VVN-BdA Bochum

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten
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AFD provoziert bei Gedenkfeier in Wattenscheid

November 11, 2025 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein

An die Pogrome in der Nacht vom 9. auf den 10. November vor 87 Jahren erinnerte nicht nur Bochum am Sonntag sondern auch Wattenscheid am Montag in einer gemeinsamen Veranstaltung von „Stelen der Erinnerung“ und der Bezirksvertretung in einer zweigeteilten Veranstaltung. Den Auftakt im gut gefüllten Ratssaal machte der stellvertretende Bürgermeister Marc Westerhoff mit einem Redebeitrag. Danach erinnerte Felix Oekentorp an die beispiellos große Zahl der Opfer der Nazis, die 6 Millionen jüdischen Menschen, die Hunderttausende Sinti und Roma, die über 200 Tausend ermordeten Menschen mit vermeintlich unheilbaren körperlichen, geistigen und seelischen Behinderungen sowie die 27 Millionen Opfer in der Sowjetunion durch den Überfall der deutschen Wehrmacht.

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Gedenkfeier Pogromnacht in Wattenscheid

November 07, 2025 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein

Wattenscheider Gedenken an die Pogrome vom 9. November 1938

Am Montag den 10. November wird in einer gemeinsamen Veranstaltung des Kuratoriums Stelen der Erinnerung e.V. mit der Bezirksvertretung an die unvorstellbaren Verbrechen der Nazis erinnert. Diese Pogrome waren für die deutschen Faschisten ein Testlauf, wie weit sie gehen konnten. Die deutsche Bevölkerung reagierte nicht mit massiver Empörung, sondern nahm stattdessen die Gelegenheit wahr, sich an jüdischem Eigentum zu bereichern.
Inzwischen scheinen die Lehren aus der Zeit verblasst zu sein angesichts von besorgniserregenden Wahlerfolgen der AfD. Um so wichtiger ist es, zu erinnern und zu mahnen und dabei junge Menschen einzubinden. (mehr …)

Gedenkveranstaltung zum 87. Jahrestag der Reichspogromnacht

November 01, 2025 Von: michnig Kategorie: Allgemein

Sonntag, 09. November 2025, 15.00 Uhr, Harmoniestraße / Ecke Dr. Ruer-Platz

Else Hirsch wurde am 29. Juli 1889 in Bütow geboren, bestand 1908 das Lehramtsexamen für höhere Schulen und kam 1927 nach Bochum, um eine Lehrerinnenstelle an der Israelitischen Volksschule anzunehmen.

Die brutalen Übergriffe in der Reichspogromnacht zeigten der jüdischen Bevölkerung endgültig, das jüdisches Leben in Deutschland unerwünscht ist. Die SA-Horden haben die Bochumer Synagoge zerstört und die Innenräume der jüdischen Schule verwüstet. Da viele jüdische Familien das Deutsche Reich bereits verlassen hatten, gingen die Schülerzahlen an den jüdischen Schulen zurück. Die Lehrerinnenstelle von Else Hirsch wurde eingespart und sie wurde aus dem Schuldienst entlassen. Um ein Ruhegehalt zu beziehen, war sie verpflichtet, ehrenamtlich an einer privaten jüdischen Schule zu unterrichten.

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Rundgang zu ausgewählten Stolpersteinen und Stelen am 9.11.2025

November 01, 2025 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein

Stadtrundgang zu ausgewählten Stolpersteinen und Stelen: Jüdisches Leben vor, während und nach dem Faschismus in Bochum

Vor der Gedenkveranstaltung am 9. November um 15.00 Uhr bietet die VVN-BdA Bochum einen Rundgang zu ausgewählten Stolpersteinen und Stelen an. Der Rundgang beginnt um 13.00 Uhr am Nordbahnhof und endet pünktlich zur Gedenkveranstaltung auf dem Dr. Ruer-Platz. Der Nordbahnhof ist ein Gedenkort zur Erinnerung an die Deportationen von Bochumer Bürger*innen, die entsprechend der faschistischen Rassegesetzgebung nicht „arisch“ waren. An einigen Stolpersteinen und Stelen lässt sich exemplarisch die faschistische Vernichtungspolitik erklären. Wer unterstützte eigentlich diese rassistische Politik? Wer leistete eigentlich Widerstand dagegen? Welche kollektiven Ideologien leisteten der Vernichtung Vorschub? Wer profitierte von diesem Terror? Welches Schicksal erlebten oder erlitten die Überlebenden nach der Befreiung vom Faschismus? Der Rundgang soll einen Beitrag zur Erinnerungskultur in Bochum sein.

Die Leitung hat Wolfgang Dominik, Theologe und Historiker

„Kriegstüchtig“ oder friedensfähig?

Oktober 17, 2025 Von: michnig Kategorie: Allgemein

An Mittwoch, den 22. Oktober laden das Friedensplenum und die DFG-VK um 19 Uhr zu einem Vortrag von Andreas Zumach in der Quartiershalle der KoFabrik, Stühmeyerstr. 33 ein. In seinem Vortrag und in der anschließenden Diskussion wird es um die Fragen gehen, ob Russland nach dem Krieg gegen die Ukraine in wenigen Jahren die baltischen Staaten, Polen und auch Deutschland angreifen könnte. Mit dieser Bedrohungsbehauptung soll unser Land durch massive, kostspielige Aufrüstung und innergesellschaftliche Militarisierung „kriegstüchtig“ gemacht werden. Doch stimmt die Bedrohungsbehauptung? Und wie könnte Deutschland friedensfähig statt „kriegstüchtig“ werden? Und welche Chancen gibt es für Rüstungskontrolle und Entspannung in Europa mit Russland?“

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Die wandelbare Gedenkkultur zur faschistischen Zeit erfahren

Oktober 07, 2025 Von: michnig Kategorie: Allgemein

Dazu sind wir am Samstag, 18. Oktober mit dem Bus unterwegs – diesmal von Dortmund über Bochum nach Neuss und Düsseldorf Kalkum. Der genaue Plan und die Anmeldeinformationen findet ihr hier:

Gedenkfahrt Okt 2025

Wer nicht an der ganzen Fahrt teilnehmen kann, ist herzlich eingeladen in Bochum um 11.30 Uhr an der Stolperschwelle und dem Gedenkort KZ-Außenlager (Kreisverkehr Kohlenstraße / Obere Stahlindustrie) teilzunehmen. Günter Gleising und der Künstler Marcus Kiel berichten zur Geschichte des Gedenkortes und der Gedenkskulptur an diesem Ort und zur dort verlegten Stolperschwelle.

Bochum im Faschismus – Ein Stadtrundgang

September 11, 2025 Von: michnig Kategorie: Allgemein

In Kooperation mit der Volkshochschule Bochum bietet Michael Niggemann am Sonntag, 26.10.2025 diesen Stadtrundgang an.

Die Übergabe der politischen Macht an die faschistische Regierung und ihre Folgen, Massenaufmärsche und Propaganda, Gleichschaltung und Terror, Verfolgung und Vernichtung der politischen Gegner, der Bochumer Jüdinnen und Juden und anderer Personengruppen, lassen sich am Schicksal einzelner Menschen und im Alltag einer Stadt an vielen Orten erfahrbar machen.

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Jüdisches Leben vor, während und nach dem Faschismus in Bochum

September 10, 2025 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein

Angesichts der jüngsten Ereignisse um Israel-Gaza und kurz vor dem 9. November (1938: „Reichspogromnacht“) nimmt dieser Stadtrundgang von VHS in Kooperation mit der VVN-BdA Bochum einen besonderen Stellenwert ein. Wie war das eigentlich mit dem jüdischen Leben „damals“ in Bochum?

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Alle Räder rollen für den Sieg – Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft während des Faschismus in Bochum

September 10, 2025 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein

VHS Bochum in Kooperation mit der VVN-BdA Bochum

Spätestens mit Beginn des 2. Weltkrieges mussten und wollten die Betriebe in Bochum ihre Produktion auf kriegswichtige Güter umstellen. Im Verlauf des Krieges wurden immer mehr Zwangsarbeiter*innen auch nach Bochum gebracht. Wer waren diese Menschen? Wie lebten und starben sie? Wo waren die Lager? Wie viele Zwangsarbeiter*innen gab es in Bochum? Wie groß war der jüdische Anteil?

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Kundgebung der faschistischen Partei Die Heimat

September 09, 2025 Von: michnig Kategorie: Allgemein

Am Freitag, 12.9.25 führt die faschistische Partei »Die Heimat« (Nachfolgerin der NPD) zwischen Sparkasse, Spardabank und Pauluskirche um 13:00 neben dem Dr.-Ruer-Platz eine Kundgebung durch. Ein Gegenprotest sammelt sich ab 12:30 in der Harmoniestraße um ihnen zu zeigen, was der größte Teil der Bochumer*innen von Ihnen hält. Kommt dazu und unterstützt diesen Protest!

Den Aufruf der Antifaschistischen Linken Bochum (ALB) könnt ihr auf bo-alternativ nachlesen: https://www.bo-alternativ.de/2025/09/09/gemeinsam-gegen-die-nazikundgebung/

Erinnerung an Widerstandskämpfer

September 08, 2025 Von: michnig Kategorie: Allgemein

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA Bochum) ruft zur Teilnahme an der traditionellen Kranzniederlegung zur Ehrung und zum Gedenken an die ermordeten Widerstandskämpfer gegen den Faschismus und Krieg auf.

Treffpunkt ist am Sonntag, 14. September 2023, um 11.00 Uhr, am Haupteingang des Friedhofes Freigrafendamm.

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Langendreer unterm Hakenkreuz – Nie wieder!

August 29, 2025 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein

Die Partei Die Linke hat Wolfgang Dominik von der VVN-BdA Bochum gebeten, einen für alle Interessierte kostenlosen Rundgang  am Donnerstag, den 04.09.2025  zur Geschichte Langendreers im Faschismus zu machen. Der Rundgang beginnt um 16.30 Uhr am Buntstifthaus, Bochum-Langendreer, Stiftsstr. 40 und endet um ca. 18.00 Uhr am Luther-Lab.

Es soll an etlichen Gebäuden, Stolpersteinen, Plätzen, der Stele und Denkmälern folgenden Leitfragen immer bezogen auf Langendreer nachgegangen werden:

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Gedenken an Betti Hartmann

August 29, 2025 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein

Betti Hartmann, geboren am 19. Februar 1927 wurde nur 15 Jahre alt. Als jüdisches Mädchen wurde sie von Nazi-Deutschland ins KZ nach Auschwitz deportiert und dort am 31. August 1942 ermordet. Achtzig Jahre nach dem Ende der Herrschaft der Nazis sitzen wieder Faschisten in deutschen Parlamenten und Stadträten. Bei der letzten Bundestagswahl wählte fast jede:r siebte die AfD in Bochum, mit 5 Personen sitzt die AfD im aktuellen Bochumer Stadtrat der jetzt neu gewählt wird.

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Solidarität statt Rechtsruck

August 28, 2025 Von: michnig Kategorie: Allgemein

Am kommenden Samstag, 6.9., gibt es – initiiert von der Seebrücke Bochum – eine Demonstration vor den Kommunalwahlen zum Thema „Solidarität statt Rechtsruck. Sie startet um 16:00 am Bochumer Hauptbahnhof und wird auch von der VVN-BdA Bochum, wie von vielen anderen Gruppen in Bochum unterstützt und mitgetragen.

Die genauen Informationen findet ihr hier: https://bochum-solidarisch.de/

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Ein musikalischer Vortrag zum Antikriegstag von Willi Karasch

August 20, 2025 Von: michnig Kategorie: Allgemein

wann: Freitag, 29. August, 19:00

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wo: DIDF – Internationalen Kulturverein, Rottstr. 30, 44793 Bochum

Krieg kommt über Nacht“, so wurde es uns oft erzählt. Aber das stimmt selten. Er wird vorbereitet. Meist von Jenen, die nicht selbst in die Schlacht ziehen müssen. Die Gründe sind oft ökonomische und geostrategische Interessen. Seine Eltern sind die Unwahrheit und die Angst. Seine Paten sind Hass, Profit, Machtgier, religiöser und rassistischer Fanatismus.

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AfD Gelsenkirchen holt Islam-Kritiker Irfan Peci auf den HKP

August 16, 2025 Von: michnig Kategorie: AfD, Aktionen

Wie die WAZ Gelsenkirchen berichtet, findet am 19.8. ab 15:00 Uhr der Wahlkampfauftakt der AfD in Gelsenkirchen auf dem Heinrich-König-Platz statt. Sprechen soll der umstrittene Islam-Kritiker Irfan Peci (Pax Europa).Weitere Teilnehmer*innen sind der Oberbürgermeisterkandidat der AfD sowie die Landtagsabgeordnete Enxhi Seli-Zacharias und der Landtagsabgeordnete Sven Tritschler.
Ein Gegenprotest ist bereits angemeldet und startet um 14:30. Eine Unterstützung der Antifaschist*innen in Gelsenkirchen ist notwendig!

Demo: Solidarität statt Rechtsruck

August 11, 2025 Von: michnig Kategorie: Allgemein

Die Seebrücke Bochum und das Bochumer Bündnis gegen Rechts rufen für Samstag, den 6. September 2025 zu einer Demonstration auf: »Im Hinblick auf die bevorstehenden Kommunalwahlen fordern wir: Solidarität statt Rechtsruck! Wir sind der festen Überzeugung, dass wir unsere Kämpfe zusammen denken müssen: den Kampf gegen die rassistische Grenz- und Asylpolitik, gegen strukturellen und institutionellen Rassismus, gegen Queerfeindlichkeit, Antifeminismus und Misogynie, Stigmatisierung von armen Menschen und gegen die Klimakrise.

Hier geht es zu den kompletten Informationen: https://www.bo-alternativ.de/2025/08/10/demo-solidaritaet-statt-rechtsruck/

Alle Räder rollen für den Sieg – Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft während des Faschismus in Bochum

Juni 20, 2025 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein

 VHS Bochum in Kooperation mit der VVN-BdA Bochum

Spätestens mit Beginn des 2. Weltkrieges mussten und wollten die Betriebe in Bochum ihre Produktion auf kriegswichtige Güter umstellen. Im Verlauf des Krieges wurden immer mehr Zwangsarbeiter*innen auch nach Bochum gebracht. Wer waren diese Menschen? Wie lebten und starben sie? Wo waren die Lager? Wie viele Zwangsarbeiter*innen gab es in Bochum? Wie groß war der jüdische Anteil? Gerade der von Hitler als NS-Musterbetrieb „geadelte“ Bochumer Verein  kann als trauriges Beispiel exemplarisch genannt werden. Der Rundgang durch Stahlhausen und entlang des ehemaligen Bochumer Vereins soll das Vergessen verhindern helfen. Einige Stolpersteine auf dem Rundgang erinnern an das Schicksal auch jüdischer Bochumer Bürger*innen. Damit soll auch ein Beitrag gegen Antisemitismus und Rassismus geleistet werden.

Sonntag, 6. 7. 2025, 14.00, Treffpunkt Gewerkschaftshaus Alleestr. 80. In diesem Semester ist dieser Stadtrundgang kostenfrei!  Die VHS bittet um Anmeldung unter der Tel. Nr. 0234/9101555 oder vhs@bochum.de, weil begrenzte Teinehmer*innenzahl

Infostand im Rahmen der bobiennela

Juni 17, 2025 Von: michnig Kategorie: Allgemein

Am Freitag, 20.6. ab ca. 17:00 sind wir mit einem Infostand auf der bobiennale (bobiennale) vertreten. Kommt rum und schaut bei uns vorbei, auf der Freifläche hinter der Rotunde und Gleis 9, Am Kulturgleis, 44787 Bochum. Ab 18:30 findet dort auch der Polittalk: »Demokratie braucht Partizipation – wie kann Bürgerbeteiligung gelingen?« statt, zu dem mehrere Bochumer Initiativen einladen und wo es ein gut besetztes Podium gibt (https://www.bobiennale.de/events/demokratie-braucht-partizipation-polittalk).

Bereits am Donnerstag um 19:30 lädt Birte Stolte ein:

https://www.bobiennale.de/events/antifaschistischer-poetry-slam-birte-stolte-1

… am Samstag ab 11:00 gibt es:

https://www.bobiennale.de/events/kreativer-protest-upcycling-gegen-faschismus

Das gesamte Programm von Mittwoch bis Sonntag findet ihr hier:

https://www.bobiennale.de/events

Lesung: Ewig kann‘s nicht Winter sein

Mai 25, 2025 Von: michnig Kategorie: Allgemein

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Für Dienstag, 17. Juni 2025 um 19:00 laden wir ein zur Lesung und Diskussion:

„Reinhard Junge und die Erinnerungen seines Vaters.“

 

Anfang April kamen die Memoiren seines Vaters in die Buchläden. Das Buch erzählt, wie er Kommunist wurde, die Foltern in der Dortmunder Steinwache und drei Konzentrationslager überlebte und 1945 nach der Befreiung den Kampf für ein besseres Deutschland fortsetzte.

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Bochum im Faschismus – Ein Stadtrundgang

Mai 25, 2025 Von: michnig Kategorie: Allgemein

In Kooperation mit der Volkshochschule Bochum bietet Michael Niggemann am Sonntag, 15.6.2025 diesen Stadtrundgang an.

Die Übergabe der politischen Macht an die faschistische Regierung und ihre Folgen, Massenaufmärsche und Propaganda, Gleichschaltung und Terror, Verfolgung und Vernichtung der politischen Gegner, der Bochumer Jüdinnen und Juden und anderer Personengruppen, lassen sich am Schicksal einzelner Menschen und im Alltag einer Stadt an vielen Orten erfahrbar machen.

Beim Rundgang durch die Bochumer Innenstadt soll ein Einblick gegeben werden, was Alltag unterm „Hakenkreuz“ für die Menschen, die hier lebten, bedeutete. Einige Stolpersteine auf dem Rundgang weisen heute auf das Schicksal ermordeter Bochumer*innen hin.

Der Rundgang beginnt um 14:00 an der Glocke vor dem Rathaus und dauert ca. 2 ¼ Stunden.

Kurs-Nummer: K12004, dieser Stadtrundgang ist kostenlos.

Anmeldung unter: Bochum im Faschismus

Lesung am Tag der Bücherverbrennung in Bochum

Mai 25, 2025 Von: michnig Kategorie: Allgemein

Unter dem Titel »Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen. – Heinrich Heine« liest Lina – Vorstandsmitglied der VVN-BdA Bochum – am 9. Juni 2025  – Texte politisch verfolgter Autor*innen ab 19:00 in der Zanke, Westring 41, Bochum. Umrahmt wird die Veranstaltung durch eingespielte Musikstücke. Im Anschluss ist der  Tresen der Zanke geöffnet um sich noch Zeit für einen Austausch zu geben.

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Verlegung einer Stolperschwelle an der JVA „Krümmede“ und weiterer Stolpersteine

Mai 25, 2025 Von: michnig Kategorie: Allgemein

Verlegung einer Stolperschwelle an der JVA „Krümmede“ und weiterer Stolpersteine (Infos zu den weiteren Stolpersteinen am Ende der Mitteilung).

Am 5. Juni um 12.00 Uhr wird am Eingang der JVA Bochum, Krümmede 3, vom Künstler Gunter Demnig die vierte Bochumer Stolperschwelle verlegt. Sie erinnert an politische Häftlinge im Justizgefängnis Krümmede 1933-1945. Die Patenschaft übernimmt das „Bochumer Bündnis gegen Rechts“ in dem die VVN-BdA Bochum Mitglied ist.

Der Text der Stolperschwelle lautet: (mehr …)

Vortrag von Günter Gleising im Rahmen der Eröffnung des Fritz-Bauer-Forums

Mai 23, 2025 Von: michnig Kategorie: Allgemein

Im Rahmen der Eröffnung des Fritz-Bauer-Forums hält der Vorsitzende der VVN-BdA Bochum am Samstag, 24. Mai 2025 um 12:00 Uhr den Vortrag „Der Anteil der Wirtschaft an der Errichtung der Nazidiktatur, der Aufrüstungs- Kriegspolitik im Ruhrgebiet 1925 – 1945“. Hitlers Aufstieg und der seiner Partei wäre ohne die Unterstützung der Wirtschaft nicht möglich gewesen. Besonders an Rhein und Ruhr fand er schnell große Hilfe und finanzielle Gönner. Der Vortrag bietet Einblicke in die Struktur und die Mechanismen, die diese Entwicklung schufen. Und wie die Konzerne an Rhein und Ruhr sich zum Instrument der totalen Kriegsführung, der Ausbeutung der eigenen Bevölkerung ebenso wie der Ausbeutung der unterworfenen Länder und ihrer Menschen machten. Der Vortrag wird unterstützt durch eine Power-Point-Präsentation.

Das ganze Programm der Eröffnung, bei der u.a. auch einige Tafeln der VVN-BdA-Bochum-Ausstellung: »Verachtet Vertrieben Verfolgt – Sinti und Roma in Bochum ab 1933« gezeigt werden, findet man hier: FBF_Eroeffnung_Programm_A5_2025_2.pdf.

Zwischen Lebensrettung und Traumatisierung – Die Kindertransporte 1938/39 nach Großbritannien

April 29, 2025 Von: michnig Kategorie: Allgemein

Am Dienstag, 13. Mai 25 laden wir zu einem Vortrag zu den Kindertransporten um 19:00 in die ZANKE ein.

»1938/39: Zwischen den Novemberpogromen und dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs werden etwa 10.000 Kinder zwischen drei und 17 Jahren mithilfe der sogenannten „Kindertransporte“ nach Großbritannien gebracht, um sie vor dem antisemitischen Terror zu retten. Die Kinder müssen ohne ihre Familien nach Großbritannien reisen, wo sie in Heimen oder Pflegefamilien unterkommen. Sie können sich in der Regel überhaupt nicht verständigen und viele von ihnen wechseln ihre Umgebung in der folgenden Zeit mehrfach. Von Forschung und Öffentlichkeit werden ihre Erlebnisse viele Jahrzehnte ignoriert.

Der Vortrag bricht mit der verbreiteten Darstellung dieser Kinder als die „glücklich Geretteten“ und beleuchtet die Komplexität ihrer Erlebnisse im Detail. Es wird außerdem der Frage nachgegangen, welche Wege die damaligen Kinder heute finden, im autobiographischen Erzählen ihre weit vergangenen und doch bis heute fortwährenden Erlebnisse zu Be- und Verarbeiten. Wie handeln sie erzählerisch die Ambivalenzen zwischen Lebensrettung und potenzieller Traumatisierung aus? Was können wir anhand ihrer Geschichten über die Folgen von sequenziellem und sozial zugefügtem Leid lernen?»

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