wegen dessen Erkrankung von Wolfgang Dominik durchgeführt.

VHS-Programm Veranstaltung 12007. Anmeldungen können unter der Tel. – Nr. 9102880 oder der e-mail-Adresse MBeer@bochum.de erfolgen.

Beginn: Sonntag, den 16.10. um 14.00 Uhr an der Glocke,

Dauer: ca. 2 1/4 Stunden

Auf den Spuren Ottilie Schoenewalds in Bochum

September 25, 2011 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Termine 1 Kommentar →

9. Oktober 2011
14:00bis16:15
Ottilie Schoenewald

Ottilie Schoenewald (1883 – 1961)

Wolfgang Dominik bietet seit Jahren in Zusammenarbeit des Ottilie Schoenewald Weiterbildungskolleg  mit der VHS ein Stadtrundgang in Bochum an. Es geht darum, an etlichen Orten der Innenstadt Spuren aus dem Leben Ottilie Schoenewalds zu zeigen. Eingebettet werden diese Informationen in die Geschichte Bochums im Faschismus, besonders auch in die Geschichte jüdischen Lebens in Bochum. Wie Bochum zu einer braunen Stadt wurde, welche sozialen Kräfte in der faschistischen Bewegung das Sagen hatte, wie und warum und ab wann die „normale“ Bevölkerung meist ganz offen oder doch klammheimlich mitgemacht hat – all das kann ein Lehrstück über Ausgrenzung, Diskriminierung, Rassismus, Vertreibung und schließlich Vernichtung von Minderheiten sein, ein höchst aktuelles Thema, das durch Scharfmacher der deutschen Politik gegenwärtig wieder angeheizt wird.

Der Rundgang beginnt um 14.00 Uhr an der Großen Glocke auf dem Rathausplatz und endet ca. 2 Stunden später in der Heldengedenkhalle der Christus-Kirche. Die Heldengedenkhalle kennen auch nur wenige.

Es handelt sich um die VHS-Veranstaltung 12005, zu der frau/man sich anmelden kann bei der VHS unter der Tel.-Nr. 9102880 oder der mail-Adresse MBeer@bochum.de

September 1941: Die deutschen Juden müssen den “gelben Stern” tragen

September 13, 2011 Von: Sandra Kruessel Kategorie: Termine, Vortrag 1 Kommentar →

23. September 2011
19:30

Zu diesem Thema wird Dr. Hubert Schneider einen Vortrag halten.

Im September 1941 mussten die Juden einen handtellergroßen, gelben Stern auf die linke Brustseite heften. Er war schwarz umrandet und trug die Aufschrift „Jude“in schwarzen, die hebräische Schrift parodierenden Buchstaben.Die Stigmatisierung schloss praktisch den Prozess der Ghettoisierung ab und signalisierte  zugleich den Beginn der planmäßigen Deportation.
Wie und warum kam es zur Einführung des „gelben Sterns“ zu diesem Zeitpunkt? Wie
reagierten die Betroffenen darauf, wie die nichtjüdische Mehrheitsgesellschaft?
Diesen Fragen soll in dem Vortrag nachgegangen werden.

 

Die Veranstaltung findet am
Freitag,den 23.September 2011 um 19.30 statt

Ort: Verdi-Haus, Universitätsstr. 76 / U 35 Haltestelle Waldring

 

Rede von Ulrich Sander
zum Gedenktag der Opfer des Faschismus
am 11.09.2011 auf dem Friedhof Freigrafendamm

September 13, 2011 Von: Siegfried Evers Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Gedenken, Krieg, Militarismus, Rede Noch keine Kommentare →

„Gegen Neonazismus und den Krieg kämpfen, dass sind wir dem Andenken des Widerstandes schuldig“

Nicht nur in Berlin, auch in Bochum ist der zweite Septembersonntag in jedem Jahr das Datum des Gedenkens und Erinnerns an die Opfer des Naziregimes und der Würdigung des Widerstandes. Auch in diesem Jahr rief die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschisten (VVN-BdA), Kreisvereinigung Bochum, dazu auf, besonders der von den Nazis ermordeten Widerstandskämpfern zu gedenken. Die Kranzniederlegung und Gedenkveranstaltung fand auf dem Friedhof Freigrafendamm in Bochum-Altenbochum statt, und zwar auf dem Ehrenrundplatz am dortigen Denkmal. Aus einer Presseerklärung der VVN-BdA: „Bei Widerstand gegen die Faschisten fällt vielen Mitbürgern nur Stauffenberg und sein gescheitertes Hitlerattentat ein. In Wahrheit gab es aber überall Widerstand, auch hier in Bochum gab es mehrere Widerstandsgruppen. Anstatt stolz auf diesen Widerstand zu sein, wurde er in der BRD von Anfang an kleingeredet und/oder verschwiegen. Auf dem Friedhof Freigrafendamm gibt es eine der wenigen Gedenkstätten für diese im allgemeinen Bewusstsein vergessenen Widerstandskämpfer. Das Denkmal auf dem Ehrenrundplatz nennt namentlich die Bochumer Widerstandskämpfer Friedrich Hömberg, Josef Langner, Bernhard Nast, Moritz Pöppe, Johann Schmidtfranz, Wilhelm Schpenk und Wilhelm Thiesbürger. Alle wurden 1943/44 in Konzentrationslagern ermordet. Dieser Widerstand darf nicht vergessen werden, gerade angesichts der aktuellen Bedrohung durch die Faschisten, wie sie am 3.9. wieder in Dortmund erlebbar war“ Der Bundessprecher der VVN-BdA Ulrich Sander sprach auf der Gedenkveranstaltung der VVN-BdA. Den Widerstand nicht zu vergessen, sondern in Erinnerung erhalten, sei Aufgabe der Antifaschisten, nachdem auch im Ruhrgebiet mit der Abschaffung der Dauerausstellungen „Widerstand und Verfolgung“ in Essen und Oberhausen bedenkliche Zeichen gesetzt wurden.

Hier die Rede von Ulrich Sander  im Wortlaut.

Bilder vom Gedenken der VVN-BdA
zum Gedenktag der Opfer des Faschismus
am 11.09.2011 auf dem Friedhof Freigrafendamm

September 11, 2011 Von: Guenter Gleising Kategorie: Antifaschismus, Bildergalerie, Faschismus, Gedenken Noch keine Kommentare →

Alle Räder rollen für den Sieg – Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit in Bochum

September 09, 2011 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Termine Noch keine Kommentare →

18. September 2011
14:00bis16:15

Viele Bochumer Betriebe mussten spätestens mit Beginn des 2. Weltkriegs ihre Produktion auf kriegswichtige Güter umstellen. Im Verlauf des Krieges wurde die Kriegsproduktion nur mit dem zahlreichen Einsatz von Zwangsarbeitern aufrecht erhalten.

Bei einem Rundgang mit einem Zeitzeugen (Klaus Kunold, Sprecher der VVN-BdA Bochum) durch den heutigen Westpark und den Stadtteil Stahlhausen soll am Beispiel des Bochumer Vereins – einem NS-Musterbetrieb und einer der größten Rüstungskonzerne im Deutschen Reich – ein Eindruck von Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit in Bochum vermittelt werden.

Ausgangspunkt: Bochumer Verein Tor 1 , Haltestelle Annastraße

Erinnerung an ermordete Widerstandskämpfer

September 07, 2011 Von: Sandra Kruessel Kategorie: Ankündigung, Gedenken, Termine Noch keine Kommentare →

11. September 2011
11:00bis12:00

Auch in diesem Jahr ruft die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten auf, der ermordeten Widerstandskämpfer gegen den Faschismus und Krieg zu gedenken. Die Kranzniederlegung und Gedenkveranstaltung findet am zweiten Sonntag im September statt, dem traditionellen Gedenktag für die Opfer des Faschismus, der 1946 von Überlebenden der Konzentrationslager und Haftstätten ins Leben gerufen wurde. Treffpunkt ist am Sonntag, den 11. September 2011, um 11.00 Uhr, am Haupteingang des Friedhofes Freigrafendamm.
Die Gedenkveranstaltung findet am neugestalteten Ehrenrundplatzes und Denkmal auf dem Friedhof statt. Es spricht: Ulrich Sander, Bundessprecher der VVN-Bund der Antifaschisten.
Der jetzt umgestaltete Ehrenrundplatz auf dem Friedhof Freigrafendamm wurde 1947 geschaffen. Die Urnenbeisetzung erfolgte am 23. März 1947 mit einer großen Gedenkfeier. Die Namen der im Konzentrationslager Ermordeten lauten: Friedrich Hömberg, geb. 1912, gest. 4. 10. 1943; Josef Langner, geb. 1900, gest. 13. 12. 1943; Bernhard Nast; geb. 1900, gest. 22. 12. 1942; Moritz Pöppe, geb. 17. 11. 1897, gest. 6. 11. 1944; Johann Schmitfranz, geb. 20. 2. 1898, gest. 6. 11. 1944; Wilhelm Schpenk, geb. 1900, gest. 2. 5. 1944; Wilhelm Thiesbürger, geb. 1915, gest. 15. 1. 1943. Am 13. 9. 1947 wurde die Urne von Erich Schröder, geb. 1897, gest. 8. 2. 1937, aus Dortmund umgebettet.
Die sog. Pöppe/Schmidtfranz-Gruppe war Bochums größte und aktivste Widerstandsgruppe während des II. Weltkrieges. Die Mitglieder verbreiteten im Stadtgebiet Nachrichten von BBC und Radio Moskau, gaben von alliierten Flugzeugen abgeworfene Flugblätter weiter und verteilten selbstgefertigte Zettel mit der Aufschrift „Nieder mit dem Bluthund A. Hitler“

Aufruf des Bochumer Anti-Nazi Bündnisses

August 28, 2011 Von: Sandra Kruessel Kategorie: Allgemein, Demonstration Noch keine Kommentare →

Am 3. September wollen Neonazis in Dortmund wieder zu ihrem sogenannten
Nationalen Antikriegstag aufmarschieren. Sie verhöhnen damit nicht nur
das Gedenken an die Naziaggression anlässlich des deutschen Überfalls
auf Polen, sondern auch die die vielen Millionen Opfer des deutschen
Vernichtungskriegs.

Der Aufmarsch findet nicht zufällig seit Jahren in Dortmund statt. Die
Dortmunder Neonazi-Szene zeigt sich als besonders umtriebig. Die Liste
von Nazi-Konzerten, Aufmärschen und brutalen Übergriffen ist lang.
Polizei, Justiz und Stadt haben darauf lange nur unzureichend reagiert.
Insbesondere im Stadtteil Dorstfeld gehören „Autonome Nationalisten“
mittlerweile zum Stadtbild. Umso bedeutsamer ist es, dass es in den
vergangenen Jahren auch durch antifaschistische Proteste gelungen ist,
den Aufmarsch zum Antikriegstag – zeitweise einer der größten
Neonazi-Aufmärsche bundesweit – zu einer stationären Kundgebung mit
wenigen hundert Teilnehmern werden zu lassen. In diesem Jahr wollen die
Nazis um jeden Preis wieder einen Aufmarsch durchführen. Dem stellen wir
uns entschlossen entgegen. (weiterlesen …)

Solidarität mit Norwegen

Juli 27, 2011 Von: Sandra Kruessel Kategorie: Aktuelles, Anschlag, Gedenken, Presseerklärung, Rassismus, Teror, Totalitarismus Noch keine Kommentare →

Die VVN-BdA Bochum trauert um die vielen Opfer des Anschlag am 22. Juli in Oslo und auf der Ferieninsel Utoya.

Wir verabscheuen zutiefst diesen von einem Faschisten verübten Anschlag.

Vergessen dürfen wir nicht, dass auch in Deutschland in den letzten Jahren 137 Menschen durch Neonazis ermordet worden sind, dass täglich mehrere neofaschistische Gewalttaten stattfinden, dass auch direkt in Bochum in den letzten Monaten AntifaschistInnen und Antifaschisten körperlichen Angriffen von Neonazis ausgesetzt waren, dass antifaschistische Denkmäler und Holocaust-Erinnerungsstätten von NeofaschistInnen zerstört oder z.B. mit Hakenkreuzen besprüht worden sind.

Im Klima einer zunehmenden Akzeptanz von verunglimpfenden  Aussagen geistiger Brandstifter, deren Veröffentlichungen millionenfach gekauft und wahrscheinlich auch gelesen werden, darf sich keineswegs wieder die These vom verwirrten Einzeltäter durchsetzen. Fremden- und islamfeindliche verbunden mit antisemitischen Einstellungen vertreten je nach Fragestellung über die Hälfte der deutschen BürgerInnen.

Die VVN-BdA Bochum fordert, neofaschistische Straftaten und Agitationen viel intensiver wahrzunehmen und rechtlich endlich mit allen gesetzlichen Mitteln tatsächlich zu ahnden.

Atomausstieg – Bluff oder Tatsache?

Juni 24, 2011 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Termine Noch keine Kommentare →

1. Juli 2011
19:30bis21:00

Seit der Atomkatastrophe in Japan beherrscht das Thema Atomausstieg die Diskussion in der Bundesrepublik Deutschland.

Die VVN-BdA hat für Freitag, den 1.7.2011, den Kollegen

Horst Hohmeier vom Anti-Atom-Plenum Bochum

als Referenten eingeladen.

Beginn der öffentlichen Veranstaltung ist 19.30 Uhr im ver.di-Haus, Universitätsstr. 76, Hintereingang.

Thema: Atomausstieg – Bluff oder Tatsache?

Was bedeutet der angeblich historische Kompromiss des Ausstiegsszenarios wirklich?

Wir hoffen, Euch zu dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

Stadtrundgang
Alle Räder rollen für den Sieg
Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit in Bochum

April 23, 2011 Von: Sandra Kruessel Kategorie: Allgemein, Stadtrundgang, Termine Noch keine Kommentare →

8. Mai 2011
14:00bis16:15
Der Generaldirektor des Bochumer Vereins Walter Borbet zeigt Hitler das Werk Höntrop am 14. April 1935

Der Generaldirektor des Bochumer Vereins Walter Borbet zeigt Hitler das Werk Höntrop am 14. April 1935

Viele Bochumer
Betriebe mussten spätestens mit Beginn des 2. Weltkriegs ihre Produktion auf
kriegswichtige Güter umstellen. Im Verlauf des Krieges wurde die Kriegsproduktion nur mit dem
zahlreichen Einsatz von Zwangs-
arbeitern aufrecht erhalten.
Die VHS bietet zu diesem Thema einen Rundgang an. Im heutigen Westpark und dem Stadtteil
Stahlhausen soll am Beispiel des Bochumer Vereins – einem NS-
Musterbetrieb und einer der größten Rüstungsschmieden im Deutschen Reich -
ein Eindruck von Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit vermittelt werden.
Geleitet wird der Stadtrundgang von Klaus Kunold, einem Zeitzeugen aus jener Zeit.

Der Stadtrundgang findet statt am Sonntag, den 8. Mai 2011 von 14.00 bis
16.15 Uhr. Treffpunkt ist die Haltestelle Annastraße, Bochumer Verein Tor 1.

VHS-Stadtrundgang:
Auf den Spuren
einer bedeutenden Bochumer jüdischen Frau:
Ottilie Schoenewald

April 15, 2011 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Frauenrechte, Nationalsozialismus, Stadtrundgang, Termine 1 Kommentar →

17. April 2011
14:00bis16:15
Ottilie Schoenewald

Ottilie Schoenewald (1883 – 1961)

Nur wenige Bochumer kennen Ottilie Schoenewald. Eine kleine Straße ist nach ihr benannt, aber auch eines der größten Weiterbildungskollegs Deutschlands in Bochum an der Wittenerstraße. Über das Leben und das letztlich grausame Schicksal dieser bedeutenden Bochumer Frau gibt es immerhin Spuren aus der Zeit der Weimarer Republik und des Faschismus in Bochum.

Der Historiker Wolfgang Dominik hat sich mit Ottilie Schoenewald beschäftigt und bietet im VHS-Programm einen ca. zweistündigen Stadtrundgang “Auf den Spuren Ottilie Schoenewalds in Bochum”, am Sonntag, den 17.04. 2011, 14.00, Uhr an.

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Erinnerung an ermordete Zwangsarbeiter

April 01, 2011 Von: Sandra Kruessel Kategorie: Allgemein, Termine Noch keine Kommentare →

9. April 2011
11:00

An die Befreiung von Faschismus und Krieg vor 66 Jahren erinnert
die VVN-BdA Bochum. An der Gedenktafel zur Erinnerung an die von
der Gestapo erschossenen Zwangsarbeiter und Widerstandskämpfer
am Haupteingang des Stadtparks wollen wir Blumen niederlegen.
Diese Gedenktafel erinnert seit drei Jahren an die Ermordung von politischen
Häftlingen und Zwangsarbeitern wenige Tage vor dem Ende von Krieg und der
Naziherrschaft 1945. Die Gestapo, die damals ihren Sitz in einer beschlagnahmten
Villa auf der Bergstraße 76 hatte, erschoss allein hier, wenige Stunde vor dem
Einmarsch der amerikanischen Truppen, 20 Menschen und verscharrte diese
in Bombentrichtern im Stadtpark.

Nach der Befreiung von Faschismus und Krieg im Mai 1945 wurden die Leichen
ausgegraben und auf dem Freigrafendamm beerdigt. Auf Initiative der VVN-BdA
stellte die Stadt Bochum 2008 die durch Spendengelder finanzierte Tafel auf.

Treffen zu dem Gedenken ist am Samstag, 9. April, um 11.00 Uhr
Stadtpark ( Haupteingang, Bergstraße)
Es spricht: Klaus Kunold

Kranzniederlegung in Bochum-Werne

März 15, 2011 Von: Sandra Kruessel Kategorie: Gedenken, Termine Noch keine Kommentare →

27. März 2011
11:00

Auch in diesem Jahr ruft die VVN-BdA auf, der Kämpfer gegen den präfaschistischen Kapp-Lüttwitz-Putsch von 1920 und der
antifaschistischen Widerstandskämpfer gegen Faschismus und Krieg zu gedenken. Ihr Einsatz und Mut, ihr Idealismus und Kampfeswillen sollte für uns
heute Verpflichtung sein, soziale und politische Errungenschaften zu bewahren, den
reaktionären Kräften von heute den Weg zu versperren. Antifaschisten treten für Frieden, Freiheit, Solidarität und sozialen Fortschritt ein. Wir wollen, dass das Rad
der Geschichte nicht zurückgedreht werden kann und neue Geschichtslügen auf
unfruchtbaren Boden treffen. Wir wollen, dass das Anwachsen von Neonazismus und die
Rechtsentwicklung in der Bundesrepublik gestoppt wird.

 

Die Gedenkveranstaltung beginnt am Sonntag, den 27. März um 11.00 Uhr auf dem Marktplatz in Bochum-Werne.
Die Gedenkrede auf dem Werner Friedhof hält Christoph Schweitzer, Sprecher der Bochumer Montagsdemo.

 

 

Per la Vita – Für das Leben
Microphone Mafia trifft Esther Bejarano & Familie

März 14, 2011 Von: Sandra Kruessel Kategorie: Allgemein, Konzert, Termine Noch keine Kommentare →

26. März 2011
19:30

Esther Bejarano & Microphone Mafia

Esther Bejarano, heute 87-jährig, hat als heranwachsende
Jugendliche die Gräueltaten von Auschwitz und Ravensbrück überlebt, weil sie in
dem Mädchenorchester von Auschwitz  Akkordeon spielte. Bei dem Todesmarsch konnte sie 1945 fliehen. Esther Bejarano ist eine der letzten Überlebenden ihrer Generation aus dem Orchester.
Im Laufe der Jahrzehnte erhielt sie zahlreiche
Auszeichnungen für ihr künstlerisches und antifa-
schistisches Engagement. Sie ist heute die Vor-
sitzende des Internationalen Auschwitz Komitees
und Ehrenvorsitzende der VVN-BdA.
Ihre Kinder Edna und Joram haben immer wieder den ungebrochenen Neofaschismus
der bundesdeutschen Mehrheitsgesellschaft zu spüren bekommen.
Kutlu Yurtseven und Önder Bardakci von der Microphone Mafia, aufgewachsen in
einem Kölner Arbeiterviertel, sind zeitlebens mit Rassismus konfrontiert worden.

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Bochum in der NS-Zeit

März 10, 2011 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Termine Noch keine Kommentare →

20. März 2011
14:00bis16:15

Die Übergabe der politischen Macht an die faschistische Partei NSDAP und ihre Folgen, Massenaufmärsche und Propaganda, Gleichschaltung und Terror, Verfolgung der politischen Gegner und der Bochumer Juden lassen sich am Schicksal einzelner Menschen und im Alltag einer Stadt an vielen Orten erfahrbar machen.

Bei diesem Rundgang durch die Bochumer Innenstadt soll ein Einblick gegeben werden, was Alltag unterm Hakenkreuz für die Menschen, die hier lebten, bedeutete.

Sonntag, 20. März, 14.00 – 16.15 Uhr

Treffen an der Glocke auf dem Rathausplatz  (Unkostenbeitrag 4,50 Euro)

Verachtet-Vertrieben-Verfolgt
Eröffnung der Ausstellung durch Roman Franz

Februar 14, 2011 Von: Sandra Kruessel Kategorie: Allgemein, Ausstellung, Rede Noch keine Kommentare →

Bei der Eröffnung der Ausstellung über die Verfolgung der Sinti und Roma in Bochum und Wattenscheid am 21. Januar 2011 im Ottilie-Schoenewald-Weiterbildungskolleg
hielt Roman Franz (Erster Vorsitzender des Landesverbandes NRW Deutscher Sinti und Roma) folgende Rede:

Sehr geehrter Herr Brinkmöller-Becker, lieber Herr Kunold, Frau Wissmann,
meine sehr geehrten Damen und Herren!

Ich bedanke mich für die Einladung zu dieser Ausstellungseröffnung.
Sinti und Roma mussten am nachhaltigsten und schwersten erfahren, dass das Vergessen und Verdrängen der Nationalsozialistischen Verbrechen der erste Schritt zu neuer Ablehnung und neuer Ausgrenzung ist.
Wenn das heutzutage – zum Glück- anders ist, so liegt es ganz sicher auch daran, dass wir in unserer Arbeit gegen das Vergessen Verbündete haben, wie die Bochumer VVN.
Vor sechs Jahren bekam der kleine Park am Bochumer Rathaus den Namen „Apollonia-Pfaus-Park“. Das ging im Wesentlichen auf Ihre Initiative und Beharrlichkeit zurück.
Und Ihre Ausstellung über die Verfolgung der Sinti und Roma aus Bochum, ist eine der umfangreichsten und informativsten örtlichen Dokumentation dieser Geschichte.

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Verachtet – vertrieben – verfolgt

Januar 08, 2011 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Termine Noch keine Kommentare →

21. Januar 2011
19:00bis21:00

Die Verfolgung der Sinti und Roma in Bochum und Wattenscheid

Ort:  Ottilie-Schoenewald-Weiterbildungskolleg, Wittenerstr. 61,  Bochum (3 Minuten vom Hbf., Südausgang)

Vom 21. Januar bis zum 11. Februar zeigt die Vereinigung der Verfolgten des Nazigegimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) Bochum in Kooperationmit dem Weiterbildungskolleg die Ausstellung

Verachtet – vertrieben – verfolgt.

Die Schirmherrschaft hat Frau Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz.

Die Eröffnung der Ausstellung findet am Freitag, den 21.1.2011 um 19.00 Uhr statt.

Begrüßung:   OSTD Dr. Heinrich Brinkmöller-Becker (Schulleit

Ansprache:   Klaus Kunold (Erster Vorsitzender der VVN-BdA Bochum)

Rede:   Roman Franz (Erster Vorsitzender des Landesverbandes NRW Deutscher Sinti und Roma)

Lesung:  Käthe J.S. Wissmann

Musikbeitrag:  Christiane Conrad

Peter Gingold in der Resistance

Januar 06, 2011 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein, Termine 1 Kommentar →

28. Januar 2011
19:00bis21:00

Peter Gingold (1916-2006)

Die VVN-BdA Bochum lädt ein zu einem Abend über den wohl bekanntesten antifaschistischen Widerstandskämpfer. Peter Gingold wurde von den deutschen Faschisten gejagt. Er konnte mit seiner Frau Etty nach Frankreich emigrieren. Am Tage der Geburt ihrer Tochter Alice marschierten die deutschen faschistischen Armeen in Frankreich an. Für die Familie begann ein Martyrium. Peter wurde von den Nazis gefangen genommen und gefoltert. Er aber schwieg. Auf abenteuerliche Art und Weise konnte er den Nazis entkommen. Zusammen mit Etty Gingold wurde er zu einem führenden Mitglied der französischen Resistance. (weiterlesen …)

Ausstellung
Neofaschismus in Deutschland

Oktober 26, 2010 Von: Siegfried Evers Kategorie: Ausstellung, Dokumentiert, Faschismus, Neofaschismus Noch keine Kommentare →

AUSSTELLUNG: Neofaschismus in Deutschland

AUSSTELLUNG: Neofaschismus in Deutschland

„Nur Aufklärung verhindert Wiederholung“.  So oder ähnlich lauteten örtliche Presseartikel und Leserbriefe, wenn irgendwo die Neofaschismus-Ausstellung der VVN-BdA gezeigt wurde.  Seit 1985 gibt es VVN-Ausstellungen zum Thema Neofaschismus.

An ganz unterschiedlichen Orten, in Schulen und Rathäusern, in Kirchen und Gewerkschaftshäusern, in Universitäten und Parlamenten, sogar in Betrieben, wurde die Ausstellung der VVN-BdA in der Vergangenheit präsentiert. Und das nicht nur in Großstädten, sondern auch im ländlichen Bereich. Jetzt ist die vollständig überarbeitete neue Ausstellungsversion fertiggestellt.

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Rechts = Links?
Zur Funktion des Extremismusbegriffs

Oktober 25, 2010 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Diskussion, Termine, Totalitarismus, Vortrag 1 Kommentar →

5. November 2010
19:30

Ulla Jelpke, MdB, Fraktion DIE LINKE.

Ulla Jelpke, Bundestagsabgeordnete der Partei Die Linke und als innenpolitische Sprecherin der Partei die (!) Fachfrau für die Formel vom politischen “Extremismus”. Dieser Begriff hat zur Zeit Hochkonjunktur. Fast täglich berichten die Medien über den vermeintlichen Anstieg linker Gewalt. Unterfüttert wird das Ganze immer wieder mit sich ähnenlden Bildern von brennenden Autos, Ausschreitungen auf Demonstrationen oder Farbbeutelvorwürfen auf Häuserwänden.

Die Gleichsetzung von “Rechts” und “Links” verharmlost und relativiert die menschenverachtende Ideologie und maßlose Gewalt der Faschisten. Seit 1990 wurden von Neofaschisten mehr als 140 Menschen umgebracht und unzählige verletzt. Tendenz steigend.

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Bochum in der NS-Zeit

Oktober 03, 2010 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Faschismus, Juden, Nationalsozialismus, Stadtrundgang, Termine Noch keine Kommentare →

10. Oktober 2010
14:00

Die Übergabe der Macht an die Faschisten und ihre Folgen, Massenaufmärsche und Propaganda, Gleichschaltung und Terror, Verfolgung und Vernichtung der politischen Gegner und der Bochumer Juden lassen sich am Schicksal einzelner Menschen und im Alltag einer Stadt an vielen Stellen sichtbar machen.

Bei diesem Rundgang mit Klaus Kunold, dem Bochumer VVN-BdA Vorsitzenden, am Sonntag, den 10.10.2010, Treffpunkt 14.00 Uhr an der Glocke auf dem Rathausplatz,  soll ein Einblick gegeben werden, was Alltag unterm Hakenkreuz für die Menschen, die hier lebten, bedeutete.