Artikel der Kategorie ‘Themen’
Mai 06, 2012
Von: Siegfried Evers
Kategorie: Deportation, Faschismus, Gedenken, Kapitalismus, Krieg, Termine, Zwangsarbeit
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Grünfläche "Saure Wiese" im April 2012
Nach jahrelangen Vorbereitungen wurde der Gedenk-
ort nun fertiggestellt. Er soll an das Schicksal von Zwangsarbeite-
rinnen und Zwangsarbeitern er-
innern, die in Bochumer und Wat-
tenscheider Betrieben unter un-
würdigen Bedingungen und bru-
taler Unterdrückung arbeiten mussten. Darüber hinaus soll der Gedenkort zur aktiven Ausein-
andersetzung mit dem Faschismus anregen.
Klaus Kunold, der am 26. November letzten Jahres im Alter von 79 Jahren verstor-
bene langjährige Vorsitzende der VVN-BdA Kreisvereinigung Bochum und Initiator des
Gedenkortes „Saure Wiese“, berichtete bei seinen antifaschistischen Stadtrundgängen, “Alle Räder rollen für den Sieg. Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit in Bochum“ stets
über die Geschichte des Bochumer Vereins im Faschismus.
Die in diesem Artikel geschilderten historischen Ereignisse sind im wesentlichen den Berichten von Klaus Kunold während seiner o.a. Stadtrundgänge, sowie dem von ihm verfassten Beitrag „Gedenkort Saure Wiese“ in dem Buch „Von Arisierung bis Zwangs-
arbeit – Verbrechen der Wirtschaft an Rhein und Ruhr 1933-1945“ entnommen.
Die heutige Grünfläche Saure Wiese befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Essener Straße und wird vom Ahbach durchflossen. (weiterlesen …)
März 17, 2012
Von: Michael Niggemann
Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Protest, Stellungnahme
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Die VVN-BdA wirft Bahnhofsbuchhandlung neofaschistische Propaganda vor
Die Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes – Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA) Bochum, verurteilt, dass der Valora-Konzern mit fast 3 Milliarden Schweizer Franken Umsatz als Betreiber der Bahnhofsbuchhandlung auch in Bochum sich auf formal rechtliche Kriterien von Pressefreiheit beruft, um Zeitungen, die wie die NPD-Monatszeitung „Deutsche Stimme“ eindeutig faschistischen Gedankenmüll präsentiert, u.a. zur Mörder-Bande „Nationalsozialistischer Untergrund“(NSU). Es gibt durchaus auch Buchhandlungen, die aus moralisch-ethischen Gründen trotz aller behaupteten Pressefreiheit faschistische Zeitungen nicht in ihrem Sortiment haben.
Die VVN-BdA Bochum fordert alle antifaschistisch-demokratischen BochumerInnen auf, der Bahnhofsbuchhandlung und dem dahinter stehenden Valora-Konzern durch verbale und schriftliche Kritik oder durch Boykott deutlich zu machen: Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen.
Februar 23, 2012
Von: Michael Niggemann
Kategorie: Allgemein, Antifaschismus, Antifaschistische Bochumer Blätter, Berufsverbote, Gedrucktes
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Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der
AntifaschistInnen (VVN-BdA) Bochum weist auf die neuen ABB hin. Es wird
in einem bewegendem Beitrag noch einmal auf das Wirken von Klaus Kunold
aufmerksam gemacht, der im November 2011 gestorben ist. Die weiteren
Artikel informieren über die braune Vergangenheit zahlreicher
Bundespolitiker und über den Naziterror im letzten Jahr in Bochum. ”
…und wieder sah der Staat rot” erzählt die 40–jährige Geschichte des
sog. Radikalenerlasses vom 28.1.1972 und lädt ein zu einer Veranstaltung
mit Bochumer Berufsverbotsopfern am 20 April um 19.30 im Bhf. Lgdr. An
eine Kranzniederlegung Bochumer AntifaschistInnen an einem
geschichtsträchtigen Gedenkstein auf dem Friedhof in Werne am 25.3. um
11.00 Uhr wird ebenfalls erinnert.
ABB-2012-01
Januar 19, 2012
Von: Wolfgang Dominik
Kategorie: Ankündigung, Antifaschismus, NPD, Termine
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| 3. Februar 2012 |
| 19:30 | bis | 21:00 |
| 19:30 | bis | 21:00 |
Rolf Gössner, ein bekannter antifaschistischer Jurist und Mitglied der VVN/BdA nennt 2003 seine Dokumentation über die Zusammenarbeit von Staat und Neonazis “Geheime Informanten, V-Leute des Verfassungsschutzes: Kriminelle im Dienst des Staates”. Welche Dimensionen die Zusammenarbeit von verschiedenen Geheimdiensten (welcher ist eigentlich nicht beteiligt?) und den möglicherweise zehnfachen Mördern der NSU hatte, wird nur allmählich klarer.
Auch in Bochum agieren die Neofaschisten weit intensiver als die veröffentlichte Meinung das publik macht.
Die neue Qualität des neofaschistischen Terrors und der Umgang der staatlichen Behörden mit den Neofaschisten
Referenten: Michael Niggemann und Wolfgang Dominik
Grundlage Referat Michael Niggemann: Chronik der Naziübergriffe in Bochum
Thesen Wolfgang Dominik: Kriminelle im Dienste des Staates[1]
Antifaschistische Arbeit der VVN-BdA: Rückblick und Ausblick
Referent: Günter Gleising)
Zeit: Freitag, 3.2.2012, 19.30 bis ca. 21.00 Uhr. Ort: Gaststätte “Zur Altstadt”, Brückstr. 20
November 20, 2011
Von: Sandra Kruessel
Kategorie: Extremismustheorie, Neofaschismus, NPD, Stellungnahme, Teror
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NPD-Verbot jetzt!
Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, Bund der Antifaschisten fordert angesichts der neuen Informationen über die vermutlich von einer Neonazi- Gruppierung innerhalb eines längeren Zeitraumes verübten Morde und Anschläge eine umfassende Aufklärung über das Versagen von Polizei und Verfassungsschutz sowie einen sofortigen neuen Anlauf zu einem NPD-Verbot. Weiter heißt es in der Presseerklärung: »Die nordrhein-westfälische Landesregierung muss die Ermittlungen über die nicht vollständig aufgeklärten Mordfälle an drei Polizisten in Dortmund im Jahr 2000 und den antisemitischen Anschlag von Düsseldorf-Wehrhahn auch im Jahr 2000 wieder aufnehmen.
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September 13, 2011
Von: Siegfried Evers
Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Gedenken, Krieg, Militarismus, Rede
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„Gegen Neonazismus und den Krieg kämpfen, dass sind wir dem Andenken des Widerstandes schuldig“
Nicht nur in Berlin, auch in Bochum ist der zweite Septembersonntag in jedem Jahr das Datum des Gedenkens und Erinnerns an die Opfer des Naziregimes und der Würdigung des Widerstandes. Auch in diesem Jahr rief die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschisten (VVN-BdA), Kreisvereinigung Bochum, dazu auf, besonders der von den Nazis ermordeten Widerstandskämpfern zu gedenken. Die Kranzniederlegung und Gedenkveranstaltung fand auf dem Friedhof Freigrafendamm in Bochum-Altenbochum statt, und zwar auf dem Ehrenrundplatz am dortigen Denkmal. Aus einer Presseerklärung der VVN-BdA: „Bei Widerstand gegen die Faschisten fällt vielen Mitbürgern nur Stauffenberg und sein gescheitertes Hitlerattentat ein. In Wahrheit gab es aber überall Widerstand, auch hier in Bochum gab es mehrere Widerstandsgruppen. Anstatt stolz auf diesen Widerstand zu sein, wurde er in der BRD von Anfang an kleingeredet und/oder verschwiegen. Auf dem Friedhof Freigrafendamm gibt es eine der wenigen Gedenkstätten für diese im allgemeinen Bewusstsein vergessenen Widerstandskämpfer. Das Denkmal auf dem Ehrenrundplatz nennt namentlich die Bochumer Widerstandskämpfer Friedrich Hömberg, Josef Langner, Bernhard Nast, Moritz Pöppe, Johann Schmidtfranz, Wilhelm Schpenk und Wilhelm Thiesbürger. Alle wurden 1943/44 in Konzentrationslagern ermordet. Dieser Widerstand darf nicht vergessen werden, gerade angesichts der aktuellen Bedrohung durch die Faschisten, wie sie am 3.9. wieder in Dortmund erlebbar war“ Der Bundessprecher der VVN-BdA Ulrich Sander sprach auf der Gedenkveranstaltung der VVN-BdA. Den Widerstand nicht zu vergessen, sondern in Erinnerung erhalten, sei Aufgabe der Antifaschisten, nachdem auch im Ruhrgebiet mit der Abschaffung der Dauerausstellungen „Widerstand und Verfolgung“ in Essen und Oberhausen bedenkliche Zeichen gesetzt wurden.
Juli 27, 2011
Von: Sandra Kruessel
Kategorie: Aktuelles, Anschlag, Gedenken, Presseerklärung, Rassismus, Teror, Totalitarismus
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Die VVN-BdA Bochum trauert um die vielen Opfer des Anschlag am 22. Juli in Oslo und auf der Ferieninsel Utoya.
Wir verabscheuen zutiefst diesen von einem Faschisten verübten Anschlag.
Vergessen dürfen wir nicht, dass auch in Deutschland in den letzten Jahren 137 Menschen durch Neonazis ermordet worden sind, dass täglich mehrere neofaschistische Gewalttaten stattfinden, dass auch direkt in Bochum in den letzten Monaten AntifaschistInnen und Antifaschisten körperlichen Angriffen von Neonazis ausgesetzt waren, dass antifaschistische Denkmäler und Holocaust-Erinnerungsstätten von NeofaschistInnen zerstört oder z.B. mit Hakenkreuzen besprüht worden sind.
Im Klima einer zunehmenden Akzeptanz von verunglimpfenden Aussagen geistiger Brandstifter, deren Veröffentlichungen millionenfach gekauft und wahrscheinlich auch gelesen werden, darf sich keineswegs wieder die These vom verwirrten Einzeltäter durchsetzen. Fremden- und islamfeindliche verbunden mit antisemitischen Einstellungen vertreten je nach Fragestellung über die Hälfte der deutschen BürgerInnen.
Die VVN-BdA Bochum fordert, neofaschistische Straftaten und Agitationen viel intensiver wahrzunehmen und rechtlich endlich mit allen gesetzlichen Mitteln tatsächlich zu ahnden.
Juli 27, 2011
Von: Sandra Kruessel
Kategorie: Aktuelles, Allgemein, Anschlag
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In den letzten Tagen sind einige neofaschistische Anschläge in Dortmund verübt worden.
Das Parteibüro der DKP wurde mit einem Hakenkreuz beschmiert und an ein weiteres Haus wurde eine neofaschistische Parole gesprüht. Ebenfalls in der gleichen Nacht wurde das Auto der DKP-Vorsitzenden beschädigt. In der Nacht zuvor ist eine Morddrohung an die Hauswand eines linken Aktivisten gesprüht worden. Und wieder sind die Fensterscheiben des Wahlkreisbüros der Linken eingeschlagen worden.
Diese Anschläge nehmen Überhand, und es wird immer noch nicht von der Polizei so ermittelt, wie die Antifaschisten es erwarten.
Auch in Bochum häufen sich diese Anschläge. Von der Schändung des jüdischen Friedhofs sowie anderen Gedenkstätten in Bochum und Wattenscheid bis hin zu Überfällen auf Antifaschistinnen und Antifaschisten. In Bochum-Langendreer sieht es nicht anders aus. Es kommt auch hier zu körperlichen Angriffen. Häuser und Autos werden mit Hakenkreuzen und anderen verbotenen Symbolen besprüht. Die Faschisten schrecken nicht einmal davor zurück, Briefkästen zu sprengen. Die widerliche Nazipropaganda ist auch auf Bochumer Stromkästen, Laternen u.s.w. nicht zu übersehen.
Wir fragen uns: Wann nimmt die Polizei diese Anhäufung an Sachbeschädigung und Körperverletzung endlich wahr und fängt mit einer vernünftigen und ernstzunehmenden Ermittlung gegen die Täter an?
April 24, 2011
Von: Siegfried Evers
Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Friedensbewegung, Geschichte, Kapitalismus, Krieg, Militarismus, Neofaschismus, NPD, Rassismus, Rede
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Ulli Sander bei der Ostermarschrede in Bochum-Wattenscheid
Der diesjährige Ostermarsch an Rhein und Ruhr unterscheide sich von denen in den 50 Jahren zuvor. Die Bewegungen gegen die Kernkraft und die gegen die Atomwaffen handeln erstmals wieder gemeinsam, seitdem es Anfang der 60er Jahre hieß: Kampf dem Atomtod. Das stellte Ulrich Sander (Foto), Bundessprecher der VVN-BdA und einer der Mitorganisatoren des ersten deutschen Ostermarsches von 1960 bei seiner heutigen Rede in Bochum-Wattenscheid fest. Er sprach sich auch dafür aus, die Antifa- und die Friedensbewegungen eng zu verzahnen. Damit wolle man heute anfangen, da es gegen die NPD gehe, die hier in Wattenscheid ein Hauptquartier besitze. Er forderte das Verbot der NPD und die Absage an den Rassismus a la Sarrazin.
April 15, 2011
Von: Wolfgang Dominik
Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Frauenrechte, Nationalsozialismus, Stadtrundgang, Termine
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| 17. April 2011 |
| 14:00 | bis | 16:15 |

Ottilie Schoenewald (1883 – 1961)
Nur wenige Bochumer kennen Ottilie Schoenewald. Eine kleine Straße ist nach ihr benannt, aber auch eines der größten Weiterbildungskollegs Deutschlands in Bochum an der Wittenerstraße. Über das Leben und das letztlich grausame Schicksal dieser bedeutenden Bochumer Frau gibt es immerhin Spuren aus der Zeit der Weimarer Republik und des Faschismus in Bochum.
Der Historiker Wolfgang Dominik hat sich mit Ottilie Schoenewald beschäftigt und bietet im VHS-Programm einen ca. zweistündigen Stadtrundgang “Auf den Spuren Ottilie Schoenewalds in Bochum”, am Sonntag, den 17.04. 2011, 14.00, Uhr an.
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November 12, 2010
Von: Klaus Kunold
Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Justiz, Presseerklärung
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»Pünktlich zum Gedenktag 9. November kam der Freispruch vom Bochumer Landgericht. Wegen volksverhetzenden Reden wiederholt verurteilt, wurde der Nazi-Chef Wulff vom Bochumer Landgericht freigesprochen. Es gilt ja die politische Meinungsfreiheit. Und im Zweifel ist für den Angeklagten zu entscheiden. Gegen genau diese politische Meinungsfreiheit, gegen Pressefreiheit und statt für, gegen den Angeklagten entschieden vor ein paar Wochen Richterin und Staatsanwältin. Der verantwortliche Redakteur von bo-alternativ, der u.a. auch Mitglied der jede Gewalt ablehnenden Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) ist, wurde zu einer empfindlichen Geldstrafe verurteilt, weil er zu einer Demonstration gegen Nazi-Hetzer aufgerufen hatte.
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November 07, 2010
Von: Siegfried Evers
Kategorie: Allgemein, Justiz, Todesstrafe
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Mumia Abu-Jamal
Bitte nehmt Euch drei Minuten Zeit, diesen Aufruf zu lesen, um zu erfahren, wofür genau die Spenden so dringend gebraucht werden! Es geht um „Leben oder Justizmord“!
Den aktuellen Spendenaufruf mit dem Spendenkonto bitte hier lesen!
In wenigen Tagen, am Dienstag, den 9. November 2010 findet eine Anhörung vor dem 3. Bundesberufungsgericht in Philadelphia statt. Das Gericht soll über das Strafmaß von Mumia Abu-Jamal beratschlagen. So hat es der Oberste Gerichtshof der USA im Januar 2010 angeordnet. Zur Auswahl stehen nun entweder die Durchführung der Todesstrafe oder Lebenslänglich ohne Bewährung.
Im günstigsten Fall könnte das zu einem Prozess über das Strafmaß führen. Dann würde eine Jury einberufen, Mumia säße mit selbst gewählter Verteidigung im Gerichtssaal und könnte vor der (weltweiten) Öffentlichkeit Anträge und Beweise einbringen,die ein völlig anderes Licht auf die Nacht des 9. Dezembers 1981 werfen würden, als es bei seiner Verurteilung geschehen ist. 1982 wurde Mumia keine Chance gegeben, sich in irgendeiner Weise zu verteidigen. Mit manipulierten und z.T. frei erfundenen Beweisen und Aussagen war er damals für einen untergeschobenen Polizistenmord zum Tod verurteilt worden.
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Oktober 26, 2010
Von: Siegfried Evers
Kategorie: Ausstellung, Dokumentiert, Faschismus, Neofaschismus
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AUSSTELLUNG: Neofaschismus in Deutschland
„Nur Aufklärung verhindert Wiederholung“. So oder ähnlich lauteten örtliche Presseartikel und Leserbriefe, wenn irgendwo die Neofaschismus-Ausstellung der VVN-BdA gezeigt wurde. Seit 1985 gibt es VVN-Ausstellungen zum Thema Neofaschismus.
An ganz unterschiedlichen Orten, in Schulen und Rathäusern, in Kirchen und Gewerkschaftshäusern, in Universitäten und Parlamenten, sogar in Betrieben, wurde die Ausstellung der VVN-BdA in der Vergangenheit präsentiert. Und das nicht nur in Großstädten, sondern auch im ländlichen Bereich. Jetzt ist die vollständig überarbeitete neue Ausstellungsversion fertiggestellt.
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Oktober 25, 2010
Von: Wolfgang Dominik
Kategorie: Diskussion, Termine, Totalitarismus, Vortrag
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Ulla Jelpke, MdB, Fraktion DIE LINKE.
Ulla Jelpke, Bundestagsabgeordnete der Partei Die Linke und als innenpolitische Sprecherin der Partei die (!) Fachfrau für die Formel vom politischen “Extremismus”. Dieser Begriff hat zur Zeit Hochkonjunktur. Fast täglich berichten die Medien über den vermeintlichen Anstieg linker Gewalt. Unterfüttert wird das Ganze immer wieder mit sich ähnenlden Bildern von brennenden Autos, Ausschreitungen auf Demonstrationen oder Farbbeutelvorwürfen auf Häuserwänden.
Die Gleichsetzung von “Rechts” und “Links” verharmlost und relativiert die menschenverachtende Ideologie und maßlose Gewalt der Faschisten. Seit 1990 wurden von Neofaschisten mehr als 140 Menschen umgebracht und unzählige verletzt. Tendenz steigend.
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Oktober 03, 2010
Von: Wolfgang Dominik
Kategorie: Faschismus, Juden, Nationalsozialismus, Stadtrundgang, Termine
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Die Übergabe der Macht an die Faschisten und ihre Folgen, Massenaufmärsche und Propaganda, Gleichschaltung und Terror, Verfolgung und Vernichtung der politischen Gegner und der Bochumer Juden lassen sich am Schicksal einzelner Menschen und im Alltag einer Stadt an vielen Stellen sichtbar machen.
Bei diesem Rundgang mit Klaus Kunold, dem Bochumer VVN-BdA Vorsitzenden, am Sonntag, den 10.10.2010, Treffpunkt 14.00 Uhr an der Glocke auf dem Rathausplatz, soll ein Einblick gegeben werden, was Alltag unterm Hakenkreuz für die Menschen, die hier lebten, bedeutete.
September 17, 2010
Von: Wolfgang Dominik
Kategorie: Diskussion, Krieg, Termine, Vortrag
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| 5. Oktober 2010 |
| 19:30 | bis | 21:00 |
Am Dienstag, den 5.10.2010, 19.30 Uhr wird das Bochumer VVN-BdA-Vorstandsmitglied Wolfgang Dominik im Alten Rathaus in Hattingen, Untermarkt 9, 45525 Hattingen, zum obigen Thema referieren und diskutieren. Er wird versuchen, die gegenwärtige geoökonomische, geopolitische und geostrategische globale Situation besonders nach Übernahme der us-amerikanischen Präsidentschaft durch Barack Obama darzustellen und die gegenwärtigen Kriege mit Beteiligung der Bundeswehr zu charakterisieren. Dass ungeheure Militärausgaben mit mangelnden oder mangelhaften sozialen und kulturellen Möglichkeiten zusammen hängen, wird der Referent aufzeigen. Er wird auch auf die Zusammenhänge von Sozialabbau und Neofaschismus eingehen. Ein wichtiger Teilbereich des Referats ist die sog. zivil-militärische Zusammenarbeit nicht nur in den Rathäusern, sondern auch an Schulen und Hochschulen.
Das ist eine Veranstaltung der VHS Hattingen. Der Eintritt ist frei.
September 16, 2010
Von: Sandra Kruessel
Kategorie: Arbeiterbewegung, Konzert, Termine
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2. Oktober 2010 um 18h im IG-Metall Bildungszentrum Sprockhövel, Saal 2, Eintritt frei
Das Ruhrgebiet:
Kulturhauptstadt Europa 2010. Unzählige Veranstaltungen und Aktionen in allen Sparten der Kunst und Kultur wurden und werden den Interessierten in diesem Jahr geboten. Das Ruhrgebiet ist ein Herzstück der Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung. Die industrielle Entwicklung, besonders bei Kohle und Stahl, ihr Aufblühen und ihre Krisen sind Teil der wechselhaften, erfolgreichen wie auch leidvollen, aber auch vor allem kämpferischen Geschichte der Region.
Kämpfe und Kampagnen – auf leisen Sohlen oder oft mit spektakulären Aktionen von Rheinhausen bis Hattingen zum Erhalt der Arbeitsplätze und schließlich auch zum sozial- und umweltverträglichen Umbau der Industriestrukturen – immer wurden sie begleitet von politisch engagierten Kulturgruppen. Einige der Musiker, die diese Licht- und Schattenseiten des Strukturwandels mit all’ ihren Facetten erlebt und begleitet haben, gestalten ein gemeinsames Konzert am
Samstag, 02. Oktober 2010,
um 18.00 Uhr,
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September 12, 2010
Von: Andreas Seier
Kategorie: Antifaschismus, Bericht, Faschismus, Gedenken, Kapitalismus, Krieg
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Termin:
Rede:
Bilder:
September 12, 2010
Von: Andreas Seier
Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Gedenken, Kapitalismus, Krieg, Militarismus, Rede
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Sevim Dagdelen, MdB
Liebe Antifaschistinnen und Antifaschisten,
liebe Freundinnen und Freunde!
71 Jahre nach dem Überfall Nazideutschlands auf Polen und 65 Jahre nach der Befreiung Deutschlands und Europas vom Faschismus finden wir uns hier und heute zum Tag der Opfer des Faschismus ein. In Erinnerung an die Toten und aus Respekt für die Überlebenden bitte ich Sie/Euch um eine Schweigeminute zum Gedenken an die ermordeten KZ-Häftlinge, Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter und gefallenen Partisaninnen und Partisanen, Soldatinnen und Soldaten der alliierten Streitkräfte und Widerstandskämpferinnen und Widerstandskämpfern zu widmen.
—- Gedenkminute —-
Danke.
Liebe Antifaschistinnen und Antifaschisten,
liebe Freundinnen und Freunde!
Als die Jahrestage der Ermordung Ernst Thälmanns (18. August 1944 im KZ Buchenwald), Rudolf Breitscheids (24. August 1944 im KZ Buchenwald) und der Widerstandskämpfer des 20. Juli bevorstanden, ergriffen 1945 ehemalige politische Häftlinge die Initiative zur Begründung eines Gedenktages für die Opfer des Faschismus. Unterstützung kam von den neu zugelassenen antifaschistisch-demokratischen Parteien, den Kirchen, Gewerkschaften und Jugendausschüssen.
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September 11, 2010
Von: Klaus Kunold
Kategorie: Presseerklärung, Rassismus
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Die Entrechtung der jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger war 1935 schon weit fortgeschritten. Die völlige Entrechtung wurde eingeleitet durch die sog. Nürnberger Gesetze. Diese Gesetze zum „Schutze des deutschen Blutes und der deutschen Ehre“ sollten der legalen Ausgrenzung von den Nazis sogenannter rassisch minderwertiger Menschen aus Arbeitsverhältnissen, Schulen, städtischen und staatlichen Institutionen und vielem mehr dienen. Beziehungen zwischen sog. arischen Deutschen und „minderwertigen“ Deutschen wurden „Rassenschande“ genannt und schwer bestraft. Der „Bochumer Anzeiger“ schrieb damals, dass „die Reinheit der Rasse nie wieder angekränkelt und verdorben werden“ dürfe. Bei Verletzung dieser „Rasse-Gesetze“ drohte „Schutzhaft“ in einem Konzentrationslager. Auch in Bochum erhob sich bei „reinrassigen“ Deutschen kein Widerspruch.
Die VVN-BdA Bochum ist wie zahlreiche andere demokratische Organisationen davon überzeugt, dass es heute wieder einen wachsenden Rassismus im privaten und öffentlichen Bereich gibt. Die VVN-BdA Bochum fordert alle Mitbürgerinnen und Mitbürger auf, jeder Form des Rassismus, auch dem Alltagsrassismus versteckt in Witzen oder in der Sprache, entgegenzutreten.
September 06, 2010
Von: Siegfried Evers
Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Gedenken, Krieg, Nationalsozialismus, Termine
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Gedenkstein "zum Gedenken an die ermordeten Widerstandskämpfer gegen das Naziregime" der VVN - BdA auf dem Friedhof Freigrafendamm
Wie schon in den vergangenen Jahren findet nach der Einweihung des neugestalteten Ehrendrundplatzes vor zwei Jahren durch OB Scholz für die von den Nazis ermordeten Bochumer Widerstandskämpfer die traditionelle Gedenkfeier der VVN-BdA (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten) Bochum auch in diesem Jahr am 2. Sonntag im September statt.
Der „Gedenktag für die Opfer des Faschismus” war unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg die erste gesamtdeutsche Erinnerung für alle Opfer und Verfolgte der Nazidiktatur. Nach einem WAZ-Bericht vom 14.9.1948 fand am Vormittag des 2. Sonntags im September 1948 die Gedenkfeier der Stadt Bochum für die Opfer des Faschismus auf dem Zentralfriedhof am Freigrafendamm statt. Der damalige Oberbürgermeister Geldmacher hielt die Gedenkrede.

Sevim Dagdelen, MdB
Nachdem etliche Jahre die Gedenkveranstaltung am Volkstrauertag stattfand, ist die VVN-BdA vor 2 Jahren zur alten Tradition zurückgekehrt.
Die Mahn- und Gedenkfeier der VVN-BdA findet am Sonntag, dem 12. September 2010, auf dem Zentralfriedhof am Freigrafendamm statt.
Treffpunkt ist um 11.00 Uhr am Haupteingang.
Die Ansprache hält in diesem Jahr die Bochumer Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen (DIE LINKE.).
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September 01, 2010
Von: Siegfried Evers
Kategorie: Diskussion, Film, Filmvorführung, Rassismus, Termine, Todesstrafe
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Free Mumia - Abolish the Death Penalty
Seit über 28 Jahren sitzt Mumia Abu-Jamal in den USA in der Todeszelle. Verurteilt für einen Polizistenmord, der ihm unterschoben wurde, um ihn zum Schweigen zu bringen. Der afroamerikanische Aktivist kämpft seit seiner frühesten Jugend – damals als Pressesprecher der Black Panther Party und bis heute als freier Journalist – gegen Rassismus, Polizeigewalt, Klassenherrschaft und Krieg.
Seine Verurteilung 1982 war eine Farce. Der Staatsanwalt siebte systematisch schwarze Geschworene heraus, präsentierte manipulierte sowie frei erfundene Beweise und unterdrückte entlastendes Material. Ein offen rassistisch agierender Richter sorgte dafür, dass sämtliche Verstöße gegen die verfassungsmäßigen Rechte des Angeklagten durchkamen. Seit diesem Prozess kämpft Mumia um ein neues Verfahren und seine Freiheit.
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August 30, 2010
Von: Wolfgang Dominik
Kategorie: Faschismus, Krieg, Militarismus, Nationalsozialismus, Stadtrundgang, Termine, Zwangsarbeit
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| 5. September 2010 |
| 14:00 | bis | 16:15 |

Der Generaldirektor des Bochumer Vereins Walter Borbet zeigt Hitler das Werk Höntrop am 14. April 1935
Viele Bochumer Betriebe waren beteiligt an der Produktion von Kriegs”gütern”. Im Verlauf des Krieges wurden immer mehr Zwangsarbeiter zur Aufrechterhaltung der Produktion eingesetzt.
Klaus Kunold von der VVN-BdA Bochum wird am Sonntag, den 5.9. ab 14.00 (Treffen an der Glocke auf dem Rathausplatz) durch den heutigen Westpark und den Stadtteil Stahlhausen führen. Am Beispiel des damaligen NS-Musterbetriebs Bochumer Verein, eine der größten Rüstungsschmieden im Deutschen Reich, wird Klaus Kunold einen Eindruck von Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft vermitteln.