VVN-BdA Bochum

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten
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Artikel der Kategorie ‘Demonstration’

Demonstration: Flucht ist kein Verbrechen
Für ein Leben in Freiheit und Würde für alle!

November 15, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Asylrecht, Demonstration, Flüchtlinge, Solidarität Kommentare deaktiviert für Demonstration: Flucht ist kein Verbrechen
Für ein Leben in Freiheit und Würde für alle!

Das war eine lautstarke Forderung nach einer solidarischen Gesellschaft ohne Rassismus und Ausgrenzung: Trotz schlechten Wetters haben am Samstag in Bochum mehr als 900 Menschen demonstriert.

Transparent des Bochumer Friedensplenums

Transparent des Bochumer Friedensplenums

Ihr gemeinsames Motto: „Flucht ist
kein Verbrechen! Ihre Verhinderung
schon! Für ein Leben in Würde für
alle!“
Die Dringlichkeit des Themas wurde besonders durch Beiträge von
Geflüchteten aus Syrien, Nigeria, dem Irak und auch Albanien deutlich, die
die Demonstration zum Anlass
nahmen, auf ihre persönliche Situation hier in Bochum aufmerksam zu
machen, aber auch auf den
dramatischen Alltag für ihre
Angehörigen in den Herkunftsländern.

Das aufrufende Bochumer Bündnis thematisierte neben der aktuellen Situation von Flüchtenden die Fluchtursachen. Gefordert wurde „ein menschenwürdiges Leben für Alle”. Das heißt, dass alle Menschen Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung, Wohnraum und auch Kultur haben müssen. Vor allem aber muss es ein Recht auf Bleiben geben. Für uns ist es wichtig, dass das, was wir für uns fordern für alle gelten soll, so Carmen Bathiri eine der SprecherInnen des Bündnisses. Scharf kritisiert wurde vor allem die Asylpolitik der Bundesregierung, wie auch die Abschiebungen von Asylsuchenden in Bochum.
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Fotos von der Demo am Samstag, den 14.11.2015

November 15, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Bildergalerie, Demonstration, Flüchtlinge, Solidarität Kommentare deaktiviert für Fotos von der Demo am Samstag, den 14.11.2015

Die Kriegsgefahr gemeinsam stoppen!
Friedensdemonstration am Samstag, 21.11.2015 in Essen

November 14, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Demonstration, Friedensbewegung, Krieg, NATO Kommentare deaktiviert für Die Kriegsgefahr gemeinsam stoppen!
Friedensdemonstration am Samstag, 21.11.2015 in Essen

Die kritischen Atomwissenschaftler haben die Alarmuhr auf 3 Minuten vor zwölf gestellt! Sogar ein dritter Weltkrieg wird in den Planspielen von NATO-Strategen für möglich erklärt!

NATOm-Krieg? Nein Danke!

NATOm-Krieg? Nein Danke!

Vom 23. bis 25. November 2015 lädt die NATO-Einrichtung „Joint Air Power Competence Centre (JAPCC)“ zu einer Konferenz „Luftwaffe
und strategische Kommunikation“ in die Messe Essen ein… Es gebe
Kräfte, die dem Vorgehen der Militärs gegenüber „feindlich“
eingestellt seien und dafür sorgten, „dass die Öffentlichkeit
militärische Maßnahmen ablehnt“. Auf der Essener Konferenz will die NATO das ändern.

Die Jahreskonferenzen des JAPCC handeln unter anderem von
Kriegen als „Expedition“, vom „einkreisenden Krieg“ (etwa mit
Flugverbotszonen), vom „langen Krieg“ und vor einem erneuten
„großen Krieg“.
Im letzten Jahr empfahl die JAPCC-Konferenz unter dem Titel
„Zukunftspfeil“ Drohnen und einen sog. „angemessenen Mix
nuklearer und konventioneller Potenziale“.
Sie spielen im Ernst mit dem nuklearen Feuer in Europa!

Die Friedensbewegung stellt sich gegen Nato-Strategien, die einen
Atomkrieg als gewinnbar planen („Victory is possible“). Unser
„Nein“ zum Krieg ist ein „Ja“ zum Leben.
Dem Bündnis Verantwortung für den Frieden gehört auch die VVN-BdA an.
Am Samstag, den 21. 11. findet um 11:57 Uhr eine Demonstration statt unter dem Motto:
„Kein NATO-Kriegsrat in Essen“. Die Auftaktkundgebung ist auf dem Hirschlandplatz.
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Demonstration am kommenden Samstag in Bochum
Flucht ist kein Verbrechen!

Oktober 31, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Ankündigung, Demonstration, Flüchtlinge, Solidarität Kommentare deaktiviert für Demonstration am kommenden Samstag in Bochum
Flucht ist kein Verbrechen!

Unter dem Motto „Flucht ist kein Verbrechen“ findet am kommenden Samstag, den 14.11. 2015, eine Demonstration in der Bochumer Innenstadt statt. Das aufrufende Bochumer Bündnis thematisiert neben der aktuellen Situation von Flüchtenden die Fluchtursachen. Die Demonstration startet um 15:00 Uhr am Bochumer Hauptbahnhof.

Demo am Samstag, 14.11.,15 Uhr

Demo am Samstag, 14.11., 15:00 Uhr

Das Bündnis aus verschiedenen Initiativen fordert „ein menschenwürdiges Leben für alle“ und erklärt weiter: „Was das konkret bedeutet erzählt Laura, die die
Demonstration seit einigen Wochen mit vorbereitet:
„Das bedeutet, dass alle Menschen Recht auf Alltag,
Wohnraum, Bildung, Gesundheit und Freizeit haben.
Und eben: das Recht zu bleiben. Das sind grundlegende Rechte, die ich für mich genauso fordere wie für alle anderen, egal ob sie in Bochum, Athen oder Homs in
Syrien geboren sind.“
Das Gegenargument zu hoher Kosten greift aus der
Sicht von Laura nicht: „Deutschland gehört zu den
reichsten Ländern der Erde. Es ist allein die Frage,
welche Prioritäten wir setzen. Und wir finden: Die
Menschenwürde sollte an erster Stelle stehen.“

Auch Achim, der seit mehreren Monaten ehrenamtlich
bei der Flüchtlingsversorgung hilft, ist seit dem ersten
Treffen dabei. Auf die Frage, warum er die
Demonstration wichtig findet, antwortet er: „Ich finde es super, dass so viele Leute mit Spenden
oder ehrenamtlicher Arbeit helfen. Aber ich finde es wichtig, langfristig zu denken und sich zu
fragen, warum Menschen überhaupt in diese schreckliche Lage kommen, flüchten zu müssen. Und ich denke hier müssen wir uns auch an die eigene Nase fassen und fragen, inwieweit Europa am Ausverkauf von Ressourcen aus den Ländern des Südens beteiligt ist.
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Demo gegen „Pro NRW“ am 31.10. in Bochum Redemanuskript unseres Mitglieds Wolfgang Dominik

Oktober 31, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Demonstration, Neofaschismus, Protest, Rede Kommentare deaktiviert für Demo gegen „Pro NRW“ am 31.10. in Bochum Redemanuskript unseres Mitglieds Wolfgang Dominik

Ganze vier Personen (einige wollen fünf gesehen haben) konnte die neofaschistische Partei “Pro NRW” am letzten Samstag bei ihrer Kundgebung auf dem Husemannplatz aufbieten, um dann an einem kümmerlichen Pult Reden zu halten, die ausschließlich den „Asylmissbrauch” zum Thema hatten.

GegendemonstrantInnen auf dem Husemannplatz

GegendemonstrantInnen auf dem Husemannplatz

Hiervon war jedoch kaum etwas zu
verstehen, weil ca. 200
TeilnehmerInnen der Gegenkund-
gebung es erneut geschafft haben, die
„Pro NRW”- RednerInnen zu
übertönen und die Gruppe mit
Transparenten unsichtbar zu machen.

Das Bündnis gegen Rechts, in dem
auch die VVN-BdA Bochum
mitarbeitet, hatte seit längerem zu
diesem Protest aufgerufen und die
Antifaschistische Linke Bochum hatte
kurzfristig eine Demonstration vom
Hauptbahnhof zum Husemannplatz
organisiert, an der 70 Menschen teilnahmen.
Bevor es am Husemannplatz zum lautstarken Protest gegen „Pro NRW” kam, wurden in den Reden der DGB-Jugend und der DIDF-Jugend unmissverständlich jede Form von Rassismus verurteilt und heftige Kritik an der verschärften Asylgesetzgebung der Bundesregierung geübt und eine
stärkere Unterstützung für Flüchtlinge gefordert.
Zwei weitere Ansprachen, u.a. die unseres Vorstandsmitglieds Wolfgang Dominik, konnten nicht
gehalten werden, weil 2 Redebeiträge von Vertretern der Antifaschistischen Linken Bochum
eingeschoben wurden und die Neofaschisten relativ pünktlich mit ihrer Veranstaltung begannen. Die Rede unseres Mitglieds Wolfgang Dominik möchten wir hier auf jeden Fall dokumentieren.

Die ungehaltene Rede von Wolfgang Dominik im Wortlaut

Fotos von der Demo gegen „Pro NRW“

Oktober 31, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Bildergalerie, Demonstration, Neofaschismus, Protest Kommentare deaktiviert für Fotos von der Demo gegen „Pro NRW“

Fotos von der Demo am 3. Oktober in Kalkar

Oktober 04, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Bildergalerie, Demonstration, Krieg, NATO Kommentare deaktiviert für Fotos von der Demo am 3. Oktober in Kalkar

Hinweis:
Eine Kurzbeschreibung zu jedem Bild findet Ihr, nach Vergrößern durch Anklicken unterhalb des Fotos, links.

Krieg beginnt im Rheinland!
Demo gegen die NATO-Kriegszentrale in Kalkar

September 29, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Demonstration, Friedensbewegung, Krieg, NATO Kommentare deaktiviert für Krieg beginnt im Rheinland!
Demo gegen die NATO-Kriegszentrale in Kalkar

Am Samstag, den 3. Oktober findet eine Demonstration und Menschenkette gegen die NATO-Kommandozentrale in Kalkar statt. Um 10:00 Uhr fährt ein Bus aus Bochum nach Kalkar.
Abfahrt ist an der Fernbushaltestelle an der Wittener Str. am Hauptbahnhof.

Das Kalkar-Banner 2015

Das Kalkar-Banner 2015

Nordrhein-Westfalen wird immer mehr zu einem
Zentrum der deutschen Kriegsvorbereitung. Die sog.
Nato-„Denkfabrik“ Joint Air Power Competence Centre
(JAPCC) aus Kalkar hält im November ihre
Jahrestagung in der Messe Essen ab. Das JAPCC
erklärte letztes Jahr einen großen Krieg in Europa, also einen dritten Weltkrieg, für möglich und fordert dafür
einen „angemessenen Mix“ aus sogenannten
konventionellen und nuklearen ‚Kapazitäten‘. Hier wird das nukleare Inferno in Europa bewusst in Kauf
genommen. Die JAPCC-Konferenz 2015 will nun die
Probleme im Zusammenhang damit thematisieren, dass die Öffentlichkeit zu wenig Unterstützung für
Maßnahmen der Nato zeigt, und dass „feindliche“ Kräfte wie die Friedensbewegung diese Vorbehalte schüren. Sie will auch besprechen, wie sie sich besser in sozialen Netzwerken und generell im Internet präsentieren kann.

Der Ostermarsch Rhein/Ruhr sowie Friedensgruppen aus der Region rufen zur Teilnahme an der Demo auf. Auch die VVN-BdA appelliert an alle, sich an der Demo in Kalkar zu beteiligen.

RednerInnen sind Sahra Wagenknecht von der Linkspartei, der Konversionsexperte Roland Vogt von den Grünen und Stefan Brackertz vom AK Zivilklausel in Köln. Für den musikalischen Part sorgt Fresh Game.
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6. August: Hiroshima-Gedenktag
Weltweit: Atomwaffen verschrotten!

August 08, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Atomwaffen, Demonstration, Gedenken, Hiroshima Kommentare deaktiviert für 6. August: Hiroshima-Gedenktag
Weltweit: Atomwaffen verschrotten!

Am 6. August vor 70 Jahren wurde die Stadt Hiroshima durch die erste Atombombe
auf einer Fläche von 13 Quadratkilometern dem Erdboden gleichgemacht. 78.000
Menschen verbrannten sofort, weitere 122.000 fielen den Folgen der Explosion zum
Opfer. Drei Tage später verwüstete eine zweite Atombombe Nagasaki, hier starben
mehr als 200.000 Menschen.

Horst Hohmeier, Günter Gleising und Wolfgang Wendland

Horst Hohmeier, Günter Gleising und Wolfgang Wendland (rechts auf dem Foto)

Das Gedenken an die schrecklichen Atombombenabwürfe 1945 ist wichtig. Viel
wichtiger noch ist es aber, bekannt zu machen, wie gefährlich die heutige Situation ist.
Weltweit gibt es heute rund 16 000 Atombomben. Davon sind 1.800 in höchster
Einsatzbereitschaft. Diese Waffen können alles Leben auf dieser Erde zerstören.

Hiroshimas Bürgermeister Kazumi Matsui forderte in einem Friedensappell die
Abschaffung aller Atomwaffen. Die japanische Regierung kündigte an, dass sie bei der
UNO-Vollversammlung im September einen neuen Resolutionsentwurf zur Abschaffung der Atomwaffen einbringen werde.
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Zum Tag der Befreiung von Krieg und Faschismus
Große Gewerkschaftsdemo für Frieden und Solidarität in Bochum

Mai 09, 2015 Von: Guenter Gleising Kategorie: Befreiung, Demonstration, Faschismus, Krieg Kommentare deaktiviert für Zum Tag der Befreiung von Krieg und Faschismus
Große Gewerkschaftsdemo für Frieden und Solidarität in Bochum

Die neu gegründete Initiative „GewerkschafterInnen für Frieden und Solidarität” hatte am Samstag zu einer Demonstration und Kundgebung anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung von Krieg und Faschismus aufgerufen.

Horst Schmitthenner spricht auf der Demo

Horst Schmitthenner spricht auf der Demo

Unterstützt von vielen sozialen
Initiativen, linken Parteien und Friedensgruppen haben am 9. Mai
annähernd 1.000 Menschen für Frieden, Abrüstung und
Solidarität demonstriert.
Am Hauptbahnhof fand eine
Auftaktkundgebung statt, auf der Gudrun Müller (ver.di) und
Rainer Einenkel in engagierten
Reden an den Anlass der Aktion, den 70. Jahrestag der Befreiung
von Faschismus und Krieg,
erinnerten.

Nach der Demonstration durch
die südliche Innenstadt sprachen Jochen Marquardt (DGB) und Horst Schmitthenner (IG Metall). Schmitthenner forderte dazu auf, die Lehren aus Faschismus und Krieg zu ziehen. Er forderte auch: „Das Sterben im Mittelmeer müsse aufhören und zwar sofort!” Er sagte weiter: “Und die unsägliche europäische Abschottungspolitik muss beendet werden: Wir brauchen legale und sichere Wege für Flüchtlinge nach Europa”.
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Bilder von der Demonstration und Kundgebung am 9. Mai 2015 in Bochum

Mai 09, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Befreiung, Bildergalerie, Demonstration Kommentare deaktiviert für Bilder von der Demonstration und Kundgebung am 9. Mai 2015 in Bochum

Hinweis:
Eine Kurzbeschreibung zu jedem Bild findet Ihr, nach Vergrößern durch Anklicken,
unterhalb des Fotos, links.

Demonstration und Kundgebung am 9. Mai
zum 70. Jahrestag der Befreiung von Krieg und Faschismus!

April 28, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Befreiung, Demonstration, Faschismus, Krieg, Termine Kommentare deaktiviert für Demonstration und Kundgebung am 9. Mai
zum 70. Jahrestag der Befreiung von Krieg und Faschismus!

9. Mai 2015
13:00

Es ist an der Zeit….
GewerkschafterInnen für Frieden und Solidarität fordern ein
friedliches, soziales und
demokratisches Europa.

9. Mai in Bochum: Demonstration und Kundgebung

Am 9. Mai in Bochum: Demo und Kundgebung

“Der 8. Mai 1945 war ein Tag der Befreiung. Er hat uns alle befreit von dem menschenverachtenden System der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft”, erklärte
Bundespräsident Richard von
Weizsäcker in seiner Rede zum 40. Jahrestag der Befreiung von Krieg und Faschismus im Jahre 1985.

Im 70. Jahr nach der Befreiung
schauen wir besorgt auf die
Entwicklung in unserer Welt, in
Europa und im eigenen Land.
Kriege dürfen kein Mittel zur
Konfliktlösung sein. Unsere
Hoffnung auf eine Welt des
Friedens, der Demokratie und
sozialer Gerechtigkeit ist längst
nicht erfüllt. Im Gegenteil, große Teile der Welt sind von kriegerischen Brandherden überzogen und auch in Europa nimmt die Kriegsgefahr zu.

Das politische Klima in Deutschland und anderen EU-Staaten ist von Widersprüchen geprägt. Einerseits gibt es die Drohung durch einen neuen „Kalten Krieg“ sowie eine bedrückende Entwicklung in der rechte Parteien und rechtspopulistische Bewegungen wie PEGIDA vielerorts Zuspruch bekommen. Andererseits gehen Menschen zahlreich für Frieden und eine weltoffene Gesellschaft auf die Straße. Wir wollen uns den Problemen der Menschen und den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Fragen stellen, indem wir Lösungen aufzeigen, die von Solidarität, Demokratie und sozialem Fortschritt getragen werden.
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1914 – 2014
Kundgebung auf dem Springerplatz am
100. Jahrestag der Deutschen Kriegserklärung

August 03, 2014 Von: Siegfried Evers Kategorie: Demonstration, Krieg, Militarismus, Protest Kommentare deaktiviert für 1914 – 2014
Kundgebung auf dem Springerplatz am
100. Jahrestag der Deutschen Kriegserklärung

100. Jahrestag der deutschen Kriegserklärung

100. Jahrestag der deutschen Kriegserklärung

Das Bochumer Friedensplenum,
in dem seit Jahren auch
MitgliederInnen der VVN-BdA
mitarbeiten, erinnerte am 1.8. an den 100. Jahrestag der Deutschen
Kriegserklärung.
Kundgebungsort war der
Springerplatz, auf dem gleich-
zeitig der Delikatessenmarkt
einiger Bochumer Geschäftsleute
stattfand, die diesen Markt nach
dem preußischen Militärführer
Helmuth von Moltke d.Ä. benannt
haben.

Annemarie Grajetzky, Ralf Feld-
mann, Volker Gerwers und Wolfgang Dominik (VVN-BdA) lasen aus Dokumenten, die
sich gegen die Marktbennenung wandten, von Moltke charakterisierten, Warnungen
vor dem Krieg äußerten, die Kriegsbegeisterung deutscher Hochschullehrer 1914
dokumentierten, die Spirale der Gewalt im Israel/Palästina-Krieg veranschaulichten
und vor der Eskalation im Ost-West-Konflikt um die Ukraine warnten.

Zwischen den Texten waren Antikriegslieder und -gedichte zu hören.
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100 Jahre deutsche Kriegserklärung
Geschäftsleute wollen auch weiterhin Moltke verherrlichen

Juli 29, 2014 Von: Siegfried Evers Kategorie: Demonstration, Krieg, Militarismus, Protest Kommentare deaktiviert für 100 Jahre deutsche Kriegserklärung
Geschäftsleute wollen auch weiterhin Moltke verherrlichen

Das Bochumer Friedensplenum, die VVN-BdA und die DFG -VK rufen am Freitag, den
1. August um 16:00 Uhr  zu einer Kundgebung auf, die an den 100. Jahrestag der
deutschen Kriegserklärung erinnert.

Springerplatz, 1. Aug. 16 Uhr

Springerplatz, 1. Aug. 16 Uhr

Als Ort wurde der Springerplatz gewählt. Früher hieß
er Moltkemarkt. 1947 hat der Rat der Stadt
beschlossen, dass der Name des Platzes nicht mehr
nach einem preußischen Militaristen benannt werden
soll, sondern Karl Springer, der von den Nazis ermordet
wurde, fortan Namensgeber des Platzes sein soll.
Ein paar Geschäftsleuten um Herwig Niggemann war
das egal. Sie installierten vor einigen Monaten einen
Delikatessenmarkt auf dem Springerplatz, den sie
Moltkemark nennen.

Auf der Kundgebung am Freitag werden Texte, Gedichte und Lieder vorgetragen, die
daran erinnern, wie aktuell die Warnungen 1914 vor dem Krieg auch heute noch sind.
Die Rüstungsindustrie war schon damals so korrupt wie heute.
Der Bogen der Texte wird gespannt zu den heutigen Kriegen und der lokalen
Provokation, einen Markt nach einem preußischen Militaristen zu benennen.

Freitag, 1. August 2014, 16:00 Uhr, auf dem Springerplatz:
Kundgebung gegen Alltagsmilitarismus und Krieg

Kundgebung auf dem Springerplatz
Erinnerung an die Deutsche Kriegserklärung
vor 100 Jahren

Juli 19, 2014 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Arbeiterbewegung, Demonstration, Militarismus, Protest, Termine Kommentare deaktiviert für Kundgebung auf dem Springerplatz
Erinnerung an die Deutsche Kriegserklärung
vor 100 Jahren

1. August 2014
16:00bis18:00

Am 1. August 1914 begann der 1. Weltkrieg. Die deutschen Militärs
drängten – gerade auch mit Helmuth von Moltke d.Ä. als
ideologischem Vorbereiter und seinem gleichnamigen Neffen als
Vollstrecker –, den Krieg jetzt zu beginnen, weil der Zeitpunkt ihnen am günstigsten
erschien.

Markt Ja, Moltke Nein!

Markt Ja, Moltke Nein!

Der preußische Militarist erhielt schon mit dem
Bau der Siedlung Griesenbruch auf dem
zentralen Platz, auf dem auch ein Markt
stattfand, in den 1870ger eine besondere
Würdigung: Moltke-Markt.
1947 wurde von den Müttern und Vätern dieser
Stadt der Militarist Moltke aus besten Gründen
aus dem Stadtbild entfernt. Der Platz wurde dem
Antimilitaristen und von den Nazis ermordeten
Antifaschisten Karl Springer gewidmet.
Seit ca. einem Jahr versucht vor allem ein
Bochumer Delikatessengroßhändler den Markt
unter dem Namen Moltke-Markt als Feierabend-
Markt wiederzubeleben. Damit steigt der
ursprünglich in die Mottenkiste der Geschichte
verdammte Moltke wieder aus dem Grab. Das
Bochumer Friedensplenum demonstriert freitags
seit Monaten auf dem Markt nicht gegen den
Markt, sondern gegen die Namensgebung. Gerade heute ist ein solches Roll-Back der Geschichte unerträglich. Auch die VVN-BdA Bochum ist im Friedensplenum vertreten.
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Protest gegen NPD, „Pro NRW“ und „AfD“
Rassismus stets beim Namen nennen

Juni 26, 2014 Von: Siegfried Evers Kategorie: Demonstration, Neofaschismus, Rassismus, Rechtspopulismus, Rede Kommentare deaktiviert für Protest gegen NPD, „Pro NRW“ und „AfD“
Rassismus stets beim Namen nennen

Deniz Sert vom Bochumer Forum für Antirassismus

Deniz Sert vom Bochumer Forum für Antirassismus

Das Bochumer Bündnis gegen
Rechts (BgR), dem auch die VVN-
BdA Bochum angehört, hatte
heute Mittag zu einer Protest-
kundgebung vor dem Rathaus
aufgerufen, wo sich am
Nachmittag der neugewählte Rat
der Stadt konstituierte.

Unter dem Motto „Für eine
solidarische und weltoffene Stadt!” demonstrierten etwa 100
TeilnehmerInnen gegen den
deutlichen Rechtsruck bei der
letzten Kommunalwahl in Bochum.

Ralf Feldmann unterstrich noch einmal die Warnung des BgR: „Die weitaus größere
Gefahr für ein solidarisches und weltoffenes Miteinander in Bochum ist die AfD.
Sie lebt von den Sorgen und Ängsten vieler Menschen in der europäischen Wirtschafts-
und Finanzkrise. Ihre Antwort heißt Wiederbelebung des Nationalismus und Absage an eine gemeinsame europäische Zukunft. Sie wirbt für eine Politik, die sozial
Benachteiligte, Flüchtlinge, MigrantInnen und besonders Muslime stigmatisiert und
ausgrenzt.”
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Demos gegen ultra Rechte
Dienstag in Langendreer und Donnerstag am Rathaus

Juni 21, 2014 Von: Siegfried Evers Kategorie: Ankündigung, Demonstration, Neofaschismus, Protest, Rechtspopulismus Kommentare deaktiviert für Demos gegen ultra Rechte
Dienstag in Langendreer und Donnerstag am Rathaus

Gegen NPD, Pro NRW und AfD

Gegen NPD, Pro NRW und AfD

Am Dienstag, den 24. 6. um 14.30 Uhr vor dem
Amtshaus in Langendreer und am Donnerstag, den
26. 6. um 13 Uhr vor dem Rathaus, werden
Demonstrationen zu den konstituierenden Sitzungen
der Bezirksvertretung bzw. des Stadtrates stattfinden.

In Langendreer ist Alt-Nazi Wolf-Dieter Varney für
„Pro-NRW“ in die Bezirksvertretung gewählt worden.
In der Vergangenheit hatte er für die Republikaner
und die NPD kandidiert. Als biologisch Ältester im
Bezirksparlament wird er die Sitzung eröffnen und
die Wahl der BezirksbürgermeisterIn leiten.
Im Rat der Stadt hat es einen erheblichen Rechtsrutsch
gegeben. Je ein Vertreter der NPD und von „Pro NRW“, sowie drei Mitglieder
der „AfD“ gehören nun dem Rat an.
Die Kundgebungen werden von der Initiative Langendreer gegen Nazis und vom
Bochumer Bündnis gegen Rechts angemeldet. Die VVN-BdA Bochum ruft ihre
MitgliederInnen und FreundInnen auf, sich an den Demonstrationen zu beteiligen.

Pressemitteilung der VVN-BdA Bochum:
VVN protestiert gegen den Auftritt des AfD-Vorsitzenden Bernd Lucke am 8. Mai in der Stadthalle in Wattenscheid

Mai 04, 2014 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Ankündigung, Demonstration, Presseerklärung, Protest, Rassismus Kommentare deaktiviert für Pressemitteilung der VVN-BdA Bochum:
VVN protestiert gegen den Auftritt des AfD-Vorsitzenden Bernd Lucke am 8. Mai in der Stadthalle in Wattenscheid

Symbol der VVN-BdA

Symbol der VVN-BdA

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-
Bund der Antifaschist_innen (VVN-BdA) Bochum
schließen sich dem Protest zahlreicher anderer
Gruppen und antifaschistischer Parteien in Bochum
an und ruft auf, am Donnerstag, den 8.Mai, von
18-20 Uhr vor der Stadthalle in Wattenscheid die
demokratische antifaschistische Kundgebung gegen
die AfD zu unterstützen.

Die AfD kommt nationalistisch, christlich-
fundamentalistisch, menschenverachtend  und
einwanderungsfeindlich daher, verschiedene
Funktionäre benutzen ein Vokabular, das dem
Faschismus entnommen zu sein scheint.
Wenn Arbeitslose als Schmarotzer bezeichnet werden, wenn Sozialhilfeempfänger_innen das Wahlrecht
entzogen werden soll, wenn Schwulen und Lesben bescheinigt wird, dass sie leider in der
Öffentlichkeit positive Beachtung finden, obwohl sie nichts zur Geburtensteigerung
biodeutscher Menschen beisteuern, wenn Migrant_innen und Ausländer_innen
rassistisch diffamiert werden, dann hat diese Partei in Gebäuden wie der Stadthalle
nichts zu suchen.
Auch die Bedrohung eines Antifaschisten mit einer Pistole durch einen AfD-Funktionär vor einigen Tagen in Bochum lässt Schlimmeres noch vermuten.

Die VVN-BdA Bochum warnt vor der Anerkennung der AfD als normaler
demokratischer  Partei.
„Wehret den Anfängen!“

Nazis hinter Gittern –
Gegen „Pro NRW“ und andere RassistInnen

Mai 04, 2014 Von: Siegfried Evers Kategorie: Demonstration, Neofaschismus, Protest, Rede Kommentare deaktiviert für Nazis hinter Gittern –
Gegen „Pro NRW“ und andere RassistInnen

Wolfgang Dominik spricht auf der Demo

Wolfgang Dominik spricht auf der Demo

Mit 15 großen Deutschlandfahnen
im Gepäck reisten gestern 19
AnhängerInnen von „Pro NRW“
auf dem Husemannplatz an.
Bochumer Kommunalwahlkandi-
datInnen der ultra-rechten
Splittergruppe trauten sich
augenscheinlich nicht, sich der
Öffentlichkeit zu präsentieren.
Von den Ansagen der „Pro-NRW“-Akteure war nichts zu verstehen.

Mehr als 150 Gegendemon-
strantInnen übertönten mit zum
Teil recht unterhaltsamen
Parolen („Ohne Verfassungsschützer wärt Ihr nur zu dritt!”) und diversen
Lärminstrumenten die Durchsagen der Reisekader von „Pro NRW“. Die Polizei hatte den
Platz vollständig abgesperrt. Nur einige JournalistInnen wurden zu den Nazis hinter
den Gittern durchgelassen. Für die PassantInnen der Kortumstraße war die Sicht durch
DemonstrantInnen und Polizei versperrt. Vor dem Eintreffen von Pro NRW hatten
mehrere RednerInnen auf der Gegenkundgebung vom Bündnis gegen Rechts deutlich gemacht, dass es zwar nervig aber unerlässlich ist, solche Naziauftritte nicht als
Normalität hinzunehmen.
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Protest gegen Pro NRW und AfD

April 27, 2014 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Ankündigung, Demonstration, Protest, Rassismus Kommentare deaktiviert für Protest gegen Pro NRW und AfD

Das Bündnis gegen Rechts, in dem auch die VVN-BdA Bochum vertreten ist, informiert und lädt alle Antifaschst_innen und Demokraten ein, sich den Protesten anzuschließen:

Nazis haut ab!

Nazis haut ab!

1. Wir rufen auf zum Protest gegen Pro NRW.
Pro NRW wird am 3. Mai (nicht am 10. Mai!)
um 16.00 Uhr auf dem Husemannplatz auftreten.
Unsere Kundgebung beginnt um 15.00 Uhr Ecke
Huestrasse/Kortumstrasse
und dauert solange,
bis Pro NRW verschwunden ist.
Bisher feststehende RednerInnen kommen von der
VVN-BdA Bochum, vom Flüchtlingsrat NRW e.V.
und der DIDF-Jugend.
Wir wollen den Auftritt von Pro NRW empfindlich
stören, sodass deren Menschen nicht zu sehen und ihre
Reden nicht zu hören sind. Darin haben wir Übung,
entsprechend ist Ausrüstung erwünscht mit allem, was Lärm macht.
Unterstützung wurde zugesagt von SPD und LINKEn, die am 3. Mai am Husemannplatz
stark zur Kommunalwahl werben wollen. Pro NRW ist noch nie ohne unseren Protest in Bochum aufgetreten, das soll auch diesmal wieder so werden.

Rechts-Populismus stoppen!

Rechts-Populismus stoppen!

2. Am 8.Mai 19.00 Uhr kommt der AfD-Vorsitzende
Lucke nach Wattenscheid in die Stadthalle.
Das BgR hat dazu eine Kundgebung angemeldet.
Diese soll um 18.00 Uhr vor der Stadthalle
beginnen.
Sicher gilt für viele die AfD zunächst als Euro-kritische
Partei. Aber die Euro-Kritik wird immer mit
nationalistischen Einstellungen versehen.
Vorherrschende Ängste gegen „Ausländer“ werden
aktiviert, wenn „das Volk“ als bedrohte Einheit
dargestellt wird.
Nach der Strafanzeige der AfD gegen den Jugendring,
der Bedrohung eines AfD-Kritikers mit einer Pistole
durch ein AfD-Mitglied am 23.4. und z.B.der AfD-
Forderung nach „Neuordnung des Einwanderungs-
rechtes“, halten wir eine Gegenkundgebung für
absolut notwendig.

Den Aufruf des Bochumer BgR findet ihr hier

Solidarität mit den Geflüchteten
Gelungene antifaschistische Kundgebung des Bochumer
Bündnisses gegen Rechts

Februar 01, 2014 Von: Siegfried Evers Kategorie: Antifaschismus, Demonstration, Neofaschismus, Rede Kommentare deaktiviert für Solidarität mit den Geflüchteten
Gelungene antifaschistische Kundgebung des Bochumer
Bündnisses gegen Rechts

Wolfgang Dominik spricht auf der Demo

Wolfgang Dominik spricht auf der Demo

Trotz strömenden Regens waren
heute mehr als 300 antifaschis-
tische KundgebungsteilnehmerIn-
nen dem Aufruf zu einer
Demonstration gefolgt und
versammelten sich an der
Wohlfahrtsstraße in Sichtweite
der Flüchtlingswohnheime.
Das Motto der Kundgebung lautete „Flüchtlinge Willkommen!”
Auf der anderen Seite der
Königsallee demonstrierten vor
dem Knappschaftshaus ca. 30
Angehörige der „Kameradschaft
Volkssturm Deutschland“.
Über ihnen prangte die riesige Botschaft der
Knappschaft an ihrem Hochhaus. Auf den
Fensterscheiben des Knappschaftsgebäudes stand in großen roten Buchstaben
“Wir gegen Nazis – Knappschaft“. Einige Flüchtlinge beteiligten sich an der
Demonstration, trauten sich aber nicht, öffentlich aufzutreten.

Birgit Naujoks,  Geschäftsführerin des Flüchtlingsrates NRW schilderte in ihrer Rede die
Situation der Flüchtlinge: „In dieser Flüchtlingsunterkunft hier an der
Wohlfahrtsstraße leben Menschen, die vor politischer Verfolgung, (Bürger-)Kriegen,
massiven Menschenrechtsverletzungen und akuten Lebensbedrohungen geflohen
sind. (mehr …)

Fotogalerie von der Demo am 1. Februar 2014

Februar 01, 2014 Von: Siegfried Evers Kategorie: Antifaschismus, Demonstration, Neofaschismus, Protest Kommentare deaktiviert für Fotogalerie von der Demo am 1. Februar 2014

Samstag, 13.30 Uhr, Wohlfahrtstraße: Flüchtlinge Willkommen!

Januar 31, 2014 Von: Siegfried Evers Kategorie: Ankündigung, Antifaschismus, Demonstration, Faschismus Kommentare deaktiviert für Samstag, 13.30 Uhr, Wohlfahrtstraße: Flüchtlinge Willkommen!

Flüchtlinge Wilkommen, Nazis haut ab!

Flüchtlinge Wilkommen, Nazis haut ab!

“Wir gegen Nazis – Knappschaft”.
Mit riesigen Buchstaben ist dies
über vier Etagen am Knapp-
schaftshochhaus an der
Königsallee zu lesen.

In einer Mitteilung an die
MitarbeiterInnen der Knappschaft schreibt der Pressesprecher der
Knappschaft: “Erstmals nutzt die KBS die Fassade für eine politische Demonstration.” Weiter heißt es:
“Hintergrund ist die Demon-
stration einer rechtsextremen
Splittergruppe am Samstag an der Königsallee. Geschäftsführung und Personalrat
wollen hiermit ein Zeichen setzen: Wir wollen keine Nazis.”

Der Nazi-Aufmarsch soll ab 14.00 Uhr vor dem Hochhaus stattfinden und sich gegen die Flüchtlinge in der gegenüberliegenden Unterkunft in der Wohlfahrtstraße richten.
An der Wohlfahrtstraße findet ab 13.30 Uhr eine vom Bündnis gegen Rechts
angemeldete Demonstration unter dem Motto statt: Flüchtlinge Willkommen!
Es sprechen: Birgit Naujoks vom Flüchtlingsrat NRW, Georg Eberwein von der
Medizinischen Flüchtlingshilfe und Wolfgang Dominik von der VVN-BdA.

Flüchtlinge Willkommen, Nazis haut ab!
VVN-BdA ruft zur Teilnahme an der Kundgebung
am Samstag, den 1. Februar 2014 auf.

Januar 30, 2014 Von: Siegfried Evers Kategorie: Ankündigung, Antifaschismus, Demonstration, Neofaschismus Kommentare deaktiviert für Flüchtlinge Willkommen, Nazis haut ab!
VVN-BdA ruft zur Teilnahme an der Kundgebung
am Samstag, den 1. Februar 2014 auf.

Banner vom 1. Februar 2014

Banner vom 1. Februar 2014

Das Bochumer Bündnis gegen Rechts, dem auch die
VVN-BdA Bochum angehört, ruft für kommenden
Samstag um 13.30 Uhr zu einer Kundgebung vor dem
Flüchtlingsheim in der Wohlfahrtstraße auf.

Hierzu erklärt Uli Borchers als Sprecher des
Bündnisses: “Wir wollen mit unserer Aktion die
Solidarität mit den Flüchtlingen in der
Wohlfahrtstrasse zum Ausdruck bringen, wir wollen
den dort lebenden Menschen zeigen: ‘Ihr seid nicht
allein’! Den Neonazis vom “Volkssturm Deutschland”,
die zum gleichen Zeitpunkt gegen die Flüchtlinge
hetzen wollen, werden wir eine deutliche Abfuhr
erteilen. Unser Protest gegen diese “Kameradschaft” wird laut und deutlich und
sichtbar ausfallen. Die Vorbereitungen auf unsere Solidaritäts- und Protestaktion sind
sehr gut angelaufen.
Mit einem Flugblatt für die AnwohnerInnen der Wohlfahrtstrasse haben wir über die “Kameradschaft” informiert.
Mit eigenen Erklärungen haben inzwischen aufgerufen: der ver.di Bezirk Bochum-
Herne und der Kinder und Jugendring Bochum.
Wir sind deshalb optimistisch, dass mit dieser Unterstützung eine eindrucksvolle
Kundgebung stattfinden wird.”

Antirassistische Demonstration am 30.11.2013

November 26, 2013 Von: Siegfried Evers Kategorie: Demonstration, Militarismus, Rassismus, Termine Kommentare deaktiviert für Antirassistische Demonstration am 30.11.2013

30. November 2013
11:00

Das Bündnis gegen den rassistischen Normalzustand
ist VeranstalterIn einer antirassistischen Demonstration,
die am Samstag, den 30. November um 11.00 Uhr
am Bochumer Hauptbahnhof stattfindet.

Antirassistische Demo 30.11.2013

Antirassistische Demo 30.11.2013

„Wie schaffen wir es, dass die Demonstration eine Außenwirkung entfaltet, die PassantInnen
anspricht und zum Nachdenken über Rassismus anregt?“ Eine Frage, die den MitgliederInnen des Bündnisses bei der Vorbereitung der Demo häufig durch den Kopf geht.
In seinem Aufruf zur antirassistischen
Demonstration am Samstag schreibt das Bündnis gegen den rassistischen Normalzustand:
„Der 30. November ist als Datum nicht
willkürlich gewählt. Am 1. Dezember nimmt
„Eurosur“ seine Arbeit auf. Bei „Eurosur“ handelt es sich um ein neues Überwachungssystem für so genannte „Flüchtlingsrouten“. Gegen Menschen, die versuchen nach Europa zu gelangen, sollen
im Rahmen des neuen Programms Drohnen,
Satelliten und weiteres  hochtechnisches
Überwachungsgerät eingesetzt werden.
Statt die tödliche Politik der „Grenzsicherung“ zu
überdenken, sollen Grenzsicherung und –überwachung mit Eurosur sogar ausgebaut
werden.
(mehr …)