VVN-BdA Bochum

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten
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Artikel der Kategorie ‘Krieg’

Eine Stadt war braun
Bochum im Faschismus – ein Stadtrundgang

September 18, 2014 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Faschismus, Juden, Krieg, Stadtrundgang, Termine, Zwangsarbeit Kommentare deaktiviert für Eine Stadt war braun
Bochum im Faschismus – ein Stadtrundgang

28. September 2014
14:00bis16:15

Vor fast genau 75 Jahren war der sog. Polenfeldzug militärisch
beendet. Auch in Bochum wurde gejubelt. Das große Morden in
Polen begann.

NSDAP-Aufmarsch auf dem heutigen Imbuschplatz

NSDAP-Aufmarsch auf dem heutigen Imbuschplatz

Wie hatte 1933 alles angefangen?
Wie sah Bochum keine 6 Jahre
nach dem Überfall auf Polen aus?
An etlichen Orten in der Innen-
stadt, die an „damals“ erinnern, 
soll ein Einblick gegeben werden,
was Alltag unterm „Hakenkreuz“
konkret für die Menschen in
Bochum bedeutete. Wer freute
sich über die neuen politischen
Herren? Wer hatte zu leiden?

An Beispielen soll gezeigt werden,
wie der Faschismus in Bochum
von 1933 bis 1945 aussah, auf
welche Ablehnung, Widerstand oder Akzeptanz er in Bochum stieß, wie die Bochumer
Bevölkerung auf  die Entrechtlichung, Verfolgung und Vernichtung jüdischer
Bochumer, auf Bücherverbrennungen, Verhaftung und Ermordung von
Widerstandskämpfern reagierte.

Einige Stolpersteine auf dem Rundgang erinnern an das Schicksal jüdischer Bochumer.

Die VHS bietet am Sonntag, den 28.9. 2014, 14.00 Uhr ab Glocke Rathausplatz,
einen Stadtrundgang zum Thema Bochum im NS an.

Der Stadtrundgang dauert ungefähr 2 ¼ Stunden. Eine Anmeldung bei der VHS unter
der Tel.-Nr. 9101555 ist wünschenswert. Die VHS erhebt einen Unkostenbeitrag
von 5,00 Euro, erm. 3,00 Euro.

„Kein Werben fürs Sterben“
Bochumer Friedensplenum protestierte gegen die erneute Teilnahme der Bundeswehr an der Berufsbildungsmesse

September 10, 2014 Von: Siegfried Evers Kategorie: Krieg, Militarismus, Protest Kommentare deaktiviert für „Kein Werben fürs Sterben“
Bochumer Friedensplenum protestierte gegen die erneute Teilnahme der Bundeswehr an der Berufsbildungsmesse

Obwohl eine Konvention der Vereinten Nationen (UN) die Militärwerbung bei
Minderjährigen ächtet, hatte das Jugendamt der Stadt Bochum erneut die Teilnahme
der Bundeswehr an dieser Messe zugelassen. Die Bundeswehr kämpft verzweifelt um
Nachwuchs.

Berufsbildungsmesse: „Kein Werben fürs Sterben“

Berufsbildungsmesse: „Kein Werben fürs Sterben“

Auf der zweitägigen Berufsbil-
dungsmesse Mittleres Ruhrgebiet
(BBM), die alljährlich von der
Stadt Bochum in Kooperation mit
einigen Nachbarstädten und der
Arbeitsagentur in der städtischen
Mehrzweckhalle RuhrCongress
veranstaltet wird, ist die
Bundeswehr schon seit mehreren
Jahren zugelassen.

Das Bochumer Friedensplenum
protestierte auch diesmal mit
Freundinnen und Freunden gegen ihre Anwesenheit auf der Messe. Mehrere MitgliederInnen der VVN-BdA Bochum
nahmen an den Protestaktionen teil.
Im Vorfeld der Demonstration hatte das Friedensplenum 100 T-Shirts mit der Aufschrift
„Kein Werben fürs Sterben” drucken lassen. BesucherInnen, die diese Aussage richtig
finden, wurden eingeladen, mit den T-Shirts die Messe zu besuchen.
Mit einen Flugblatt informierten die DemonstrantInnen die SchülerInnen u. a. darüber,
wie sie sich davor schützen können, dass ihre persönlichen Daten von der Stadt an die
Bundeswehr weitergeleitet werden.
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Fotogalerie von der Messe

September 10, 2014 Von: Siegfried Evers Kategorie: Krieg, Militarismus, Protest Kommentare deaktiviert für Fotogalerie von der Messe

Wir sind nicht hineingeschlittert …
1. Weltkrieg: Der erste deutsche Versuch des Griffs
nach der Weltmacht

September 02, 2014 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Geschichte, Imperialismus, Kapitalismus, Krieg, SPD Kommentare deaktiviert für Wir sind nicht hineingeschlittert …
1. Weltkrieg: Der erste deutsche Versuch des Griffs
nach der Weltmacht

Es ist eine alte Tatsache, dass das Deutungs- und Interpretationsmonopol hinsichtlich
geschichtlicher Ereignisse Herrschaft über die Köpfe von Menschen ermöglicht.
Lange Zeit galt in der deutschen Geschichtsschreibung, dass das Deutsche Reich am
1. Weltkrieg unschuldig war. Dieser Krieg wurde dem friedlich gesinnten Deutschland,
das sich schon lange belagert von bösartigen Feinden fühlte, spätestens mit dem
Attentat auf den österreichischen Thronnachfolger aufgezwungen. Bevor die anderen
anfingen, musste man leider präventiv reagieren.

Gerther Anzeiger vom 17.08.1914

Gerther Anzeiger vom 17.08.1914

Später galt nach dem zweiten
verlorenen Weltkrieg, dass
Deutschland und alle anderen
Kriegsteilnehmer eigentlich
unschuldig sind, weil „man” da
so hineingeschlittert ist. „Keiner”
wollte den Krieg, und dann „brach
er aus”. Hier wird der Krieg zum
Subjekt des eigenen „Ausbruchs”
gemacht – einen Vulkanausbruch
kann auch kein Mensch
verursachen oder verhindern.
Geschichtswissenschaften sind wie alle anderen Wissenschaften immer den nationalen
und internationalen politisch-ökonomischen Rahmenbedingungen unterworfen, sie
spiegeln in der Regel die Meinung der Herrschenden wider.

Ein mutiger Wissenschaftler, der den Stich ins Wespennest der Kolleg_innen nicht
fürchtete und sofort als Netzbeschmutzer beschimpft wurde, Fritz Fischer, schrieb
1961 seine Analyseder kaiserlich-deutschen Kriegszielpolitik, die lange vor 1914
begann und mit 1945 nicht vorbei war: „Griff nach der Weltmacht”. Fischer wertete
einfach die vorhandenen Dokumente aus und berief sich nicht auf die den Krieg und
die deutsche Kriegsschuld immer verleugnenden staatlich bezahlten
„wissenschaftlichen” Kopfarbeiter.
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Zur Geschichte des Antikriegstages
in Deutschland

September 01, 2014 Von: Michael Niggemann Kategorie: Faschismus, Friedensbewegung, Gedenken, Krieg Kommentare deaktiviert für Zur Geschichte des Antikriegstages
in Deutschland

 Jedes Jahr am 1. September wird in Deutschland der Antikriegstag begangen,
ein Gedenktag, der an den Beginn des Zweiten Weltkrieges mit dem Überfall
der faschistischen Wehrmacht auf Polen am 1.9.1939 erinnern soll.

Käthe Kollwitz - Nie wieder Krieg!

Käthe Kollwitz – Nie wieder Krieg!

Die Initiative hierzu ging vom Deutschen
Gewerkschaftsbund (DGB) aus, der zum
1. 9.1957 unter dem Motto: „Nie wieder Krieg“
zu Aktionen aufrief. Aber auch die
Antimilitaristische Aktion, ein Bündnis der
sozialistischen Jugend – Die Falken, der
Naturfreundejugend und die Gruppe der
Kriegsdienstverweigerer. Das war die Reaktion
auf die im Juli 1956 wieder eingeführte
Wehrpflicht und die Integration der Bundes-
wehr in die NATO.

 … aber mal der Reihe nach,
denn die Geschichte des Antikriegstages (auch
Friedenstag oder Weltfriedenstag) lässt sich bis
in das Jahr 1845 zurückführen – also 169
Jahre. Diese Bestrebungen gingen von
pazifistisch gesonnenen kirchlichen Kreisen in
Großbritannien aus.
Diese dauerten aber bis in die 80er Jahren des 19. Jahrhunderts bevor es gelang, den
letzten Sonntag vor Weihnachten zu einem Friedenssonntag zu machen. Dies motivierte
dann ab ca. 1900 – angesichts der ansteigenden Kriegsgefahr – Freie Evangelische
Gemeinden, einen Friedens- oder Antikriegstag zu initiieren. Von Seiten der
Evangelischen oder Katholischen Kirche waren zu dieser Zeit keine Aussagen zu dem
Thema zu hören.
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Beendet die Kriege!
VVN-BdA erinnerte an die toten Kriegsgefangenen
des Ersten Weltkrieges

August 04, 2014 Von: Guenter Gleising Kategorie: Gedenken, Krieg, Zwangsarbeit Kommentare deaktiviert für Beendet die Kriege!
VVN-BdA erinnerte an die toten Kriegsgefangenen
des Ersten Weltkrieges

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschistinnen und
Antifaschisten (VVN-BdA) Bochum hat am Samstag, dem 100. Jahrestag der deutschen Mobilmachung, Gräber von Kriegsgefangenen mit Blumen geschmückt.

VVN-Mitglieder beim Schmücken der Gräber

VVN-Mitglieder beim Schmücken der Gräber

An den drei Denkmälern auf dem
Kath. Friedhof Wattenscheid und
dem Kommunalfriedhof Höntrop
wurden Blumenschalen
aufgestellt. Die Gräber der dort
bestatteten 66 russischen Kriegs-
gefangenen und zwei serbischen
Kriegsgefangenen wurden mit
roten Rosen geschmückt.
Eine aktuelle Forderung
enthielten die blauen Schleifen
der Blumengebinde:
„Beendet die Kriege”.
Neben Mitgliedern der VVN-BdA
beteiligten sich auch Angehörige
der Friedensbewegung und der SDAJ an der Gedenk- und Mahnaktion.

In den Jahren 1914 — 1918 wurden tausende Kriegsgefangene aus den Sammellagern
bei Wesel und Münster nach Bochum und Wattenscheid transportiert. Sie mussten in
Zechen, in der Stahlindustrie, der Landwirtschaft Schwerstarbeit leisten. Da die
Unterbringung und Verpflegung in der Regel schlecht und die Arbeitsbelastung hoch
waren, gab es unter den Kriegsgefangenen auch viele Tote. Die Gräber sind noch heute
stumme Zeugen dieser Zeit. Mit ihrer Aktion will die VVN-BdA an ein (fast) vergessenes
Kapitel des 1. Weltkrieges erinnern.

Bildergalerie von der Gedenkveranstaltung
an die vergessenen ZwangsarbeiterInnen des Ersten Weltkrieges

August 04, 2014 Von: Siegfried Evers Kategorie: Gedenken, Krieg, Zwangsarbeit Kommentare deaktiviert für Bildergalerie von der Gedenkveranstaltung
an die vergessenen ZwangsarbeiterInnen des Ersten Weltkrieges

1914 – 2014
Kundgebung auf dem Springerplatz am
100. Jahrestag der Deutschen Kriegserklärung

August 03, 2014 Von: Siegfried Evers Kategorie: Demonstration, Krieg, Militarismus, Protest Kommentare deaktiviert für 1914 – 2014
Kundgebung auf dem Springerplatz am
100. Jahrestag der Deutschen Kriegserklärung

100. Jahrestag der deutschen Kriegserklärung

100. Jahrestag der deutschen Kriegserklärung

Das Bochumer Friedensplenum,
in dem seit Jahren auch
MitgliederInnen der VVN-BdA
mitarbeiten, erinnerte am 1.8. an den 100. Jahrestag der Deutschen
Kriegserklärung.
Kundgebungsort war der
Springerplatz, auf dem gleich-
zeitig der Delikatessenmarkt
einiger Bochumer Geschäftsleute
stattfand, die diesen Markt nach
dem preußischen Militärführer
Helmuth von Moltke d.Ä. benannt
haben.

Annemarie Grajetzky, Ralf Feld-
mann, Volker Gerwers und Wolfgang Dominik (VVN-BdA) lasen aus Dokumenten, die
sich gegen die Marktbennenung wandten, von Moltke charakterisierten, Warnungen
vor dem Krieg äußerten, die Kriegsbegeisterung deutscher Hochschullehrer 1914
dokumentierten, die Spirale der Gewalt im Israel/Palästina-Krieg veranschaulichten
und vor der Eskalation im Ost-West-Konflikt um die Ukraine warnten.

Zwischen den Texten waren Antikriegslieder und -gedichte zu hören.
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Fotogalerie von der Kundgebung
am 1. August 2014 auf dem Springerplatz

August 03, 2014 Von: Siegfried Evers Kategorie: Demokratie, Krieg, Militarismus, Protest Kommentare deaktiviert für Fotogalerie von der Kundgebung
am 1. August 2014 auf dem Springerplatz

Pressemitteilung der VVN-BdA Bochum:
VVN-BdA erinnert an den Ersten Weltkrieg –
Blumen für die Gräber der Kriegsgefangenen

Juli 30, 2014 Von: Guenter Gleising Kategorie: Gedenken, Krieg, Zwangsarbeit Kommentare deaktiviert für Pressemitteilung der VVN-BdA Bochum:
VVN-BdA erinnert an den Ersten Weltkrieg –
Blumen für die Gräber der Kriegsgefangenen

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschistinnen und
Antifaschisten (VVN-BdA) Bochum, wird am 2. August, dem 100. Jahrestag
der deutschen Mobilmachung, Gräber von Kriegsgefangenen mit Blumen schmücken.

Symbol der VVN-BdA

Symbol der VVN-BdA

Die Geschichte, Ursachen, und Folgen an die Opfer
des 1. Weltkrieges nimmt in den Medien und der
öffentlichen Diskussion einen hohen Stellenwert ein. Dies völlig zu Recht, wird auch nach 100 Jahren
deutlich, wie viel über diesen Krieg gerade in
Deutschland verdrängt wurde oder zur Recht-
fertigung des Militarismus gedeutet wurde.
Ganze Bereiche des 1. Weltkrieges, wie etwa die
Zwangsarbeit oder der Umgang mit den Kriegs-
gefangenen, sind nicht oder nur wenig historisch
erforscht.

Die VVN-BdA Bochum erinnert deshalb an die
Kriegsgefangenen, die in den Jahren 1914 – 1918
während ihrer Zwangsarbeit in Bochum und
Wattenscheid starben. In diesen Jahren wurden
tausende Kriegsgefangene aus den Sammellagern bei Wesel und Münster nach Bochum
transportiert. Sie mussten in Zechen, in der Stahlindustrie und der Landwirtschaft
Schwerstarbeit leisten und damit einen Beitrag zur weiteren deutschen Kriegsführung
leisten. Da die Unterbringung und Verpflegung in der Regel schlecht und die
Arbeitsbelastung hoch waren, gab es unter den Kriegsgefangenen auch viele Tote.

Treffpunkt für die Aktion der VVN-BdA ist am Samstag, den 2. August,
um 14.00 Uhr der Springerplatz.

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100 Jahre deutsche Kriegserklärung
Geschäftsleute wollen auch weiterhin Moltke verherrlichen

Juli 29, 2014 Von: Siegfried Evers Kategorie: Demonstration, Krieg, Militarismus, Protest Kommentare deaktiviert für 100 Jahre deutsche Kriegserklärung
Geschäftsleute wollen auch weiterhin Moltke verherrlichen

Das Bochumer Friedensplenum, die VVN-BdA und die DFG -VK rufen am Freitag, den
1. August um 16:00 Uhr  zu einer Kundgebung auf, die an den 100. Jahrestag der
deutschen Kriegserklärung erinnert.

Springerplatz, 1. Aug. 16 Uhr

Springerplatz, 1. Aug. 16 Uhr

Als Ort wurde der Springerplatz gewählt. Früher hieß
er Moltkemarkt. 1947 hat der Rat der Stadt
beschlossen, dass der Name des Platzes nicht mehr
nach einem preußischen Militaristen benannt werden
soll, sondern Karl Springer, der von den Nazis ermordet
wurde, fortan Namensgeber des Platzes sein soll.
Ein paar Geschäftsleuten um Herwig Niggemann war
das egal. Sie installierten vor einigen Monaten einen
Delikatessenmarkt auf dem Springerplatz, den sie
Moltkemark nennen.

Auf der Kundgebung am Freitag werden Texte, Gedichte und Lieder vorgetragen, die
daran erinnern, wie aktuell die Warnungen 1914 vor dem Krieg auch heute noch sind.
Die Rüstungsindustrie war schon damals so korrupt wie heute.
Der Bogen der Texte wird gespannt zu den heutigen Kriegen und der lokalen
Provokation, einen Markt nach einem preußischen Militaristen zu benennen.

Freitag, 1. August 2014, 16:00 Uhr, auf dem Springerplatz:
Kundgebung gegen Alltagsmilitarismus und Krieg

Gedenken an die vergessenen ZwangsarbeiterInnen des Ersten Weltkrieges.

Juli 18, 2014 Von: Siegfried Evers Kategorie: Gedenken, Krieg, Termine, Zwangsarbeit Kommentare deaktiviert für Gedenken an die vergessenen ZwangsarbeiterInnen des Ersten Weltkrieges.

2. August 2014
14:00

Die VVN-BdA Bochum lädt ein, die Gräberfelder in Wattenscheid und
Höntrop zu besuchen und zu schmücken. Die Gedenkveranstaltung
soll an den Beginn des Ersten Weltkrieges erinnern, der sich am
1. August (deutsche Kriegserklärung an Russland) zum einhundertsten Male jährt.

Hier ruhen Angehörige der Vereinten Nationen

Hier ruhen Angehörige der Vereinten Nationen

Während Deutschland im Zweiten
Weltkrieg selbst zum Schlachtfeld
wurde, fanden die Kriege des
Ersten Weltkrieges meist in
unseren Nachbarländern statt.
Doch auch während des Ersten
Weltkrieges wurden zahlreiche
Menschen aus ihren Heimat-
ländern verschleppt und in
Deutschland als Zwangsarbeiter-
Innen missbraucht.
In Bochum mussten sie häufig auf Zechen Schwerstarbeit leisten. Die Unterbringung und Verpflegung
waren in der Regel katastrophal, mit der Folge, dass viele der Verschleppten nicht überlebten und elendig zugrunde
gingen.

Eine Recherche der VVN-BdA Bochum hat ergeben, dass im heutigen Stadtgebiet noch
mindestens drei Gräberfelder existieren, in denen ZwangsarbeiterInnen aus dem
1. Weltkrieg begraben liegen. Zwei von ihnen befinden sich in Wattenscheid, das
dritte Feld liegt in Hoentrop. (mehr …)

Alle Räder rollen für den Sieg –
Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft in Bochum

Mai 10, 2014 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Faschismus, Krieg, Stadtrundgang, Termine, Zwangsarbeit Kommentare deaktiviert für Alle Räder rollen für den Sieg –
Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft in Bochum

1. Juni 2014
14:00bis16:15

Vor 77 Jahren wurde der Bochumer Verein als
„nationalsozialistischer Musterbetrieb“ ausgezeichnet.

Hermann Göring 1935 beim Bochumer Verein

Hermann Göring 1935 beim Bochumer Verein

Dieser Musterbetrieb war einer
der größten Waffenproduzenten
des faschistischen Deutschland.
Aber auch in anderen Bochumer
Betrieben wurden spätestens mit
Beginn des 2. Weltkriegs kriegs-
wichtige Güter hergestellt.

Im Verlauf des Krieges konnte
diese Kriegsproduktion  nur noch
mit dem Einsatz von Tausenden
von ZwangsarbeiterInnen
aufrecht erhalten werden.
Wer waren diese Männer und Frauen, oft Kinder und Jugendliche, die in Bochum oft im
wahrsten Sinne des Wortes mörderische Zwangsarbeit leisten mussten? Wie lebten und
starben sie in Bochum? Wie verhielt sich die Bochumer Bevölkerung?

Bei einem Rundgang durch den heutigen Westpark und den Stadtteil Stahlhausen soll
am Beispiel des Bochumer Vereins ein Eindruck von Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit vermittelt werden. An einigen Stolpersteinen soll außerdem an den Mord an die
ehemals dort lebenden jüdischen Bochumer Bürger erinnert werden.

Der Rundgang beginnt am Sonntag, den 1.6.2014 um 14.00 Uhr
am Gewerkschaftshaus, Alleestr. 80,  und dauert bis ca. 16.15 Uhr.
Er findet bei jedem Wetter statt.

Anmeldungen bei der VHS Bochum: Tel. 0234/9101555.
Unkostenbeitrag:  5,–  Euro, erm. 3,– Euro.

8. Mai – Gedenkgang am Jahrestag der Befreiung

Mai 10, 2014 Von: Siegfried Evers Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Gedenken, Krieg, Zwangsarbeit Kommentare deaktiviert für 8. Mai – Gedenkgang am Jahrestag der Befreiung

TeilnehmerInnen an der Gedenkveranstaltung

TeilnehmerInnen an der Gedenkveranstaltung

Am 8. Mai 2014 jährte sich zum
69. Mal der Tag der Befreiung von
Faschismus und Krieg.
Auch in diesem Jahr organisierte
Felix Lipski mit dem „Klub Stern“
am 8. Mai den traditionellen
Gedenkgang auf dem Friedhof
Freigrafendamm. Der „Klub
Stern“ ist eine Vereinigung von
Holocaust-Überlebenden und
Kriegsveteranen in der jüdischen
Gemeinde Bochum-Herne-
Hattingen.
Mit dem Rundgang soll an die
jüdischen und alle anderen Opfer
des Faschismus gedacht werden. An dem Gedenkgang nahmen auch MitgliederInnen
der VVN-BdA Bochum teil.

Die Gedenkveranstaltung am 8. Mai begann um 15.00 Uhr am Haupteingang des
Friedhofs. Der Rundgang führte zunächst zum Grab des Franziskanerpaters Roman
Bange. Weitere Stationen waren die Gräberfelder der sowjetischen ZwangsarbeiterInnen und die der ZwangsarbeiterInnen unterschiedlicher Nationalitäten.
(mehr …)

Bilder vom Gräberrundgang am 8. Mai 2014

Mai 10, 2014 Von: Siegfried Evers Kategorie: Bildergalerie, Faschismus, Gedenken, Krieg, Zwangsarbeit Kommentare deaktiviert für Bilder vom Gräberrundgang am 8. Mai 2014

Hinweis:
Eine Kurzbeschreibung zu jedem Bild findet Ihr, nach Vergrößern durch Anklicken,
unterhalb des Fotos, links.

8. Mai 1945
Gedenken an den Tag der Befreiung

Mai 05, 2014 Von: Michael Niggemann Kategorie: Faschismus, Gedenken, Krieg, Termine, Zwangsarbeit Kommentare deaktiviert für 8. Mai 1945
Gedenken an den Tag der Befreiung

8. Mai 2014
15:00

Am 8. Mai 2014 jährt sich zum 69. Mal der Tag der Befreiung von
Faschismus und Krieg. Der traditionelle Rundgang auf dem Friedhof
Freigrafendamm wird auch in diesem Jahr von Felix Lipski und
anderen Mitgliedern der jüdischen Gemeinde organisiert.

Gedenkstein der VVN auf dem Ehrenrundplatz

Gedenkstein der VVN auf dem Ehrenrundplatz

Es gilt, die Erinnerung an die
Barbarei der Nazis auch für
zukünftige Generationen wach zu
halten, damit eine Wiederholung
der Geschichte ausgeschlossen
bleibt, nicht zuletzt vor dem
Hintergrund, dass die Zahl der
Überlebenden des Holocaust
kontinuierlich abnimmt.

Der Gedenkgang soll am
Donnerstag, den 8. Mai 2014,
um 15:00 Uhr am Haupteingang
des Friedhofs am Freigrafendamm
beginnen. Vertreterinnen und
Vertreter verschiedener Opfergruppen werden mitgehen und an den jeweiligen
Stationen Worte des Gedenkens sprechen. Darüber hinaus werden sich Repräsentanten
aller Konfessionen, Politiker verschiedener Parteien, Mitglieder des Bochumer
Bündnisses gegen Rechts und der VVN-BdA an dem Rundgang beteiligen.
(mehr …)

Stadtrundgang: Bochum im Faschismus

April 27, 2014 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Faschismus, Juden, Krieg, Stadtrundgang, Termine, Zwangsarbeit Kommentare deaktiviert für Stadtrundgang: Bochum im Faschismus

4. Mai 2014
14:00bis16:15
Walter Borbet und Adolf Hitler in Bochum

Walter Borbet und Adolf Hitler in Bochum

Vor ungefähr
81 Jahren
wurden am
2. Mai die Gewerkschaften auch in
Bochum verboten, ihr Eigentum
geraubt und zahlreiche aktive
Gewerkschafter verhaftet und  in
die KZs gebracht. Wenige Wochen  später ereilte die SPD das gleiche Schicksal.  Andere Parteien hatten sich schon selbst aufgelöst oder
waren schon verboten.

Auf folgende Fragen soll u.a.
eingegangen werden: Wie sah der Faschismus in Bochum aus? Auf welche Akzeptanz oder auf welchen Widerstand stießen Massenaufmärsche, Bücherverbrennung, Verhaftungen und oft Ermordung von Antifaschisten, Verfolgung und Ermordung jüdischer Mitbürger, Vernichtung auch der Bochumer Sinti und Roma und anderer, die den „völkisch-arischen“  Ideologien angeblich nicht entsprachen?

An etlichen  Orten, die an „damals“ erinnern, soll beim Rundgang durch die  Innenstadt  ein Eindruck vermittelt  werden, was Alltag unterm „Hakenkreuz“ konkret für die Menschen in Bochum bedeutete. Einige Stolpersteine erinnern bei unserem Rundgang besonders an das Schicksal jüdischer Bochumer.

Treffpunkt: 14.00 Uhr an der Glocke auf dem Rathausplatz Bochum
Dauer des Rundgangs: ca. 2 1/4 Stunden

Anmeldung erwünscht unter VHS:  Tel.-Nr. 9101555
VHS-Teilnahmebeitrag: 5,– Euro, erm. 3,– Euro.

Rede von Wolfgang Dominik beim Ostermarsch am Ostermontag in Bochum-Werne

April 21, 2014 Von: Siegfried Evers Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Friedensbewegung, Krieg, Militarismus, Rede Kommentare deaktiviert für Rede von Wolfgang Dominik beim Ostermarsch am Ostermontag in Bochum-Werne

Wolfgang Dominik spricht in Bochum-Werne

Wolfgang Dominik spricht in Bochum-Werne

Am 21.4., Ostermontag,
sprach unser Vorstandsmitglied
Wolfgang Dominik bei der
Auftaktkundgebung des Oster-
marsches Rhein/Ruhr 2014
in Bochum-Werne.

Dabei fragte Wolfgang die
TeilnehmerInnen, ob er sie im
Duktus der Main-stream-Medien
lieber mit „Ihr 5. Kolonne Mos-
kaus, ihr Putin Verehrer_innen,
ihr Utopist_innen” begrüßen
solle..?”
Er kritisierte die Medien und
erklärte: “Wir haben die Utopie, dass Frieden machbar ist! Euch schweben vielleicht
auch Utopien vor, wenn ihr bedenkt, was mit 1,5 Milliarden Dollar, die wöchentlich in
Afghanistan für das Töten von Menschen ausgegeben werden, alternativ anzufangen
wäre! Es wäre machbar, aber scheitert an den strategischen, ökonomischen, politischen Interessen einiger weniger…“
Wolfgang spannte einen Bogen bis zur heutigen deutschen Außenpolitik, die aggressiver als jemals zuvor in der Geschichte der BRD formuliert und als Kriegspolitik offenbart
wird. Unter der Tarnkappe, „mehr Verantwortung für die Welt übernehmen zu
müssen“, werden noch mehr militärische Eingriffe in Länder geplant, in denen
„unsere“ Rohstoffe lagern. Statt „Nie wieder Krieg!“ heißt es seit Ostern 1999 nun:
„Nie wieder Krieg ohne uns!“
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VVN-BdA dabei –
Bilder vom Ostermarsch 2014 in Bochum

April 21, 2014 Von: Siegfried Evers Kategorie: Bildergalerie, Friedensbewegung, Krieg, Militarismus, Rede Kommentare deaktiviert für VVN-BdA dabei –
Bilder vom Ostermarsch 2014 in Bochum

Gedenkveranstaltung zum 69. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz in der Synagoge

Januar 29, 2014 Von: Siegfried Evers Kategorie: Faschismus, Gedenken, Krieg, Militarismus, Rassismus Kommentare deaktiviert für Gedenkveranstaltung zum 69. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz in der Synagoge

Die Neue Synagoge in Bochum

Die Neue Synagoge in Bochum

Zahlreiche Menschen haben am
Montagabend in der Neuen
Bochumer Synagoge an einer
Gedenkveranstaltung für die
Opfer des Faschismus
teilgenommen. Anlass war der
Jahrestag der Befreiung der
Insassen des Vernichtungslagers
Auschwitz am 27. Januar 1945
durch die Rote Armee.
Auschwitz ist das Synonym für
den Rassenwahn der Faschisten
und den Massenmord an den
europäischen Juden.
Der Jahrestag der Befreiung des
Vernichtungslagers Auschwitz wurde 1996 offizieller deutscher Gedenktag für die Opfer des „Nationalsozialismus“.

Die Gedenkfeier in der Bochumer Synagoge begann mit dem Verlesen der Namen der
Opfer der Shoa aus Bochum und Wattenscheid. Die Namen von 577 Bochumer Juden
wurden genannt. Die tatsächliche Zahl der Opfer liegt deutlich höher, es sind aber nicht alle Opfer namentlich bekannt. Die Vereinten Nationen erklärten den 27. Januar im
Jahr 2005 zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts.
Der 27. Januar ist kein Feiertag im üblichen Sinn. Er ist ein „DenkTag“: Gedenken und Nachdenken über die Vergangenheit schaffen Orientierung für die Zukunft.
„Die Vergangenheit darf nicht vergessen werden“ betonten mehrere Zeitzeugen an
diesem Abend in der Synagoge.
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Georg Elser – der unbekannte Held
Theaterstück über einen vergessenen Hitlerattentäter

Oktober 20, 2013 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Gedenken, Geschichte, Krieg, Termine, Vortrag Kommentare deaktiviert für Georg Elser – der unbekannte Held
Theaterstück über einen vergessenen Hitlerattentäter

5. November 2013
19:30

Eine Veranstaltung des Bochumer „Bündnis gegen Rechts“,
unterstützt vom Kinder- und Jugendring Bochum,
IK „Regenbogen“, Kulturbüro der Stadt Bochum,
Friedensplenum und der VVN-BdA Bochum.

Ein Theaterstück über den Hitlerattentäter, aufgeführt vom theater odos, Münster.

Plakat zum Theaterstück Georg Elser

Plakat zum Theaterstück Georg Elser

Am 8.11.1939 um 21.20 detonierte auf der
„Traditionsfeier“ der Faschisten im Münchener
Bürgerbräukeller eine Zeitbombe. Die NSDAP
hielt dieses Treffen jährlich ab zur Erinnerung und Glorifizierung des Putschversuches vom
November 1923. Hitler, dem das Attentat galt,
traf es nicht. Er hatte den Saal bereits vorher
verlassen. Ausgeführt hatte das Attentat Johann
Georg Elser, im Alleingang, ohne jeden Kontakt
zu oppositionellen Kreisen. Bei seinem Versuch,
die Schweizer Grenze zu passieren, wurde er
aufgegriffen und der Gestapo überstellt.
Jahrelang wurde er im KZ Sachsenhausen
festgehalten und am 9.4.1945 im KZ Dachau
ermordet. Johann Georg Elser hatte sich bereits
1938 entschlossen, die faschistische Führung
– Hitler, Göring und Goebbels – zu töten.

Die Motive für sein Handeln hat er in den noch
vorhandenen Vernehmungsprotokollen so begründet: „Die seit 1933 in der
Arbeiterschaft von mir beobachtete Unzufriedenheit und der von mir seit Herbst 1938
vermutete unvermeidliche Krieg beschäftigten stets meine Gedankengänge“.
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Stadtrundgang: Jüdisches Leben in Bochum
am Beispiel Ottilie Schoenewalds

Oktober 18, 2013 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Antifaschismus, Deportation, Faschismus, Frauenrechte, Gedenken, Geheimdienste, Grundgesetz, Juden, Justiz, Kapitalismus, Krieg, Militarismus, Neofaschismus, NSU, Rassismus, Termine, Terror, Verfassungsschutz Kommentare deaktiviert für Stadtrundgang: Jüdisches Leben in Bochum
am Beispiel Ottilie Schoenewalds

17. November 2013
14:00bis16:15
Ottilie Schoenewald, geb. 1883

Ottilie Schoenewald, geb. 1883

Der Stadtrundgang soll
informieren über jüdisches
Leben in der Weimarer
Republik, im Faschismus und in der Zeit nach der
Befreiung vom Faschismus. An etlichen Orten in der
Innenstadt und an einigen Stolpersteinen lässt sich
aufzeigen, wie Diskriminierung, Verfolgung, Flucht
oder Deportation und Ermordung jüdischer Bochumer abgelaufen ist.

Dabei wird auch folgenden Fragen nachgegangen:
Was wusste die Mehrheitsgesellschaft in Bochum vom
Schicksal ihrer jüdischen Mitbürger/innen?
Welche politischen und religiösen Traditionen und
Vorurteile haben an den antisemitischen Maßnahmen mitgewirkt? Warum gab es so wenig Widerstand gegen
den staatlichen Terror an Juden, manchmal der eigenen Nachbarn? Die bekannte
Bochumerin Ottilie Schoenewald und ihr Schicksal kann als Beispiel für viele stehen.

Die TeilnehmerInnen können exemplarisch auch lernen, wie Feindbilder und
rassistische Ideologien konstruiert werden und durchaus aktuell sind.

Der Stadtrundgang dauert ca. 2 1/4 Stunden und findet bei jedem Wetter statt.

Die VHS bittet um Anmeldung für Kurs 12007 unter der Tel.-Nr. 9101555,
sie verlangt eine Unkostenbeteiligung von 5,00 Euro, erm. 3,00 Euro.

Der Stadtrundgang beginnt am 17. November um 14.00 Uhr
an der Glocke auf dem Rathausplatz Bochum.

Stadtrundgang: Alle Räder rollen für den Sieg

Oktober 10, 2013 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Faschismus, Krieg, Stadtrundgang, Termine, Zwangsarbeit Kommentare deaktiviert für Stadtrundgang: Alle Räder rollen für den Sieg

20. Oktober 2013
14:00bis16:15

Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit in Bochum –
ein Rundgang durch die Vergangenheit, die nicht vergeht.

Walter Borbet und Adolf Hitler in Bochum

Walter Borbet und Adolf Hitler in Bochum

Vor 76 Jahren wurde der
Bochumer Verein als national-
sozialistischer Musterbetrieb“
ausgezeichnet.
Dieser Musterbetrieb war einer
der größten Waffenproduzenten
des faschistischen Deutschland.
Aber auch in anderen Bochumer
Betrieben wurden spätestens mit
Beginn des 2. Weltkriegs
kriegswichtige Güter hergestellt.
Im Verlauf des Krieges wurde diese
Kriegsproduktion  nur noch mit
dem Einsatz von Tausenden von ZwangsarbeiterInnen aufrecht erhalten. Wer waren diese Männer und Frauen, oft Kinder und Jugendliche, die in Bochum oft im wahrsten Sinne des Wortes mörderische Zwangsarbeit leisten mussten? Wie lebten und starben sie in Bochum? Wie verhielt sich die Bochumer Bevölkerung? Wer wusste von den ca. 150 Lagern, oft kleinere KZs, auf Bochumer Boden?

Bei einem Rundgang durch den heutigen Westpark und den Stadtteil Stahlhausen soll am Beispiel des Bochumer Vereins ein Eindruck von Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit vermittelt werden. An einigen Stolpersteinen soll außerdem an den Mord an die ehemals dort lebenden jüdischen Bochumer erinnert werden.

Der Rundgang beginnt am Sonntag, den 20.10.2013 um 14.00 Uhr
am Gewerkschaftshaus, Alleestr. 80,  und dauert bis ca. 16.15 Uhr.

Anmeldungen bei der VHS Bochum: Tel. 0234/9101555. Unkostenbeitrag 5,– Euro,
erm. 3,–  Euro

Stadtrundgang Bochum im Faschismus

September 10, 2013 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein, Antifaschismus, Faschismus, Gedenken, Krieg, Termine Kommentare deaktiviert für Stadtrundgang Bochum im Faschismus

29. September 2013
14:00bis16:15

Der Übergabe der politischen Macht an die deutschen Faschisten und ihre Folgen, Massenaufmärsche und Propaganda,
Gleichschaltung und Terror, Verfolgung und Vernichtung der
politischen Gegner und der Bochumer Juden lassen sich am Schicksal einiger Menschen und an einigen Orten der Innenstadt noch erfahrbar machen.

Außerdem soll Antwort auf die Frage gegeben werden, was die Bochumer von
Verfolgung und Widerstand wussten, wer gegen den Faschismus stand und wer
– manchmal klammheimlich – Beifall klatschte. An einigen Stolpersteinen kann
während des 2 1/4 stündigen Rundgangs an das Schicksal etlicher Ermordeter
hingewiesen werden.

Beim Stadtrundgang soll ein Einblick gegeben werden, was „Alltag unterm
Hakenkreuz“ für die hier lebenden Menschen bedeutete.

Treffpunkt: 14.00 Uhr an der Glocke auf dem Rathaushausplatz
am Sonntag, den 29.9.2013.
Die VHS erhebt einen Unkostenbeitrag von 5,00 Euro, Erm.: 3,00 Euro.

Leitung: Wolfgang Dominik

Anmeldung: VHS Tel.-Nr. 9101555.

Gedenktag für die Opfer des Faschismus Erinnerung an die ermordeten Widerstandskämpfer

August 30, 2013 Von: Siegfried Evers Kategorie: Ankündigung, Antifaschismus, Faschismus, Gedenken, Krieg, Rede, Termine Kommentare deaktiviert für Gedenktag für die Opfer des Faschismus Erinnerung an die ermordeten Widerstandskämpfer

8. September 2013
11:00

Auch in diesem Jahr ruft die Vereinigung der Verfolgten des
Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten auf, der ermordeten Widerstandskämpfer gegen den Faschismus und
Krieg zu gedenken.

Gedenkstein der VVN-BdA Bochum

Gedenkstein der VVN-BdA Bochum

Die Kranzniederlegung und
Gedenkveranstaltung findet am
2. Sonntag im September statt,
dem traditionellen Gedenktag für die Opfer des Faschismus, der
1946 von Überlebenden der
Konzentrationslager und Haft-
stätten ins Leben gerufen wurde.

Der „Gedenktag für die Opfer des
Faschismus” war unmittelbar
nach dem 2. Weltkrieg die erste
gesamtdeutsche Erinnerung für
alle Opfer und Verfolgte der
Nazidiktatur.
Nach einem WAZ-Bericht vom 14.9.1948 fand am Vormittag des 2. Sonntags im
September 1948 die erste Gedenkfeier der Stadt Bochum für die Opfer des Faschismus
auf dem Zentralfriedhof am Freigrafendamm statt.
Nachdem die Gedenkveranstaltung etliche Jahre am Volkstrauertag stattgefunden
hatte, ist die VVN-BdA Bochum vor 5 Jahren zur alten Tradition zurückgekehrt.
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