VVN-BdA Bochum

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten
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Artikel der Kategorie ‘Anschlag’

Liberté – Égalité – Fraternité
VVN-BdA gegen Djihadisten, Antisemiten, Rassisten und Faschisten, gegen PEGIDA- und HOGESA-Bewegungen

Januar 12, 2015 Von: Guenter Gleising Kategorie: Anschlag, Gedenken, Presseerklärung, Rassismus Kommentare deaktiviert für Liberté – Égalité – Fraternité
VVN-BdA gegen Djihadisten, Antisemiten, Rassisten und Faschisten, gegen PEGIDA- und HOGESA-Bewegungen

Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit verteidigen!

Symbol der VVN BdA

Symbol der VVN BdA

Die VVN-BdA (Vereinigung der Verfolgten des
Naziregimes / Bund der Antifaschistinnen und
Antifaschisten) Bochum erklärt in einer
Pressemitteilung vom 12.1.2015:

Wir sprechen den Angehörigen der bei den
Anschlägen in Paris Ermordeten unser tief
empfundenes Mitgefühl aus. Es ist bezeichnend,
dass sich der menschenverachtende und
demokratiefeindliche Terror gegen Linke und
jüdische Einrichtungen richtet. Beides,
Menschenverachtung und Demokratiefeindlichkeit,
teilen die Attentäter mit jenen, die ihre Taten zum
Anlass nehmen, nach einem autoritären Staat zu
rufen. Dagegen stehen wir mit Millionen Menschen
in Europa für die Verteidigung der Demokratie.

Die Errungenschaften der Französischen Revolution, Freiheit, Gleichheit und
Brüderlichkeit als Maßstab für eine Gesellschaft, die allen Menschen ein
menschenwürdiges Leben ermöglicht, müssen gegen Djihadisten, Antisemiten,
Rassisten und Faschisten, gegen PEGIDA- und HOGESA-Bewegungen verteidigt werden.

Solidarität mit Norwegen

Juli 27, 2011 Von: Sandra Kruessel Kategorie: Aktuelles, Anschlag, Gedenken, Presseerklärung, Rassismus, Terror, Totalitarismus Noch keine Kommentare →

Die VVN-BdA Bochum trauert um die vielen Opfer des Anschlag am 22. Juli in Oslo und auf der Ferieninsel Utoya.

Wir verabscheuen zutiefst diesen von einem Faschisten verübten Anschlag.

Vergessen dürfen wir nicht, dass auch in Deutschland in den letzten Jahren 137 Menschen durch Neonazis ermordet worden sind, dass täglich mehrere neofaschistische Gewalttaten stattfinden, dass auch direkt in Bochum in den letzten Monaten AntifaschistInnen und Antifaschisten körperlichen Angriffen von Neonazis ausgesetzt waren, dass antifaschistische Denkmäler und Holocaust-Erinnerungsstätten von NeofaschistInnen zerstört oder z.B. mit Hakenkreuzen besprüht worden sind.

Im Klima einer zunehmenden Akzeptanz von verunglimpfenden  Aussagen geistiger Brandstifter, deren Veröffentlichungen millionenfach gekauft und wahrscheinlich auch gelesen werden, darf sich keineswegs wieder die These vom verwirrten Einzeltäter durchsetzen. Fremden- und islamfeindliche verbunden mit antisemitischen Einstellungen vertreten je nach Fragestellung über die Hälfte der deutschen BürgerInnen.

Die VVN-BdA Bochum fordert, neofaschistische Straftaten und Agitationen viel intensiver wahrzunehmen und rechtlich endlich mit allen gesetzlichen Mitteln tatsächlich zu ahnden.

Anschläge auf Antifaschistinnen und Antifaschisten in unserer Nachbarschaft

Juli 27, 2011 Von: Sandra Kruessel Kategorie: Aktuelles, Allgemein, Anschlag Noch keine Kommentare →

In den letzten Tagen sind einige neofaschistische Anschläge in Dortmund verübt worden.
Das Parteibüro der DKP wurde mit einem Hakenkreuz beschmiert und an ein weiteres Haus wurde eine neofaschistische Parole gesprüht. Ebenfalls in der gleichen Nacht wurde das Auto der DKP-Vorsitzenden beschädigt. In der Nacht zuvor ist eine Morddrohung an die Hauswand eines linken Aktivisten gesprüht worden. Und wieder sind die Fensterscheiben des Wahlkreisbüros der Linken eingeschlagen worden.
Diese Anschläge nehmen Überhand, und es wird immer noch nicht von der Polizei so ermittelt, wie die Antifaschisten es erwarten.
Auch in Bochum häufen sich diese Anschläge. Von der Schändung des jüdischen Friedhofs sowie anderen Gedenkstätten  in Bochum und Wattenscheid bis hin zu Überfällen auf Antifaschistinnen und Antifaschisten. In Bochum-Langendreer sieht es nicht anders aus. Es kommt auch hier zu körperlichen Angriffen. Häuser und Autos werden mit Hakenkreuzen und anderen verbotenen Symbolen besprüht. Die Faschisten schrecken nicht einmal davor zurück, Briefkästen zu sprengen. Die widerliche Nazipropaganda ist auch auf Bochumer Stromkästen, Laternen u.s.w. nicht zu übersehen.

Wir fragen uns: Wann nimmt die Polizei diese Anhäufung an Sachbeschädigung und Körperverletzung endlich wahr und fängt mit einer vernünftigen und ernstzunehmenden Ermittlung gegen die Täter an?