VVN-BdA Bochum

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten
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Artikel der Kategorie ‘Antifaschismus’

Erinnerung an ermordete Widerstandskämpfer und Zwangsarbeiter kurz vor Kriegsende

April 22, 2015 Von: S.E. Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Gedenken, Termine, Zwangsarbeit Kommentare deaktiviert für Erinnerung an ermordete Widerstandskämpfer und Zwangsarbeiter kurz vor Kriegsende

An die Befreiung von Faschismus und Krieg vor 70 Jahren erinnert die VVN-BdA Bochum. Am Dienstag, den 5. Mai, führt die VVN eine
Kundgebung an der Gedenktafel im Eingangsbereich des Stadtparks
durch.

Die Gedenktafel im Bochumer Stadtpark
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Die Gedenktafel im Bochumer Stadtpark

Die Gedenktafel erinnert an die Erschießungen von
Widerstandskämpfern und
Zwangsarbeitern durch die
Gestapo kurz vor Kriegsende, am 9. April 1945, in Bochum.
Die Gestapo, die damals ihren Sitz in einer beschlagnahmten Villa auf der Bergstraße 76 hatte,
erschoss allein hier, im Keller der Gestapowache, wenige Stunden
vor dem Einmarsch der
amerikanischen Truppen, 20
Menschen und verscharrte diese
in Bombentrichtern im Stadtpark.
Zu den Ermordeten gehörten der frühere KPD-Abgeordnete im Provinziallandtag
Adolf Straube und der Sozialdemokrat Wilhelm Hüser aus Castrop-Rauxel.

Nach der Befreiung von Faschismus und Krieg im Mai 1945 wurden die Leichen ausgegraben und auf dem Friedhof am Freigrafendamm beerdigt.
Auf Initiative der VVN-BdA stellte die Stadt Bochum 2008 die durch Spendengelder finanzierte Tafel auf.

Dienstag, den 5. Mai 2015, um 17:00 Uhr
Treffpunkt: Stadtpark, Haupteingang Bergstraße

Es sprechen:
Sevim Dagdelen (Bundestagsabgeordnete / DIE LINKE)
Günter Gleising (1. Vorsitzender der VVN-BdA Bochum)

Niederlegung von Kränzen, Gestecken und Blumen

Der Flyer zur Kundgebung am 5. Mai 2015

„Befreiung von Faschismus und Krieg!?“
Rede von Wolfgang Dominik beim Ostermarsch in Werne

April 06, 2015 Von: S.E. Kategorie: Antifaschismus, Friedensbewegung, Militarismus, Rede Kommentare deaktiviert für „Befreiung von Faschismus und Krieg!?“
Rede von Wolfgang Dominik beim Ostermarsch in Werne

Am Ostermontag ging der Ostermarsch Rhein-Ruhr zu Fuß von Bochum-Werne nach Dortmund weiter.
Bei der Auftaktveranstaltung am Brühmann-Haus in Werne sprachen Elke Koling (IPPNW), Joachim Schramm (DFG-VK) und Wolfgang Dominik (VVN-BdA).

Wolfgang Dominik spricht in Bochum-Werne
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Wolfgang Dominik spricht in Bochum-Werne

Elke Koling stellte ihre Rede unter das Motto der Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel:
„Grenzen schließen für Waffen,
Grenzen öffnen für Menschen”.
Joachim Schramm stellte zu den IS-Milizen fest: „Die IS-Kämpfer
sind keine außerirdischen
Brutalos, die plötzlich vom
Himmel gefallen sind. Ihre
Vorläuferorganisation entstand
2004 in Folge der US-amerikanischen Invasion im Irak.”
Wolfgang Dominik nahm den bevorstehenden 70. Jahrestag der Befreiung von Krieg und Faschismus zum Anlass, um an die Restauration in der Nachkriegs-BRD zu erinnern.

Befreiung von Faschismus und Krieg! Wolfgang Dominik ging zunächst auf das Ausrufezeichen ein: „Für diejenigen, die halbtot aus den Konzentrationslagern kamen, war es zunächst ein Tag der Befreiung! Für diejenigen, die die Nächte und hier in Bochum dann auch bald die Tage im Bunker verbrachten, war die Angst nicht mehr da, doch noch von Bomben zerfetzt zu werden. Für diejenigen, die bis zum letzten Tag an einer der vielen Fronten Soldaten waren, war die Zeit vorbei, Mörder zu werden oder
ermordet zu werden. Und für zigtausend Zwangsarbeiter_innen war der
allgegenwärtige Tod auch hier in Bochum nicht mehr zu befürchten.“
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70 Jahre nach der Befreiung von Faschismus
und Krieg:

Januar 30, 2015 Von: S.E. Kategorie: Antifaschismus, Befreiung, Faschismus, Krieg, Presseerklärung Kommentare deaktiviert für 70 Jahre nach der Befreiung von Faschismus
und Krieg:

Die Erklärung „70 Jahre nach der Befreiung von Faschismus und Krieg: Für eine neue Entspannungspolitik, nein zur Vorbereitung auf den Krieg!“ wurde anlässlich des
70. Jahrestags der Befreiung von Krieg und Faschismus der Öffentlichkeit übergeben.

Symbol der VVN-BdA
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Symbol der VVN-BdA

Ludwig Baumann, Esther Bejarano, Heinrich Fink, Peggy Parnass, Sally Perel, Eckart Spoo, Peter
Strutynski, Konstantin Wecker und andere
Persönlichkeiten rufen auf.

Uli Sander, Bundessprecher der VVN-BdA,
bezeichnete die Erklärung als wichtiges Eingreifen
verantwortungsbewusster Menschen in die
Bewegungen dieser Zeit. Es heißt darin: „Wir rufen alle Demokratinnen und Demokraten, insbesondere die jungen Menschen auf: Erinnert mit einer Vielzahl von regionalen und örtlichen Veranstaltungen das ganze Jahr über an die Befreier und an die großen Hoffnungen der Befreiten.“

Am 8. Mai 1945 wurde ganz Europa von dem
Verbrechersystem des deutschen Faschismus und seinem Krieg befreit. Mehr als 55 Millionen Menschen waren zuvor Nazi-Terror, Holocaust und Vernichtungskrieg zum Opfer gefallen. Millionen Menschen auf der ganzen Welt bezahlten den deutschen Griff nach der Weltherrschaft mit unvorstellbarem Leid.Anstifter und Nutznießer des Raub- und Vernichtungskrieges waren deutsche Banken und Konzerne, allen voran der Chemie- und Rüstungsindustrie. Die deutsche Wirtschaft profitierte von der „Arisierung“ und der Ausbeutung von KZ-Häftlingen und Zwangsarbeitern ebenso wie von der Ausplünderung der besetzten Länder. Unvorstellbar, welch weitere Opfer es gekostet hätte, wäre der Faschismus nicht besiegt und zerschlagen worden.
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„Stolperstein-Paten berichten“
Die Präsentation fand am 22. Januar im Stadtarchiv statt.

Januar 23, 2015 Von: S.E. Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Gedenken, Präsentation Kommentare deaktiviert für „Stolperstein-Paten berichten“
Die Präsentation fand am 22. Januar im Stadtarchiv statt.

Nachdem die VVN-BdA im Jahre 2013 einen Stolperstein für den Widerstandskämpfer Karl Springer (KPD) gestiftet hat, folgte im letzten Jahr der Sozialdemokrat Heinrich Schmitz, der ebenfalls Opfer des faschistischen Terrors wurde.

Wolfgang Dominik präsentiert den Stolperstein
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Wolfgang Dominik präsentiert den Stolperstein

Der Stolperstein wurde am
10. Dezember 2014 in der
Hermannshöhe / Unterführung
zur Rechener Straße verlegt.
Zusammengestellt wurde die
Präsentation von Günter Gleising
nach Unterlagen des Stadtarchivs
Bochum, des Presse- und
Informationsamtes und des
RuhrEcho Archivs.
Für jeden Stolperstein besteht eine Patenschaft. Es sind Schüler, an
Geschichte interessierte
Privatpersonen und
Organisationen, die das Schicksal der Opfer erforscht und
Informationen zusammengetragen haben. (Eine Liste mit allen Paten, in der
Reihenfolge der Vorträge, findet ihr am Ende dieses Artikels.)

Die Veranstaltung „Stolperstein-Paten berichten“ fand am Donnerstag, den 22. Januar 2015, um 17:30 Uhr im Bochumer Stadtarchiv statt. Weil Günter Gleising an diesem Tag durch die Teilnahme an einer Ratssitzung verhindert war, übernahm Wolfgang Dominik die Präsentation des Stolpersteines der VVN-BdA Bochum für Heinrich Schmitz.
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Bilder von der Präsentation der VVN-BdA
am 22. Januar 2015 im Stadtarchiv

Januar 23, 2015 Von: Guenter Gleising Kategorie: Antifaschismus, Bildergalerie, Faschismus, Präsentation Kommentare deaktiviert für Bilder von der Präsentation der VVN-BdA
am 22. Januar 2015 im Stadtarchiv

Hinweis:
Diese Galerie enthält nicht alle Bilder der Präsentation. Eine Kurzbeschreibung zu
jedem Bild findet Ihr, nach Vergrößern durch Anklicken, unterhalb des Fotos, links.

Rückblick auf ein Jahr Bewegung in Bochum Sonntag, 25. Januar ab 11:00 Uhr im Bahnhof Langendreer

Januar 07, 2015 Von: S.E. Kategorie: Antifaschismus, Friedensbewegung, Rückblick, Soziales Kommentare deaktiviert für Rückblick auf ein Jahr Bewegung in Bochum Sonntag, 25. Januar ab 11:00 Uhr im Bahnhof Langendreer

Rückblick auf ein Jahr Bewegung in Bochum
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Rückblick auf ein Jahr Bewegung in Bochum

Bereits zum zwölften Mal gibt es am Sonntag, den 25. Januar ab 11:00 Uhr im Bahnhof Langendreer einen Neujahrsempfang verschiedenster Gruppen aus der sozialen Bewegung. Auf Anregung des Friedensplenums laden politische Initiativen aus Bochum dazu ein, mit Bildern, Filmen und Geschichten vor Augen und Ohren geführt zu bekommen, was sich im Jahr 2014 in Bochum sozial bewegt hat. Der Brunch bietet wieder Gelegenheit, völlig losgelöst von irgendeiner politischen Tagesordnung zu plaudern, das reichhaltige Buffet zu genießen, Huggy am Piano zu lauschen und dabei Kraft zu sammeln und Ideen auszutauschen für viel Bewegung im Jahr 2015.

Stolpersteinverlegung für Heini Schmitz

Dezember 11, 2014 Von: Guenter Gleising Kategorie: Antifaschismus, Arbeiterbewegung, Faschismus, Gedenken Kommentare deaktiviert für Stolpersteinverlegung für Heini Schmitz

 

Ein Stolperstein für Heini Schmitz
Die Verlegung erfolgt am Mittwoch, den 10. Dezember 2014

Dezember 06, 2014 Von: Guenter Gleising Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Gedenken, Termine Kommentare deaktiviert für Ein Stolperstein für Heini Schmitz
Die Verlegung erfolgt am Mittwoch, den 10. Dezember 2014

„Hier wohnte Heini Schmitz, Jahrgang 1910,
im Widerstand/SPD, Ende April 1933 von den Nazis ermordet“.
So soll der Text auf dem Stolperstein lauten, der von der VVN-BdA
gestiftet und am 10. Dezember 2014 verlegt werden soll.

2013 stiftete die VVN diesen Stolperstein
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2013 stiftete die VVN-BdA diesen Stolperstein

Schmitz war Mitglied des SPD-
Schutzverbandes Reichsbanner
und wohnte auf der
Hermannshöhe in unmittelbarer
Nähe zum Gebäude der SPD-
Zeitung Volksblatt. Schon kurz
nachdem die Nazis die Macht
in Bochum an sich gerissen
hatten, war er deren Verfolgung
ausgesetzt. Heinrich Schmitz,
meistens kurz Heini oder Heinz
genannt, war 23 Jahre alt, als er
nach den Misshandlugen der Nazis
am 25. April 1933 starb.

Im Keller des besetzten Druckereigebäudes richtete die SA einen Folterkeller ein, in dem
Angehörige der Arbeiterorganisationen schwer gefoltert wurden. Nach Misshandlungen
an Heini Schmitz steckten ihm die SA-Verbrecher Rattengift in den Mund.
Heini Schmitz starb am 25. April 1933 an den inneren Verätzungen und wurde am
29. April zu Grabe getragen. Am Straßenrand versuchten SA- und Stahlhelm-
Uniformierte den Trauerzug mit Zurufen und Gesten zu verhöhnen.

Heini Schmitz darf nicht in Vergessenheit geraten, deshalb stiftet die VVN-BdA den
Stolperstein und bemüht sich, seinen Lebenslauf zu rekonstruieren.
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Aufruf der VVN-BdA zum 8. Mai 2015

Dezember 05, 2014 Von: S.E. Kategorie: Antifaschismus, Befreiung, Faschismus, Krieg Kommentare deaktiviert für Aufruf der VVN-BdA zum 8. Mai 2015

Der Bundesausschuss der VVN-BdA hat am 30. 11.2014 nachstehende Erklärung zum 8. Mai 2015 verabschiedet:

8. Mai 1945 – Tag der Befreiung, Chance für Frieden und Demokratie
in Europa

Symbol der VVN-BdA
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Symbol der VVN-BdA

Am 8. Mai wurde ganz Europa von der Geißel des Faschismus befreit. In Deutschland erlebten in erster Linie die überlebenden Verfolgten und
Widerstandskämpfer_innen diesen Tag als Befreiung. Aber auch wir alle, die wir heute leben, verdanken die Grundlagen unseres Lebens in Frieden, Freiheit und Vielfalt den Siegern des 8. Mai. Die alliierten Streitkräfte, unter denen die Rote Armee mit Abstand die größte Last des Krieges in Europa zu tragen hatte, sind und bleiben auch unsere Befreier. Mit besonderer Dankbarkeit erinnern wir an den Beitrag, den der deutsche antifaschistische Widerstand in Deutschland, in der Emigration, als Teil von Partisanenverbänden und in den Streitkräften der Anti-Hitler-Koalition geleistet hat.

Mehr als 55 Millionen Menschen fielen Nazi-Terror, Holocaust und Vernichtungskrieg zum Opfer. Sie bezahlten den deutschen Griff nach der Weltherrschaft mit unvorstellbarem Leid und ihrem Leben. Die deutsche Wirtschaft, allen voran Chemie- und Rüstungsindustrie und Banken waren die Gewinner von „Arisierung“, Krieg und der Ausbeutung von KZ-Häftlingen und Zwangsarbeiter_innen. Diese Gewinne bildeten die Grundlage des „Wirtschaftswunders“ in der Bundesrepublik, während die Opfer um jede Mark Entschädigung kämpfen mussten und bis heute kämpfen müssen.
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Jüdisches Leben in Bochum vor und während
des Faschismus am Beispiel Ottilie Schoenewalds

November 10, 2014 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Juden, Krieg, Rassismus, Stadtrundgang, Termine, Terror Kommentare deaktiviert für Jüdisches Leben in Bochum vor und während
des Faschismus am Beispiel Ottilie Schoenewalds

Ottilie-Schoenewald, geb. 1883
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Ottilie-Schoenewald, geb. 1883

Vor 76 Jahren wurde auch die
Bochumer Synagoge von
Bochumern angezündet und
vernichtet. Am 9.11. fand eine entsprechende
Gedenkfeier statt. Im Rahmen der Erinnerung an den
9. November 1938 bietet die VHS einen
Stadtrundgang „Bochumer Juden  vor und während
des Faschismus am Beispiel Ottilie Schoenewalds“ an.

Auf dem Stadtrundgang durch die Innenstadt soll an
etlichen Orten und Stolpersteinen auf
Diskriminierung, Verfolgung, Flucht oder Deportation
und Ermordung jüdischer Mitbürger_innen aus
Bochum hingewiesen werden. Es soll den Fragen
nachgegangen werden: Was wussten die Bochumer
vom Schicksal ihrer jüdischen Nachbarn?
Welche politischen und religiösen Vorurteile machten den antijüdischen Terror
möglich? Warum gab es so wenig Widerstand? Sind solche rassistischen Exzesse auch
heute denkbar?

Am Beispiel einer bekannten Bochumerin, Ottilie Schoenewald, soll exemplarisch auf
ein jüdisches Leben in Bochum hingewiesen werden.

Termin: Sonntag, 16.11.2014, 14.00 bis 16.15 Uhr.
Treffpunkt: Glocke auf dem Rathausplatz.

Die VHS bittet um Anmeldung unter der Tel.-Nr. 910155.
Teilnahmegebühr: 5,– Euro, erm. 3,– Euro.

„Langendreer und Werne unterm Hakenkreuz“ Die alternative Busrundfahrt der VVN-BdA Bochum
stieß auf positive Resonanz

November 08, 2014 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Antifaschismus, Bericht, Busrundfahrt, Faschismus, Juden Kommentare deaktiviert für „Langendreer und Werne unterm Hakenkreuz“ Die alternative Busrundfahrt der VVN-BdA Bochum
stieß auf positive Resonanz

TeilnehmerInnen vor dem ehemaligen Gewerkschaftshaus
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Vor dem Gewerkschaftshaus von 1922

Am Samstag, den 8. November 2014,
veranstaltete die VVN-BdA Bochum, in der Zeit
von 14:00 bis 17:00 Uhr, eine alternative
Busrundfahrt zum Thema „Langendreer und
Werne in der Zeit des Faschismus“. 

Treffpunkt und Abfahrt für die Rundfahrt war
der Carl-von-Ossietzky-Platz in Langendreer. 
Die Veranstalterin war sehr zufrieden mit dem
Verlauf der Busrundfahrt. Fast 40 Karten
wurden verkauft.
Die Teilnehmer_innen waren z.T. sehr jung
(Schüler des Lessing-Gymnasiums), z.T. auch
schon viel älter. Diese bunte Gruppe ließ sich
den Teil des Friedhofs in Langendreer zeigen,
auf dem in langen Reihen Bombentote jeden
Alters ihre Grabstätte gefunden haben.

Vorbei am vom Kartätschenprinz, später
Kaiser Wilhelm I., gespendeten Stift mit
großem Gedenkmedaillon heute noch an der Stirnwand des Hauses, ging es zu dem
ehemaligen Gewerkschaftshaus.
An jeder Station wurden geschichtliche Erläuterungen zu dem jeweiligen Objekt
gegeben.
Dann an den Stolpersteinen für Max und Meta Heimann wurde deren Leben mit den
zunehmenden Diskriminierungen bis zur Ermordung nicht nur dieser jüdischen
Deutschen dargestellt und ein Blick auf die Denkmalsäule geworfen, die die Germania
trug. Eins von über vierzig revanchistischen und den Heldentod preisenden Bochumer
Kriegsdenkmälern.
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Fotos von der Alternativen Busrundfahrt

November 08, 2014 Von: S.E. Kategorie: Antifaschismus, Busrundfahrt, Faschismus Kommentare deaktiviert für Fotos von der Alternativen Busrundfahrt

Hinweis:
Eine Kurzbeschreibung zu jedem Bild findet Ihr, nach Vergrößern durch Anklicken,
unterhalb des Fotos, links.

Alternative Busrundfahrt:
Stätten der Verfolgung und des Widerstandes
in Langendreer und Werne

Oktober 22, 2014 Von: Guenter Gleising Kategorie: Antifaschismus, Busrundfahrt, Faschismus, Termine Kommentare deaktiviert für Alternative Busrundfahrt:
Stätten der Verfolgung und des Widerstandes
in Langendreer und Werne

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund
der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA)
Bochum bietet am Samstag, den 8. November, in der Zeit
von 14.00- 17.00 Uhr, eine alternative Busrundfahrt durch Langendreer
und Werne an.

Stolperstein für Max Heimann in Langendreer
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Stolperstein für Max Heimann in Langendreer

Die Rundfahrt steht unter dem
Thema „Langendreer und Werne
unterm Hakenkreuz – Naziterror,
Widerstand, Verfolgung und Krieg
von 1933-1945“.
Diese Fahrt, mit Stopps an
verschiedenen Orten, Gebäuden,
Stolpersteinen etc., beschäftigt
sich u.a. mit den Fragen:
Wie kamen die Nazis an die
Macht? Wer wurde verfolgt?
Welche jüdischen Geschäfte
wurden „arisiert“?
Wohin erfolgten Deportationen?
Wie sah der antifaschistische
Widerstand im Bochumer Osten
aus? Wer kam ins KZ?
Wo befanden sich kriegs-
wirtschaftlich wichtige Fabriken? Wie wirkte sich der Bombenkrieg aus? Wie erfolgte die Befreiung von Krieg und
Faschismus in Langendreer und Werne? Welche Erinnerungsstätten gibt es noch heute?

Treffpunkt und Abfahrt für die alternative Busrundfahrt der VVN-BdA
Bochum
ist um 14:00 Uhr der Carl-von-Ossietzky-Platz in Langendreer.
Kostenbeitrag: 8,– Euro, erm. 4,– Euro
Buskarten können bestellt werden bei der VVN-BdA Bochum:
per Telefon: 0234 / 354577 oder per e-mail: info@vvn-bda-bochum.de

Rede von Joachim Schramm
zum Gedenktag an die Opfer des Faschismus
am 14. September auf dem Friedhof Freigrafendamm

September 14, 2014 Von: S.E. Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Gedenken, Rede Kommentare deaktiviert für Rede von Joachim Schramm
zum Gedenktag an die Opfer des Faschismus
am 14. September auf dem Friedhof Freigrafendamm

In Bochum ist der zweite Septembersonntag in jedem Jahr das Datum des Gedenkens
und Erinnerns an die Opfer des Faschismus und der Würdigung des Widerstandes.
Auch in diesem Jahr rief die die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der
Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA), Kreisvereinigung Bochum, dazu auf,
der ermordeten Widerstandskämpfer gegen den Faschismus und Krieg zu gedenken.

Joachim Schramm, Geschäftsführer DFG-VK NRW
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Joachim Schramm, Geschäftsführer DFG-VK NRW

Die heutige Gedenkveranstaltung
wurde mit drei künstlerischen
Beiträgen des Chores Chorrosion
eröffnet. Der Chor der Bochumer
IG Metall sang zunächst das
cubanische Lied „Morire´ de cara
al sol“, gefolgt von dem „Chanson
de la liberte“. Zum Schluss trug
Chorrosion „Das Lied von der
Moldau“ nach einem Gedicht von
Bertolt Brecht vor.

Die Ansprache auf der dies-
jährigen Gedenkveranstaltung
hielt Joachim Schramm,
Geschäftsführer der Deutschen
Friedensgesellschaft Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) NRW.
Joachim Schramm erinnerte daran, dass das heutige Gedenken in einem Jahr der
wichtigen Jahrestage stattfindet:
„Vor 100 Jahren begann im August der I. Weltkrieg, in diesem Jahr jährte sich aber am
1. September auch zum 75. Mal der Beginn des II. Weltkriegs. Beide Daten werden
verbunden durch die Spur des deutschen Militarismus, der nach dem I. Weltkrieg eifrig
die Nazis unterstützte bei ihrem Plan, die Welt in den nächsten Krieg zu stürzen. Nicht
durch Zufall war es einer der führenden Militaristen, Generalfeldmarschall
Hindenburg, der Hitler 1933 den Weg an die Macht geebnet. Wenige Jahre später
überzog die deutsche Armee Europa mit Tod und Zerstörung, sie machte den Weg frei
für die Errichtung der Vernichtungslager, in denen Millionen Juden aber auch politisch
Verfolgte ermordet wurden.“
(mehr …)

Bilder vom Gedenken der VVN-BdA
am Gedenktag für die Opfer des Faschismus

September 14, 2014 Von: S.E. Kategorie: Antifaschismus, Bildergalerie, Faschismus, Gedenken Kommentare deaktiviert für Bilder vom Gedenken der VVN-BdA
am Gedenktag für die Opfer des Faschismus

VVN-BdA Bochum ruft zur Teilnahme
an der Gedenkveranstaltung für die Opfer des
Faschismus auf

August 29, 2014 Von: Guenter Gleising Kategorie: Ankündigung, Antifaschismus, Faschismus, Gedenken, Rede, Termine Kommentare deaktiviert für VVN-BdA Bochum ruft zur Teilnahme
an der Gedenkveranstaltung für die Opfer des
Faschismus auf

Auch in diesem Jahr ruft die VVN-BdA auf, der ermordeten
Widerstandskämpfer gegen den Faschismus und Krieg zu
gedenken.

Gedenkstein der VVN auf dem Ehrenrundplatz
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Gedenkstein der VVN auf dem Ehrenrundplatz

Die Kranzniederlegung und
Gedenkveranstaltung findet am
zweiten Sonntag im September
statt, dem traditionellen
Gedenktag für die Opfer des
Faschismus, der 1946 von
Überlebenden der Konzentrations-
lager und Haftstätten ins Leben
gerufen wurde.
Auf dem Ehrenrundplatz, dem
Gedenkort, sind die Urnen von
8 Widerstandskämpfern gegen
das Nazi-Regime bestattet, die
in den Jahren 1943 bis 1945
hingerichtet wurden oder im KZ
umkamen.

Der „Gedenktag für die Opfer des Faschismus” war unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg
die erste gesamtdeutsche Erinnerung für alle Opfer und Verfolgte der Nazidiktatur.
Nach einem WAZ-Bericht vom 14.9.1948 fand am Vormittag des 2. Sonntags im
September 1948 die erste Gedenkfeier der Stadt Bochum für die Opfer des
Faschismus auf dem Zentralfriedhof am Freigrafendamm statt.
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Presseinformation der VVN-BdA Bochum:
Gegen Neonazis und RechtspopulistInnen

Juni 17, 2014 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Antifaschismus, Neofaschismus, Presseerklärung, Rechtspopulismus Kommentare deaktiviert für Presseinformation der VVN-BdA Bochum:
Gegen Neonazis und RechtspopulistInnen

VVN ruft zur Gegenwehr auf: Bochum darf nicht zum Tummelplatz
für Neonazis und RechtspopulistInnen werden.

Symbol der VVN-BdA
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Symbol der VVN-BdA

Die VVN-BdA Bochum ist entsetzt über den Anstieg
an Stimmen und Mandaten für die Parteien der
extremen Rechten, die so  in den Rat und in die
Bezirksvertretungen der Stadt Bochum einziehen.

Dass NPD und Pro NRW zur extremen Rechten zu
zählen sind, scheint allgemein klar, weil sie seit
vielen Jahren einen rassistisch begründete
Fremdenfeindlichkeit verkünden und dadurch wie
die NPD nicht nur zu Gewalttaten  aufruft, sondern
sie auch direkt begeht.

Zahlreiche Analysen der AfD zeigen, dass zumindest
große Teile der AfD auch nationalistisch, rassistisch
und einwanderungsfeindlich sind. Die Feindbilder
kommen teilweise subtil kulturreligiös verpackt
daher. Außerdem ist von zahlreichen Funktionären der AfD immer wieder zu hören, wie schlimm und verachtenswert Schwule, Fremde und Sozialschmarotzer (Hartz-4-
Bezieher) sind. Es tauchen Forderungen nach Abschaffung der demokratischen
Grundrechte für bestimmte Personengruppen auf, wenn gefragt wird: Warum sollen
Arbeitslose eigentlich wählen dürfen, wenn sie doch nichts zum Bruttosozialprodukt
beitragen, sondern nur ordentlichen Menschen auf der Tasche liegen? Die Grenzen
zwischen einem Rechtskonservativismus, reaktionären Einstellungen und faschistoiden oder faschistischen Mentalitäten sind fließend. Die VVN-BdA erinnert daran, dass ein
Spitzenkandidat der AfD in Bochum einen Antifaschisten schon mit der Waffe bedroht hat.
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Ein Militarist ist kein guter Werbeträger
Der Geschäftsmann und sein „Moltkemarkt“

Juni 16, 2014 Von: S.E. Kategorie: Antifaschismus, Arbeiterbewegung, Militarismus, Presseerklärung, Protest Kommentare deaktiviert für Ein Militarist ist kein guter Werbeträger
Der Geschäftsmann und sein „Moltkemarkt“

An dieser Stelle dokumentiere ich eine Pressemitteilung des Bochumer Friedens-
plenums, in dem seit Jahren auch MitgliederInnen der VVN-BdA mitarbeiten:

Umbenennung Moltkemarkt in Springerplatz
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Umbenennung Moltkemarkt in Springerplatz

„Die Stimmung auf dem freitäg-
lichen Delikatessenmarkt auf dem
Springerplatz scheint zu kippen.
Die Marktbetreiber um Herwig
Niggemann, die die Stellplätze
vermieten, sind deutlich um
Schadensbegrenzung bemüht.

Sie nennen ihren Markt jetzt nur noch “Moltkemarkt auf dem
Springerplatz” und lassen den
Namen Moltkemarkt nirgendwo
mehr auf dem Platz als solchen
erscheinen. Die HändlerInnen an
den Ständen sind offensichtlich
genervt. Seit Wochen stehen die
Aktiven des Friedensplenums mit Verbündeten aus anderen Gruppen jeden Freitag vor
dem Markt und informieren die BesucherInnen über Helmuth von Moltke, nach dem
Herwig Niggemann den Markt wieder benannt hat. Moltke war der führende Militarist
des deutschen Kaiserreichs vor 130 Jahren. Im Kaiserreich und im Faschismus wurde
Moltke geehrt und der heutige Springerplatz trug früher seinen Namen.
Nach dem 2. Weltkrieg setzte der Bochumer Rat ein Zeichen und benannte den Platz
nach Karl Springer, einem ermordeten Bochumer Widerstandskämpfer gegen den
Faschismus. Immer mehr BesucherInnen fragen nun die HändlerInnen, wieso sie diesen
Markt nach einem exponierten Militaristen benennen.
(mehr …)

AntifaschistInnen berieten in ernster Lage neue Aufgaben
Der 5. Bundeskongress 2014 der VVN-BdA
tagte im Gallus-Haus in Frankfurt am Main

Juni 05, 2014 Von: S.E. Kategorie: Antifaschismus, Bericht, Diskussion, Rede, Versammlung Kommentare deaktiviert für AntifaschistInnen berieten in ernster Lage neue Aufgaben
Der 5. Bundeskongress 2014 der VVN-BdA
tagte im Gallus-Haus in Frankfurt am Main

Auf dem Bundeskongress der VVN-BdA, der vom 30.5. bis 1.6.2014 mit mehr als
200 TeilnehmerInnen im traditionsreichen Haus Gallus tagte, hier fand ab April 1964 der erste Auschwitzprozess statt, wurde für BeobachterInnen erkennbar:
Diese Vereinigung erfindet sich neu, ohne das Vermächtnis ihrer GründerInnen
zu vernachlässigen.

Standing Ovations für Professor Heinrich Fink
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Standing Ovations für Professor Heinrich Fink

Kaum eine Delegierte oder ein
Delegierter ist noch im Krieg
geboren worden. Nur sechs hatten Emigration und Verfolgung vor
1945 zu erleiden. Doch die
Verfolgten brauchen weiterhin die VVN-BdA als ihre Fürsprecherin.
Zu den Verfolgten zählen die
2. und 3. Generation der Hinter-
bliebenen und die niemals ent-
schädigten ZwangsarbeiterInnen
und Kriegsgefangenen. In einigen Bundesländern, wie z.B. in NRW,
nennen sich die entsprechenden
Gruppen der zweiten und dritten Generation innerhalb der VVN-BdA „Kinder des Widerstandes“.
Die Konferenz wurde mit einer Peter-Weiß-Lesung eröffnet.

Der Bundeskongress war zugleich Bestandteil zahlreicher Aktionen für den Frieden in
der Ukraine und den Frieden mit Russland, die in der gesamten Bundesrepublik
gleichzeitig an diesem Wochenende stattfanden.
(mehr …)

Bildergalerie vom Bundeskongress 2014
der VVN-BdA in Frankfurt am Main

Juni 04, 2014 Von: S.E. Kategorie: Antifaschismus, Ausstellung, Bildergalerie, Diskussion, Versammlung Kommentare deaktiviert für Bildergalerie vom Bundeskongress 2014
der VVN-BdA in Frankfurt am Main

Hinweis:
Eine Kurzbeschreibung zu jedem Bild findet Ihr, nach Vergrößern durch Anklicken,
unterhalb des Fotos, links.

„Neofaschismus in Deutschland“
Die neu konzipierte Ausstellung der VVN-BdA wurde auf dem Bundeskongress 2014 erstmals vorgestellt.

Juni 03, 2014 Von: S.E. Kategorie: Antifaschismus, Ausstellung, Neofaschismus Kommentare deaktiviert für „Neofaschismus in Deutschland“
Die neu konzipierte Ausstellung der VVN-BdA wurde auf dem Bundeskongress 2014 erstmals vorgestellt.

Bundeskongress 2014: Die neue Neofa-Ausstellung
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Bundeskongress 2014: Die neue Neofa-Ausstellung

„Nur Aufklärung verhindert
Wiederholung“. So oder ähnlich
lauteten örtliche Presseartikel und
Leserbriefe, wenn irgendwo die
Neofaschismus-Ausstellung der
VVN-BdA gezeigt wurde. Seit
1985 gibt es VVN-Ausstellungen zum Thema Neofaschismus.

In der Bundesrepublik werden
Menschen beschimpft, bedroht, zu Tode getreten oder bei lebendigem
Leibe verbrannt, weil sie als
Fremde oder Andersdenkende
gehasst werden. Dabei zeigt die Mordserie des NSU nur als Spitze des rassistischen,
neofaschistischen Eisberges. Weit über 100 Todesopfer hat die neofaschistische Gewalt seit 1990 bereits gefordert.

An ganz unterschiedlichen Orten, in Schulen und Rathäusern, in Kirchen und
Gewerkschaftshäusern, in Universitäten und Parlamenten, sogar in Betrieben, wurde
die Ausstellung der VVN-BdA in der Vergangenheit präsentiert. Und das nicht nur in
Großstädten, sondern auch im ländlichen Bereich. Jetzt ist die vollständig überarbeitete neue Ausstellungsversion fertig gestellt.
(mehr …)

8. Mai – Gedenkgang am Jahrestag der Befreiung

Mai 10, 2014 Von: S.E. Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Gedenken, Krieg, Zwangsarbeit Kommentare deaktiviert für 8. Mai – Gedenkgang am Jahrestag der Befreiung

TeilnehmerInnen an der Gedenkveranstaltung
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TeilnehmerInnen an der Gedenkveranstaltung

Am 8. Mai 2014 jährte sich zum
69. Mal der Tag der Befreiung von
Faschismus und Krieg.
Auch in diesem Jahr organisierte
Felix Lipski mit dem „Klub Stern“
am 8. Mai den traditionellen
Gedenkgang auf dem Friedhof
Freigrafendamm. Der „Klub
Stern“ ist eine Vereinigung von
Holocaust-Überlebenden und
Kriegsveteranen in der jüdischen
Gemeinde Bochum-Herne-
Hattingen.
Mit dem Rundgang soll an die
jüdischen und alle anderen Opfer
des Faschismus gedacht werden. An dem Gedenkgang nahmen auch MitgliederInnen
der VVN-BdA Bochum teil.

Die Gedenkveranstaltung am 8. Mai begann um 15.00 Uhr am Haupteingang des
Friedhofs. Der Rundgang führte zunächst zum Grab des Franziskanerpaters Roman
Bange. Weitere Stationen waren die Gräberfelder der sowjetischen ZwangsarbeiterInnen und die der ZwangsarbeiterInnen unterschiedlicher Nationalitäten.
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Offener Brief der VVN-BdA an Außenminister Steinmeier:
„Verantwortung für eine friedliche Lösung in der Ukraine übernehmen“

Mai 09, 2014 Von: S.E. Kategorie: Antifaschismus, Demokratie, Faschismus, Militarismus, Stellungnahme Kommentare deaktiviert für Offener Brief der VVN-BdA an Außenminister Steinmeier:
„Verantwortung für eine friedliche Lösung in der Ukraine übernehmen“

Für die VVN-BdA schrieben ihre Bundesvorsitzenden Cornelia Kerth und Professor
Dr. Heinrich Fink einen offenen Brief an Bundesaußenminister Frank-Walter
Steinmeier. Gefordert wird darin von der Bundesregierung, ihren Einfluss zu nutzen,
um die Konfliktparteien an einen Tisch zu bringen und im Andenken an den 8. Mai,
Verantwortung für eine friedliche Lösung in der Ukraine zu übernehmen.

Cornelia Kerth und Prof. Dr. Heinrich Fink
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Cornelia Kerth und Prof. Dr. Heinrich Fink

„Die Situation in der Ukraine ist
alarmierend und gibt jeden Tag
mehr Grund zur Sorge.
Die Beteiligung der langjährigen
NPD-Partnerorganisation „Swoboda“ und des mit ihr ver-
bandelten militant-faschistischen
„Rechten Sektors“ an der
amtierenden Regierung in Kiew
und deren Anerkennung durch
EU und Bundesregierung haben
das Land an den Rand des
Abgrunds gebracht.

Durch die Regierungsbeteiligung
sind Kräfte mit Macht ausgestattet und staatlich legitimiert, die sich offen und aktiv auf
die faschistischen Kollaborateure des Vernichtungskriegs beziehen. Das mobilisiert bei
allen Gruppen, die historisch den Faschisten zum Opfer fielen, insbesondere bei der
jüdischen Minderheit, bei Antifaschist_innen und russisch-sprachigen Bürger_innen
der Ukraine berechtigte Ängste. Diese Ängste ernst zu nehmen, ist eine notwendige
Schlussfolgerung aus der deutschen und europäischen Geschichte.
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Der 8. Mai ist und bleibt Tag der Befreiung

Mai 06, 2014 Von: S.E. Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Gedenken, Militarismus Kommentare deaktiviert für Der 8. Mai ist und bleibt Tag der Befreiung

Cornelia Kerth, Bundesvorsitzende der VVN-BdA
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Cornelia Kerth, Bundesvorsitzende der VVN-BdA

„Wenn die letzten überlebenden
Häftlinge gestorben sind, bleibt
vermutlich nur das Kriegsende;
keine Befreiung – keine Befreier“, schrieb Cornelia Kerth,
Bundesvorsitzende der VVN-BdA,
in einer Gastkolumne für die
Wochenzeitung „Unsere Zeit“
vom 2. Mai 2014. Und sie fährt
fort: „Lassen wir es nicht so weit
kommen! Nutzen wir den 8. Mai
zur öffentlichen Erinnerung an die
Befreiung, an die Kämpfe und die
Kämpfer/innen, denen wir sie
verdanken.“

Der Wortlaut des Beitrages:
Genau 40 Jahre hat es gedauert,
bis ein Bundespräsident an einem
8. Mai von Befreiung gesprochen und damit einen Perspektivenwechsel eingeleitet hat.
Bis dahin hatte die Sicht der Nazis, der Deutsch-Nationalen, der „Frontkämpfer“, der
Profiteure und Mitläufer das offizielle Vokabular geprägt: Zusammenbruch,
Kapitulation, Besatzer. Mit Weizsäckers Rede wurde die Perspektive der Verfolgten des
Nazi-Regimes „gesellschaftsfähig“, der 8. Mai wurde im bundesdeutschen Geschichts-
diskurs zum Tag der Befreiung. Und wo es Befreiung gibt, gibt es auch Befreier.
Nach der „Wehrmachtsausstellung“ war dann auch klar, dass jeder Tag, an dem die
Ostfront hielt, den Betrieb der Krematorien in Auschwitz verlängerte.
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Protestaktion auf dem Springerplatz gegen
den Namen „Moltkemarkt“

April 25, 2014 Von: S.E. Kategorie: Antifaschismus, Arbeiterbewegung, Faschismus, Militarismus, Protest Kommentare deaktiviert für Protestaktion auf dem Springerplatz gegen
den Namen „Moltkemarkt“

Plakat-Aktion gegen den Namen Moltkemarkt
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Plakat-Aktion gegen den Namen Moltkemarkt

Seit einigen Monaten findet
freitags auf dem neu gestalteten
Springerplatz ein Feierabend-
markt statt, den seine Initiatoren
„Moltkemarkt“ nennen.
So hieß der Platz bis 1947.

Helmuth von Moltke war viele
Jahre lang im Kaiserreich ein
führender Exponent des preus-
sisch-deutschen Militarismus. 
Die Umbenennung erfolgte
damals, weil die Stadtmütter und
Stadtväter einen führenden
Militaristen des Deutschen Reiches nach 1945 einfach nicht mehr durch einen Platz ehren wollten, stattdessen lieber einen Kämpfer gegen Militarismus und Faschismus.
Der kommunistische Widerstandkämpfer Karl Springer war 1936 von den Faschisten
ermordet worden.

Das Bochumer Friedensplenum, in dem auch MitgliederInnen der VVN-BdA
mitarbeiten, hat heute mit Flugblättern und Plakaten die MarktbesucherInnen über
diese Hintergründe informiert.
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