VVN-BdA Bochum

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten
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Artikel der Kategorie ‘Termine’

„Zehn Hiebe auf den Hintern oder Stolperstein für einen Nazi“

März 27, 2018 Von: michnig Kategorie: Faschismus, Nationalsozialismus, Termine, Vortrag Kommentare deaktiviert für „Zehn Hiebe auf den Hintern oder Stolperstein für einen Nazi“

17. April 2018
20:00bis22:00
20:00bis22:00

Der Journalist und Schriftsteller Werner Schmitz aus Bochum-Wattenscheid hat den Winter über eine Geschichte recherchiert und geschrieben, die sicherlich manchen interessieren wird.

Sie heißt „Zehn Hiebe auf den Hintern oder Stolperstein für einen Nazi“.

Es geht um den Eppendorfer Lehrer Karl Tromm, der Werner Schmitz (und viele andere Eppendorfer Schüler) nach und in der Schule mit dem Rohrstock traktiert hat.
Jahre später hatte seine Mutter ihm erzählt, dass Tromm „ein hohes Tier bei den Nazis“ gewesen sei.
Werner Schmitz ist dem Hinweis damals nicht nachgegangen. Erst jetzt, wo es einen regelrechten Boom in der Opferforschung gibt (Stichwort: Stolpersteine), hat er gedacht, es wäre gut, sich auch um die Täter zu kümmern. Den Nazi von nebenan.
Bei der Archivrecherche ist er fündig geworden.
Er stellt die Geschichte am 17. April und 20 Uhr in der Buchhandlung Mirhoff und Fischer (Napp), Bochum, Pieperstr. 12, vor mit anschließender Diskussion. Der Eintritt ist kostenfrei.
Die Buchhandlung Napp bittet um Anmeldung unter der Tel.Nr.: 0234 – 978 31 70

Antifaschistisches Gedenken

März 27, 2018 Von: michnig Kategorie: Allgemein, Antifaschismus, Arbeiterbewegung, Artikel, Gedenken, Rede Kommentare deaktiviert für Antifaschistisches Gedenken

Am 25. März 2018 fand die Kranzniederlegung und Gedenkveranstaltung für die Märzgefallenen gegen den Kapp-Putsch und die ermordeten antifaschistischen Widerstandskämpfer statt. Vom Marktplatz in Bochum-Werne zogen die Teilnehmer zur antifaschistischen Gedenkstätte auf dem Kommunalfriedhof. Dort sprach Paul Schnittker, Vorsitzender der VVN-BdA Essen. Der Schauspieler und Regisseur Andreas Weißert rezitiert Texte von Ginkel, Karsunke und Brecht. Aufgerufen zu der Aktion hatte die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN – BdA).

Hier der Text der Ansprache zum Antifa Gedenken in Bo-Werne 25.03.18 (1)

Erinnern und Gedenken

März 10, 2018 Von: michnig Kategorie: Antifaschismus, Gedenken, Rede, Rezension, Termine Kommentare deaktiviert für Erinnern und Gedenken

25. März 2018
11:00bis13:00
11:00bis13:00

Mit Hakenkreuz am Stahlhelm ins Ruhrgebiet

Reichswehr und Freikorps schießen die Märzrevolution zusammen

Im Herbst 1918 beendeten meuternde Matrosen und Soldaten den ersten Weltkrieg und jagten den Kaiser ins Exil. Doch schon im März 1920 putschten Teile der Reichswehr gegen die SPD-geführte Reichsregierung. Letzte Kaisertreue, Republikfeinde und erste Nazis wollten die Republik beseitigen. Ein Generalstreik war die Antwort. (mehr …)

Vortrag zum Kapp-Putsch

Februar 24, 2018 Von: michnig Kategorie: Termine Kommentare deaktiviert für Vortrag zum Kapp-Putsch

14. März 2018
19:00bis21:00
19:00bis21:00

Kapp-Lüttwitz-Putsch und die Märzrevolution im Ruhrgebiet

Vortrag und Diskussion mit Günter Gleising. Im März 1920 wehten drei Wochen lang rote Fahnen auf den Rathäusern, waren die großen Betriebe besetzt, übten Aktionsausschüsse und Vollzugsräte die Macht im Rheinisch-Westfälischen Industriegebiet aus. Die Rote Armee aus Angehörigen der Arbeiterbewegung bildete den Kern des Kampfes gegen den reaktionären und militaristischen Kapp-Lüttwitz-Putsch.

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Bochum in der NS-Zeit – Bochum im Faschismus

Januar 26, 2018 Von: michnig Kategorie: Allgemein, Termine Kommentare deaktiviert für Bochum in der NS-Zeit – Bochum im Faschismus

4. März 2018
14:00bis16:15

Die Übergabe der politischen Macht an die faschistische Regierung und ihre Folgen, Massenaufmärsche und Propaganda, Gleichschaltung und Terror, Verfolgung und Ver­nichtung der politischen Gegner und der Bochumer Juden und anderer Personengruppen lassen sich am Schicksal einzelner Menschen und im Alltag einer Stadt an vielen Orten erfahrbar machen. (mehr …)

Dieser Stadtrundgang muss wegen Krankheit ausfallen: Jüdisches Leben unterm Hakenkreuz

Januar 25, 2018 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Termine Kommentare deaktiviert für Dieser Stadtrundgang muss wegen Krankheit ausfallen: Jüdisches Leben unterm Hakenkreuz

22. April 2018
14:00bis16:15

Die VHS bietet  einen Stadtrundgang über jüdisches Leben vor, während und nach dem Faschismus in Bochum an. Im April vor 75 Jahren begann der Terror gegen jüdische Bochumer mit aller Skrupellosigkeit.

Auf dem Stadtrundgang durch die Innenstadt soll an etlichen Plätzen, Gebäuden, Stelen und Stolpersteinen auf Diskriminierung, Verfolgung, Flucht oder Deportation und Ermordung jüdischer BochumerInnen hingewiesen werden. Es soll den Fragen nachgegangen werden: Was wussten die Bochumer vom Schicksal ihrer jüdischen Nachbarn? Wer profitierte von der Verfolgung der jüdischen Mitbürger? Welche Etappen der antijüdischen Maßnahmen gab es in Bochum? Welche politischen und religiösen Vorurteile machten den antijüdischen Terror möglich? Warum gab es so wenig Widerstand? Wie ist eigentlich auch in Bochum mit den wenigen Überlebenden umgegangen worden?

Am Beispiel einer bekannten Bochumerin, Ottilie Schoenewald, kann exemplarisch auf das Schicksal Bochumer JüdInnen hingewiesen werden.

Dieser Stadtrundgang soll auch für den gegenwärtigen Antisemitismus und Rassismus sensibilisieren.

Termin: Sonntag, 22.4.2018, 14.00 Uhr bis 16.15. Treffpunkt: Glocke auf dem Rathausplatz

 

Die VHS bittet um Anmeldung unter der Tel.-Nr. 9101555. Teilnahmegebühr 5 Euro, erm. 3 Euro.

Alle Räder rollen für den Sieg – Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft während des Faschismus in Bochum

Januar 25, 2018 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein, Termine Kommentare deaktiviert für Alle Räder rollen für den Sieg – Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft während des Faschismus in Bochum

8. Juli 2018 14:00bis9. Juli 2018 06:15

Spätestens mit Beginn des 2. Weltkrieges mussten und wollten die Betriebe in Bochum ihre Produktion auf kriegswichtige Güter umstellen. Im Verlauf des Krieges wurden immer mehr ZwangsarbeiterInnen auch nach Bochum gebracht und in über 150 KZ-ähnlichen Lagern eingesperrt. Wer waren diese Menschen? Wie lebten und starben sie? Wo waren die Lager? Gerade der von Hitler als NS-Musterbetrieb „geadelte“ Bochumer Verein als eine der größten Rüstungsschmieden des Reiches kann als trauriges Beispiel exemplarisch genannt werden. 32.000 ZwangsarbeiterInnen  waren in allen Bochumer Betrieben und Behörden Sklavenarbeit unterworfen. Darunter auch bis zu 2000 jüdische Menschen – mehr jüdische Menschen als in Bochum je gelebt haben. Der Rundgang durch Stahlhausen und entlang des ehemaligen Bochumer Vereins soll etwas Licht in das von vielen bis heute gewünschte Verschweigen bringen. Einige Stolpersteine auf dem Rundgang erinnern an das Schicksal jüdischer Bochumer BürgerInnen.

 

Termin: 8.7.2018, 14.00 Uhr, Treffpunkt: Gewerkschaftshaus Alleestr. 80 (Jahrhunderthaus).. Die VHS nimmt  einen Unkostenbeitrag von 5, erm. 3 Euro und bittet um Anmeldung unter Tel.: 0234/9101555

Der Rundgang dauert ca. 2 ¼ Stunden.

Gedenkveranstaltung für die Opfer des Faschismus

Januar 24, 2018 Von: michnig Kategorie: Aktionen, Antisemitismus, Faschismus, Gedenken, Nationalsozialismus, Neofaschismus, Rassismus, Termine Kommentare deaktiviert für Gedenkveranstaltung für die Opfer des Faschismus

24. Januar 2018
14:00bis17:00

Antifaschist*innen aus Bochum, die Antifaschistische Aktion Bochum,das Bündnis gegen Rechts Bochum und der SDAJ Bochum laden zu Gedenkveranstaltungen an die Opfer des Faschismus ein.
Um 14:00 treffen wir uns auf dem Husemannplatz um Banner mit den Namen der Opfer zu zeigen; 1 Banner mit weiteren Namen wird vor Ort unter Beteiligung der Bochumer Bevölkerung noch erstellt. Außerdem werden zur Erinnerung die Namen – und soweit bekannt – der letzte Wohnort – der mehr als 700 Opfer verlesen. Im Anschluss daran gehen wir mit den Bannern zur Ecke Dr.Ruer-Platz / Huestraße in der Nähe der ehemaligen Synagoge. Hier treffen wir auf die Gedenkveranstaltung der SDAJ Bochum, bei der nach einer Gedenkminute und etwas Musik vom Band mit Redebeiträgen an die Opfer des Hitlerfaschismus gedacht und für einen aktiven Antifaschismus geworben wird.

Der Anteil der Wirtschaft an der Errichtung der Nazidiktatur, der Aufrüstungs- und Kriegspolitik im Ruhrgebiet

Januar 20, 2018 Von: michnig Kategorie: Allgemein, Termine Kommentare deaktiviert für Der Anteil der Wirtschaft an der Errichtung der Nazidiktatur, der Aufrüstungs- und Kriegspolitik im Ruhrgebiet

26. Januar 2018
19:00bis21:30

Gemeinsam laden wir von der VVN-BdA Bochum und der DIDF Bochum ein uns an den 30. Januar 1933 zu erinnern, den Tag an dem Hitler die Regierungsmacht übertragen bekam und die Errichtung der faschistischen Diktatur begann.
Günter Gleising, Autor des gleichnamigen Buches, wird uns mit einer Power-Point-Präsentation das Thema näher bringen und anschließend mit den Teilnehmer*innen diskutieren.
Ein weiterer Punkt an diesem Abend wird das Thema: „Die AfD im Bundestag und nun?“ sein, zu dem auch Sevim Dagdelen (MdB) angefragt wurde.
Die Veranstaltung findet in den Räumen von DIDF in der Rottstr. 30 in Bochum statt.
Der Eintritt ist frei, eine Spende ist jedoch gern willkommen.

Die Veranstalter behalten sich vor von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neofaschistischen Organisationen angehören oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zugang zur Veranstaltung verwehren oder sie von dieser auszuschließen.

 

Solidarität mit kurdischem Protest

November 13, 2017 Von: Re Si Kategorie: Allgemein, Demokratie, Demonstration, Solidarität Kommentare deaktiviert für Solidarität mit kurdischem Protest

Spätestens seit den G-20-Demonstrationen in Hamburg scheinen die mit Gewalt durchgesetzten Repressionen gegen demokratischen Protest zum Alltag in Deutschland zu werden. Das mussten auch tausende Menschen erfahren, die am 4. November in Düsseldorf an einer Demonstration teilnahmen. Sie waren dem Aufruf von über 40 kurdischen, türkischen und deutschen Organisationen gefolgt und wollten ein Zeichen gegen die Verbote kurdischer und demokratischer Organisationen aus der Türkei und die Inhaftierung von A. Öcalan setzen. Zur vollständigen Erklärung…

Stadtrundgang: Leben bis 1945 am und um den Springerplatz

November 03, 2017 Von: michnig Kategorie: Termine Kommentare deaktiviert für Stadtrundgang: Leben bis 1945 am und um den Springerplatz

9. November 2017
14:30bis16:30

Am Donnerstag, 9. November 2017 treffen wir uns am Springerplatz in Bochum an der  Stele „Juden am Moltkemarkt“

Das Leben am und um den Springerplatz in der Zeit bis 1945 war geprägt von einer Vielfältigkeit, die wir heute als „multikulti“ bezeichnen würden. Viele Nationalitäten, Religionen und politische Gruppierungen waren dort vertreten, bis spätestens im Jahr 1933 auch hier die Nazis ihr Unwesen trieben.

Anlässlich des Gedenktages an die Reichspogromnacht erinnern wir unter anderem anhand von Stolpersteinen.

Der Rundgang endet rechtzeitig, um auch an der Gedenkveranstaltung an der Harmoniestraße / Ecke Dr.-Ruer-Platz um 17:00 teilnehmen zu können. Durchgeführt wird der Rundgang von Michael Niggemann / Wolfgang Dominik.

Dieser Stadtrundgang ist kostenfrei!

Jüdisches Leben in Bochum vor, während und nach dem Faschismus am Beispiel Ottilie Schoenewalds

Oktober 19, 2017 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein, Termine Kommentare deaktiviert für Jüdisches Leben in Bochum vor, während und nach dem Faschismus am Beispiel Ottilie Schoenewalds

5. November 2017
14:00bis16:15
Ottile Schoenewald, geb. 1883

Ottile Schoenewald, geb. 1883

Jüdisches Leben in Bochum vor, während und nach dem Faschismus am Beispiel Ottilie Schoenewalds

Die VHS bietet einmal im VHS-Semester einen Rundgang an, der auch für die gegenwärtige Debatte um Rassismus und Antisemitismus sensibilisieren kann. Besonders kann durch diesen Stadtrundgang auch der 9. November 1938, die Reichspogromnacht, nahe gebracht werden.

Auf dem Stadtrundgang durch die Innenstadt soll an etlichen Plätzen, (mehr …)

Alle Räder rollen für den Sieg – Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft in Bochum

September 20, 2017 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein, Ankündigung, Arbeiterbewegung, Faschismus, Kapitalismus, Krieg, Rundgang, Stadtrundgang, Stolperstein, Termine, Zwangsarbeit Kommentare deaktiviert für Alle Räder rollen für den Sieg – Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft in Bochum

22. Oktober 2017
14:00bis16:15

Ein Rundgang durch die Vergangenheit, die nicht vergeht

 Vor 82 Jahren wurde der Bochumer Verein als „nationalsozialistischer Musterbetrieb“ ausgezeichnet. Dieser Musterbetrieb war einer der größten Waffenproduzenten des faschistischen Deutschland. Aber auch in anderen Bochumer Betrieben wurden spätestens mit Beginn des 2. Weltkriegs kriegswichtige Produkte hergestellt. Im Verlauf des Krieges wurde diese Kriegsproduktion  nur noch mit dem Einsatz von Tausenden von ZwangsarbeiterInnen aufrecht erhalten. Wer waren diese auf dem Höhepunkt 32.000 Männer und Frauen, (mehr …)

Bochum im Faschismus – Stadtrundgang

September 18, 2017 Von: michnig Kategorie: Faschismus, Stadtrundgang, Termine Kommentare deaktiviert für Bochum im Faschismus – Stadtrundgang

12. November 2017
14:00bis16:15

Dieser Stadtrundgang informiert über wichtige historische Fakten aus der Zeit, als Bochum braun war.

Wie hat 1933 alles angefangen? Wie sah Bochum 12 Jahre später aus?

An etlichen Orten in der Innenstadt, die an „damals“ erinnern, wird ein Einblick gegeben, was Alltag unterm „Hakenkreuz“ konkret für die Menschen in Bochum bedeutete. Wer freute sich über die neuen politischen Herren? Wer hatte zu leiden?

An Gebäuden, Straßen, Plätzen der Innenstadt wird gezeigt, (mehr …)

Rundgang zum Antikriegstag: Aufrüstung und Krieg 1933 – 1945: Der Rüstungsverbund Bochumer Verein/Hanomag/Ruhrstahl AG

August 09, 2017 Von: Re Si Kategorie: Bochumer Verein, Recherche, Stadtrundgang, Termine, Wirtschaft Kommentare deaktiviert für Rundgang zum Antikriegstag: Aufrüstung und Krieg 1933 – 1945: Der Rüstungsverbund Bochumer Verein/Hanomag/Ruhrstahl AG

2. September 2017
14:00bis16:00
Am Samstag, den 2. September 2017, findet – anhand von elf Stationen – von 14.00 bis 16.00 Uhr der Rundgang zum Antikriegstag mit dem Titel
„Aufrüstung und Krieg 1933 – 1945: Der Rüstungsverbund Bochumer Verein/Hanomag/Ruhrstahl AG“
mit Günter Gleising statt.
Günter Gleising ist Autor des Buches „Verbrechen der Wirtschaft“ und Vorsitzender der VVN-Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Bochum.
Treffpunkt für den Rundgang: Springerplatz/an der Boule-Bahn
Die 1939 erbaute "Bomben und Granatenhalle" des Bochumer Vereins heute. Nebenan lag das KZ-Außenlager Buchenwald.

Die 1939 erbaute „Bomben und Granatenhalle“ des Bochumer Vereins heute.
Nebenan lag das KZ-Außenlager Buchenwald.

Blick in die Halle, die z.Z. für eine neue Nutzung saniert wird.

Blick in die Halle, die z.Z. für eine neue Nutzung saniert wird.

Alle Räder rollen für den Sieg – Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft während des Faschismus in Bochum

Mai 17, 2017 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Termine Kommentare deaktiviert für Alle Räder rollen für den Sieg – Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft während des Faschismus in Bochum

9. Juli 2017
14:00bis16:15
Hermann Göring 1935 beim Bochumer Verein

Hermann Göring 1935 beim Bochumer Verein

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Hitler mit Walter Borbet vor dem Bochumer Verein

Spätestens mit Beginn des 2. Weltkrieges mussten die Betriebe in Bochum ihre Produktion auf kriegswichtige Güter umstellen. Im Verlauf des Krieges wurden immer mehr Zwangsarbeiter*innen auch nach Bochum gebracht und in über 150 KZ-ähnlichen Lagern eingesperrt. Wer waren diese Menschen? Wie lebten und starben sie? Wo waren die Lager? Gerade der von Hitler als NS-Musterbetrieb „geadelte“ Bochumer Verein als eine der größten Rüstungsschmieden des Reiches kann als trauriges Beispiel exemplarisch genannt werden. 32.000 Zwangsarbeiter*innen von 8 bis 80 waren in allen Bochumer Betrieben und Behörden Sklavenarbeit unterworfen. Der Rundgang durch Stahlhausen und entlang des Bochumer Vereins soll etwas Licht in das damals gewünschte und von vielen bis heute gewünschte Verschweigen bringen. Einige Stolpersteine auf dem Rundgang erinnern an das Schicksal jüdischer Bochumer Bürger*innen.

Termin: 09.07.2017, 14.00 Uhr, Treffpunkt: Gewerkschaftshaus Alleestr. 80. Die VHS nimmt um einen Unkostenbeitrag von 5, erm. 3 Euro und bittet um Anmeldung unter Tel.: 0234/9102812.

Der Rundgang dauert ca. 2 ¼ Stunden.

Was ist eigentlich Faschismus?

Mai 07, 2017 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Termine Kommentare deaktiviert für Was ist eigentlich Faschismus?

17. Mai 2017
19:00bis21:00

Themenabend der VVN-BdA Bochum

 

Was ist eigentlich Faschismus?

An diesem Abend soll erläutert werden, was die wissenschaftliche Faschismus-Forschung unter Faschismus versteht. Der oft inflationäre Gebrauch des Faschismus-Begriffs ist alt: Schon in der Weimarer Republik beschimpften sich z.B. die Arbeiterparteien gegenseitig als „rotlackierte Faschisten“ oder „Sozialfaschisten“. Heute werden manche Parteien oder religiöse Fanatiker als faschistisch bezeichnet, dazu manche Personen von Donald Trump bis Marine Le Pen oder Björn Höcke. Wie weit ist das korrekt?

Darüber hinaus soll kurz  die Totalitarismus-Extremismus-Doktrin erläutert werden.

Das Impulsreferat (ca. 30 Minuten) wird Wolfgang Dominik halten.

Mittwoch den 17.5.2017 , 19.00 Uhr, in den Räumen der DIDF, Rottstr. 30.

Einladung zu einer Kulturveranstaltung – anlässlich des Jahrestags der Befreiung vom Faschismus –

April 26, 2017 Von: michnig Kategorie: Aktuelles, Allgemein, Ankündigung, Antifaschismus, Konzert, Termine, Vortrag Kommentare deaktiviert für Einladung zu einer Kulturveranstaltung – anlässlich des Jahrestags der Befreiung vom Faschismus –

5. Mai 2017
19:00bis21:30

Für den 5. Mai 2017 um 19:00 laden wir zu einem wundervollen Abend anlässlich des Jahrestages der Befreiung von Faschismus ein. Auf Einladung der VVN-BdA Bochum rezitieren und singen Peter Sturm und Andreas Weißert Texte und Lieder wider das Vergessen.

Den Einladungsflyer findet ihr hier: 5.5.17

Bochum im Faschismus – Stadtrundgang

April 26, 2017 Von: michnig Kategorie: Faschismus, Stadtrundgang, Termine Kommentare deaktiviert für Bochum im Faschismus – Stadtrundgang

7. Mai 2017
14:00bis16:15
NSDAP-Aufmarsch auf dem heutigen Imbuschplatz

NSDAP-Aufmarsch auf dem heutigen Imbuschplatz

Dieser Stadtrundgang informiert über wichtige historische Fakten aus der Zeit, als Bochum braun war.

Wie hat 1933 alles angefangen? Wie sah Bochum 12 Jahre später aus?

An etlichen Orten in der Innenstadt, die an „damals“ erinnern, wird ein Einblick gegeben, was Alltag unterm „Hakenkreuz“ konkret für die Menschen in Bochum bedeutete. Wer freute sich über die neuen politischen Herren? Wer hatte zu leiden?

An Gebäuden, Straßen, Plätzen der Innenstadt wird gezeigt, wie der Faschismus in Bochum von 1933 bis 1945 aussah, auf welche Ablehnung, Widerstand oder Akzeptanz er in Bochum stieß, wie die Bochumer Bevölkerung auf die Entrechtlichung, Verfolgung und Vernichtung jüdischer Bochumer, auf Bücherverbrennungen, Verhaftung und Ermordung von Widerstandskämpfern reagierte.

Einige Stolpersteine auf dem Rundgang erinnern an das Schicksal jüdischer und nichtjüdischer Bochumer. Gerade auch vor dem aktuellen Hintergrund rassistischer Großdemonstrationen in manchen Teilen des Landes soll dieser Stadtrundgang zum Nachdenken anregen.

Es geht los am Sonntag, 7. Mai 2016, um 14.00 Uhr an der Glocke am Rathausplatz.

Der Stadtrundgang dauert ungefähr 2 ¼ Stunden.

Eine Anmeldung bei der VHS unter folgenden link: https://vhs.bochum.de/index.php?id=22&kathaupt=11&knr=T12005&katid=433 ist wünschenswert.

Die VHS erhebt einen Unkostenbeitrag von 5.00 Euro, erm. 3,00 Euro.

Einladung zur Gedenkfeier Wenzelnbergschlucht (Remscheid)

April 05, 2017 Von: Re Si Kategorie: Termine Kommentare deaktiviert für Einladung zur Gedenkfeier Wenzelnbergschlucht (Remscheid)

23. April 2017
11:00bis13:00
Eines der zentralen Gedenken der Vereinigung des Verfolgten des Naziregimes/Bundes der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN BdA) sind die Morde in der Wenzelnbergschlucht. Noch in den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges wurden hier mehr als 90 Gefangene des Naziregimes getötet.
Einzelheiten in der Einladung.

Einladung – Gedenken an Betti Hartmann

Februar 14, 2017 Von: Re Si Kategorie: Gedenken Kommentare deaktiviert für Einladung – Gedenken an Betti Hartmann

Das Kuratorium „Stelen der Erinnerung“ lädt am Sonntag, 19. Februar, um 14:00 Uhr zu einer Gedenkfeier für die im KZ ermordete Betti Hartmann ein.

Schülerinnen und Schüler der Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule und der Märkischen Schule Wattenscheid hatten die Todesurkunde von Betti Hartmann von einer Studienfahrt nach Auschwitz mitgebracht.
Aus der Einladung des Kuratoriums geht hervor, dass Hartmanns traurigem Schicksal durch die Gedenkfeier größere Aufmerksamkeit verliehen werden soll.
An diesem 19. Februar wäre Betti Hartmann 90 Jahre alt geworden.

Die Veranstaltung findet auf dem gleichnamigen Betti-Hartmann-Platz vor dem Wattenscheider Rathaus statt.

Esther Bejarano in Bochum – Mitglied auch der VVN-BdA

Januar 01, 2017 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein, Termine Kommentare deaktiviert für Esther Bejarano in Bochum – Mitglied auch der VVN-BdA

21. April 2017
19:00bis21:00

Aus gegebenem Anlass möchten wir euch darüber informieren, dass Esther Bejarano in nächster Zeit ihren Weg nach Bochum finden wird. Vielen ist das Konzert vor 6 Jahren, mitorganisiert von der VVN-BdA Bochum, noch in bester Erinnerung!

Esther Bejarano, die gemeinsam mit der Microphone Mafia und der Compania Bataclan diverse jüdische und nicht-jüdische Lieder der Zeitgeschichte vorträgt, wird von ihrem Sohn Joram am Bass begleitet.

Esther Bejarano

Erst kürzlich feierte Esther Bejarano ihren 92. Geburtstag. Sie ist eine der letzten Überlebenden des Mädchen-Orchesters in Auschwitz. Das von und zur „Entspannung und Unterhaltung“ der SS gegründete Mädchen-Orchester hat ihr im Verlauf der Gräueltaten von Auschwitz das Leben gerettet. Ihre beeindruckende Persönlichkeit ist daran nicht zerbrochen, im Gegenteil: Sie ist als Musikerin aktiv, bietet Workshops an und klärt als Aktivistin im anti-faschistischen Diskurs in Schulen, im TV usw. auf.

Termin: Freitag, 21.04.2017 um 19:00 Uhr (Tür auf)/19:30 (Beginn)

Veranstaltungsort: Kulturzentrum Banhof Langendreer, Wallbaumweg 108 Bochum

Hier klicken für weitere Informationen und Kartenkauf

Bochum ich saß in dir, Aus den Lebenserinnerungen des Dortmunder Kommunisten Heinz Junge

November 27, 2016 Von: michnig Kategorie: Allgemein, Termine Kommentare deaktiviert für Bochum ich saß in dir, Aus den Lebenserinnerungen des Dortmunder Kommunisten Heinz Junge

1. Dezember 2016
18:00bis20:00
Zwischen KZ und Emigration in der Bochumer Krümmede

Am Donnerstag, den 1. Dezember, 18:00 Uhr wird die Reihe “Schicksalsort Gefängnis. Justiz und Polizei im „Dritten Reich“ im Bochumer Stadtarchiv, Wittener Straße 47 fortgesetzt. Reinhard Junge liest aus den noch unveröffentlichten Erinnerungen seines Vaters „Bochum, ich saß in dir“. Volksschule, Gärtnerlehre, auf Stellensuche Wanderschaft durch Deutschland – so begann das Leben des Dortmunder Kommunisten Heinz Junge (VVN-BdA Bochum). Noch nicht einmal 19 Jahre alt, schleppten die Nazis ihn im Oktober 1933 zum ersten Mal ins KZ. Zwei Monate später „erlöste“ ihn ein Strafverfahren wegen „Hochverrats“. im März 1934 folgte das Urteil: 1 ½ Jahre Jugendhaft – „abzusitzen“ in der Bochumer Krümmede. Dort ging der Widerstand der politischen Häftlinge weiter.

Deshalb schrieb der Direktor der „Anstalt“ im November 1934 an den Generalstaatsanwalt in Hamm: „Junge ist ein komplizierter Charakter; eine innere Umstellung ist noch nicht erfolgt. Sie wird ihm nach seiner Veranlagung auch recht schwer fallen, wenn nicht überhaupt unmöglich sein.“ Der Mann behielt Recht.
Reinhard Junge ist aus dem Ruhestand reaktivierter Lehrer und Krimi-Autor.

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Kranzniederlegung zu Ehren der Bochumer Interbrigadisten

November 22, 2016 Von: michnig Kategorie: Termine Kommentare deaktiviert für Kranzniederlegung zu Ehren der Bochumer Interbrigadisten

27. November 2016
11:00bis12:00

Die VVN-Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten in Bochum erinnert an die Verteidigung der spanischen Republik gegen den Faschismus

Mit einer Kranzniederlegung am antifaschistischen Werner Denkmal gedenkt die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN – BdA) am Sonntag, 27. November, der gefallenen Spanienkämpfer aus Bochum. Treffpunkt 11.00 Uhr Friedhof Bochum-Werne, Eingang Im Kerkdahl. Am 27. November 1936 starb Willi Grafenhain bei Kämpfen der republikanischen XI. Internationalen Brigade mit Truppen der Franco-Faschisten im Nordwesten von Madrid. Sein Freund Emil Sander wurde bei den Kämpfen am Palacete de la Moncloa schwer verletzt. Beide kamen aus Bochum-Werne und waren im März 1933 vor dem Terror der Nazis geflohen. Die Kranzniederlegung am 80. Jahrestag des Todestages von Willi Grafenhain ist auch allen anderen
Interbrigadisten aus Bochum gewidmet, die in Spanien für die Verteidigung der Republik kämpften. Das Werner Denkmal, das an insgesamt 8 Kämpfer gegen den Kapp-Putsch und den Faschismus aus Bochum-Werne erinnert, nennt namentlich die gefallenen Spanienkämpfer Willi Grafenhain, Bruno Preus und Johann Stangl, die fern der Werner Heimat begraben wurden. Insgesamt sind der VVN die Namen von 22 Antifaschisten aus Bochum bekannt, die in Spanien am antifaschistischen Kampf teilnahmen. 10 von ihnen sind in Spanien von den faschistischen Armeen getötet worden, 2 wurden von den deutschen Faschisten im Widerstandskampf ermordet.

Erfahrungen mit der Diskriminierung von Sinti und Roma

November 12, 2016 Von: michnig Kategorie: Allgemein, Ausstellung, Buchvorstellung, Diskussion, Präsentation, Roma, Sinti und Roma, Veranstaltung Kommentare deaktiviert für Erfahrungen mit der Diskriminierung von Sinti und Roma

Lesung & Diskussion mit Nizaqete Bislimi

Im Rahmen des Projektes „Farbe bekennen – Demokratie leben“ laden das Kommunale Integrationszentrum und der Kinder- und Jugendring am Donnerstag, 17. November um 18.00 Uhr im Q 1, Halbachstr. 1 zu einer Lesung und Diskussion mit Nizaqete Bislimi ein: »Sie ist 1979 im Kosovo geboren und 1993 mit ihrer Familie vor dem Bürgerkrieg nach Deutschland geflohen. Vierzehn Jahre lebten sie ohne sichere Lebensperspektive mit dem Status der Duldung in Flüchtlingsunterkünften. Trotz aller Widerstände hat Nizaqete Bislimi es geschafft, sich ein Leben in Deutschland aufzubauen. Die Vorsitzende des Bundes Roma Verband hat in Bochum studiert und ist heute als Anwältin für Asyl- und Ausländerrecht in Essen tätig. Nizaqete Bislimi liest aus ihrem Buch „Durch die Wand“, das von ihren Erfahrungen als Romni und als Asylbewerberin handelt. (mehr …)