VVN-BdA Bochum

Vereinigung der Verfolgten des Naziregims – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten
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Artikel der Kategorie ‘Neofaschismus’

Ausstellung
Neofaschismus in Deutschland

Juni 20, 2010 Von: Siegfried Evers Kategorie: Ausstellung, Dokumentiert, Faschismus, Neofaschismus Noch keine Kommentare →

AUSSTELLUNG: Neofaschismus in Deutschland

AUSSTELLUNG: Neofaschismus in Deutschland

„Nur Aufklärung verhindert Wiederholung“.  So oder ähnlich lauteten örtliche Presseartikel und Leserbriefe, wenn irgendwo die Neofaschismus-Ausstellung der VVN-BdA gezeigt wurde.  Seit 1985 gibt es VVN-Ausstellungen zum Thema Neofaschismus.

An ganz unterschiedlichen Orten, in Schulen und Rathäusern, in Kirchen und Gewerkschaftshäusern, in Universitäten und Parlamenten, sogar in Betrieben, wurde die Ausstellung der VVN-BdA in der Vergangenheit präsentiert. Und das nicht nur in Großstädten, sondern auch im ländlichen Bereich. Jetzt ist die vollständig überarbeitete neue Ausstellungsversion fertiggestellt.

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VHS-Stadtrundgang:
Auf den Spuren einer bedeutenden Bochumer jüdischen Frau:
Ottilie Schoenewald

April 03, 2010 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Geschichte, Juden, Neofaschismus, Stadtrundgang, Termine Noch keine Kommentare →

25. April 2010
14:00bis16:15
Ottilie Schoenewald

Ottilie Schoenewald

Nur wenige Bochumer kennen Ottilie Schoenewald. Eine kleine Straße ist nach ihr benannt, aber auch eines der größten Weiterbildungskollegs Deutschlands in Bochum an der Wittenerstraße. Über das Leben und das letztlich grausame Schicksal dieser bedeutenden Bochumer Frau gibt es immerhin Spuren aus der Zeit der Weimarer Republik und des Faschismus in Bochum.

Der Historiker Wolfgang Dominik hat sich mit Ottilie Schoenewald beschäftigt und bietet im VHS-Programm einen ca. zweistündigen Stadtrundgang “Auf den Spuren Ottilie Schoenewalds in Bochum”, am Sonntag, den 25.4.2010, 14.00, Uhr an. Treffpunkt ist die große Glocke auf dem Rathausplatz. Es soll versucht werden, an bestimmten Orten der Innenstadt aufzuzeigen, wie der Faschismus auch in Bochum die Macht ergriff, wie sich das Leben der Menschen, schwankend zwischen vermeintlicher Hoffnung für viele und Terror gegen Minderheiten, veränderte, wie Faschismus entsteht und wie Neofaschismus eingedämmt werden kann. An Ottilie Schoenewald, ihrer Familie und der jüdischen Bochumer Gemeinde im damals “braunen” Bochum soll exemplarisch die Funktion von Ausgrenzung, Diffamierung, Verfolgung und letztlich Vernichtung erläutert werden.
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Donnerstag, 1. April 2010, 19.30 Uhr im Sozialen Zentrum:
Kerstin Köditz:
Und morgen? Extreme Rechte in Sachsen

März 30, 2010 Von: Martin Budich Kategorie: Antifaschismus, Buchvorstellung, Faschismus, NPD, Nationalsozialismus, Neofaschismus, Termine, Vortrag Noch keine Kommentare →

1. April 2010
19:30
Kartin Köditz, Sprecherin für antifaschistische Politik der  Linksfraktion im sächsischen Landtag

Kartin Köditz ,MdL, Sprecherin für antifaschistische Politik der Linksfraktion im sächsischen Landtag

Das Bochumer Bündnis gegen Rechts lädt zu einer Veranstaltung am Donnerstag, den 1. April, um 19.30 Uhr im Sozialen Zentrum, Josephstr. 2 ein. Referentin ist Kerstin Köditz. Sie ist Sprecherin für antifaschistische Politik der Linksfraktion im sächsischen Landtag. In ihrem Buch „Und morgen? Extreme Rechte in Sachsen“ dokumentiert und analysiert sie das Agieren der Nazis und der Gegenwehr. Sie berichtet über Strategie, Positionen und Personen der extremen Rechten. Sie beschreibt, wie sich die NPD Stück für Stück in der Mitte der Gesellschaft verankert. Auf der Straße, in den Köpfen, in den Parlamenten…
Die NPD hat sich in Sachsen so fest etabliert wie in keinem anderen Bundesland. Erstmals ist es ihr hier gelungen – wenn auch unter heftigen Stimmverlusten – ein zweites Mal in Folge in einen Landtag gewählt zu werden.
Auch wenn die NPD bei der Landtagswahl in NRW keinerlei Chance hat, die 5-Prozent-Hürde zu schaffen, ist es wichtig über ihr Agieren aufzuklären. Übrigens: Wenn es im Mai gelingt, den Stimmanteil der NPD unter 1 Prozent zu drücken, erhält sie keine staatliche Erstattung von Wahlkampfkosten.
Wegbeschreibung zum Sozialen Zentrum

Bericht von der Eröffnung der Ausstellung
“Opfer rechter Gewalt”

November 04, 2009 Von: Andreas Seier Kategorie: Aktuelles, Antifaschismus, Ausstellung, Bericht, Faschismus, Neofaschismus Noch keine Kommentare →

Auf den Seiten des Bochumer Nachrichtenportals bo-alternativ.de findest sich ein Bericht über die Eröffnung der Ausstellung “Opfer rechter Gewalt” am letzten Mittwoch im Wattenscheider Luise-Barre-Berufskolleg. Dort finden sich auch Bilder von der Ausstellungseröffnung!

Austellung
“Opfer rechter Gewalt”

November 04, 2009 Von: Bochumer "Bündnis gegen Rechts" Kategorie: Ausstellung, Neofaschismus, Termine 4 Kommentare →

4. November 2009bis29. November 2009

Am Mittwoch, dem 4.11., wird um 11.00 Uhr die Ausstellung “Opfer rechter Gewalt” im Louis-Baare-Berufskolleg am Bußmannsweg 8 in Wattenscheid eröffnet. Nach einigen Grußworten wird Prof. Dr. Wolfgang Dreßen ein Referat halten zum Thema: Wie können wir uns gegen die militante Rechte zur Wehr setzen?

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Faschistische Parteien und Gruppierungen
Gewalttäter und Verbrecher !?

Oktober 05, 2009 Von: Klaus Kunold Kategorie: Faschismus, NPD, Neofaschismus, Termine, Vortrag 2 Kommentare →

11. November 2009
19:00

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA) bietet im Rahmen der Ausstellung “Opfer rechter Gewalt”, die gegenwärtig im Louis-Barre-Berufskolleg in Wattenscheid stattfindet, am Mittwoch, den 11.11.2009 um 19.00 Uhr, eine besondere Veranstaltung an.

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Zeigen wir den Nazis die „Rote Karte”

Oktober 04, 2009 Von: Klaus Kunold Kategorie: Aktuelles, NPD, Neofaschismus, Protest, Termine 1 Kommentar →

6. November 2009
13:00
Mädchen mit roter Karte

Die NPD ist mit einem Sitz im neuen Bochumer Parlament vertreten. Mit weniger als einem Prozent der Wählerstimmen konnte der NPD-Landesvorsitzende von NRW Claus Cremer aus Wattenscheid in den Bochumer Stadtrat einziehen.

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Erklärung der VVN – BdA Bochum zu Nazis im Stadtrat

September 04, 2009 Von: Lutz Berger Kategorie: Aktuelles, NPD, Neofaschismus, Parlamentarismus 1 Kommentar →

VVN - BdA Bochum

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes
Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten
Kreisvereinigung Bochum

Seit dem letzten Sonntag ist es amtlich: mit weniger als einem % der Stimmen und damit nicht mal einem ganzen Abgeordneten ist ein Vertreter der NPD Mitglied im Stadtparlament geworden.

Empörung macht sich bei allen anderen Parteien bemerkbar, der Wunsch, gemeinsam etwas gegen diese Schande zu tun, eint alle Parteien.

Aber es gibt etwas, das hilft: Die VVN – BdA fordert seit langem ein Verbot der NPD und aller neofaschistischen Parteien. Ein Verbot würde das Problem von Nazis in Parlamenten erledigen, in Bochum, in Dortmund – wo das NPD Ratsmitglied am Tag vor der Wahl noch einen Antifaschisten krankenhausreif geschlagen hat -, im sächsischen Landtag und überall.

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NPD – Verbot dringend notwendig!!

September 04, 2009 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Aktuelles, Manuskript, NPD, Neofaschismus, Vortrag 2 Kommentare →

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März 2009, Vortrag von Wolfgang Dominik bei der VVN Mülheim -BdA Bochum am 4.9.2009

1 Statt einer Einleitung

In einer Meldung über den Bericht des Sonderausschusses des US-Senats heißt es in der Allgemeinen Zeitung Berlin vom 12.10.1945:

  1. Es ist nicht wahr, daß (sic!) die deutschen Großindustriellen sich erst im letzten Augenblick und halb gezwungen dem Nationalsozialismus angeschlossen haben. Sie waren von Anfang an seine begeisterten Förderer.
  2. Die Unterstützung seitens der deutschen Schwerindustrie und Hochfinanz ermöglichte den Nationalsozialisten die Machtergreifung.
  3. Die Umstellung der deutschen Wirtschaft auf die Kriegswirtschaft und auf die fieberhafte Rüstung zum Angriffskrieg erfolgte unter der unmittelbaren Leitung der deutschen Industriellen.

Alle die, die gerade als Nazi-Verbrecher charakterisiert worden waren, sind spätestens 1951 fast vollzählig wieder in ihren Konzernleitungen, meist hatten sie am 8.5.1945 plötzlich entdeckt, dass sie ja eigentlich Antifaschisten waren, etwas später folgte meist ihr Beitritt zu CDU/CSU oder FDP.

Das faschistische Ziel, Vernichtung des Sozialismus oder Kommunismus oder des „Marxismus mit Stumpf und Stiel“ blieb, der Rassismus modifiziert (statt Antisemiten wurden nun viele zu Philosemiten).

Mit der Zeit gelang es, den Bürgern der Westzonen klar zu machen, dass sie sich nichts vorzuwerfen hatten in Sachen Faschismus, wenn sie nur ordentliche Antikommunisten blieben. Man rüstete bald ja schon wieder gegen den alten Feind.

Das zeigt :

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Neofaschistische Netzwerke und Parteien in Europa

April 21, 2009 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Faschismus, Manuskript, Neofaschismus, Parteien, Vortrag Noch keine Kommentare →

Referat von Wolfgang Dominik bei der VVN-BdA Solingen am 21.4.2009)

  1. Einige Bemerkungen zum Faschismus-Begriff

Aufgabe einer historisch-kritischen Geschichtswissenschaft ist, die Frage nach der Kontinuität oder Diskontinuität geostrategischer, geoökonomischer, geopolitischer Interessen und Rahmenbedingungen zu stellen.

Allzu oft wird uns von den Agenturen der ideologischen Massenschutzimpfungen (Schule, Uni, Medien…..) ein enthistorisiertes, entökonomisiertes, entpolitisiertes Bild von aktuellen und historischen Ereignissen geboten. Oft genug herrscht eine personalisierende, dämonisierende, psychologisierende, fetischisierende, ontologisierende Darstellung vor, die uns ein Mosaikdenken oder einen Tunnelblick beibringen soll. Auf keinen Fall sollen wir die sozio-ökonomischen Hintergründe bzw. Klassenverhältnisse begreifen oder danach auch nur fragen.

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