VVN-BdA Bochum

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten
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Artikel der Kategorie ‘Termine’

Demonstration am kommenden Samstag in Bochum
Flucht ist kein Verbrechen!

Oktober 31, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Ankündigung, Demonstration, Flüchtlinge, Solidarität Kommentare deaktiviert für Demonstration am kommenden Samstag in Bochum
Flucht ist kein Verbrechen!

Unter dem Motto „Flucht ist kein Verbrechen“ findet am kommenden Samstag, den 14.11. 2015, eine Demonstration in der Bochumer Innenstadt statt. Das aufrufende Bochumer Bündnis thematisiert neben der aktuellen Situation von Flüchtenden die Fluchtursachen. Die Demonstration startet um 15:00 Uhr am Bochumer Hauptbahnhof.

Demo am Samstag, 14.11.,15 Uhr

Demo am Samstag, 14.11., 15:00 Uhr

Das Bündnis aus verschiedenen Initiativen fordert „ein menschenwürdiges Leben für alle“ und erklärt weiter: „Was das konkret bedeutet erzählt Laura, die die
Demonstration seit einigen Wochen mit vorbereitet:
„Das bedeutet, dass alle Menschen Recht auf Alltag,
Wohnraum, Bildung, Gesundheit und Freizeit haben.
Und eben: das Recht zu bleiben. Das sind grundlegende Rechte, die ich für mich genauso fordere wie für alle anderen, egal ob sie in Bochum, Athen oder Homs in
Syrien geboren sind.“
Das Gegenargument zu hoher Kosten greift aus der
Sicht von Laura nicht: „Deutschland gehört zu den
reichsten Ländern der Erde. Es ist allein die Frage,
welche Prioritäten wir setzen. Und wir finden: Die
Menschenwürde sollte an erster Stelle stehen.“

Auch Achim, der seit mehreren Monaten ehrenamtlich
bei der Flüchtlingsversorgung hilft, ist seit dem ersten
Treffen dabei. Auf die Frage, warum er die
Demonstration wichtig findet, antwortet er: „Ich finde es super, dass so viele Leute mit Spenden
oder ehrenamtlicher Arbeit helfen. Aber ich finde es wichtig, langfristig zu denken und sich zu
fragen, warum Menschen überhaupt in diese schreckliche Lage kommen, flüchten zu müssen. Und ich denke hier müssen wir uns auch an die eigene Nase fassen und fragen, inwieweit Europa am Ausverkauf von Ressourcen aus den Ländern des Südens beteiligt ist.
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77. Jahrestag der Reichspogromnacht
am 9. November 2015

Oktober 31, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Faschismus, Gedenken, Juden, Terror Kommentare deaktiviert für 77. Jahrestag der Reichspogromnacht
am 9. November 2015

Am Montag, den 9. November findet 17:00 Uhr an der Ecke Harmoniestraße / Dr. Ruer-Platz die Gedenkveranstaltung an die Reichspogromnacht statt. Im Mittelpunkt des Gedenkens steht in
diesem Jahr die Erinnerung an den 80. Jahrestag der Verabschiedung der „Nürnberger
Rassengesetze“ und an den 70. Jahrestag der Neugründung der Jüdischen Gemeinde in Bochum.

Gedenkveranstaltung am 9. November

Gedenkveranstaltung am 9. November

Im Einladungsflyer heißt es: „Mit der Verabschiedung
der „Nürnberger Gesetze“ im September 1935
institutionalisierten die Nationalsozialisten ihre
antisemitische Ideologie und stempelten jüdische
Mitbürger zu Menschen minderen Rechts. Mehr als
6 Millionen Juden wurden zwischen 1933 und 1945
ermordet.

Nur wenige Menschen jüdischen Glaubens überlebten.
Sie standen nach der Befreiung aus den Gefängnissen
und Konzentrationslagern, nach der ständigen
Todesangst, nach Folter und Zwangsarbeit vor den
existenziellen Fragen ihres zukünftigen Lebens. Neben
der Suche nach dem Verbleib von Familienmitgliedern
war es vor allem die Entscheidung, wo sie selber in
Zukunft leben wollten. Sollte es das Land der Täter sein,
die für ihre Enteignung, Inhaftierung, Deportation und Ermordung verantwortlich waren?

Unter den jüdischen Überlebenden war es sehr
umstritten, wieder nach Deutschland zurückzukehren. Nur wenige entschieden sich dafür, wieder in Bochum zu leben und gründeten im Dezember 1945 die neue jüdische Gemeinde. Diese neue Gemeinde hatte mit der alten jüdischen Gemeinde, deren Mitglieder sich ja meist selbstbewusst als Deutsche jüdischen Glaubens gesehen hatten, wenig zu tun. Im Zentrum standen die jüdischen Partner aus sog. Mischehen bzw. deren Kinder“ (vgl. Dr. Hubert Schneider, „Leben nach dem Überleben – Juden in Bochum nach 1945“, Seite 12, 2014)

Auszubildende von Opel schlagen einen Bogen von der Verabschiedung der „Nürnberger Gesetze“ bis zur Neugründung der Jüdischen Gemeinde. Die Gedenkveranstaltung wird von der Cellistin Christiane Conradt musikalisch begleitet.

Der Einladungsflyer mit Hinwiesen auf die Veranstaltungen
rund um den 9. November

Am Beispiel Ottilie Schoenewalds:
Jüdisches Leben vor, während und nach dem Faschismus in Bochum

Oktober 31, 2015 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Faschismus, Juden, Stadtrundgang, Termine, Terror Kommentare deaktiviert für Am Beispiel Ottilie Schoenewalds:
Jüdisches Leben vor, während und nach dem Faschismus in Bochum

8. November 2015
14:00bis16:15

Im Rahmenprogramm des 77. Jahrestages der Reichspogromnacht bietet die VHS einen Stadtrundgang zum jüdischen Leben in Bochum an.

Ottile Schoenewald, geb. 1883

Ottile Schoenewald, geb. 1883

Der Stadtrundgang wird an einigen Orten, Straßen, Gebäuden, Plätzen und Stolpersteine verdeutlichen, wie Diskriminierung, Verfolgung, Flucht oder Deportation und Ermordung jüdischer Bochumer abgelaufen ist. Dabei wird den Fragen nachgegangen, was die Mehrheitsgesellschaft in Bochum vom Schicksal ihrer Mitbürger*innen wusste, welche politischen und religiösen Vorurteile an den antisemitischen Maßnahmen mitgewirkt haben und warum es so wenig Widerstand gegen den staatlichen Terror an jüdischen Menschen gab. Bochum war überall! Insofern lässt sich die Bochumer Geschichte verallgemeinern. So weit Spuren vorhanden, wird eine bemerkenswerte Bochumerin, Ottilie Schoenewald, dargestellt werden.

Der Stadtrundgang wird von Wolfgang Dominik geleitet.

Termin: Sonntag, 8. November 2015, 14:00 bis ca. 16:15 Uhr.
Treffpunkt: Glocke auf dem Rathausplatz.

Die VHS bittet um Voranmeldung unter der Tel.-Nr. 0234 / 9101555
und erhebt eine Teilnahmegebühr von 5,– Euro, erm. 3,– Euro

Demo gegen „Pro NRW“ am 31.10. in Bochum Redemanuskript unseres Mitglieds Wolfgang Dominik

Oktober 31, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Demonstration, Neofaschismus, Protest, Rede Kommentare deaktiviert für Demo gegen „Pro NRW“ am 31.10. in Bochum Redemanuskript unseres Mitglieds Wolfgang Dominik

Ganze vier Personen (einige wollen fünf gesehen haben) konnte die neofaschistische Partei “Pro NRW” am letzten Samstag bei ihrer Kundgebung auf dem Husemannplatz aufbieten, um dann an einem kümmerlichen Pult Reden zu halten, die ausschließlich den „Asylmissbrauch” zum Thema hatten.

GegendemonstrantInnen auf dem Husemannplatz

GegendemonstrantInnen auf dem Husemannplatz

Hiervon war jedoch kaum etwas zu
verstehen, weil ca. 200
TeilnehmerInnen der Gegenkund-
gebung es erneut geschafft haben, die
„Pro NRW”- RednerInnen zu
übertönen und die Gruppe mit
Transparenten unsichtbar zu machen.

Das Bündnis gegen Rechts, in dem
auch die VVN-BdA Bochum
mitarbeitet, hatte seit längerem zu
diesem Protest aufgerufen und die
Antifaschistische Linke Bochum hatte
kurzfristig eine Demonstration vom
Hauptbahnhof zum Husemannplatz
organisiert, an der 70 Menschen teilnahmen.
Bevor es am Husemannplatz zum lautstarken Protest gegen „Pro NRW” kam, wurden in den Reden der DGB-Jugend und der DIDF-Jugend unmissverständlich jede Form von Rassismus verurteilt und heftige Kritik an der verschärften Asylgesetzgebung der Bundesregierung geübt und eine
stärkere Unterstützung für Flüchtlinge gefordert.
Zwei weitere Ansprachen, u.a. die unseres Vorstandsmitglieds Wolfgang Dominik, konnten nicht
gehalten werden, weil 2 Redebeiträge von Vertretern der Antifaschistischen Linken Bochum
eingeschoben wurden und die Neofaschisten relativ pünktlich mit ihrer Veranstaltung begannen. Die Rede unseres Mitglieds Wolfgang Dominik möchten wir hier auf jeden Fall dokumentieren.

Die ungehaltene Rede von Wolfgang Dominik im Wortlaut

Fotos von der Demo gegen „Pro NRW“

Oktober 31, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Bildergalerie, Demonstration, Neofaschismus, Protest Kommentare deaktiviert für Fotos von der Demo gegen „Pro NRW“

Bochum im Faschismus (Stadtrundgang)

Oktober 06, 2015 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Faschismus, Juden, Sinti und Roma, Stadtrundgang, Termine Kommentare deaktiviert für Bochum im Faschismus (Stadtrundgang)

25. Oktober 2015
14:00bis16:15

An zahlreichen Orten in der Innenstadt weisen Gebäude, Stolpersteine,
Gedenktafeln, Namen von Straßen oder Plätzen auf Bochum im Faschismus hin.

NSDAP-Aufmarsch auf dem heutigen Imbuschplatz

NSDAP-Aufmarsch auf dem heutigen Imbuschplatz

Die VHS bietet am 25.10. wieder einen entsprechenden Stadtrundgang an. Es geht um die Frage, wie in Bochum die Übergabe der Macht an die Faschisten sich auswirkte, wie und wo
Massenaufmärsche stattfanden, wie
der Terror, Verfolgung und
Vernichtung der politischen Gegner
und der Bochumer Juden möglich war.

Es geht auch um die Frage, was die
Mehrheitsgesellschaft gewusst hat und
wie die Akzeptanz der faschistischen
Verbrechen in Bochum aussah.
Beim Rundgang durch die Innenstadt soll ein Einblick gegeben werden, was Alltag unterm „Hakenkreuz“ bedeutete. Und es geht natürlich um die Frage, wie zunehmende „Ausländerfeindlichkeit“ und neofaschistische Verbrechen heute in diesem Zusammenhang zu erklären sind.

Die VHS bittet um Voranmeldung unter der Tel. Nr. 0234/9101555
(Kurs-Nr. 12004) und erhebt einen Unkostenbeitrag von 5,– Euro, erm. 3,– Euro.

Treffpunkt am 25.10.2015 um 14.00 Uhr an der Glocke auf dem Rathausplatz.
Der Rundgang dauert bis ca. 16.15 Uhr.

Oktoberfest – Das Attentat
Veranstaltung mit dem Buchautor Ulrich Chaussy

Oktober 05, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Buchvorstellung, Geheimdienste, Neofaschismus, Termine Kommentare deaktiviert für Oktoberfest – Das Attentat
Veranstaltung mit dem Buchautor Ulrich Chaussy

13. Oktober 2015
19:30

Das Bochumer „Bündnis gegen Rechts“ lädt am Dienstag, den 13. Oktober,
um 19:30 Uhr zu einer Veranstaltung mit Ulrich Chaussy in das ver.di-
Gewerkschaftshaus, Universitätsstrasse 76 ein. Die Veranstaltung wird
unterstützt vom Kinder- und Jugendring und der VVN-BdA Bochum. Sie trägt den Titel des neuen Buches von Ulrich Chaussy „Oktoberfest – Das Attentat“.

Oktoberfest - Das Attentat

Oktoberfest – Das Attentat

Am 26. September 1980 ereignete sich das Attentat auf dem Münchener Oktoberfest.
Es war der blutigste Anschlag in der Geschichte der
Bundesrepublik: 13 Tote und mehr als 200 zum Teil
Schwerverletzte waren Opfer der Bombenexplosion. Sehr
schnell wurde damals von den untersuchenden und
beteiligten Institutionen, dem BKA, den Verfassungsschutz-
behörden und den Landeskriminalämtern ein Einzeltäter
zum alleinigen Ausführenden des Bombenattentats erklärt: Gundolf Köhler.
Dieser war eine Zeitlang Mitglied der „Wehrsportgruppe
Hoffmann“ und auch sonst in neofaschistischen Kreisen
aktiv. Obwohl dies den ermittelnden Behörden klar war,
wurde die These des Einzeltäters in der Öffentlichkeit
vertreten: Gundolf Köhler hätte aus Liebeskummer (!)
und wegen einer verpatzten Prüfung (!) Selbstmord begehen wollen und deshalb die Bombe in einem Papierkorb am
Eingang zum Oktoberfest platziert.
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Fotos von der Demo am 3. Oktober in Kalkar

Oktober 04, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Bildergalerie, Demonstration, Krieg, NATO Kommentare deaktiviert für Fotos von der Demo am 3. Oktober in Kalkar

Hinweis:
Eine Kurzbeschreibung zu jedem Bild findet Ihr, nach Vergrößern durch Anklicken unterhalb des Fotos, links.

Krieg beginnt im Rheinland!
Demo gegen die NATO-Kriegszentrale in Kalkar

September 29, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Demonstration, Friedensbewegung, Krieg, NATO Kommentare deaktiviert für Krieg beginnt im Rheinland!
Demo gegen die NATO-Kriegszentrale in Kalkar

Am Samstag, den 3. Oktober findet eine Demonstration und Menschenkette gegen die NATO-Kommandozentrale in Kalkar statt. Um 10:00 Uhr fährt ein Bus aus Bochum nach Kalkar.
Abfahrt ist an der Fernbushaltestelle an der Wittener Str. am Hauptbahnhof.

Das Kalkar-Banner 2015

Das Kalkar-Banner 2015

Nordrhein-Westfalen wird immer mehr zu einem
Zentrum der deutschen Kriegsvorbereitung. Die sog.
Nato-„Denkfabrik“ Joint Air Power Competence Centre
(JAPCC) aus Kalkar hält im November ihre
Jahrestagung in der Messe Essen ab. Das JAPCC
erklärte letztes Jahr einen großen Krieg in Europa, also einen dritten Weltkrieg, für möglich und fordert dafür
einen „angemessenen Mix“ aus sogenannten
konventionellen und nuklearen ‚Kapazitäten‘. Hier wird das nukleare Inferno in Europa bewusst in Kauf
genommen. Die JAPCC-Konferenz 2015 will nun die
Probleme im Zusammenhang damit thematisieren, dass die Öffentlichkeit zu wenig Unterstützung für
Maßnahmen der Nato zeigt, und dass „feindliche“ Kräfte wie die Friedensbewegung diese Vorbehalte schüren. Sie will auch besprechen, wie sie sich besser in sozialen Netzwerken und generell im Internet präsentieren kann.

Der Ostermarsch Rhein/Ruhr sowie Friedensgruppen aus der Region rufen zur Teilnahme an der Demo auf. Auch die VVN-BdA appelliert an alle, sich an der Demo in Kalkar zu beteiligen.

RednerInnen sind Sahra Wagenknecht von der Linkspartei, der Konversionsexperte Roland Vogt von den Grünen und Stefan Brackertz vom AK Zivilklausel in Köln. Für den musikalischen Part sorgt Fresh Game.
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Rede von Falk Mikosch
am Gedenktag für die Opfer des Faschismus
am 13. September auf dem Friedhof Freigrafendamm

September 13, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Gedenken, Rede Kommentare deaktiviert für Rede von Falk Mikosch
am Gedenktag für die Opfer des Faschismus
am 13. September auf dem Friedhof Freigrafendamm

In Bochum ist der zweite Septembersonntag in jedem Jahr das Datum des Gedenkens und
Erinnerns an die Opfer des Faschismus und der Würdigung des Widerstandes.
Auch in diesem Jahr rief die die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der
Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA), Kreisvereinigung Bochum, dazu auf, der
ermordeten Widerstandskämpfer gegen den Faschismus und Krieg zu gedenken.

Falk Mikosch, Landessprecher der VVN-BdA NRW

Falk Mikosch, Landessprecher der VVN-BdA NRW

Die Ansprache auf der diesjährigen
Gedenkveranstaltung hielt Falk
Mikosch, Landessprecher der
VVN-BdA Nordrhein-Westfalen.

Zu Beginn seiner Rede warf Falk
folgende Fragen auf:
Warum sind Krieg und Faschismus
heute wieder eine Option?
Wie gedenken wir der ermordeten
Widerstandskämpfer am Besten?

„Der Westen, die alten kapitalistischen Metropolen USA / Europa / Japan,
werden gerade in der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit vom „Süden“, den Schwellen- und Entwicklungsländern, überholt“, so Falk Mikosch. „Würden die wirtschaftlichen Trends weiter anhalten, wäre es mit der Vormachtstellung des „alten Westens“ in 15 bis 20 Jahren endgültig vorbei. Der Süden wäre die globale Machtzentrale.“

„Heute ist das wirtschaftlich stärkste Land bereits China. Es hat die USA auf Platz zwei verdrängt. Unter den ersten 10 Ländern sind fünf Schwellenländer. Das Fazit dieser Entwicklung wäre: Der bisher dominante Westen wäre schon ab 2030 in der Position des underdogs.
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Bilder vom Gedenken der VVN-BdA
am Gedenktag für die Opfer des Faschismus

September 13, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Antifaschismus, Bildergalerie, Faschismus, Gedenken Kommentare deaktiviert für Bilder vom Gedenken der VVN-BdA
am Gedenktag für die Opfer des Faschismus

„Kein Werben fürs Sterben“
Genervte Ministerin Löhrmann brach ihren Rundgang ab

September 09, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Krieg, Militarismus, Protest Kommentare deaktiviert für „Kein Werben fürs Sterben“
Genervte Ministerin Löhrmann brach ihren Rundgang ab

Obwohl eine Konvention der Vereinten Nationen (UN) die Militärwerbung bei Minderjährigen ächtet, hatte das Jugendamt der Stadt Bochum erneut die Teilnahme der Bundeswehr an dieser Messe zugelassen. Die Bundeswehr kämpft verzweifelt um Nachwuchs.

AktivistInnen vor dem Stand der Bundeswehr

AktivistInnen vor dem Werbestand der Bundeswehr

Auf der zweitägigen
Berufsbildungsmesse Mittleres
Ruhrgebiet (BBM), die alljährlich von der Stadt Bochum in Kooperation mit einigen Nachbarstädten und der
Arbeitsagentur in der städtischen
Mehrzweckhalle RuhrCongress
veranstaltet wird, ist die Bundeswehr seit mehreren Jahren zugelassen.

Das Bochumer Friedensplenum
protestierte auch diesmal mit
Freundinnen und Freunden gegen die Anwesenheit der Bundeswehr auf der Messe. Mehrere Mitglieder der VVN-
BdA Bochum nahmen an den
Protestaktionen teil.
Wie in den Vorjahren hatte das Friedensplenum auch diesmal im Vorfeld der Demonstration T-Shirts mit der Aufschrift „Kein Werben fürs Sterben” drucken lassen. BesucherInnen, die diese Aussage richtig finden, wurden eingeladen, mit den T-Shirts die Messe zu besuchen.
Mit einem Flugblatt informierten die DemonstrantInnen die SchülerInnen u. a. darüber, wie sie sich davor schützen können, dass ihre persönlichen Daten von der Stadt an die Bundeswehr weitergeleitet werden.
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Auch 2015: Werben fürs Sterben
Berufsbildungsmesse: Bundeswehr wirbt bei Minderjährigen.

September 03, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Krieg, Militarismus, Protest Kommentare deaktiviert für Auch 2015: Werben fürs Sterben
Berufsbildungsmesse: Bundeswehr wirbt bei Minderjährigen.

Verantwortliche Ministerin macht einen Messerundgang.
wieder-in-bochum

 Am Mittwoch, den 9. und Donnerstag, den 10. September tritt die Bundeswehr wieder mit einem Werbestand bei der Berufsbildungsmesse auf. Hier sollen wieder Minderjährige für das Militär geködert werden; ein Tatbestand, der von der UN geächtet wird. Initiator der Messe ist das Jugendamt der Stadt Bochum.
Seit Jahren protestieren das Friedensplenum, die GEW, terre des hommes, die Bezirksschülervertretung und etliche weitere Organisationen gegen “Das Werben fürs Sterben”. Die VVN-BdA Bochum wird sich auf diesmal an den Protesten beteiligen.  In diesem Jahr wird sich der Protest nicht nur gegen das Jugendamt richten.

Am Mittwoch, den 9. September will NRW-Schulministerin Löhrmann (Grüne) von 13.45 Uhr bis 14.45 Uhr die Messe besuchen. Löhrmann ist Hauptverantwortliche für einen besonders eklatanten Wahlbetrug der rot-grünen Landesregierung.
Zu Oppositionszeiten hatten SPD und Grüne versprochen, die von der schwarz-gelben Landesregierung geschlossene Kooperationsvereinbarung zwischen dem Land NRW und der Bundeswehr zu kündigen. Hierin wird der Bundeswehr der Zugang zu Bildungseinrichtungen geebnet und Militärpropaganda als Normalität in Schulen definiert. Das Ministerium von Löhrmann hat die Vereinbarung nicht gekündigt, sondern mit kosmetischen Korrekturen bekräftigt.

Presseerklärung der VVN-BdA Bochum
Schützt Bochum vor rassistischer Propaganda!

September 02, 2015 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Presseerklärung, Protest, Rassismus, Rechtspopulismus Kommentare deaktiviert für Presseerklärung der VVN-BdA Bochum
Schützt Bochum vor rassistischer Propaganda!

Symbol der VVN-BdA

Symbol der VVN-BdA

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) Bochum ruft alle Bochumer Demokratinnen und Demokraten auf, gegen die zentral NRW-Kundgebung der AfD am Samstag in Bochum zu demonstrieren.

Ausgerechnet auf dem Platz, der an einen von den Nazis
ermordeten Antifaschisten erinnern und mahnen soll,
Husemann, wird Frauke Petry ihre fremdenfeindlichen
Parolen kundtun. Mit Frauke Petry hat der
Rechtsaußenflügel der AfD die Macht in der sowieso schon
reaktionären AfD übernommen. Bochum ist eine bunte
Stadt, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus müssen verpönt
bleiben.
Die VVN-BdA Bochum ruft auf, gegen die Kundgebung der AfD demokratischen Widerstand zu leisten. Es gilt immer: Wehret den Anfängen!

Die Presseerklärung der VVN-BdA Bochum

Veranstaltung zum Antikriegstag 2015

September 01, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Friedensbewegung, Gedenken, Krieg, Militarismus Kommentare deaktiviert für Veranstaltung zum Antikriegstag 2015

Auf der Veranstaltung des Bochumer Friedensplenums und des Bochumer DGB zum Antikriegstag haben Eva Kerkemeier  als Bochumer DGB-Vorsitzende und 1. Bevollmächtigte der IG Metall und Dorothea Schäfer als Landesvorsitzende der GEW bemerkenswerte Reden gehalten.

Eva Kerkemeier bei ihrer Rede zum Antikriegstag

Eva Kerkemeier bei ihrer Rede am Antikriegstag 2015

Eva Kerkemeier problematisierte sehr offen, dass IG Metall Mitglieder in den Rüstungsbetrieben um ihre
Arbeitsplätze fürchten: „Beschäftigte in den Rüstungsbetrieben, viele von
ihnen Mitglieder der IG Metall,
fürchten sinkende Rüstungsausgaben und -aufträge. Nicht weil sie Krieg wollen. Sie haben schlicht Angst um ihre Arbeitsplätze und Einkommen, mit denen sie sich und ihre Familien über Wasser halten. Wir brauchen die Umstellung von militärischer auf zivile Produktion. So wie es das berühmte
Denkmal vor dem Hauptgebäude der
Vereinten Nationen in New York
symbolisiert: Schwerter zu
Pflugscharen!“
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Gedenktag für die Opfer des Faschismus Erinnerung an die ermordeten Widerstandskämpfer

August 25, 2015 Von: Guenter Gleising Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Gedenken, Termine Kommentare deaktiviert für Gedenktag für die Opfer des Faschismus Erinnerung an die ermordeten Widerstandskämpfer

13. September 2015
11:00

Auch in diesem Jahr ruft die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes –
Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten auf, der ermordeten
Widerstandskämpfer gegen den Faschismus und Krieg zu gedenken.

Gedenkstein der VVN-BdA auf dem Ehrenrundplatz

Gedenkstein der VVN-BdA auf dem Ehrenrundplatz

Die Kranzniederlegung und
Gedenkveranstaltung findet am
zweiten Sonntag im September statt,
dem traditionellen Gedenktag für die
Opfer des Faschismus, der 1946 von
Überlebenden der Konzentrationslager und Haftstätten ins Leben gerufen
wurde.
Auf dem Ehrenrundplatz, dem
Gedenkort, sind die Urnen von acht
Widerstandskämpfern gegen das Nazi-Regime bestattet, die in den Jahren
1943 bis 1945 hingerichtet wurden
oder im KZ umkamen.

Der „Gedenktag für die Opfer des Faschismus” war unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg die erste gesamtdeutsche Erinnerung für alle Opfer und Verfolgte der Nazidiktatur.
Nach einem WAZ-Bericht vom 14.9.1948 fand am Vormittag des 2. Sonntags im September 1948 die erste Gedenkfeier der Stadt Bochum für die Opfer des Faschismus auf dem Zentralfriedhof am Freigrafendamm statt.

Sonntag, den 13. September 2015, 11.00 Uhr
Treffpunkt: Haupteingang des Friedhofes Freigrafendamm

Die Gedenkveranstaltung findet am Ehrenrundplatz und Denkmal auf dem Friedhof statt.
Es spricht: Falk Mikosch, Düsseldorf, Landessprecher der VVN-BdA Nordrhein-Westfalen.

Die Presseinformation der VVN-BdA Bochum

Antikriegstag 2015
Gegen Militarismus und gegen Krieg

August 22, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Friedensbewegung, Gedenken, Krieg, Militarismus Kommentare deaktiviert für Antikriegstag 2015
Gegen Militarismus und gegen Krieg

Zum Antikriegstag am 1. September 2015 lädt das Bochumer Friedensplenum gemeinsam mit dem Bochumer DGB ein.

Antikriegstag 2015

Antikriegstag, 1. September 2015

Veranstaltungsort ist die Willy-Brandt-Gesamtschule,
eine von wenigen Schulen, die sich mit einem Beschluss der Schulkonferenz zur bundeswehrfreien Schule erklärt
hat. Das bedeutet, dass Werbemaßnahmen für
militärische Berufe an der Schule nicht durchgeführt
werden und die Lehrerinnen und Lehrer die
Verantwortung für alle Unterrichtsinhalte zu Fragen
von Krieg und Frieden nicht der einseitigen Darstellung der Bundeswehr überlassen.

Umrahmt von einem Kulturprogramm, u.a. spielt die
Schulband der Willy-Brandt-Gesamtschule, werden dort Eva Kerkemeier, die 1. Bevollmächtigte der IG-Metall
Bochum-Herne und Vorsitzende des DGB
Standverband Bochum, sowie Dorothea Schäfer, die
Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und
Wissenschaft, sprechen.

Dienstag, 1. September, 19:00 Uhr,
Willy-Brandt-Gesamtschule, Wittekindstraße 33

6. August: Hiroshima-Gedenktag
Weltweit: Atomwaffen verschrotten!

August 08, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Atomwaffen, Demonstration, Gedenken, Hiroshima Kommentare deaktiviert für 6. August: Hiroshima-Gedenktag
Weltweit: Atomwaffen verschrotten!

Am 6. August vor 70 Jahren wurde die Stadt Hiroshima durch die erste Atombombe
auf einer Fläche von 13 Quadratkilometern dem Erdboden gleichgemacht. 78.000
Menschen verbrannten sofort, weitere 122.000 fielen den Folgen der Explosion zum
Opfer. Drei Tage später verwüstete eine zweite Atombombe Nagasaki, hier starben
mehr als 200.000 Menschen.

Horst Hohmeier, Günter Gleising und Wolfgang Wendland

Horst Hohmeier, Günter Gleising und Wolfgang Wendland (rechts auf dem Foto)

Das Gedenken an die schrecklichen Atombombenabwürfe 1945 ist wichtig. Viel
wichtiger noch ist es aber, bekannt zu machen, wie gefährlich die heutige Situation ist.
Weltweit gibt es heute rund 16 000 Atombomben. Davon sind 1.800 in höchster
Einsatzbereitschaft. Diese Waffen können alles Leben auf dieser Erde zerstören.

Hiroshimas Bürgermeister Kazumi Matsui forderte in einem Friedensappell die
Abschaffung aller Atomwaffen. Die japanische Regierung kündigte an, dass sie bei der
UNO-Vollversammlung im September einen neuen Resolutionsentwurf zur Abschaffung der Atomwaffen einbringen werde.
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Fotos vom Hiroshima-Gedenktag am 6. August

August 08, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Atomwaffen, Bildergalerie, Gedenken, Hiroshima Kommentare deaktiviert für Fotos vom Hiroshima-Gedenktag am 6. August

Anti-Kriegs-Aktions-Monat
Hiroshima-Gedenken, Antikriegstag, Berufsbildungsmesse

Juli 26, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Friedensbewegung, Gedenken, Krieg, Militarismus Kommentare deaktiviert für Anti-Kriegs-Aktions-Monat
Hiroshima-Gedenken, Antikriegstag, Berufsbildungsmesse

Am 6. August vor 70 Jahren wurde die Stadt Hiroshima durch die erste Atombombe, die auf Menschen abgeworfen wurde, dem Erdboden gleichgemacht. Wie in jedem Jahr erinnert das Bochumer Friedensplenum am 6. August mit einem Protestrundgang
durch die Bochumer Innenstadt an den Irrsinn der atomaren Hochrüstung.

Symbol Hiroshima

Das Symbol Hiroshima

Mit der neuerlichen Aufrüstung aller Atomstaaten, dem Wiederaufleben der Konfrontationspolitik mit Russland und den Militärmanövern an den russischen Grenzen, bei denen der Atomwaffeneinsatz geübt wird, steigen die Gefahren.
Michael Gorbatschow, der ehemalige russische
Staatspräsident, warnte: „Wir werden das kommende Jahr nicht überleben, wenn in dieser überhitzten Situation
jemand die Nerven verliert. Das sage ich nicht nur so daher, ich mache mir wirklich große Sorgen.” Entgegen der
Versprechungen der letzten Bundesregierung lagern noch immer Atomwaffen in unserer Nähe, keine 200 km von
Bochum entfernt in Büchel.

„Atomwaffen verschrotten“ ist die Forderung der Aktion für eine
atomwaffenfreie und friedliche Welt. Der Protestgang beginnt am 6. August
um 18:00 Uhr im Bereich
Citypoint/Drehscheibe.
Die Aktion am 6. August ist der Auftakt eines Friedensmonats des Bochumer
Friedensplenums.

Dessen nächste Station ist am 1.September eine Veranstaltung zum Antikriegstag, zu der das Bochumer Friedensplenum gemeinsam mit dem Bochumer DGB einlädt.
Ort ist die Willy-Brandt-Gesamtschule, die sich mit einem Beschluss der Schulkonferenz
zur Bundeswehr-freien-Schule erklärt hat. Werbung für die Bundeswehr ist dort
unerwünscht. Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr. Umrahmt von einem
Kulturprogramm werden dort Eva Kerkemeier, die 1. Bevollmächtigte der IG-Metall
Bochum-Herne und Vorsitzende des DGB Bochum und Dorothea Schäfer, die Vorsitzende der GEW-NRW sprechen.
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Eine Stadt war braun – Bochum vor 80 Jahren

Mai 10, 2015 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Antisemitismus, Faschismus, Rundgang, Termine Kommentare deaktiviert für Eine Stadt war braun – Bochum vor 80 Jahren

7. Juni 2015
14:00

Vor 80 Jahren: Die Parteien waren verboten. Die ersten
Konzentrationslager waren seit 2 Jahren eingerichtet. Deutschland war aus dem Völkerbund ausgetreten. Fast täglich gab es neue Gesetze gegen jüdische Mitbürger. Das Konkordat mit dem Vatikan war längst verabschiedet. Hitler war Reichspräsident und Reichskanzler in einer Person. Die Olympischen Spiele in Berlin wurden vorbereitet.

NSDAP-Aufmarsch auf dem heutigen Imbuschplatz

NSDAP-Aufmarsch auf dem Imbuschplatz, bis 1938 Kaiser-Friedrich-Platz, umbenannt 1938 Platz der SA

Wie hatte 1933 alles angefangen? Wie sah Bochum 10 Jahre später aus?
An etlichen Orten in der
Innenstadt, die an „damals“
erinnern,  soll ein Einblick
gegeben werden, was Alltag
unterm „Hakenkreuz“ konkret für die Menschen in Bochum
bedeutete. Wer freute sich über
die neuen politischen Herren? Wer hatte zu leiden?

An Beispielen soll gezeigt werden, wie der Faschismus in Bochum
von 1933 bis 1945 aussah,
auf welche Ablehnung, Widerstand oder Akzeptanz er in Bochum stieß, wie die Bochumer Bevölkerung auf  die Entrechtlichung, Verfolgung und
Vernichtung jüdischer Bochumer, auf Bücherverbrennungen, Verhaftung und
Ermordung von Widerstandskämpfern reagierte.
Einige Stolpersteine auf dem Rundgang erinnern an das Schicksal jüdischer Bochumer.
Gerade auch vor dem Hintergrund „70 Jahre Befreiung von Faschismus und Krieg“ und immer neuem Antisemitismus und Rassismus bietet der Stadtrundgang Anlass zum Nachdenken.
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Zum Tag der Befreiung von Krieg und Faschismus
Große Gewerkschaftsdemo für Frieden und Solidarität in Bochum

Mai 09, 2015 Von: Guenter Gleising Kategorie: Befreiung, Demonstration, Faschismus, Krieg Kommentare deaktiviert für Zum Tag der Befreiung von Krieg und Faschismus
Große Gewerkschaftsdemo für Frieden und Solidarität in Bochum

Die neu gegründete Initiative „GewerkschafterInnen für Frieden und Solidarität” hatte am Samstag zu einer Demonstration und Kundgebung anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung von Krieg und Faschismus aufgerufen.

Horst Schmitthenner spricht auf der Demo

Horst Schmitthenner spricht auf der Demo

Unterstützt von vielen sozialen
Initiativen, linken Parteien und Friedensgruppen haben am 9. Mai
annähernd 1.000 Menschen für Frieden, Abrüstung und
Solidarität demonstriert.
Am Hauptbahnhof fand eine
Auftaktkundgebung statt, auf der Gudrun Müller (ver.di) und
Rainer Einenkel in engagierten
Reden an den Anlass der Aktion, den 70. Jahrestag der Befreiung
von Faschismus und Krieg,
erinnerten.

Nach der Demonstration durch
die südliche Innenstadt sprachen Jochen Marquardt (DGB) und Horst Schmitthenner (IG Metall). Schmitthenner forderte dazu auf, die Lehren aus Faschismus und Krieg zu ziehen. Er forderte auch: „Das Sterben im Mittelmeer müsse aufhören und zwar sofort!” Er sagte weiter: “Und die unsägliche europäische Abschottungspolitik muss beendet werden: Wir brauchen legale und sichere Wege für Flüchtlinge nach Europa”.
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Bilder von der Demonstration und Kundgebung am 9. Mai 2015 in Bochum

Mai 09, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Befreiung, Bildergalerie, Demonstration Kommentare deaktiviert für Bilder von der Demonstration und Kundgebung am 9. Mai 2015 in Bochum

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8. Mai 1945: Gedenken an den 70. Jahrestag
der Befreiung von Faschismus und Krieg

Mai 08, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Befreiung, Faschismus, Gedenken, Krieg, Rundgang Kommentare deaktiviert für 8. Mai 1945: Gedenken an den 70. Jahrestag
der Befreiung von Faschismus und Krieg

Gestern jährte sich zum 70. Mal der Tag der Befreiung von Faschismus und Krieg.
Das Bochumer Bündnis gegen Rechts (BgR), dem auch die VVN-BdA Bochum angehört, lud deshalb am Freitag, den 8. Mai 2015, um 16:00 Uhr zu einem Gedenkrundgang ein.

Michael Niggemann spricht auf dem Ehrenrundplatz

Michael Niggemann spricht auf dem Ehrenrundplatz

Wohl mehr als 100 Menschen
folgten am gestrigen 8. Mai dem Aufruf des „Bochumer Bündnisses gegen Rechts“, um an die
Befreiung vom Faschismus und
das Kriegsende vor 70 Jahren zu
erinnern.
Nach der Begrüßung durch Uli
Borchers (BgR) ging die Gruppe, einige hatten Blumen
mitgebracht, über den Friedhof,
um an 6 Stationen der Opfer des Faschismus zu gedenken.

Die erste Station beim gestrigen Rundgang auf dem Friedhof „Freigrafendamm” war das Gräberfeld der sowjetischen ZwangsarbeiterInnen. Felix Lipski, Holocaustüberlebender und Mitglied des Klub STERN der Bochumer jüdischen Gemeinde erinnerte: „Dieser Krieg löschte das Leben von 60.000.000 Menschen aus, darunter fast die Hälfte friedliche Zivilisten. Jeder Zehnte Tode war ein Jude. Den Größten Schlag dabei erlitten die Sowjetunion und die Rote Armee. Das sowjetische Volk zahlte einen hohen Preis für den Sieg. 27 Millionen Menschen starben, davon 12 Millionen Soldaten und Offiziere. Mehr als 3 Millionen sowjetische Bürger wurden dabei nach Deutschland gebracht und gezwungen zu arbeiten.“
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Bilder vom Gräberrundgang am 8. Mai 2015

Mai 08, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Bildergalerie, Faschismus, Gedenken, Krieg Kommentare deaktiviert für Bilder vom Gräberrundgang am 8. Mai 2015

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