VVN-BdA Bochum

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten
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Artikel der Kategorie ‘Neofaschismus’

Hakenkreuze – Wie lange noch?
Leserbrief von Wolfgang Dominik an die WAZ Bochum

November 17, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Hakenkreuz, Leserbrief, Neofaschismus, Schmiererei Kommentare deaktiviert für Hakenkreuze – Wie lange noch?
Leserbrief von Wolfgang Dominik an die WAZ Bochum

Wolfgang Dominik, Mitglied der VVN-BdA Bochum, hat am 4. Oktober bei einem Spaziergang Hakenkreuzschmierereien entdeckt und der Polizei gemeldet.

Hakenkreuzschmierereien in Harpen

Hakenkreuzschmierereien in Harpen

16 Tage später musste er feststellen, dass die
Schmierereien immer noch vorhanden waren.
Daraufhin hat er den Staatsschutz angerufen.
Dieser bestätigte Wolfgang, dass die Polizei Harpen
ihn sofort informiert hat und inzwischen
Ermittlungen eingeleitet worden sind. Trotzdem
waren die Schmierereien am 6. November immer
noch vorhanden.

Am Rande der Gedenkveranstaltung zum
9. November wurden die Antifaschistischen
Bochumer Blätter mit dem Beitrag „Hakenkreuze – wie lange noch?“ dem neuen Bochumer
Oberbürgermeister, Thomas Eiskirch übergeben.
Erst danach kam Bewegung in die Sache. Lob dem
neuen OB, der sofort aktiv wurde! Am 10.11.
nachmittags prangten die Hakenkreuze immer noch
an den besagten Objekten. Der Leserbrief wurde
geschrieben und abgeschickt. Die telefonische
Mitteilung eines Stadtsprechers am 12.11., alles sei jetzt sauber, war leider falsch.

Am 13.11. erschien der Leserbrief  von Wolfgang Dominik in der WAZ. Dann kam ein Anruf eines Mitarbeiters des Ordnungsamts, er würde sich sofort auf den Weg nach Harpen machen und
persönlich nachsehen, ob alles sauber sei. Aber vormittags waren die Hakenkreuzschmierereien immer noch da. Zufällig trafen sich um 11 Uhr der Mitarbeiter des Ordnungsamtes und Wolfgang Dominik unverabredet vor den Hakenkreuzen. Der Mitarbeiter des Ordnungsamtes wollte
jetzt persönlich Druck machen.
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Demo gegen „Pro NRW“ am 31.10. in Bochum Redemanuskript unseres Mitglieds Wolfgang Dominik

Oktober 31, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Demonstration, Neofaschismus, Protest, Rede Kommentare deaktiviert für Demo gegen „Pro NRW“ am 31.10. in Bochum Redemanuskript unseres Mitglieds Wolfgang Dominik

Ganze vier Personen (einige wollen fünf gesehen haben) konnte die neofaschistische Partei “Pro NRW” am letzten Samstag bei ihrer Kundgebung auf dem Husemannplatz aufbieten, um dann an einem kümmerlichen Pult Reden zu halten, die ausschließlich den „Asylmissbrauch” zum Thema hatten.

GegendemonstrantInnen auf dem Husemannplatz

GegendemonstrantInnen auf dem Husemannplatz

Hiervon war jedoch kaum etwas zu
verstehen, weil ca. 200
TeilnehmerInnen der Gegenkund-
gebung es erneut geschafft haben, die
„Pro NRW”- RednerInnen zu
übertönen und die Gruppe mit
Transparenten unsichtbar zu machen.

Das Bündnis gegen Rechts, in dem
auch die VVN-BdA Bochum
mitarbeitet, hatte seit längerem zu
diesem Protest aufgerufen und die
Antifaschistische Linke Bochum hatte
kurzfristig eine Demonstration vom
Hauptbahnhof zum Husemannplatz
organisiert, an der 70 Menschen teilnahmen.
Bevor es am Husemannplatz zum lautstarken Protest gegen „Pro NRW” kam, wurden in den Reden der DGB-Jugend und der DIDF-Jugend unmissverständlich jede Form von Rassismus verurteilt und heftige Kritik an der verschärften Asylgesetzgebung der Bundesregierung geübt und eine
stärkere Unterstützung für Flüchtlinge gefordert.
Zwei weitere Ansprachen, u.a. die unseres Vorstandsmitglieds Wolfgang Dominik, konnten nicht
gehalten werden, weil 2 Redebeiträge von Vertretern der Antifaschistischen Linken Bochum
eingeschoben wurden und die Neofaschisten relativ pünktlich mit ihrer Veranstaltung begannen. Die Rede unseres Mitglieds Wolfgang Dominik möchten wir hier auf jeden Fall dokumentieren.

Die ungehaltene Rede von Wolfgang Dominik im Wortlaut

Fotos von der Demo gegen „Pro NRW“

Oktober 31, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Bildergalerie, Demonstration, Neofaschismus, Protest Kommentare deaktiviert für Fotos von der Demo gegen „Pro NRW“

Oktoberfest – Das Attentat
Veranstaltung mit dem Buchautor Ulrich Chaussy

Oktober 05, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Buchvorstellung, Geheimdienste, Neofaschismus, Termine Kommentare deaktiviert für Oktoberfest – Das Attentat
Veranstaltung mit dem Buchautor Ulrich Chaussy

13. Oktober 2015
19:30

Das Bochumer „Bündnis gegen Rechts“ lädt am Dienstag, den 13. Oktober,
um 19:30 Uhr zu einer Veranstaltung mit Ulrich Chaussy in das ver.di-
Gewerkschaftshaus, Universitätsstrasse 76 ein. Die Veranstaltung wird
unterstützt vom Kinder- und Jugendring und der VVN-BdA Bochum. Sie trägt den Titel des neuen Buches von Ulrich Chaussy „Oktoberfest – Das Attentat“.

Oktoberfest - Das Attentat

Oktoberfest – Das Attentat

Am 26. September 1980 ereignete sich das Attentat auf dem Münchener Oktoberfest.
Es war der blutigste Anschlag in der Geschichte der
Bundesrepublik: 13 Tote und mehr als 200 zum Teil
Schwerverletzte waren Opfer der Bombenexplosion. Sehr
schnell wurde damals von den untersuchenden und
beteiligten Institutionen, dem BKA, den Verfassungsschutz-
behörden und den Landeskriminalämtern ein Einzeltäter
zum alleinigen Ausführenden des Bombenattentats erklärt: Gundolf Köhler.
Dieser war eine Zeitlang Mitglied der „Wehrsportgruppe
Hoffmann“ und auch sonst in neofaschistischen Kreisen
aktiv. Obwohl dies den ermittelnden Behörden klar war,
wurde die These des Einzeltäters in der Öffentlichkeit
vertreten: Gundolf Köhler hätte aus Liebeskummer (!)
und wegen einer verpatzten Prüfung (!) Selbstmord begehen wollen und deshalb die Bombe in einem Papierkorb am
Eingang zum Oktoberfest platziert.
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Aufruf gegen Rassismus und Naziterror
Flüchtlinge schützen – Rassismus ächten – Naziterror bekämpfen

September 24, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Antifaschismus, Aufruf, Neofaschismus, Rassismus Kommentare deaktiviert für Aufruf gegen Rassismus und Naziterror
Flüchtlinge schützen – Rassismus ächten – Naziterror bekämpfen

Rüdiger Veit, Sevim Dagdelen und Cem Özdemir

Rüdiger Veit (SPD), Sevim Dagdelen (Die Linke) und Cem Özdemir (Bündnis 90/Die Grünen)

Die Bochumer Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen (Die Linke) hat zusammen mit Cem
Özdemir (Bündnis 90/ Die Grünen) und Rüdiger Veit (SPD) einen Aufruf „Flüchtlinge schützen – Rassismus ächten – Naziterror bekämpfen“ verfasst, “um ein gemeinsames und klares Zeichen
gegen rechte Gewalt zu setzen”.
In einer Presseerklärung heißt es u. a.: „Die unterzeichnenden Abgeordneten fordern ernsthafte europäische Anstrengungen zur Bekämpfung der Fluchtursachen und verstehen den Aufruf auch als ein Zeichen gegen das Schüren von Angst und Abschottung. Sie drücken ihre Erwartung aus, dass alle demokratischen Politikerinnen und Politiker für eine offene Gesellschaft eintreten, in der Diskriminierung von Flüchtlingen und Angstmache gegen Menschen anderer Herkunft keinen Platz haben. Eingefordert wird der klare Wille, Flüchtlinge zu unterstützen, damit sie sich integrieren und am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.“

Der Aufruf kann online unterstützt werden.

Presseerklärung der VVN-BdA Bochum
zum Rechtsterror

Mai 08, 2015 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Antifaschismus, Neofaschismus, Rechtsterror Kommentare deaktiviert für Presseerklärung der VVN-BdA Bochum
zum Rechtsterror

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten / VVN-BdA) Bochum ist entsetzt, dass in Bochum ein Ableger der faschistischen Organisation OSS (Old School Society) existiert.

Symbol der VVN-BdA Bochum

Symbol der VVN-BdA Bochum

Es ist offensichtlich, dass es in Bochum einen Unterstützerkreis für den Naziterror gibt. Es ist zu einfach zu meinen, dass der kürzlich Festgenommene in Bochum allein für die OSS und etliche andere faschistische Gruppen aktiv war. Wir erinnern an den großen Unterstützerkreis der Hogesa in Essen. Auch die zahlreiche Morde des NSU sollten mahnen, dringend nach weiteren potenziellen OSS-Mitgliedern und Sympathisanten der Naziszene auch in Bochum zu fahnden. Zu oft haben sich Polizei und
Staatsanwaltschaft schon auf den berühmten
Einzeltäter festgelegt. Der jetzt festgenommene Olaf O. soll ja auf der inzwischen abgeschalteten
Homepage der OSS mit zahlreichen Freunden zu
sehen sein (vgl. WAZ vom 7.5.2015). Außerdem soll er bei zahlreichen Naziaufmärschen anderer faschistischer Organisationen gewesen sein.

Es ist beschämend, dass am 8. Mai 2015, dem 70 Jahrestag der Befreiung vom Faschismus, an derartige Vorgänge erinnert werden muss.

Die VVN-BdA Bochum fordert energische Maßnahmen gegen den Neofaschismus und deren Hintermänner und -frauen in Springerstiefeln und in Nadelstreifenanzüge.

Die Pressemitteilung der VVN-BdA Bochum

Presseerklärung der VVN-BdA Bochum:
Aus unserer Scham muss Wachsamkeit wachsen!
Solidarität mit der jüdischen Gemeinde

November 17, 2014 Von: Guenter Gleising Kategorie: Juden, Neofaschismus, Presseerklärung, Protest Kommentare deaktiviert für Presseerklärung der VVN-BdA Bochum:
Aus unserer Scham muss Wachsamkeit wachsen!
Solidarität mit der jüdischen Gemeinde

Die VVN-BdA Bochum hat heute eine Erklärung veröffentlicht, in der sie zu einer
Provokation eines Nazis im Dortmunder Rat Stellung nimmt, der mit einer Anfrage
wissen wollte, wo in Dortmund wie viele jüdische BürgerInnen wohnen.

Symbol der VVN-BdA

Symbol der VVN-BdA

„Empörend, widerlich und verbrecherisch!“,
so charakterisiert die VVN-BdA Kreisvereinigung
Bochum die Vorgänge um die Ratsanfrage der Partei
„Die Rechte“ zur Anzahl und zu den Wohnorten
Dortmunder Bürger jüdischen Glaubens.
„Allein schon die Tatsache, dass wenige Tage nach
dem Gedenken an die Ereignisse und Opfer der
Pogromnacht vom 9. November 1938 derartige
Fragen im Dortmunder Stadtrat möglich sind, ist
unbegreiflich. Es ist ungeheuerlich, dass einer
Organisation und Gesinnung über solche Anfragen
eine öffentliche Plattform gegeben wird. Die
Begründung, die Anfrage sei für die „die politische
Arbeit“ der „Rechten“ „relevant“, ist kriminell.
Geschichtliche Parallelen sind offensichtlich. 
Ab 1933 sammelten auch die Faschisten zuerst Daten über die Juden, dann Adressen
von Wohnungen und Geschäften, um anschließend Einrichtungen und Geschäfte zu
demolieren und Menschen zu ermorden. Allein aus Bochum kamen über 500 jüdische
Mitbürger in der Zeit des Naziregimes ums Leben, in Dortmund waren es 2.000. …“

„Unsere besondere Solidarität gilt den unter uns lebenden Bürgern jüdischen Glaubens
und der jüdischen Gemeinde. Aus unserer Scham über das verbrecherische Treiben von
NeofaschistInnen soll verstärkte Wachsamkeit und Tätigkeit gegen Antisemitismus,
Neofaschismus und Rassismus erwachsen.“

Die Presseerklärung im Wortlaut.

Eröffnung der Ausstellung
Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung
der Verbrechen

September 15, 2014 Von: Siegfried Evers Kategorie: Ausstellung, Neofaschismus, NSU, Verfassungsschutz Kommentare deaktiviert für Eröffnung der Ausstellung
Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung
der Verbrechen

Mit mehr als hundert SchülerInnen und vielen Gästen des Ottilie-Schoenewald-Kollegs
wurde heute die Ausstellung „Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen“
eröffnet.

Uli Borchers (BgR) eröffnet die Ausstellung

Uli Borchers (BgR) eröffnet die Ausstellung

Uli Borchers vom Bochumer
„Bündnis gegen Rechts“ stellte in
seiner Begrüßungsrede heraus,
dass die politischen Hintergründe
der jahrelangen verbrecherischen
Aktivitäten des „NSU“ immer
noch nicht hinreichend
untersucht und aufgeklärt sind.
Rassismus in unserer Gesellschaft
muss dauerhaft bekämpft werden
und die Finanzierung, der Aufbau
und der Schutz von Neonazi-
strukturen durch staatliche
Organe – wie den Verfassungs-
schutz – müssen ein Ende
haben, so sein Fazit für die Zukunft.

Dr. Heinrich Brinkmöller-Becker als Schulleiter erklärte seine ausdrückliche
Zustimmung zu der Ausstellung und seine Bereitschaft die Auseinandersetzung mit
allen Formen des Rassismus zu führen. Für eine „Schule ohne Rassismus mit Courage“
sei es auch ein besonderer Bildungsauftrag, politische Hintergründe aufzuzeigen und
für eine solidarische Gesellschaft einzutreten.
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Fotos von der Ausstellungseröffnung

September 15, 2014 Von: Siegfried Evers Kategorie: Ausstellung, Neofaschismus, NSU, Verfassungsschutz Kommentare deaktiviert für Fotos von der Ausstellungseröffnung

Ausstellung im Ottilie-Schoenewald-Weiterbildungskolleg Die Opfer des NSU
und die Aufarbeitung der Verbrechen

August 30, 2014 Von: Siegfried Evers Kategorie: Ausstellung, Neofaschismus, NSU, Termine, Verfassungsschutz Kommentare deaktiviert für Ausstellung im Ottilie-Schoenewald-Weiterbildungskolleg Die Opfer des NSU
und die Aufarbeitung der Verbrechen

15. September 2014
10:00

Die VVN-BdA Bochum ist Mitveranstalterin einer Ausstellung
mit dem Titel „Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der
Verbrechen“, die am Montag, den 15.9. um 10:00 Uhr im Foyer
des Ottilie-Schoenewald-Weiterbildungskollegs eröffnet wird.

Die Opfer des  NSU

Die Opfer des NSU

In den Jahren zwischen 2000 und 2007 wurden in
Deutschland mindestens zehn Menschen durch Neonazis
des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU)
ermordet. In den Jahren 2001 und 2004 kam es in Köln
zu Bombenanschlägen, die sich ebenfalls gegen 
MigrantInnen richteten. Mehr als 20 Menschen wurden
teilweise lebensbedrohlich verletzt.
Die Gruppe um den „NSU“ raubte Banken aus, um
dadurch die rassistischen Aktionen und das Leben im
Untergrund zu finanzieren.

Erst im November 2011 wurde bekannt, dass Neonazis
um den „NSU“ diese Verbrechen begangen haben. Die
Angehörigen erfuhren damit endlich, durch wen ihre
Familienmitglieder umgebracht oder verletzt worden
sind. Die Untersuchungen der staatlichen Organe liefen
von Anfang an in die falsche Richtung. Die Opfer wurden
als Täter verdächtigt. Es wurde unterstellt, sie seien in
kriminelle und z.B. Drogengeschäfte verwickelt.
Heute wissen wir, dass es anders war. Die Polizei, der Verfassungsschutz, die LKA`s und
das BKA tragen eine direkte Mitverantwortung dafür, dass die Mitglieder des „NSU“ nie
gefasst wurden. Der Untersuchungsausschuss des Bundestags und der Untersuchungs-
ausschuss des Landes Thüringen haben in ihren Berichten für diese Verantwortlichkeit 
eindeutige Belege dokumentiert.
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Protest gegen NPD, „Pro NRW“ und „AfD“
Rassismus stets beim Namen nennen

Juni 26, 2014 Von: Siegfried Evers Kategorie: Demonstration, Neofaschismus, Rassismus, Rechtspopulismus, Rede Kommentare deaktiviert für Protest gegen NPD, „Pro NRW“ und „AfD“
Rassismus stets beim Namen nennen

Deniz Sert vom Bochumer Forum für Antirassismus

Deniz Sert vom Bochumer Forum für Antirassismus

Das Bochumer Bündnis gegen
Rechts (BgR), dem auch die VVN-
BdA Bochum angehört, hatte
heute Mittag zu einer Protest-
kundgebung vor dem Rathaus
aufgerufen, wo sich am
Nachmittag der neugewählte Rat
der Stadt konstituierte.

Unter dem Motto „Für eine
solidarische und weltoffene Stadt!” demonstrierten etwa 100
TeilnehmerInnen gegen den
deutlichen Rechtsruck bei der
letzten Kommunalwahl in Bochum.

Ralf Feldmann unterstrich noch einmal die Warnung des BgR: „Die weitaus größere
Gefahr für ein solidarisches und weltoffenes Miteinander in Bochum ist die AfD.
Sie lebt von den Sorgen und Ängsten vieler Menschen in der europäischen Wirtschafts-
und Finanzkrise. Ihre Antwort heißt Wiederbelebung des Nationalismus und Absage an eine gemeinsame europäische Zukunft. Sie wirbt für eine Politik, die sozial
Benachteiligte, Flüchtlinge, MigrantInnen und besonders Muslime stigmatisiert und
ausgrenzt.”
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Demos gegen ultra Rechte
Dienstag in Langendreer und Donnerstag am Rathaus

Juni 21, 2014 Von: Siegfried Evers Kategorie: Ankündigung, Demonstration, Neofaschismus, Protest, Rechtspopulismus Kommentare deaktiviert für Demos gegen ultra Rechte
Dienstag in Langendreer und Donnerstag am Rathaus

Gegen NPD, Pro NRW und AfD

Gegen NPD, Pro NRW und AfD

Am Dienstag, den 24. 6. um 14.30 Uhr vor dem
Amtshaus in Langendreer und am Donnerstag, den
26. 6. um 13 Uhr vor dem Rathaus, werden
Demonstrationen zu den konstituierenden Sitzungen
der Bezirksvertretung bzw. des Stadtrates stattfinden.

In Langendreer ist Alt-Nazi Wolf-Dieter Varney für
„Pro-NRW“ in die Bezirksvertretung gewählt worden.
In der Vergangenheit hatte er für die Republikaner
und die NPD kandidiert. Als biologisch Ältester im
Bezirksparlament wird er die Sitzung eröffnen und
die Wahl der BezirksbürgermeisterIn leiten.
Im Rat der Stadt hat es einen erheblichen Rechtsrutsch
gegeben. Je ein Vertreter der NPD und von „Pro NRW“, sowie drei Mitglieder
der „AfD“ gehören nun dem Rat an.
Die Kundgebungen werden von der Initiative Langendreer gegen Nazis und vom
Bochumer Bündnis gegen Rechts angemeldet. Die VVN-BdA Bochum ruft ihre
MitgliederInnen und FreundInnen auf, sich an den Demonstrationen zu beteiligen.

Presseinformation der VVN-BdA Bochum:
Gegen Neonazis und RechtspopulistInnen

Juni 17, 2014 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Antifaschismus, Neofaschismus, Presseerklärung, Rechtspopulismus Kommentare deaktiviert für Presseinformation der VVN-BdA Bochum:
Gegen Neonazis und RechtspopulistInnen

VVN ruft zur Gegenwehr auf: Bochum darf nicht zum Tummelplatz
für Neonazis und RechtspopulistInnen werden.

Symbol der VVN-BdA

Symbol der VVN-BdA

Die VVN-BdA Bochum ist entsetzt über den Anstieg
an Stimmen und Mandaten für die Parteien der
extremen Rechten, die so  in den Rat und in die
Bezirksvertretungen der Stadt Bochum einziehen.

Dass NPD und Pro NRW zur extremen Rechten zu
zählen sind, scheint allgemein klar, weil sie seit
vielen Jahren einen rassistisch begründete
Fremdenfeindlichkeit verkünden und dadurch wie
die NPD nicht nur zu Gewalttaten  aufruft, sondern
sie auch direkt begeht.

Zahlreiche Analysen der AfD zeigen, dass zumindest
große Teile der AfD auch nationalistisch, rassistisch
und einwanderungsfeindlich sind. Die Feindbilder
kommen teilweise subtil kulturreligiös verpackt
daher. Außerdem ist von zahlreichen Funktionären der AfD immer wieder zu hören, wie schlimm und verachtenswert Schwule, Fremde und Sozialschmarotzer (Hartz-4-
Bezieher) sind. Es tauchen Forderungen nach Abschaffung der demokratischen
Grundrechte für bestimmte Personengruppen auf, wenn gefragt wird: Warum sollen
Arbeitslose eigentlich wählen dürfen, wenn sie doch nichts zum Bruttosozialprodukt
beitragen, sondern nur ordentlichen Menschen auf der Tasche liegen? Die Grenzen
zwischen einem Rechtskonservativismus, reaktionären Einstellungen und faschistoiden oder faschistischen Mentalitäten sind fließend. Die VVN-BdA erinnert daran, dass ein
Spitzenkandidat der AfD in Bochum einen Antifaschisten schon mit der Waffe bedroht hat.
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„Neofaschismus in Deutschland“
Die neu konzipierte Ausstellung der VVN-BdA wurde auf dem Bundeskongress 2014 erstmals vorgestellt.

Juni 03, 2014 Von: Siegfried Evers Kategorie: Antifaschismus, Ausstellung, Neofaschismus Kommentare deaktiviert für „Neofaschismus in Deutschland“
Die neu konzipierte Ausstellung der VVN-BdA wurde auf dem Bundeskongress 2014 erstmals vorgestellt.

Bundeskongress 2014: Die neue Neofa-Ausstellung

Bundeskongress 2014: Die neue Neofa-Ausstellung

„Nur Aufklärung verhindert
Wiederholung“. So oder ähnlich
lauteten örtliche Presseartikel und
Leserbriefe, wenn irgendwo die
Neofaschismus-Ausstellung der
VVN-BdA gezeigt wurde. Seit
1985 gibt es VVN-Ausstellungen zum Thema Neofaschismus.

In der Bundesrepublik werden
Menschen beschimpft, bedroht, zu Tode getreten oder bei lebendigem
Leibe verbrannt, weil sie als
Fremde oder Andersdenkende
gehasst werden. Dabei zeigt die Mordserie des NSU nur als Spitze des rassistischen,
neofaschistischen Eisberges. Weit über 100 Todesopfer hat die neofaschistische Gewalt seit 1990 bereits gefordert.

An ganz unterschiedlichen Orten, in Schulen und Rathäusern, in Kirchen und
Gewerkschaftshäusern, in Universitäten und Parlamenten, sogar in Betrieben, wurde
die Ausstellung der VVN-BdA in der Vergangenheit präsentiert. Und das nicht nur in
Großstädten, sondern auch im ländlichen Bereich. Jetzt ist die vollständig überarbeitete neue Ausstellungsversion fertig gestellt.
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Nazis hinter Gittern –
Gegen „Pro NRW“ und andere RassistInnen

Mai 04, 2014 Von: Siegfried Evers Kategorie: Demonstration, Neofaschismus, Protest, Rede Kommentare deaktiviert für Nazis hinter Gittern –
Gegen „Pro NRW“ und andere RassistInnen

Wolfgang Dominik spricht auf der Demo

Wolfgang Dominik spricht auf der Demo

Mit 15 großen Deutschlandfahnen
im Gepäck reisten gestern 19
AnhängerInnen von „Pro NRW“
auf dem Husemannplatz an.
Bochumer Kommunalwahlkandi-
datInnen der ultra-rechten
Splittergruppe trauten sich
augenscheinlich nicht, sich der
Öffentlichkeit zu präsentieren.
Von den Ansagen der „Pro-NRW“-Akteure war nichts zu verstehen.

Mehr als 150 Gegendemon-
strantInnen übertönten mit zum
Teil recht unterhaltsamen
Parolen („Ohne Verfassungsschützer wärt Ihr nur zu dritt!”) und diversen
Lärminstrumenten die Durchsagen der Reisekader von „Pro NRW“. Die Polizei hatte den
Platz vollständig abgesperrt. Nur einige JournalistInnen wurden zu den Nazis hinter
den Gittern durchgelassen. Für die PassantInnen der Kortumstraße war die Sicht durch
DemonstrantInnen und Polizei versperrt. Vor dem Eintreffen von Pro NRW hatten
mehrere RednerInnen auf der Gegenkundgebung vom Bündnis gegen Rechts deutlich gemacht, dass es zwar nervig aber unerlässlich ist, solche Naziauftritte nicht als
Normalität hinzunehmen.
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Solidarität mit den Geflüchteten
Gelungene antifaschistische Kundgebung des Bochumer
Bündnisses gegen Rechts

Februar 01, 2014 Von: Siegfried Evers Kategorie: Antifaschismus, Demonstration, Neofaschismus, Rede Kommentare deaktiviert für Solidarität mit den Geflüchteten
Gelungene antifaschistische Kundgebung des Bochumer
Bündnisses gegen Rechts

Wolfgang Dominik spricht auf der Demo

Wolfgang Dominik spricht auf der Demo

Trotz strömenden Regens waren
heute mehr als 300 antifaschis-
tische KundgebungsteilnehmerIn-
nen dem Aufruf zu einer
Demonstration gefolgt und
versammelten sich an der
Wohlfahrtsstraße in Sichtweite
der Flüchtlingswohnheime.
Das Motto der Kundgebung lautete „Flüchtlinge Willkommen!”
Auf der anderen Seite der
Königsallee demonstrierten vor
dem Knappschaftshaus ca. 30
Angehörige der „Kameradschaft
Volkssturm Deutschland“.
Über ihnen prangte die riesige Botschaft der
Knappschaft an ihrem Hochhaus. Auf den
Fensterscheiben des Knappschaftsgebäudes stand in großen roten Buchstaben
“Wir gegen Nazis – Knappschaft“. Einige Flüchtlinge beteiligten sich an der
Demonstration, trauten sich aber nicht, öffentlich aufzutreten.

Birgit Naujoks,  Geschäftsführerin des Flüchtlingsrates NRW schilderte in ihrer Rede die
Situation der Flüchtlinge: „In dieser Flüchtlingsunterkunft hier an der
Wohlfahrtsstraße leben Menschen, die vor politischer Verfolgung, (Bürger-)Kriegen,
massiven Menschenrechtsverletzungen und akuten Lebensbedrohungen geflohen
sind. (mehr …)

Fotogalerie von der Demo am 1. Februar 2014

Februar 01, 2014 Von: Siegfried Evers Kategorie: Antifaschismus, Demonstration, Neofaschismus, Protest Kommentare deaktiviert für Fotogalerie von der Demo am 1. Februar 2014

Flüchtlinge Willkommen, Nazis haut ab!
VVN-BdA ruft zur Teilnahme an der Kundgebung
am Samstag, den 1. Februar 2014 auf.

Januar 30, 2014 Von: Siegfried Evers Kategorie: Ankündigung, Antifaschismus, Demonstration, Neofaschismus Kommentare deaktiviert für Flüchtlinge Willkommen, Nazis haut ab!
VVN-BdA ruft zur Teilnahme an der Kundgebung
am Samstag, den 1. Februar 2014 auf.

Banner vom 1. Februar 2014

Banner vom 1. Februar 2014

Das Bochumer Bündnis gegen Rechts, dem auch die
VVN-BdA Bochum angehört, ruft für kommenden
Samstag um 13.30 Uhr zu einer Kundgebung vor dem
Flüchtlingsheim in der Wohlfahrtstraße auf.

Hierzu erklärt Uli Borchers als Sprecher des
Bündnisses: “Wir wollen mit unserer Aktion die
Solidarität mit den Flüchtlingen in der
Wohlfahrtstrasse zum Ausdruck bringen, wir wollen
den dort lebenden Menschen zeigen: ‘Ihr seid nicht
allein’! Den Neonazis vom “Volkssturm Deutschland”,
die zum gleichen Zeitpunkt gegen die Flüchtlinge
hetzen wollen, werden wir eine deutliche Abfuhr
erteilen. Unser Protest gegen diese “Kameradschaft” wird laut und deutlich und
sichtbar ausfallen. Die Vorbereitungen auf unsere Solidaritäts- und Protestaktion sind
sehr gut angelaufen.
Mit einem Flugblatt für die AnwohnerInnen der Wohlfahrtstrasse haben wir über die “Kameradschaft” informiert.
Mit eigenen Erklärungen haben inzwischen aufgerufen: der ver.di Bezirk Bochum-
Herne und der Kinder und Jugendring Bochum.
Wir sind deshalb optimistisch, dass mit dieser Unterstützung eine eindrucksvolle
Kundgebung stattfinden wird.”

NPD-Verbotsverfahren konsequent durchführen! Presseerklärung der VVN-BdA Bochum zur Einleitung eines neuen NPD-Verbotsantrages durch den Bundesrat

Dezember 04, 2013 Von: Guenter Gleising Kategorie: Antifaschismus, Geheimdienste, Neofaschismus, NPD, Presseerklärung Kommentare deaktiviert für NPD-Verbotsverfahren konsequent durchführen! Presseerklärung der VVN-BdA Bochum zur Einleitung eines neuen NPD-Verbotsantrages durch den Bundesrat

Logo der VVN-BdA:      nonpd - NPD-Verbot jetzt!

Logo der VVN-BdA: nonpd – NPD-Verbot jetzt!

Die VVN-BdA begrüßt entschieden
die Einleitung eines neuen
NPD-Verbotsantrages durch den
Bundesrat. Bedauerlich ist, dass
Bundesregierung und Bundestag
beiseite stehen und keinen Beitrag
zum Verbot der ältesten neo-
faschistischen Partei Deutschlands zu leisten bereit sind.

Erfreulich ist, dass die Landesinnenminister erklären, nunmehr keine
V-Männer mehr in den Führungsgremien der NPD zu führen.

Es ist erschütternd, dass es anscheinend erst des NSU-Skandals bedurfte,
um so weit zu kommen. Der allgemeine Vertrauensverlust in die so genannten
„Verfassungsschutz“-ämter und die offenkundige Verquickung von führenden
NPD-Kadern in ein langjähriges Mordkomplott waren so schwerwiegend, dass
das V-Mann-System nunmehr für beendet erklärt werden musste.
Das offizielle Ende der faktischenVerquickung von Neonazi-Partei und Staat ist
bereits ein Erfolg für sich.
(mehr …)

Der NSU-Skandal –
die staatliche Rolle und der Prozess

Oktober 20, 2013 Von: Siegfried Evers Kategorie: Ankündigung, Neofaschismus, Rassismus, Termine, Terror, Vortrag Kommentare deaktiviert für Der NSU-Skandal –
die staatliche Rolle und der Prozess

1. November 2013
19:00bis21:00

Die VVN-BdA Bochum lädt als Mitveranstalterin herzlich ein zu
einer Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Wolf Wetzel
(Journalist, Autor), Frankfurt a.M. und Peer Stolle (Rechtsanwalt,
NebenklägerInnenvertreter), Berlin.

Der NSU-VS-Komplex

Der NSU-VS-Komplex

Fast auf den Tag genau jährt sich im November
erneut die Aufdeckung der so genannten „NSU-
Morde“. Am 4. November 2011 wurde bekannt,
dass über 13 Jahre eine neonazistische
Gruppierung existierte, die zehn Menschen tötete
und bei zwei Bombenanschlägen unzählige
verletzte. Ihr Motiv war Hass auf Menschen mit
realem oder angenommenem migrantischen
Hintergrund.
Der NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestags
hat mittlerweile seine Ermittlungsarbeit beendet.
Er hatte den Auftrag aufzuklären, inwieweit
staatliche Stellen bei der Verhinderung und
Aufklärung der Mordserie versagt haben.
Nach allen bisher bekannt gewordenen Ergebnissen
kann von einem staatlichen Komplettversagen
ausgegangen werden, bei dem sich die Frage der
staatlichen Mitverantwortung stellt.
Vor dem 6. Strafsenat des Oberlandesgerichts
München wird seit der Prozesseröffnung am 6. Mai 2013 versucht, die strafrechtliche
Verantwortlichkeit der 5 Angeklagten für die so genannten 10 NSU-Morde zu klären.
Auf Seiten der Opfer gibt es 86 Nebenkläger, die von 62 Anwälten vertreten werden.
Das Gericht rechnet mit einer Verfahrensdauer von zweieinhalb Jahren.
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Stadtrundgang: Jüdisches Leben in Bochum
am Beispiel Ottilie Schoenewalds

Oktober 18, 2013 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Antifaschismus, Deportation, Faschismus, Frauenrechte, Gedenken, Geheimdienste, Grundgesetz, Juden, Justiz, Kapitalismus, Krieg, Militarismus, Neofaschismus, NSU, Rassismus, Termine, Terror, Verfassungsschutz Kommentare deaktiviert für Stadtrundgang: Jüdisches Leben in Bochum
am Beispiel Ottilie Schoenewalds

17. November 2013
14:00bis16:15
Ottilie Schoenewald, geb. 1883

Ottilie Schoenewald, geb. 1883

Der Stadtrundgang soll
informieren über jüdisches
Leben in der Weimarer
Republik, im Faschismus und in der Zeit nach der
Befreiung vom Faschismus. An etlichen Orten in der
Innenstadt und an einigen Stolpersteinen lässt sich
aufzeigen, wie Diskriminierung, Verfolgung, Flucht
oder Deportation und Ermordung jüdischer Bochumer abgelaufen ist.

Dabei wird auch folgenden Fragen nachgegangen:
Was wusste die Mehrheitsgesellschaft in Bochum vom
Schicksal ihrer jüdischen Mitbürger/innen?
Welche politischen und religiösen Traditionen und
Vorurteile haben an den antisemitischen Maßnahmen mitgewirkt? Warum gab es so wenig Widerstand gegen
den staatlichen Terror an Juden, manchmal der eigenen Nachbarn? Die bekannte
Bochumerin Ottilie Schoenewald und ihr Schicksal kann als Beispiel für viele stehen.

Die TeilnehmerInnen können exemplarisch auch lernen, wie Feindbilder und
rassistische Ideologien konstruiert werden und durchaus aktuell sind.

Der Stadtrundgang dauert ca. 2 1/4 Stunden und findet bei jedem Wetter statt.

Die VHS bittet um Anmeldung für Kurs 12007 unter der Tel.-Nr. 9101555,
sie verlangt eine Unkostenbeteiligung von 5,00 Euro, erm. 3,00 Euro.

Der Stadtrundgang beginnt am 17. November um 14.00 Uhr
an der Glocke auf dem Rathausplatz Bochum.

Antifaschistische Bochumer Blätter 2/2013

September 18, 2013 Von: Michael Niggemann Kategorie: Aktuelles, Antifaschismus, Antifaschistische Bochumer Blätter, Artikel, Bericht, Buchvorstellung, Dokumentiert, Faschismus, Gedrucktes, Geschichte, Militarismus, Neofaschismus, Stadtrundgang, Vortrag Kommentare deaktiviert für Antifaschistische Bochumer Blätter 2/2013

 *VVN Aktion gegen Hindenburgs Ehrenbürgerschaft*

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der  Antifaschistinnen und Antifaschisten Bochum fordert den Rat der Stadt  Bochum auf, die Ehrenbürgerschaft von Paul von Hindenburg abzuerkennen.
Bochum gehört zu den Städten, die als erste Paul von Hindenburg zum Ehrenbürger ernannten. Seit 1917, zu seinem 70. Geburtstag, zählt er somit zu den 13 Personen, die Ehrenbürger der Stadt Bochum sind. Während Adolf Hitler dieses „Recht“ 1984 aberkannt wurde, besteht es für seinen Steigbügelhalter bis heute. Die VVN hat eine Unterschriftenaktion gestartet und plant weitere Aktionen hierzu. Der Text, für den derzeit Unterschriften gesammelt werden, lautet:

„Ich unterstütze die Forderung, Paul von Hindenburg die Ehrenbürgerschaft von Bochum abzuerkennen. Hindenburg war einer der Initiatoren der „Dolchstoßlegende“, die die Reichswehr für „im Felde unbesiegt“ erklärte, Adolf Hitler am 30. Januar 1933 zum Reichskanzler ernannte und an der Beseitigung der Weimarer Republik aktiv mitgewirkte. Die VVN schreibt: „Der geeignete Termin für die Aberkennung wäre der 30. Januar, dem Jahrestag, an dem Hitler vor 81 Jahren von Reichspräsident Paul von Hindenburg zum Reichskanzler ernannt worden ist“.

In ihrer aktuellen Ausgabe der „Antifaschistischen Bochumer Blätter“ hat die VVN einen umfangreichen Hintergrundbericht zur Person von Paul von Hindenburg veröffentlicht. Außerdem enthält die Zeitung Berichte über aktuelle Themen des Kampfes gegen Rechts und die Militarisierung im Innern.

Hier der link zur kompletten Ausgabe: ABB-2013-02

Am 31. August stellte sich Dortmund quer
Ein Teilnehmer der VVN-BdA Bochum berichtet

September 01, 2013 Von: Siegfried Evers Kategorie: Antifaschismus, Bericht, Demonstration, Neofaschismus Kommentare deaktiviert für Am 31. August stellte sich Dortmund quer
Ein Teilnehmer der VVN-BdA Bochum berichtet

Die Sitzblockade im Gerichtsviertel

Die Sitzblockade im Gerichtsviertel

Am 31. August 2013 beteiligten
sich ca. 350 Faschisten an einem
Aufmarsch in Dortmund, zu dem
die Neonazipartei „Die Rechte“
und so genannte „freie Kräfte“
aufgerufen hatten.
In diesem Jahr mobilisierten die
Nazis nicht zum Antikriegstag,
sondern ihre Demo stand unter
dem Label „Gegen staatliche
Repression“, sprich gegen die
bisherigen Verbote aller
faschistischen Organisationen.
Mehr als tausend Gegendemon-
strantInnen waren an diesem Tag
auf der Straße und stellten sich teilweise erfolgreich den Nazis in den Weg. Der
Naziaufmarsch wurde insgesamt vier Mal blockiert. Trotzdem konnten die Nazis dank
Polizeigewalt marschieren, sie wurden aber massiv gestört.

Unser Gegendemonstrant, Mitglied der VVN-BdA Bochum, war dem Aufruf des
VVN-BdA Landesverbandes gefolgt, der am 30.8. auf die „Aktuellen Informationen“ des Bündnisses Dortmund Nazifrei  hingewiesen hatte.
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„Die Aufklärung des NSU-Terrors
ist unwahrscheinlich“
Markus Bernhardt am 13. Mai im ver.di Gewerkschaftshaus

Mai 15, 2013 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Grundgesetz, Neofaschismus, Vortrag Kommentare deaktiviert für „Die Aufklärung des NSU-Terrors
ist unwahrscheinlich“
Markus Bernhardt am 13. Mai im ver.di Gewerkschaftshaus

Markus Bernhardt bei seinem Vortrag

Die VVN-BdA Bochum war
Mitveranstalterin eines Themen-
abends zum „Braunen Netz“.
Eingeladen war der Journalist
und Autor Markus Bernhardt, der auch Mitglied der VVN-BdA ist.
Markus Bernhardt stellte einige
Fakten zum NSU-Komplex dar und charakterisierte die Rolle
verschiedener Geheimdienste der
Bundesrepublik und etlicher
Politiker hinsichtlich Entstehung
und mörderischen Treibens der
Neofaschisten um den NSU.
Selbstverständlich ist es
verharmlosend oder verkleinernd
von Zelle oder Trio zu reden. Das kommt der Einzeltäterthese sehr entgegen.
Aber mindestens 140 Personen aus dem Nazi-Milieu gehören zum NSU-Netzwerk.
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Bilder von der Veranstaltung am 13. Mai 2013
mit Markus Bernhardt zum „Braunen Netz“

Mai 15, 2013 Von: Siegfried Evers Kategorie: Bildergalerie, Geheimdienste, Neofaschismus Kommentare deaktiviert für Bilder von der Veranstaltung am 13. Mai 2013
mit Markus Bernhardt zum „Braunen Netz“