VVN-BdA Bochum

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten
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Artikel der Kategorie ‘Antifaschismus’

Am 31. August stellte sich Dortmund quer
Ein Teilnehmer der VVN-BdA Bochum berichtet

September 01, 2013 Von: S.E. Kategorie: Antifaschismus, Bericht, Demonstration, Neofaschismus Kommentare deaktiviert für Am 31. August stellte sich Dortmund quer
Ein Teilnehmer der VVN-BdA Bochum berichtet

Die Sitzblockade im Gerichtsviertel
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Die Sitzblockade im Gerichtsviertel

Am 31. August 2013 beteiligten
sich ca. 350 Faschisten an einem
Aufmarsch in Dortmund, zu dem
die Neonazipartei „Die Rechte“
und so genannte „freie Kräfte“
aufgerufen hatten.
In diesem Jahr mobilisierten die
Nazis nicht zum Antikriegstag,
sondern ihre Demo stand unter
dem Label „Gegen staatliche
Repression“, sprich gegen die
bisherigen Verbote aller
faschistischen Organisationen.
Mehr als tausend Gegendemon-
strantInnen waren an diesem Tag
auf der Straße und stellten sich teilweise erfolgreich den Nazis in den Weg. Der
Naziaufmarsch wurde insgesamt vier Mal blockiert. Trotzdem konnten die Nazis dank
Polizeigewalt marschieren, sie wurden aber massiv gestört.

Unser Gegendemonstrant, Mitglied der VVN-BdA Bochum, war dem Aufruf des
VVN-BdA Landesverbandes gefolgt, der am 30.8. auf die „Aktuellen Informationen“ des Bündnisses Dortmund Nazifrei  hingewiesen hatte.
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Gedenktag für die Opfer des Faschismus Erinnerung an die ermordeten Widerstandskämpfer

August 30, 2013 Von: S.E. Kategorie: Ankündigung, Antifaschismus, Faschismus, Gedenken, Krieg, Rede, Termine Kommentare deaktiviert für Gedenktag für die Opfer des Faschismus Erinnerung an die ermordeten Widerstandskämpfer

Auch in diesem Jahr ruft die Vereinigung der Verfolgten des
Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten auf, der ermordeten Widerstandskämpfer gegen den Faschismus und
Krieg zu gedenken.

Gedenkstein der VVN-BdA Bochum
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Gedenkstein der VVN-BdA Bochum

Die Kranzniederlegung und
Gedenkveranstaltung findet am
2. Sonntag im September statt,
dem traditionellen Gedenktag für die Opfer des Faschismus, der
1946 von Überlebenden der
Konzentrationslager und Haft-
stätten ins Leben gerufen wurde.

Der „Gedenktag für die Opfer des
Faschismus” war unmittelbar
nach dem 2. Weltkrieg die erste
gesamtdeutsche Erinnerung für
alle Opfer und Verfolgte der
Nazidiktatur.
Nach einem WAZ-Bericht vom 14.9.1948 fand am Vormittag des 2. Sonntags im
September 1948 die erste Gedenkfeier der Stadt Bochum für die Opfer des Faschismus
auf dem Zentralfriedhof am Freigrafendamm statt.
Nachdem die Gedenkveranstaltung etliche Jahre am Volkstrauertag stattgefunden
hatte, ist die VVN-BdA Bochum vor 5 Jahren zur alten Tradition zurückgekehrt.
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Bochum-Wattenscheid bekommt einen
Betti-Hartmann-Platz

April 19, 2013 Von: S.E. Kategorie: Antifaschismus, Deportation, Faschismus, Geschichte, Rehabilitierung Kommentare deaktiviert für Bochum-Wattenscheid bekommt einen
Betti-Hartmann-Platz

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Hannes Bienert, Antifa Wattenscheid

Hannes Bienert (Foto), Sprecher der Antifa
Wattenscheid und jahrzehntelanges Mitglied der VVN-BdA, ist ein ungewöhnlicher Erfolg
gelungen: Die Bezirksvertretung
Wattenscheid hat auf seinen Antrag hin und gegen die Empfehlung der Stadtverwaltung einstimmig beschlossen, dass der
Wattenscheider Rathausplatz zukünftig
Betti-Hartmann-Platz heißt.

Betti Hartmann war das jüngste
Wattenscheider Holocaust-Opfer.
Die Schülerin wurde am 31. August 1942 als
15-Jährige im Vernichtungslager Auschwitz
ermordet.
Anlässlich ihres 70. Todestages hatte Hannes
Bienert im vergangenen Jahr die
Platzbenennung in einem Schreiben an die
Bezirksvertretung
 angeregt. Die
Stadtverwaltung reagierte wie erwartet: Sie empfahl eine Ablehnung des Vorschlages. Zur Begründung grub sie einen 17 Jahre alten Vorschlag aus, Straßen und Plätze nach
ehemaligen Wattenscheider Bürgermeistern und Oberbürgermeistern zu
benennen. (mehr …)

Pressemitteilung der VVN-BdA Bochum
zum bevorstehenden Beginn des NSU-Prozesses

April 05, 2013 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Antifaschismus, Neofaschismus, Presseerklärung, Rassismus Kommentare deaktiviert für Pressemitteilung der VVN-BdA Bochum
zum bevorstehenden Beginn des NSU-Prozesses

Am 5.4. 2013 erklärte die VVN-BdA Bochum in einer Pressemitteilung:

VVN-BdA fordert Transparenz für den NSU-Prozess

 Zum bevorstehenden Beginn des NSU-Prozesses erklärt der Vorstand der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschistinnen (VVN-BdA) Bochum:

Man stelle sich vor, in der Türkei würden 8 Menschen deutscher Herkunft innerhalb weniger Jahre durch eine faschistische türkische Terrorbande ermordet und zu Beginn des Prozesses würden auf  Grund einer geschickten Vergabepraxis  des Gerichts alle deutsche Medien vom Prozess ausgeschlossen. Die Gerichtssprecherin würde darüber hinaus erklären, dass deutsche Medienvertreter ja an jedem Tag des Prozesses sich morgens um 5 Uhr anstellen könnten, um vielleicht dann noch einen freien Platz im Gericht zu ergattern. Was wäre in diesem Fall wohl in Deutschland los? Von Intransparenz, Zensur, antideutschen Machenschaften wäre sofort lauthals die Rede.

Das Münchner Oberlandesgericht verhält sich so, wie von dem angenommenen türkischen Gericht beschrieben. Auch Fachkollegen und Politiker beklagen Dickköpfigkeit, politische, menschliche und juristische Inkompetenz, deutsche juristische Zensurversuche. 8 Menschen türkischer Herkunft wurden unter potenzieller Mithilfe der V-Leute der Geheimdienste ermordet, die Ermittlungen gingen jahrelang in Richtung der Angehörigen der Ermordeten, Verfassungsschutzpräsidenten erklärten reihenweise ihren Rücktritt, Akten wurden geschreddert, Ermittlungsausschüsse mit Macht behindert und jetzt werden noch politische und Medienbeobachter ausgeschlossen!
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Kranzniederlegung am Denkmal der Kämpfer gegen Reaktion und Faschismus in Werne

März 10, 2013 Von: Guenter Gleising Kategorie: Antifaschismus, Aufstand, Gedenken, Militarismus, Rede, Termine Kommentare deaktiviert für Kranzniederlegung am Denkmal der Kämpfer gegen Reaktion und Faschismus in Werne

Auch in diesem Jahr ruft die Vereinigung der Verfolgten des
Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten
(VVN – BdA) auf, der Kämpfer gegen den rechten Kapp-Lüttwitz-
Putsch von 1920 und der antifaschistischen Widerstandskämpfer gegen Faschismus
und Krieg zu gedenken.

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TeilnehmerInnen an der Gedenkveranstaltung 2010

Ihr Einsatz und Mut, ihr
Idealismus und Kampfeswillen
sollte für uns heute Verpflichtung sein, soziale und politische
Errungenschaften zu bewahren,
den reaktionären Kräften von
heute den Weg zu versperren und
in ihrem Sinn für Frieden,
Freiheit, Solidarität und sozialen Fortschritt einzutreten.
Wir wollen, dass das Rad der
Geschichte nicht zurück gedreht werden kann und neue Geschichtslügen auf
unfruchtbaren Boden treffen. Wir wollen, dass das Anwachsen des Neonazismus und die
Rechtsentwicklung in der Bundesrepublik gestoppt wird. (mehr …)

Erinnerung an die Mordopfer vom Frühjahr 1933
VVN-BdA legte Blumen an der Gedenktafel
an der Hegelschule in Gerthe nieder

März 02, 2013 Von: S.E. Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Gedenken, Rede Kommentare deaktiviert für Erinnerung an die Mordopfer vom Frühjahr 1933
VVN-BdA legte Blumen an der Gedenktafel
an der Hegelschule in Gerthe nieder

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Reinhard Junge spricht an der Gedenktafel

Die VVN-BdA erinnerte mit einem Informationsstand auf dem
Marktplatz in Gerthe und dem
Niederlegen von Blumen vor der
Gedenktafel an der Hegelschule an die Nazimorde vom Frühjahr
1933 in Bochum-Gerthe.
Reinhard Junge, Antifaschist und Krimi-Autor, sprach an der
Gedenktafel zu den historischen
Ereignissen und zeigte aktuelle
Parallelen, wie die Mordserie der
NSU, zur heutigen Zeit auf.

Das schlichte Gedenken am
Freitagabend, den 1. März, war den ermordeten oder in Folge der im Keller der
Hegelschule erlittenen Misshandlungen gestorbenen 6 Antifaschisten gewidmet.
Zu ihnen zählten auch der langjährige Gemeindevertreter von Gerthe Heinrich Fischer und der jüdische Kaufmann Albert Ortheiler. Im Rahmen der Gedenkfeier entzündete
die Nichte von Heinrich Fischer an der Gedenktafel eine Kerze.

Bildergalerie vom Informationsstand und
der Gedenkveranstaltung in Bochum-Gerthe

März 01, 2013 Von: S.E. Kategorie: Antifaschismus, Bildergalerie, Faschismus, Gedenken, Rede Kommentare deaktiviert für Bildergalerie vom Informationsstand und
der Gedenkveranstaltung in Bochum-Gerthe

Gedenken an die ersten Bochumer Mordopfer von 1933 VVN legt Blumen an der Hegelschule nieder

Februar 25, 2013 Von: S.E. Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Gedenken, Rede, Termine Kommentare deaktiviert für Gedenken an die ersten Bochumer Mordopfer von 1933 VVN legt Blumen an der Hegelschule nieder

Die VVN-Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten erinnert mit
einem Informationsstand und dem Niederlegen von Blumen an die
Nazimorde vom Frühjahr 1933 in Bochum-Gerthe. Reinhard Junge,
Antifaschist und Krimi-Autor, wird an der Gedenktafel an der Hegelschule sprechen.

Das schlichte Gedenken am Freitag, den 1. März, 17.00 Uhr (Marktplatz Gerthe/Ecke
Turnstr.) und um 18.00 Uhr an der früheren Hegelschule ist den ermordeten oder in
Folge der Misshandlungen gestorbenen 6 Antifaschisten gewidmet. Zu ihnen zählen
auch der langjährige Gemeindevertreter von Gerthe Heinrich Fischer und der
jüdische Kaufmann Albert Ortheiler

Bildergalerie von der Mahnwache der VVN-BdA am 30. Januar 2013 vor dem ehemaligen Sitz der
NSDAP-Gauleitung Westfalen-Süd (heute Kortum-Karree)

Februar 03, 2013 Von: S.E. Kategorie: Antifaschismus, Bildergalerie, Faschismus, Gedenken Kommentare deaktiviert für Bildergalerie von der Mahnwache der VVN-BdA am 30. Januar 2013 vor dem ehemaligen Sitz der
NSDAP-Gauleitung Westfalen-Süd (heute Kortum-Karree)

Gedenken und Mahnwache – Presseberichte

Februar 02, 2013 Von: michnig Kategorie: Antifaschismus, Bericht, Faschismus, Gedenken Kommentare deaktiviert für Gedenken und Mahnwache – Presseberichte

Über die Teilnahme von Mitgliedern und Vorständen der VVN-BdA an den Gedenkveranstaltungen und Mahnwache wurde auch in der Bochumer Presse berichtet:

Bitte auf den Text klicken, um den vollständigen Artikel zu lesen!

Mahnwache der VVN-BdA Bochum
Mittwoch, 30. Januar 2013, Ecke Huestr./Kortumstr.

Januar 23, 2013 Von: S.E. Kategorie: Ankündigung, Antifaschismus, Faschismus, Gedenken, Termine Kommentare deaktiviert für Mahnwache der VVN-BdA Bochum
Mittwoch, 30. Januar 2013, Ecke Huestr./Kortumstr.

Am 30. Januar 1933 wurde Adolf Hitler zum Reichskanzler
ernannt, begann die Errichtung der Nazidiktatur.
Hunderte KommunistInnen, SozialdemokratInnen, christliche
Gewerkschafterlnnen wurden in Bochum und Wattenscheid drangsaliert und verhaftet, republikanisch gesinnte Angestellte und BeamtInnen aus ihren Ämtern entlassen,
die SA und SS der Nazis zur „Hilfs-Polizei“ ernannt.
Um diese Vorgänge in Erinnerung zu rufen, führt die VVN-BdA Bochum
eine Mahnwache durch:

Mittwoch, 30. Januar 2013, 17.00 – 18.00 Uhr
An der Ecke Huestr. / Kortumstr.

Den Aufruf zur Mahnwache der VVN-BdA Bochum findet Ihr hier:
Damit Gestern nicht zum Heute wird

Neue Nazi-Übergriffe in Langendreer
Flugblatt der Initiative „Langendreer gegen Nazis“

Dezember 06, 2012 Von: S.E. Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Gedrucktes, Neofaschismus Kommentare deaktiviert für Neue Nazi-Übergriffe in Langendreer
Flugblatt der Initiative „Langendreer gegen Nazis“

Nach Wochen der relativen Ruhe hat es nun in Langendreer innerhalb kurzer Zeit
wieder verschiedene, teilweise brutale Übergriffe von Nazis gegeben.

Das Flugblatt der Initiative „Langendreer gegen Nazis“ findet ihr hier:
Flugblatt Langendreer gegen Nazis

Anmerkungen zum sog. Verfassungsschutz und der NSU (Referat bei der VVN-BdA Minden am 23.4.2012)

April 27, 2012 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein, Antifaschismus, Arbeiterbewegung, Berufsverbote, Demokratie, Extremismustheorie, Faschismus, Geheimdienste, Grundgesetz, Kapitalismus, Militarismus, Neofaschismus, NPD, NSU, Parteien, Rassismus, Terror, Totalitarismus, Verfassungsschutz Kommentare deaktiviert für Anmerkungen zum sog. Verfassungsschutz und der NSU (Referat bei der VVN-BdA Minden am 23.4.2012)

Kriminelle im Dienste des Staates

  1. Die Arbeit des Verfassungsschutzes ist nur ein Mosaik im staatlichen Schutz der der kapitalistischen Gesellschaftsunordnung.
  2. Allzu gerne skandalisieren, personalisieren, moralisieren, psychologisieren, pathologisieren hier am Beispiel des NSU (Nationalsozialistischer Untergrund)  bürgerliche Medien und Politiker_innen einen Zustand oder Personen, um von den politisch-ökonomischen Rahmenbedingungen und deren Diskontinuitäten bzw. Kontinuitäten  mit dem faschistischen und vorfaschistischen Deutschland  (gekennzeichnet durch kolonialen Rassismus bis zum Völkermord nach Außen und Wilhelminischen Antisemitismus nach Innen) und der Bundesrepublik (alte Länder, nach 1990/1 auch „Gesamtdeutschland“) abzulenken. Die hegemoniale Kultur oder Unkultur war und ist in Deutschland rassistisch geprägt – vgl. Sarrazin (https://vvn-bda-bochum.de/archives/2759) (mehr …)

Neo-Nazi-Presse im Zeitungsregal

März 17, 2012 Von: michnig Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Protest, Stellungnahme Kommentare deaktiviert für Neo-Nazi-Presse im Zeitungsregal

Die VVN-BdA wirft Bahnhofsbuchhandlung neofaschistische Propaganda vor

Die Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes – Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA) Bochum, verurteilt, dass der Valora-Konzern mit fast 3 Milliarden Schweizer Franken Umsatz als Betreiber der Bahnhofsbuchhandlung auch in Bochum sich auf formal rechtliche Kriterien von Pressefreiheit beruft, um Zeitungen, die wie die NPD-Monatszeitung „Deutsche Stimme“ eindeutig faschistischen Gedankenmüll präsentiert, u.a. zur Mörder-Bande „Nationalsozialistischer Untergrund“(NSU). Es gibt durchaus auch Buchhandlungen, die aus moralisch-ethischen Gründen trotz aller behaupteten Pressefreiheit faschistische Zeitungen nicht in ihrem Sortiment haben.

Die VVN-BdA Bochum fordert alle antifaschistisch-demokratischen BochumerInnen auf, der Bahnhofsbuchhandlung und dem dahinter stehenden Valora-Konzern durch verbale und schriftliche Kritik oder durch Boykott deutlich zu machen: Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen.

Antifaschistische Bochumer Blätter Nr- 1/2012

Februar 23, 2012 Von: michnig Kategorie: Allgemein, Antifaschismus, Antifaschistische Bochumer Blätter, Berufsverbote, Gedrucktes Kommentare deaktiviert für Antifaschistische Bochumer Blätter Nr- 1/2012

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der
AntifaschistInnen (VVN-BdA) Bochum weist auf die neuen ABB hin. Es wird
in einem bewegendem Beitrag noch einmal auf das Wirken von Klaus Kunold
aufmerksam gemacht, der im November 2011 gestorben ist. Die weiteren
Artikel informieren über die braune Vergangenheit zahlreicher
Bundespolitiker und über den Naziterror im letzten Jahr in Bochum. “
…und wieder sah der Staat rot“ erzählt die 40–jährige Geschichte des
sog. Radikalenerlasses vom 28.1.1972 und lädt ein zu einer Veranstaltung
mit Bochumer Berufsverbotsopfern am 20 April um 19.30 im Bhf. Lgdr. An
eine Kranzniederlegung Bochumer AntifaschistInnen an einem
geschichtsträchtigen Gedenkstein auf dem Friedhof in Werne am 25.3. um
11.00 Uhr wird ebenfalls erinnert.

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Aktuelle Entwicklungstendenzen des Neofaschismus in Deutschland

Januar 19, 2012 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Ankündigung, Antifaschismus, NPD, Termine Kommentare deaktiviert für Aktuelle Entwicklungstendenzen des Neofaschismus in Deutschland

Rolf Gössner, ein bekannter antifaschistischer Jurist und Mitglied der VVN/BdA nennt 2003 seine Dokumentation über die Zusammenarbeit von Staat und Neonazis „Geheime Informanten, V-Leute des Verfassungsschutzes: Kriminelle im Dienst des Staates“. Welche Dimensionen die Zusammenarbeit von verschiedenen Geheimdiensten (welcher ist eigentlich nicht beteiligt?) und den möglicherweise zehnfachen Mördern der NSU hatte, wird nur allmählich klarer.

Auch in Bochum agieren die Neofaschisten weit intensiver als die veröffentlichte Meinung das publik macht.

Die neue Qualität des neofaschistischen Terrors und der Umgang der staatlichen Behörden mit den Neofaschisten

Referenten: Michael Niggemann und Wolfgang Dominik

Grundlage Referat Michael Niggemann: Chronik der Naziübergriffe in Bochum

Thesen Wolfgang Dominik: Kriminelle im Dienste des Staates[1]

Antifaschistische Arbeit der VVN-BdA: Rückblick und Ausblick

Referent: Günter Gleising)

Zeit: Freitag, 3.2.2012, 19.30 bis ca. 21.00 Uhr. Ort: Gaststätte „Zur Altstadt“, Brückstr. 20

Rede von Ulrich Sander
zum Gedenktag der Opfer des Faschismus
am 11.09.2011 auf dem Friedhof Freigrafendamm

September 13, 2011 Von: S.E. Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Gedenken, Krieg, Militarismus, Rede Kommentare deaktiviert für Rede von Ulrich Sander
zum Gedenktag der Opfer des Faschismus
am 11.09.2011 auf dem Friedhof Freigrafendamm

„Gegen Neonazismus und den Krieg kämpfen, dass sind wir dem Andenken des Widerstandes schuldig“

Nicht nur in Berlin, auch in Bochum ist der zweite Septembersonntag in jedem Jahr das Datum des Gedenkens und Erinnerns an die Opfer des Naziregimes und der Würdigung des Widerstandes. Auch in diesem Jahr rief die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschisten (VVN-BdA), Kreisvereinigung Bochum, dazu auf, besonders der von den Nazis ermordeten Widerstandskämpfern zu gedenken. Die Kranzniederlegung und Gedenkveranstaltung fand auf dem Friedhof Freigrafendamm in Bochum-Altenbochum statt, und zwar auf dem Ehrenrundplatz am dortigen Denkmal. Aus einer Presseerklärung der VVN-BdA: „Bei Widerstand gegen die Faschisten fällt vielen Mitbürgern nur Stauffenberg und sein gescheitertes Hitlerattentat ein. In Wahrheit gab es aber überall Widerstand, auch hier in Bochum gab es mehrere Widerstandsgruppen. Anstatt stolz auf diesen Widerstand zu sein, wurde er in der BRD von Anfang an kleingeredet und/oder verschwiegen. Auf dem Friedhof Freigrafendamm gibt es eine der wenigen Gedenkstätten für diese im allgemeinen Bewusstsein vergessenen Widerstandskämpfer. Das Denkmal auf dem Ehrenrundplatz nennt namentlich die Bochumer Widerstandskämpfer Friedrich Hömberg, Josef Langner, Bernhard Nast, Moritz Pöppe, Johann Schmidtfranz, Wilhelm Schpenk und Wilhelm Thiesbürger. Alle wurden 1943/44 in Konzentrationslagern ermordet. Dieser Widerstand darf nicht vergessen werden, gerade angesichts der aktuellen Bedrohung durch die Faschisten, wie sie am 3.9. wieder in Dortmund erlebbar war“ Der Bundessprecher der VVN-BdA Ulrich Sander sprach auf der Gedenkveranstaltung der VVN-BdA. Den Widerstand nicht zu vergessen, sondern in Erinnerung erhalten, sei Aufgabe der Antifaschisten, nachdem auch im Ruhrgebiet mit der Abschaffung der Dauerausstellungen „Widerstand und Verfolgung“ in Essen und Oberhausen bedenkliche Zeichen gesetzt wurden.

Hier die Rede von Ulrich Sander  im Wortlaut.

Bilder vom Gedenken der VVN-BdA
zum Gedenktag der Opfer des Faschismus
am 11.09.2011 auf dem Friedhof Freigrafendamm

September 11, 2011 Von: Guenter Gleising Kategorie: Antifaschismus, Bildergalerie, Faschismus, Gedenken Kommentare deaktiviert für Bilder vom Gedenken der VVN-BdA
zum Gedenktag der Opfer des Faschismus
am 11.09.2011 auf dem Friedhof Freigrafendamm

VVN-BdA dabei –
Ostermarsch für Frieden und gegen Nazis
Ostermarschrede von Ulli Sander in Bochum-Wattenscheid

April 24, 2011 Von: S.E. Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Friedensbewegung, Geschichte, Kapitalismus, Krieg, Militarismus, Neofaschismus, NPD, Rassismus, Rede Kommentare deaktiviert für VVN-BdA dabei –
Ostermarsch für Frieden und gegen Nazis
Ostermarschrede von Ulli Sander in Bochum-Wattenscheid

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Ulli Sander bei der Ostermarschrede in Bochum-Wattenscheid

Der diesjährige Ostermarsch an Rhein und Ruhr unterscheide sich von denen in den 50 Jahren zuvor. Die Bewegungen gegen die Kernkraft und die gegen die Atomwaffen handeln erstmals wieder gemeinsam, seitdem es Anfang der 60er Jahre hieß: Kampf dem Atomtod. Das stellte Ulrich Sander (Foto), Bundessprecher der VVN-BdA und einer der Mitorganisatoren des ersten deutschen Ostermarsches von 1960 bei seiner heutigen Rede in Bochum-Wattenscheid fest. Er sprach sich auch dafür aus, die Antifa- und die Friedensbewegungen eng zu verzahnen. Damit wolle man heute anfangen, da es gegen die NPD gehe, die hier in Wattenscheid ein Hauptquartier besitze. Er forderte das Verbot der NPD und die Absage an den Rassismus a la Sarrazin.

Die Rede von Ulrich Sander im Wortlaut.

VHS-Stadtrundgang:
Auf den Spuren
einer bedeutenden Bochumer jüdischen Frau:
Ottilie Schoenewald

April 15, 2011 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Frauenrechte, Nationalsozialismus, Stadtrundgang, Termine 1 Kommentar →

Ottilie Schoenewald
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Ottilie Schoenewald (1883 – 1961)

Nur wenige Bochumer kennen Ottilie Schoenewald. Eine kleine Straße ist nach ihr benannt, aber auch eines der größten Weiterbildungskollegs Deutschlands in Bochum an der Wittenerstraße. Über das Leben und das letztlich grausame Schicksal dieser bedeutenden Bochumer Frau gibt es immerhin Spuren aus der Zeit der Weimarer Republik und des Faschismus in Bochum.

Der Historiker Wolfgang Dominik hat sich mit Ottilie Schoenewald beschäftigt und bietet im VHS-Programm einen ca. zweistündigen Stadtrundgang „Auf den Spuren Ottilie Schoenewalds in Bochum“, am Sonntag, den 17.04. 2011, 14.00, Uhr an.

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Presseerklärung der VVN-BdA Bochum zum
Freispruch für Nazi-Chef Thomas Wulff
durch das Bochumer Landgericht

November 12, 2010 Von: Klaus Kunold Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Justiz, Presseerklärung Kommentare deaktiviert für Presseerklärung der VVN-BdA Bochum zum
Freispruch für Nazi-Chef Thomas Wulff
durch das Bochumer Landgericht

»Pünktlich zum Gedenktag 9. November kam der Freispruch vom Bochumer Landgericht. Wegen volksverhetzenden Reden wiederholt verurteilt, wurde der Nazi-Chef Wulff vom Bochumer Landgericht freigesprochen. Es gilt ja die politische Meinungsfreiheit. Und im Zweifel ist für den Angeklagten zu entscheiden. Gegen genau diese politische Meinungsfreiheit, gegen Pressefreiheit und statt für, gegen den Angeklagten entschieden vor ein paar Wochen Richterin und Staatsanwältin. Der verantwortliche Redakteur von bo-alternativ, der u.a. auch Mitglied der jede Gewalt ablehnenden Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) ist, wurde zu einer empfindlichen Geldstrafe verurteilt, weil er zu einer Demonstration gegen Nazi-Hetzer aufgerufen hatte.

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Bilder vom Gedenken der VVN-BdA
zum Gedenktag der Opfer des Faschismus
am 12.09.2010 auf dem Friedhof Freigrafendamm in Bochum

September 12, 2010 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Antifaschismus, Bericht, Faschismus, Gedenken, Kapitalismus, Krieg 2 Kommentare →

weitere Hintergrundinformationen:

Termin:

Rede:

Bilder:

Rede von Sevim Dagdelen
zum Gedenktag der Opfer des Faschismus
am 12.09.2010 auf dem Friedhof Freigrafendamm in Bochum

September 12, 2010 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Gedenken, Kapitalismus, Krieg, Militarismus, Rede 2 Kommentare →

Sevim Dagdelen, MdB
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Sevim Dagdelen, MdB

Liebe Antifaschistinnen und Antifaschisten,
liebe Freundinnen und Freunde!

71 Jahre nach dem Überfall Nazideutschlands auf Polen und 65 Jahre nach der Befreiung Deutschlands und Europas vom Faschismus finden wir uns hier und heute zum Tag der Opfer des Faschismus ein. In Erinnerung an die Toten und aus Respekt für die Überlebenden bitte ich Sie/Euch um eine Schweigeminute zum Gedenken an die ermordeten KZ-Häftlinge, Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter und gefallenen Partisaninnen und Partisanen, Soldatinnen und Soldaten der alliierten Streitkräfte und Widerstandskämpferinnen und Widerstandskämpfern zu widmen.

—- Gedenkminute —-

Danke.

Liebe Antifaschistinnen und Antifaschisten,
liebe Freundinnen und Freunde!

Als die Jahrestage der Ermordung Ernst Thälmanns (18. August 1944 im KZ Buchenwald), Rudolf Breitscheids (24. August 1944 im KZ Buchenwald) und der Widerstandskämpfer des 20. Juli bevorstanden, ergriffen 1945 ehemalige politische Häftlinge die Initiative zur Begründung eines Gedenktages für die Opfer des Faschismus. Unterstützung kam von den neu zugelassenen antifaschistisch-demokratischen Parteien, den Kirchen, Gewerkschaften und Jugendausschüssen.

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VVN-BdA ruft zur Teilnahme
am Gedenktag für die Opfer des Faschismus auf

September 06, 2010 Von: S.E. Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Gedenken, Krieg, Nationalsozialismus, Termine 1 Kommentar →

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Gedenkstein "zum Gedenken an die ermordeten Widerstandskämpfer gegen das Naziregime" der VVN - BdA auf dem Friedhof Freigrafendamm

Wie schon in den vergangenen Jahren findet nach der Einweihung des neugestalteten Ehrendrundplatzes vor zwei Jahren durch OB Scholz für die von den Nazis ermordeten Bochumer Widerstandskämpfer die traditionelle Gedenkfeier der VVN-BdA (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten) Bochum auch in diesem Jahr am 2. Sonntag im September statt.

Der „Gedenktag für die Opfer des Faschismus” war unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg die erste gesamtdeutsche Erinnerung für alle Opfer und Verfolgte der Nazidiktatur. Nach einem WAZ-Bericht vom 14.9.1948 fand am Vormittag des 2. Sonntags im September 1948 die Gedenkfeier der Stadt Bochum für die Opfer des Faschismus auf dem Zentralfriedhof am Freigrafendamm statt. Der damalige Oberbürgermeister Geldmacher hielt die Gedenkrede.

Sevim Dagdelen, MdB
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Sevim Dagdelen, MdB

Nachdem etliche Jahre die Gedenkveranstaltung am Volkstrauertag stattfand, ist die VVN-BdA vor 2 Jahren zur alten Tradition zurückgekehrt.

Die Mahn- und Gedenkfeier der VVN-BdA findet am Sonntag, dem 12. September 2010, auf dem Zentralfriedhof am Freigrafendamm statt.

Treffpunkt ist um 11.00 Uhr am Haupteingang.

Die Ansprache hält in diesem Jahr die Bochumer Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen (DIE LINKE.).

weitere Hintergrundinformationen:

Termin:

Rede:

Bilder:

Auf nach Dortmund
Nazi-Aufmarsch verhindern!

August 29, 2010 Von: S.E. Kategorie: Antifaschismus, Demonstration, Faschismus, Neofaschismus, Termine Kommentare deaktiviert für Auf nach Dortmund
Nazi-Aufmarsch verhindern!

Zum 6. Mal in Folge wollen Neofaschisten anlässlich des Antikriegstages durch Dortmund marschieren.

Für den 4. September mobilisieren sie europaweit in die Ruhrgebietsmetropole. Die Polizei genehmigte den Aufmarsch, und die Stadt Dortmund lässt per „Koordinierungsstelle“ mitteilen, sie fände die Entscheidung ausreichend klug, weil irgendwie alternativlos.

Der Antikriegstag erinnert an den  Überfall des faschistischen Deutschlands am 1. September 1939 auf Polen, der Beginn eines Raub- und Vernichtungskrieges, der die Welt in Brand steckte und über 50 Millionen Tote hinterließ.

Bei dem Nazi-Aufmarsch geht es nicht um Anti-Krieg, sondern um Jubel für den nazideutschen Überfall auf Polen. Die Nazis rufen regelmäßig „Nie wieder Krieg – nach unserem Sieg“. Den 1. September verhöhnen sie, indem sie behaupten, der 2. September, der Tag, an dem im Jahre 1939 Großbritannien zugunsten Polens in den Krieg eingriff, sei der eigentliche Tag des Kriegsbeginns. (mehr …)