VVN-BdA Bochum

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten
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Artikel der Kategorie ‘Rassismus’

Das Problem heißt Rassismus – Mahnwache in Gedenken an Arkan Hussein Khalaf

April 12, 2020 Von: michnig Kategorie: Aktuelles, Rassismus Kommentare deaktiviert für Das Problem heißt Rassismus – Mahnwache in Gedenken an Arkan Hussein Khalaf

Am Samstag den 11.04.2020 brachten Antifaschist*innen aus Bochum eine Gedenkmahnwache für den in Celle ermordeten Arkan Hussein Khalaf an. Dazu bauten sie einen Ort des Gedenkens gut sichtbar gegenüber dem Bochumer Hauptbahnhof an.
Hier ist der Link zum Bericht:

Das Problem heißt Rassismus

Breiter Protest gegen Nazis!

April 09, 2018 Von: michnig Kategorie: Aktionen, Antifaschismus, Islamfeindlichkeit, Kundgebung, Rassismus, Rechtspopulismus Kommentare deaktiviert für Breiter Protest gegen Nazis!

Mehrere Hundert Menschen protestierten am 7. April in der Bochumer Innenstadt gegen  eine Versammlung der Nazis (NPD und „Die Rechte“) am gleichen Ort. Der breite Ruhrgebietsprotest im Vorfeld hatte schon die Wirkung gezeigt, dass sich nur 30 sattsam bekannte Nazis nach Bochum trauten. Ein massives Polizeiaufgebot ermöglichte erneut die Zuammenrottung von Nazis. Mehrfach wurde deutlich , dass scharf gemachte Bereitschaftpolizisten entäuscht waren keinen Einsatzbefehl gegen
Antifaschistern ausführen zu dürfen. Der antifaschistische Protest, der hauptsächlich von jungen Menschen getragen wurde, war ein Zeichen dafür, den Rechten erfolgreich entgegentreten zu können. Hierzu zählt auch die Teilnahme der Gewerkschaftsjugend, der SDAJ, Linksjugend, der jungen Antifa, Aufgerufen zur Teilnahme hatten die Antifaschistische Linke Bochum und auch die Soziale Liste, das Bochumer Bündnis gegen Rechts und die VVN-BdA Bochum.

Gedenkveranstaltung für die Opfer des Faschismus

Januar 24, 2018 Von: michnig Kategorie: Aktionen, Antisemitismus, Faschismus, Gedenken, Nationalsozialismus, Neofaschismus, Rassismus, Termine Kommentare deaktiviert für Gedenkveranstaltung für die Opfer des Faschismus

Antifaschist*innen aus Bochum, die Antifaschistische Aktion Bochum,das Bündnis gegen Rechts Bochum und der SDAJ Bochum laden zu Gedenkveranstaltungen an die Opfer des Faschismus ein.
Um 14:00 treffen wir uns auf dem Husemannplatz um Banner mit den Namen der Opfer zu zeigen; 1 Banner mit weiteren Namen wird vor Ort unter Beteiligung der Bochumer Bevölkerung noch erstellt. Außerdem werden zur Erinnerung die Namen – und soweit bekannt – der letzte Wohnort – der mehr als 700 Opfer verlesen. Im Anschluss daran gehen wir mit den Bannern zur Ecke Dr.Ruer-Platz / Huestraße in der Nähe der ehemaligen Synagoge. Hier treffen wir auf die Gedenkveranstaltung der SDAJ Bochum, bei der nach einer Gedenkminute und etwas Musik vom Band mit Redebeiträgen an die Opfer des Hitlerfaschismus gedacht und für einen aktiven Antifaschismus geworben wird.

Aufruf gegen Rassismus und Naziterror
Flüchtlinge schützen – Rassismus ächten – Naziterror bekämpfen

September 24, 2015 Von: S.E. Kategorie: Antifaschismus, Aufruf, Neofaschismus, Rassismus Kommentare deaktiviert für Aufruf gegen Rassismus und Naziterror
Flüchtlinge schützen – Rassismus ächten – Naziterror bekämpfen

Rüdiger Veit, Sevim Dagdelen und Cem Özdemir
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Rüdiger Veit (SPD), Sevim Dagdelen (Die Linke) und Cem Özdemir (Bündnis 90/Die Grünen)

Die Bochumer Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen (Die Linke) hat zusammen mit Cem
Özdemir (Bündnis 90/ Die Grünen) und Rüdiger Veit (SPD) einen Aufruf „Flüchtlinge schützen – Rassismus ächten – Naziterror bekämpfen“ verfasst, “um ein gemeinsames und klares Zeichen
gegen rechte Gewalt zu setzen”.
In einer Presseerklärung heißt es u. a.: „Die unterzeichnenden Abgeordneten fordern ernsthafte europäische Anstrengungen zur Bekämpfung der Fluchtursachen und verstehen den Aufruf auch als ein Zeichen gegen das Schüren von Angst und Abschottung. Sie drücken ihre Erwartung aus, dass alle demokratischen Politikerinnen und Politiker für eine offene Gesellschaft eintreten, in der Diskriminierung von Flüchtlingen und Angstmache gegen Menschen anderer Herkunft keinen Platz haben. Eingefordert wird der klare Wille, Flüchtlinge zu unterstützen, damit sie sich integrieren und am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.“

Der Aufruf kann online unterstützt werden.

Presseerklärung der VVN-BdA Bochum
Schützt Bochum vor rassistischer Propaganda!

September 02, 2015 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Presseerklärung, Protest, Rassismus, Rechtspopulismus Kommentare deaktiviert für Presseerklärung der VVN-BdA Bochum
Schützt Bochum vor rassistischer Propaganda!

Symbol der VVN-BdA
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Symbol der VVN-BdA

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) Bochum ruft alle Bochumer Demokratinnen und Demokraten auf, gegen die zentral NRW-Kundgebung der AfD am Samstag in Bochum zu demonstrieren.

Ausgerechnet auf dem Platz, der an einen von den Nazis
ermordeten Antifaschisten erinnern und mahnen soll,
Husemann, wird Frauke Petry ihre fremdenfeindlichen
Parolen kundtun. Mit Frauke Petry hat der
Rechtsaußenflügel der AfD die Macht in der sowieso schon
reaktionären AfD übernommen. Bochum ist eine bunte
Stadt, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus müssen verpönt
bleiben.
Die VVN-BdA Bochum ruft auf, gegen die Kundgebung der AfD demokratischen Widerstand zu leisten. Es gilt immer: Wehret den Anfängen!

Die Presseerklärung der VVN-BdA Bochum

Liberté – Égalité – Fraternité
VVN-BdA gegen Djihadisten, Antisemiten, Rassisten und Faschisten, gegen PEGIDA- und HOGESA-Bewegungen

Januar 12, 2015 Von: Guenter Gleising Kategorie: Anschlag, Gedenken, Presseerklärung, Rassismus Kommentare deaktiviert für Liberté – Égalité – Fraternité
VVN-BdA gegen Djihadisten, Antisemiten, Rassisten und Faschisten, gegen PEGIDA- und HOGESA-Bewegungen

Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit verteidigen!

Symbol der VVN BdA
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Symbol der VVN BdA

Die VVN-BdA (Vereinigung der Verfolgten des
Naziregimes / Bund der Antifaschistinnen und
Antifaschisten) Bochum erklärt in einer
Pressemitteilung vom 12.1.2015:

Wir sprechen den Angehörigen der bei den
Anschlägen in Paris Ermordeten unser tief
empfundenes Mitgefühl aus. Es ist bezeichnend,
dass sich der menschenverachtende und
demokratiefeindliche Terror gegen Linke und
jüdische Einrichtungen richtet. Beides,
Menschenverachtung und Demokratiefeindlichkeit,
teilen die Attentäter mit jenen, die ihre Taten zum
Anlass nehmen, nach einem autoritären Staat zu
rufen. Dagegen stehen wir mit Millionen Menschen
in Europa für die Verteidigung der Demokratie.

Die Errungenschaften der Französischen Revolution, Freiheit, Gleichheit und
Brüderlichkeit als Maßstab für eine Gesellschaft, die allen Menschen ein
menschenwürdiges Leben ermöglicht, müssen gegen Djihadisten, Antisemiten,
Rassisten und Faschisten, gegen PEGIDA- und HOGESA-Bewegungen verteidigt werden.

Jüdisches Leben in Bochum vor und während
des Faschismus am Beispiel Ottilie Schoenewalds

November 10, 2014 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Juden, Krieg, Rassismus, Stadtrundgang, Termine, Terror Kommentare deaktiviert für Jüdisches Leben in Bochum vor und während
des Faschismus am Beispiel Ottilie Schoenewalds

Ottilie-Schoenewald, geb. 1883
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Ottilie-Schoenewald, geb. 1883

Vor 76 Jahren wurde auch die
Bochumer Synagoge von
Bochumern angezündet und
vernichtet. Am 9.11. fand eine entsprechende
Gedenkfeier statt. Im Rahmen der Erinnerung an den
9. November 1938 bietet die VHS einen
Stadtrundgang „Bochumer Juden  vor und während
des Faschismus am Beispiel Ottilie Schoenewalds“ an.

Auf dem Stadtrundgang durch die Innenstadt soll an
etlichen Orten und Stolpersteinen auf
Diskriminierung, Verfolgung, Flucht oder Deportation
und Ermordung jüdischer Mitbürger_innen aus
Bochum hingewiesen werden. Es soll den Fragen
nachgegangen werden: Was wussten die Bochumer
vom Schicksal ihrer jüdischen Nachbarn?
Welche politischen und religiösen Vorurteile machten den antijüdischen Terror
möglich? Warum gab es so wenig Widerstand? Sind solche rassistischen Exzesse auch
heute denkbar?

Am Beispiel einer bekannten Bochumerin, Ottilie Schoenewald, soll exemplarisch auf
ein jüdisches Leben in Bochum hingewiesen werden.

Termin: Sonntag, 16.11.2014, 14.00 bis 16.15 Uhr.
Treffpunkt: Glocke auf dem Rathausplatz.

Die VHS bittet um Anmeldung unter der Tel.-Nr. 910155.
Teilnahmegebühr: 5,– Euro, erm. 3,– Euro.

Protest gegen NPD, „Pro NRW“ und „AfD“
Rassismus stets beim Namen nennen

Juni 26, 2014 Von: S.E. Kategorie: Demonstration, Neofaschismus, Rassismus, Rechtspopulismus, Rede Kommentare deaktiviert für Protest gegen NPD, „Pro NRW“ und „AfD“
Rassismus stets beim Namen nennen

Deniz Sert vom Bochumer Forum für Antirassismus
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Deniz Sert vom Bochumer Forum für Antirassismus

Das Bochumer Bündnis gegen
Rechts (BgR), dem auch die VVN-
BdA Bochum angehört, hatte
heute Mittag zu einer Protest-
kundgebung vor dem Rathaus
aufgerufen, wo sich am
Nachmittag der neugewählte Rat
der Stadt konstituierte.

Unter dem Motto „Für eine
solidarische und weltoffene Stadt!” demonstrierten etwa 100
TeilnehmerInnen gegen den
deutlichen Rechtsruck bei der
letzten Kommunalwahl in Bochum.

Ralf Feldmann unterstrich noch einmal die Warnung des BgR: „Die weitaus größere
Gefahr für ein solidarisches und weltoffenes Miteinander in Bochum ist die AfD.
Sie lebt von den Sorgen und Ängsten vieler Menschen in der europäischen Wirtschafts-
und Finanzkrise. Ihre Antwort heißt Wiederbelebung des Nationalismus und Absage an eine gemeinsame europäische Zukunft. Sie wirbt für eine Politik, die sozial
Benachteiligte, Flüchtlinge, MigrantInnen und besonders Muslime stigmatisiert und
ausgrenzt.”
(mehr …)

Pressemitteilung der VVN-BdA Bochum:
VVN protestiert gegen den Auftritt des AfD-Vorsitzenden Bernd Lucke am 8. Mai in der Stadthalle in Wattenscheid

Mai 04, 2014 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Ankündigung, Demonstration, Presseerklärung, Protest, Rassismus Kommentare deaktiviert für Pressemitteilung der VVN-BdA Bochum:
VVN protestiert gegen den Auftritt des AfD-Vorsitzenden Bernd Lucke am 8. Mai in der Stadthalle in Wattenscheid

Symbol der VVN-BdA
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Symbol der VVN-BdA

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-
Bund der Antifaschist_innen (VVN-BdA) Bochum
schließen sich dem Protest zahlreicher anderer
Gruppen und antifaschistischer Parteien in Bochum
an und ruft auf, am Donnerstag, den 8.Mai, von
18-20 Uhr vor der Stadthalle in Wattenscheid die
demokratische antifaschistische Kundgebung gegen
die AfD zu unterstützen.

Die AfD kommt nationalistisch, christlich-
fundamentalistisch, menschenverachtend  und
einwanderungsfeindlich daher, verschiedene
Funktionäre benutzen ein Vokabular, das dem
Faschismus entnommen zu sein scheint.
Wenn Arbeitslose als Schmarotzer bezeichnet werden, wenn Sozialhilfeempfänger_innen das Wahlrecht
entzogen werden soll, wenn Schwulen und Lesben bescheinigt wird, dass sie leider in der
Öffentlichkeit positive Beachtung finden, obwohl sie nichts zur Geburtensteigerung
biodeutscher Menschen beisteuern, wenn Migrant_innen und Ausländer_innen
rassistisch diffamiert werden, dann hat diese Partei in Gebäuden wie der Stadthalle
nichts zu suchen.
Auch die Bedrohung eines Antifaschisten mit einer Pistole durch einen AfD-Funktionär vor einigen Tagen in Bochum lässt Schlimmeres noch vermuten.

Die VVN-BdA Bochum warnt vor der Anerkennung der AfD als normaler
demokratischer  Partei.
„Wehret den Anfängen!“

Protest gegen Pro NRW und AfD

April 27, 2014 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Ankündigung, Demonstration, Protest, Rassismus Kommentare deaktiviert für Protest gegen Pro NRW und AfD

Das Bündnis gegen Rechts, in dem auch die VVN-BdA Bochum vertreten ist, informiert und lädt alle Antifaschst_innen und Demokraten ein, sich den Protesten anzuschließen:

Nazis haut ab!
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Nazis haut ab!

1. Wir rufen auf zum Protest gegen Pro NRW.
Pro NRW wird am 3. Mai (nicht am 10. Mai!)
um 16.00 Uhr auf dem Husemannplatz auftreten.
Unsere Kundgebung beginnt um 15.00 Uhr Ecke
Huestrasse/Kortumstrasse
und dauert solange,
bis Pro NRW verschwunden ist.
Bisher feststehende RednerInnen kommen von der
VVN-BdA Bochum, vom Flüchtlingsrat NRW e.V.
und der DIDF-Jugend.
Wir wollen den Auftritt von Pro NRW empfindlich
stören, sodass deren Menschen nicht zu sehen und ihre
Reden nicht zu hören sind. Darin haben wir Übung,
entsprechend ist Ausrüstung erwünscht mit allem, was Lärm macht.
Unterstützung wurde zugesagt von SPD und LINKEn, die am 3. Mai am Husemannplatz
stark zur Kommunalwahl werben wollen. Pro NRW ist noch nie ohne unseren Protest in Bochum aufgetreten, das soll auch diesmal wieder so werden.

Rechts-Populismus stoppen!
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Rechts-Populismus stoppen!

2. Am 8.Mai 19.00 Uhr kommt der AfD-Vorsitzende
Lucke nach Wattenscheid in die Stadthalle.
Das BgR hat dazu eine Kundgebung angemeldet.
Diese soll um 18.00 Uhr vor der Stadthalle
beginnen.
Sicher gilt für viele die AfD zunächst als Euro-kritische
Partei. Aber die Euro-Kritik wird immer mit
nationalistischen Einstellungen versehen.
Vorherrschende Ängste gegen „Ausländer“ werden
aktiviert, wenn „das Volk“ als bedrohte Einheit
dargestellt wird.
Nach der Strafanzeige der AfD gegen den Jugendring,
der Bedrohung eines AfD-Kritikers mit einer Pistole
durch ein AfD-Mitglied am 23.4. und z.B.der AfD-
Forderung nach „Neuordnung des Einwanderungs-
rechtes“, halten wir eine Gegenkundgebung für
absolut notwendig.

Den Aufruf des Bochumer BgR findet ihr hier

Rechte Euro-Rebellen
Andreas Kemper über aktuelle Entwicklungen
bei der „AfD“ am 29. April im Bahnhof Langendreer

April 26, 2014 Von: S.E. Kategorie: Ankündigung, Diskussion, Rassismus, Termine, Vortrag Kommentare deaktiviert für Rechte Euro-Rebellen
Andreas Kemper über aktuelle Entwicklungen
bei der „AfD“ am 29. April im Bahnhof Langendreer

Am Dienstag, den 29. April, findet um 19.00 Uhr, im Bahnhof
Langendreer, Wallbaumweg 108, eine Informationsveranstaltung
über die Partei „Alternative für Deutschland” (AfD) statt.

RECHTE Euro-Rebellion
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RECHTE Euro-Rebellion

VeranstalterInnen sind das Bündnis Langendreer
gegen Nazis, der Bahnhof Langendreer und die
VVN-BdA Bochum.

In der „AfD“ versammeln sich die selbst ernannten
Leistungsträger der Gesellschaft, die sich in ihren
schmucken Einfamilienhäusern aggressiv nach
„unten“ abgrenzen, nationalkonservative
ÜberzeugungstäterInnen, die allenthalben den
Untergang des Abendlandes wittern, und Menschen,
die glauben, sie könnten in Merkels Deutschland nicht
mehr sagen, was sie meinen – vor allem, wenn es um „Ausländer“, Homosexuelle und Muslime geht.
In der „Alternative für Deutschland“ werden
wohlstandschauvinistische, marktradikale,
nationalistische und rassistische Positionen vertreten.
Die Mehrheit um Parteichef Bernd Lucke verfolgt die
Linie, nationalistisch-konservative mit neoliberalen
wirtschaftspolitischen Positionen zu verknüpfen.

Der Referent Andreas Kemper ist Autor eines aktuellen Buches zur AfD (Rechte Euro-
Rebellion) und forscht und publiziert zu den Themen Klassendiskriminierung und
organisiertem Antifeminismus.
(mehr …)

Gedenkveranstaltung zum 69. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz in der Synagoge

Januar 29, 2014 Von: S.E. Kategorie: Faschismus, Gedenken, Krieg, Militarismus, Rassismus Kommentare deaktiviert für Gedenkveranstaltung zum 69. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz in der Synagoge

Die Neue Synagoge in Bochum
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Die Neue Synagoge in Bochum

Zahlreiche Menschen haben am
Montagabend in der Neuen
Bochumer Synagoge an einer
Gedenkveranstaltung für die
Opfer des Faschismus
teilgenommen. Anlass war der
Jahrestag der Befreiung der
Insassen des Vernichtungslagers
Auschwitz am 27. Januar 1945
durch die Rote Armee.
Auschwitz ist das Synonym für
den Rassenwahn der Faschisten
und den Massenmord an den
europäischen Juden.
Der Jahrestag der Befreiung des
Vernichtungslagers Auschwitz wurde 1996 offizieller deutscher Gedenktag für die Opfer des „Nationalsozialismus“.

Die Gedenkfeier in der Bochumer Synagoge begann mit dem Verlesen der Namen der
Opfer der Shoa aus Bochum und Wattenscheid. Die Namen von 577 Bochumer Juden
wurden genannt. Die tatsächliche Zahl der Opfer liegt deutlich höher, es sind aber nicht alle Opfer namentlich bekannt. Die Vereinten Nationen erklärten den 27. Januar im
Jahr 2005 zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts.
Der 27. Januar ist kein Feiertag im üblichen Sinn. Er ist ein „DenkTag“: Gedenken und Nachdenken über die Vergangenheit schaffen Orientierung für die Zukunft.
„Die Vergangenheit darf nicht vergessen werden“ betonten mehrere Zeitzeugen an
diesem Abend in der Synagoge.
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Antirassistische Demonstration am 30.11.2013

November 26, 2013 Von: S.E. Kategorie: Demonstration, Militarismus, Rassismus, Termine Kommentare deaktiviert für Antirassistische Demonstration am 30.11.2013

Das Bündnis gegen den rassistischen Normalzustand
ist VeranstalterIn einer antirassistischen Demonstration,
die am Samstag, den 30. November um 11.00 Uhr
am Bochumer Hauptbahnhof stattfindet.

Antirassistische Demo 30.11.2013
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Antirassistische Demo 30.11.2013

„Wie schaffen wir es, dass die Demonstration eine Außenwirkung entfaltet, die PassantInnen
anspricht und zum Nachdenken über Rassismus anregt?“ Eine Frage, die den MitgliederInnen des Bündnisses bei der Vorbereitung der Demo häufig durch den Kopf geht.
In seinem Aufruf zur antirassistischen
Demonstration am Samstag schreibt das Bündnis gegen den rassistischen Normalzustand:
„Der 30. November ist als Datum nicht
willkürlich gewählt. Am 1. Dezember nimmt
„Eurosur“ seine Arbeit auf. Bei „Eurosur“ handelt es sich um ein neues Überwachungssystem für so genannte „Flüchtlingsrouten“. Gegen Menschen, die versuchen nach Europa zu gelangen, sollen
im Rahmen des neuen Programms Drohnen,
Satelliten und weiteres  hochtechnisches
Überwachungsgerät eingesetzt werden.
Statt die tödliche Politik der „Grenzsicherung“ zu
überdenken, sollen Grenzsicherung und –überwachung mit Eurosur sogar ausgebaut
werden.
(mehr …)

Der NSU-Skandal –
die staatliche Rolle und der Prozess

Oktober 20, 2013 Von: S.E. Kategorie: Ankündigung, Neofaschismus, Rassismus, Termine, Terror, Vortrag Kommentare deaktiviert für Der NSU-Skandal –
die staatliche Rolle und der Prozess

Die VVN-BdA Bochum lädt als Mitveranstalterin herzlich ein zu
einer Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Wolf Wetzel
(Journalist, Autor), Frankfurt a.M. und Peer Stolle (Rechtsanwalt,
NebenklägerInnenvertreter), Berlin.

Der NSU-VS-Komplex
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Der NSU-VS-Komplex

Fast auf den Tag genau jährt sich im November
erneut die Aufdeckung der so genannten „NSU-
Morde“. Am 4. November 2011 wurde bekannt,
dass über 13 Jahre eine neonazistische
Gruppierung existierte, die zehn Menschen tötete
und bei zwei Bombenanschlägen unzählige
verletzte. Ihr Motiv war Hass auf Menschen mit
realem oder angenommenem migrantischen
Hintergrund.
Der NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestags
hat mittlerweile seine Ermittlungsarbeit beendet.
Er hatte den Auftrag aufzuklären, inwieweit
staatliche Stellen bei der Verhinderung und
Aufklärung der Mordserie versagt haben.
Nach allen bisher bekannt gewordenen Ergebnissen
kann von einem staatlichen Komplettversagen
ausgegangen werden, bei dem sich die Frage der
staatlichen Mitverantwortung stellt.
Vor dem 6. Strafsenat des Oberlandesgerichts
München wird seit der Prozesseröffnung am 6. Mai 2013 versucht, die strafrechtliche
Verantwortlichkeit der 5 Angeklagten für die so genannten 10 NSU-Morde zu klären.
Auf Seiten der Opfer gibt es 86 Nebenkläger, die von 62 Anwälten vertreten werden.
Das Gericht rechnet mit einer Verfahrensdauer von zweieinhalb Jahren.
(mehr …)

Stadtrundgang: Jüdisches Leben in Bochum
am Beispiel Ottilie Schoenewalds

Oktober 18, 2013 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Antifaschismus, Deportation, Faschismus, Frauenrechte, Gedenken, Geheimdienste, Grundgesetz, Juden, Justiz, Kapitalismus, Krieg, Militarismus, Neofaschismus, NSU, Rassismus, Termine, Terror, Verfassungsschutz Kommentare deaktiviert für Stadtrundgang: Jüdisches Leben in Bochum
am Beispiel Ottilie Schoenewalds

Ottilie Schoenewald, geb. 1883
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Ottilie Schoenewald, geb. 1883

Der Stadtrundgang soll
informieren über jüdisches
Leben in der Weimarer
Republik, im Faschismus und in der Zeit nach der
Befreiung vom Faschismus. An etlichen Orten in der
Innenstadt und an einigen Stolpersteinen lässt sich
aufzeigen, wie Diskriminierung, Verfolgung, Flucht
oder Deportation und Ermordung jüdischer Bochumer abgelaufen ist.

Dabei wird auch folgenden Fragen nachgegangen:
Was wusste die Mehrheitsgesellschaft in Bochum vom
Schicksal ihrer jüdischen Mitbürger/innen?
Welche politischen und religiösen Traditionen und
Vorurteile haben an den antisemitischen Maßnahmen mitgewirkt? Warum gab es so wenig Widerstand gegen
den staatlichen Terror an Juden, manchmal der eigenen Nachbarn? Die bekannte
Bochumerin Ottilie Schoenewald und ihr Schicksal kann als Beispiel für viele stehen.

Die TeilnehmerInnen können exemplarisch auch lernen, wie Feindbilder und
rassistische Ideologien konstruiert werden und durchaus aktuell sind.

Der Stadtrundgang dauert ca. 2 1/4 Stunden und findet bei jedem Wetter statt.

Die VHS bittet um Anmeldung für Kurs 12007 unter der Tel.-Nr. 9101555,
sie verlangt eine Unkostenbeteiligung von 5,00 Euro, erm. 3,00 Euro.

Der Stadtrundgang beginnt am 17. November um 14.00 Uhr
an der Glocke auf dem Rathausplatz Bochum.

„Pro NRW“-Hetze blieb ohne Resonanz

Oktober 07, 2013 Von: S.E. Kategorie: Demonstration, Protest, Rassismus, Rede Kommentare deaktiviert für „Pro NRW“-Hetze blieb ohne Resonanz

TeilnehmerInnen an der Gegendemo
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TeilnehmerInnen an der Gegendemo

Die rechtspopulistische Splitterpartei „Pro NRW“ hatte für Samstag, den 5. Oktober, um 11.00 Uhr zu einer Demonstration
gegen “Asylmissbrauch” aufgerufen.
(s.  Artikel vom 3.10.2013)
Zuvor hatte sie versucht, in der Nachbar-
schaft des Übergangswohnheims an der
Wohlfahrtstraße mit Flugblättern zu
mobilisieren. Niemand aus der
Nachbarschaft folgte jedoch der Einladung zur Hetze gegen die Flüchtlinge.

Das Bochumer Bündnis gegen Rechts hatte für 10.30 Uhr zu einer Gegendemo
aufgerufen, die vor dem Hochhaus der
Knappschaft, direkt an der Königsallee,
stattfand.
Aufmarschort von „Pro NRW“ war das
kleine nicht bebaute Eckgrundstück
diagonal gegenüber an der Einmündung der Wohlfahrtstrasse in die Königsallee.
Um 11.20 Uhr traf der Bus aus Köln kommend mit 40 Reisekadern ein. Mit einer
Verspätung von 45 Minuten begann dann die erste von fünf Kundgebungen, die die
Gruppierung an diesem Tag inszenierte.
Etwa 100 GegendemonstrantInnen, unter ihnen auch MitgliederInnen der VVN-BdA,
empfingen die rassistische Provokation mit lautstarkem Protest.
(mehr …)

Fotos von der Gegendemo am 5. Oktober 2013

Oktober 07, 2013 Von: S.E. Kategorie: Bildergalerie, Demonstration, Protest, Rassismus Kommentare deaktiviert für Fotos von der Gegendemo am 5. Oktober 2013

„Pro NRW“ Contra geben!
VVN-BdA ruft zur Teilnahme an der Gegenkundgebung
am Samstag, den 5. Oktober 2013 auf.

Oktober 03, 2013 Von: S.E. Kategorie: Ankündigung, Demonstration, Protest, Rassismus Kommentare deaktiviert für „Pro NRW“ Contra geben!
VVN-BdA ruft zur Teilnahme an der Gegenkundgebung
am Samstag, den 5. Oktober 2013 auf.

"Pro NRW" Contra geben!
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„Pro NRW“ Contra geben!

Die rechtspopulistische Splitterpartei „Pro NRW“
hat für Samstag, den 5. Oktober um 11 Uhr in der
Wohlfahrtstraße den Start einer neuen Rundreise zu
Flüchtlingsheimen angekündigt. Unter dem Motto
„Nein zu Asylmissbrauch und Armutseinwanderung!” soll in mehreren Städten NRWs gegen Flüchtlinge
gehetzt werden.
Die Kundgebung war ursprünglich, wie im März, in
Leithe angemeldet worden. „Pro NRW“ muss
inzwischen erfahren haben, dass dort keine Flüchtlinge mehr untergebracht sind.

Das Bochumer Bündnis gegen Rechts, dem auch die
VVN-BdA angehört, hat eine Gegenkundgebung
angemeldet. Sie beginnt um 10.30 Uhr vor dem
Hochhaus der Knappschaft (ehem. Bomin-Haus).
Der Auftritt von „Pro NRW“ findet diagonal gegenüber
an der Kreuzung Wohlfahrtstrasse / Königsallee statt.
Bevor die RassistInnen aus Köln eintreffen, wird es Redebeiträge geben vom
SPD-Bezirksbürgermeister  Helmut Breitkopf-Inhoff, von Birgit Naujoks vom
Flüchtlingsrat NRW und von Andreas Stiewe vom Antirassismus-Projekt.
(mehr …)

„Keine Alternative für Deutschland!“
Veranstaltung zu den politischen Hintergründen der „AfD“

September 10, 2013 Von: S.E. Kategorie: Ankündigung, Diskussion, Rassismus, Termine, Vortrag Kommentare deaktiviert für „Keine Alternative für Deutschland!“
Veranstaltung zu den politischen Hintergründen der „AfD“

Am Mittwoch, den 18. September findet um 19.30 Uhr, im
ver.di-Gewerkschaftshaus, Universitätsstraße 76, eine
Informationsveranstaltung über die Partei
“Alternative für Deutschland” (AfD) statt.

RECHTE Euro-Rebellion
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RECHTE Euro-Rebellion

VeranstalterInnen sind das Bochumer Bündnis gegen
Rechts, die Soziale Liste Bochum, die Gewerkschaft
ver.di Bezirk Bochum-Herne und die VVN-BdA
Bochum.

„Scheinbar aus dem Nichts entstanden, sorgt die AfD
als neue rechte Partei für Schlagzeilen. Mit ihrem
dürftigen Wahlprogramm tritt sie nach außen als
Einpunktbewegung gegen die Euro-Politik der
Bundesregierung an. Tatsächlich ist die AfD aber
lange vor den Debatten um „Europäische Schutz-
schirme‘ geplant worden. Deren Volkswirtschafts-
professoren hatten bereits 2005 nach den Hartz-IV-Gesetzen weitere Einschnitte ins soziale Netz gefordert.

Auch in der Bildungs-, Familien- und Einwanderungs-
politik scheint die AfD sozial ausgrenzende Positionen
zu beziehen. Zusammen mit dem rechtskonservativen
Netzwerk Zivile Koalition/Bürger Konvent fordern sie
unternehmergerechte „Reformen der politischen
Entscheidungsstruktur“. (mehr …)

Den Nazis die Show gestohlen!
Gegen „Pro Deutschland“ und andere RassistInnen

August 29, 2013 Von: S.E. Kategorie: Protest, Rassismus Kommentare deaktiviert für Den Nazis die Show gestohlen!
Gegen „Pro Deutschland“ und andere RassistInnen

Den Nazis die Show stehlen!
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Den Nazis die Show stehlen!

Die rechtspopulistische Splitterpartei Pro Deutschland
präsentierte sich am Mittwoch, den 28.8.2013, in
Bochum und demonstrierte im Rahmen ihrer
Deutschland-Tournee vor dem Sozialen Zentrum.

Derzeit macht die ultra-rechte Partei in zahlreichen
Städten Halt. Dort sucht sie sich für ihre Kundgebungen bewusst Orte aus, die der Provokation dienen.
Mittwoch war die Partei zunächst in Dortmund aktiv, bis es am Mittag weiter Richtung Bochum ging. Hier hatte
sie ihre Kundgebung für 12.30 Uhr vor dem
„Sozialen Zentrum“ in der Schmechtingstr. angemeldet.

Zu sehen waren ein Fahrer, ein Redner und fünf
ZuhörerInnen. Über ihnen hingen Transparente, auf
denen zu lesen war: “Gegen Pro NRW, NPD und andere
Rassisten – Den Nazis die Show stehlen!” und
“Flüchtlingen Willkommen – Nazis haut ab!”

Das Soziale Zentrum hatte den “dunklen Ort”, auf den die Gruppierung aufmerksam machen wollte, liebevoll dekoriert. Etwa 100 Menschen,
unter ihnen auch MitgliederInnen der VVN-BdA, ließen es sich nicht nehmen, den Nazis zu zeigen, wie unerwünscht sie sind. Im Sozialen Zentrum gab es ein sehr schönes
Angebot an Speisen und Getränken, die Sonne schien und so wurde aus der ärgerlichen Nazi-Provokation ein nettes Nachbarschaftsfest.
(mehr …)

Pressemitteilung der VVN-BdA Bochum
zum bevorstehenden Beginn des NSU-Prozesses

April 05, 2013 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Antifaschismus, Neofaschismus, Presseerklärung, Rassismus Noch keine Kommentare →

Am 5.4. 2013 erklärte die VVN-BdA Bochum in einer Pressemitteilung:

VVN-BdA fordert Transparenz für den NSU-Prozess

 Zum bevorstehenden Beginn des NSU-Prozesses erklärt der Vorstand der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschistinnen (VVN-BdA) Bochum:

Man stelle sich vor, in der Türkei würden 8 Menschen deutscher Herkunft innerhalb weniger Jahre durch eine faschistische türkische Terrorbande ermordet und zu Beginn des Prozesses würden auf  Grund einer geschickten Vergabepraxis  des Gerichts alle deutsche Medien vom Prozess ausgeschlossen. Die Gerichtssprecherin würde darüber hinaus erklären, dass deutsche Medienvertreter ja an jedem Tag des Prozesses sich morgens um 5 Uhr anstellen könnten, um vielleicht dann noch einen freien Platz im Gericht zu ergattern. Was wäre in diesem Fall wohl in Deutschland los? Von Intransparenz, Zensur, antideutschen Machenschaften wäre sofort lauthals die Rede.

Das Münchner Oberlandesgericht verhält sich so, wie von dem angenommenen türkischen Gericht beschrieben. Auch Fachkollegen und Politiker beklagen Dickköpfigkeit, politische, menschliche und juristische Inkompetenz, deutsche juristische Zensurversuche. 8 Menschen türkischer Herkunft wurden unter potenzieller Mithilfe der V-Leute der Geheimdienste ermordet, die Ermittlungen gingen jahrelang in Richtung der Angehörigen der Ermordeten, Verfassungsschutzpräsidenten erklärten reihenweise ihren Rücktritt, Akten wurden geschreddert, Ermittlungsausschüsse mit Macht behindert und jetzt werden noch politische und Medienbeobachter ausgeschlossen!
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Bilder von der Bochumer Kundgebung
gegen die „ProNRW-Tour“

März 09, 2013 Von: S.E. Kategorie: Bildergalerie, Demonstration, Protest, Rassismus Kommentare deaktiviert für Bilder von der Bochumer Kundgebung
gegen die „ProNRW-Tour“

Flüchtlinge Willkommen! Nazis haut ab!
VVN-BdA ruft zur Teilnahme an einer Kundgebung
am Samstag, den 9.3.2013, in Bochum-Leithe auf.

März 07, 2013 Von: S.E. Kategorie: Ankündigung, Demonstration, Protest, Rassismus Noch keine Kommentare →

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Logo der Kundgebung in Leithe

Mit einer „Rundreise“ durch NRW will „ProNRW“ jetzt vor den „Brennpunkten des Asylmissbrauchs“ eine
weitere rassistisch motivierte Kampagne starten.
Die erste Kundgebung auf dieser Tour ist für Samstag, den 9.3., vor der ehemaligen Hollandschule in der
Fröbelstraße in Bochum-Leithe angekündigt.
Dort leben Flüchtlinge, die in ihren Herkunftsländern politischer Verfolgung und und rassistischen Angriffen ausgeliefert waren.
In den vergangenen Jahren hat „Pro NRW“ mehrmals
in Bochum versucht, mit ähnlichen Aktionen
rassistische Stimmungen zu erzeugen. Damals haben
sie vor „Islamisierung“ und „Überfremdung“ der Gesellschaft „gewarnt“ und türkische Moscheen zum Anlaufpunkt ihrer Hetz-Kundgebungen gemacht. Dort wurde durch
lautstarken Protest von vielen Menschen deutlich gemacht, dass „Pro NRW“ auch in
Bochum unerwünscht ist.
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Anmerkungen zum sog. Verfassungsschutz und der NSU (Referat bei der VVN-BdA Minden am 23.4.2012)

April 27, 2012 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Allgemein, Antifaschismus, Arbeiterbewegung, Berufsverbote, Demokratie, Extremismustheorie, Faschismus, Geheimdienste, Grundgesetz, Kapitalismus, Militarismus, Neofaschismus, NPD, NSU, Parteien, Rassismus, Terror, Totalitarismus, Verfassungsschutz Noch keine Kommentare →

Kriminelle im Dienste des Staates

  1. Die Arbeit des Verfassungsschutzes ist nur ein Mosaik im staatlichen Schutz der der kapitalistischen Gesellschaftsunordnung.
  2. Allzu gerne skandalisieren, personalisieren, moralisieren, psychologisieren, pathologisieren hier am Beispiel des NSU (Nationalsozialistischer Untergrund)  bürgerliche Medien und Politiker_innen einen Zustand oder Personen, um von den politisch-ökonomischen Rahmenbedingungen und deren Diskontinuitäten bzw. Kontinuitäten  mit dem faschistischen und vorfaschistischen Deutschland  (gekennzeichnet durch kolonialen Rassismus bis zum Völkermord nach Außen und Wilhelminischen Antisemitismus nach Innen) und der Bundesrepublik (alte Länder, nach 1990/1 auch „Gesamtdeutschland“) abzulenken. Die hegemoniale Kultur oder Unkultur war und ist in Deutschland rassistisch geprägt – vgl. Sarrazin (http://vvn-bda-bochum.de/archives/2759) (mehr …)

Solidarität mit Norwegen

Juli 27, 2011 Von: Sandra Kruessel Kategorie: Aktuelles, Anschlag, Gedenken, Presseerklärung, Rassismus, Terror, Totalitarismus Noch keine Kommentare →

Die VVN-BdA Bochum trauert um die vielen Opfer des Anschlag am 22. Juli in Oslo und auf der Ferieninsel Utoya.

Wir verabscheuen zutiefst diesen von einem Faschisten verübten Anschlag.

Vergessen dürfen wir nicht, dass auch in Deutschland in den letzten Jahren 137 Menschen durch Neonazis ermordet worden sind, dass täglich mehrere neofaschistische Gewalttaten stattfinden, dass auch direkt in Bochum in den letzten Monaten AntifaschistInnen und Antifaschisten körperlichen Angriffen von Neonazis ausgesetzt waren, dass antifaschistische Denkmäler und Holocaust-Erinnerungsstätten von NeofaschistInnen zerstört oder z.B. mit Hakenkreuzen besprüht worden sind.

Im Klima einer zunehmenden Akzeptanz von verunglimpfenden  Aussagen geistiger Brandstifter, deren Veröffentlichungen millionenfach gekauft und wahrscheinlich auch gelesen werden, darf sich keineswegs wieder die These vom verwirrten Einzeltäter durchsetzen. Fremden- und islamfeindliche verbunden mit antisemitischen Einstellungen vertreten je nach Fragestellung über die Hälfte der deutschen BürgerInnen.

Die VVN-BdA Bochum fordert, neofaschistische Straftaten und Agitationen viel intensiver wahrzunehmen und rechtlich endlich mit allen gesetzlichen Mitteln tatsächlich zu ahnden.