VVN-BdA Bochum

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten
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Artikel der Kategorie ‘Vortrag’

Einladung zu einer Kulturveranstaltung – anlässlich des Jahrestags der Befreiung vom Faschismus –

April 26, 2017 Von: Michael Niggemann Kategorie: Aktuelles, Allgemein, Ankündigung, Antifaschismus, Konzert, Termine, Vortrag Kommentare deaktiviert für Einladung zu einer Kulturveranstaltung – anlässlich des Jahrestags der Befreiung vom Faschismus –

5. Mai 2017
19:00bis21:30

Für den 5. Mai 2017 um 19:00 laden wir zu einem wundervollen Abend anlässlich des Jahrestages der Befreiung von Faschismus ein. Auf Einladung der VVN-BdA Bochum rezitieren und singen Peter Sturm und Andreas Weißert Texte und Lieder wider das Vergessen.

Den Einladungsflyer findet ihr hier: 5.5.17

Experten der Vernichtung

März 01, 2016 Von: Michael Niggemann Kategorie: Ankündigung, Antifaschismus, Faschismus, Geschichte, Nationalsozialismus, Termine, Vortrag Kommentare deaktiviert für Experten der Vernichtung

22. März 2016
19:00bis21:00

Voraussetzungen und Praktiken für den faschistischen Völkermord

Hiermit laden wir ein zu einem ganz besonderen Vortrag mit Frau Dr. Sara Berger, Rom

Sara Berger

Dienstag, 22. März 2016, 19:00, Restaurant Leonidas, Annastr. 25 , 44793 Bochum (Nähe Springerplatz)

In den Vernichtungslagern der „Aktion Reinhard“ (Belzec, Sobibor, und Treblinka) wurden über anderthalb Millionen Juden, insbesondere aus Polen, aber auch aus anderen Ländern, mit Motorabgasen ermordet. Unter den Opfern waren auch über Hundert Bochumer und Bochumerinnen. Als besondere Experten für den Massenmord agierte eine Gruppe von 120 Männern, die zuvor in den Jahren 1940 und 1941 an der systematischen Ermordung von mehr als 70.000 Patienten aus Heil- und Pflegeanstalten („Euthanasie“ – Aktion T4) beteiligt waren.

Im Vortrag soll ausgeführt werden, wie diese Tätergruppe, hier zur Abgrenzung der Konzentrationslager-SS als „T4-Reinhard-Netzwerk“ bezeichnet, in den drei Vernichtungslagern die Ermordung der Juden geplant und durchgeführt hat. Dabei werden auch die kollektive Biografie dieser Gruppe und ihre Beweggründe für eine Teilnahme am faschistischen Massenmord diskutiert werden, bevor abschließend auf die juristische Aufarbeitung in der alten Bundesrepublik eingegangen wird.

Dr. Sara Berger stammt aus Bochum, sie studierte Geschichte, Soziologie, Sozialpsychologie und Italienische Literaturwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum. Sie ist Verfasserin u.a. von Experten der Vernichtung. Das T4-Reinhard-Netzwerk in den Lagern Belzec, Sobibor und Treblinka (Hamburg 2013). In der Fondazione Museo della Shoah in Rom koordinierte sie die Ausstellungen über die antijüdische Gesetzgebung in Italien, über Auschwitz-Birkenau (2010), über die nationalsozialistischen Ghettos in Polen (2012), über die Razzia des 16. Oktobers 1943 in Rom (2013) und über die Befreiung der nationalsozialistischen Lager (2015). Ihre Dissertation „Experten der Vernichtung“ wurde mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet.

Unterstützer: BoFo (Bochumer Forum für Antirassismus und für Kultur – BoFo e.V.)

                          BgR (Bochumer Bündnis gegen Rechts)

Menschen fliehen nicht ohne Grund!
Vortrag und power point–Präsentation von Felix Oekentorp

Januar 11, 2016 Von: Siegfried Evers Kategorie: Flüchtlinge, Solidarität, Termine, Versammlung, Vortrag Kommentare deaktiviert für Menschen fliehen nicht ohne Grund!
Vortrag und power point–Präsentation von Felix Oekentorp

29. Januar 2016
19:30

Die VVN-BdA Kreisvereinigung Bochum lädt zur Mitgliederversammlung am
Freitag, den 29. Januar um 19.30 Uhr, in der Gaststätte „Leonidas“, Annastr. 23, Bochum ein.

Felix Oekentorp Landessprecher der DFG-VK

Felix Oekentorp, Landessprecher der DFG-VK

Felix Oekentorp, Landessprecher der
DFG-VK  und Sprecher der AntiFa
Wattenscheid, wird zum Thema
„Menschen fliehen nicht ohne Grund!
Gedanken und Fakten zur aktuellen
Flüchtlingsdebatte“ anhand  einer
power Point – Präsentation referieren.

Das Thema Flüchtlinge wird auch 2016 die innenpolitische Debatte
bestimmen. Zumal die Kanzlerin zwar
sagt „Wir schaffen das!“ und sogar
fordert, man müsse „die
Fluchtursachen bekämpfen“. Doch die
erste Formel bleibt weitgehend hohl
(wo sind die erforderlichen 200.000 neuen Arbeitsplätze in Kindergärten, an Schulen und
Universitäten?) Und bei der zweiten Formel ist gemeint, Deutschland schickt AWACS-
Flugzeuge nach Syrien und die Bundeswehr nach Mali.

Es lohnt ein genauer Blick auf Struktur und Ursachen der Flucht. Rund 80 Prozent all derer, die
2015 zu uns kamen, kamen aus den fünf Regionen Balkan, Syrien, Afghanistan/Pakistan,
Libyen/Nordafrika und Irak/Kurdistan. In all diesen Regionen gibt es eine konkrete deutsche
Verantwortung dafür, dass dort unerträgliche Verhältnisse geschaffen wurden, weshalb die
Menschen von dort fliehen.

Diese Verantwortung beginnt mit der oft engen Zusammenarbeit mit Diktaturen. Sie hat sodann viel
zu tun mit den massiven deutschen Rüstungsexporten. Und endet bei der Unterstützung von
Kriegen und von Bundeswehreinsätzen im Ausland.

Gäste sind herzlich willkommen!

Versagen – Verschulden – Verbrechen?
Wieviel Staat steckt im NSU?

Oktober 23, 2014 Von: Siegfried Evers Kategorie: NSU, Termine, Verfassungsschutz, Vortrag Kommentare deaktiviert für Versagen – Verschulden – Verbrechen?
Wieviel Staat steckt im NSU?

10. November 2014
19:30
Der Flyer zur Veranstaltung

Der Flyer zur Veranstaltung

Am Montag, den 10. November,
findet um 19:30 Uhr
im ver.di-Gewerksschaftshaus,
Universitätstr. 76, Bochum eine Informations- und
Diskussionsveranstaltung des „Bochumer Bündnis
gegen Rechts“ mit Martina Renner statt. Das Thema:
Versagen, Verschulden, Verbrechen? Wieviel Staat
steckt im NSU? Die VVN-BdA Bochum ist
Mitveranstalterin.

Im Bericht des Untersuchungsausschusses „Rechts-
terrorismus und Behördenhandeln“ des Thüringer
Landtages wird der Verdacht geäußert, dass „die
Behörden des Freistaats zwischen 1998 und 2003 kein
Interesse an einem Aufgreifen der drei flüchtigen
Bombenbastler Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe
haben könnten und entsprechend handelten“. An
anderer Stelle dieses NSU-Untersuchungsgauschuss-
Berichtes heißt es, dass „die Häufung falscher oder
nicht getroffener Entscheidungen … auch den
Verdacht gezielter Sabotage und des bewussten
Hintertreibens eines Auffindens der Flüchtigen“
zulassen. Der Verfassungsschutz habe „wichtige
Informationen zurückgehalten“ und „zumindest
mittelbar die Flüchtigen geschützt“.
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„Zwangssterilisation im Faschismus“
Die Täter sprechen sich frei und machen weiter

September 17, 2014 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Faschismus, Versammlung, Vortrag, Zwangssterilisation Kommentare deaktiviert für „Zwangssterilisation im Faschismus“
Die Täter sprechen sich frei und machen weiter

Fast 2 Stunden lang trug Dr. Burkhard Wiebel seine Forschungen und Erfahrungen
zum Thema „Zwangssterilisation im Faschismus“ vor und diskutierte mit den
Anwesenden.

Dr. Burkhard Wiebel bei seinem Vortrag

Dr. Burkhard Wiebel bei seinem Vortrag

Er erörtere die „wissenschaft-
lichen“ Voraussetzungen für die
Einmaligkeit der faschistischen
Verbrechen: Mindestens 400.000
zwangssterilisierte Menschen,
5000 Frauen und 500 Männer
starben direkt als Folge der
körperlichen Verstümmelungen,
alle litten nachher an den
seelischen und geistigen
schwersten Verletzungen. Alles
ideologisch vorbereitet lange vor
1933! Das heißt nicht, dass hier
irgendwelche monströsen
Verbrechen relativiert werden
sollen!

„Nicht die Nazis haben die Ärzte gebraucht, sondern die Ärzte die Nazis“, urteilte später Ernst Klee. Das gilt ebenso für die deutschen Psychiater. Mit der Machtübertragung an die Faschisten konnten sie endlich ihre „Ausmerzungspolitik“ beginnen. Biopolitik,
Bevölkerungspolitik, Eugenik, Rassenhygiene setzten sich staatlich gefördert durch.
Vergleiche mit heutigen kapitalistischen Kosten-Nutzen-Berechnungen etwa
hinsichtlich von Flüchtlingen drängen sich geradezu auf. Sarrazin und die alten und
neuen Parteien mit z.T. neofaschistischen Programmen haben eine lange Ahnenliste.
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Vortrag von Dr. Burkhard Wiebel:
Zwangssterilisationen im Faschismus – Ursachen und Folgen bis heute

August 31, 2014 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Faschismus, Termine, Vortrag, Zwangssterilisation Kommentare deaktiviert für Vortrag von Dr. Burkhard Wiebel:
Zwangssterilisationen im Faschismus – Ursachen und Folgen bis heute

26. September 2014
19:30

Die VVN-BdA Bochum lädt zu einer öffentlichen
Mitgliederversammlung ein.

Dr. Burkhard Wiebel, Ruhr-Universität

Dr. Burkhard Wiebel, Ruhr-Universität

In dem Vortrag wird das Thema Zwangs-
sterilisation in einem historischen und
aktuellen Bezug dargestellt.
Zwangssterilisation ist eine biopolitische
eugenische Maßnahme, die weltweit
praktiziert wurde und wird. Eugenik ist die
Anwendung theoretischer Konzepte auf die
Bevölkerungs- und Gesundheitspolitik mit
dem Ziel, den Anteil positiv bewerteter
Erbanlagen zu fördern (positive Eugenik) und den negativ bewerteter Erbanlagen zu
verringern (negative Eugenik).

In Deutschland verdichtete sich die Eugenik
zur Rassenhygiene und zur Ideologie der
Blutreinheit. Während der Herrschaft der
Faschisten  wurden zwischen 1934 und 1945
etwa 400.000 Menschen zwangssterilisiert,
gefördert durch eine Allianz zwischen
Eugenik, Medizin und Psychiatrie.
In der Bundesrepublik wurden bis zur Änderung des Betreuungsgesetzes 1992 jährlich etwa 1000 geistig behinderte Mädchen zwangssterilisiert.

Noch 1989 hatte die „Lebenshilfe für geistig Behinderte“ einen australischen
Bioethiker, der die Tötung schwer behinderter Menschen propagiert, zu einem Vortrag
eingeladen. Die Kontinuität eugenischer Gedanken in der Bundesrepublik bis mehrere
Jahrzehnte nach dem Ende des Faschismus wird in dem Vortrag an dem Lebensweg des
Marburger Kinder- und Jugendpsychiaters Hermann Stutte dargestellt.
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Rechte Euro-Rebellen
Andreas Kemper über aktuelle Entwicklungen
bei der „AfD“ am 29. April im Bahnhof Langendreer

April 26, 2014 Von: Siegfried Evers Kategorie: Ankündigung, Diskussion, Rassismus, Termine, Vortrag Kommentare deaktiviert für Rechte Euro-Rebellen
Andreas Kemper über aktuelle Entwicklungen
bei der „AfD“ am 29. April im Bahnhof Langendreer

29. April 2014
19:00

Am Dienstag, den 29. April, findet um 19.00 Uhr, im Bahnhof
Langendreer, Wallbaumweg 108, eine Informationsveranstaltung
über die Partei „Alternative für Deutschland” (AfD) statt.

RECHTE Euro-Rebellion

RECHTE Euro-Rebellion

VeranstalterInnen sind das Bündnis Langendreer
gegen Nazis, der Bahnhof Langendreer und die
VVN-BdA Bochum.

In der „AfD“ versammeln sich die selbst ernannten
Leistungsträger der Gesellschaft, die sich in ihren
schmucken Einfamilienhäusern aggressiv nach
„unten“ abgrenzen, nationalkonservative
ÜberzeugungstäterInnen, die allenthalben den
Untergang des Abendlandes wittern, und Menschen,
die glauben, sie könnten in Merkels Deutschland nicht
mehr sagen, was sie meinen – vor allem, wenn es um „Ausländer“, Homosexuelle und Muslime geht.
In der „Alternative für Deutschland“ werden
wohlstandschauvinistische, marktradikale,
nationalistische und rassistische Positionen vertreten.
Die Mehrheit um Parteichef Bernd Lucke verfolgt die
Linie, nationalistisch-konservative mit neoliberalen
wirtschaftspolitischen Positionen zu verknüpfen.

Der Referent Andreas Kemper ist Autor eines aktuellen Buches zur AfD (Rechte Euro-
Rebellion) und forscht und publiziert zu den Themen Klassendiskriminierung und
organisiertem Antifeminismus.
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Landesdelegiertenkonferenz der VVN-BdA NRW am 8. Februar 2014 im ver.di-Haus in Düsseldorf

Februar 11, 2014 Von: Siegfried Evers Kategorie: Antifaschismus, Bericht, Diskussion, Versammlung, Vortrag Kommentare deaktiviert für Landesdelegiertenkonferenz der VVN-BdA NRW am 8. Februar 2014 im ver.di-Haus in Düsseldorf

Das antifaschistische Erbe ganz konkret auf die Zukunftsaufgaben und die Lage in
Nordrhein-Westfalen anzuwenden, mit dieser Forderung befasste sich die Landes-
delegiertenkonferenz der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes Bund der
Antifaschistinnen und Antifaschisten von Nordrhein-Westfalen am letzten Samstag in
den Räumen des gastgebenden ver.di-Landesbezirks in Düsseldorf.

Landesdelegiertenkonferenz der VVN-BdA NRW

Landesdelegiertenkonferenz der VVN-BdA NRW

Als Delegierte vertraten folgende
KameradInnen unsere Kreis-
vereinigung Bochum auf der LDK: Elke Junge, Günter Gleising,
Manfred Henke, Michael
Niggemann, Tim Bühner,
Wolfgang Dominik und Siegfried
Evers. 

Eine große Zahl von Grußworten
u.a. aus der Ostermarsch-
bewegung, der DFG-VK, der SPD,
von den Grünen, der Linken, der
DKP,  des Landesjugendrings, der
DIDF, des Verbandes Deutscher Sinti und Roma NRW, der Gewerkschaftsjugend und
selbst aus der Landesregierung lagen vor und wurden verlesen. Trotzdem wurde im
Verlauf der Konferenz nicht mit Kritik an der rot-grünen Landesregierung gespart.

Die 76 DelegiertInnen aus 22 Kreisorganisationen und zahlreiche Gäste befassten sich
ausführlich mit den neuen Erscheinungen des Rechtspopulismus im Land, dies
besonders am Beispiel der nationalistischen antiparlamentarischen „Alternative für
Deutschland“. Sie erinnert in vieler Hinsicht an Vorläufer wie die „Deutschnationale
Volkspartei“ und an den Papenflügel des Zentrums, die später zum Bündnispartner des
deutschen Faschismus wurden. Zu diesem Thema konnte der Sozialwissenschaftler
Alexander Häusler von der Arbeitsstelle Neonazismus an der Fachhochschule Düsseldorf in seinem Vortrag erschreckendes Faktenmaterial zur Verfügung stellen.
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Georg Elser – der unbekannte Held
Theaterstück über einen vergessenen Hitlerattentäter

Oktober 20, 2013 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Gedenken, Geschichte, Krieg, Termine, Vortrag Kommentare deaktiviert für Georg Elser – der unbekannte Held
Theaterstück über einen vergessenen Hitlerattentäter

5. November 2013
19:30

Eine Veranstaltung des Bochumer „Bündnis gegen Rechts“,
unterstützt vom Kinder- und Jugendring Bochum,
IK „Regenbogen“, Kulturbüro der Stadt Bochum,
Friedensplenum und der VVN-BdA Bochum.

Ein Theaterstück über den Hitlerattentäter, aufgeführt vom theater odos, Münster.

Plakat zum Theaterstück Georg Elser

Plakat zum Theaterstück Georg Elser

Am 8.11.1939 um 21.20 detonierte auf der
„Traditionsfeier“ der Faschisten im Münchener
Bürgerbräukeller eine Zeitbombe. Die NSDAP
hielt dieses Treffen jährlich ab zur Erinnerung und Glorifizierung des Putschversuches vom
November 1923. Hitler, dem das Attentat galt,
traf es nicht. Er hatte den Saal bereits vorher
verlassen. Ausgeführt hatte das Attentat Johann
Georg Elser, im Alleingang, ohne jeden Kontakt
zu oppositionellen Kreisen. Bei seinem Versuch,
die Schweizer Grenze zu passieren, wurde er
aufgegriffen und der Gestapo überstellt.
Jahrelang wurde er im KZ Sachsenhausen
festgehalten und am 9.4.1945 im KZ Dachau
ermordet. Johann Georg Elser hatte sich bereits
1938 entschlossen, die faschistische Führung
– Hitler, Göring und Goebbels – zu töten.

Die Motive für sein Handeln hat er in den noch
vorhandenen Vernehmungsprotokollen so begründet: „Die seit 1933 in der
Arbeiterschaft von mir beobachtete Unzufriedenheit und der von mir seit Herbst 1938
vermutete unvermeidliche Krieg beschäftigten stets meine Gedankengänge“.
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Der NSU-Skandal –
die staatliche Rolle und der Prozess

Oktober 20, 2013 Von: Siegfried Evers Kategorie: Ankündigung, Neofaschismus, Rassismus, Termine, Terror, Vortrag Kommentare deaktiviert für Der NSU-Skandal –
die staatliche Rolle und der Prozess

1. November 2013
19:00bis21:00

Die VVN-BdA Bochum lädt als Mitveranstalterin herzlich ein zu
einer Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Wolf Wetzel
(Journalist, Autor), Frankfurt a.M. und Peer Stolle (Rechtsanwalt,
NebenklägerInnenvertreter), Berlin.

Der NSU-VS-Komplex

Der NSU-VS-Komplex

Fast auf den Tag genau jährt sich im November
erneut die Aufdeckung der so genannten „NSU-
Morde“. Am 4. November 2011 wurde bekannt,
dass über 13 Jahre eine neonazistische
Gruppierung existierte, die zehn Menschen tötete
und bei zwei Bombenanschlägen unzählige
verletzte. Ihr Motiv war Hass auf Menschen mit
realem oder angenommenem migrantischen
Hintergrund.
Der NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestags
hat mittlerweile seine Ermittlungsarbeit beendet.
Er hatte den Auftrag aufzuklären, inwieweit
staatliche Stellen bei der Verhinderung und
Aufklärung der Mordserie versagt haben.
Nach allen bisher bekannt gewordenen Ergebnissen
kann von einem staatlichen Komplettversagen
ausgegangen werden, bei dem sich die Frage der
staatlichen Mitverantwortung stellt.
Vor dem 6. Strafsenat des Oberlandesgerichts
München wird seit der Prozesseröffnung am 6. Mai 2013 versucht, die strafrechtliche
Verantwortlichkeit der 5 Angeklagten für die so genannten 10 NSU-Morde zu klären.
Auf Seiten der Opfer gibt es 86 Nebenkläger, die von 62 Anwälten vertreten werden.
Das Gericht rechnet mit einer Verfahrensdauer von zweieinhalb Jahren.
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Buchautor Andreas Kemper wirft Vertretern
der „AfD“ Demokratiefeindlichkeit vor.

September 20, 2013 Von: Siegfried Evers Kategorie: Demokratie, Diskussion, Versammlung, Vortrag Kommentare deaktiviert für Buchautor Andreas Kemper wirft Vertretern
der „AfD“ Demokratiefeindlichkeit vor.

Andreas Kemper in Bochum

Andreas Kemper in Bochum

„Keine Alternative für Deutschland“ hieß das
Thema eines Informationsabends, zu dem das
Bochumer Bündnis gegen Rechts am vergangenen
Mittwoch, 4 Tage vor der Bundestagswahl, ins
ver.di-Gewerkschaftshaus eingeladen hatte.
MitveranstalterInnen waren:  die Soziale Liste
Bochum, die Gewerkschaft ver.di Bezirk Bochum-
Herne und die VVN-BdA Bochum.

Inhaltlich ging es dabei um die erst am 6.2. 2013
gegründete Partei „Alternative für Deutschland“
(AfD). Aktuelle Meinungsumfragen lassen
befürchten, dass diese Partei am 22. September
eventuell in den Bundestag einziehen könnte.

Der Referent des Abends, Andreas Kemper,
Sozialwissenschaftler aus Münster und Autor des
Buches „Rechte Euro-Rebellion“, kritisierte
Mitglieder der Anti-Euro-Partei wegen ihrer
antidemokratischen und homophoben (d.h. gegen
Schwule und Lesben gerichtete) Tendenzen.
Noch gibt sich die „AfD“ als Protestpartei. Sie gilt als Sammelbecken für Euro-Kritiker.
Andreas Kemper warnt jedoch vor rechtspopulistischen Tendenzen. Ein Flügel der
Partei sei mit der US-amerikanischen „Tea Party“ zu vergleichen.
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Antifaschistische Bochumer Blätter 2/2013

September 18, 2013 Von: Michael Niggemann Kategorie: Aktuelles, Antifaschismus, Antifaschistische Bochumer Blätter, Artikel, Bericht, Buchvorstellung, Dokumentiert, Faschismus, Gedrucktes, Geschichte, Militarismus, Neofaschismus, Stadtrundgang, Vortrag Kommentare deaktiviert für Antifaschistische Bochumer Blätter 2/2013

 *VVN Aktion gegen Hindenburgs Ehrenbürgerschaft*

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der  Antifaschistinnen und Antifaschisten Bochum fordert den Rat der Stadt  Bochum auf, die Ehrenbürgerschaft von Paul von Hindenburg abzuerkennen.
Bochum gehört zu den Städten, die als erste Paul von Hindenburg zum Ehrenbürger ernannten. Seit 1917, zu seinem 70. Geburtstag, zählt er somit zu den 13 Personen, die Ehrenbürger der Stadt Bochum sind. Während Adolf Hitler dieses „Recht“ 1984 aberkannt wurde, besteht es für seinen Steigbügelhalter bis heute. Die VVN hat eine Unterschriftenaktion gestartet und plant weitere Aktionen hierzu. Der Text, für den derzeit Unterschriften gesammelt werden, lautet:

„Ich unterstütze die Forderung, Paul von Hindenburg die Ehrenbürgerschaft von Bochum abzuerkennen. Hindenburg war einer der Initiatoren der „Dolchstoßlegende“, die die Reichswehr für „im Felde unbesiegt“ erklärte, Adolf Hitler am 30. Januar 1933 zum Reichskanzler ernannte und an der Beseitigung der Weimarer Republik aktiv mitgewirkte. Die VVN schreibt: „Der geeignete Termin für die Aberkennung wäre der 30. Januar, dem Jahrestag, an dem Hitler vor 81 Jahren von Reichspräsident Paul von Hindenburg zum Reichskanzler ernannt worden ist“.

In ihrer aktuellen Ausgabe der „Antifaschistischen Bochumer Blätter“ hat die VVN einen umfangreichen Hintergrundbericht zur Person von Paul von Hindenburg veröffentlicht. Außerdem enthält die Zeitung Berichte über aktuelle Themen des Kampfes gegen Rechts und die Militarisierung im Innern.

Hier der link zur kompletten Ausgabe: ABB-2013-02

„Keine Alternative für Deutschland!“
Veranstaltung zu den politischen Hintergründen der „AfD“

September 10, 2013 Von: Siegfried Evers Kategorie: Ankündigung, Diskussion, Rassismus, Termine, Vortrag Kommentare deaktiviert für „Keine Alternative für Deutschland!“
Veranstaltung zu den politischen Hintergründen der „AfD“

18. September 2013
19:30

Am Mittwoch, den 18. September findet um 19.30 Uhr, im
ver.di-Gewerkschaftshaus, Universitätsstraße 76, eine
Informationsveranstaltung über die Partei
“Alternative für Deutschland” (AfD) statt.

RECHTE Euro-Rebellion

RECHTE Euro-Rebellion

VeranstalterInnen sind das Bochumer Bündnis gegen
Rechts, die Soziale Liste Bochum, die Gewerkschaft
ver.di Bezirk Bochum-Herne und die VVN-BdA
Bochum.

„Scheinbar aus dem Nichts entstanden, sorgt die AfD
als neue rechte Partei für Schlagzeilen. Mit ihrem
dürftigen Wahlprogramm tritt sie nach außen als
Einpunktbewegung gegen die Euro-Politik der
Bundesregierung an. Tatsächlich ist die AfD aber
lange vor den Debatten um „Europäische Schutz-
schirme‘ geplant worden. Deren Volkswirtschafts-
professoren hatten bereits 2005 nach den Hartz-IV-Gesetzen weitere Einschnitte ins soziale Netz gefordert.

Auch in der Bildungs-, Familien- und Einwanderungs-
politik scheint die AfD sozial ausgrenzende Positionen
zu beziehen. Zusammen mit dem rechtskonservativen
Netzwerk Zivile Koalition/Bürger Konvent fordern sie
unternehmergerechte „Reformen der politischen
Entscheidungsstruktur“. (mehr …)

VVN-BdA erinnerte mit einem Literaturabend
an die Bücherverbrennungen vor 80 Jahren

Juli 12, 2013 Von: Guenter Gleising Kategorie: Diskussion, Faschismus, Gedenken, Versammlung, Vortrag Kommentare deaktiviert für VVN-BdA erinnerte mit einem Literaturabend
an die Bücherverbrennungen vor 80 Jahren

TeilnehmerInnen an der Mitgliederversammlung

TeilnehmerInnen an der Mitgliederversammlung

Am 10. Mai 1933 flammten in Berlin und allen Groß- und
Universitätsstädten des Reiches
die Scheiterhaufen, auf denen die
vornehmsten Erzeugnisse des
europäischen Geistes im Beisein
johlenden Pöbels verbrannt
wurden.
Um an diese historischen
Ereignisse zu erinnern, hatte die VVN-BdA Bochum am Freitag,
den 5. Juli 2013, zu einer offenen Mitgliedergliederversammlung in die Gaststätte „Haus Lotz“
eingeladen.
Zu Beginn der Veranstaltung wurde das Gedicht „Die Bücherverbrennung“ von Bertolt Brecht vorgetragen.
Anschließend referierte Wolfgang Dominik über die Bücherverbrennungen.
Er erinnerte daran, dass diese unter dem Motto „Wider den undeutschen Geist“
sorgfältig vorbereitet waren. Sie wurden am 10.5.1933 in 22 Universitätsstätten und ca. 70 anderen Städten wie Volksfeste gefeiert. Wolfgang  ging dabei auch auf die
örtlichen Ereignisse ein. Die Bücherverbrennung fand in Bochum am 9./10. Juni 1933 auf dem Kaiser-Friedrich-Platz., dem heutigen Imbusch-Platz, statt.
(mehr …)

Jubiläum einer Perversion
Erinnerung an die Bücherverbrennungen vor 80 Jahren

Juni 20, 2013 Von: Siegfried Evers Kategorie: Faschismus, Termine, Versammlung, Vortrag Kommentare deaktiviert für Jubiläum einer Perversion
Erinnerung an die Bücherverbrennungen vor 80 Jahren

5. Juli 2013
19:30
Bücherverbrennung 1933

Bücherverbrennung 1933

Vor 80 Jahren wurden in
Deutschland Bücher verbrannt
und Menschen erschlagen.
Was haben uns die damaligen Ereignisse heute zu sagen?
Der Schriftsteller Erich Kästner hat es in seiner
bedeutenden Rede „Über das Verbrennen von
Büchern“ 1958 auf den Punkt gebracht, dass
„immer wenn von der Vergangenheit gesprochen
wird, auch von der Zukunft die Rede ist.“
Sprechen wir zunächst von der Vergangenheit.
Fragen wir, wie es möglich war, was in
Deutschland 1933 geschah.
Die Bücherverbrennungen 1933 waren keine
spontanen Aktionen. Sie wurden akribisch
geplant und dienten der propagandistischen
Inszenierung der faschistischen Machthaber.
Wir gedenken der Bücherverbrennungen heute
mit dem Wissen, dass sie der Auftakt waren, am Ende standen Völkermord und Krieg.

“Dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen“
Die Worte Heinrich Heines wurden in bis dahin unvorstellbarer Weise zur Realität.

Um an diese historischen Ereignisse zu erinnern, lädt die VVN-BdA zu einer
Mitgliederversammlung ein. (mehr …)

„Die Aufklärung des NSU-Terrors
ist unwahrscheinlich“
Markus Bernhardt am 13. Mai im ver.di Gewerkschaftshaus

Mai 15, 2013 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Grundgesetz, Neofaschismus, Vortrag Kommentare deaktiviert für „Die Aufklärung des NSU-Terrors
ist unwahrscheinlich“
Markus Bernhardt am 13. Mai im ver.di Gewerkschaftshaus

Markus Bernhardt bei seinem Vortrag

Die VVN-BdA Bochum war
Mitveranstalterin eines Themen-
abends zum „Braunen Netz“.
Eingeladen war der Journalist
und Autor Markus Bernhardt, der auch Mitglied der VVN-BdA ist.
Markus Bernhardt stellte einige
Fakten zum NSU-Komplex dar und charakterisierte die Rolle
verschiedener Geheimdienste der
Bundesrepublik und etlicher
Politiker hinsichtlich Entstehung
und mörderischen Treibens der
Neofaschisten um den NSU.
Selbstverständlich ist es
verharmlosend oder verkleinernd
von Zelle oder Trio zu reden. Das kommt der Einzeltäterthese sehr entgegen.
Aber mindestens 140 Personen aus dem Nazi-Milieu gehören zum NSU-Netzwerk.
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Das braune Netz
Naziterror – Hintergründe, Verharmloser, Förderer
Vortrag und Diskussion mit Markus Bernhardt

April 27, 2013 Von: Siegfried Evers Kategorie: Geheimdienste, Neofaschismus, Termine, Vortrag Kommentare deaktiviert für Das braune Netz
Naziterror – Hintergründe, Verharmloser, Förderer
Vortrag und Diskussion mit Markus Bernhardt

13. Mai 2013
19:00

Das braune Netz

Im November 2011 wurde ein Skandal
bisher ungekannten Ausmaßes öffentlich.

Über mehr als dreizehn Jahre hinweg konnte ein unter
dem Namen „Nationalsozialistischer Untergrund“  (NSU)
agierendes neofaschistisches Terrornetzwerk in der
Bundesrepublik Morde und Bombenanschläge verüben.
Dabei blieben die Terroristen nicht etwa nur von den
Strafverfolgungsbehörden unbehelligt, sondern wurden
in ihrem blutigen Treiben vielmehr von den
bundesdeutschen Inlandesgeheimdiensten gefördert.

Während die etablierte Politik bemüht ist, das wahre
Ausmaß des größten Geheimdiestskandals der deutschen
Nachkriegsgeschichte zu verschleiern, sollen im Rahmen
der Veranstaltung die Hintergründe des Zusammen-
wirkens der Geheimdienste  und militanten Neonazis
beleuchtet und die Verharmloser und Förderer des neofaschistischen Treibens benannt
werden.
Denn: Trotz der Enthüllungen über das tatsächliche Ausmaß des rechten Terrors in
Deutschland, ist auch zukünftig zu befürchten, dass sich die Ermittlungsbehörden, wie
nicht nur der Fall der antifaschistischen Massenblockaden von Dresden zeigt, auch
zukünftig in besonderem Maße der Kriminalisierung von Nazigegnern widmen werden, während Neonazis aller Couleur sich weiterhin in Mord und Totschlag üben können.
(mehr …)

Fotos von der Veranstaltung am 31. Januar 2013
mit Prof. Dr. Georg Fülberth

Februar 03, 2013 Von: Siegfried Evers Kategorie: Bildergalerie, Diskussion, Faschismus, Vortrag Noch keine Kommentare →

80 Jahre „Machtübertragung“ an die Nazis –
ein Lehrstück
Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Georg Fülberth

Januar 01, 2013 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Diskussion, Faschismus, Kapitalismus, Termine, Vortrag 1 Kommentar →

31. Januar 2013
19:30

„Millionen stehen hinter mir“

Am 30. Januar 1933 ernann-
te der monarchistische Reichs-
präsident Paul von Hinden-
burg Adolf Hitler zum Reichskanzler.
Vorangegangen war die Entscheidung des Groß-
kapitals für die Machtübergabe an die NSDAP.
Im Rückblick erscheinen vielen diese Umstände als einmalig und unwiederholbar. Sind sie es
wirklich?
Seit dem Ausbruch der neuen Weltwirtschafts-
krise 2007ff. stellt sich erneut die Frage nach dem Verhältnis von Kapitalismus und Demokratie.
Ob sie auf Dauer miteinander vereinbar sind, ist nicht ausgemacht. Insofern hat die Rückbesin-
nung auf den 30. Januar 1933 auch eine aktuelle Bedeutung.

Donnerstag, 31. Januar, 19:30 Uhr
ver.di-Gewerkschaftshaus
Universitätsstr. 76 (Hintereingang)

VeranstalterInnen:
VVN-BdA Kreisvereinigung Bochum          ver.di Bezirk Bochum-Herne

Die Einladung zu der Veranstaltung mit Prof. Dr. Georg Fülberth findet ihr hier:
80 Jahre Machtübertragung an die Nazis

Die VeranstalterInnen weisen darauf hin, dass Neofaschisten und Personen, die aus
deren Sympahiesantenkreis stammen, keinen Zugang haben.

September 1941: Die deutschen Juden müssen den „gelben Stern“ tragen

September 13, 2011 Von: Sandra Kruessel Kategorie: Termine, Vortrag 1 Kommentar →

23. September 2011
19:30

Zu diesem Thema wird Dr. Hubert Schneider einen Vortrag halten.

Im September 1941 mussten die Juden einen handtellergroßen, gelben Stern auf die linke Brustseite heften. Er war schwarz umrandet und trug die Aufschrift „Jude“in schwarzen, die hebräische Schrift parodierenden Buchstaben.Die Stigmatisierung schloss praktisch den Prozess der Ghettoisierung ab und signalisierte  zugleich den Beginn der planmäßigen Deportation.
Wie und warum kam es zur Einführung des „gelben Sterns“ zu diesem Zeitpunkt? Wie
reagierten die Betroffenen darauf, wie die nichtjüdische Mehrheitsgesellschaft?
Diesen Fragen soll in dem Vortrag nachgegangen werden.

 

Die Veranstaltung findet am
Freitag,den 23.September 2011 um 19.30 statt

Ort: Verdi-Haus, Universitätsstr. 76 / U 35 Haltestelle Waldring

 

Rechts = Links?
Zur Funktion des Extremismusbegriffs

Oktober 25, 2010 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Diskussion, Termine, Totalitarismus, Vortrag 1 Kommentar →

5. November 2010
19:30

Ulla Jelpke, MdB, Fraktion DIE LINKE.

Ulla Jelpke, Bundestagsabgeordnete der Partei Die Linke und als innenpolitische Sprecherin der Partei die (!) Fachfrau für die Formel vom politischen „Extremismus“. Dieser Begriff hat zur Zeit Hochkonjunktur. Fast täglich berichten die Medien über den vermeintlichen Anstieg linker Gewalt. Unterfüttert wird das Ganze immer wieder mit sich ähnenlden Bildern von brennenden Autos, Ausschreitungen auf Demonstrationen oder Farbbeutelvorwürfen auf Häuserwänden.

Die Gleichsetzung von „Rechts“ und „Links“ verharmlost und relativiert die menschenverachtende Ideologie und maßlose Gewalt der Faschisten. Seit 1990 wurden von Neofaschisten mehr als 140 Menschen umgebracht und unzählige verletzt. Tendenz steigend.

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Statt Waffen und Kriege
Geld für Soziales und Kultur

September 17, 2010 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Diskussion, Krieg, Termine, Vortrag Noch keine Kommentare →

5. Oktober 2010
19:30bis21:00

Am Dienstag, den 5.10.2010, 19.30 Uhr wird das Bochumer VVN-BdA-Vorstandsmitglied Wolfgang Dominik im Alten Rathaus in Hattingen, Untermarkt 9, 45525 Hattingen, zum obigen Thema referieren und diskutieren. Er wird versuchen, die gegenwärtige geoökonomische, geopolitische und geostrategische globale Situation besonders nach Übernahme der us-amerikanischen Präsidentschaft durch Barack Obama darzustellen und die gegenwärtigen Kriege mit Beteiligung der Bundeswehr zu charakterisieren. Dass ungeheure Militärausgaben mit mangelnden oder mangelhaften sozialen und kulturellen Möglichkeiten zusammen hängen, wird der Referent  aufzeigen. Er wird auch auf die Zusammenhänge von Sozialabbau und Neofaschismus eingehen. Ein wichtiger Teilbereich des Referats ist die sog. zivil-militärische Zusammenarbeit nicht nur in den Rathäusern, sondern auch an Schulen und Hochschulen.

Das ist eine Veranstaltung der VHS Hattingen. Der Eintritt ist frei.

Gleiche soziale Rechte statt Rassismus

Juli 02, 2010 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Diskussion, Rassismus, Termine, Vortrag Noch keine Kommentare →

16. Juli 2010
19:30
Sevim Dagdelen, MdB

Sevim Dagdelen, MdB

Integration ist in Deutschland inzwischen in aller Munde. Im sächsischen Kleindorf, wo wenig bis hin zu gar keine Migrantinnen und Migranten leben wie auch in Bochum, wo zahlreiche Migrantinnen und Migranten leben. Aktuell sieht man, dass in der deutschen Nationalelf und vielen Mannschaften, von Schülermannschaften über Amateur- bis Profimannschaften, die Fußballer/innen mit Migrationshintergrund zu den Erfolgen beitragen. Dies täuscht aber nicht über die gesetzliche Entrechtung, populistische Stimmungsmache und gesellschaftliche Akzeptanz vielfältiger Formen des staatlichen und alltäglichen Rassismus hinweg. Wir leben in einem Land, dass Menschen nach Verwertbarkeitskriterien einstuft. Wer gut ausgebildet ist oder Kapital besitzt darf kommen und bleiben. Wer mittellos hierher flieht, wird abgeschoben. Wer mittellos hier lebt, wird ausgegrenzt. Menschen werden als überflüssig erklärt und ausgegrenzt. Wer von Integration redet, darf über soziale Sicherheit, rechtliche Gleichstellung und wirksamen Diskriminierungsschutz nicht schweigen. Das tun wir am Freitag, den 16. Juli 2010, um 19.30 Uhr im Sozialen Zentrum (Wegbeschreibung).

Unsere Referentin und Diskussionspartnerin ist die Bundestagsabgeordnete der Partei DIE LINKE Sevim Dagdelen.

„Islamfeindlichkeit“

Juni 10, 2010 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Diskussion, Islamfeindlichkeit, Rassismus, Termine, Vortrag Noch keine Kommentare →

23. Juni 2010
19:00
Eine Stadt solidarisch - Nazis keine Chance - Bochum gegen rechts

Bochum gegen rechts

Am Mittwoch, den 23.6.2010, 19.00 Uhr, findet im ver.di-Saal, Bochum, Universitätsstr. 76, eine Informationsveranstaltung

über den „Islam in Deutschland“ und
über „Islamfeindlichkeit als Form des Rassismus“ statt.

Es referieren und diskutieren

Veranstalter sind das „Bochumer Bündnis gegen Rechts“ und der Kinder- und Jugendring Bochum e.V.

Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 1. April 2010, 19.30 Uhr im Sozialen Zentrum:
Kerstin Köditz:
Und morgen? Extreme Rechte in Sachsen

März 30, 2010 Von: Martin Budich Kategorie: Antifaschismus, Buchvorstellung, Faschismus, Nationalsozialismus, Neofaschismus, NPD, Termine, Vortrag Noch keine Kommentare →

1. April 2010
19:30
Kartin Köditz, Sprecherin für antifaschistische Politik der  Linksfraktion im sächsischen Landtag

Kartin Köditz ,MdL, Sprecherin für antifaschistische Politik der Linksfraktion im sächsischen Landtag

Das Bochumer Bündnis gegen Rechts lädt zu einer Veranstaltung am Donnerstag, den 1. April, um 19.30 Uhr im Sozialen Zentrum, Josephstr. 2 ein. Referentin ist Kerstin Köditz. Sie ist Sprecherin für antifaschistische Politik der Linksfraktion im sächsischen Landtag. In ihrem Buch „Und morgen? Extreme Rechte in Sachsen“ dokumentiert und analysiert sie das Agieren der Nazis und der Gegenwehr. Sie berichtet über Strategie, Positionen und Personen der extremen Rechten. Sie beschreibt, wie sich die NPD Stück für Stück in der Mitte der Gesellschaft verankert. Auf der Straße, in den Köpfen, in den Parlamenten…
Die NPD hat sich in Sachsen so fest etabliert wie in keinem anderen Bundesland. Erstmals ist es ihr hier gelungen – wenn auch unter heftigen Stimmverlusten – ein zweites Mal in Folge in einen Landtag gewählt zu werden.
Auch wenn die NPD bei der Landtagswahl in NRW keinerlei Chance hat, die 5-Prozent-Hürde zu schaffen, ist es wichtig über ihr Agieren aufzuklären. Übrigens: Wenn es im Mai gelingt, den Stimmanteil der NPD unter 1 Prozent zu drücken, erhält sie keine staatliche Erstattung von Wahlkampfkosten.
Wegbeschreibung zum Sozialen Zentrum