VVN-BdA Bochum

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten
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Artikel der Kategorie ‘Termine’

Kranzniederlegung am Denkmal der Kämpfer gegen Reaktion und Faschismus in Werne

Januar 14, 2016 Von: Michael Niggemann Kategorie: Arbeiterbewegung, Aufstand, Gedenken, Rede, Termine Kommentare deaktiviert für Kranzniederlegung am Denkmal der Kämpfer gegen Reaktion und Faschismus in Werne

20. März 2016
11:00

Erinnerung an die Märzgefallenen des Kapp-Putsches 1920 und an die Kämpfer gegen Faschismus und Krieg

Märzgefallenen-Denkmal in Bochum-Werner

Märzgefallenen-Denkmal in Bochum-Werner

Auch in diesem Jahr ruft die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Anti-faschisten (VVN – BdA) auf, der Kämpfer gegen den rechten Kapp-Lüttwitz-Putsch von 1920 und der antifaschistischen Widerstands-kämpfer gegen Faschismus und Krieg zu gedenken.

Ihr Einsatz und Mut, ihr Idealismus und Kampfeswillen sollte für uns heute Verpflichtung sein, soziale und politische Errungenschaften zu bewahren, den reaktionären Kräften von heute den Weg zu versperren und in ihrem Sinn für Frieden, Freiheit, Solidarität und sozialen Fortschritt einzutreten. Wir wollen, dass das Rad der Geschichte nicht zurück gedreht werden kann und neue Geschichtslügen auf unfruchtbaren Boden treffen. Wir treten dafür ein, dass das Anwachsen des Neonazismus, des Rassismus und die Rechtsentwicklung in der Bundesrepublik gestoppt wird.

Sonntag, 2o. März 2016

Treffpunkt: 11.00 Uhr auf dem Marktplatz in Bochum-Werne

Die Gedenkrede auf dem Werner Friedhof hält: Günter Gleising, Vorsitzender der VVN-BdA-Bochum, Autor zahlreicher Aufsätze und Bücher zum Thema Kapp-Putsch und Märzrevolution 1920.

 

 

Menschen fliehen nicht ohne Grund!
Vortrag und power point–Präsentation von Felix Oekentorp

Januar 11, 2016 Von: Siegfried Evers Kategorie: Flüchtlinge, Solidarität, Termine, Versammlung, Vortrag Kommentare deaktiviert für Menschen fliehen nicht ohne Grund!
Vortrag und power point–Präsentation von Felix Oekentorp

29. Januar 2016
19:30

Die VVN-BdA Kreisvereinigung Bochum lädt zur Mitgliederversammlung am
Freitag, den 29. Januar um 19.30 Uhr, in der Gaststätte „Leonidas“, Annastr. 23, Bochum ein.

Felix Oekentorp Landessprecher der DFG-VK

Felix Oekentorp, Landessprecher der DFG-VK

Felix Oekentorp, Landessprecher der
DFG-VK  und Sprecher der AntiFa
Wattenscheid, wird zum Thema
„Menschen fliehen nicht ohne Grund!
Gedanken und Fakten zur aktuellen
Flüchtlingsdebatte“ anhand  einer
power Point – Präsentation referieren.

Das Thema Flüchtlinge wird auch 2016 die innenpolitische Debatte
bestimmen. Zumal die Kanzlerin zwar
sagt „Wir schaffen das!“ und sogar
fordert, man müsse „die
Fluchtursachen bekämpfen“. Doch die
erste Formel bleibt weitgehend hohl
(wo sind die erforderlichen 200.000 neuen Arbeitsplätze in Kindergärten, an Schulen und
Universitäten?) Und bei der zweiten Formel ist gemeint, Deutschland schickt AWACS-
Flugzeuge nach Syrien und die Bundeswehr nach Mali.

Es lohnt ein genauer Blick auf Struktur und Ursachen der Flucht. Rund 80 Prozent all derer, die
2015 zu uns kamen, kamen aus den fünf Regionen Balkan, Syrien, Afghanistan/Pakistan,
Libyen/Nordafrika und Irak/Kurdistan. In all diesen Regionen gibt es eine konkrete deutsche
Verantwortung dafür, dass dort unerträgliche Verhältnisse geschaffen wurden, weshalb die
Menschen von dort fliehen.

Diese Verantwortung beginnt mit der oft engen Zusammenarbeit mit Diktaturen. Sie hat sodann viel
zu tun mit den massiven deutschen Rüstungsexporten. Und endet bei der Unterstützung von
Kriegen und von Bundeswehreinsätzen im Ausland.

Gäste sind herzlich willkommen!

Krieg ist das falsche Mittel!
Protestkundgebung am Donnerstag um 18:00 Uhr
vor dem Rathaus

Dezember 02, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Ankündigung, Krieg, Kundgebung, Protest Kommentare deaktiviert für Krieg ist das falsche Mittel!
Protestkundgebung am Donnerstag um 18:00 Uhr
vor dem Rathaus

Das Bochumer Friedensplenum ruft zusammen mit anderen Initiativen und Organisationen, zu denen auch die VVN-BdA Bochum gehört, am Donnerstag, den 3. Dezember um 18:00 Uhr zu einer Protestkundgebung gegen die Zustimmung des Bundestages zu den neuen Kriegsplänen der
Bundesregierung auf:

Krieg ist das falsche Mittel

Krieg ist das falsche Mittel

„Die Regierung setzt auf Krieg. Sie verzichtet auf politische
Alternativen, auf Maßnahmen, den IS von seinen Finanzquellen
abzuschneiden und auf das Völkerrecht. Sie verzichtet sogar auf
jede plausible Perspektive in diesem Kampf. Krieg ist das falsche
Mittel! Er führt zu keiner Lösung der Probleme, sondern heizt die
Gewalt an. Das Bochumer Friedensplenum ruft  zu einer
Kundgebung gegen diese Politik auf.
Zeigen wir, dass wir nicht einverstanden sind! Wir verlangen von
unseren Abgeordneten, gegen den Kriegseinsatz zu stimmen. Wir
fordern ein Ende der Kriegspolitik und Schluss mit allen
Waffenexporten. Wir bitten euch, euren Protest auszudrücken,
vielleicht auch mit selbst gestalteten Plakaten.“

Alle Räder rollen für den Sieg –
Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit in Bochum

November 17, 2015 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Deportation, Entschädigung, Rundgang, Termine, Terror, Zwangsarbeit Kommentare deaktiviert für Alle Räder rollen für den Sieg –
Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit in Bochum

22. November 2015
14:00bis16:15

Viele Bochumer Betriebe mussten spätestens mit Beginn des 2. Weltkriegs ihre Produktion auf kriegswichtige Produkte umstellen. Im Laufe des Krieges wurde die Kriegsproduktion nur mit dem Einsatz von Zwangsarbeitern
aufrechterhalten.

Hermann Göring 1935 beim Bochumer Verein

Hermann Göring 1935 beim Bochumer Verein

Wo kamen diese Menschen her? Wie
und wo lebten sie damals z.T. in
großen KZ-ähnlichen Lagern mitten in Bochum? Wie wurden diese Menschen in Betrieben und in den Lagern sowie
von der Mehrheitsbevölkerung
behandelt? Wie erging es den
Überlebenden mit ihrer Hoffnung auf eine Entschädigung oder
Wiedergutmachung?

Bei unserem Rundgang durch
Stahlhausen und entlang des
Westparks soll am Beispiel des „nationalsozialistischen Musterbetriebs“ Bochumer Verein –
einer der größten Rüstungsschmieden im Faschismus – ein Eindruck von Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit vermittelt werden. Darüber hinaus kommen wir in Stahlhausen an etlichen
Stolpersteinen vorbei, an denen kurz erläutert wird,  welchen ermordeten Bochumern diese Steine gewidmet sind.

Das ist ein Rundgang der VHS. Die VHS erhebt einen Unkostenbeitrag von
5,– Euro bzw. erm. 3,– Euro und bittet um tel. Anmeldung: 0234/9101555.

Den Stadtrundgang leitet Wolfgang Dominik. Treffpunkt ist um 14:00 Uhr
das Gewerkschaftshaus, Alleestr. 80. Der Rundgang endet um 16:15 Uhr.

„Ein humanitäres Bleiberecht für Roma ist das Gebot der Stunde!“

November 17, 2015 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Bleiberecht, Presseerklärung, Protest, Roma Kommentare deaktiviert für „Ein humanitäres Bleiberecht für Roma ist das Gebot der Stunde!“

Presseerklärung der VVN-BdA Bochum:

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten, wendet sich gegen Abschiebungen von Flüchtlingen, wie sie die Stadt am Montag angekündigt hat.

Symbol der VVN-BdA

Symbol der VVN-BdA

Wie Romani Rose, Sprecher des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma jüngst gesagt hat, ist die Verschärfung der neuen
Asylgesetze eine „Katastrophe“ für Roma, die vor
rassistischer Diskriminierung, Elend, Hunger,
Perspektivlosigkeit nach Deutschland geflohen sind. Deshalb hat sich die VVN-BdA vor wenigen Tagen auf ihrer
Jahreshauptversammlung für ein humanitäres Bleiberecht
für Roma ausgesprochen.

Wer verantwortet es eigentlich, dass Familien mit Kindern
in diese Situation der Obdachlosigkeit, Armut, „kumulativen Verfolgung“ (so Rose) „bei Nacht und Nebel“ abgeschoben werden?
Alle unabhängigen internationalen Gutachten bestätigen,
dass die Abgeschobenen ins blanke Elend und systematische Ausgrenzung abgeschoben werden. Und Deutschland
schiebt ab. Wir empfinden es als peinlich, wenn Bochums Stadtdirektor Townsend sich rausredet,
dass die Stadt ja nur Befehlsempfänger sei.

Die VVN-BdA steht für das humanitäre Bleiberecht der Roma, für das humanitäre Bleiberecht
anderer Flüchtlinge, die keineswegs als Armuts- oder Wirtschaftsflüchtlinge diffamiert werden
dürfen!
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Demonstration: Flucht ist kein Verbrechen
Für ein Leben in Freiheit und Würde für alle!

November 15, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Asylrecht, Demonstration, Flüchtlinge, Solidarität Kommentare deaktiviert für Demonstration: Flucht ist kein Verbrechen
Für ein Leben in Freiheit und Würde für alle!

Das war eine lautstarke Forderung nach einer solidarischen Gesellschaft ohne Rassismus und Ausgrenzung: Trotz schlechten Wetters haben am Samstag in Bochum mehr als 900 Menschen demonstriert.

Transparent des Bochumer Friedensplenums

Transparent des Bochumer Friedensplenums

Ihr gemeinsames Motto: „Flucht ist
kein Verbrechen! Ihre Verhinderung
schon! Für ein Leben in Würde für
alle!“
Die Dringlichkeit des Themas wurde besonders durch Beiträge von
Geflüchteten aus Syrien, Nigeria, dem Irak und auch Albanien deutlich, die
die Demonstration zum Anlass
nahmen, auf ihre persönliche Situation hier in Bochum aufmerksam zu
machen, aber auch auf den
dramatischen Alltag für ihre
Angehörigen in den Herkunftsländern.

Das aufrufende Bochumer Bündnis thematisierte neben der aktuellen Situation von Flüchtenden die Fluchtursachen. Gefordert wurde „ein menschenwürdiges Leben für Alle”. Das heißt, dass alle Menschen Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung, Wohnraum und auch Kultur haben müssen. Vor allem aber muss es ein Recht auf Bleiben geben. Für uns ist es wichtig, dass das, was wir für uns fordern für alle gelten soll, so Carmen Bathiri eine der SprecherInnen des Bündnisses. Scharf kritisiert wurde vor allem die Asylpolitik der Bundesregierung, wie auch die Abschiebungen von Asylsuchenden in Bochum.
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Fotos von der Demo am Samstag, den 14.11.2015

November 15, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Bildergalerie, Demonstration, Flüchtlinge, Solidarität Kommentare deaktiviert für Fotos von der Demo am Samstag, den 14.11.2015

Die Kriegsgefahr gemeinsam stoppen!
Friedensdemonstration am Samstag, 21.11.2015 in Essen

November 14, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Demonstration, Friedensbewegung, Krieg, NATO Kommentare deaktiviert für Die Kriegsgefahr gemeinsam stoppen!
Friedensdemonstration am Samstag, 21.11.2015 in Essen

Die kritischen Atomwissenschaftler haben die Alarmuhr auf 3 Minuten vor zwölf gestellt! Sogar ein dritter Weltkrieg wird in den Planspielen von NATO-Strategen für möglich erklärt!

NATOm-Krieg? Nein Danke!

NATOm-Krieg? Nein Danke!

Vom 23. bis 25. November 2015 lädt die NATO-Einrichtung „Joint Air Power Competence Centre (JAPCC)“ zu einer Konferenz „Luftwaffe
und strategische Kommunikation“ in die Messe Essen ein… Es gebe
Kräfte, die dem Vorgehen der Militärs gegenüber „feindlich“
eingestellt seien und dafür sorgten, „dass die Öffentlichkeit
militärische Maßnahmen ablehnt“. Auf der Essener Konferenz will die NATO das ändern.

Die Jahreskonferenzen des JAPCC handeln unter anderem von
Kriegen als „Expedition“, vom „einkreisenden Krieg“ (etwa mit
Flugverbotszonen), vom „langen Krieg“ und vor einem erneuten
„großen Krieg“.
Im letzten Jahr empfahl die JAPCC-Konferenz unter dem Titel
„Zukunftspfeil“ Drohnen und einen sog. „angemessenen Mix
nuklearer und konventioneller Potenziale“.
Sie spielen im Ernst mit dem nuklearen Feuer in Europa!

Die Friedensbewegung stellt sich gegen Nato-Strategien, die einen
Atomkrieg als gewinnbar planen („Victory is possible“). Unser
„Nein“ zum Krieg ist ein „Ja“ zum Leben.
Dem Bündnis Verantwortung für den Frieden gehört auch die VVN-BdA an.
Am Samstag, den 21. 11. findet um 11:57 Uhr eine Demonstration statt unter dem Motto:
„Kein NATO-Kriegsrat in Essen“. Die Auftaktkundgebung ist auf dem Hirschlandplatz.
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Nachruf auf Hannes Bienert
Erinnerung an einen überzeugten Antifaschisten

November 02, 2015 Von: Guenter Gleising Kategorie: Antifaschismus, Arbeiterbewegung, Gedenken, Nachruf Kommentare deaktiviert für Nachruf auf Hannes Bienert
Erinnerung an einen überzeugten Antifaschisten

Unser langjähriger Kamerad Hannes Bienert ist im Alter von 87 Jahren gestorben. Der Verlust schmerzt unermesslich, die Lücke ist groß.

Antifaschistisches Urgestein: Hannes Bienert

Antifaschistisches Urgestein: Hannes Bienert

Hannes Bienert, 1928 in Beuthen (Bytom) geboren, erlebte als Kind und Jugendlicher das Naziregime, den Krieg und die Flucht nach Wattenscheid. Die Erkenntnis „Nie wieder Faschismus – Nie wieder Krieg“ wurde mit großer Konsequenz zur Richtschnur für sein politisches Leben. Geprägt wurde er auch durch die Arbeit auf der Zeche Holland. Seine politische Arbeit richtete sich gegen die Remilitarisierung, den Kalten Krieg und die Aufrüstung. Als Mitglied der KPD wurde Hannes Bienert mehrfach von der Justiz verfolgt und 1957 ins Gefängnis gesperrt.

Von Anfang an gehörte Hannes zu den
Organisatoren des Ostermarsches im Ruhrgebiet, auch dem anwachsenden Neonazismus setzte er seinen Widerstand entgegen. Dabei suchte er immer die Gemeinschaft mit anderen. Oft gelang es ihm, auch politisch Andersdenkende zum Kampf gegen den Faschismus und für den Frieden zu gewinnen. 1968 gehörte er zu den Gründern der DKP in Wattenscheid und war jahrelang deren Vorsitzender.

Sein antifaschistisches Engagement führte ihn in die Reihen der VVN-Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten. Hannes setzte sich zusammen mit vielen anderen für die Schließung der NPD-Landeszentrale in Wattenscheid ein und protestierte gegen die NPD-Landesparteitage in Wattenscheid.
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Demonstration am kommenden Samstag in Bochum
Flucht ist kein Verbrechen!

Oktober 31, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Ankündigung, Demonstration, Flüchtlinge, Solidarität Kommentare deaktiviert für Demonstration am kommenden Samstag in Bochum
Flucht ist kein Verbrechen!

Unter dem Motto „Flucht ist kein Verbrechen“ findet am kommenden Samstag, den 14.11. 2015, eine Demonstration in der Bochumer Innenstadt statt. Das aufrufende Bochumer Bündnis thematisiert neben der aktuellen Situation von Flüchtenden die Fluchtursachen. Die Demonstration startet um 15:00 Uhr am Bochumer Hauptbahnhof.

Demo am Samstag, 14.11.,15 Uhr

Demo am Samstag, 14.11., 15:00 Uhr

Das Bündnis aus verschiedenen Initiativen fordert „ein menschenwürdiges Leben für alle“ und erklärt weiter: „Was das konkret bedeutet erzählt Laura, die die
Demonstration seit einigen Wochen mit vorbereitet:
„Das bedeutet, dass alle Menschen Recht auf Alltag,
Wohnraum, Bildung, Gesundheit und Freizeit haben.
Und eben: das Recht zu bleiben. Das sind grundlegende Rechte, die ich für mich genauso fordere wie für alle anderen, egal ob sie in Bochum, Athen oder Homs in
Syrien geboren sind.“
Das Gegenargument zu hoher Kosten greift aus der
Sicht von Laura nicht: „Deutschland gehört zu den
reichsten Ländern der Erde. Es ist allein die Frage,
welche Prioritäten wir setzen. Und wir finden: Die
Menschenwürde sollte an erster Stelle stehen.“

Auch Achim, der seit mehreren Monaten ehrenamtlich
bei der Flüchtlingsversorgung hilft, ist seit dem ersten
Treffen dabei. Auf die Frage, warum er die
Demonstration wichtig findet, antwortet er: „Ich finde es super, dass so viele Leute mit Spenden
oder ehrenamtlicher Arbeit helfen. Aber ich finde es wichtig, langfristig zu denken und sich zu
fragen, warum Menschen überhaupt in diese schreckliche Lage kommen, flüchten zu müssen. Und ich denke hier müssen wir uns auch an die eigene Nase fassen und fragen, inwieweit Europa am Ausverkauf von Ressourcen aus den Ländern des Südens beteiligt ist.
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77. Jahrestag der Reichspogromnacht
am 9. November 2015

Oktober 31, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Faschismus, Gedenken, Juden, Terror Kommentare deaktiviert für 77. Jahrestag der Reichspogromnacht
am 9. November 2015

Am Montag, den 9. November findet 17:00 Uhr an der Ecke Harmoniestraße / Dr. Ruer-Platz die Gedenkveranstaltung an die Reichspogromnacht statt. Im Mittelpunkt des Gedenkens steht in
diesem Jahr die Erinnerung an den 80. Jahrestag der Verabschiedung der „Nürnberger
Rassengesetze“ und an den 70. Jahrestag der Neugründung der Jüdischen Gemeinde in Bochum.

Gedenkveranstaltung am 9. November

Gedenkveranstaltung am 9. November

Im Einladungsflyer heißt es: „Mit der Verabschiedung
der „Nürnberger Gesetze“ im September 1935
institutionalisierten die Nationalsozialisten ihre
antisemitische Ideologie und stempelten jüdische
Mitbürger zu Menschen minderen Rechts. Mehr als
6 Millionen Juden wurden zwischen 1933 und 1945
ermordet.

Nur wenige Menschen jüdischen Glaubens überlebten.
Sie standen nach der Befreiung aus den Gefängnissen
und Konzentrationslagern, nach der ständigen
Todesangst, nach Folter und Zwangsarbeit vor den
existenziellen Fragen ihres zukünftigen Lebens. Neben
der Suche nach dem Verbleib von Familienmitgliedern
war es vor allem die Entscheidung, wo sie selber in
Zukunft leben wollten. Sollte es das Land der Täter sein,
die für ihre Enteignung, Inhaftierung, Deportation und Ermordung verantwortlich waren?

Unter den jüdischen Überlebenden war es sehr
umstritten, wieder nach Deutschland zurückzukehren. Nur wenige entschieden sich dafür, wieder in Bochum zu leben und gründeten im Dezember 1945 die neue jüdische Gemeinde. Diese neue Gemeinde hatte mit der alten jüdischen Gemeinde, deren Mitglieder sich ja meist selbstbewusst als Deutsche jüdischen Glaubens gesehen hatten, wenig zu tun. Im Zentrum standen die jüdischen Partner aus sog. Mischehen bzw. deren Kinder“ (vgl. Dr. Hubert Schneider, „Leben nach dem Überleben – Juden in Bochum nach 1945“, Seite 12, 2014)

Auszubildende von Opel schlagen einen Bogen von der Verabschiedung der „Nürnberger Gesetze“ bis zur Neugründung der Jüdischen Gemeinde. Die Gedenkveranstaltung wird von der Cellistin Christiane Conradt musikalisch begleitet.

Der Einladungsflyer mit Hinwiesen auf die Veranstaltungen
rund um den 9. November

Am Beispiel Ottilie Schoenewalds:
Jüdisches Leben vor, während und nach dem Faschismus in Bochum

Oktober 31, 2015 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Faschismus, Juden, Stadtrundgang, Termine, Terror Kommentare deaktiviert für Am Beispiel Ottilie Schoenewalds:
Jüdisches Leben vor, während und nach dem Faschismus in Bochum

8. November 2015
14:00bis16:15

Im Rahmenprogramm des 77. Jahrestages der Reichspogromnacht bietet die VHS einen Stadtrundgang zum jüdischen Leben in Bochum an.

Ottile Schoenewald, geb. 1883

Ottile Schoenewald, geb. 1883

Der Stadtrundgang wird an einigen Orten, Straßen, Gebäuden, Plätzen und Stolpersteine verdeutlichen, wie Diskriminierung, Verfolgung, Flucht oder Deportation und Ermordung jüdischer Bochumer abgelaufen ist. Dabei wird den Fragen nachgegangen, was die Mehrheitsgesellschaft in Bochum vom Schicksal ihrer Mitbürger*innen wusste, welche politischen und religiösen Vorurteile an den antisemitischen Maßnahmen mitgewirkt haben und warum es so wenig Widerstand gegen den staatlichen Terror an jüdischen Menschen gab. Bochum war überall! Insofern lässt sich die Bochumer Geschichte verallgemeinern. So weit Spuren vorhanden, wird eine bemerkenswerte Bochumerin, Ottilie Schoenewald, dargestellt werden.

Der Stadtrundgang wird von Wolfgang Dominik geleitet.

Termin: Sonntag, 8. November 2015, 14:00 bis ca. 16:15 Uhr.
Treffpunkt: Glocke auf dem Rathausplatz.

Die VHS bittet um Voranmeldung unter der Tel.-Nr. 0234 / 9101555
und erhebt eine Teilnahmegebühr von 5,– Euro, erm. 3,– Euro

Demo gegen „Pro NRW“ am 31.10. in Bochum Redemanuskript unseres Mitglieds Wolfgang Dominik

Oktober 31, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Demonstration, Neofaschismus, Protest, Rede Kommentare deaktiviert für Demo gegen „Pro NRW“ am 31.10. in Bochum Redemanuskript unseres Mitglieds Wolfgang Dominik

Ganze vier Personen (einige wollen fünf gesehen haben) konnte die neofaschistische Partei “Pro NRW” am letzten Samstag bei ihrer Kundgebung auf dem Husemannplatz aufbieten, um dann an einem kümmerlichen Pult Reden zu halten, die ausschließlich den „Asylmissbrauch” zum Thema hatten.

GegendemonstrantInnen auf dem Husemannplatz

GegendemonstrantInnen auf dem Husemannplatz

Hiervon war jedoch kaum etwas zu
verstehen, weil ca. 200
TeilnehmerInnen der Gegenkund-
gebung es erneut geschafft haben, die
„Pro NRW”- RednerInnen zu
übertönen und die Gruppe mit
Transparenten unsichtbar zu machen.

Das Bündnis gegen Rechts, in dem
auch die VVN-BdA Bochum
mitarbeitet, hatte seit längerem zu
diesem Protest aufgerufen und die
Antifaschistische Linke Bochum hatte
kurzfristig eine Demonstration vom
Hauptbahnhof zum Husemannplatz
organisiert, an der 70 Menschen teilnahmen.
Bevor es am Husemannplatz zum lautstarken Protest gegen „Pro NRW” kam, wurden in den Reden der DGB-Jugend und der DIDF-Jugend unmissverständlich jede Form von Rassismus verurteilt und heftige Kritik an der verschärften Asylgesetzgebung der Bundesregierung geübt und eine
stärkere Unterstützung für Flüchtlinge gefordert.
Zwei weitere Ansprachen, u.a. die unseres Vorstandsmitglieds Wolfgang Dominik, konnten nicht
gehalten werden, weil 2 Redebeiträge von Vertretern der Antifaschistischen Linken Bochum
eingeschoben wurden und die Neofaschisten relativ pünktlich mit ihrer Veranstaltung begannen. Die Rede unseres Mitglieds Wolfgang Dominik möchten wir hier auf jeden Fall dokumentieren.

Die ungehaltene Rede von Wolfgang Dominik im Wortlaut

Fotos von der Demo gegen „Pro NRW“

Oktober 31, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Bildergalerie, Demonstration, Neofaschismus, Protest Kommentare deaktiviert für Fotos von der Demo gegen „Pro NRW“

Bochum im Faschismus (Stadtrundgang)

Oktober 06, 2015 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Faschismus, Juden, Sinti und Roma, Stadtrundgang, Termine Kommentare deaktiviert für Bochum im Faschismus (Stadtrundgang)

25. Oktober 2015
14:00bis16:15

An zahlreichen Orten in der Innenstadt weisen Gebäude, Stolpersteine,
Gedenktafeln, Namen von Straßen oder Plätzen auf Bochum im Faschismus hin.

NSDAP-Aufmarsch auf dem heutigen Imbuschplatz

NSDAP-Aufmarsch auf dem heutigen Imbuschplatz

Die VHS bietet am 25.10. wieder einen entsprechenden Stadtrundgang an. Es geht um die Frage, wie in Bochum die Übergabe der Macht an die Faschisten sich auswirkte, wie und wo
Massenaufmärsche stattfanden, wie
der Terror, Verfolgung und
Vernichtung der politischen Gegner
und der Bochumer Juden möglich war.

Es geht auch um die Frage, was die
Mehrheitsgesellschaft gewusst hat und
wie die Akzeptanz der faschistischen
Verbrechen in Bochum aussah.
Beim Rundgang durch die Innenstadt soll ein Einblick gegeben werden, was Alltag unterm „Hakenkreuz“ bedeutete. Und es geht natürlich um die Frage, wie zunehmende „Ausländerfeindlichkeit“ und neofaschistische Verbrechen heute in diesem Zusammenhang zu erklären sind.

Die VHS bittet um Voranmeldung unter der Tel. Nr. 0234/9101555
(Kurs-Nr. 12004) und erhebt einen Unkostenbeitrag von 5,– Euro, erm. 3,– Euro.

Treffpunkt am 25.10.2015 um 14.00 Uhr an der Glocke auf dem Rathausplatz.
Der Rundgang dauert bis ca. 16.15 Uhr.

Oktoberfest – Das Attentat
Veranstaltung mit dem Buchautor Ulrich Chaussy

Oktober 05, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Buchvorstellung, Geheimdienste, Neofaschismus, Termine Kommentare deaktiviert für Oktoberfest – Das Attentat
Veranstaltung mit dem Buchautor Ulrich Chaussy

13. Oktober 2015
19:30

Das Bochumer „Bündnis gegen Rechts“ lädt am Dienstag, den 13. Oktober,
um 19:30 Uhr zu einer Veranstaltung mit Ulrich Chaussy in das ver.di-
Gewerkschaftshaus, Universitätsstrasse 76 ein. Die Veranstaltung wird
unterstützt vom Kinder- und Jugendring und der VVN-BdA Bochum. Sie trägt den Titel des neuen Buches von Ulrich Chaussy „Oktoberfest – Das Attentat“.

Oktoberfest - Das Attentat

Oktoberfest – Das Attentat

Am 26. September 1980 ereignete sich das Attentat auf dem Münchener Oktoberfest.
Es war der blutigste Anschlag in der Geschichte der
Bundesrepublik: 13 Tote und mehr als 200 zum Teil
Schwerverletzte waren Opfer der Bombenexplosion. Sehr
schnell wurde damals von den untersuchenden und
beteiligten Institutionen, dem BKA, den Verfassungsschutz-
behörden und den Landeskriminalämtern ein Einzeltäter
zum alleinigen Ausführenden des Bombenattentats erklärt: Gundolf Köhler.
Dieser war eine Zeitlang Mitglied der „Wehrsportgruppe
Hoffmann“ und auch sonst in neofaschistischen Kreisen
aktiv. Obwohl dies den ermittelnden Behörden klar war,
wurde die These des Einzeltäters in der Öffentlichkeit
vertreten: Gundolf Köhler hätte aus Liebeskummer (!)
und wegen einer verpatzten Prüfung (!) Selbstmord begehen wollen und deshalb die Bombe in einem Papierkorb am
Eingang zum Oktoberfest platziert.
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Fotos von der Demo am 3. Oktober in Kalkar

Oktober 04, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Bildergalerie, Demonstration, Krieg, NATO Kommentare deaktiviert für Fotos von der Demo am 3. Oktober in Kalkar

Hinweis:
Eine Kurzbeschreibung zu jedem Bild findet Ihr, nach Vergrößern durch Anklicken unterhalb des Fotos, links.

Krieg beginnt im Rheinland!
Demo gegen die NATO-Kriegszentrale in Kalkar

September 29, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Demonstration, Friedensbewegung, Krieg, NATO Kommentare deaktiviert für Krieg beginnt im Rheinland!
Demo gegen die NATO-Kriegszentrale in Kalkar

Am Samstag, den 3. Oktober findet eine Demonstration und Menschenkette gegen die NATO-Kommandozentrale in Kalkar statt. Um 10:00 Uhr fährt ein Bus aus Bochum nach Kalkar.
Abfahrt ist an der Fernbushaltestelle an der Wittener Str. am Hauptbahnhof.

Das Kalkar-Banner 2015

Das Kalkar-Banner 2015

Nordrhein-Westfalen wird immer mehr zu einem
Zentrum der deutschen Kriegsvorbereitung. Die sog.
Nato-„Denkfabrik“ Joint Air Power Competence Centre
(JAPCC) aus Kalkar hält im November ihre
Jahrestagung in der Messe Essen ab. Das JAPCC
erklärte letztes Jahr einen großen Krieg in Europa, also einen dritten Weltkrieg, für möglich und fordert dafür
einen „angemessenen Mix“ aus sogenannten
konventionellen und nuklearen ‚Kapazitäten‘. Hier wird das nukleare Inferno in Europa bewusst in Kauf
genommen. Die JAPCC-Konferenz 2015 will nun die
Probleme im Zusammenhang damit thematisieren, dass die Öffentlichkeit zu wenig Unterstützung für
Maßnahmen der Nato zeigt, und dass „feindliche“ Kräfte wie die Friedensbewegung diese Vorbehalte schüren. Sie will auch besprechen, wie sie sich besser in sozialen Netzwerken und generell im Internet präsentieren kann.

Der Ostermarsch Rhein/Ruhr sowie Friedensgruppen aus der Region rufen zur Teilnahme an der Demo auf. Auch die VVN-BdA appelliert an alle, sich an der Demo in Kalkar zu beteiligen.

RednerInnen sind Sahra Wagenknecht von der Linkspartei, der Konversionsexperte Roland Vogt von den Grünen und Stefan Brackertz vom AK Zivilklausel in Köln. Für den musikalischen Part sorgt Fresh Game.
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Rede von Falk Mikosch
am Gedenktag für die Opfer des Faschismus
am 13. September auf dem Friedhof Freigrafendamm

September 13, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Gedenken, Rede Kommentare deaktiviert für Rede von Falk Mikosch
am Gedenktag für die Opfer des Faschismus
am 13. September auf dem Friedhof Freigrafendamm

In Bochum ist der zweite Septembersonntag in jedem Jahr das Datum des Gedenkens und
Erinnerns an die Opfer des Faschismus und der Würdigung des Widerstandes.
Auch in diesem Jahr rief die die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der
Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA), Kreisvereinigung Bochum, dazu auf, der
ermordeten Widerstandskämpfer gegen den Faschismus und Krieg zu gedenken.

Falk Mikosch, Landessprecher der VVN-BdA NRW

Falk Mikosch, Landessprecher der VVN-BdA NRW

Die Ansprache auf der diesjährigen
Gedenkveranstaltung hielt Falk
Mikosch, Landessprecher der
VVN-BdA Nordrhein-Westfalen.

Zu Beginn seiner Rede warf Falk
folgende Fragen auf:
Warum sind Krieg und Faschismus
heute wieder eine Option?
Wie gedenken wir der ermordeten
Widerstandskämpfer am Besten?

„Der Westen, die alten kapitalistischen Metropolen USA / Europa / Japan,
werden gerade in der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit vom „Süden“, den Schwellen- und Entwicklungsländern, überholt“, so Falk Mikosch. „Würden die wirtschaftlichen Trends weiter anhalten, wäre es mit der Vormachtstellung des „alten Westens“ in 15 bis 20 Jahren endgültig vorbei. Der Süden wäre die globale Machtzentrale.“

„Heute ist das wirtschaftlich stärkste Land bereits China. Es hat die USA auf Platz zwei verdrängt. Unter den ersten 10 Ländern sind fünf Schwellenländer. Das Fazit dieser Entwicklung wäre: Der bisher dominante Westen wäre schon ab 2030 in der Position des underdogs.
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Bilder vom Gedenken der VVN-BdA
am Gedenktag für die Opfer des Faschismus

September 13, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Antifaschismus, Bildergalerie, Faschismus, Gedenken Kommentare deaktiviert für Bilder vom Gedenken der VVN-BdA
am Gedenktag für die Opfer des Faschismus

„Kein Werben fürs Sterben“
Genervte Ministerin Löhrmann brach ihren Rundgang ab

September 09, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Krieg, Militarismus, Protest Kommentare deaktiviert für „Kein Werben fürs Sterben“
Genervte Ministerin Löhrmann brach ihren Rundgang ab

Obwohl eine Konvention der Vereinten Nationen (UN) die Militärwerbung bei Minderjährigen ächtet, hatte das Jugendamt der Stadt Bochum erneut die Teilnahme der Bundeswehr an dieser Messe zugelassen. Die Bundeswehr kämpft verzweifelt um Nachwuchs.

AktivistInnen vor dem Stand der Bundeswehr

AktivistInnen vor dem Werbestand der Bundeswehr

Auf der zweitägigen
Berufsbildungsmesse Mittleres
Ruhrgebiet (BBM), die alljährlich von der Stadt Bochum in Kooperation mit einigen Nachbarstädten und der
Arbeitsagentur in der städtischen
Mehrzweckhalle RuhrCongress
veranstaltet wird, ist die Bundeswehr seit mehreren Jahren zugelassen.

Das Bochumer Friedensplenum
protestierte auch diesmal mit
Freundinnen und Freunden gegen die Anwesenheit der Bundeswehr auf der Messe. Mehrere Mitglieder der VVN-
BdA Bochum nahmen an den
Protestaktionen teil.
Wie in den Vorjahren hatte das Friedensplenum auch diesmal im Vorfeld der Demonstration T-Shirts mit der Aufschrift „Kein Werben fürs Sterben” drucken lassen. BesucherInnen, die diese Aussage richtig finden, wurden eingeladen, mit den T-Shirts die Messe zu besuchen.
Mit einem Flugblatt informierten die DemonstrantInnen die SchülerInnen u. a. darüber, wie sie sich davor schützen können, dass ihre persönlichen Daten von der Stadt an die Bundeswehr weitergeleitet werden.
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Auch 2015: Werben fürs Sterben
Berufsbildungsmesse: Bundeswehr wirbt bei Minderjährigen.

September 03, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Krieg, Militarismus, Protest Kommentare deaktiviert für Auch 2015: Werben fürs Sterben
Berufsbildungsmesse: Bundeswehr wirbt bei Minderjährigen.

Verantwortliche Ministerin macht einen Messerundgang.
wieder-in-bochum

 Am Mittwoch, den 9. und Donnerstag, den 10. September tritt die Bundeswehr wieder mit einem Werbestand bei der Berufsbildungsmesse auf. Hier sollen wieder Minderjährige für das Militär geködert werden; ein Tatbestand, der von der UN geächtet wird. Initiator der Messe ist das Jugendamt der Stadt Bochum.
Seit Jahren protestieren das Friedensplenum, die GEW, terre des hommes, die Bezirksschülervertretung und etliche weitere Organisationen gegen “Das Werben fürs Sterben”. Die VVN-BdA Bochum wird sich auf diesmal an den Protesten beteiligen.  In diesem Jahr wird sich der Protest nicht nur gegen das Jugendamt richten.

Am Mittwoch, den 9. September will NRW-Schulministerin Löhrmann (Grüne) von 13.45 Uhr bis 14.45 Uhr die Messe besuchen. Löhrmann ist Hauptverantwortliche für einen besonders eklatanten Wahlbetrug der rot-grünen Landesregierung.
Zu Oppositionszeiten hatten SPD und Grüne versprochen, die von der schwarz-gelben Landesregierung geschlossene Kooperationsvereinbarung zwischen dem Land NRW und der Bundeswehr zu kündigen. Hierin wird der Bundeswehr der Zugang zu Bildungseinrichtungen geebnet und Militärpropaganda als Normalität in Schulen definiert. Das Ministerium von Löhrmann hat die Vereinbarung nicht gekündigt, sondern mit kosmetischen Korrekturen bekräftigt.

Presseerklärung der VVN-BdA Bochum
Schützt Bochum vor rassistischer Propaganda!

September 02, 2015 Von: Wolfgang Dominik Kategorie: Presseerklärung, Protest, Rassismus, Rechtspopulismus Kommentare deaktiviert für Presseerklärung der VVN-BdA Bochum
Schützt Bochum vor rassistischer Propaganda!

Symbol der VVN-BdA

Symbol der VVN-BdA

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) Bochum ruft alle Bochumer Demokratinnen und Demokraten auf, gegen die zentral NRW-Kundgebung der AfD am Samstag in Bochum zu demonstrieren.

Ausgerechnet auf dem Platz, der an einen von den Nazis
ermordeten Antifaschisten erinnern und mahnen soll,
Husemann, wird Frauke Petry ihre fremdenfeindlichen
Parolen kundtun. Mit Frauke Petry hat der
Rechtsaußenflügel der AfD die Macht in der sowieso schon
reaktionären AfD übernommen. Bochum ist eine bunte
Stadt, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus müssen verpönt
bleiben.
Die VVN-BdA Bochum ruft auf, gegen die Kundgebung der AfD demokratischen Widerstand zu leisten. Es gilt immer: Wehret den Anfängen!

Die Presseerklärung der VVN-BdA Bochum

Veranstaltung zum Antikriegstag 2015

September 01, 2015 Von: Siegfried Evers Kategorie: Friedensbewegung, Gedenken, Krieg, Militarismus Kommentare deaktiviert für Veranstaltung zum Antikriegstag 2015

Auf der Veranstaltung des Bochumer Friedensplenums und des Bochumer DGB zum Antikriegstag haben Eva Kerkemeier  als Bochumer DGB-Vorsitzende und 1. Bevollmächtigte der IG Metall und Dorothea Schäfer als Landesvorsitzende der GEW bemerkenswerte Reden gehalten.

Eva Kerkemeier bei ihrer Rede zum Antikriegstag

Eva Kerkemeier bei ihrer Rede am Antikriegstag 2015

Eva Kerkemeier problematisierte sehr offen, dass IG Metall Mitglieder in den Rüstungsbetrieben um ihre
Arbeitsplätze fürchten: „Beschäftigte in den Rüstungsbetrieben, viele von
ihnen Mitglieder der IG Metall,
fürchten sinkende Rüstungsausgaben und -aufträge. Nicht weil sie Krieg wollen. Sie haben schlicht Angst um ihre Arbeitsplätze und Einkommen, mit denen sie sich und ihre Familien über Wasser halten. Wir brauchen die Umstellung von militärischer auf zivile Produktion. So wie es das berühmte
Denkmal vor dem Hauptgebäude der
Vereinten Nationen in New York
symbolisiert: Schwerter zu
Pflugscharen!“
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Gedenktag für die Opfer des Faschismus Erinnerung an die ermordeten Widerstandskämpfer

August 25, 2015 Von: Guenter Gleising Kategorie: Antifaschismus, Faschismus, Gedenken, Termine Kommentare deaktiviert für Gedenktag für die Opfer des Faschismus Erinnerung an die ermordeten Widerstandskämpfer

13. September 2015
11:00

Auch in diesem Jahr ruft die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes –
Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten auf, der ermordeten
Widerstandskämpfer gegen den Faschismus und Krieg zu gedenken.

Gedenkstein der VVN-BdA auf dem Ehrenrundplatz

Gedenkstein der VVN-BdA auf dem Ehrenrundplatz

Die Kranzniederlegung und
Gedenkveranstaltung findet am
zweiten Sonntag im September statt,
dem traditionellen Gedenktag für die
Opfer des Faschismus, der 1946 von
Überlebenden der Konzentrationslager und Haftstätten ins Leben gerufen
wurde.
Auf dem Ehrenrundplatz, dem
Gedenkort, sind die Urnen von acht
Widerstandskämpfern gegen das Nazi-Regime bestattet, die in den Jahren
1943 bis 1945 hingerichtet wurden
oder im KZ umkamen.

Der „Gedenktag für die Opfer des Faschismus” war unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg die erste gesamtdeutsche Erinnerung für alle Opfer und Verfolgte der Nazidiktatur.
Nach einem WAZ-Bericht vom 14.9.1948 fand am Vormittag des 2. Sonntags im September 1948 die erste Gedenkfeier der Stadt Bochum für die Opfer des Faschismus auf dem Zentralfriedhof am Freigrafendamm statt.

Sonntag, den 13. September 2015, 11.00 Uhr
Treffpunkt: Haupteingang des Friedhofes Freigrafendamm

Die Gedenkveranstaltung findet am Ehrenrundplatz und Denkmal auf dem Friedhof statt.
Es spricht: Falk Mikosch, Düsseldorf, Landessprecher der VVN-BdA Nordrhein-Westfalen.

Die Presseinformation der VVN-BdA Bochum