VVN-BdA Bochum

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten
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Artikel der Kategorie ‘Termine’

VHS Veranstaltung:
Verfolgung der Sinti und Roma in Bochum

Januar 26, 2010 Von: Klaus Kunold Kategorie: Gedenken, Geschichte, Sinti und Roma, Termine, Vortrag 1 Kommentar →

9. Februar 2010
19:00bis20:30
Verachtet, vetrieben, verfolgt. Die Verfolgung der Sinti und Roma in Bochum und Wattenscheid

Verachtet, vetrieben, verfolgt. Die Verfolgung der Sinti und Roma in Bochum und Wattenscheid

Am Dienstag, den 9. Februar, findet um 19.00 Uhr im Raum 39 der VHS ein Vortrag von Klaus Kunold zum Thema “Verfolgung der Sinti und Roma in Bochum” statt.

Sinti und Roma gehören zu den Minderheiten, die in der geschichtswissenschaftlichen und politischen Diskussion selten angemessen als Verfolgte erwähnt und gewürdigt werden. Der Vortrag wird über das Schicksal der Sinti und Roma während der NS-Zeit berichten.

Auch sie wurden verachtet, verfolgt, vertrieben und ermordet.

Gast der Veranstaltung wird auch Roman Franz, der Landesvorsitzende der Sinti und Roma in NRW sein.

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Grenzgänger & Frank Baier:
1920 – Lieder der Märzrevolution

Januar 26, 2010 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Antifaschismus, Aufstand, Gedenken, Konzert, Termine 1 Kommentar →

26. März 2010
20:00
Ruhrpott Urgestein Frank Baier und Grenzgänger Michael Zachcial

Ruhrpott Urgestein Frank Baier und Grenzgänger Michael Zachcial

Am Freitag, den 26. März, erinnert die VVN-BdA Bochum zusammen mit dem Bahnhof Langendreer an die Märzrevolution vor 90 Jahren. Ab 20:00 Uhr singen und spielen Frank Baier und die Grenzgänger Lieder aus und über diese bewegte Zeit. Die Grenzgänger, mehrfach preisgekrönte Lied-Avantgardisten aus Bremen, haben sich für ihr aktuelles Programm mit dem Duisburger Ruhrpott Urgestein Frank Baier zusammen getan. Sie spielen Lieder und Texte aus der “größten Aufstandsbewegung, die es in Deutschland seit den Bauernkriegen des 16. Jahrhunderts gegeben hat”, dem nahezu völlig vergessenen Volksaufstand im Frühjahr 1920 im Anschluß an den Kapp-Putsch.

Es werden unbekannte Volkslieder, anarchistische Sprachgewitter, Rap, Balladen, aber auch Stücke von Rio Reiser zu hören sein, der schon vor 25 Jahren an diesem Thema gearbeitet hat (Für das Theaterstück “Märzstürme” schrieb er Lieder wie “Jetzt schlägt’s 13″, “Ich will Rot” und “Frühlingssturm”). Zu Wort kommen ebenso Erich Mühsam und Tucholsky und andere Querköpfe, deren Texte auch heute noch den Nagel auf den Kopf treffen. Eine Entdeckung bei den Recherchen sind u.a. die Texte des Berliner Schriftstellers Oskar Kanehl aus seinem Buch “Straße frei”. Es entstanden sofort mehrere Vertonungen und Lieder für diese CD.

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Gedenken an die Kämpfer gegen den Kapp-Putsch und die Reaktion

Januar 26, 2010 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Antifaschismus, Aufstand, Demonstration, Gedenken, Termine 1 Kommentar →

28. März 2010
11:00bis13:00
Märzgefallenen-Denkmal auf dem Friedhof Bochum-Werne

Märzgefallenen-Denkmal auf dem Friedhof Bochum-Werne

Die VVN–BdA ruft auch in diesem Jahr dazu auf, der ermordeten Kämpfer gegen den Kapp-Putsch zu gedenken und am Denkmal auf dem Werner Kommunalfriedhof Blumen und Kränze niederzulegen.

Die Demonstration beginnt
am Sonntag, dem 28. März,
um 11:00 Uhr
am Werner Markt.

Am Ehrenmal spricht Uli Borchers, ehemaliger Betriebsratsvorsitzender von Doncaster und Sprecher des Bochumer Bündnisses gegen rechts.

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Das Schicksal der Sinti und Roma

Januar 25, 2010 Von: Martin Budich Kategorie: Aktuelles, Antifaschismus, Ausstellung, Faschismus, Geschichte, Nationalsozialismus, Rehabilitierung, Sinti und Roma, Termine Noch keine Kommentare →

27. Januar 2010
18:00bis19:00

Vom 26. Januar bis 26. Februar wird im Forum der VHS eine Bildhauerei-Ausstellung von und mit Michael Görler und Teilnehmenden eines Bildhauerei-Kurses gezeigt. Sie beschäftigt sich mit dem Schicksal von 14 Menschen, die zu den Opfern des nationalsozialistischen Völkermordes an den Sinti und Roma gehören.

In der Ankündigung heißt es:

Noch heute werden in Europa Zigeuner, Sinti und Roma mit Vorurteilen, Ausgrenzung und Benachteiligung konfrontiert. „Das Gedenken an die Opfer des Naziterrors sensibilisiert für die aktuellen Formen von Rassismus und Gewalt, die unser demokratisches Gemeinwesen bedrohen“, schreibt Romani Rose in seinem Buch ‚Den Rauch hatten wir täglich vor Augen‘. Den einzelnen Stelen der Ausstellung ist jeweils eine Kurzbiografie zugeordnet. Zu den Skulpturen werden fünf Tafeln zur Situation der Sinti und Roma in Bochum während der NS-Zeit gezeigt, die aus der Ausstellung der Bochumer VVN – BdA stammen.

Am Mittwoch, den 27.01. – dem Holocaust-Gedenktag – sind die BildhauerInnen von 18.00 – 19.00 Uhr im Forum der VHS anwesend und beantworten Fragen der BesucherInnen zu der Skulpturen-Gruppe.

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Bericht von der Eröffnung der Ausstellung
“Opfer rechter Gewalt”

November 04, 2009 Von: Andreas Seier Kategorie: Aktuelles, Antifaschismus, Ausstellung, Bericht, Faschismus, Neofaschismus Noch keine Kommentare →

Auf den Seiten des Bochumer Nachrichtenportals bo-alternativ.de findest sich ein Bericht über die Eröffnung der Ausstellung “Opfer rechter Gewalt” am letzten Mittwoch im Wattenscheider Luise-Barre-Berufskolleg. Dort finden sich auch Bilder von der Ausstellungseröffnung!

Austellung
“Opfer rechter Gewalt”

November 04, 2009 Von: Bochumer "Bündnis gegen Rechts" Kategorie: Ausstellung, Neofaschismus, Termine 4 Kommentare →

4. November 2009bis29. November 2009

Am Mittwoch, dem 4.11., wird um 11.00 Uhr die Ausstellung “Opfer rechter Gewalt” im Louis-Baare-Berufskolleg am Bußmannsweg 8 in Wattenscheid eröffnet. Nach einigen Grußworten wird Prof. Dr. Wolfgang Dreßen ein Referat halten zum Thema: Wie können wir uns gegen die militante Rechte zur Wehr setzen?

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Verdammt starke Liebe

Oktober 05, 2009 Von: Klaus Kunold Kategorie: Aktuelles, Ausstellung, Film, Homosexualität, Nationalsozialismus, Termine 2 Kommentare →

25. August 2009bis28. November 2009
Ausstellungs- und Veranstaltungsreihe zur Homosexuellen-Verfolgung vom 25. August bis 28. November 2009 in Bochum

„Verdammt starke Liebe” – unter diesem Motto startete der Verein Rosa Strippe am 25. August 2009 eine Ausstellungs- und Veranstaltungsreihe zur Homosexuellenverfolgung, die bis zum 28. November 2009 läuft.

Der Verein Rosa Strippe führt diese bemerkenswerten Beiträge zur Homosexualität in Kooperation mit der VHS, dem Sozialamt, dem Kommunalen Kino und dem Kino Endstation durch.

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Gedankveranstaltung zum 61. Jahrestag der Reichspogromnacht

Oktober 05, 2009 Von: Andreas Seier Kategorie: Deportation, Gedenken, Juden, Nationalsozialismus, Termine 1 Kommentar →

9. November 2009
17:00
 Gedenkveranstaltung zum 61. Jahrestag der Reichspogromnacht am 9. November 2009

Gedenkveranstaltung zum 61. Jahrestag der Reichspogromnacht am 9. November 2009

Die Reichspogromnacht am 09. November 1938 führte der Weltöffentlichkeit drastisch vor Augen, dass Juden in Deutschland brutal verfolgt wurden. Die strengen Einreisebedingungen vieler Länder verhinderten jedoch, dass jüdische Familien Deutschland verlassen konnten.

Als Reaktion auf die Übergriffe in der Reichspogromnacht setzten Menschenrechtsorganisationen die Einreisemöglichkeit von 10.000 jüdischen Kindern und Jugendlichen nach Großbritannien durch.

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Faschistische Parteien und Gruppierungen
Gewalttäter und Verbrecher !?

Oktober 05, 2009 Von: Klaus Kunold Kategorie: Faschismus, Neofaschismus, NPD, Termine, Vortrag 2 Kommentare →

11. November 2009
19:00

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA) bietet im Rahmen der Ausstellung “Opfer rechter Gewalt”, die gegenwärtig im Louis-Barre-Berufskolleg in Wattenscheid stattfindet, am Mittwoch, den 11.11.2009 um 19.00 Uhr, eine besondere Veranstaltung an.

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Leben im Abseits

Oktober 05, 2009 Von: Klaus Kunold Kategorie: Buchvorstellung, Geschichte, Homosexualität, Juden, Nationalsozialismus, Rezension, Termine 1 Kommentar →

23. Oktober 2009
20:00
Wenke / Schmidt / Schneider: Leben im Abseits - Agnes und Wilhelm Hünnebeck aus Bochum

Wenke / Schmidt / Schneider: Leben im Abseits - Agnes und Wilhelm Hünnebeck aus Bochum

Unter diesem Titel wurde bereits Ende Juni 2009 eine Publikation über das Schicksal der Geschwister Agnes und Wilhelm Hünnebeck, Kinder einer jüdischen Mutter und eines christlichen Vaters, bei einem Pressegespräch im Stadtarchiv der Bochumer Öffentlichkeit vorgestellt.

Das Buch wurde vom Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte herausgegeben. Autoren sind Susanne Schmidt vom Stadtarchiv, Dr. Hubert Schneider vom Verein „Erinnern für die Zukunft” und Jürgen Wenke von der Rosa Strippe.

Sie schildern in dieser Publikation von unterschiedlichen Gesichtspunkten aus das Schicksal der Geschwister Agnes und Wilhelm Hünnebeck. Aufgewachsen waren sie in einer wohlbehüteten gutbürgerlichen Bochumer Familie. Der Vater war ein erfolgreicher Rechtsanwalt und angesehener Bochumer Bürger.

Nach der Machtübertragung am 30. Januar 1933 an die Nazis veränderte sich schlagartig das Leben von Agnes und Wilhelm Hünnebeck.

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1920 – 2010
90 Jahre Märzrevolution

Oktober 05, 2009 Von: Siegfried Evers Kategorie: Aktuelles, Ankündigung, Aufstand, Gedenken, Konzert 1 Kommentar →

Grenzgänger & Frank Beier: Lieder der Märzrevolution 1920

Grenzgänger & Frank Beier: Lieder der Märzrevolution 1920

Liederabend mit Frank Baier und den Grenzgängern im Bahnhof Langendreer. Im kommenden Jahr jähren sich zum 90. Mal Kapp-Putsch und März-Revolution.

Vor 5 Jahren nahmen die Bremer Grenzgänger gemeinsam mit der Ruhrpottlegende Frank Baier aus Anlass des 85jährigen Gedenkens eine CD zu einem Tabu der deutschen Geschichte auf. Lieder aus der größten Aufstandsbewegung, die es in Deutschland seit den Bauernkriegen des 16. Jahrhunderts gegeben hat. Die Niederschlagung der Märzrevolution und die damit einhergehende Ermordung von mehr als 1.000 Arbeitern bedeuteten schon viele Jahre vor 1933 den Anfang vom Ende der Weimarer Republik.

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Vor 65 Jahren:
Hinrichtung von Moritz Pöppe und Johann Schmidtfranz

Oktober 04, 2009 Von: Guenter Gleising Kategorie: Antifaschismus, Geschichte, Termine 2 Kommentare →

6. November 2009
11:00
Der Gedenkstein der VVN - BdA auf der neugestalteten Grabstätte der Bochumer Widerstandskämpfer am Ehrenplatz auf dem Friedhof Freigrafendamm. Gestaltung des Gedenksteins: Käthe Wissmann

Der Gedenkstein der VVN - BdA auf der neugestalteten Grabstätte der Bochumer Widerstandskämpfer am Ehrenplatz auf dem Friedhof Freigrafendamm. Gestaltung des Gedenksteins: Käthe Wissmann

Während sich Hitlers Wehrwirtschaftsführer und Generaldirektor des Bochumer Vereins Walter Borbet sich öffentlich für die Rüstungsanstrengungen und die „langjährigen Vorbereitungen der Wirtschaft” auf Hitlers Eroberungskrieg, den 2. Weltkrieg, rühmte, schlossen sich Bochumer Hitler-Gegner zusammen, um Widerstand gegen Krieg und Faschismus zu leisten.

Auf Initiative der Kommunisten Moritz Pöppe und Johann Schmidtfranz bildete sich Bochums größte und aktivste Widerstandsgruppe während des 2. Weltkrieges. Die Gruppe arbeitete unter konspirativen Bedingungen, blieb lange von den Nazis unentdeckt und verbreitete im Stadtgebiet Nachrichten von BBC und Radio Moskau über das wahre Kriegsgeschehen, die in krassem Gegensatz zur Nazipropaganda standen. Man besprach die internationale Entwicklung, die zur Bildung der Anti-Hitler-Koalition führte und schuf Kontakte zu anderen Widerstandszellen auf dem Bochumer Verein, der Maschinenfabrik Mönninghoff und den Eisen- und Hüttenwerken Bochum. Mitglieder der Gruppe sammelten die von alliierten Aufklärungsflugzeugen abgeworfenen Flugblätter und fertigten Flugzettel mit der Aufschrift „Nieder mit dem Bluthund A. Hitler”, gaben diese weiter oder warfen sie in Briefkästen.

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Zeigen wir den Nazis die „Rote Karte”

Oktober 04, 2009 Von: Klaus Kunold Kategorie: Aktuelles, Neofaschismus, NPD, Protest, Termine 1 Kommentar →

6. November 2009
13:00
Mädchen mit roter Karte

Die NPD ist mit einem Sitz im neuen Bochumer Parlament vertreten. Mit weniger als einem Prozent der Wählerstimmen konnte der NPD-Landesvorsitzende von NRW Claus Cremer aus Wattenscheid in den Bochumer Stadtrat einziehen.

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Präsentation
„Stolpersteine“

Oktober 04, 2009 Von: Andreas Seier Kategorie: Faschismus, Nationalsozialismus, Termine, Vortrag Noch keine Kommentare →

5. November 2009
17:00

Im Rahmen des Erinnerungsprojektes “Stolpersteine” präsentieren Bochumer Schülerinnen und Schüler, Bürgerinnen und Bürger die Ergebnisse ihrer Recherchen zu den Menschen, für die am 29. Oktober 2009 Stolpersteine verlegt wurden.

Ort:
Stadtarchiv –
Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte,
Wittener Str. 47, Bochum,

Tel. 0234-9109510

Eintritt frei

weitere Informationen:
www.bochum.de/stadtarchiv

Lutz

September 17, 2009 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Nachruf, Termine 1 Kommentar →

21. September 2009
12:45

Lutz Berger ist tot, gestorben am 15.9.2009.

Sein Tod kam für alle überraschend.

Er wird uns mit seinen Erfahrungen, seinen Ideen, seiner Mitarbeit in der antifaschistischen und antimilitaristischen Bewegung fehlen.

Faschismus ist ein Verbrechen und keine Meinung, war die Grundüberzeugung seines Lebens. Dazu gehörte für ihn, dass Faschismus und Militarismus zwei Seiten der gleichen Medaille sind. Seit Jahrzehnten gehörte Lutz zur VVN – BdA Bochum. Aus der Bochumer Friedensbewegung war er nicht wegzudenken.

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Vor 25 Jahren:
Beginn der Stationierung der Marschflugkörper „Cruise Missiles“ im Hunsrück
Tagesfahrt nach Bell und Hasselbach (Hunsrück)

September 15, 2009 Von: Bochumer Gewschichtswerkstatt Kategorie: Fahrt, Geschichte, Krieg, Termine Noch keine Kommentare →

24. Oktober 2009
07:30

Ende 1982 wurde bekannt, dass der Hunsrück Stationierungsort der atomaren Marschflugkörper „Cruise Missiles“ werden würde:

Auf dem Gelände der Raketenbasis „Wueschheim Air Station“, später bekannt als „B-Battery“ oder „Pydna“, in der Nähe des Ortes Hasselbach, sollten als Folge des „NATO-Doppelbeschlusses“ 96 abschussbereite Cruise Missiles gelagert werden.

1984 begannen die Arbeiten zum Bau der Bunkeranlagen auf der Gelände dieser Raketenbasis. Der Hunsrück wurde neben Mutlangen zum Kristallisationspunkt der bundesweiten Protestbewegung. Höhepunkt war die Großdemonstration vom 11.Oktober 1986 mit nahezu 200.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf dem Beller Markt. Die vielfältigen Protestaktionen in all den Jahren blieben nicht ohne Wirkung und trugen mit dazu bei, dass die Cruise Missiles 1990 wieder abgezogen wurden.

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Radrundfahrt:
Widerstand und Verfolgung 1933-1945 in Dinslaken und Voerde

September 15, 2009 Von: Bochumer Gewschichtswerkstatt Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Nationalsozialismus, Radtour, Termine Noch keine Kommentare →

19. September 2009
10:00
Mahnmal Voerde

Die Radrundfahrt thematisiert den Widerstand und die Verfolgung in Dinslaken und Voerde. 1933 –1945. Einen längern Aufenthalt werden wir auf dem Gelände des ehemaligen Zwangsarbeiter- und Kinderlagers Buschmannshof in Voerde haben, auf dem heute ein Mahnmal steht und auf dem Franzosenfriedhof in Voerde-Friedrichsfeld.

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Rede zum Gedenken für die von den Nazis ermordeten Antifaschisten
am 13. September 2009 auf dem Bochumer Hauptfriedhof

September 13, 2009 Von: Klaus Piel Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Gedenken, Rede 5 Kommentare →

Zum Gedenken an die ermordeten Widerstandskämpfer des Naziregims

Zum Gedenken an die ermordeten Widerstandskämpfer des Naziregims

Liebe Bochumer Mitbürgerinnen und Mitbürger!

Wir haben uns heute hier versammelt, 70 Jahre nach dem Beginn des 2. Weltkrieges, um  an die Opfer des Faschismus zu erinnern, an den antifaschistischen Widerstand hier in Bochum und speziell an die Widerstandsgruppe um die Kommunisten Pöppe und Schmidtfranz.

Die Nazijustiz hat sie vor 65 Jahren zum Tode verurteilt und hingerichtet, weil sie ungebrochen durch Zuchthaus und Gefängnis weiterhin Widerstand gegen den Hitlerfaschismus leisteten.

Über 20 Männer und Frauen umfasste die wohl aktivste Bochumer Widerstandsgruppe in der Kriegszeit.

Sie hörten ausländische Sender ab, bauten Kontakte zu anderen Widerstandskämpfern auf, verbreiteten Flugblätter auch der Münchner Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ und forderten in selbst gefertigten Handzetteln zum Sturz Hitlers auf.

Aber auch an die Namen Friedrich Hömberg, Josef Langner, Bernhard Nast, Wilhelm Schpenk, Wilhelm Thiesbürger und Erich Schröder will ich erinnern, an ihren Widerstand, aber auch an ihr Leiden; ebenso an Karl Springer und Fritz Husemann, dessen Grab sich nicht weit von hier befindet.

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Die Geschichte des zweiten Sonntags im September

September 04, 2009 Von: Siegfried Evers Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Gedenken, Geschichte, Nationalsozialismus 6 Kommentare →

Gedenkstein der VVN - BdA auf dem Friedhof Freigrafendamm

Gedenkstein der VVN - BdA auf dem Friedhof Freigrafendamm

  • Einleitung
  1. Erstes Gedenken im September 1945
  2. Der antifaschistische Konsens zerbricht. Die Abkehr vom OdF-Tag
  3. Der OdF-Tag in der DDR
  4. Der Neubeginn


Einleitung:

Liebe Gäste, liebe Kameradinnen und Kameraden,

übermorgen in 8 Tagen haben wir den 2. Sonntag im September. Ich muss gestehen, obwohl ich inzwischen länger als 20 Jahre Mitglied der VVN bin, dass mir Begriffe wie „Der zweite Sonntag im September“ oder „Tag der Opfer des Faschismus“ noch vor einiger Zeit unbekannt waren.

Ich denke, einigen unter Euch wird es vielleicht ähnlich gehen.

Das hängt sicherlich auch damit zusammen, dass der zweite Sonntag im September zwar in der früheren DDR und seit der Wende 1989 in den neuen Bundesländern stets eine wichtige Rolle spielte, hier im Westen aber seit Ende der 50er Jahre im Bewusstsein der Menschen in Vergessenheit geraten ist.

Bei der Erstellung dieses Referates habe ich festgestellt, dass es kaum Literatur zu diesem Thema gibt, sodass sich meine Ausarbeitung im Wesentlichen auf die Broschüre von Hans Coppi und Nicole Warmbold „Der zweite Sonntag im September“ aus dem Jahre 2007 stützt.

Die Broschüre wurde herausgegeben vom Verlag der VVN-BdA.

Ein Hinweis vielleicht noch: In diesem Kurzreferat habe ich mehrmals die Abkürzung OdF für die Opfer des Faschismus benutzt, obwohl ich weiß, dass einige unter Euch diese Abkürzung zu Recht kritisieren und auch ich sie nicht für angemessen halte. Es ist lediglich aus zeitlichen Gründen geschehen, weil meine Ausführungen den Rahmen von ca. 20 Minuten nicht überschreiten sollen

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NPD – Verbot dringend notwendig!!

September 04, 2009 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Aktuelles, Manuskript, Neofaschismus, NPD, Vortrag 2 Kommentare →

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März 2009, Vortrag von Wolfgang Dominik bei der VVN Mülheim -BdA Bochum am 4.9.2009

1 Statt einer Einleitung

In einer Meldung über den Bericht des Sonderausschusses des US-Senats heißt es in der Allgemeinen Zeitung Berlin vom 12.10.1945:

  1. Es ist nicht wahr, daß (sic!) die deutschen Großindustriellen sich erst im letzten Augenblick und halb gezwungen dem Nationalsozialismus angeschlossen haben. Sie waren von Anfang an seine begeisterten Förderer.
  2. Die Unterstützung seitens der deutschen Schwerindustrie und Hochfinanz ermöglichte den Nationalsozialisten die Machtergreifung.
  3. Die Umstellung der deutschen Wirtschaft auf die Kriegswirtschaft und auf die fieberhafte Rüstung zum Angriffskrieg erfolgte unter der unmittelbaren Leitung der deutschen Industriellen.

Alle die, die gerade als Nazi-Verbrecher charakterisiert worden waren, sind spätestens 1951 fast vollzählig wieder in ihren Konzernleitungen, meist hatten sie am 8.5.1945 plötzlich entdeckt, dass sie ja eigentlich Antifaschisten waren, etwas später folgte meist ihr Beitritt zu CDU/CSU oder FDP.

Das faschistische Ziel, Vernichtung des Sozialismus oder Kommunismus oder des „Marxismus mit Stumpf und Stiel“ blieb, der Rassismus modifiziert (statt Antisemiten wurden nun viele zu Philosemiten).

Mit der Zeit gelang es, den Bürgern der Westzonen klar zu machen, dass sie sich nichts vorzuwerfen hatten in Sachen Faschismus, wenn sie nur ordentliche Antikommunisten blieben. Man rüstete bald ja schon wieder gegen den alten Feind.

Das zeigt :

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Gedenktag für die Opfer des Faschismus

August 20, 2009 Von: Klaus Kunold Kategorie: Dokumentiert, Faschismus, Gedenken 4 Kommentare →

Der Gedenkstein der VVN - BdA auf der neugestalteten Grabstätte der Bochumer Widerstandskämpfer am Ehrenplatz auf dem Friedhof Freigrafendamm. Gestaltung des Gedenksteins: Käthe Wissmann.

Sonntag, 13.September 2009

Erstmals im September 1946 erinnerten die Überlebenden der Konzentrationslager und Haftstätten in allen 4 Besatzungszonen mit Veranstaltungen, Kranzniederlegungen und Kundgebungen an die Opfer des Faschismus.

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Die Nazis und der 1. Mai 2009

August 20, 2009 Von: Lutz Berger Kategorie: Aktuelles, Demonstration, Krieg, NPD 1 Kommentar →

Erster Mai 2009 in Dortmund. Die Teilnehmer an der Mai-Demonstration des DGB diskutieren über Bankenrettung, unsichere Arbeitplätze oder einfach nur über das schöne Wetter. Plötzlich werden sie von einer Horde von mehr als 300 Nazis überfallen.

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Ausstellung
“Sonderzüge in den Tod”

August 20, 2009 Von: Klaus Kunold Kategorie: Ausstellung, Deportation, Termine 2 Kommentare →

20. November 2009bis6. Dezember 2009

Die von der Deutschen Bahn AG in Zusammenarbeit mit Beate und Serge Klarsfeld sowie einer Bürgerinitiative konzipierte Ausstellung erinnert an die Deportation Hunderttausender Menschen durch die damalige Reichsbahn in die Konzentrations- und Vernichtungslager der Nationalsozialisten. Die Ausstellung wurde 2008 in Berlin eröffnet und danach in verschiedenen deutschen Städten gezeigt. Nachdem im Februar 2008 der ‘Zug der Erinnerung’ auf dem Bochumer Hauptbahnhof hielt, wird nun im Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte die Ausstellung der Deutschen Bahn AG zu sehen sein.

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Stadtrundgang
“Auf den Spuren Ottilie Schoenewalds in Bochum”

August 20, 2009 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Antifaschismus, Stadtrundgang, Termine 4 Kommentare →

1. November 2009
14:00bis16:15

In Kooperation mit dem Ottilie-Schoenewald-Weiterbildungskolleg

Viele Bochumer wissen nicht, dass eines der größten Weiterbildungskollegs Deutschlands in Bochum arbeitet. Noch weniger ist die Geschichte der Namensgeberin bekannt. Um dem Interesse, etwas mehr über Ottilie Schoenewald und ihr Leben vor allem in der Weimarer Republik und im deutschen Faschismus zu erfahren, entgegen zu kommen, bietet die VHS in Zusammenarbeit mit dem Ottilie-Schoenewald-Weiterbildungskolleg einen Stadtrundgang auf den Spuren dieser bemerkenswerten Frau in Bochum an.

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Stadtrundgang
“Bochum in der NS-Zeit”

August 20, 2009 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Nationalsozialismus, Stadtrundgang, Termine 3 Kommentare →

18. Oktober 2009
14:00bis16:15

Die nationalsozialistische Machtergreifung und ihre Folgen, Massenaufmärsche und Propaganda, Gleichschaltung und Terror, Verfolgung und Vernichtung der politischen Gegner und der Bochumer Juden lassen sich am Schicksal einzelner Menschen und im Alltag einer Stadt an vielen Orten erfahrbar machen.

Bei diesem Rundgang durch die Bochumer Innenstadt soll ein Einblick gegeben werden, was Alltag unterm “Hakenkreuz” für die Menschen, die hier lebten, bedeutete.
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