Langendreer unterm Hakenkreuz – Nie wieder!
Die Partei Die Linke hat Wolfgang Dominik von der VVN-BdA Bochum gebeten, einen für alle Interessierte kostenlosen Rundgang am Donnerstag, den 04.09.2025 zur Geschichte Langendreers im Faschismus zu machen. Der Rundgang beginnt um 16.30 Uhr am Buntstifthaus, Bochum-Langendreer, Stiftsstr. 40 und endet um ca. 18.00 Uhr am Luther-Lab.
Es soll an etlichen Gebäuden, Stolpersteinen, Plätzen, der Stele und Denkmälern folgenden Leitfragen immer bezogen auf Langendreer nachgegangen werden:
Welche Erinnerungen an den Faschismus gibt es? Wie kamen die Faschisten an die Macht? Wie viele jüdische Menschen gab es? Welche ökonomischen, politischen, religiösen Mentalitäten führten ab 1933 zu zunehmenden Diskriminierungen, Verfolgungen, Ausgrenzungen und schließlich Vertreibung und Vernichtung? Was wusste die Mehrheitsgesellschaft von den einzelnen Etappen der Verfolgung ihrer jüdischen Nachbarn? Gab es Profiteure dieser antijüdischen Maßnahmen? Wie wurde mit den Überlebenden von Vertreibung und Shoah umgegangen? Welche Folgen hatte der Krieg? Wo wurde direkt für den Krieg produziert? Wie viele Zwangsarbeiter*innen gab es? Wo waren die Lager? Wie lebten und starben Zwangsarbeiter*innen? Welchen Protest oder Widerstand gab es gegen den Faschismus?
Wie können wir Rassismus, Antisemitismus, Militarismus heute begegnen?
