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Januar 11, 2016
Von: S.E.
Kategorie: Flüchtlinge, Solidarität, Termine, Versammlung, Vortrag
Kommentare deaktiviert für Menschen fliehen nicht ohne Grund!
Vortrag und power point–Präsentation von Felix Oekentorp
Die VVN-BdA Kreisvereinigung Bochum lädt zur Mitgliederversammlung am
Freitag, den 29. Januar um 19.30 Uhr, in der Gaststätte „Leonidas“, Annastr. 23, Bochum ein.
Felix Oekentorp, Landessprecher der DFG-VK
Felix Oekentorp, Landessprecher der
DFG-VK und Sprecher der AntiFa
Wattenscheid, wird zum Thema
„Menschen fliehen nicht ohne Grund!
Gedanken und Fakten zur aktuellen
Flüchtlingsdebatte“ anhand einer
power Point – Präsentation referieren.
Das Thema Flüchtlinge wird auch 2016 die innenpolitische Debatte
bestimmen. Zumal die Kanzlerin zwar
sagt „Wir schaffen das!“ und sogar
fordert, man müsse „die
Fluchtursachen bekämpfen“. Doch die
erste Formel bleibt weitgehend hohl
(wo sind die erforderlichen 200.000 neuen Arbeitsplätze in Kindergärten, an Schulen und
Universitäten?) Und bei der zweiten Formel ist gemeint, Deutschland schickt AWACS-
Flugzeuge nach Syrien und die Bundeswehr nach Mali.
Es lohnt ein genauer Blick auf Struktur und Ursachen der Flucht. Rund 80 Prozent all derer, die
2015 zu uns kamen, kamen aus den fünf Regionen Balkan, Syrien, Afghanistan/Pakistan,
Libyen/Nordafrika und Irak/Kurdistan. In all diesen Regionen gibt es eine konkrete deutsche
Verantwortung dafür, dass dort unerträgliche Verhältnisse geschaffen wurden, weshalb die
Menschen von dort fliehen.
Diese Verantwortung beginnt mit der oft engen Zusammenarbeit mit Diktaturen. Sie hat sodann viel
zu tun mit den massiven deutschen Rüstungsexporten. Und endet bei der Unterstützung von
Kriegen und von Bundeswehreinsätzen im Ausland.
Gäste sind herzlich willkommen!
Dezember 14, 2015
Von: S.E.
Kategorie: DIDF, Grusswort, Kongress
Kommentare deaktiviert für Kongress der DIDF Bochum am 13.12.2015 Wolfgang Dominik übermittelte die Grüße der VVN-BdA
Eingeladen zu dem Kongress, der im ver.di-Gewerkschaftshaus an der der Universitätsstraße 76
stattfand, waren auch diesmal Freunde, Vertreter von Organisationen, Initiativen und Gruppen, mit denen die DIDF in der Vergangenheit gegen Arbeitslosigkeit, Sozialabbau, Militarisierung und
Rassismus sowie für Solidarität und Völkerverständigung zusammengearbeitet hat.
Wolfgang Dominik übermittelt die Grüße der VVN-BdA
Die Föderation der Demokratischen
Arbeitervereine (türkisch: Demokratik
İşçi Dernekleri Federasyonu, DIDF)
wurde im Dezember 1980 als
Dachverband von Arbeiter- und
Kulturvereinen gegründet. Sie ist eine
Organisation von hauptsächlich
türkisch- und kurdisch stämmigen
ArbeiterInnen in Deutschland.
In der Bundesrepublik existieren
zurzeit mehr als 40 Ortsverbände.
Die Tätigkeitsfelder erstrecken sich
von gewerkschaftsnaher Arbeit über
aktive studentische Initiativen an
Universitäten und anderen Hochschulen bis hin zu Schlichtungsgruppen sowie soziale und
kulturelle Engagements.
Auch auf dem diesjährigen 11. Kongress der DIDF Bochum wurden Grußworte von befreundeten
Organisationen vorgetragen, so zum Beispiel vom DGB, der Bundestagsabgeordneten Sevim
Dagdelen (Die Linke), der Bochumer Partei „Die Linke“, dem Friedensplenum, dem Bochumer
Bündnis gegen Rechts und von der VVN-BdA Bochum.
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Dezember 04, 2015
Von: S.E.
Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Präsentation, Stolperstein
Kommentare deaktiviert für „Stolperstein-Paten berichten“
Die Präsentation fand am 2. Dezember im Stadtarchiv statt.
Nachdem die VVN-BdA im Jahre 2014 einen Stolperstein für den Sozialdemokraten Heinrich Schmitz gestiftet hat, folgte in diesem Jahr der kommunistische Widerstandskämpfer Karl Rostek, der ebenfalls Opfer des faschistischen Terrors wurde.
Michael Niggemann präsentiert den Stolperstein der VVN
Der Stolperstein wurde am
2. Dezember 2015 vor dem Haus
Bessemer Str. 19, der letzten Wohnung von Karl Rostek in Bochum, von dem
Kölner Künstler Gunter Demnig
verlegt.
Zusammengestellt wurde die
Präsentation von Günter Gleising
nach Unterlagen des Stadtarchivs
Bochum, des Presse- und
Informationsamtes und des RuhrEcho Archivs.
Für jeden Stolperstein besteht eine
Patenschaft. Es sind Schüler, an
Geschichte interessierte
Privatpersonen und Organisationen, die das Schicksal der Opfer erforschen und Informationen zusammengetragen haben.
Die Veranstaltung „Stolperstein-Paten berichten“ fand am Mittwoch, den 2. Dezember 2015,
ab 17:30 Uhr im Bochumer Stadtarchiv statt. Weil Günter Gleising an diesem Tag durch die Teilnahme an einer Sitzung verhindert war, übernahm Michael Niggemann die Präsentation des Stolpersteines der VVN-BdA Bochum für Karl Rostek im Stadtarchiv.
Dezember 04, 2015
Von: S.E.
Kategorie: Bildergalerie, Faschismus, Präsentation, Stolperstein
Kommentare deaktiviert für Fotos von der Präsentation am 2. Dezember 2015
Dezember 02, 2015
Von: S.E.
Kategorie: Ankündigung, Krieg, Kundgebung, Protest
Kommentare deaktiviert für Krieg ist das falsche Mittel!
Protestkundgebung am Donnerstag um 18:00 Uhr
vor dem Rathaus
Das Bochumer Friedensplenum ruft zusammen mit anderen Initiativen und Organisationen, zu denen auch die VVN-BdA Bochum gehört, am Donnerstag, den 3. Dezember um 18:00 Uhr zu einer Protestkundgebung gegen die Zustimmung des Bundestages zu den neuen Kriegsplänen der
Bundesregierung auf:
Krieg ist das falsche Mittel
„Die Regierung setzt auf Krieg. Sie verzichtet auf politische
Alternativen, auf Maßnahmen, den IS von seinen Finanzquellen
abzuschneiden und auf das Völkerrecht. Sie verzichtet sogar auf
jede plausible Perspektive in diesem Kampf. Krieg ist das falsche
Mittel! Er führt zu keiner Lösung der Probleme, sondern heizt die
Gewalt an. Das Bochumer Friedensplenum ruft zu einer
Kundgebung gegen diese Politik auf.
Zeigen wir, dass wir nicht einverstanden sind! Wir verlangen von
unseren Abgeordneten, gegen den Kriegseinsatz zu stimmen. Wir
fordern ein Ende der Kriegspolitik und Schluss mit allen
Waffenexporten. Wir bitten euch, euren Protest auszudrücken,
vielleicht auch mit selbst gestalteten Plakaten.“
November 26, 2015
Von: S.E.
Kategorie: Antifaschismus, Bildergalerie, Faschismus, Stolperstein
Kommentare deaktiviert für Stolpersteinverlegung für Karl Rostek
durch den Kölner Künstler Gunter Demnig
November 17, 2015
Von: S.E.
Kategorie: Hakenkreuz, Leserbrief, Neofaschismus, Schmiererei
Kommentare deaktiviert für Hakenkreuze – Wie lange noch?
Leserbrief von Wolfgang Dominik an die WAZ Bochum
Wolfgang Dominik, Mitglied der VVN-BdA Bochum, hat am 4. Oktober bei einem Spaziergang Hakenkreuzschmierereien entdeckt und der Polizei gemeldet.
Hakenkreuzschmierereien in Harpen
16 Tage später musste er feststellen, dass die
Schmierereien immer noch vorhanden waren.
Daraufhin hat er den Staatsschutz angerufen.
Dieser bestätigte Wolfgang, dass die Polizei Harpen
ihn sofort informiert hat und inzwischen
Ermittlungen eingeleitet worden sind. Trotzdem
waren die Schmierereien am 6. November immer
noch vorhanden.
Am Rande der Gedenkveranstaltung zum
9. November wurden die Antifaschistischen
Bochumer Blätter mit dem Beitrag „Hakenkreuze – wie lange noch?“ dem neuen Bochumer
Oberbürgermeister, Thomas Eiskirch übergeben.
Erst danach kam Bewegung in die Sache. Lob dem
neuen OB, der sofort aktiv wurde! Am 10.11.
nachmittags prangten die Hakenkreuze immer noch
an den besagten Objekten. Der Leserbrief wurde
geschrieben und abgeschickt. Die telefonische
Mitteilung eines Stadtsprechers am 12.11., alles sei jetzt sauber, war leider falsch.
Am 13.11. erschien der Leserbrief von Wolfgang Dominik in der WAZ. Dann kam ein Anruf eines Mitarbeiters des Ordnungsamts, er würde sich sofort auf den Weg nach Harpen machen und
persönlich nachsehen, ob alles sauber sei. Aber vormittags waren die Hakenkreuzschmierereien immer noch da. Zufällig trafen sich um 11 Uhr der Mitarbeiter des Ordnungsamtes und Wolfgang Dominik unverabredet vor den Hakenkreuzen. Der Mitarbeiter des Ordnungsamtes wollte
jetzt persönlich Druck machen.
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November 17, 2015
Von: S.E.
Kategorie: Antifaschistische Bochumer Blätter
Kommentare deaktiviert für Antifaschistische Bochumer Blätter Nr. 2/2015 Informationen der VVN-Bund der AntifaschistInnen
Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten hat eine neue Ausgabe ihrer Antifaschistischen Bochumer Blätter (ABB) veröffentlicht.
Antifaschistische Bochumer Blätter
Kurz vor Fertigstellung der aktuellen Publikation
haben wir erfahren, dass unser langjähriger Kamerad
Hannes Bienert, ein Urgestein des antifaschistischen Kampfes in Bochum und Wattenscheid am 28.10.2015 gestorben ist. Unser Nachruf auf Hannes ist auf Seite 11 dieser Ausgabe veröffentlicht. Eine Erinnerung an einen überzeugten Antifaschisten.
Flüchtlinge, Rassismus, Frieden, Antifaschismus und Geschichte gehören zu den Themenschwerpunkten des neuen Bochumer Blattes.
Darüber hinaus wird u.a. über die gemeinsame Rats-Anfrage von Linksfraktion und Sozialer Liste zur
Aberkennung der Ehrenbürgerschaft von Hindenburgs und über eine Veranstaltung des Bochumer BgR über das „Oktoberfest-Attentat“ vor 25 Jahren berichtet.
Weitere Artikel befassen sich mit der Diffamierung der VVN-BdA in Bayern, der Demo in Kalkar und der
geplanten Stolpersteinverlegung für Karl Rostek.
Wolfgang Dominik stellt das neue Buch „Der Ivan kam bis Lüdenscheid“ von Ulli Sander vor und Michael Niggemann berichtet über seine Eindrücke beim Besuch des zwiespältigen Kinofilms „Er ist wieder da“, über Adolf Hitler.
Die aktuelle Auflage: ABB-2015-02
November 15, 2015
Von: S.E.
Kategorie: Asylrecht, Demonstration, Flüchtlinge, Solidarität
Kommentare deaktiviert für Demonstration: Flucht ist kein Verbrechen
Für ein Leben in Freiheit und Würde für alle!
Das war eine lautstarke Forderung nach einer solidarischen Gesellschaft ohne Rassismus und Ausgrenzung: Trotz schlechten Wetters haben am Samstag in Bochum mehr als 900 Menschen demonstriert.
Transparent des Bochumer Friedensplenums
Ihr gemeinsames Motto: „Flucht ist
kein Verbrechen! Ihre Verhinderung
schon! Für ein Leben in Würde für
alle!“
Die Dringlichkeit des Themas wurde besonders durch Beiträge von
Geflüchteten aus Syrien, Nigeria, dem Irak und auch Albanien deutlich, die
die Demonstration zum Anlass
nahmen, auf ihre persönliche Situation hier in Bochum aufmerksam zu
machen, aber auch auf den
dramatischen Alltag für ihre
Angehörigen in den Herkunftsländern.
Das aufrufende Bochumer Bündnis thematisierte neben der aktuellen Situation von Flüchtenden die Fluchtursachen. Gefordert wurde „ein menschenwürdiges Leben für Alle”. Das heißt, dass alle Menschen Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung, Wohnraum und auch Kultur haben müssen. Vor allem aber muss es ein Recht auf Bleiben geben. Für uns ist es wichtig, dass das, was wir für uns fordern für alle gelten soll, so Carmen Bathiri eine der SprecherInnen des Bündnisses. Scharf kritisiert wurde vor allem die Asylpolitik der Bundesregierung, wie auch die Abschiebungen von Asylsuchenden in Bochum.
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November 15, 2015
Von: S.E.
Kategorie: Bildergalerie, Demonstration, Flüchtlinge, Solidarität
Kommentare deaktiviert für Fotos von der Demo am Samstag, den 14.11.2015
November 14, 2015
Von: S.E.
Kategorie: Demonstration, Friedensbewegung, Krieg, NATO
Kommentare deaktiviert für Die Kriegsgefahr gemeinsam stoppen!
Friedensdemonstration am Samstag, 21.11.2015 in Essen
Die kritischen Atomwissenschaftler haben die Alarmuhr auf 3 Minuten vor zwölf gestellt! Sogar ein dritter Weltkrieg wird in den Planspielen von NATO-Strategen für möglich erklärt!
Vom 23. bis 25. November 2015 lädt die NATO-Einrichtung „Joint Air Power Competence Centre (JAPCC)“ zu einer Konferenz „Luftwaffe
und strategische Kommunikation“ in die Messe Essen ein… Es gebe
Kräfte, die dem Vorgehen der Militärs gegenüber „feindlich“
eingestellt seien und dafür sorgten, „dass die Öffentlichkeit
militärische Maßnahmen ablehnt“. Auf der Essener Konferenz will die NATO das ändern.
Die Jahreskonferenzen des JAPCC handeln unter anderem von
Kriegen als „Expedition“, vom „einkreisenden Krieg“ (etwa mit
Flugverbotszonen), vom „langen Krieg“ und vor einem erneuten
„großen Krieg“.
Im letzten Jahr empfahl die JAPCC-Konferenz unter dem Titel
„Zukunftspfeil“ Drohnen und einen sog. „angemessenen Mix
nuklearer und konventioneller Potenziale“.
Sie spielen im Ernst mit dem nuklearen Feuer in Europa!
Die Friedensbewegung stellt sich gegen Nato-Strategien, die einen
Atomkrieg als gewinnbar planen („Victory is possible“). Unser
„Nein“ zum Krieg ist ein „Ja“ zum Leben.
Dem Bündnis Verantwortung für den Frieden gehört auch die VVN-BdA an.
Am Samstag, den 21. 11. findet um 11:57 Uhr eine Demonstration statt unter dem Motto:
„Kein NATO-Kriegsrat in Essen“. Die Auftaktkundgebung ist auf dem Hirschlandplatz.
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November 12, 2015
Von: S.E.
Kategorie: Friedensbewegung, Krieg, NATO, Veranstaltung
Kommentare deaktiviert für Kein NATO-Kriegsrat in Essen
Info-Veranstaltung mit Ulli Sander im Sozialen Zentrum
Am Montag, den 16. 11, findet um 19.30 Uhr im Sozialen Zentrum eine Informations- und
Diskussionsveranstaltung zu der Ende November tagenden NATO-Konferenz in Essen und zur
Bedeutung der NATO-Zentrale in Kalkar statt.
Uli Sander, Bundessprecher der VVN
Referent ist der Bundessprecher der VVN–BdA Ulrich
Sander.
Anlass für die Veranstaltung ist die Tatsache, dass die
NATO-Einrichtung „Joint Air Power Competence Centre
(JAPCC)“ vom 23. bis 25. November 2015 eine Konferenz „Luftwaffe und strategische Kommunikation“ in der Messe Essen durchführt.
In der Einladung zu der Tagung heißt es, dass es Kräfte
gebe, die dem Vorgehen der Militärs gegenüber „feindlich“ eingestellt seien und dafür sorgten, „dass die deutsche
Öffentlichkeit militärische Maßnahmen ablehnt“. Auf der Essener NATO-Konferenz soll geplant werden, wie die
Kriegsbegeisterung in Deutschland gesteigert werden
kann.
Auf der Informationsveranstaltung sollen u. a. folgende
Fragen diskutiert werden:
Worum geht es bei dieser Konferenz unter dem Titel
“Strategische Kommunikation”?
Welche Werbestrategien verfolgen die Militärs, um die Öffentlichkeit in ihrem Sinne zu
beeinflussen?
Welche Strategien entwickeln die Nato-Einrichtungen in Kalkar für mögliche Kriege im
21. Jahrhundert?
Welche Möglichkeiten haben wir, dem etwas entgegen zu setzen?
Eine Veranstaltung des Friedensplenums, in dem seit Jahren auch Mitglieder der VVN-BdA
Bochum mitarbeiten, der DFG-VK und des Sozialen Zentrums.
Hinweis:
Am Samstag, den 21. 11. findet um 11:57 Uhr eine Demonstration statt unter dem Motto:
„Kein NATO-Kriegsrat in Essen“ die Auftaktkundgebung auf dem Hirschlandplatz statt.
November 03, 2015
Von: S.E.
Kategorie: Broschüre, Faschismus, Verfolgung, Widerstand
Kommentare deaktiviert für Antifaschismus als Aufgabe
Buch der Kinder des Widerstandes erschienen
Acht Kinder von Verfolgten des Naziregimes und Widerstandskämpfer/innen, melden sich zu Wort und erzählen die Geschichte ihrer Eltern. Die Schrift „Kinder des Widerstandes“ – beschrieben im Vorwort von Florence Hervé – ist nunmehr lieferbar.
Dem Widerstand ein Gesicht geben
Kinder des Widerstands: Dem Widerstand ein Gesicht geben acht Kinder von Verfolgten des Naziregimes und WiderstandskämpferInnen, melden sich zu Wort und
erzählen die Geschichte ihrer Eltern.
Sie kommen aus kommunistischen, zwei aus jüdischen Familien. Sie sind Nachkriegskinder, haben die Nazizeit und den Widerstand der Eltern nicht unmittelbar
miterlebt, und wenn, versteckt oder im Kinderheim.
Sie haben allerdings erlebt, wie die westdeutsche
Nachkriegsjustiz die Verfolgung der Naziverbrecher nur widerwillig und nachlässig betrieb. Sie haben die
Konflikte der Eltern mit der Adenauer-Justiz in den
Zeiten des Kalten Kriegs (Inge Trambowsky) erfahren: Hausdurchsuchungen, die Nicht-Anerkennung der
deutschen Staatsbürgerschaft, die Verweigerung eines
Passes. Manche wurden gar Opfer des sogenannten
Radikalenerlasses und mit Berufsverbot belegt.
Sie haben auch das Engagement der Eltern erlebt, damit nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg stattfindet. Sie haben viele Ereignisse mitbekommen, manchmal ohne zu begreifen (Christa Broecher), und von den Eltern vermittelt bekommen: „Man muss sich einmischen“ (Margret Rest).
Viele der „Kinder“ haben sich auch selber gegen Wiederaufrüstung für Frieden engagiert, waren bei den Protesten gegen Nazis, bei Ostermärschen, beim „Kampf dem Atomtod“ dabei.
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Oktober 31, 2015
Von: S.E.
Kategorie: Ankündigung, Demonstration, Flüchtlinge, Solidarität
Kommentare deaktiviert für Demonstration am kommenden Samstag in Bochum
Flucht ist kein Verbrechen!
Unter dem Motto „Flucht ist kein Verbrechen“ findet am kommenden Samstag, den 14.11. 2015, eine Demonstration in der Bochumer Innenstadt statt. Das aufrufende Bochumer Bündnis thematisiert neben der aktuellen Situation von Flüchtenden die Fluchtursachen. Die Demonstration startet um 15:00 Uhr am Bochumer Hauptbahnhof.
Demo am Samstag, 14.11., 15:00 Uhr
Das Bündnis aus verschiedenen Initiativen fordert „ein menschenwürdiges Leben für alle“ und erklärt weiter: „Was das konkret bedeutet erzählt Laura, die die
Demonstration seit einigen Wochen mit vorbereitet:
„Das bedeutet, dass alle Menschen Recht auf Alltag,
Wohnraum, Bildung, Gesundheit und Freizeit haben.
Und eben: das Recht zu bleiben. Das sind grundlegende Rechte, die ich für mich genauso fordere wie für alle anderen, egal ob sie in Bochum, Athen oder Homs in
Syrien geboren sind.“
Das Gegenargument zu hoher Kosten greift aus der
Sicht von Laura nicht: „Deutschland gehört zu den
reichsten Ländern der Erde. Es ist allein die Frage,
welche Prioritäten wir setzen. Und wir finden: Die
Menschenwürde sollte an erster Stelle stehen.“
Auch Achim, der seit mehreren Monaten ehrenamtlich
bei der Flüchtlingsversorgung hilft, ist seit dem ersten
Treffen dabei. Auf die Frage, warum er die
Demonstration wichtig findet, antwortet er: „Ich finde es super, dass so viele Leute mit Spenden
oder ehrenamtlicher Arbeit helfen. Aber ich finde es wichtig, langfristig zu denken und sich zu
fragen, warum Menschen überhaupt in diese schreckliche Lage kommen, flüchten zu müssen. Und ich denke hier müssen wir uns auch an die eigene Nase fassen und fragen, inwieweit Europa am Ausverkauf von Ressourcen aus den Ländern des Südens beteiligt ist.
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Oktober 31, 2015
Von: S.E.
Kategorie: Faschismus, Gedenken, Juden, Terror
Kommentare deaktiviert für 77. Jahrestag der Reichspogromnacht
am 9. November 2015
Am Montag, den 9. November findet 17:00 Uhr an der Ecke Harmoniestraße / Dr. Ruer-Platz die Gedenkveranstaltung an die Reichspogromnacht statt. Im Mittelpunkt des Gedenkens steht in
diesem Jahr die Erinnerung an den 80. Jahrestag der Verabschiedung der „Nürnberger
Rassengesetze“ und an den 70. Jahrestag der Neugründung der Jüdischen Gemeinde in Bochum.
Gedenkveranstaltung am 9. November
Im Einladungsflyer heißt es: „Mit der Verabschiedung
der „Nürnberger Gesetze“ im September 1935
institutionalisierten die Nationalsozialisten ihre
antisemitische Ideologie und stempelten jüdische
Mitbürger zu Menschen minderen Rechts. Mehr als
6 Millionen Juden wurden zwischen 1933 und 1945
ermordet.
Nur wenige Menschen jüdischen Glaubens überlebten.
Sie standen nach der Befreiung aus den Gefängnissen
und Konzentrationslagern, nach der ständigen
Todesangst, nach Folter und Zwangsarbeit vor den
existenziellen Fragen ihres zukünftigen Lebens. Neben
der Suche nach dem Verbleib von Familienmitgliedern
war es vor allem die Entscheidung, wo sie selber in
Zukunft leben wollten. Sollte es das Land der Täter sein,
die für ihre Enteignung, Inhaftierung, Deportation und Ermordung verantwortlich waren?
Unter den jüdischen Überlebenden war es sehr
umstritten, wieder nach Deutschland zurückzukehren. Nur wenige entschieden sich dafür, wieder in Bochum zu leben und gründeten im Dezember 1945 die neue jüdische Gemeinde. Diese neue Gemeinde hatte mit der alten jüdischen Gemeinde, deren Mitglieder sich ja meist selbstbewusst als Deutsche jüdischen Glaubens gesehen hatten, wenig zu tun. Im Zentrum standen die jüdischen Partner aus sog. Mischehen bzw. deren Kinder“ (vgl. Dr. Hubert Schneider, „Leben nach dem Überleben – Juden in Bochum nach 1945“, Seite 12, 2014)
Auszubildende von Opel schlagen einen Bogen von der Verabschiedung der „Nürnberger Gesetze“ bis zur Neugründung der Jüdischen Gemeinde. Die Gedenkveranstaltung wird von der Cellistin Christiane Conradt musikalisch begleitet.
Der Einladungsflyer mit Hinwiesen auf die Veranstaltungen
rund um den 9. November
Oktober 31, 2015
Von: S.E.
Kategorie: Demonstration, Neofaschismus, Protest, Rede
Kommentare deaktiviert für Demo gegen „Pro NRW“ am 31.10. in Bochum Redemanuskript unseres Mitglieds Wolfgang Dominik
Ganze vier Personen (einige wollen fünf gesehen haben) konnte die neofaschistische Partei “Pro NRW” am letzten Samstag bei ihrer Kundgebung auf dem Husemannplatz aufbieten, um dann an einem kümmerlichen Pult Reden zu halten, die ausschließlich den „Asylmissbrauch” zum Thema hatten.
GegendemonstrantInnen auf dem Husemannplatz
Hiervon war jedoch kaum etwas zu
verstehen, weil ca. 200
TeilnehmerInnen der Gegenkund-
gebung es erneut geschafft haben, die
„Pro NRW”- RednerInnen zu
übertönen und die Gruppe mit
Transparenten unsichtbar zu machen.
Das Bündnis gegen Rechts, in dem
auch die VVN-BdA Bochum
mitarbeitet, hatte seit längerem zu
diesem Protest aufgerufen und die
Antifaschistische Linke Bochum hatte
kurzfristig eine Demonstration vom
Hauptbahnhof zum Husemannplatz
organisiert, an der 70 Menschen teilnahmen.
Bevor es am Husemannplatz zum lautstarken Protest gegen „Pro NRW” kam, wurden in den Reden der DGB-Jugend und der DIDF-Jugend unmissverständlich jede Form von Rassismus verurteilt und heftige Kritik an der verschärften Asylgesetzgebung der Bundesregierung geübt und eine
stärkere Unterstützung für Flüchtlinge gefordert.
Zwei weitere Ansprachen, u.a. die unseres Vorstandsmitglieds Wolfgang Dominik, konnten nicht
gehalten werden, weil 2 Redebeiträge von Vertretern der Antifaschistischen Linken Bochum
eingeschoben wurden und die Neofaschisten relativ pünktlich mit ihrer Veranstaltung begannen. Die Rede unseres Mitglieds Wolfgang Dominik möchten wir hier auf jeden Fall dokumentieren.
Die ungehaltene Rede von Wolfgang Dominik im Wortlaut
Oktober 31, 2015
Von: S.E.
Kategorie: Bildergalerie, Demonstration, Neofaschismus, Protest
Kommentare deaktiviert für Fotos von der Demo gegen „Pro NRW“
Oktober 05, 2015
Von: S.E.
Kategorie: Buchvorstellung, Geheimdienste, Neofaschismus, Termine
Kommentare deaktiviert für Oktoberfest – Das Attentat
Veranstaltung mit dem Buchautor Ulrich Chaussy
Das Bochumer „Bündnis gegen Rechts“ lädt am Dienstag, den 13. Oktober,
um 19:30 Uhr zu einer Veranstaltung mit Ulrich Chaussy in das ver.di-
Gewerkschaftshaus, Universitätsstrasse 76 ein. Die Veranstaltung wird
unterstützt vom Kinder- und Jugendring und der VVN-BdA Bochum. Sie trägt den Titel des neuen Buches von Ulrich Chaussy „Oktoberfest – Das Attentat“.
Oktoberfest – Das Attentat
Am 26. September 1980 ereignete sich das Attentat auf dem Münchener Oktoberfest.
Es war der blutigste Anschlag in der Geschichte der
Bundesrepublik: 13 Tote und mehr als 200 zum Teil
Schwerverletzte waren Opfer der Bombenexplosion. Sehr
schnell wurde damals von den untersuchenden und
beteiligten Institutionen, dem BKA, den Verfassungsschutz-
behörden und den Landeskriminalämtern ein Einzeltäter
zum alleinigen Ausführenden des Bombenattentats erklärt: Gundolf Köhler.
Dieser war eine Zeitlang Mitglied der „Wehrsportgruppe
Hoffmann“ und auch sonst in neofaschistischen Kreisen
aktiv. Obwohl dies den ermittelnden Behörden klar war,
wurde die These des Einzeltäters in der Öffentlichkeit
vertreten: Gundolf Köhler hätte aus Liebeskummer (!)
und wegen einer verpatzten Prüfung (!) Selbstmord begehen wollen und deshalb die Bombe in einem Papierkorb am
Eingang zum Oktoberfest platziert.
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Oktober 04, 2015
Von: S.E.
Kategorie: Bildergalerie, Demonstration, Krieg, NATO
Kommentare deaktiviert für Fotos von der Demo am 3. Oktober in Kalkar
Hinweis:
Eine Kurzbeschreibung zu jedem Bild findet Ihr, nach Vergrößern durch Anklicken unterhalb des Fotos, links.
September 29, 2015
Von: S.E.
Kategorie: Demonstration, Friedensbewegung, Krieg, NATO
Kommentare deaktiviert für Krieg beginnt im Rheinland!
Demo gegen die NATO-Kriegszentrale in Kalkar
Am Samstag, den 3. Oktober findet eine Demonstration und Menschenkette gegen die NATO-Kommandozentrale in Kalkar statt. Um 10:00 Uhr fährt ein Bus aus Bochum nach Kalkar.
Abfahrt ist an der Fernbushaltestelle an der Wittener Str. am Hauptbahnhof.
Nordrhein-Westfalen wird immer mehr zu einem
Zentrum der deutschen Kriegsvorbereitung. Die sog.
Nato-„Denkfabrik“ Joint Air Power Competence Centre
(JAPCC) aus Kalkar hält im November ihre
Jahrestagung in der Messe Essen ab. Das JAPCC
erklärte letztes Jahr einen großen Krieg in Europa, also einen dritten Weltkrieg, für möglich und fordert dafür
einen „angemessenen Mix“ aus sogenannten
konventionellen und nuklearen ‚Kapazitäten‘. Hier wird das nukleare Inferno in Europa bewusst in Kauf
genommen. Die JAPCC-Konferenz 2015 will nun die
Probleme im Zusammenhang damit thematisieren, dass die Öffentlichkeit zu wenig Unterstützung für
Maßnahmen der Nato zeigt, und dass „feindliche“ Kräfte wie die Friedensbewegung diese Vorbehalte schüren. Sie will auch besprechen, wie sie sich besser in sozialen Netzwerken und generell im Internet präsentieren kann.
Der Ostermarsch Rhein/Ruhr sowie Friedensgruppen aus der Region rufen zur Teilnahme an der Demo auf. Auch die VVN-BdA appelliert an alle, sich an der Demo in Kalkar zu beteiligen.
RednerInnen sind Sahra Wagenknecht von der Linkspartei, der Konversionsexperte Roland Vogt von den Grünen und Stefan Brackertz vom AK Zivilklausel in Köln. Für den musikalischen Part sorgt Fresh Game.
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September 24, 2015
Von: S.E.
Kategorie: Antifaschismus, Aufruf, Neofaschismus, Rassismus
Kommentare deaktiviert für Aufruf gegen Rassismus und Naziterror
Flüchtlinge schützen – Rassismus ächten – Naziterror bekämpfen
Rüdiger Veit (SPD), Sevim Dagdelen (Die Linke) und Cem Özdemir (Bündnis 90/Die Grünen)
Die Bochumer Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen (Die Linke) hat zusammen mit Cem
Özdemir (Bündnis 90/ Die Grünen) und Rüdiger Veit (SPD) einen Aufruf „Flüchtlinge schützen – Rassismus ächten – Naziterror bekämpfen“ verfasst, “um ein gemeinsames und klares Zeichen
gegen rechte Gewalt zu setzen”.
In einer Presseerklärung heißt es u. a.: „Die unterzeichnenden Abgeordneten fordern ernsthafte europäische Anstrengungen zur Bekämpfung der Fluchtursachen und verstehen den Aufruf auch als ein Zeichen gegen das Schüren von Angst und Abschottung. Sie drücken ihre Erwartung aus, dass alle demokratischen Politikerinnen und Politiker für eine offene Gesellschaft eintreten, in der Diskriminierung von Flüchtlingen und Angstmache gegen Menschen anderer Herkunft keinen Platz haben. Eingefordert wird der klare Wille, Flüchtlinge zu unterstützen, damit sie sich integrieren und am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.“
Der Aufruf kann online unterstützt werden.
September 13, 2015
Von: S.E.
Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Gedenken, Rede
Kommentare deaktiviert für Rede von Falk Mikosch
am Gedenktag für die Opfer des Faschismus
am 13. September auf dem Friedhof Freigrafendamm
In Bochum ist der zweite Septembersonntag in jedem Jahr das Datum des Gedenkens und
Erinnerns an die Opfer des Faschismus und der Würdigung des Widerstandes.
Auch in diesem Jahr rief die die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der
Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA), Kreisvereinigung Bochum, dazu auf, der
ermordeten Widerstandskämpfer gegen den Faschismus und Krieg zu gedenken.
Falk Mikosch, Landessprecher der VVN-BdA NRW
Die Ansprache auf der diesjährigen
Gedenkveranstaltung hielt Falk
Mikosch, Landessprecher der
VVN-BdA Nordrhein-Westfalen.
Zu Beginn seiner Rede warf Falk
folgende Fragen auf:
Warum sind Krieg und Faschismus
heute wieder eine Option?
Wie gedenken wir der ermordeten
Widerstandskämpfer am Besten?
„Der Westen, die alten kapitalistischen Metropolen USA / Europa / Japan,
werden gerade in der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit vom „Süden“, den Schwellen- und Entwicklungsländern, überholt“, so Falk Mikosch. „Würden die wirtschaftlichen Trends weiter anhalten, wäre es mit der Vormachtstellung des „alten Westens“ in 15 bis 20 Jahren endgültig vorbei. Der Süden wäre die globale Machtzentrale.“
„Heute ist das wirtschaftlich stärkste Land bereits China. Es hat die USA auf Platz zwei verdrängt. Unter den ersten 10 Ländern sind fünf Schwellenländer. Das Fazit dieser Entwicklung wäre: Der bisher dominante Westen wäre schon ab 2030 in der Position des underdogs.
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September 13, 2015
Von: S.E.
Kategorie: Antifaschismus, Bildergalerie, Faschismus, Gedenken
Kommentare deaktiviert für Bilder vom Gedenken der VVN-BdA
am Gedenktag für die Opfer des Faschismus
September 09, 2015
Von: S.E.
Kategorie: Krieg, Militarismus, Protest
Kommentare deaktiviert für „Kein Werben fürs Sterben“
Genervte Ministerin Löhrmann brach ihren Rundgang ab
Obwohl eine Konvention der Vereinten Nationen (UN) die Militärwerbung bei Minderjährigen ächtet, hatte das Jugendamt der Stadt Bochum erneut die Teilnahme der Bundeswehr an dieser Messe zugelassen. Die Bundeswehr kämpft verzweifelt um Nachwuchs.
AktivistInnen vor dem Werbestand der Bundeswehr
Auf der zweitägigen
Berufsbildungsmesse Mittleres
Ruhrgebiet (BBM), die alljährlich von der Stadt Bochum in Kooperation mit einigen Nachbarstädten und der
Arbeitsagentur in der städtischen
Mehrzweckhalle RuhrCongress
veranstaltet wird, ist die Bundeswehr seit mehreren Jahren zugelassen.
Das Bochumer Friedensplenum
protestierte auch diesmal mit
Freundinnen und Freunden gegen die Anwesenheit der Bundeswehr auf der Messe. Mehrere Mitglieder der VVN-
BdA Bochum nahmen an den
Protestaktionen teil.
Wie in den Vorjahren hatte das Friedensplenum auch diesmal im Vorfeld der Demonstration T-Shirts mit der Aufschrift „Kein Werben fürs Sterben” drucken lassen. BesucherInnen, die diese Aussage richtig finden, wurden eingeladen, mit den T-Shirts die Messe zu besuchen.
Mit einem Flugblatt informierten die DemonstrantInnen die SchülerInnen u. a. darüber, wie sie sich davor schützen können, dass ihre persönlichen Daten von der Stadt an die Bundeswehr weitergeleitet werden.
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September 03, 2015
Von: S.E.
Kategorie: Krieg, Militarismus, Protest
Kommentare deaktiviert für Auch 2015: Werben fürs Sterben
Berufsbildungsmesse: Bundeswehr wirbt bei Minderjährigen.
Verantwortliche Ministerin macht einen Messerundgang.
Am Mittwoch, den 9. und Donnerstag, den 10. September tritt die Bundeswehr wieder mit einem Werbestand bei der Berufsbildungsmesse auf. Hier sollen wieder Minderjährige für das Militär geködert werden; ein Tatbestand, der von der UN geächtet wird. Initiator der Messe ist das Jugendamt der Stadt Bochum.
Seit Jahren protestieren das Friedensplenum, die GEW, terre des hommes, die Bezirksschülervertretung und etliche weitere Organisationen gegen “Das Werben fürs Sterben”. Die VVN-BdA Bochum wird sich auf diesmal an den Protesten beteiligen. In diesem Jahr wird sich der Protest nicht nur gegen das Jugendamt richten.
Am Mittwoch, den 9. September will NRW-Schulministerin Löhrmann (Grüne) von 13.45 Uhr bis 14.45 Uhr die Messe besuchen. Löhrmann ist Hauptverantwortliche für einen besonders eklatanten Wahlbetrug der rot-grünen Landesregierung.
Zu Oppositionszeiten hatten SPD und Grüne versprochen, die von der schwarz-gelben Landesregierung geschlossene Kooperationsvereinbarung zwischen dem Land NRW und der Bundeswehr zu kündigen. Hierin wird der Bundeswehr der Zugang zu Bildungseinrichtungen geebnet und Militärpropaganda als Normalität in Schulen definiert. Das Ministerium von Löhrmann hat die Vereinbarung nicht gekündigt, sondern mit kosmetischen Korrekturen bekräftigt.